Zum Inhalt springen

Musik und Sterblichkeit - Den Tod verstehen

Aus MOOCsWiki Staging
Version vom 20. Juni 2026, 18:21 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)



Musik und Sterblichkeit - Den Tod verstehen




Einleitung

Musik & Sterblichkeit / Den Tod verstehen fragt danach, wie Musik Menschen dabei helfen kann, über Tod, Sterben, Trauer, Erinnerung und Sinn nachzudenken. Das Thema verbindet Musikwissenschaft, Ethik, Psychologie, Soziologie, Religionswissenschaft, Kulturgeschichte und Medizin. Du lernst, den Tod nicht nur als biologisches Ende, sondern auch als kulturell gedeutetes, sozial begleitetes und künstlerisch gestaltetes Ereignis zu verstehen.

Dieser aiMOOC geht sensibel mit einem schweren Thema um. Er will nicht erschrecken, sondern Orientierung geben. Musik kann Trauer nicht einfach auflösen, aber sie kann Gefühle ordnen, Erinnerungen wachhalten, Gemeinschaft herstellen und Worte ersetzen, wenn Worte fehlen. In vielen Kulturen begleitet Musik Übergänge: Geburt, Initiation, Hochzeit, Abschied, Bestattung, Gedenken. Gerade am Lebensende wird hörbar, was Menschen wichtig ist: Nähe, Würde, Liebe, Angst, Hoffnung, Protest, Dankbarkeit und Erinnerung.

Die Abbildung zeigt ein Vanitas-Stillleben mit Musikinstrumenten, Noten, Büchern, Schädeln und weiteren Zeichen der Vergänglichkeit. Solche Bilder erinnern daran, dass Wissen, Kunst, Macht und Schönheit begrenzt sind. Gleichzeitig zeigen sie: Gerade weil Zeit endlich ist, bekommen Entscheidungen, Beziehungen und Klänge Bedeutung.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, wie Sterblichkeit biologisch, kulturell und gesellschaftlich verstanden werden kann. Du kannst beschreiben, warum Musik in Trauerritualen, Gedenkkulturen und persönlichen Erinnerungen eine besondere Rolle spielt. Du kannst Musikstücke zum Thema Tod analysieren, ohne vorschnell zu urteilen. Du lernst, zwischen Faktenwissen, Deutung, Glauben, Gefühlen und künstlerischem Ausdruck zu unterscheiden. Außerdem entwickelst Du eigene Ideen, wie Schule, Familie oder Gemeinschaft respektvoll über Verlust, Abschied und Erinnerung sprechen können.


Sensibler Umgang mit dem Thema

Der Tod betrifft alle Menschen, aber nicht alle Menschen sind in derselben Situation. Manche haben gerade einen Verlust erlebt, andere denken zum ersten Mal bewusst über Sterben nach. Deshalb gilt in diesem Kurs: Niemand muss persönliche Erfahrungen teilen. Du darfst über Beispiele aus Musik, Kunst, Film, Geschichte oder Literatur sprechen, ohne private Erlebnisse offenzulegen. Respektvolle Sprache ist wichtig. Vermeide Spott, Sensationslust und verletzende Vergleiche. Wenn Dich das Thema stark belastet, wende Dich an eine vertraute Person, an Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Seelsorge oder professionelle Beratung.


Grundwissen: Tod, Sterben und Sterblichkeit


Tod als biologische Grenze

Der Tod bezeichnet im biologischen Sinn das endgültige Ende der lebenserhaltenden Funktionen eines Lebewesens. Beim Menschen wird medizinisch besonders auf das irreversible Versagen zentraler Lebensfunktionen geachtet. Das Sterben ist dagegen ein Prozess, der je nach Ursache sehr unterschiedlich verlaufen kann. Für den Unterricht ist wichtig: Wissenschaft kann körperliche Vorgänge beschreiben, aber sie beantwortet nicht allein, welche Bedeutung der Tod für eine Person, eine Familie oder eine Kultur hat.

Sterblichkeit bedeutet, dass jedes Lebewesen endlich ist. Diese Endlichkeit kann Angst auslösen, aber auch zu bewussterem Leben führen. Viele philosophische und religiöse Traditionen fragen: Was macht ein gutes Leben aus, wenn es begrenzt ist? Wie gehen Menschen mit Schmerz, Abschied und Erinnerung um? Welche Rolle spielen Gemeinschaft, Rituale und Kunst?


Sterben als menschlicher Prozess

Sterben ist nicht nur ein medizinischer Vorgang. Es betrifft Körper, Gefühle, Beziehungen, Werte und Entscheidungen. In der Palliativmedizin und Hospizarbeit geht es darum, Leiden zu lindern, Würde zu achten und Menschen sowie Angehörige zu begleiten. Musik kann in solchen Situationen Teil von Begleitung sein, etwa durch gemeinsames Singen, vertraute Lieder, ruhige Klangräume oder persönliche Playlists. Dabei gilt: Nicht jede Musik passt für jede Person. Entscheidend sind Biografie, Wünsche, Kultur, Religion, Stimmung und Situation.


Trauer als Antwort auf Verlust

Trauer ist eine Reaktion auf Verlust. Sie kann sich als Schmerz, Leere, Wut, Schuldgefühl, Sehnsucht, Dankbarkeit, Verwirrung oder Erschöpfung zeigen. Trauer verläuft nicht für alle gleich und nicht einfach in festen Stufen. Musik kann in Trauerprozessen unterschiedliche Funktionen haben: Sie kann Tränen ermöglichen, Erinnerungen bündeln, Trost geben, Gemeinschaft stiften oder auch Abstand schaffen. Manche Menschen hören ein bestimmtes Lied immer wieder, andere meiden Musik zunächst. Beides kann verständlich sein.


Musik als Sprache der Endlichkeit


Warum Musik beim Verstehen des Todes helfen kann

Musik arbeitet mit Zeit. Ein Ton entsteht, klingt, verändert sich und vergeht. Eine Melodie lebt davon, dass sie sich entfaltet und endet. Deshalb eignet sich Musik besonders, um Vergänglichkeit erfahrbar zu machen. Sie kann Stille rahmen, Übergänge markieren und Gefühle ausdrücken, die schwer zu erklären sind. Im Unterschied zu einem Sachtext muss Musik nicht eindeutig sein. Ein und dasselbe Stück kann für eine Person traurig, für eine andere hoffnungsvoll, für eine dritte feierlich wirken.

Musik kann den Tod nicht erklären wie eine naturwissenschaftliche Definition. Sie kann aber einen Raum schaffen, in dem Menschen über Endlichkeit nachdenken. Dabei treffen drei Ebenen zusammen: die körperliche Wirkung von Klang, die persönliche Erinnerung und die kulturelle Bedeutung eines musikalischen Stils.


Musikalische Mittel der Trauer und Erinnerung

Kompositionen über Tod und Sterblichkeit nutzen häufig langsame Tempi, tiefe Lagen, wiederholte Motive, fallende Melodien, dunkle Klangfarben oder lange Pausen. Diese Mittel sind jedoch keine festen Naturgesetze. In manchen Kulturen kann Trauermusik laut, rhythmisch, tanzbar oder sogar festlich sein. Musik beim Abschied kann Klage ausdrücken, aber auch Dankbarkeit, Hoffnung, Widerstand oder den Wunsch, das Leben der Verstorbenen zu feiern.

Wichtige musikalische Formen und Begriffe sind Requiem, Trauermarsch, Klagegesang, Elegie, Totentanz, Memento mori, Vanitas und Gedenklied. Sie zeigen, dass Tod und Musik in vielen Epochen eng verbunden sind.


Requiem: Musik für Verstorbene

Ein Requiem ist in der christlichen Tradition eine Totenmesse und zugleich eine musikalische Gattung des Totengedenkens. Berühmte Requiem-Kompositionen stammen unter anderem von Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Gabriel Fauré, Antonín Dvořák, Maurice Duruflé und Benjamin Britten. Das Requiem verbindet religiöse Texte, musikalische Dramaturgie und gesellschaftliches Gedenken.

Mozarts Requiem ist besonders bekannt, weil es mit der Lebensgeschichte des Komponisten verbunden wird. Es blieb bei seinem Tod unvollendet und wurde später ergänzt. Für den Unterricht ist weniger der Mythos entscheidend als die Frage: Wie erzeugt Musik Spannung zwischen Furcht, Bitte, Klage, Hoffnung und Würde?


Totentanz und Memento mori

Der Totentanz ist ein Motiv, in dem der Tod Menschen verschiedener Stände zum Tanz führt. Es erinnert daran, dass Sterblichkeit alle betrifft: Arme und Reiche, Junge und Alte, Mächtige und Ohnmächtige. Memento mori bedeutet sinngemäß: Denke daran, dass Du sterblich bist. In Kunst und Musik kann diese Erinnerung erschrecken, mahnen oder zu bewussterem Leben auffordern.

Der musizierende Tod im Bild ist eine starke Allegorie. Er zeigt nicht nur das Ende, sondern auch Bewegung, Rhythmus und soziale Ordnung. Die Darstellung fragt: Tanzen die Menschen freiwillig? Werden sie geführt? Ist Musik hier Verführung, Warnung oder Wahrheit?


Funeral Song und persönliche Erinnerung

Noten eines „Funeral Song“ zeigen, dass Abschied auch schriftlich, musikalisch und kulturell weitergegeben wird. Ein Lied kann über Generationen hinweg Bedeutung bewahren. In Familien, Gemeinden und Gesellschaften entstehen dadurch Erinnerungsorte: ein Lied bei einer Beerdigung, ein Chorstück am Gedenktag, ein Song im Radio, eine Melodie aus der Kindheit oder ein gemeinsames Schweigen nach einem Klang.


Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft


Wissenschaftliche Perspektiven

Aus wissenschaftlicher Sicht lässt sich der Tod auf mehreren Ebenen untersuchen. Die Biologie beschreibt das Ende von Lebensfunktionen. Die Medizin befasst sich mit Diagnostik, Behandlung, Symptomlinderung und Begleitung. Die Psychologie untersucht Emotionen, Trauerprozesse, Erinnerung und Bewältigung. Die Musikpsychologie fragt, wie Klang Aufmerksamkeit, Körpergefühl, Stimmung und Erinnerung beeinflussen kann. Die Soziologie betrachtet, wie Gesellschaften Sterben organisieren, welche Orte für Tod zuständig sind und wie öffentliche Trauer entsteht.

Wichtig ist eine kritische Haltung: Musik ist kein Wundermittel. Sie kann Menschen unterstützen, aber sie ersetzt keine medizinische, psychologische oder soziale Hilfe. Sie kann trösten, aber auch überwältigen. Deshalb braucht Musik im Kontext von Sterben und Trauer Achtsamkeit, Zustimmung und Respekt.


Kulturelle Perspektiven

Kulturen entwickeln unterschiedliche Formen des Abschieds. In manchen Traditionen steht Stille im Mittelpunkt, in anderen gemeinsames Klagen, Singen, Trommeln, Tanzen oder Erzählen. Die Farbe der Trauer, die Dauer von Ritualen, die Rolle der Familie und die Bedeutung religiöser Texte unterscheiden sich. Musik ist dabei oft ein Mittel, um Ordnung in eine Situation zu bringen, die als chaotisch erlebt werden kann.

Ein Ritual macht den Übergang sichtbar: Vorher war ein Mensch Teil des Alltags, nachher lebt er in Erinnerung, Erzählung, Grab, Bild, Gebet, Lied oder digitalem Archiv weiter. Musik kann diesen Übergang hörbar machen. Sie verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.


Gesellschaftliche Perspektiven

Moderne Gesellschaften sprechen einerseits viel über Tod in Nachrichten, Filmen, Serien und Computerspielen, andererseits fällt das persönliche Gespräch über Sterben oft schwer. Musik kann eine Brücke sein, weil sie nicht sofort Erklärungen verlangt. Bei öffentlichen Gedenkfeiern, Schweigeminuten, Konzerten gegen Gewalt, Trauerfeiern nach Katastrophen oder digitalen Erinnerungsseiten wird Musik zu einem gemeinsamen Zeichen.

Dabei entstehen ethische Fragen. Wer entscheidet, welche Musik gespielt wird? Wird die verstorbene Person respektiert? Werden Angehörige einbezogen? Wird Leid vermarktet? Wird Trauer öffentlich gemacht, obwohl Betroffene Schutz brauchen? Eine verantwortliche Musikauswahl achtet auf Würde, Kontext und Beteiligung.


Medienimpuls: Musik & Sterblichkeit

Das folgende Video dient als Ausgangspunkt. Achte beim Anschauen auf drei Fragen: Welche wissenschaftlichen Erklärungen werden gegeben? Welche kulturellen Beispiele werden genannt? Welche gesellschaftlichen Folgen ergeben sich aus unserem Umgang mit Sterben, Trauer und Erinnerung?

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=hmpLHM_We0w |500|center}}


Beobachtungsaufgaben zum Video

  1. Wissenschaftliche Perspektive: Notiere drei Aussagen, die erklären, wie Menschen Tod oder Trauer verstehen.
  2. Kulturelle Perspektive: Beschreibe ein Beispiel, in dem Rituale, Musik oder Erinnerung eine Rolle spielen.
  3. Gesellschaftliche Perspektive: Erkläre, welche Verantwortung Gemeinschaften im Umgang mit Sterblichkeit haben.
  4. Musikalische Wirkung: Wähle eine Szene oder Aussage aus und begründe, welche Musik dazu passen würde.


Analysewerkstatt


Methode: Ein Musikstück über Sterblichkeit untersuchen

Wenn Du ein Musikstück zum Thema Tod analysierst, kannst Du schrittweise vorgehen. Zuerst beschreibst Du, was hörbar ist: Tempo, Dynamik, Instrumente, Stimme, Rhythmus, Melodie, Harmonie und Form. Danach deutest Du, welche Wirkung entsteht. Erst dann stellst Du den kulturellen oder biografischen Kontext her. So vermeidest Du vorschnelle Deutungen.

  1. Hören: Was nimmst Du wahr, ohne sofort zu interpretieren?
  2. Beschreiben: Welche musikalischen Mittel fallen auf?
  3. Deuten: Welche Gefühle, Bilder oder Erinnerungen entstehen?
  4. Kontextualisieren: Zu welcher Situation, Tradition oder Geschichte gehört das Stück?
  5. Bewerten: Wirkt der Umgang mit Tod respektvoll, klischeehaft, tröstlich, kritisch oder offen?


Leitfragen für eine respektvolle Deutung

Eine gute Deutung stellt nicht nur die Frage „Ist das traurig?“, sondern fragt genauer: Wer spricht oder singt? Wer hört zu? Welche Beziehung zu den Verstorbenen wird dargestellt? Wird der Tod als Feind, Grenze, Übergang, Erlösung, Rätsel, Skandal oder Teil des Lebens gezeigt? Welche Rolle spielt Stille? Welche Bedeutung haben Wiederholung, Atem, Pausen und Schlussklang?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Warum kann Musik helfen, über Sterblichkeit zu sprechen? (Sie gibt Gefühlen und Erinnerungen eine Form) (!Sie ersetzt medizinische Beratung) (!Sie beweist, was nach dem Tod geschieht) (!Sie macht Trauer immer sofort leichter)




Was bedeutet Sterblichkeit? (Die Tatsache, dass Lebewesen sterben müssen) (!Die Fähigkeit, ewig zu leben) (!Eine bestimmte Musikrichtung) (!Ein religiöses Fest)




Wofür steht Memento mori? (Für die Erinnerung an die eigene Vergänglichkeit) (!Für die Vermeidung aller Trauer) (!Für ein besonders schnelles Musiktempo) (!Für eine medizinische Behandlung)




Was ist ein Requiem? (Eine Totenmesse oder musikalische Komposition zum Totengedenken) (!Ein Tanzlied zur Geburt) (!Ein Instrument aus der Antike) (!Eine Form der Opernkomödie)




Was beschreibt Trauer am ehesten? (Einen Prozess der Reaktion auf Verlust) (!Eine immer gleiche Abfolge von Minuten) (!Eine rein körperliche Messgröße) (!Eine musikalische Tonart)




Was ist ein Ritual? (Eine wiederkehrende symbolische Handlung) (!Ein zufälliges Geräusch ohne Bedeutung) (!Eine biologische Todesursache) (!Ein Verbot von Musik)




Was sollte bei Musik über Tod und Sterben vermieden werden? (Eine romantisierende oder verletzende Darstellung) (!Eine respektvolle Kontextanalyse) (!Eine achtsame Sprache) (!Eine Beachtung der Wünsche Betroffener)




Was bedeutet Vanitas in der Kunst? (Hinweis auf Vergänglichkeit und Nichtigkeit des Irdischen) (!Darstellung unbegrenzter Macht) (!Bezeichnung für ein Schlaginstrument) (!Name einer modernen Streamingplattform)




Welche Frage gehört zu einer ethischen Musikbetrachtung? (Wessen Stimme und Würde werden hörbar) (!Wie kann man Trauer am besten verkaufen) (!Wie macht man Leid möglichst spektakulär) (!Wie ignoriert man die Angehörigen)




Was ist ein Trauermarsch? (Ein Musikstück mit feierlich schreitendem Charakter für Abschied oder Gedenken) (!Ein schneller Werbejingle) (!Ein fröhlicher Pausengong ohne Kontext) (!Ein zufälliges Geräusch im Alltag)





Memory

Requiem musikalisches Totengedenken
Memento mori Erinnerung an Sterblichkeit
Trauermarsch feierlicher Abschied
Klagegesang hörbarer Schmerz
Ritual geordneter Übergang
Vanitas Symbol der Vergänglichkeit





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Sterben biologischer Prozess
Trauer Verarbeitung von Verlust
Requiem musikalisches Totengedenken
Memento mori Bewusstsein der Endlichkeit
Ritual gemeinschaftliche Ordnung






Kreuzworträtsel

Requiem Wie heißt eine Totenmesse oder Komposition zum Totengedenken?
Trauer Wie heißt der Prozess der Verarbeitung eines Verlustes?
Ritual Wie nennt man eine wiederkehrende symbolische Handlung?
Erinnerung Was bewahrt Verstorbene im Bewusstsein der Lebenden?
Vanitas Welches Kunstmotiv verweist auf Vergänglichkeit?
Trost Welche Wirkung kann Musik in Verlustsituationen geben?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Musik kann Sterblichkeit besprechbar machen, weil sie Gefühle in eine

bringt. Der Tod bezeichnet eine biologische

. Sterben ist ein

, der Menschen körperlich, seelisch und sozial betrifft. Trauer ist eine Antwort auf

. Ein Requiem dient dem musikalischen

. Memento mori erinnert an die eigene

. Rituale geben Abschied und Erinnerung eine gemeinsame

. Eine respektvolle Musikauswahl achtet auf die

der Betroffenen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Hörprotokoll: Höre ein ruhiges Musikstück und notiere, welche Klänge, Pausen und Wiederholungen Du wahrnimmst, ohne sofort eine Deutung zu formulieren.
  2. Begriffskarte: Gestalte eine Karte zu einem Begriff wie Trauer, Requiem, Vanitas, Ritual oder Memento mori und erkläre ihn in eigenen Worten.
  3. Bildbeschreibung: Wähle eines der Bilder aus diesem aiMOOC und beschreibe, welche Symbole für Vergänglichkeit oder Erinnerung sichtbar sind.
  4. Gesprächsregel: Formuliere fünf Regeln für ein respektvolles Klassengespräch über Tod, Sterben und Trauer.


Standard

  1. Songanalyse: Analysiere ein Lied, das Abschied, Verlust oder Erinnerung thematisiert. Beschreibe musikalische Mittel und Wirkung.
  2. Ritualvergleich: Vergleiche zwei Formen des musikalischen Gedenkens aus unterschiedlichen Kulturen oder Epochen.
  3. Interviewprojekt: Führe ein freiwilliges, respektvolles Interview mit einer Person über ein Erinnerungs- oder Abschiedslied und werte es anonymisiert aus.
  4. Playlist der Erinnerung: Entwickle eine kommentierte Playlist für eine fiktive Gedenkveranstaltung und begründe die Reihenfolge der Stücke.


Schwer

  1. Essay: Schreibe einen Essay zur Frage, ob Musik den Tod verständlicher macht oder ob sie seine Unbegreiflichkeit nur anders erfahrbar macht.
  2. Mini-Dokumentation: Produziere ein kurzes Audio- oder Videoprojekt über Musik, Trauer und Erinnerung in Deiner Umgebung.
  3. Kompositionsprojekt: Gestalte ein eigenes kurzes Klangstück zum Thema Vergänglichkeit. Erkläre anschließend Deine musikalischen Entscheidungen.
  4. Ausstellungskonzept: Entwirf eine kleine Ausstellung mit Bildern, Musikbeispielen, Zitaten und Reflexionsfragen zum Thema Musik und Sterblichkeit.



<inputbox>

type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>


Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferanalyse: Vergleiche ein Requiem mit einem modernen Popsong über Verlust. Erkläre, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Umgang mit Tod sichtbar werden.
  2. Ethikfall: Eine Schule plant eine Gedenkfeier. Entwickle begründete Kriterien für die Musikauswahl und berücksichtige Angehörige, Vielfalt und Würde.
  3. Kontextdeutung: Erkläre, warum dasselbe Musikstück bei einer Person Trost auslösen kann und bei einer anderen Schmerz oder Ablehnung.
  4. Kulturvergleich: Beschreibe, wie Musik in zwei verschiedenen Trauerkulturen Gemeinschaft herstellen kann, ohne eine Kultur als besser darzustellen.
  5. Reflexionsfrage: Beurteile die Aussage: „Den Tod verstehen heißt nicht, ihn vollständig erklären zu können.“ Nutze Beispiele aus Wissenschaft, Kultur und Musik.




Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du ein kleines Portfolio. Es soll zeigen, dass Du Fakten, Deutungen und eigene Reflexion unterscheiden kannst. Dein Portfolio enthält eine kurze Begriffserklärung, eine Analyse eines Musikbeispiels, eine Reflexion über respektvolle Sprache, eine Aufgabe aus den offenen Aufgaben und eine abschließende Stellungnahme zur Frage, welche Rolle Musik beim Verstehen von Sterblichkeit spielen kann.

  1. Begriffsnachweis: Erkläre mindestens fünf zentrale Begriffe präzise und in eigenen Worten.
  2. Analysebeleg: Füge eine strukturierte Musikanalyse mit Beschreibung, Deutung und Kontext hinzu.
  3. Reflexionsbeleg: Beschreibe, wie sich Dein Blick auf Tod, Trauer oder Erinnerung durch den Kurs verändert hat.
  4. Projektbeleg: Dokumentiere eine eigene kreative oder recherchierende Aufgabe.
  5. Feedback: Gib einer anderen Arbeit wertschätzendes und konkretes Feedback.


OERs zum Thema



Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

<inputbox>

type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>