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Fußballtraining - Technik Übungen

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Fußballtraining - Technik Übungen



Einleitung

Fußballtraining - Technik Übungen beschäftigt sich mit den Grundlagen, durch die Spielerinnen und Spieler den Ball sicherer, kreativer und zielgerichteter beherrschen. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Dribbling, Passspiel, Ballannahme, An- und Mitnahme, Torschuss, Finten und Ballkontrolle sinnvoll aufgebaut, verbessert und in spielnahen Situationen angewendet werden können. Techniktraining ist besonders wirksam, wenn viele Ballkontakte, klare Bewegungsaufgaben, altersgerechte Herausforderungen, kleine Wettbewerbe und freie Spielformen miteinander verbunden werden.

Ein gutes Techniktraining beginnt nicht mit komplizierten Tricks, sondern mit einfachen, wiederholbaren Bewegungen: den Ball mit beiden Füßen führen, den ersten Kontakt kontrollieren, vor dem Pass kurz den Blick heben, den Körper offen zum Spielfeld stellen und nach einer Aktion sofort wieder spielbereit sein. Je besser Du diese Grundlagen beherrschst, desto leichter kannst Du in Drucksituationen Entscheidungen treffen.

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Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, welche Rolle Techniktraining im Fußball spielt, wie man einfache und anspruchsvolle Technikübungen organisiert und wie technische Fertigkeiten in Spielsituationen übertragen werden. Du kannst Übungen für verschiedene Leistungsniveaus anpassen, typische Fehler erkennen, sinnvolles Feedback geben und eigene Trainingsformen entwickeln.

  1. Ballkontrolle: Du kannst den Ball eng, sicher und beidfüßig führen.
  2. Dribbling: Du unterscheidest ballhaltendes Dribbling, Tempodribbling und gegnerüberwindendes Dribbling.
  3. Passspiel: Du kannst präzise Pässe mit der Innenseite spielen und Zuspiele aktiv fordern.
  4. An- und Mitnahme: Du kannst den ersten Kontakt so einsetzen, dass der Ball in die gewünschte Spielrichtung mitgenommen wird.
  5. Torschuss: Du kennst Grundprinzipien von Innenseitstoß und Vollspannstoß.
  6. Spielform: Du kannst Technikübungen in spielnahe Aufgaben übertragen.
  7. Trainingsplanung: Du kannst eine Techniktrainingseinheit sinnvoll aufbauen.


Bedeutung von Technik im Fußball

Technik bedeutet im Fußball nicht nur, einen Bewegungsablauf schön auszuführen. Eine Technik ist dann wertvoll, wenn sie ein Spielproblem löst: Du kontrollierst einen schwierigen Ball, spielst einen präzisen Pass, löst Dich mit einer Finte vom Gegner, dribbelst in freien Raum oder schließt zielstrebig auf das Tor ab. Technik und Taktik gehören deshalb zusammen. Wer den Ball sicher beherrscht, kann schneller wahrnehmen, mutiger entscheiden und kreativer spielen.

Die wichtigsten Basistechniken im Fußballtraining sind Dribbling, Passen, Schießen sowie An- und Mitnahme. Sie bilden die Grundlage für fast alle Spielsituationen. Besonders im Kinder- und Jugendtraining sollten diese Techniken in motivierenden Aufgaben, kleinen Wettbewerben und Spielformen geübt werden. Für ältere oder leistungsstärkere Gruppen steigt der Anspruch durch Gegnerdruck, Zeitdruck, Raumdruck und Entscheidungsaufgaben.


Techniktraining als Lernprozess

Technik wird nicht durch einmaliges Vormachen gelernt. Sie entsteht durch viele Wiederholungen, bewusstes Ausprobieren, kurze Korrekturen und Anwendung im Spiel. Ein guter Lernprozess hat mehrere Stufen: Zuerst wird die Bewegung ohne großen Druck erprobt, danach wird sie variiert, anschließend unter Zeitdruck und Gegnerdruck angewendet und schließlich in freien Spielformen stabilisiert.

Beim Üben solltest Du nicht nur auf die Füße achten. Wichtig sind auch Körperhaltung, Orientierung, Gleichgewicht, Rhythmus, Timing, Kommunikation und Entscheidungsfindung. Ein sauberer Pass ist zum Beispiel nur dann wirklich gut, wenn er zur richtigen Zeit, in den richtigen Fuß und mit passender Schärfe gespielt wird.


Grundprinzipien guter Technikübungen

  1. Viele Ballkontakte: Jede Spielerin und jeder Spieler braucht möglichst oft den Ball.
  2. Beidfüßigkeit: Übungen sollten rechte und linke Fußaktionen enthalten.
  3. Vom Einfachen zum Schweren: Erst ohne Gegnerdruck, dann mit Raum-, Zeit- und Gegnerdruck.
  4. Offene Stellung: Beim Annehmen und Passen sollte der Körper möglichst zum Spielfeld geöffnet sein.
  5. Blick lösen: Vor Pass, Dribbling und Abschluss soll der Blick kurz vom Ball weggehen.
  6. Spielnähe: Übungen sollten auf echte Situationen im Spiel vorbereiten.
  7. Wettbewerb: Kleine Ziele, Punkte und Duelle erhöhen Aufmerksamkeit und Motivation.
  8. Feedback: Korrekturen sollen kurz, konkret und beobachtbar sein.
  9. Kreativität: Techniktraining braucht Freiräume, damit Spieler eigene Lösungen finden.
  10. Sicherheit: Genügend Abstand, passende Intensität und Aufwärmen schützen vor Verletzungen.


Material und Organisation

Für Technikübungen brauchst Du meistens nur wenige Materialien: Bälle, Hütchen, Markierungsscheiben, kleine Tore, Stangen, Leibchen und ausreichend Platz. Entscheidend ist nicht die Menge des Materials, sondern ein klarer Aufbau. Die Laufwege müssen verständlich sein, Wartezeiten sollen kurz bleiben und jede Gruppe sollte eine Aufgabe haben, die ihrem Niveau entspricht.

Ein guter Aufbau ermöglicht viele Wiederholungen. Bei großen Gruppen sind mehrere kleine Felder oft besser als ein großes Feld, weil mehr Spieler gleichzeitig aktiv sind. Bei jüngeren Lernenden helfen klare Farben, einfache Regeln und sichtbare Ziele. Bei älteren Lernenden können Entscheidungszonen, Kontaktbegrenzungen oder Gegnerdruck eingebaut werden.


Sicherheit und Belastungssteuerung

Vor Technikübungen mit hoher Geschwindigkeit solltest Du ein Aufwärmen durchführen. Dazu gehören lockeres Laufen, Mobilisation, einfache Ballkontakte, kleine Reaktionsaufgaben und koordinative Bewegungen. Technische Qualität sinkt, wenn die Spieler zu müde sind. Deshalb sollten anspruchsvolle Technikaufgaben eher nach dem Aufwärmen oder am Anfang des Hauptteils liegen. Torschussübungen benötigen genügend Abstand, klare Startsignale und sichere Schussrichtungen.


Technikbereich Dribbling

Dribbling ist das kontrollierte Führen des Balles mit dem Fuß. Es kann unterschiedliche Ziele haben. Beim ballhaltenden Dribbling schützt Du den Ball, gewinnst Zeit und suchst eine Anschlussaktion. Beim Tempodribbling nutzt Du freien Raum, führst den Ball etwas weiter und beschleunigst. Beim gegnerüberwindenden Dribbling versuchst Du, mit Finte, Richtungswechsel und Tempowechsel an einem Gegenspieler vorbeizukommen.

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Coachingpunkte beim Dribbling

  1. Ballnähe: Führe den Ball so nah, dass Du jederzeit reagieren kannst.
  2. Körperschwerpunkt: Gehe leicht in die Knie, damit Du schneller die Richtung wechseln kannst.
  3. Fußflächen: Nutze Innenseite, Außenseite, Spann und Sohle situationsabhängig.
  4. Blickverhalten: Schaue nicht dauerhaft auf den Ball, sondern nimm Raum, Mitspieler und Gegner wahr.
  5. Tempowechsel: Eine Finte wirkt erst durch eine schnelle Anschlussbewegung.
  6. Körperfinte: Setze Schultern, Hüfte und Schrittstellung ein, nicht nur den Fuß.
  7. Ballabschirmung: Stelle Deinen Körper zwischen Ball und Gegenspieler.
  8. Anschlussaktion: Plane nach dem Dribbling Pass, Schuss oder Weiterdribbling.


Übung 1: Dribbel-Slalom mit Richtungswechsel

Ziel: enge Ballführung, Beidfüßigkeit und Richtungswechsel verbessern.

Aufbau: Stelle sechs bis acht Hütchen in einer Linie auf. Der Abstand beträgt je nach Niveau ein bis zwei Meter. Jede Spielerin und jeder Spieler hat einen Ball.

Ablauf: Dribble im Slalom durch die Hütchen. Beim Rückweg nutzt Du eine andere Fußfläche. Danach baust Du an jedem zweiten Hütchen eine Kappbewegung ein. Fortgeschrittene führen vor dem letzten Hütchen eine Finte aus und beschleunigen fünf Meter.

Variationen: Mit rechtem Fuß, mit linkem Fuß, nur Außenseite, nur Innenseite, mit Sohle zurückziehen, auf Signal die Richtung wechseln, als Staffelwettbewerb oder mit Abschluss auf ein Minitor.

Typische Fehler: Der Ball springt zu weit weg, der Blick bleibt zu lange unten, der Oberkörper ist zu aufrecht oder der Tempowechsel fehlt.


Übung 2: Dribbel-Tore im Farbenfeld

Ziel: Orientierung, Reaktion und Ballkontrolle verbinden.

Aufbau: Markiere ein Feld von etwa 15 x 15 Metern. Stelle vier bis sechs kleine Dribbeltore aus Hütchen auf und gib ihnen Farben oder Namen.

Ablauf: Alle dribbeln frei im Feld. Auf ein Kommando dribbeln sie durch das angesagte Tor. Danach kehren sie ins Feld zurück und führen eine neue Aufgabe aus, zum Beispiel nur mit links, nur mit rechts, mit Sohle oder mit Finte.

Erweiterung: Ein bis zwei Verteidiger versuchen, Bälle wegzuspielen. Wer den Ball verliert, führt eine Zusatzaufgabe aus und steigt wieder ein.


Übung 3: Eins gegen Eins im Korridor

Ziel: gegnerüberwindendes Dribbling unter Gegnerdruck trainieren.

Aufbau: Markiere einen Korridor von etwa 12 x 8 Metern. An der gegenüberliegenden Linie stehen zwei Dribbeltore. Eine Angreiferin startet mit Ball, ein Verteidiger steht ihr gegenüber.

Ablauf: Die Angreiferin versucht, durch eines der Dribbeltore zu dribbeln. Der Verteidiger versucht, den Ball zu gewinnen oder ins Aus zu lenken. Nach jeder Aktion wechseln die Rollen.

Coachingpunkte: Andribbeln, Gegner fixieren, Finte einsetzen, Tempowechsel nach der Finte, Ball mit dem Körper schützen und entschlossen durch das Tor dribbeln.


Technikbereich Passspiel

Passspiel verbindet einzelne Spielerinnen und Spieler zu einer Mannschaft. Ein guter Pass ist präzise, angemessen scharf und für den Empfänger gut verarbeitbar. Der häufigste Grundpass wird mit der Innenseite gespielt. Dabei steht das Standbein neben dem Ball, die Fußspitze des Spielbeins zeigt leicht nach oben, der Fuß ist stabil und die Bewegung geht kontrolliert durch den Ball.

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Coachingpunkte beim Passen

  1. Blickkontakt: Nimm vor dem Pass kurz Kontakt zum Mitspieler auf.
  2. Standbein: Setze es neben den Ball und richte es zum Ziel aus.
  3. Passfläche: Triff den Ball sauber mit der Innenseite.
  4. Körperspannung: Halte Fußgelenk und Rumpf stabil.
  5. Dosierung: Passe die Schärfe an Entfernung und Spielsituation an.
  6. Nachgehen: Bewege Dich nach dem Pass in eine neue Position.
  7. Kommunikation: Fordere Zuspiele klar und rechtzeitig.
  8. Erster Kontakt: Bereite mit der Ballannahme die nächste Aktion vor.


Übung 4: Passdreieck mit Positionswechsel

Ziel: Passgenauigkeit, Vororientierung und Anschlussbewegung verbessern.

Aufbau: Drei Hütchen bilden ein Dreieck. An jedem Hütchen steht mindestens eine Person. Ein Ball startet an einem Hütchen.

Ablauf: Der Ball wird im Dreieck gepasst. Nach jedem Pass läuft die Passgeberin ihrem Pass zur nächsten Position nach. Nach einigen Runden wird die Richtung gewechselt. Fortgeschrittene nehmen den Ball mit dem ersten Kontakt in Spielrichtung mit und passen mit dem zweiten Kontakt weiter.

Variationen: Direktspiel, zwei Kontakte, schwächerer Fuß, Pass durch ein kleines Hütchentor, zusätzlicher Doppelpass oder ein Verteidiger in der Mitte.


Übung 5: Passtore treffen

Ziel: Genauigkeit und Passschärfe trainieren.

Aufbau: Stelle mehrere kleine Passtore aus Hütchen auf. Zwei Spieler stehen sich gegenüber und passen durch ein Tor.

Ablauf: Für jeden Pass durch das Tor gibt es einen Punkt. Nach fünf erfolgreichen Pässen wird das Tor kleiner oder die Distanz größer. Danach spielen beide mit dem schwächeren Fuß.

Transfer: Im Spiel entspricht diese Übung dem präzisen Zuspiel durch eine Lücke zwischen Gegnern.


Technikbereich An- und Mitnahme

An- und Mitnahme ist der erste Kontakt nach einem Zuspiel. Er entscheidet häufig, ob eine Spielsituation schnell, sicher und kreativ fortgesetzt werden kann. Ziel ist nicht, den Ball nur zu stoppen, sondern ihn kontrolliert in die nächste Bewegungsrichtung mitzunehmen. Eine offene Körperstellung hilft, weil Du Ball, Mitspieler, Gegner und Raum gleichzeitig wahrnehmen kannst.


Coachingpunkte bei der An- und Mitnahme

  1. Vororientierung: Schaue vor der Ballannahme, wo Raum, Gegner und Mitspieler sind.
  2. Offene Stellung: Öffne Hüfte und Schultern zum Spielfeld.
  3. Erster Kontakt: Nimm den Ball in die Richtung mit, in die Du weiterspielen willst.
  4. Ballkontrolle: Der Ball soll spielbar bleiben und nicht unter den Körper geraten.
  5. Tempo: Der erste Kontakt kann das Spiel beschleunigen oder beruhigen.
  6. Körpertäuschung: Eine kleine Bewegung vor der Annahme kann Gegner binden.
  7. Kommunikation: Fordere den Ball mit Stimme, Handzeichen oder Laufweg.


Übung 6: Viereck der offenen Stellung

Ziel: ersten Kontakt und offene Körperstellung verbessern.

Aufbau: Vier Hütchen bilden ein Quadrat. An jeder Ecke steht eine Gruppe. Ein Ball startet an einer Ecke.

Ablauf: Der Ball wird zur nächsten Ecke gepasst. Die empfangende Person löst sich kurz vom Hütchen, öffnet den Körper, nimmt den Ball mit dem ersten Kontakt in Spielrichtung mit und passt weiter. Nach dem Pass läuft sie ihrem Ball nach.

Variationen: Richtungswechsel, zwei Bälle, Ballannahme mit rechts und Pass mit links, Pass in den hinteren Fuß, Zusatzsignal für Richtungswechsel oder ein passiver Verteidiger.


Technikbereich Torschuss

Torschuss verbindet Technik, Mut und Entscheidung. Beim Abschluss mit der Innenseite steht Genauigkeit im Vordergrund. Beim Vollspannstoß geht es vor allem um Kraft und geraden Ballflug. In beiden Fällen sind Standbein, Körperhaltung, Blickverhalten und Durchschwingen wichtig. Ein Torschuss sollte nicht isoliert bleiben, sondern möglichst oft nach Dribbling, Pass, An- und Mitnahme oder Gegneraktion erfolgen.


Coachingpunkte beim Torschuss

  1. Standbein: Setze es stabil neben den Ball.
  2. Treffpunkt: Triff den Ball mittig, wenn Du kraftvoll abschließen willst.
  3. Innenseite: Nutze sie für platzierte Abschlüsse.
  4. Vollspann: Nutze ihn für druckvolle Schüsse.
  5. Blick: Hebe vor dem Schuss kurz den Blick, um Torhüter und freie Ecke wahrzunehmen.
  6. Durchschwingen: Ziehe das Schussbein nach dem Kontakt weiter nach vorne.
  7. Nachsetzen: Reagiere sofort auf Abpraller.
  8. Entscheidung: Wähle zwischen Schuss, Pass oder Dribbling je nach Situation.


Übung 7: Andribbeln, Auflegen, Abschließen

Ziel: Dribbling, Pass und Torschuss verbinden.

Aufbau: Zwei Startpositionen liegen seitlich vor dem Strafraum. Vor jeder Startposition steht ein kurzer Slalom. Zentral steht eine Ablagestation. Ein Tor mit Torhüter oder Zielzonen wird genutzt.

Ablauf: Spieler A dribbelt durch den Slalom und passt zu Spieler B. B legt den Ball in den Lauf zurück. A schließt auf das Tor ab. Danach starten die nächsten Spieler von der anderen Seite.

Variationen: Abschluss mit rechts und links, Abschluss auf Zielzonen, Zeitlimit, Verteidigerdruck von hinten, Wettbewerb in Teams oder Entscheidung zwischen Schuss und Querpass.


Technikbereich Finten und Eins gegen Eins

Finten sind Täuschungen, mit denen Du Gegner aus dem Gleichgewicht bringen oder eine Reaktion provozieren willst. Eine Finte ist nur dann wirksam, wenn danach ein klarer Tempowechsel folgt. Für junge Spieler reichen zunächst einfache Finten wie Körpertäuschung, Schere, Übersteiger, Sohlenzieher oder Richtungswechsel. Wichtig ist, dass die Spieler nicht nur die Bewegung nachahmen, sondern verstehen, wann sie nützlich ist.


Übung 8: Finte vor dem Tor

Ziel: Finte, Tempowechsel und Abschluss verbinden.

Aufbau: Vor einem Minitor oder Großtor steht ein Hütchen als Gegner. Die Startlinie liegt zehn bis fünfzehn Meter entfernt.

Ablauf: Die Spieler dribbeln auf das Hütchen zu, führen eine Finte aus, beschleunigen seitlich vorbei und schließen ab. Danach wechseln sie zur anderen Seite.

Coachingpunkte: Den Gegner frontal andribbeln, die Täuschung deutlich zeigen, den Ball nicht zu weit vorlegen, nach der Finte beschleunigen und zielstrebig abschließen.


Technik in Spielformen übertragen

Techniktraining ist erst dann vollständig, wenn die Technik im Spiel genutzt wird. Spielformen helfen dabei, weil sie Wahrnehmung, Entscheidung und Ausführung verbinden. Eine Übung kann technisch sauber aussehen, aber im Spiel wirkungslos bleiben, wenn sie nicht mit Gegnerdruck, Raumaufteilung und Anschlussaktionen verknüpft wird.

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Spielform 1: Dribbeltore statt Minitore

Ziel: Dribbling in freie Räume fördern.

Aufbau: Markiere ein Feld und stelle an beiden Stirnseiten mehrere Dribbeltore auf.

Ablauf: Zwei Teams spielen gegeneinander. Ein Punkt zählt, wenn eine Spielerin kontrolliert durch ein gegnerisches Dribbeltor dribbelt. Dadurch entstehen viele Situationen, in denen Dribbling sinnvoll ist.

Variation: Ein Punkt zählt doppelt, wenn vor dem Dribbeltor eine Finte oder ein Richtungswechsel gelingt.


Spielform 2: Drei-Zonen-Spiel für An- und Mitnahme

Ziel: ersten Kontakt in Spielrichtung trainieren.

Aufbau: Teile ein Feld in drei Zonen. In jeder Zone spielen mehrere Spieler. Der Ball soll von Zone zu Zone kombiniert werden.

Ablauf: Ein Zuspiel in die nächste Zone darf nur verarbeitet werden, wenn der erste Kontakt in Spielrichtung erfolgt. Danach wird frei weitergespielt.

Coachingpunkt: Vororientierung vor dem Zuspiel ist wichtiger als ein spektakulärer erster Kontakt.


Spielform 3: Abschluss nach Technikaktion

Ziel: Technik mit Zielstrebigkeit verbinden.

Aufbau: Spiele vier gegen vier oder fünf gegen fünf auf Tore. Markiere vor jedem Tor eine Abschlusszone.

Ablauf: Tore zählen nur, wenn vor dem Abschluss eine technische Aktion erkennbar war, zum Beispiel Dribbling in die Zone, Doppelpass, Ballmitnahme in offener Stellung oder Finte.

Hinweis: Die Regel soll Technik fördern, aber das Spiel nicht künstlich machen. Nach einigen Minuten sollte frei gespielt werden.


Differenzierung nach Niveau

Techniktraining gelingt, wenn die Aufgabe zum Können passt. Zu leichte Aufgaben führen zu Langeweile, zu schwere Aufgaben zu Frust. Deshalb sollte jede Übung erleichtert und erschwert werden können. Für Anfängerinnen und Anfänger sind größere Abstände, langsameres Tempo, wenig Gegnerdruck und klare Bewegungsaufgaben sinnvoll. Fortgeschrittene brauchen kleinere Räume, Zeitdruck, Gegnerdruck, Entscheidungsoptionen und Anschlussaktionen.


Leichter machen

  1. Raum vergrößern: Mehr Platz erleichtert Ballkontrolle und Orientierung.
  2. Tempo senken: Langsames Üben hilft, Bewegungen bewusst zu spüren.
  3. Gegnerdruck reduzieren: Passive Verteidiger sind ein guter Zwischenschritt.
  4. Aufgabe vereinfachen: Nur eine Technik pro Durchgang trainieren.
  5. Ziel vergrößern: Größere Passtore oder Tore erhöhen Erfolgserlebnisse.
  6. Mehr Kontakte erlauben: Zwei oder drei Kontakte geben Sicherheit.


Schwerer machen

  1. Raum verkleinern: Weniger Platz erhöht technischen Anspruch.
  2. Zeitdruck erhöhen: Startsignale, Wettbewerbe oder Sekundenlimits steigern Tempo.
  3. Gegnerdruck einbauen: Aktive Verteidiger machen Übungen spielnäher.
  4. Entscheidungen fordern: Mehrere Tore oder Passoptionen verlangen Wahrnehmung.
  5. Schwächerer Fuß: Beidfüßigkeit wird gezielt entwickelt.
  6. Kontaktbegrenzung: Weniger Kontakte fördern saubere Vororientierung.


Muster-Trainingseinheit 60 Minuten

Diese Einheit eignet sich für Schule, Verein oder Arbeitsgemeinschaften. Sie kann für unterschiedliche Altersstufen angepasst werden.

  1. Ankommen mit Ball: 5 Minuten freies Dribbling mit Aufgaben wie rechter Fuß, linker Fuß, Sohle, Richtungswechsel und Blick heben.
  2. Aufwärmen: 10 Minuten Dribbel-Tore im Farbenfeld mit einfachen Finten.
  3. Technikblock Dribbling: 10 Minuten Slalom mit Richtungswechsel und Tempowechsel.
  4. Technikblock Passspiel: 10 Minuten Passdreieck mit Positionswechsel und erstem Kontakt in Spielrichtung.
  5. Technikblock Torschuss: 10 Minuten Andribbeln, Auflegen, Abschließen.
  6. Spielform: 12 Minuten vier gegen vier mit Dribbeltoren oder Abschluss nach Technikaktion.
  7. Reflexion: 3 Minuten kurze Auswertung: Welche Technik hat im Spiel geholfen und warum?


Muster-Trainingseinheit 90 Minuten

Diese Einheit eignet sich für fortgeschrittene Teams oder ältere Lernende.

  1. Ballgewöhnung: 10 Minuten individuelle Ballmastery mit Beidfüßigkeit.
  2. Aktivierung: 10 Minuten Reaktionsdribbling mit Farben, Zahlen oder Richtungen.
  3. Dribbling: 15 Minuten Eins gegen Eins im Korridor.
  4. Passspiel: 15 Minuten Passdreieck mit Direktspiel und Anschlussbewegung.
  5. An- und Mitnahme: 15 Minuten Viereck der offenen Stellung mit zwei Bällen.
  6. Torschuss: 15 Minuten Abschluss nach Andribbeln, Ablage und Entscheidung.
  7. Spielform: 8 Minuten fünf gegen fünf mit Provokationsregel.
  8. Cool-down: 2 Minuten lockeres Auslaufen und Feedbackrunde.


Beobachtung und Feedback

Gutes Coaching erkennt nicht nur Fehler, sondern auch Ursachen. Wenn ein Pass ungenau ist, kann der Grund im Standbein, in der Körperstellung, im Blickverhalten, in der Passschärfe oder in der fehlenden Bewegung des Empfängers liegen. Feedback sollte daher konkret sein: Statt „Pass besser!“ ist „Setz Dein Standbein neben den Ball und richte es zum Ziel aus“ hilfreicher.

  1. Loben: Benenne genau, was gelungen ist.
  2. Korrigieren: Gib nur einen wichtigen Hinweis auf einmal.
  3. Fragen stellen: Lass Lernende eigene Lösungen finden.
  4. Vormachen: Zeige Bewegungen langsam und deutlich.
  5. Wiederholen: Gib Zeit, den Hinweis direkt auszuprobieren.
  6. Spielbezug herstellen: Erkläre, wann die Technik im Spiel nützlich ist.


Häufige Fehler und Korrekturen

Fehler Mögliche Ursache Korrektur
Ball springt beim Dribbling zu weit weg Zu hohes Tempo oder zu harter Kontakt Tempo reduzieren, kleinere Kontakte, Ball näher am Fuß führen
Pass ist ungenau Standbein zeigt nicht zum Ziel oder Fußgelenk ist instabil Standbein ausrichten, Innenseite stabil halten, durch den Ball spielen
Ballannahme stoppt das Spiel Erster Kontakt geht unter den Körper Offene Stellung einnehmen, Ball in Spielrichtung mitnehmen
Finte wirkt nicht Kein Tempowechsel nach der Täuschung Finte deutlich zeigen und danach explosiv beschleunigen
Schuss fliegt unkontrolliert Ball wird nicht mittig getroffen oder Oberkörper kippt zurück Treffpunkt bewusst wählen, Körper über dem Ball halten


Techniktraining für unterschiedliche Altersgruppen

Bei jüngeren Kindern stehen Freude, viele Ballkontakte, kleine Erfolgserlebnisse und freie Spielphasen im Vordergrund. Technik wird spielerisch gelernt. Bei älteren Kindern und Jugendlichen kann die Technik differenzierter korrigiert werden. Im Leistungsbereich wird Technik immer stärker mit Wahrnehmung, Entscheidung, Athletik und Taktik verbunden.

  1. Bambini: Viele Spiele, Fantasiegeschichten, freie Ballkontakte, kaum lange Erklärungen.
  2. F-Jugend: Erste Grundtechniken, einfache Wettbewerbe, viele Torschüsse, kurze Übungsphasen.
  3. E-Jugend: Dribbling, Passspiel und An- und Mitnahme in einfachen Spielformen.
  4. D-Jugend: Beidfüßigkeit, Finten, erste taktische Bezüge und gezieltes Eins gegen Eins.
  5. C-Jugend: Technik unter Gegnerdruck, Positionsbezug, Tempo und Entscheidungsverhalten.
  6. A-Jugend: Spielnahe Technik mit hoher Intensität, gruppentaktischer Anschluss und Wettkampfnähe.
  7. Erwachsene: Erhalt und Verbesserung der technischen Qualität unter spezifischem Belastungs- und Gegnerdruck.


Inklusion und Fair Play

Techniktraining kann inklusiv gestaltet werden, wenn Aufgaben verschiedene Lösungen zulassen. Unterschiedliche Ballgrößen, größere Felder, Partnerhilfen, alternative Ziele oder individuelle Zusatzaufgaben ermöglichen Teilhabe. Wichtig ist, dass alle Lernenden aktiv sind, Erfolg erleben und sich sicher fühlen. Fair Play bedeutet im Techniktraining, Mitspielende zu unterstützen, Fehler als Lernchance zu sehen und auch in Wettbewerben respektvoll zu bleiben.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Basistechnik beschreibt das kontrollierte Führen des Balles mit dem Fuß? (Dribbling) (!Kopfball) (!Einwurf) (!Abseits)




Welche Technik eignet sich besonders für einen genauen Abschluss in eine freie Ecke? (Innenseitstoß) (!Fallrückzieher) (!Einwurf) (!Grätsche)




Was ist beim Passspiel vor dem Abspiel besonders wichtig? (Blickkontakt aufnehmen) (!Den Rücken zum Ziel drehen) (!Den Ball mit der Hand stoppen) (!Immer hoch spielen)




Was ist das Ziel einer guten An- und Mitnahme? (Den Ball in die nächste Spielrichtung kontrollieren) (!Den Ball möglichst tot stoppen) (!Den Ball absichtlich ins Aus rollen lassen) (!Den Ball nur mit der Hacke spielen)




Welche Aussage beschreibt Tempodribbling am besten? (Freien Raum mit höherem Tempo nutzen) (!Den Ball mit der Hand tragen) (!Den Ball ohne Bewegung blockieren) (!Immer rückwärts dribbeln)




Warum sind Spielformen im Techniktraining wichtig? (Sie verbinden Technik mit Wahrnehmung und Entscheidung) (!Sie verhindern Ballkontakte) (!Sie ersetzen jedes Aufwärmen) (!Sie machen Regeln überflüssig)




Welche Fußfläche wird beim einfachen Grundpass häufig genutzt? (Innenseite) (!Knie) (!Schulter) (!Handfläche)




Was macht eine Finte besonders wirksam? (Ein deutlicher Tempowechsel danach) (!Stillstehen nach der Täuschung) (!Ein Pass ins Aus) (!Der Blick dauerhaft auf den Boden)




Welche Trainingsform erhöht den Anspruch einer Technikübung? (Gegnerdruck einbauen) (!Alle Bälle entfernen) (!Nur zuschauen lassen) (!Das Ziel unklar lassen)




Was gehört zu gutem Feedback im Techniktraining? (Ein kurzer konkreter Hinweis) (!Viele Hinweise gleichzeitig) (!Nur allgemeine Kritik) (!Keine Möglichkeit zum Ausprobieren)





Memory

Dribbling Ball kontrolliert führen
Passspiel Mitspieler gezielt anspielen
An- und Mitnahme Erster Kontakt in Spielrichtung
Finte Gegner täuschen
Vollspannstoß Kraftvoller Torschuss
Spielform Technik im Spiel anwenden





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Ball eng am Fuß Ballkontrolle
Blick kurz heben Orientierung
Erster Kontakt nach vorn An- und Mitnahme
Täuschung mit Tempowechsel Finte
Standbein neben dem Ball Passspiel
Durchschwingen nach dem Treffpunkt Torschuss






Kreuzworträtsel

Dribbling Wie nennt man das kontrollierte Führen des Balles mit dem Fuß?
Passspiel Welche Technik verbindet Mitspieler durch gezielte Zuspiele?
Innenseite Welche Fußfläche wird häufig für genaue Pässe genutzt?
Vollspann Welche Schusstechnik eignet sich für kraftvolle Abschlüsse?
Finte Wie nennt man eine Täuschung im Eins gegen Eins?
Spielform Welche Trainingsform verbindet Technik mit Spielentscheidungen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Im Fußball ist die

die Grundlage vieler erfolgreicher Aktionen.
Beim Dribbling hilft ein tiefer

bei schnellen Richtungswechseln.
Vor einem Pass solltest Du kurz den

heben.
Bei der An- und Mitnahme soll der erste Kontakt in die passende

gehen.
Eine Finte wird durch einen anschließenden

wirksam.
Beim Torschuss mit der Innenseite steht vor allem die

im Vordergrund.
Spielformen verbinden technische Ausführung mit

.
Gutes Feedback ist kurz, konkret und sofort

.
}




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Dribbel-Parcours: Baue mit fünf bis acht Hütchen einen eigenen Dribbel-Parcours auf und beschreibe, welche Fußflächen trainiert werden.
  2. Passgenauigkeit: Entwickle eine Partnerübung, bei der Ihr durch ein Hütchentor passt und nach jedem Treffer die Distanz verändert.
  3. Technik-Tagebuch: Führe eine Woche lang ein kurzes Trainingstagebuch mit drei Technikzielen und notiere, was besser geworden ist.
  4. Finte erklären: Wähle eine einfache Finte aus, zeichne drei Bewegungsphasen und erkläre sie einer anderen Person.


Standard

  1. Trainingsstation: Plane eine Station für Dribbling, eine für Passspiel und eine für Torschuss und beschreibe Aufbau, Ablauf und Coachingpunkte.
  2. Fehleranalyse: Beobachte eine Technikübung und notiere drei typische Fehler sowie passende Korrekturhinweise.
  3. Spielform entwickeln: Erfinde eine kleine Spielform, in der ein Tor nur nach einer technischen Aktion zählt.
  4. Videoanalyse: Nimm eine eigene Technikaktion auf und analysiere Körperhaltung, Ballkontakt, Blickverhalten und Anschlussaktion.


Schwer

  1. Differenzierung: Entwickle für dieselbe Übung drei Schwierigkeitsstufen für Anfänger, Fortgeschrittene und leistungsstarke Spieler.
  2. Trainingsplan: Erstelle eine vollständige 60-minütige Techniktrainingseinheit mit Lernziel, Material, Zeitplan und Reflexionsfrage.
  3. Gegnerdruck: Baue eine Übung so um, dass aus einer isolierten Technikaufgabe eine spielnahe Aufgabe mit Gegnerdruck wird.
  4. Coaching-Projekt: Führe mit einer Kleingruppe eine Technikübung durch, gib Feedback und reflektiere anschließend Deine Trainerrolle.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Dribbling: Erkläre, wann im Spiel ein ballhaltendes Dribbling sinnvoller ist als ein Tempodribbling, und entwickle dazu eine passende Spielform.
  2. Analyse Passspiel: Eine Mannschaft verliert viele Bälle beim Spielaufbau. Analysiere mögliche technische Ursachen und schlage zwei Trainingsformen vor.
  3. Erster Kontakt: Beschreibe, wie eine schlechte An- und Mitnahme das weitere Spiel beeinflusst, und formuliere konkrete Korrekturhinweise.
  4. Torschussentscheidung: Entwickle eine Übung, in der Spieler zwischen Pass, Dribbling und Abschluss entscheiden müssen.
  5. Übungsvariation: Wandle einen einfachen Slalom so ab, dass Wahrnehmung, Gegnerdruck und Anschlussaktion trainiert werden.
  6. Feedbackkompetenz: Formuliere zu einem misslungenen Pass drei unterschiedliche Feedbacks: lobend, fragend und korrigierend.
  7. Trainingsreflexion: Vergleiche isolierte Technikübung und Spielform und beurteile, welche Lernziele jeweils besser erreicht werden.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Fußballtraining - Technik Übungen ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe kennst, sondern Technikübungen sinnvoll planen, durchführen, beobachten und verbessern kannst.

  1. Fachwissen: Du erklärst die wichtigsten Technikbereiche Dribbling, Passspiel, An- und Mitnahme, Finte und Torschuss.
  2. Praxisdemonstration: Du führst ausgewählte Techniken kontrolliert und beidfüßig vor.
  3. Übungsplanung: Du beschreibst Aufbau, Ablauf, Ziel, Material und Coachingpunkte einer eigenen Übung.
  4. Spielnähe: Du zeigst, wie eine Technik in einer Spielform angewendet wird.
  5. Fehlerkorrektur: Du erkennst typische Fehler und gibst passende kurze Hinweise.
  6. Reflexion: Du beurteilst, welche Übung für welches Niveau geeignet ist.
  7. Fair Play: Du gehst respektvoll mit Fehlern, Leistungsunterschieden und Wettbewerbssituationen um.




OERs zum Thema



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Schulfach+

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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
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  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
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