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Erzählung schreiben - Aufbau Sprache Inhalt Zeit

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Erzählung schreiben - Aufbau Sprache Inhalt Zeit



Einleitung

Eine Erzählung ist ein literarischer Text, in dem ein Ereignis anschaulich, geordnet und wirkungsvoll dargestellt wird. Wenn Du eine Erzählung schreibst, erzählst Du nicht nur, was passiert ist, sondern auch, wie es sich anfühlt, warum Figuren handeln und wodurch Spannung entsteht. Eine gelungene Erzählung braucht deshalb einen klaren Aufbau, eine passende Sprache, einen durchdachten Inhalt und eine sichere Zeitform.

Im Deutschunterricht wird die Erzählung häufig geübt, weil sie viele Schreibfähigkeiten verbindet: Du planst eine Handlung, entwickelst Figuren, baust einen Spannungsbogen auf, wählst eine Erzählperspektive, verwendest direkte Rede und überarbeitest Deinen Text. Dabei lernst Du, aus einer Idee eine vollständige Geschichte zu machen, die Leserinnen und Leser neugierig macht und bis zum Schluss führt.

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Das Video eignet sich als Einstieg, um Aufbau, Sprache und Wirkung einer schulischen Erzählung zu wiederholen. Lies anschließend die Abschnitte dieses aiMOOCs genau und nutze die Aufgaben, um Deine eigene Erzählung Schritt für Schritt zu entwickeln.


Was ist eine Erzählung?

Eine Erzählung ist ein Text, der ein Geschehen in einer zeitlichen Abfolge darstellt. Meist gibt es eine oder mehrere Figuren, einen Ort, eine Zeit, ein Problem oder Ziel, Hindernisse und eine Lösung. Im Unterschied zum Bericht darf eine Erzählung anschaulich, spannend und emotional sein. Sie will nicht nur sachlich informieren, sondern eine Situation so darstellen, dass man sie sich gut vorstellen kann.

Eine schulische Erzählung kann verschiedene Formen haben. Dazu gehören die Erlebniserzählung, die Fantasiegeschichte, die Bildergeschichte, die Reizwortgeschichte, die Fortsetzungsgeschichte oder die Nacherzählung. Alle Formen brauchen eine innere Logik: Die Ereignisse müssen zusammenpassen, die Figuren müssen nachvollziehbar handeln und die gewählte Zeitform muss konsequent verwendet werden.


Die vier Grundfragen

Bevor Du schreibst, klärst Du vier Grundfragen. Sie helfen Dir, nicht einfach loszuschreiben, sondern eine klare Textidee zu entwickeln.

  1. Aufbau: Wie beginnt die Geschichte, wie steigt die Spannung, wo liegt der Höhepunkt und wie endet die Handlung?
  2. Sprache: Welche Wörter, Sätze, Dialoge und sprachlichen Bilder machen die Erzählung lebendig?
  3. Inhalt: Welche Figuren, Ziele, Konflikte, Gefühle und Wendungen tragen die Handlung?
  4. Zeit: In welcher Zeitform erzählst Du und wie gestaltest Du Erzählzeit und erzählte Zeit?


Aufbau einer Erzählung

Der klassische Aufbau einer schulischen Erzählung besteht aus Einleitung, Hauptteil mit Höhepunkt und Schluss. Dieser Aufbau ist kein starres Gerüst, sondern eine Hilfe, damit Deine Geschichte verständlich und spannend bleibt.


Einleitung

Die Einleitung führt in die Situation ein. Sie beantwortet knapp die wichtigsten Fragen: Wer handelt? Wo geschieht etwas? Wann spielt die Handlung? Welche Ausgangssituation liegt vor? Eine gute Einleitung ist nicht zu lang, sondern macht neugierig. Sie kann mit einer ungewöhnlichen Beobachtung, einer direkten Rede, einem Geräusch, einem Gedanken oder einer kleinen Andeutung beginnen.

Beispiel für einen spannenden Anfang: Als Mia die Schultasche öffnete, lag darin ein Brief, den sie nie zuvor gesehen hatte. Dieser Satz nennt noch nicht alles, aber er weckt Fragen. Genau dadurch entsteht Neugier.


Hauptteil

Im Hauptteil entwickelt sich die Handlung. Die Spannung steigt, weil Hindernisse, Missverständnisse, Gefahren oder innere Konflikte auftreten. Wichtig ist, dass die Ereignisse nicht zufällig aneinandergereiht werden. Jede Szene sollte eine Aufgabe haben: Sie zeigt eine Entscheidung, ein Problem, eine neue Information oder eine Veränderung der Figur.

Ein guter Hauptteil nutzt Szenisches Erzählen. Das bedeutet, dass Du wichtige Momente ausführlicher darstellst: Was sieht die Figur? Was hört sie? Was denkt sie? Was fühlt sie? Was sagt sie? Durch solche Details entsteht Nähe zur Handlung.


Höhepunkt

Der Höhepunkt ist der spannendste und entscheidende Moment der Erzählung. Hier wird deutlich, ob die Figur ihr Ziel erreicht, eine Gefahr übersteht, einen Fehler einsieht oder eine wichtige Entscheidung trifft. Der Höhepunkt sollte nicht nebenbei passieren. Du kannst ihn durch kürzere Sätze, genaue Wahrnehmungen, direkte Rede, innere Gedanken oder Zeitdehnung besonders hervorheben.

Merke: Wenn alles gleich ausführlich erzählt wird, wirkt nichts besonders spannend. Der Höhepunkt braucht mehr Aufmerksamkeit als nebensächliche Übergänge.


Schluss

Der Schluss löst die Handlung auf. Er zeigt, was aus dem Konflikt geworden ist und welche Folgen das Geschehen hat. Ein guter Schluss ist nicht einfach nur ein abrupter Abbruch. Er kann eine Erkenntnis, eine Veränderung, eine Stimmung oder einen Ausblick enthalten. Vermeide Notlösungen wie Dann wachte ich auf, wenn sie nicht wirklich zur Geschichte passen.


Inhalt einer Erzählung

Der Inhalt einer Erzählung besteht nicht nur aus Ereignissen. Entscheidend ist, wie diese Ereignisse miteinander verbunden sind. Eine gute Erzählung braucht einen Erzählkern. Das ist der zentrale Gedanke, um den sich alles dreht. Der Erzählkern kann ein Konflikt, ein Geheimnis, eine Prüfung, eine Entscheidung oder eine Veränderung sein.


Figuren entwickeln

Figuren sind für eine Erzählung wichtig, weil Leserinnen und Leser mit ihnen mitdenken und mitfühlen. Eine Figur wird lebendig, wenn sie nicht nur beschrieben wird, sondern handelt, spricht, beobachtet und Entscheidungen trifft. Du solltest wissen, was Deine Hauptfigur will, wovor sie Angst hat, was sie besonders macht und was sie im Verlauf der Geschichte lernt.

Weniger wirkungsvoll: Tom war mutig. Wirkungsvoller: Tom spürte, wie seine Knie zitterten, trotzdem drückte er die Türklinke herunter. Im zweiten Beispiel wird Mut durch Handlung gezeigt. Das ist oft stärker als eine direkte Behauptung.


Konflikt und Spannung

Ohne Konflikt bleibt eine Erzählung oft flach. Ein Konflikt muss nicht immer ein Streit sein. Es kann auch ein Rätsel, ein Zeitdruck, eine Angst, ein Missverständnis, eine Versuchung oder eine schwierige Entscheidung sein. Spannung entsteht, wenn Leserinnen und Leser wissen wollen, wie die Figur mit dem Problem umgeht.

Ein sinnvoller Spannungsbogen führt von der Ausgangssituation über steigende Schwierigkeiten zum Höhepunkt. Danach folgt die Auflösung. Achte darauf, dass der Höhepunkt aus dem bisherigen Geschehen entsteht. Er sollte nicht zufällig wirken, sondern vorbereitet sein.


Roter Faden

Der rote Faden sorgt dafür, dass Deine Erzählung zusammenhält. Alles, was Du erzählst, sollte zum Kern der Geschichte passen. Nebensächliche Informationen können gestrichen werden, wenn sie weder die Figur noch die Spannung noch die Atmosphäre unterstützen. Beim Überarbeiten kannst Du jeden Absatz prüfen: Hilft dieser Abschnitt der Handlung? Macht er eine Figur verständlicher? Erhöht er Spannung oder Stimmung?


Sprache einer Erzählung

Die Sprache entscheidet stark darüber, ob eine Erzählung lebendig wirkt. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele schwierige Wörter zu verwenden. Gute Erzählsprache ist genau, anschaulich und passend zur Situation.


Anschauliche Wörter

Verwende treffende Verben, genaue Nomen und passende Adjektive. Statt gehen kannst Du je nach Situation schleichen, stolpern, rennen, taumeln oder schlendern schreiben. Statt sagte können manchmal flüsterte, rief, murmelte oder stammelte passen. Übertreibe aber nicht: Wenn jeder Satz besonders auffällig klingen soll, wirkt der Text schnell künstlich.


Satzbau und Rhythmus

Der Satzbau beeinflusst das Tempo. Längere Sätze eignen sich für Beschreibungen, Gedanken und ruhige Szenen. Kurze Sätze können Spannung, Angst oder Überraschung verstärken. Ein abwechslungsreicher Rhythmus macht den Text lebendig.

Beispiel: Sie hörte ein Knacken. Dann noch eins. Ganz nah. Die kurzen Sätze verlangsamen den Moment und erhöhen die Spannung.


Direkte Rede und Gedanken

Direkte Rede macht Figuren hörbar. Sie zeigt, wie Figuren miteinander umgehen, was sie verschweigen und wie sie sich fühlen. Verwende direkte Rede aber gezielt. Nicht jedes Gespräch muss vollständig wiedergegeben werden. Wichtig sind Sätze, die etwas über die Handlung oder die Figuren verraten.

Auch Gedanken und Gefühle gehören zu einer Erzählung. Sie sollten jedoch nicht nur behauptet, sondern erlebbar gemacht werden. Statt Lina hatte Angst kannst Du schreiben: Lina presste die Hände in die Jackentaschen, damit niemand ihr Zittern sah.


Sprachliche Mittel

Sprachliche Mittel können die Wirkung einer Erzählung verstärken. Ein Vergleich macht etwas anschaulich, eine Metapher verdichtet eine Stimmung, eine Personifikation lässt Dinge lebendig erscheinen. Wichtig ist, dass sprachliche Mittel zur Szene passen.

  1. Vergleich: Der Flur war still wie ein leerer Bahnhof.
  2. Metapher: Ein Stein lag ihr im Magen.
  3. Personifikation: Der Wind zerrte an den Fensterläden.
  4. Wiederholung: Immer näher. Immer lauter. Immer schneller.


Zeit in der Erzählung

Mit Zeit sind in einer Erzählung mehrere Dinge gemeint: die grammatische Zeitform, die Reihenfolge der Ereignisse und das Verhältnis von Erzählzeit zu erzählter Zeit.


Zeitform

In schulischen Erzählungen wird häufig das Präteritum verwendet. Es wirkt erzählend und passt gut zu abgeschlossenen Ereignissen. Wichtig ist, dass Du die Zeitform nicht ohne Grund wechselst. Wenn Du im Präteritum beginnst, solltest Du auch im Präteritum weitererzählen.

Beispiel im Präteritum: Mia öffnete die Tür und blieb erschrocken stehen. Wenn etwas vor der Haupthandlung passiert ist, verwendest Du oft das Plusquamperfekt.

Beispiel für Vorzeitigkeit: Mia erkannte den Schlüssel sofort, denn sie hatte ihn am Morgen verloren.

Das Präsens kann ebenfalls verwendet werden, vor allem wenn eine Geschichte sehr unmittelbar wirken soll. Dann muss es aber ebenfalls konsequent eingesetzt werden. Wichtig ist nicht, dass es nur eine erlaubte Zeitform gibt, sondern dass die gewählte Zeitform zur Erzählabsicht passt und durchgehalten wird.


Erzählzeit und erzählte Zeit

Die Erzählzeit ist die Zeit, die man zum Lesen oder Erzählen braucht. Die erzählte Zeit ist die Zeitspanne, die innerhalb der Geschichte vergeht. Eine Geschichte kann fünf Minuten Handlung auf drei Seiten erzählen oder drei Jahre in wenigen Sätzen zusammenfassen.

  1. Zeitraffung: Lange Zeiträume werden kurz zusammengefasst.
  2. Zeitdehnung: Ein kurzer Moment wird ausführlich erzählt.
  3. Zeitdeckung: Erzählzeit und erzählte Zeit sind ungefähr gleich lang, zum Beispiel in einem Dialog.

Diese Formen helfen Dir, Schwerpunkte zu setzen. Unwichtige Wege, Wartezeiten oder Wiederholungen kannst Du raffen. Den Höhepunkt solltest Du eher dehnen, damit Leserinnen und Leser ihn miterleben.


Rückblende und Vorausdeutung

Eine Rückblende erzählt etwas, das vor der aktuellen Handlung passiert ist. Sie kann erklären, warum eine Figur so handelt, wie sie handelt. Eine Vorausdeutung gibt einen Hinweis auf etwas, das später wichtig wird. Beide Mittel sollten sparsam eingesetzt werden, damit die Erzählung verständlich bleibt.


Erzählperspektive

Die Erzählperspektive bestimmt, aus welcher Sicht erzählt wird. Beim Ich-Erzähler erlebt die lesende Person die Handlung nah an einer Figur. Beim Er-Erzähler oder Sie-Erzähler kann die Erzählung etwas mehr Abstand haben. Wichtig ist, dass Du die Perspektive nicht unabsichtlich wechselst. Wenn nur Deine Hauptfigur etwas wissen kann, darfst Du nicht plötzlich die geheimen Gedanken einer anderen Figur erzählen, außer Du hast diese Perspektive bewusst gewählt.


Schreibprozess: Von der Idee zur fertigen Erzählung

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Eine Erzählung entsteht meist in mehreren Schritten. Gute Texte werden nicht nur geschrieben, sondern geplant und überarbeitet.


Planen

Beim Schreibplan sammelst Du Ideen und ordnest sie. Du kannst eine Mindmap, einen Spannungsbogen oder eine Tabelle nutzen. Notiere die Hauptfigur, den Ort, die Ausgangssituation, das Problem, wichtige Hindernisse, den Höhepunkt und den Schluss. Überlege außerdem, welche Stimmung entstehen soll.


Schreiben

Beim Schreiben formulierst Du den ersten Text. Achte darauf, dass Du nicht zu früh alles erklärst. Lass die Handlung Schritt für Schritt entstehen. Wichtige Szenen erzählst Du genauer, Nebensächliches kürzer. Verwende Absätze, wenn ein neuer Handlungsschritt, ein Ortswechsel, ein Zeitsprung oder ein neuer Gesprächsabschnitt beginnt.


Überarbeiten

Beim Überarbeiten prüfst Du Deinen Text. Gute Überarbeitung betrifft nicht nur Rechtschreibung und Zeichensetzung, sondern auch Inhalt, Aufbau, Sprache und Zeitform. Lies Deinen Text einmal nur auf den roten Faden, einmal auf Spannung, einmal auf Sprache und einmal auf Fehler. So findest Du mehr als bei einem einzigen schnellen Durchlesen.


Checkliste für Deine Erzählung

  1. Einleitung: Sind Figuren, Ort, Zeit und Ausgangssituation verständlich eingeführt?
  2. Hauptteil: Steigt die Spannung durch passende Hindernisse oder Konflikte?
  3. Höhepunkt: Ist der wichtigste Moment deutlich ausgestaltet?
  4. Schluss: Wird die Handlung sinnvoll aufgelöst?
  5. Sprache: Sind Verben, Satzbau, direkte Rede und Details anschaulich?
  6. Zeitform: Bleibt die gewählte Zeitform konsequent?
  7. Erzählperspektive: Bleibt die Sichtweise nachvollziehbar?
  8. Überarbeitung: Wurden Logik, Ausdruck, Rechtschreibung und Zeichensetzung geprüft?


Häufige Fehler und bessere Lösungen

  1. Unklarer Anfang: Wenn Leserinnen und Leser nicht wissen, wer handelt oder wo die Szene spielt, ergänze gezielt Orientierung.
  2. Zu wenig Spannung: Wenn nichts auf dem Spiel steht, gib der Figur ein Ziel, ein Hindernis oder eine schwierige Entscheidung.
  3. Sprunghafte Handlung: Wenn Ereignisse unverbunden wirken, ergänze Übergänge und Ursachen.
  4. Überladene Sprache: Wenn zu viele Adjektive den Text schwer machen, wähle wenige, aber treffende Details.
  5. Tempuswechsel: Wenn Präteritum und Präsens ohne Grund wechseln, entscheide Dich für eine Hauptzeitform.
  6. Schwacher Schluss: Wenn die Geschichte plötzlich endet, zeige eine Folge, eine Erkenntnis oder eine veränderte Stimmung.


Beispiel: Aus einem Erzählkern wird ein Plan

Erzählkern: Eine Schülerin findet nach dem Unterricht einen fremden Schlüssel und muss entscheiden, ob sie ihn abgibt oder selbst herausfindet, wozu er gehört.

  1. Einleitung: Die Schule ist fast leer, Regen prasselt gegen die Fenster, die Hauptfigur entdeckt den Schlüssel unter einer Bank.
  2. Hauptteil: Sie sucht Hinweise, hört ein Geräusch aus dem verschlossenen Musikraum und merkt, dass der Schlüssel passen könnte.
  3. Höhepunkt: Sie öffnet die Tür und findet einen jüngeren Schüler, der versehentlich eingeschlossen wurde.
  4. Schluss: Die Hauptfigur bringt ihn zum Hausmeister und erkennt, dass Neugier verantwortungsvoll sein muss.

Dieser Plan zeigt, dass eine Erzählung nicht aus möglichst vielen Ereignissen bestehen muss. Entscheidend ist, dass Anfang, Entwicklung, Höhepunkt und Schluss sinnvoll zusammenhängen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein zentrales Ziel einer Erzählung? (Ein Ereignis anschaulich und spannend darstellen) (!Nur Stichpunkte ohne Zusammenhang sammeln) (!Eine Rechnung vollständig lösen) (!Eine Anleitung sachlich nummerieren)




Aus welchen Hauptteilen besteht eine klassische schulische Erzählung? (Einleitung Hauptteil Schluss) (!These Beweis Fazit) (!Quelle Zitat Literatur) (!Frage Antwort Lösung)




Welche Aufgabe hat die Einleitung? (Figuren Ort Zeit und Ausgangssituation einführen) (!Alle Rechtschreibregeln erklären) (!Den Höhepunkt vollständig vorwegnehmen) (!Nur die Überschrift wiederholen)




Was geschieht im Hauptteil einer Erzählung? (Die Spannung steigt durch Hindernisse und Konflikte) (!Die Geschichte wird ohne Handlung beendet) (!Die Figuren werden aus dem Text entfernt) (!Die Zeitform wird beliebig gewechselt)




Was ist der Höhepunkt einer Erzählung? (Der entscheidende und spannendste Moment) (!Der erste Satz des Textes) (!Eine Liste aller Figuren) (!Eine sachliche Quellenangabe)




Welche Aufgabe hat der Schluss? (Er löst die Handlung sinnvoll auf) (!Er beginnt eine völlig neue Geschichte) (!Er ersetzt die Einleitung) (!Er enthält nur einzelne Wörter)




Welche sprachliche Entscheidung macht eine Erzählung lebendiger? (Anschauliche Verben und passende Details verwenden) (!Alle Sätze gleich beginnen lassen) (!Möglichst viele Wiederholungen ohne Zweck nutzen) (!Nur sehr allgemeine Wörter verwenden)




Warum ist direkte Rede in einer Erzählung nützlich? (Sie lässt Figuren lebendiger wirken) (!Sie ersetzt immer den gesamten Hauptteil) (!Sie verhindert jede Spannung) (!Sie darf nie mit Handlung verbunden werden)




Welche Zeitform wird in schulischen Erzählungen häufig verwendet? (Präteritum) (!Futur zwei) (!Imperativ) (!Infinitiv)




Wofür nutzt man das Plusquamperfekt in einer Erzählung? (Es zeigt was vor der Haupthandlung passiert ist) (!Es ersetzt alle Figuren) (!Es beendet jede direkte Rede) (!Es beschreibt nur zukünftige Pläne)





Memory

Einleitung Orientierung am Anfang
Hauptteil Steigende Spannung
Höhepunkt Entscheidender Moment
Schluss Auflösung der Handlung
Präteritum Häufige Erzählzeit
Plusquamperfekt Vorzeitigkeit
Direkte Rede Figurenstimmen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Einleitung Orientierung für Leserinnen und Leser
Hauptteil Steigende Handlung mit Hindernissen
Höhepunkt Spannendster Wendepunkt
Schluss Auflösung und Folgen
Überarbeitung Prüfung von Logik Sprache und Zeit






Kreuzworträtsel

Einleitung Welcher Teil führt Figuren Ort und Ausgangssituation ein?
Hauptteil In welchem Teil steigt die Spannung bis zum Höhepunkt?
Hoehepunkt Wie heißt der spannendste und entscheidende Moment?
Praeteritum Welche Zeitform wird in schulischen Erzählungen häufig verwendet?
Rueckblende Wie nennt man einen Einschub der Vergangenes nachträgt?
Dialog Wie nennt man ein Gespräch zwischen Figuren?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine gelungene Erzählung führt am Anfang Figuren Ort und Anlass in der

ein. Im

steigen die Spannung und die Schwierigkeiten. Der spannendste Moment heißt

. Die Auflösung steht meist im

. In schulischen Erzählungen wird häufig das

verwendet. Ereignisse die davor liegen stehen im

. Ein Gespräch zwischen Figuren nennt man

. Die Perspektive bestimmt was die lesende Person über Figuren und Ereignisse

. Wenn ein kurzer Moment ausführlich beschrieben wird entsteht

. Eine Rückschau auf frühere Ereignisse heißt

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Spannungsbogen: Zeichne einen einfachen Spannungsbogen zu einer kurzen Erzählidee und markiere Einleitung Hauptteil Höhepunkt und Schluss.
  2. Figurensteckbrief: Erstelle einen Steckbrief für eine Hauptfigur mit Ziel Angst Stärke Schwäche und möglicher Veränderung.
  3. Erzählanfang: Schreibe drei verschiedene Anfänge zu derselben Idee und entscheide welcher am meisten Neugier weckt.
  4. Zeitformen: Markiere in einem eigenen kurzen Text alle Verben und prüfe ob die Zeitform einheitlich ist.


Standard

  1. Reizwortgeschichte: Schreibe eine Erzählung mit den Reizwörtern Schlüssel Regen Musikraum und Entscheidung.
  2. Direkte Rede: Verfasse einen Dialog zwischen zwei Figuren in dem ein Konflikt deutlich wird ohne ihn direkt zu erklären.
  3. Erzählperspektive: Schreibe dieselbe Szene einmal aus der Ich-Perspektive und einmal aus der Er-Perspektive und vergleiche die Wirkung.
  4. Überarbeitung: Tausche Deinen Text mit einer Partnerin oder einem Partner und gib Rückmeldung zu Aufbau Sprache Inhalt und Zeit.


Schwer

  1. Rückblende: Baue in eine Erzählung eine kurze Rückblende ein die das Verhalten der Hauptfigur verständlicher macht.
  2. Zeitgestaltung: Schreibe eine Szene mit Zeitraffung und eine andere mit Zeitdehnung und erkläre warum Du welche Stelle so gestaltet hast.
  3. Sprachliche Mittel: Überarbeite einen schlichten Text so dass Vergleiche Metaphern Personifikationen und passende Verben die Stimmung verstärken.
  4. Multimediales Erzählen: Entwickle aus Deiner Erzählung ein Storyboard oder ein kurzes Hörspiel und achte darauf dass der Höhepunkt erkennbar bleibt.



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Lernkontrolle

  1. Spannungsaufbau: Erkläre an Deiner eigenen Erzählung wie Einleitung Hauptteil Höhepunkt und Schluss zusammenwirken und warum der Höhepunkt vorbereitet ist.
  2. Erzählperspektive: Vergleiche zwei Versionen derselben Szene aus unterschiedlicher Perspektive und beurteile welche Wirkung näher spannender oder glaubwürdiger ist.
  3. Zeitgestaltung: Analysiere in einem Textbeispiel wo Zeit gerafft gedehnt oder deckend erzählt wird und erkläre die Wirkung auf die Spannung.
  4. Sprachliche Mittel: Überarbeite einen sachlichen Absatz zu einer erzählenden Szene und begründe welche Wörter Sätze und Details die Wirkung verbessert haben.
  5. Inhaltslogik: Prüfe eine Erzählung auf rote Fäden Ursachen Folgen und Figurenentscheidungen und formuliere konkrete Verbesserungsvorschläge.
  6. Transfer: Verwandle einen kurzen Bericht über ein Ereignis in eine Erzählung und zeige anschließend welche erzählerischen Entscheidungen Du getroffen hast.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur eine Erzählung abgibst, sondern Deinen Schreibprozess sichtbar machst.

  1. Schreibplan: Lege eine Planung mit Erzählkern Figuren Ort Konflikt Höhepunkt und Schluss vor.
  2. Textfassung: Schreibe eine vollständige Erzählung mit klarem Aufbau und nachvollziehbarem roten Faden.
  3. Sprachgestaltung: Markiere mindestens fünf Stellen an denen Du Sprache bewusst zur Wirkung eingesetzt hast.
  4. Zeitgestaltung: Weise nach dass die Zeitform konsequent ist und erkläre eine Stelle mit Zeitraffung Zeitdehnung oder Rückblende.
  5. Überarbeitung: Dokumentiere Rückmeldungen und zeige welche Änderungen Du nach dem Feedback vorgenommen hast.
  6. Reflexion: Beschreibe was Dir beim Schreiben gelungen ist und woran Du weiterarbeiten möchtest.




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