Coolness Rizz und Ausstrahlung


Coolness Rizz und Ausstrahlung
Einleitung
Die Wahrheit über Coolness, Rizz und Ausstrahlung ist ein aiMOOC zu einem Thema, das viele Jugendliche aus Alltag, Schule, Freundeskreis und Social Media kennen: Wie wirke ich auf andere? Warum gelten manche Menschen als „cool“? Was ist mit „Rizz“ gemeint? Und wie kann eine positive Ausstrahlung entstehen, ohne sich zu verstellen oder andere zu manipulieren?
Dieser Kurs nutzt den NOAH-Podcast „Die Wahrheit über Coolness, Rizz & Ausstrahlung“ als Medienimpuls. NOAH versteht sich als Podcast für Jugendliche und für alle, die Jugendkultur wirklich verstehen wollen. Im aiMOOC geht es deshalb nicht nur um Begriffe aus der Jugendsprache, sondern auch um Kommunikation, Selbstwert, Körpersprache, Empathie, Respekt und Medienbildung.
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Wichtig: Echte Ausstrahlung ist kein Trick, mit dem Du andere kontrollierst. Sie entsteht eher dort, wo innere Sicherheit, respektvolles Verhalten, klares Auftreten und echtes Interesse an anderen zusammenkommen. Coolness bedeutet in diesem Kurs deshalb nicht Überheblichkeit, sondern eine gelassene und faire Art, mit Dir selbst und mit anderen umzugehen.
Lernziele
In diesem aiMOOC lernst Du, wie Coolness, Rizz und Ausstrahlung im Alltag entstehen, warum sie in der Jugendkultur eine große Rolle spielen und wie Du Deine eigene Wirkung bewusst, respektvoll und authentisch reflektieren kannst. Du untersuchst dabei Sprache, Körpersprache, Stimme, Auftreten, Social-Media-Darstellungen und Gruppendruck.
Nach dem Kurs kannst Du erklären, warum Wirkung nie nur von einem einzelnen Merkmal abhängt. Du erkennst, dass Kleidung, Stimme, Humor, Haltung, Blickkontakt, Wortwahl, digitale Selbstdarstellung und der Umgang mit Grenzen gemeinsam beeinflussen, wie eine Person wahrgenommen wird. Du kannst außerdem zwischen echter Selbstsicherheit und gespielter Coolness unterscheiden.
Medienimpuls: NOAH Podcast
Das Podcast-Video eignet sich als Einstieg, weil es ein aktuelles Thema der Jugendkultur aufgreift. Der Titel verbindet drei Begriffe, die im Alltag oft durcheinandergehen: Coolness, Rizz und Ausstrahlung. Du kannst das Video im Unterricht, in einer Projektgruppe oder alleine nutzen, um zunächst Deine eigenen Vorstellungen zu sammeln.
Beobachtungsauftrag zum Video
Achte beim Anschauen nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf die Art der Gesprächsführung. Welche Begriffe werden verwendet? Welche Beispiele sprechen Jugendliche besonders an? Wie wird über Wirkung gesprochen? Welche Rolle spielen Humor, Selbstbewusstsein, Unsicherheit, Anerkennung und Social Media? Notiere Dir drei Aussagen, denen Du zustimmst, und zwei Aussagen, über die Du diskutieren möchtest.
Grundbegriffe
Coolness
Coolness wird im Alltag oft mit Lässigkeit, Ruhe, Style oder sozialer Anerkennung verbunden. In vielen Gruppen gilt jemand als cool, wenn diese Person nicht schnell aus der Fassung gerät, einen eigenen Stil hat und nicht ständig um Bestätigung bittet. Diese Vorstellung kann hilfreich sein, wenn sie zu innerer Ruhe und Selbstvertrauen führt. Sie wird problematisch, wenn Coolness bedeutet, Gefühle zu verstecken, andere abzuwerten oder riskantes Verhalten zu zeigen, nur um Eindruck zu machen.
Echte Coolness bedeutet in diesem Kurs: Du bleibst bei Dir, auch wenn andere Dich bewerten. Du musst nicht alles kommentieren, nicht jede Provokation annehmen und nicht jede Unsicherheit überspielen. Wer wirklich gelassen wirkt, nimmt sich selbst ernst, ohne andere kleinzumachen.
Rizz
Rizz ist ein Begriff aus der heutigen Jugendsprache und wird häufig mit charismatischer Wirkung, sympathischem Auftreten oder sozialer Anziehungskraft verbunden. Oft wird der Begriff in digitalen Räumen genutzt, zum Beispiel in kurzen Videos, Kommentaren, Memes oder Gesprächen über Dating, Freundschaft und Auftreten. Im Kern geht es um die Frage, ob jemand in einer sozialen Situation überzeugend, witzig, aufmerksam oder charmant wirkt.
Rizz ist nicht einfach ein Spruch oder eine Masche. Eine Person wirkt auf andere oft dann anziehend, wenn sie aufmerksam zuhört, Grenzen respektiert, ehrlich bleibt und die Situation gut einschätzen kann. Wer nur versucht, mit auswendig gelernten Sätzen Eindruck zu machen, kann schnell unecht wirken.
Ausstrahlung
Ausstrahlung beschreibt die Gesamtwirkung einer Person. Sie entsteht aus sichtbaren und hörbaren Signalen, aber auch aus dem Verhalten gegenüber anderen. Dazu gehören Körpersprache, Mimik, Gestik, Stimme, Sprache, Kleidung, Haltung, Humor, Energie, Aufmerksamkeit und Werte. Ausstrahlung ist nie völlig objektiv, denn Menschen nehmen dieselbe Person unterschiedlich wahr. Kultur, Situation, Beziehung, Stimmung und Erwartungen spielen mit hinein.

Eine offene Haltung kann einladend wirken, doch Körpersprache ist kein geheimer Code. Verschränkte Arme bedeuten nicht automatisch Ablehnung, ein Blick zur Seite bedeutet nicht automatisch Unsicherheit und ein Lächeln bedeutet nicht immer Zustimmung. Entscheidend ist der Zusammenhang.
Die Wahrheit über Wirkung
Wirkung ist Zusammenspiel
Menschen nehmen Dich nicht nur über Deine Worte wahr. Sie achten auch darauf, wie Du etwas sagst, ob Du zuhörst, wie Du mit anderen umgehst und ob Dein Verhalten zu Deinen Aussagen passt. Eine Person kann beeindruckend aussehen und trotzdem unsicher oder respektlos wirken. Eine andere Person kann leise auftreten und dennoch starke Ausstrahlung haben, weil sie aufmerksam, klar und vertrauenswürdig ist.
Merksatz: Ausstrahlung entsteht dort, wo innere Haltung und äußeres Verhalten zusammenpassen.
Coolness ist nicht Gleichgültigkeit
Manche verwechseln Coolness mit Desinteresse. Sie tun so, als wäre ihnen alles egal, um unangreifbar zu wirken. Das kann kurzfristig schützen, führt aber oft zu Distanz. Wer nie zeigt, was ihm wichtig ist, wirkt vielleicht kontrolliert, aber nicht unbedingt nahbar. Eine reife Form von Coolness erlaubt Gefühle, ohne von ihnen überrollt zu werden.
Cool ist also nicht, keine Gefühle zu haben. Cool ist, mit Gefühlen umgehen zu können. Das bedeutet: Du darfst nervös sein, musst aber nicht jede Nervosität verstecken. Du darfst unsicher sein, kannst aber trotzdem respektvoll handeln. Du darfst Fehler machen, ohne Deinen Wert als Person davon abhängig zu machen.
Rizz ohne Respekt ist Manipulation
Wenn Menschen über Rizz sprechen, geht es manchmal nur darum, wie man andere beeindruckt. Dieser Kurs setzt einen anderen Schwerpunkt: Positive Wirkung darf nie auf Druck, Täuschung oder Grenzüberschreitung beruhen. Wer andere zu etwas bringen will, das sie nicht möchten, nutzt keine soziale Kompetenz, sondern manipuliert.
Respektvoller Rizz bedeutet: Du nimmst die andere Person ernst, hörst zu, akzeptierst ein Nein, bleibst ehrlich und willst nicht um jeden Preis gewinnen. Gerade dadurch kann eine Person stärker wirken, weil sie Sicherheit ausstrahlt, ohne andere zu bedrängen.
Ausstrahlung beginnt mit Selbstwert
Selbstwert bedeutet, dass Du Dich nicht nur über Likes, Blicke, Kommentare, Statussymbole oder Gruppenzugehörigkeit definierst. Ein stabiler Selbstwert macht Dich unabhängiger von kurzfristiger Bestätigung. Das heißt nicht, dass Dir egal ist, was andere denken. Es heißt, dass Deine Würde nicht davon abhängt, ob Du in jeder Situation perfekt wirkst.

Selbstwert wächst durch Erfahrungen: wenn Du Verantwortung übernimmst, etwas übst, ehrliches Feedback bekommst, Deine Grenzen wahrnimmst, Fehler reflektierst und Dich nicht ständig mit idealisierten Bildern anderer vergleichst.
Körpersprache, Stimme und Sprache
Körpersprache bewusst wahrnehmen
Körpersprache ist ein wichtiger Teil der nonverbalen Kommunikation. Sie umfasst Körperhaltung, Blickverhalten, Abstand, Gesten, Bewegungen und Gesichtsausdruck. Sie kann Worte unterstützen oder ihnen widersprechen. Wer zum Beispiel sagt „Ich höre Dir zu“, aber gleichzeitig ständig auf das Handy schaut, sendet zwei unterschiedliche Signale.
Für positive Ausstrahlung hilft es, präsent zu sein. Präsenz bedeutet, dass Du nicht nur körperlich da bist, sondern auch aufmerksam. In Gesprächen zeigt sich Präsenz durch Zuhören, angemessenen Blickkontakt, ruhige Atmung, klare Reaktionen und eine Haltung, die nicht abwertend wirkt.
Stimme als Teil der Wirkung
Die Stimme beeinflusst, wie Aussagen verstanden werden. Lautstärke, Tempo, Pausen, Betonung und Klarheit können Vertrauen stärken oder Unsicherheit verstärken. Eine ruhige Stimme wirkt oft sicherer als ein sehr hektischer Redefluss. Gleichzeitig muss nicht jede Person laut oder dominant sprechen, um Ausstrahlung zu haben. Auch eine ruhige Stimme kann stark wirken, wenn sie klar und ehrlich ist.
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Dieses Video eignet sich als Ergänzung, weil es zeigt, wie bewusstes Sprechen und Zuhören zur Wirkung einer Person beitragen können. Für den Unterricht kann es mit der Frage verbunden werden: Welche Rolle spielt Stimme für Vertrauen?
Sprache und Wortwahl
Sprache schafft Nähe oder Distanz. Wer andere ständig unterbricht, beleidigt oder nur über sich spricht, verliert oft an Ausstrahlung. Wer dagegen klare Worte findet, Humor nicht auf Kosten Schwächerer nutzt und echtes Interesse zeigt, kann positiv wirken. Auch Jugendsprache kann verbinden, wenn sie passend eingesetzt wird. Sie kann aber ausschließen, wenn sie andere abwertet oder nur dazu dient, überlegen zu wirken.
Social Media und Jugendkultur
Inszenierung und Realität
Auf Social Media wirken Menschen oft selbstsicherer, stylischer oder erfolgreicher, als sie sich im Alltag fühlen. Fotos, Schnitte, Filter, Musik, Posen und Kommentare erzeugen eine Bühne. Das ist nicht automatisch falsch, denn Menschen inszenieren sich schon immer. Problematisch wird es, wenn die Inszenierung als ganze Wahrheit erscheint und Jugendliche glauben, sie müssten immer cool, attraktiv, witzig und souverän sein.
Coolness im Netz ist häufig sichtbar, schnell und bewertbar. Echte Ausstrahlung im Alltag ist dagegen langsamer. Sie zeigt sich in Gesprächen, Konflikten, Verlässlichkeit und darin, ob jemand auch dann respektvoll bleibt, wenn keine Kamera läuft.
Likes sind keine Persönlichkeit
Likes, Views und Kommentare können sich gut anfühlen. Sie sind aber kein stabiler Maßstab für Deinen Wert. Digitale Aufmerksamkeit hängt von Algorithmen, Trends, Uhrzeiten, Plattformregeln und Gruppendynamiken ab. Eine Person kann viele Likes bekommen und sich trotzdem einsam fühlen. Eine andere Person kann wenig posten und im echten Leben sehr geschätzt werden.
Gruppendruck erkennen
Gruppendruck entsteht, wenn Menschen sich anpassen, weil sie dazugehören wollen oder Ablehnung fürchten. Beim Thema Coolness kann Gruppendruck dazu führen, dass jemand über Grenzen geht, andere auslacht, riskante Challenges mitmacht oder eigene Werte verrät. Ein starkes Auftreten bedeutet nicht, immer gegen die Gruppe zu sein. Es bedeutet, bewusst zu entscheiden, wann Du mitgehst und wann Du stoppst.
Authentizität und Entwicklung
Authentisch sein heißt nicht ungefiltert sein
Authentizität bedeutet nicht, jeden Gedanken sofort auszusprechen oder jede Stimmung ungefiltert an anderen auszulassen. Authentisch ist eine Person, wenn ihr Verhalten im Kern zu ihren Werten passt. Du kannst also höflich, überlegt und situationsbewusst handeln und trotzdem echt sein.
Eine gute Frage lautet: Will ich gerade beeindrucken oder verbinden? Wer nur beeindrucken will, achtet vor allem auf Wirkung. Wer verbinden will, achtet zusätzlich auf die andere Person, die Situation und die Beziehung.
Selbstsicherheit kann man üben
Selbstsicherheit ist keine Eigenschaft, die man entweder hat oder nicht hat. Sie entwickelt sich durch kleine Erfahrungen. Du kannst üben, klarer zu sprechen, Grenzen zu formulieren, Blickkontakt auszuhalten, Kritik anzunehmen oder ein Gespräch zu beginnen. Solche Übungen verändern nicht sofort die ganze Persönlichkeit, aber sie erweitern Deinen Handlungsspielraum.

Gute Kommunikation zeigt sich besonders dort, wo Menschen einander verstehen wollen. Ausstrahlung ist deshalb nicht nur Selbstdarstellung, sondern auch Beziehungsgestaltung.
Praktische Strategien
Der 5-Sekunden-Check vor einem Auftritt
Vor einer Präsentation, einem Gespräch oder einer schwierigen Situation kannst Du einen kurzen Check machen: Atme ruhig ein und aus. Spüre Deine Füße auf dem Boden. Richte Deinen Oberkörper auf. Überlege, was Dein Ziel ist. Entscheide Dich für einen ersten klaren Satz. Dieser kurze Moment kann helfen, nicht nur zu reagieren, sondern bewusst zu handeln.
Die Drei-Fragen-Methode
Nutze nach sozialen Situationen drei Reflexionsfragen: Was hat gut funktioniert? Wo war ich nicht echt oder nicht respektvoll? Was probiere ich beim nächsten Mal anders? Diese Fragen helfen Dir, Wirkung nicht als starres Urteil zu sehen, sondern als Lernfeld.
Feedback ohne Kränkung
Feedback zur Ausstrahlung kann sehr persönlich wirken. Deshalb sollte es konkret, respektvoll und veränderbar sein. Hilfreich ist nicht: „Du bist komisch.“ Hilfreich ist eher: „Als Du während des Gesprächs auf Dein Handy geschaut hast, wirkte es so, als wärst Du nicht interessiert.“ So kann eine Person etwas lernen, ohne als ganzer Mensch abgewertet zu werden.
Zusammenfassung
Coolness, Rizz und Ausstrahlung sind keine magischen Eigenschaften. Sie entstehen aus vielen kleinen Signalen und Entscheidungen. Echte Coolness heißt nicht, gefühllos zu sein. Respektvoller Rizz heißt nicht, andere zu manipulieren. Positive Ausstrahlung heißt nicht, perfekt zu wirken. Sie entsteht, wenn Selbstwert, Klarheit, Respekt, Präsenz und Interesse an anderen zusammenkommen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was beschreibt Rizz im heutigen Jugendsprachgebrauch am besten? (Charismatische Wirkung in sozialen Situationen) (!Eine bestimmte Frisur) (!Eine technische Einstellung am Smartphone) (!Eine Schulnote für Beliebtheit)
Welche Aussage passt am besten zu echter Coolness? (Gelassen bleiben und andere respektieren) (!Immer so tun als wäre alles egal) (!Andere abwerten um stärker zu wirken) (!Jede Provokation sofort beantworten)
Was gehört zur nonverbalen Kommunikation? (Körpersprache) (!Passwortschutz) (!Grammatikregel) (!Dateiformat)
Warum sind Likes kein sicherer Maßstab für Selbstwert? (Sie hängen von vielen äußeren Faktoren ab) (!Sie zeigen immer die ganze Persönlichkeit) (!Sie ersetzen echte Beziehungen vollständig) (!Sie sind in jeder Situation objektiv gerecht)
Was macht respektvolle Ausstrahlung wahrscheinlicher? (Zuhören und Grenzen achten) (!Andere unterbrechen) (!Ein Nein ignorieren) (!Ständig über sich selbst reden)
Welche Rolle spielt die Stimme für Ausstrahlung? (Sie beeinflusst wie Aussagen wirken) (!Sie macht den Inhalt völlig unwichtig) (!Sie entscheidet allein über den Charakter) (!Sie kann niemals trainiert werden)
Was bedeutet Authentizität in diesem Kurs? (Verhalten passt zu den eigenen Werten) (!Jeden Gedanken sofort aussprechen) (!Keine Rücksicht auf Situationen nehmen) (!Immer laut und auffällig sein)
Warum sollte Körpersprache vorsichtig gedeutet werden? (Sie hängt vom Zusammenhang ab) (!Sie hat immer nur eine Bedeutung) (!Sie ist zuverlässiger als jede Aussage) (!Sie ersetzt jedes Gespräch)
Welche Frage hilft bei der Reflexion der eigenen Wirkung? (Will ich beeindrucken oder verbinden) (!Wie kann ich alle kontrollieren) (!Wie verstecke ich jeden Fehler) (!Wie bekomme ich immer Zustimmung)
Was ist ein Zeichen stabileren Selbstwerts? (Fehler reflektieren ohne sich wertlos zu fühlen) (!Nur bei Applaus zufrieden sein) (!Sich ständig mit Idealen vergleichen) (!Kritik grundsätzlich abwehren)
Memory
| Coolness | Gelassene Selbstkontrolle |
| Rizz | Charismatische Wirkung |
| Ausstrahlung | Gesamtwirkung einer Person |
| Körpersprache | Nonverbale Signale |
| Selbstwert | Innere Wertschätzung |
| Empathie | Mitfühlendes Verstehen |
| Authentizität | Echtheit im Verhalten |
| Respekt | Anerkennung von Grenzen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Selbstwert | Innere Sicherheit unabhängig von kurzfristiger Bestätigung |
| Empathie | Wahrnehmen und Mitdenken der Gefühle anderer |
| Präsenz | Aufmerksames Dasein in einer Situation |
| Authentizität | Verhalten im Einklang mit eigenen Werten |
| Respekt | Anerkennen von Grenzen und Würde anderer |
| Körpersprache | Wirkung durch Haltung Mimik Gestik und Abstand |
| Gruppendruck | Anpassung aus Angst vor Ablehnung |
Kreuzworträtsel
| Charisma | Welche Eigenschaft beschreibt eine besondere persönliche Anziehungskraft? |
| Empathie | Wie heißt die Fähigkeit Gefühle anderer wahrzunehmen und mitzudenken? |
| Mimik | Wie nennt man den Ausdruck des Gesichts? |
| Gestik | Wie nennt man Bewegungen der Hände und Arme in der Kommunikation? |
| Respekt | Welche Haltung schützt Grenzen und Würde anderer? |
| Stimme | Welches akustische Ausdrucksmittel beeinflusst Wirkung neben den Worten? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Wirkungstagebuch: Beobachte drei Tage lang Situationen in denen jemand auf Dich cool oder unsicher wirkt und notiere welche Signale Du wahrgenommen hast.
- Begriffsnetz: Erstelle eine Mindmap zu Coolness, Rizz, Ausstrahlung, Selbstwert und Respekt.
- Podcast-Notizen: Schau das NOAH-Video an und schreibe fünf Begriffe auf die für Jugendliche besonders wichtig sein könnten.
- Körpersprache beobachten: Beobachte in einer öffentlichen Gesprächssituation nur neutrale Signale wie Haltung Blickrichtung und Pausen ohne Personen zu bewerten.
Standard
- Selbstreflexion: Schreibe einen kurzen Text darüber wann Du Dich echt fühlst und wann Du eher eine Rolle spielst.
- Feedback-Regeln: Entwickle mit einer Gruppe fünf Regeln für respektvolles Feedback zur Ausstrahlung einer Person.
- Social-Media-Analyse: Untersuche ein kurzes Video oder Profil und beschreibe welche Mittel für Coolness oder Ausstrahlung eingesetzt werden.
- Rollenspiel Gespräch: Übe ein Gespräch in dem eine Person Grenzen setzt und eine andere Person respektvoll reagiert.
Schwer
- Interviewprojekt: Führe Interviews mit Jugendlichen oder Erwachsenen zur Frage was echte Coolness ausmacht und werte die Antworten aus.
- Podcast-Produktion: Produziere eine eigene kurze Podcastfolge zum Thema Ausstrahlung ohne Manipulation.
- Medienkritik: Vergleiche digitale Selbstdarstellung mit realen Begegnungen und bewerte Chancen und Risiken für den Selbstwert.
- Trainingskonzept: Entwickle ein Mini-Training für eine Klasse zu Stimme Körpersprache Respekt und authentischem Auftreten.

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Lernkontrolle
- Fallanalyse Coolness: Analysiere eine Situation in der eine Person cool wirken will aber andere verletzt und erkläre wie sie anders handeln könnte.
- Transferaufgabe Rizz: Entwickle ein Beispiel für respektvollen Rizz und ein Gegenbeispiel für manipulative Wirkung.
- Kommunikationsanalyse: Beschreibe an einem selbst gewählten Gespräch wie Worte Stimme und Körpersprache zusammenwirken.
- Social-Media-Urteil: Beurteile ob eine digitale Inszenierung Selbstwert stärken oder schwächen kann und begründe mit mindestens zwei Argumenten.
- Feedback-Entwurf: Formuliere ein konkretes respektvolles Feedback an eine Person die in Gesprächen häufig unterbricht.
- Selbstwert-Strategie: Entwickle drei realistische Schritte mit denen Jugendliche ihren Selbstwert unabhängiger von äußerer Bestätigung machen können.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe auswendig kennst. Du sollst zeigen, dass Du Zusammenhänge erklären, Beispiele bewerten und Dein eigenes Kommunikationsverhalten reflektieren kannst.
- Begriffsverständnis: Du erklärst Coolness, Rizz, Ausstrahlung, Selbstwert, Authentizität und Respekt mit eigenen Worten.
- Medienanalyse: Du analysierst einen Ausschnitt aus einem Podcast Video oder Social-Media-Beitrag und beschreibst wie Wirkung erzeugt wird.
- Reflexion: Du reflektierst eine eigene Erfahrung mit Gruppendruck Anerkennung oder Unsicherheit.
- Transfer: Du überträgst die Kursinhalte auf Schule Freundschaft digitale Kommunikation oder Präsentationen.
- Produkt: Du erstellst ein Lernprodukt zum Beispiel Podcast Plakat Video Essay Rollenspiel oder Trainingskarte.
- Feedbackkompetenz: Du gibst und nutzt Feedback konkret fair und veränderungsorientiert.
- Haltung: Du zeigst in Deinem Lernnachweis dass positive Ausstrahlung mit Respekt und Verantwortung verbunden ist.
OERs zum Thema
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