KI vs. Eigene Leistung - NOAH Podcast


KI vs. Eigene Leistung - NOAH Podcast
Einleitung
Dieser aiMOOC behandelt das Thema KI vs. Eigene Leistung am Beispiel des Videos NOAH Podcast. Das Video trägt den Schwerpunkt „KI vs. Eigene Leistung / NOAH Podcast“ und wird als Einstieg genutzt, um über Künstliche Intelligenz, Eigenleistung, Lernen, Medienkompetenz und Jugendkultur nachzudenken. NOAH wird in den Metadaten als Podcast für Jugendliche und für Menschen beschrieben, die Jugendkultur wirklich verstehen wollen. Genau darum geht es auch in diesem Lernkurs: Du sollst nicht nur wissen, was Künstliche Intelligenz kann, sondern auch beurteilen, wann eine Arbeit wirklich Deine eigene Leistung ist.
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Künstliche Intelligenz kann Texte entwerfen, Ideen sortieren, Bilder erzeugen, Zusammenfassungen schreiben, Sprache übersetzen, Programmcode erklären und beim Lernen unterstützen. Gleichzeitig stellt sie eine wichtige Frage neu: Was ist eigentlich Deine eigene Leistung? Eine eigene Leistung entsteht nicht nur dadurch, dass Du etwas allein tippst. Sie entsteht vor allem dadurch, dass Du verstehst, auswählst, prüfst, begründest, gestaltest, reflektierst und Verantwortung für ein Ergebnis übernimmst.
In Schule, Ausbildung, Studium und Beruf ist KI-Kompetenz deshalb mehr als Technikbedienung. Sie umfasst Urteilsfähigkeit, Quellenkritik, Transparenz, Datenschutz, Urheberrecht, Ethik und die Fähigkeit, Lernprozesse sichtbar zu machen. Wenn Du KI nutzt, musst Du erklären können, wofür Du sie eingesetzt hast, welche Entscheidungen Du selbst getroffen hast und warum Dein Ergebnis zuverlässig ist.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was Künstliche Intelligenz im Alltag leisten kann und wo ihre Grenzen liegen. Du kannst zwischen KI-Hilfe, Eigenleistung, Plagiat, Täuschung und zulässiger Unterstützung unterscheiden. Du entwickelst Kriterien, mit denen Du den Einsatz von KI in eigenen Arbeiten transparent machst. Außerdem lernst Du, Podcast-Aussagen kritisch zu erschließen, eigene Positionen zu formulieren und verantwortungsvoll mit digitalen Werkzeugen umzugehen.
- KI-Kompetenz: Du beschreibst grundlegende Möglichkeiten und Grenzen von KI-Systemen.
- Eigenleistung: Du erklärst, wodurch eine Arbeit als eigene Leistung erkennbar wird.
- Transparenz: Du entwickelst Regeln, wie KI-Nutzung offengelegt werden kann.
- Quellenkritik: Du prüfst Informationen aus KI-Systemen mit verlässlichen Quellen.
- Medienbildung: Du analysierst einen Podcast als Beitrag zur Jugendkultur.
- Ethik: Du beurteilst faire und unfaire Formen der KI-Nutzung.
Was bedeutet Künstliche Intelligenz?
Künstliche Intelligenz bezeichnet Computerverfahren, die Aufgaben bearbeiten, für die Menschen häufig Wahrnehmung, Sprache, Mustererkennung, Planung oder Problemlösen einsetzen. Moderne KI-Systeme erkennen Muster in großen Datenmengen und erzeugen daraus Vorschläge, Texte, Bilder, Töne oder Entscheidungen. Ein Chatbot kann zum Beispiel auf Fragen antworten, weil er aus Trainingsdaten sprachliche Muster gelernt hat. Das bedeutet aber nicht, dass er wie ein Mensch versteht, fühlt oder Verantwortung übernimmt.

Wichtig ist: KI-Systeme liefern Ergebnisse, aber sie garantieren nicht automatisch Wahrheit. Sie können passende Formulierungen erzeugen, aber auch Fehler, ungenaue Aussagen oder erfundene Quellen enthalten. Deshalb bleibt Deine Urteilsfähigkeit entscheidend. Wer KI nutzt, sollte nicht nur fragen: Kann die KI das? Wichtig ist auch: Darf ich das? Verstehe ich das? Kann ich es begründen? Ist es fair?
Generative KI
Generative Künstliche Intelligenz erzeugt neue Inhalte, zum Beispiel Texte, Bilder, Musik, Stimmen, Videos oder Programmcode. Sie kann beim Brainstorming helfen, einen Text gliedern, Lernfragen erstellen oder schwierige Begriffe erklären. Sie kann aber auch dazu verleiten, fertige Ergebnisse ungeprüft zu übernehmen. Genau hier beginnt das Spannungsfeld zwischen KI-Hilfe und Eigenleistung.
Ein sinnvoller Einsatz von generativer KI kann Deinen Lernprozess unterstützen. Problematisch wird es, wenn Du ein Ergebnis als eigene Arbeit abgibst, obwohl die wesentlichen Ideen, die Struktur oder die Formulierungen nicht von Dir stammen und Du die Nutzung nicht offenlegst. Dann geht es nicht nur um Technik, sondern um Fairness, Vertrauen und Verantwortung.
Neuronale Netze als Modell
Viele moderne KI-Anwendungen nutzen Verfahren des maschinellen Lernens. Ein bekanntes Modell sind künstliche neuronale Netze. Sie sind nicht mit dem menschlichen Gehirn gleichzusetzen, können aber als vereinfachte Rechenmodelle verstanden werden, die Eingaben verarbeiten und Muster erkennen.

Für die Frage nach eigener Leistung ist wichtig: Ein KI-System kann Muster aus vorhandenen Daten nutzen, aber es kennt nicht automatisch Deine Lernziele, Deine Klasse, Deine Aufgabenstellung, Deine Lehrperson oder Deine persönliche Auseinandersetzung. Deshalb muss der Mensch die Ergebnisse einordnen.
Was ist eigene Leistung?
Eigenleistung bedeutet, dass Du einen Lern- oder Arbeitsprozess selbst verantwortest. Dazu gehören eigene Fragen, eigene Entscheidungen, eigenes Verstehen und eine nachvollziehbare Auseinandersetzung mit dem Thema. Eine Arbeit kann Hilfsmittel enthalten und trotzdem eigene Leistung sein, wenn Du die Hilfsmittel sinnvoll nutzt, ihren Einsatz offenlegst und das Ergebnis selbst prüfen, erklären und verteidigen kannst.
In vielen Lernkontexten ist nicht nur das Endprodukt wichtig. Entscheidend ist auch der Lernprozess. Wenn Du mit KI arbeitest, solltest Du dokumentieren, welche Prompts Du genutzt hast, welche Vorschläge Du verworfen hast, welche Quellen Du geprüft hast und welche Teile Du selbst formuliert oder überarbeitet hast. So wird sichtbar, dass Du nicht nur ein Ergebnis abgegeben, sondern wirklich gelernt hast.
Eigenleistung ist mehr als Alleinarbeit
Eine eigene Leistung entsteht auch dann, wenn Du mit anderen Menschen diskutierst, Bücher nutzt, eine Suchmaschine verwendest oder KI als Werkzeug einsetzt. Entscheidend ist, ob Du die Informationen verarbeitest und in eine eigene begründete Form bringst. Bei einem Referat bedeutet Eigenleistung zum Beispiel, dass Du den Inhalt verstehst, Beispiele auswählst, Fragen beantworten kannst und deutlich machst, welche Quellen Du genutzt hast.
Anders ist es, wenn Du ein fertiges KI-Ergebnis ohne Prüfung, ohne eigene Bearbeitung und ohne Kennzeichnung übernimmst. Dann fehlt die eigene gedankliche Leistung. Im schulischen Kontext kann das als Täuschungsversuch gelten, weil die Arbeit einen falschen Eindruck von Deinem Können vermittelt.
Vier Merkmale eigener Leistung
- Verstehen: Du kannst erklären, was in Deiner Arbeit steht und warum es wichtig ist.
- Auswahl: Du entscheidest selbst, welche Informationen, Beispiele und Argumente passen.
- Begründung: Du kannst Deine Entscheidungen mit nachvollziehbaren Gründen stützen.
- Reflexion: Du machst sichtbar, wie Du gearbeitet hast und welche Rolle KI gespielt hat.
KI als Werkzeug beim Lernen
KI kann ein hilfreiches Werkzeug sein, wenn sie bewusst eingesetzt wird. Sie kann Dir helfen, einen Einstieg in ein Thema zu finden, schwierige Begriffe zu vereinfachen, Gegenargumente zu sammeln, eine Gliederung zu verbessern oder eigene Texte sprachlich zu überarbeiten. Gute Lernende nutzen KI nicht als Ersatz für Denken, sondern als Anlass zum Weiterdenken.

Eine hilfreiche Grundregel lautet: KI darf Dein Denken unterstützen, aber nicht unsichtbar ersetzen. Wenn Du die KI als Lernpartnerin nutzt, solltest Du ihre Antworten hinterfragen. Eine starke eigene Leistung entsteht oft gerade dadurch, dass Du KI-Vorschläge verbesserst, Fehler findest, eigene Beispiele ergänzt und Deine Entscheidungen begründest.
Sinnvolle Einsatzmöglichkeiten
- Brainstorming: Du sammelst erste Ideen und prüfst anschließend, welche davon wirklich passen.
- Erklärung: Du lässt Dir schwierige Begriffe in einfacher Sprache erklären und formulierst sie danach selbst.
- Feedback: Du bittest um Hinweise zu Verständlichkeit, Aufbau oder Argumentation und entscheidest selbst, was Du übernimmst.
- Perspektivwechsel: Du lässt Dir Gegenargumente nennen und entwickelst daraus eine eigene Position.
- Übung: Du erstellst Lernfragen, Karteikarten oder Beispielaufgaben und überprüfst die Antworten.
Problematische Einsatzmöglichkeiten
Problematisch ist KI-Nutzung, wenn sie Deine Leistung verschleiert. Dazu gehört das Abgeben eines vollständig von KI erzeugten Textes als eigene Arbeit. Ebenso problematisch ist es, erfundene Quellen zu übernehmen, KI-generierte Aussagen ungeprüft als Fakten darzustellen oder persönliche Daten in ein KI-System einzugeben, ohne die Folgen zu bedenken. Auch das Erzeugen von Bildern, Stimmen oder Texten über andere Personen kann ethische und rechtliche Fragen berühren.
Transparenz: KI-Nutzung offenlegen
Transparenz bedeutet, dass Du nachvollziehbar machst, wie ein Ergebnis entstanden ist. Beim Einsatz von KI kann eine kurze Erklärung reichen, wenn die Aufgabe dies erlaubt. In anderen Fällen kann eine ausführliche Dokumentation nötig sein. Entscheidend ist, dass Lehrpersonen, Mitschülerinnen, Mitschüler oder andere Lesende erkennen können, welche Teile durch KI unterstützt wurden und welche Entscheidungen von Dir stammen.
Eine gute KI-Erklärung kann folgende Fragen beantworten: Wofür wurde KI genutzt? Welche Prompts wurden eingegeben? Welche Ergebnisse wurden übernommen, verändert oder verworfen? Welche Quellen wurden zusätzlich geprüft? Was ist Deine eigene Schlussfolgerung? Diese Fragen helfen, aus einer reinen Abgabe einen reflektierten Lernprozess zu machen.
Beispiel für eine KI-Nutzungserklärung
Beispiel: Ich habe KI verwendet, um erste Ideen für die Gliederung zu sammeln und mir Fachbegriffe erklären zu lassen. Die endgültige Auswahl der Argumente, die Beispiele, die Bewertung und die Formulierungen habe ich selbst erarbeitet. Die sachlichen Aussagen habe ich mit weiteren Quellen überprüft.
Dieses Beispiel zeigt: Die KI war ein Werkzeug, aber die Verantwortung bleibt beim Menschen. Je wichtiger eine Aufgabe für eine Bewertung ist, desto genauer solltest Du die Regeln Deiner Schule, Deiner Lehrperson oder Deiner Institution beachten.
Podcastanalyse: NOAH als Gesprächsanlass
Ein Podcast ist ein Audio- oder Videoformat, in dem Themen erzählend, dialogisch oder journalistisch behandelt werden können. Der hier eingebundene NOAH-Beitrag eignet sich als Gesprächsanlass, weil er ein Thema aufgreift, das viele Jugendliche betrifft: Darf KI bei Hausaufgaben, Referaten, Bewerbungen, kreativen Projekten oder Social-Media-Inhalten helfen? Wo beginnt Täuschung? Und was bedeutet Leistung in einer Kultur, in der digitale Werkzeuge immer leistungsfähiger werden?
Bei der Analyse des Podcasts solltest Du zwischen Inhalt, Haltung und Wirkung unterscheiden. Inhaltlich geht es um Aussagen, Beispiele und Begriffe. Bei der Haltung fragst Du, welche Positionen sichtbar werden. Bei der Wirkung untersuchst Du, wie Sprache, Gesprächsführung, Beispiele und Zielgruppe zusammenwirken. So wird der Podcast nicht nur konsumiert, sondern kritisch verstanden.
Leitfragen zur Podcastanalyse
- Inhalt: Welche Aussagen über KI und eigene Leistung werden deutlich?
- Zielgruppe: Woran erkennst Du, dass Jugendliche angesprochen werden?
- Argumentation: Welche Gründe sprechen für oder gegen KI-Nutzung?
- Beispiele: Welche Alltagssituationen machen das Thema verständlich?
- Bewertung: Welche Position findest Du überzeugend und warum?
- Transfer: Welche Regeln würdest Du für Deine Klasse, Ausbildung oder Lerngruppe vorschlagen?
Ethische Fragen
Das Thema KI vs. Eigene Leistung ist eine ethische Frage, weil es um Fairness, Wahrheit, Verantwortung und Vertrauen geht. In einer Lerngruppe müssen alle wissen, welche Hilfsmittel erlaubt sind. Wenn manche Lernende KI heimlich nutzen und andere nicht, kann das als unfair erlebt werden. Wenn KI-Nutzung aber sinnvoll erklärt und reflektiert wird, kann sie zu einem legitimen Teil moderner Lernkultur werden.
Digitale Ethik fragt nicht nur, was technisch möglich ist. Sie fragt, was für Menschen gut, gerecht und verantwortbar ist. Dazu gehört auch, dass KI-Systeme Vorurteile aus Daten übernehmen können, dass Datenschutz beachtet werden muss und dass Lernende nicht von Technik abhängig werden sollten. Ziel ist nicht ein pauschales Verbot oder ein unkritisches Ja, sondern eine verantwortungsvolle Praxis.
Fairness im Unterricht
Fairness entsteht durch klare Regeln. Eine Klasse kann gemeinsam unterscheiden, welche KI-Nutzung erlaubt, eingeschränkt oder verboten ist. Erlaubt sein kann zum Beispiel das Erklären eines Begriffs. Eingeschränkt sein kann das sprachliche Überarbeiten eines Textes. Verboten sein kann das Abgeben eines komplett generierten Aufsatzes ohne Kennzeichnung. Wichtig ist, dass Regeln verständlich, überprüfbar und lernförderlich sind.
Praktisches Modell: Die Ampel der KI-Nutzung
Eine einfache Orientierung bietet eine Ampel:
- Grün: KI wird als Lernhilfe genutzt, zum Beispiel für Erklärungen, Übungsfragen oder Feedback. Die Nutzung ist erlaubt und wird bei Bedarf genannt.
- Gelb: KI greift stärker in das Ergebnis ein, zum Beispiel bei Formulierungen, Gliederungen oder Argumentationsvorschlägen. Die Nutzung muss dokumentiert und geprüft werden.
- Rot: KI ersetzt die geforderte eigene Leistung, zum Beispiel durch eine fertige Abgabe ohne Kennzeichnung. Diese Nutzung ist nicht fair und kann gegen Regeln verstoßen.
Die Ampel ersetzt keine Schulordnung und keine Aufgabenstellung. Sie hilft Dir aber, die entscheidende Frage zu stellen: Welche Kompetenz soll ich mit dieser Aufgabe zeigen? Wenn die Aufgabe prüfen soll, ob Du argumentieren kannst, darf die KI nicht die Argumentation für Dich übernehmen. Wenn die Aufgabe üben soll, Quellen zu prüfen, kann KI als fehleranfälliges Beispiel sogar hilfreich sein.
Methoden für Deine eigene KI-Dokumentation
Eine transparente KI-Dokumentation muss nicht kompliziert sein. Du kannst ein kurzes Arbeitsprotokoll führen. Darin notierst Du Datum, Aufgabe, verwendetes Werkzeug, Prompt, wichtigste KI-Antwort, eigene Prüfung und eigene Entscheidung. Für kreative Projekte kannst Du zusätzlich Skizzen, Zwischenschritte oder Versionen sammeln. Dadurch wird Dein Lernweg sichtbar.
- Prompt-Protokoll: Halte wichtige Eingaben und KI-Antworten fest.
- Versionierung: Bewahre Entwürfe auf, damit Deine Entwicklung erkennbar bleibt.
- Quellenprüfung: Vergleiche KI-Aussagen mit verlässlichen Quellen.
- Reflexionsnotiz: Erkläre kurz, was Du gelernt und selbst entschieden hast.
- Kennzeichnung: Weise in der Abgabe darauf hin, wie KI genutzt wurde.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was macht eine eigene Leistung beim Lernen besonders aus? (Eigene Entscheidungen, eigenes Verstehen und nachvollziehbare Begründungen) (!Ein möglichst langer Text ohne Quellen) (!Das vollständige Übernehmen einer KI-Antwort) (!Eine besonders schnelle Abgabe ohne Reflexion)
Warum ist Transparenz bei KI-Nutzung wichtig? (Sie macht nachvollziehbar, wie ein Ergebnis entstanden ist) (!Sie ersetzt die Prüfung von Fakten) (!Sie verhindert jede Form von Fehlern) (!Sie macht jede Quelle automatisch richtig)
Was ist ein Prompt? (Eine Eingabe oder Arbeitsanweisung an ein KI-System) (!Ein Beweis für die Richtigkeit einer Aussage) (!Ein fertiges Quellenverzeichnis) (!Ein Verbot digitaler Werkzeuge)
Wann wird KI-Nutzung problematisch? (Wenn sie die geforderte eigene Leistung unsichtbar ersetzt) (!Wenn sie zum Üben von Fachbegriffen verwendet wird) (!Wenn sie als Ideensammlung gekennzeichnet wird) (!Wenn ihre Ergebnisse kritisch geprüft werden)
Welche Fähigkeit gehört zur KI-Kompetenz? (KI-Ergebnisse kritisch bewerten) (!Alle KI-Antworten ungeprüft übernehmen) (!Quellenangaben weglassen) (!Persönliche Daten beliebig eingeben)
Was ist eine gute Methode zur Dokumentation von KI-Nutzung? (Ein Prompt-Protokoll mit eigenen Entscheidungen führen) (!Nur das Endergebnis speichern) (!Alle Zwischenschritte löschen) (!Keine Hilfsmittel nennen)
Was sollte man mit sachlichen Aussagen aus KI-Systemen tun? (Sie mit verlässlichen Quellen überprüfen) (!Sie sofort als Wahrheit behandeln) (!Sie ohne Lesen abgeben) (!Sie nur länger formulieren lassen)
Welche Rolle kann ein Podcast im Unterricht haben? (Er kann als Gesprächsanlass und Analysegegenstand dienen) (!Er ersetzt jede eigene Stellungnahme) (!Er macht Quellenkritik überflüssig) (!Er verhindert unterschiedliche Meinungen)
Was bedeutet die rote Stufe der KI-Ampel? (KI ersetzt die geforderte Eigenleistung) (!KI wird nur zur Begriffserklärung genutzt) (!KI hilft beim Üben mit Karteikarten) (!KI wird transparent als Feedbackwerkzeug verwendet)
Warum bleibt der Mensch beim KI-Einsatz verantwortlich? (Weil er Ergebnisse prüfen, auswählen und begründen muss) (!Weil KI niemals Texte erzeugen kann) (!Weil KI immer neutrale Wahrheiten liefert) (!Weil Datenschutz keine Rolle spielt)
Memory
| Eigenleistung | eigener Denkweg |
| KI-Hilfe | Werkzeugunterstützung |
| Transparenz | Nutzung offenlegen |
| Prompt | Arbeitsauftrag |
| Quellenkritik | Aussage prüfen |
| Reflexion | Lernen sichtbar machen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Recherche | Informationen sammeln |
| Prompt | Frage formulieren |
| Prüfung | Ergebnisse kontrollieren |
| Eigenleistung | eigene Gedanken ergänzen |
| Reflexion | Lernweg erklären |
Kreuzworträtsel
| Transparenz | Wie nennt man das Offenlegen der KI-Nutzung? |
| Prompt | Wie heißt eine Eingabe an ein KI-System? |
| Reflexion | Wie nennt man das Nachdenken über den eigenen Lernweg? |
| Podcast | Welches Medienformat nutzt NOAH als Gesprächsform? |
| Plagiat | Wie nennt man eine fremde Leistung, die als eigene ausgegeben wird? |
| Quellen | Was sollte man prüfen, bevor man KI-Aussagen übernimmt? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Begriffscheck: Erstelle ein kleines Glossar mit fünf Begriffen aus dem aiMOOC und erkläre jeden Begriff in Deinen eigenen Worten.
- Podcast-Hören: Höre Dir einen Ausschnitt aus dem NOAH-Podcast an und notiere drei Aussagen, die Du wichtig findest.
- KI-Ampel: Ordne fünf Alltagssituationen aus Schule oder Freizeit den Farben Grün, Gelb oder Rot zu und begründe Deine Entscheidung.
- Prompt-Test: Formuliere zwei Prompts, mit denen Du Dir ein schwieriges Thema erklären lassen würdest, und verbessere sie nach einem ersten Versuch.
Standard
- Stellungnahme: Schreibe eine begründete Stellungnahme zur Frage, wann KI-Nutzung fair ist und wann nicht.
- Interview: Befrage drei Personen aus Deiner Klasse, Familie oder Ausbildung zu ihrer Meinung über KI und eigene Leistung und werte die Antworten aus.
- Arbeitsprotokoll: Bearbeite eine kleine Lernaufgabe mit KI-Unterstützung und dokumentiere Prompt, KI-Antwort, Prüfung und eigene Überarbeitung.
- Podcastanalyse: Analysiere, wie der NOAH-Podcast Jugendliche anspricht, und untersuche Sprache, Beispiele, Gesprächsform und Wirkung.
Schwer
- Regelkonzept: Entwickle einen Vorschlag für faire KI-Regeln in Deiner Klasse oder Lerngruppe und begründe jede Regel mit einem konkreten Beispiel.
- Debatte: Bereite eine Pro- und Contra-Debatte zur Frage vor, ob KI bei bewerteten Hausaufgaben erlaubt sein sollte.
- Vergleichsanalyse: Vergleiche einen selbst geschriebenen Text mit einer KI-Version zum gleichen Thema und bewerte Unterschiede in Inhalt, Stil und Eigenleistung.
- Medienprojekt: Produziere selbst einen kurzen Podcast, ein Video oder eine Präsentation zum Thema KI und eigene Leistung und erkläre am Ende Deinen Arbeitsprozess.

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Lernkontrolle
- Fallanalyse: Beurteile einen Fall, in dem eine Schülerin einen KI-generierten Text abgibt, aber einzelne Sätze verändert. Erkläre, ob Du dies als eigene Leistung bewertest und welche Informationen Dir für ein faires Urteil fehlen.
- Transferaufgabe: Übertrage die KI-Ampel auf eine Bewerbung, ein Kunstprojekt oder ein Referat und entwickle jeweils eine grüne, gelbe und rote Nutzungssituation.
- Begründungsaufgabe: Formuliere eine Regel zur KI-Nutzung, die sowohl Lernen ermöglicht als auch Täuschung verhindert, und begründe sie mit mindestens zwei Argumenten.
- Quellenkritik: Prüfe eine KI-Aussage zu einem aktuellen Thema mit zwei unabhängigen Quellen und erkläre, wie Du mit Widersprüchen umgehen würdest.
- Reflexionsaufgabe: Beschreibe, wie sich Dein Verständnis von Leistung verändert, wenn digitale Werkzeuge immer leistungsfähiger werden.
- Podcasttransfer: Entwickle aus dem NOAH-Podcast drei Diskussionsfragen für eine Lerngruppe und erkläre, welches Lernziel jede Frage unterstützt.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Fakten wiedergeben kannst. Du sollst zeigen, dass Du KI-Nutzung beurteilen, dokumentieren und verantwortungsvoll gestalten kannst.
- Fachbegriffe: Du verwendest zentrale Begriffe wie KI, Prompt, Eigenleistung, Transparenz und Quellenkritik korrekt.
- Analysefähigkeit: Du kannst Aussagen aus einem Podcast erfassen, ordnen und kritisch bewerten.
- Urteilsfähigkeit: Du begründest, wann KI-Nutzung hilfreich, riskant oder unfair ist.
- Dokumentation: Du legst offen, ob und wie KI in Deinem Arbeitsprozess genutzt wurde.
- Transfer: Du überträgst die Leitfragen auf neue Situationen in Schule, Ausbildung, Studium, Beruf oder Freizeit.
- Reflexion: Du erklärst, was Du selbst gelernt, entschieden, geprüft und gestaltet hast.
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