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Evangelium nach Matthäus Kapitel 9 Übersetzung nach Habermas

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Evangelium nach Matthäus Kapitel 9 Übersetzung nach Habermas



Evangelium nach Matthäus, Kapitel 9 / Übersetzung nach Habermas


Einleitung

Das Evangelium nach Matthäus gehört zum Neuen Testament und ist eines der vier Evangelien. In Matthäus 9 begegnet Dir ein dichter Abschnitt, in dem zentrale Themen des christlichen Glaubens miteinander verbunden werden: Heilung, Sündenvergebung, Nachfolge, Barmherzigkeit, Glaube, der Umgang mit religiösen Regeln und die Sendung Jesu zu Menschen am Rand der Gesellschaft.

Das Video behandelt „Evangelium nach Matthäus, Kapitel 9 / Übersetzung nach Habermas“ und dient in diesem aiMOOC als Ausgangspunkt für eine vertiefende theologische, literarische und ethische Auseinandersetzung. Die konkrete Übersetzung nach Habermas wird hier nicht vollständig abgeschrieben, sondern als Lernanlass genutzt: Du untersuchst Inhalt, Aufbau, Motive, Konflikte und Deutungsmöglichkeiten von Matthäus 9.

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Lernziele

In diesem aiMOOC lernst Du, Matthäus 9 als zusammenhängenden Text zu verstehen. Du kannst nach der Bearbeitung die wichtigsten Szenen des Kapitels wiedergeben, zentrale Begriffe erklären und die theologische Bedeutung der Erzählungen begründet darstellen. Außerdem lernst Du, wie Erzählungen über Wunder Jesu im Kontext des Matthäusevangeliums gelesen werden können: nicht nur als Berichte über außergewöhnliche Ereignisse, sondern auch als Texte über Vertrauen, gesellschaftliche Ausgrenzung, religiöse Autorität und die Frage, wie Gottes Nähe im Leben von Menschen sichtbar wird.


Kontext: Das Matthäusevangelium


Stellung im Neuen Testament

Das Evangelium nach Matthäus steht am Anfang des Neuen Testaments. Es erzählt das Leben, Wirken, Sterben und die Auferstehung Jesu von Nazarets aus einer Perspektive, die stark von jüdischen Traditionen, Schriftbezügen und der Frage geprägt ist, wie Jesus als der verheißene Messias verstanden werden kann. Das Evangelium legt besonderen Wert auf Jesu Lehre, seine Auslegung des Gesetzes und die Lebenspraxis der Gemeinschaft, die ihm folgt.

Matthäus 9 steht im größeren Zusammenhang der Kapitel 8 und 9. Dort werden mehrere Heilungs- und Wundergeschichten gesammelt. Sie zeigen Jesus als jemanden, der nicht nur spricht, sondern handelt: Er richtet auf, vergibt, heilt, ruft Menschen in die Nachfolge und stellt religiöse Selbstverständlichkeiten infrage.


Kapitel 9 als Wendepunkt im öffentlichen Wirken Jesu

In Matthäus 9 verdichten sich verschiedene Reaktionen auf Jesus. Manche Menschen bringen Kranke zu ihm, andere bitten ihn um Hilfe, wieder andere misstrauen ihm oder stellen kritische Fragen. Die religiösen Autoritäten reagieren besonders skeptisch, weil Jesus nicht nur heilt, sondern auch Sündenvergebung zuspricht und mit Menschen isst, die gesellschaftlich als belastet oder religiös problematisch gelten.

Das Kapitel zeigt deshalb nicht nur einzelne Wunder. Es zeigt einen Konflikt um die Frage: Wer darf im Namen Gottes handeln, vergeben, heilen und Gemeinschaft stiften?


Aufbau von Matthäus 9


Überblick über die Szenen

  1. Heilung eines Gelähmten: Jesus vergibt einem Gelähmten die Sünden und heilt ihn.
  2. Berufung des Matthäus: Jesus ruft einen Zöllner in die Nachfolge.
  3. Mahlgemeinschaft: Jesus isst mit Zöllnern und Sündern.
  4. Fastenfrage: Die Jünger des Johannes fragen nach dem Fasten.
  5. Auferweckung der Tochter eines Vorstehers und Heilung einer blutflüssigen Frau: Glaube wird als Vertrauen sichtbar.
  6. Heilung zweier Blinder: Jesus fragt nach dem Glauben und handelt heilend.
  7. Dämonenaustreibung: Ein stummer Mensch kann wieder sprechen.
  8. Erntegleichnis: Jesus sieht die Menschen wie eine führungslose Herde und spricht von der großen Ernte.

Diese Szenen wirken auf den ersten Blick wie eine Sammlung einzelner Geschichten. Beim genaueren Lesen erkennst Du jedoch einen roten Faden: Jesus stellt Barmherzigkeit über soziale Abgrenzung, er verbindet Glaube mit Heilung und er ruft Menschen dazu auf, an Gottes Handeln mitzuwirken.


Bildimpuls: Die Berufung des Matthäus

Die Berufung des Matthäus wurde in der Kunstgeschichte vielfach dargestellt. Besonders bekannt ist Caravaggios Gemälde „Die Berufung des heiligen Matthäus“. Es veranschaulicht den Moment, in dem Jesus einen Menschen aus seinem bisherigen Leben herausruft.

Betrachte das Bild aufmerksam: Der Ruf Jesu trifft Matthäus nicht in einem heiligen Raum, sondern mitten im Alltag. Damit passt das Bild gut zu Matthäus 9: Nachfolge beginnt nicht erst, wenn jemand perfekt vorbereitet ist. Sie beginnt dort, wo ein Mensch sich ansprechen lässt.


Zentrale Erzählungen und Deutungen


Heilung des Gelähmten: Vergebung und Aufrichtung

Am Anfang von Matthäus 9 wird ein gelähmter Mensch zu Jesus gebracht. Auffällig ist, dass Jesus zuerst nicht die körperliche Lähmung anspricht, sondern dem Menschen Sündenvergebung zuspricht. Diese Szene zeigt, dass Heilung im biblischen Sinn mehr umfasst als körperliche Genesung. Sie betrifft die ganze Person: Beziehung zu Gott, Beziehung zu sich selbst und Beziehung zur Gemeinschaft.

Die Schriftgelehrten empfinden Jesu Wort als anstößig. Der Konflikt entsteht, weil Jesus eine Autorität beansprucht, die in ihrem Verständnis Gott allein zukommt. Jesus beantwortet den Einwand nicht abstrakt, sondern durch eine sichtbare Handlung: Der Gelähmte steht auf. Dadurch wird die innere Zusage der Vergebung mit einer äußeren Aufrichtung verbunden.

Kernidee: In dieser Szene bedeutet Heil nicht nur medizinische Wiederherstellung, sondern neue Lebensmöglichkeit.


Bildimpuls: Heilung des Gelähmten

Dieses Bild zur Heilung des Gelähmten in Kapernaum kann Dir helfen, die Dynamik der Erzählung zu verstehen: Ein Mensch wird von anderen zu Jesus gebracht. Der Glaube ist hier nicht nur eine innere Haltung, sondern wird durch solidarisches Handeln sichtbar. Menschen tragen einen anderen Menschen dorthin, wo Hoffnung möglich wird.


Berufung des Matthäus: Nachfolge trotz belasteter Vergangenheit

In Matthäus 9 sieht Jesus einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und ruft ihn mit den Worten in die Nachfolge. Zöllner waren im damaligen Kontext oft unbeliebt, weil sie mit der römischen Herrschaft verbunden wurden und finanziell von Abgaben profitieren konnten. Der Ruf Jesu an Matthäus ist deshalb eine provokante Szene: Nicht ein religiös besonders angesehener Mensch wird zuerst hervorgehoben, sondern jemand, der gesellschaftlich kritisch gesehen wird.

Der Text erzählt knapp, aber wirkungsvoll: Matthäus steht auf und folgt Jesus. Diese Kürze lenkt die Aufmerksamkeit auf die Entscheidung. Nachfolge bedeutet hier nicht zuerst, alle Fragen geklärt zu haben, sondern sich von Jesus in Bewegung setzen zu lassen.

Kernidee: Jesus ruft Menschen nicht aufgrund ihrer gesellschaftlichen Makellosigkeit, sondern eröffnet ihnen einen neuen Weg.


Mahl mit Zöllnern und Sündern: Barmherzigkeit statt Ausgrenzung

Nach der Berufung folgt eine Tischgemeinschaft. Jesus isst mit Zöllnern und Sündern. In der Welt des Neuen Testaments ist gemeinsames Essen mehr als Nahrungsaufnahme. Es bedeutet Anerkennung, Nähe und Gemeinschaft. Deshalb wird das Mahl zum Streitpunkt.

Die Frage der Kritiker lautet sinngemäß: Warum teilt Jesus Gemeinschaft mit Menschen, die religiös oder sozial problematisch erscheinen? Jesus antwortet mit dem Bild vom Arzt: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Außerdem verweist er auf Barmherzigkeit als Kern des göttlichen Willens.

Diese Szene fordert dazu heraus, über religiöse Gemeinschaft nachzudenken: Ist sie zuerst ein Schutzraum für die Reinen oder ein Ort der Heilung für Bedürftige? Matthäus 9 stellt die zweite Antwort in den Mittelpunkt.


Die Frage nach dem Fasten: Neues und Altes unterscheiden

Die Jünger des Johannes fragen, warum Jesu Jünger nicht fasten. Fasten war und ist in vielen religiösen Traditionen ein Zeichen der Umkehr, Konzentration und Ernsthaftigkeit. Jesus antwortet mit Bildern: Hochzeitsgäste fasten nicht, solange der Bräutigam bei ihnen ist. Außerdem spricht er von neuem Wein und alten Schläuchen sowie von einem neuen Flicken auf einem alten Kleid.

Diese Bildworte zeigen: Mit Jesus beginnt etwas Neues. Das bedeutet nicht, dass alle Tradition wertlos ist. Aber religiöse Praxis muss zur Situation passen. Wenn Gottes Nähe als Freude erfahren wird, kann nicht alles in den Formen der Trauer und Buße ausgedrückt werden.

Kernidee: Religiöse Formen sind wichtig, aber sie dürfen Gottes gegenwärtiges Handeln nicht behindern.


Die blutflüssige Frau und die Tochter des Vorstehers: Glaube, Berührung und Leben

In der Mitte des Kapitels werden zwei Erzählungen ineinander verschränkt. Ein Vorsteher bittet Jesus um Hilfe für seine Tochter. Auf dem Weg berührt eine Frau, die seit langer Zeit an Blutfluss leidet, das Gewand Jesu. Sie vertraut darauf, dass diese Berührung genügt. Jesus wendet sich ihr zu und spricht ihr Heil zu.

Die Frau ist in mehrfacher Hinsicht verletzlich: körperlich, sozial und religiös. Ihre Krankheit konnte mit Reinheitsvorstellungen verbunden sein, die sie aus Gemeinschaften ausschlossen. Jesus beschämt sie nicht, sondern macht ihr Vertrauen sichtbar.

Anschließend geht Jesus zum Haus des Vorstehers und richtet das Mädchen auf. Die Szene verbindet Krankheit, Tod, Vertrauen und Leben. Sie zeigt: Gottes Macht wird dort sichtbar, wo menschliche Möglichkeiten an Grenzen kommen.


Zwei Blinde und ein Stummer: Sehen, Sprechen und Verstehen

Die Heilung zweier Blinder betont erneut den Glauben. Jesus fragt, ob sie glauben, dass er helfen kann. Ihre Antwort führt zur Heilung. Blindheit ist hier nicht nur ein körperlicher Zustand, sondern kann auch symbolisch gelesen werden: Wer Jesus erkennt, gewinnt eine neue Sicht.

Danach wird ein stummer Mensch geheilt. Er kann wieder sprechen. Auch diese Szene hat eine symbolische Tiefe: Wo Menschen durch Leid, Angst oder Unterdrückung sprachlos werden, eröffnet Jesu Handeln neue Ausdrucksmöglichkeiten. Zugleich wächst der Konflikt: Manche deuten Jesu Wirken positiv, andere verdächtigen ihn.


Die Ernte ist groß: Mitleid und Sendung

Am Ende von Matthäus 9 sieht Jesus die Menschenmenge und hat Mitleid. Sie erscheinen wie Schafe ohne Hirten. Dieses Bild steht in biblischer Tradition für Menschen, denen Orientierung, Schutz und gerechte Leitung fehlen. Jesus sagt, die Ernte sei groß, aber es gebe wenige Arbeiter.

Damit endet das Kapitel nicht nur mit Bewunderung für Jesus, sondern mit einem Auftrag. Wer Jesu Blick auf die Menschen teilt, soll sich nicht in Distanz oder Verachtung einrichten, sondern für Heilung, Orientierung und Gerechtigkeit eintreten.

Kernidee: Matthäus 9 führt von der Beobachtung zur Verantwortung.


Theologische Schlüsselbegriffe


Glaube

Glaube bedeutet in Matthäus 9 nicht bloß, bestimmte Aussagen für wahr zu halten. Glaube zeigt sich als Vertrauen, als Bewegung zu Jesus hin, als Bitte um Hilfe und als Bereitschaft, sich auf Veränderung einzulassen. Die Freunde des Gelähmten handeln glaubend, die blutflüssige Frau handelt glaubend, die Blinden antworten glaubend.


Barmherzigkeit

Barmherzigkeit ist ein Schlüssel zum Verständnis des Kapitels. Jesus wendet sich Menschen zu, die körperlich, sozial oder religiös belastet sind. Die Tischgemeinschaft mit Zöllnern und Sündern zeigt: Gottes Nähe wird nicht als Belohnung für perfekte Menschen dargestellt, sondern als Einladung zur Umkehr und Heilung.


Sündenvergebung

Die Sündenvergebung im ersten Abschnitt macht deutlich, dass Jesus nicht nur als Lehrer oder Wundertäter erscheint. Er handelt mit göttlicher Vollmacht. Die Vergebung ist nicht gegen die Heilung ausgespielt; sie vertieft sie. Der Mensch wird nicht nur beweglicher, sondern auch innerlich neu angesprochen.


Nachfolge

Nachfolge bedeutet in Matthäus 9, auf den Ruf Jesu zu antworten. Matthäus verlässt seinen Zollplatz. Für heutige Lernende stellt sich die Transferfrage: Welche festen Plätze, Rollen oder Sicherheiten können Menschen daran hindern, sich auf neue Wege der Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Verantwortung einzulassen?


Reinheit und Ausgrenzung

Mehrere Szenen berühren Fragen von Reinheit und sozialer Zugehörigkeit. Kranke, Zöllner, Sünder und eine blutflüssige Frau stehen im Mittelpunkt. Jesus vermeidet sie nicht. Er berührt, isst, spricht an und richtet auf. Dadurch wird sichtbar: Gottes Heiligkeit zeigt sich nicht in Distanz zu den Verwundeten, sondern in heilender Nähe.


Literarische Beobachtungen


Verdichtung und Tempo

Matthäus 9 erzählt sehr knapp. Viele Szenen bestehen aus wenigen Sätzen. Diese Verdichtung erzeugt Tempo und lenkt den Blick auf zentrale Worte und Handlungen. Wiederholt kommt es zu Begegnungen: Menschen bringen jemanden zu Jesus, Jesus sieht jemanden, jemand bittet, jemand berührt, jemand folgt.


Kontraste

Das Kapitel arbeitet mit starken Gegensätzen: Liegen und Aufstehen, Krankheit und Heilung, Ausgrenzung und Gemeinschaft, Fasten und Hochzeit, Blindheit und Sehen, Stummheit und Sprechen, Verlorenheit und Sendung. Diese Kontraste helfen Dir, die theologische Aussage des Kapitels zu erfassen: Jesus bringt Bewegung in festgefahrene Situationen.


Wiederholungen

Wiederholt begegnen Dir Vertrauen, Bitte, Berührung, Aufrichtung und Staunen. Zugleich wiederholt sich der Widerstand gegen Jesus. Das Kapitel macht deutlich: Gottes Handeln wird nicht von allen gleich verstanden. Es fordert Entscheidung, Deutung und Stellungnahme.


Gegenwartsbezug


Was bedeutet Matthäus 9 heute?

Matthäus 9 kann heutige Leserinnen und Leser zu mehreren Fragen herausfordern: Wie gehen Gemeinschaften mit Menschen um, die als schwierig, krank, schuldig oder fremd gelten? Wo werden Menschen auf ihre Vergangenheit reduziert? Welche Rolle spielen religiöse Regeln, wenn sie mit konkreter Not zusammentreffen? Wie kann Glaube heute nicht nur gedacht, sondern als solidarisches Handeln sichtbar werden?

Das Kapitel lädt dazu ein, Heilung umfassend zu verstehen. Es geht nicht um schnelle Lösungen oder einfache Antworten auf Leid. Es geht um eine Haltung, die Menschen nicht abschreibt, sondern ihnen Würde, Sprache, Gemeinschaft und Zukunft zutraut.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Szene steht am Anfang von Matthäus 9? (Die Heilung eines Gelähmten) (!Die Speisung der Fünftausend) (!Die Taufe Jesu) (!Die Versuchung in der Wüste)




Was sagt Jesus dem Gelähmten zuerst zu? (Vergebung der Sünden) (!Ein neues Haus) (!Politische Freiheit) (!Reichtum)




Welchen Beruf hat Matthäus, als Jesus ihn ruft? (Zöllner) (!Fischer) (!Priester) (!Soldat)




Warum ist das Mahl mit Zöllnern und Sündern bedeutsam? (Es zeigt Jesu Barmherzigkeit und Gemeinschaft mit Ausgegrenzten) (!Es zeigt eine königliche Krönungsfeier) (!Es beschreibt ein Opfer im Tempel) (!Es erklärt eine militärische Strategie)




Mit welchem Bild erklärt Jesus, warum seine Jünger nicht fasten? (Mit dem Bild der Hochzeitsgäste) (!Mit dem Bild eines Kriegslagers) (!Mit dem Bild eines Gerichtsprozesses) (!Mit dem Bild eines Marktplatzes ohne Händler)




Was tut die kranke Frau auf dem Weg zum Haus des Vorstehers? (Sie berührt Jesu Gewand im Vertrauen auf Heilung) (!Sie schreibt einen Brief an Pilatus) (!Sie verlässt das Land) (!Sie baut einen Altar im Tempel)




Was fragt Jesus die zwei Blinden vor ihrer Heilung? (Ob sie glauben, dass er dies tun kann) (!Ob sie Geld bezahlen können) (!Ob sie aus Jerusalem stammen) (!Ob sie fasten gelernt haben)




Wie reagieren viele Menschen auf Jesu Heilungen? (Sie staunen) (!Sie schlafen ein) (!Sie wählen einen König) (!Sie verlassen sofort das Land)




Welches Bild verwendet Jesus am Ende des Kapitels für die Menschenmenge? (Schafe ohne Hirten) (!Bäume ohne Blätter) (!Fische ohne Wasser) (!Steine ohne Mauern)




Was bedeutet Glaube in Matthäus 9 besonders deutlich? (Vertrauen, das sich im Handeln zeigt) (!Nur das Auswendiglernen von Regeln) (!Der Besitz politischer Macht) (!Eine rein äußere Kleidungsvorschrift)





Memory

Gelähmter Aufrichtung
Matthäus Nachfolge
Zöllner Tischgemeinschaft
Blutflüssige Frau Vertrauen
Blinde Sehen
Stummer Sprache
Ernte Sendung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Gelähmter Vergebung und Heilung
Matthäus Ruf in die Nachfolge
Fastenfrage Neues und Altes
Blutflüssige Frau Heilung durch Vertrauen
Erntewort Auftrag zur Sendung






Kreuzworträtsel

Matthaeus Welcher Zöllner wird von Jesus in die Nachfolge gerufen?
Glaube Welches Vertrauen spielt bei den Heilungen eine zentrale Rolle?
Heilung Was erfahren mehrere kranke Menschen in Matthäus 9?
Suende Was wird dem Gelähmten zuerst vergeben?
Fasten Über welche religiöse Praxis fragen die Jünger des Johannes?
Ernte Welches Bild verwendet Jesus für den großen Auftrag am Ende des Kapitels?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

In Matthäus 9 begegnet Jesus einem gelähmten Menschen und spricht ihm zuerst

zu. Danach wird die Heilung sichtbar, indem der Gelähmte

. Der Zöllner Matthäus wird von Jesus in die

gerufen. Beim gemeinsamen Essen mit Zöllnern und Sündern zeigt Jesus, dass Gottes Wille durch

sichtbar wird. Die kranke Frau berührt Jesu Gewand im Vertrauen auf

. Am Ende des Kapitels sieht Jesus die Menschen wie Schafe ohne

und spricht von der großen

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Szenenübersicht: Erstelle eine übersichtliche Tabelle mit den wichtigsten Szenen aus Matthäus 9 und notiere zu jeder Szene eine zentrale Aussage.
  2. Bildbetrachtung: Beschreibe Caravaggios Darstellung der Berufung des Matthäus und erkläre, welche Gefühle die Figuren ausdrücken könnten.
  3. Begriffskarten: Gestalte Lernkarten zu den Begriffen Glaube, Barmherzigkeit, Nachfolge und Heilung.
  4. Videoimpuls: Schaue das eingebettete Video an und notiere drei Stellen, die Du besonders wichtig oder erklärungsbedürftig findest.


Standard

  1. Rolleninterview: Schreibe ein fiktives Interview mit Matthäus nach seiner Berufung und frage ihn nach Angst, Hoffnung und Veränderung.
  2. Vergleich von Übersetzungen: Vergleiche die im Video verwendete Übersetzung nach Habermas mit einer anderen deutschen Bibelübersetzung und untersuche Unterschiede in Wortwahl und Wirkung.
  3. Konfliktanalyse: Erkläre, warum Jesu Mahlgemeinschaft mit Zöllnern und Sündern religiöse Kritik auslöst.
  4. Symbolisches Lesen: Deute Blindheit, Stummheit und Aufstehen als Symbole für menschliche Erfahrungen heute.


Schwer

  1. Theologische Erörterung: Erörtere, ob Matthäus 9 Heilung eher körperlich, sozial, seelisch oder theologisch versteht, und begründe Deine Position mit mehreren Szenen.
  2. Gegenwartsprojekt: Entwickle ein kleines Projekt für Deine Schule, Gemeinde oder Lerngruppe, das Barmherzigkeit praktisch sichtbar macht.
  3. Exegetischer Kommentar: Verfasse einen kurzen Kommentar zu Matthäus 9,1-13 mit Einleitung, Textbeobachtung, Deutung und Gegenwartsbezug.
  4. Medienprodukt: Produziere ein kurzes Erklärvideo oder eine Präsentation, in der Du den roten Faden des Kapitels darstellst: Vergebung, Nachfolge, Heilung und Sendung.



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Lernkontrolle

  1. Zusammenhang Vergebung und Heilung: Erkläre, warum die Heilung des Gelähmten nicht nur als körperliches Wunder verstanden werden sollte.
  2. Barmherzigkeit und Gemeinschaft: Übertrage Jesu Tischgemeinschaft mit Zöllnern und Sündern auf eine heutige Situation, in der Menschen ausgegrenzt werden.
  3. Regeln und Leben: Beurteile anhand der Fastenfrage, wann religiöse Regeln hilfreich sind und wann sie Menschen daran hindern können, Gottes Nähe wahrzunehmen.
  4. Glaube als Handlung: Zeige an zwei Beispielen aus Matthäus 9, dass Glaube im Handeln sichtbar wird.
  5. Sendung heute: Entwickle aus dem Bild der großen Ernte eine konkrete Aufgabe für Menschen, die sich heute an Jesus orientieren.
  6. Perspektivwechsel: Schreibe eine kurze Reflexion aus der Sicht einer Person, die in Matthäus 9 geheilt oder gerufen wird, und zeige dabei eine innere Veränderung.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Matthäus 9 solltest Du zeigen, dass Du den Aufbau des Kapitels verstehst, zentrale Szenen sicher wiedergeben kannst und wichtige theologische Begriffe sachgerecht verwendest. Wichtig ist nicht nur Faktenwissen, sondern die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erklären: Warum gehören Vergebung, Heilung, Nachfolge und Barmherzigkeit in diesem Kapitel eng zusammen? Wie entsteht der Konflikt zwischen Jesus und seinen Kritikern? Welche Bedeutung hat Glaube als Vertrauen und Handlung? Außerdem solltest Du eine begründete Deutung formulieren und einen Gegenwartsbezug herstellen können.

Ein möglicher Lernnachweis besteht aus einer schriftlichen Ausarbeitung, einer Präsentation, einem Erklärvideo, einem kreativen Portfolio oder einem exegetischen Kurzkommentar. Bewertet werden Textkenntnis, sachliche Genauigkeit, begründete Deutung, klare Sprache, sinnvoller Medienbezug und die Fähigkeit, die Aussagen von Matthäus 9 auf heutige ethische und religiöse Fragen zu übertragen.




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