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Social Media und Depression - Depression verstehen

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Version vom 20. Juni 2026, 15:31 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
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Social Media und Depression - Depression verstehen




Einleitung

Social Media & Depression / Depression verstehen verbindet zwei Lebensbereiche, die viele Jugendliche und Erwachsene unmittelbar betreffen: die Nutzung von Social Media und die Frage, wie depressive Erkrankungen entstehen, erkannt und behandelt werden können. In diesem aiMOOC lernst Du, Depression als ernst zu nehmende psychische Erkrankung zu verstehen, Warnzeichen einzuordnen, gesellschaftliche Einflussfaktoren zu reflektieren und einen gesunden Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln.

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Das Video behandelt „Social Media & Depression / Depression verstehen“ und erklärt Symptome, Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und gesellschaftliche Zusammenhänge. Der aiMOOC vertieft diese Inhalte mit fachlichen Hintergründen, Reflexionsaufgaben und interaktiven Übungen. Wichtig ist: Dieser Kurs ersetzt keine medizinische Diagnose, keine Psychotherapie und keine ärztliche Beratung. Er hilft Dir aber, genauer hinzuschauen, Vorurteile abzubauen und im eigenen Umfeld verantwortungsvoll zu handeln.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was eine Depression von normaler Traurigkeit unterscheidet. Du kannst typische Symptome, mögliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten beschreiben. Du kannst Zusammenhänge zwischen Social Media, Schlaf, Selbstwertgefühl, sozialem Vergleich, Cybermobbing, Algorithmen und psychischer Gesundheit kritisch einordnen. Außerdem entwickelst Du konkrete Ideen für einen Medienalltag, der Beziehungen, Erholung und Selbstbestimmung stärkt.


Depression verstehen


Was ist eine Depression?

Eine Depression ist nicht einfach schlechte Laune, Faulheit oder ein Zeichen mangelnder Willenskraft. Sie ist eine ernsthafte Erkrankung, die Denken, Fühlen, Körper, Verhalten und Beziehungen beeinflussen kann. Typisch sind eine anhaltend gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Freudlosigkeit, verminderter Antrieb, Erschöpfung, Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, Schuldgefühle, geringes Selbstwertgefühl und manchmal Gedanken daran, nicht mehr leben zu wollen.

Eine depressive Episode wird fachlich erst dann angenommen, wenn die Beschwerden über längere Zeit, häufig über mindestens zwei Wochen, deutlich spürbar sind und den Alltag beeinträchtigen. Entscheidend ist nicht ein einzelnes Symptom, sondern das Muster: Wie lange bestehen die Beschwerden? Wie stark sind sie? Wie sehr verändern sie Schule, Ausbildung, Studium, Beruf, Familie, Freundschaften und Selbstfürsorge?


Depression ist mehrdimensional

Eine Depression entsteht selten durch einen einzigen Grund. Meist wirken mehrere Ebenen zusammen. Biologische Faktoren wie genetische Verwundbarkeit, Schlaf-Wach-Rhythmus, körperliche Erkrankungen oder Botenstoffsysteme im Gehirn können eine Rolle spielen. Psychologische Faktoren wie Grübeln, perfektionistische Ansprüche, geringe Selbstwirksamkeit, traumatische Erfahrungen oder negative Denkmuster können Beschwerden verstärken. Soziale Faktoren wie Einsamkeit, Leistungsdruck, Armut, Diskriminierung, Konflikte, Mobbing oder fehlende Unterstützung beeinflussen ebenfalls die psychische Gesundheit.

Diese Mehrdimensionalität ist wichtig, weil sie Schuldzuweisungen verhindert. Niemand „entscheidet“ sich für eine Depression. Gleichzeitig bedeutet sie: Es gibt viele Ansatzpunkte für Hilfe, Behandlung, Entlastung und Prävention.


Häufige Symptome

Typische Symptome können sich innerlich, körperlich und sozial zeigen. Innerlich erleben Betroffene häufig Hoffnungslosigkeit, Selbstabwertung, Schuldgefühle, Leere, Angst oder ständiges Grübeln. Körperlich können Schlafstörungen, Appetitveränderungen, Schmerzen, Unruhe, Verlangsamung oder starke Erschöpfung auftreten. Im Verhalten ziehen sich manche Menschen zurück, sagen Treffen ab, schaffen Aufgaben kaum noch, verlieren Interesse an Hobbys oder wirken gereizt.

Bei Jugendlichen kann eine Depression anders aussehen als bei Erwachsenen. Neben Traurigkeit können Reizbarkeit, Leistungsabfall, Rückzug, riskantes Verhalten, starke Müdigkeit, Bauch- oder Kopfschmerzen und ein veränderter Medienkonsum auffallen. Deshalb ist es wichtig, nicht vorschnell zu urteilen, sondern aufmerksam und respektvoll nachzufragen.


Depression, Trauer und Belastung unterscheiden

Trauer, Stress und Niedergeschlagenheit gehören zum Leben. Sie können schmerzhaft sein, sind aber nicht automatisch eine Depression. Trauer steht häufig in einem erkennbaren Zusammenhang mit einem Verlust und kann in Wellen auftreten. Bei einer Depression kann die Niedergeschlagenheit breiter, anhaltender und schwerer beeinflussbar sein. Auch Freude, Selbstwert und Zukunftshoffnung können stark vermindert sein. Wer unsicher ist, sollte professionelle Hilfe suchen, statt allein zu raten.


Social Media verstehen


Was sind soziale Medien?

Soziale Medien sind digitale Plattformen, auf denen Menschen Inhalte erstellen, teilen, kommentieren, liken, bewerten und miteinander kommunizieren. Dazu gehören Netzwerke, Messenger, Videoportale, Kurzvideo-Apps, Foren, Gaming-Communities und Plattformen für Bilder, Livestreams oder Diskussionen. Social Media kann informieren, verbinden, kreativ machen und Unterstützung ermöglichen. Es kann aber auch Druck erzeugen, ablenken, verletzen oder einseitige Weltbilder verstärken.


Plattformlogik und Aufmerksamkeit

Viele Plattformen sind so gestaltet, dass Menschen möglichst lange bleiben. Algorithmen sortieren Inhalte nach Signalen wie Klicks, Verweildauer, Likes, Kommentaren, geteilten Beiträgen und bisherigen Interessen. Dadurch siehst Du nicht neutral „die Welt“, sondern eine personalisierte Auswahl. Diese Auswahl kann hilfreich sein, wenn Du gute Lerninhalte findest. Sie kann aber auch problematisch sein, wenn sie Dich in Vergleichsdruck, Konflikte, extreme Inhalte oder endloses Scrollen hineinzieht.


Sozialer Vergleich

Social Media zeigt oft Ausschnitte: schöne Körper, erfolgreiche Momente, Reisen, perfekte Noten, glückliche Beziehungen oder scheinbar mühelose Karrieren. Diese Ausschnitte sind nicht das ganze Leben. Wer die eigenen schwierigen Gefühle mit den besten Momenten anderer vergleicht, kann sich schlechter, einsamer oder unzulänglich fühlen. Besonders belastend wird sozialer Vergleich, wenn Du ohnehin unter geringem Selbstwertgefühl, Perfektionismus oder Einsamkeit leidest.


FOMO, Doomscrolling und emotionale Ansteckung

FOMO beschreibt die Angst, etwas zu verpassen. Sie kann dazu führen, dass Du ständig nachsiehst, ob es neue Nachrichten, Posts oder Reaktionen gibt. Doomscrolling meint das fortgesetzte Konsumieren belastender Nachrichten oder Inhalte, obwohl es Dir dabei schlechter geht. Emotionale Ansteckung bedeutet, dass Stimmungen in Gruppen, Feeds oder Kommentarspalten auf Dich wirken können. Diese Effekte sind nicht automatisch krankhaft, können aber bei Überforderung, Schlafmangel oder depressiver Verwundbarkeit problematisch werden.


Social Media und Depression: Zusammenhänge


Kein einfacher Ursache-Wirkung-Mechanismus

Die Forschung zu Social Media und Depression ist komplex. Manche Studien finden Zusammenhänge zwischen intensiver oder problematischer Nutzung und depressiven Symptomen. Andere Studien zeigen, dass die reine Nutzungsdauer allein nicht ausreicht, um psychische Probleme zu erklären. Deshalb ist die entscheidende Frage nicht nur: „Wie lange bist Du online?“, sondern auch: „Was machst Du online, warum machst Du es, wie fühlst Du Dich dabei und was verdrängt die Nutzung in Deinem Alltag?“


Risikofaktoren im digitalen Alltag

Belastend können besonders solche Muster sein, die Schlaf, Beziehungen, Lernen, Bewegung oder Selbstwert beeinträchtigen. Dazu gehören nächtliches Scrollen, ständiges Vergleichen, Cybermobbing, sexualisierte Grenzverletzungen, Hasskommentare, extreme Schönheitsideale, Essstörungsinhalte, dauernde Erreichbarkeit, Informationsflut und das Gefühl, ohne Smartphone nicht zur Ruhe zu kommen. Problematisch wird Nutzung vor allem dann, wenn Du Kontrolle verlierst, wichtige Aufgaben vernachlässigst oder digitale Inhalte regelmäßig Deine Stimmung verschlechtern.


Schutzfaktoren und Chancen

Social Media kann auch schützen und stärken. Menschen finden Selbsthilfegruppen, Aufklärung, kreative Ausdrucksformen, Freundschaften, Lernmaterialien und niedrigschwellige Hinweise auf Hilfsangebote. Für manche Betroffene ist eine Online-Community ein erster Ort, an dem sie sich verstanden fühlen. Entscheidend ist die Qualität der Nutzung: Unterstützt sie Dich, Beziehungen zu pflegen, Hilfe zu suchen und Dich auszudrücken? Oder isoliert sie Dich, hält Dich wach und verstärkt Selbstabwertung?


Warnzeichen problematischer Nutzung

Achte auf Warnzeichen, wenn Du immer länger online bist, obwohl Du eigentlich aufhören möchtest. Achte auch darauf, ob Du nervös, wütend oder leer wirst, sobald Du offline bist. Weitere Hinweise sind Schlafmangel, heimliche Nutzung, Vernachlässigung von Schule oder Ausbildung, Rückzug von vertrauten Menschen, häufige Stimmungseinbrüche nach dem Scrollen oder das Gefühl, nur online noch Anerkennung zu bekommen. Solche Warnzeichen bedeuten nicht automatisch eine Depression, sind aber Anlass zur Reflexion.


Behandlung, Hilfe und Unterstützung


Professionelle Hilfe

Eine Depression ist behandelbar. Häufige Behandlungswege sind Psychotherapie, ärztliche Abklärung, Medikamente wie Antidepressiva, psychoedukative Angebote, Bewegung, Schlafstabilisierung, soziale Unterstützung und bei schweren Krisen eine stationäre oder tagesklinische Behandlung. Welche Hilfe sinnvoll ist, hängt vom Schweregrad, von Begleiterkrankungen, Lebensumständen und persönlichen Bedürfnissen ab. Medikamente sollten nie eigenständig begonnen, verändert oder abgesetzt werden.


Was Du selbst unterstützend tun kannst

Selbsthilfe ersetzt keine Behandlung, kann aber unterstützen. Hilfreich können regelmäßige Schlafzeiten, kleine erreichbare Tagesziele, Bewegung, Tageslicht, verlässliche Mahlzeiten, Kontakt zu vertrauten Menschen und eine reduzierte Reizüberflutung sein. Bei Social Media helfen konkrete Regeln: keine belastenden Feeds vor dem Schlafen, Benachrichtigungen reduzieren, Accounts entfolgen, die Dich abwerten, hilfreiche Inhalte speichern, Pausen einplanen und über Deinen Medienkonsum sprechen.


Wenn jemand in einer Krise ist

Wenn Du selbst oder jemand in Deiner Umgebung akut gefährdet ist, suche sofort Hilfe. In Deutschland erreichst Du bei akuter Gefahr den Notruf 112. Die TelefonSeelsorge ist kostenlos und anonym erreichbar unter 0800 1110111, 0800 1110222 oder 116 123. Kinder und Jugendliche können sich auch an die Nummer gegen Kummer unter 116 111 wenden. Wenn Du in einem anderen Land bist, nutze die dortigen Krisen- und Notfallangebote. Wichtig ist: Bleib mit Suizidgedanken nicht allein, sprich sie deutlich an und hole Unterstützung.


Wie Du anderen helfen kannst

Wenn Du bei einer Person Warnzeichen bemerkst, höre ruhig zu und nimm die Gefühle ernst. Vermeide Sätze wie „Reiß dich zusammen“ oder „Andere haben es schlimmer“. Frage konkret, was helfen könnte, und ermutige die Person, professionelle Unterstützung zu suchen. Bei akuter Gefahr solltest Du nicht versprechen, alles geheim zu halten. Hole Erwachsene, medizinische Hilfe oder den Notruf dazu. Gute Hilfe bedeutet nicht, allein die Verantwortung zu übernehmen.


Gesellschaftliche Zusammenhänge


Leistungsdruck und Sichtbarkeit

Digitale Medien machen Menschen sichtbarer. Likes, Kommentare, Followerzahlen und Rankings können Anerkennung vermitteln, aber auch Leistungsdruck erzeugen. Wer lernt, den eigenen Wert von Kennzahlen zu trennen, schützt sein Selbstwertgefühl. Wichtig ist die Einsicht: Ein Mensch ist mehr als ein Profil, ein Post, ein Körperbild, eine Note oder eine Reaktion im Netz.


Körperbilder und Schönheitsnormen

Bearbeitete Bilder, Filter, Inszenierungen und algorithmisch erfolgreiche Schönheitsideale können ein verzerrtes Bild von Normalität erzeugen. Das betrifft nicht nur Mädchen und Frauen, sondern Menschen aller Geschlechter. Medienkompetenz bedeutet, Bilder als gemacht, ausgewählt und bearbeitet zu erkennen. Es bedeutet auch, Vielfalt sichtbar zu machen und abwertende Kommentare nicht zu normalisieren.


Diskriminierung und psychische Gesundheit

Diskriminierung, Rassismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus, Klassismus oder Sexismus können psychisch belasten. Social Media kann Betroffene empowern und Gemeinschaft ermöglichen, aber auch Hass und Ausgrenzung verstärken. Ein gesundheitsbewusster Umgang mit Social Media fragt deshalb nicht nur nach individueller Bildschirmzeit, sondern auch nach sicheren Räumen, Moderation, Plattformverantwortung und gesellschaftlicher Solidarität.


Verantwortung von Plattformen, Schule und Gesellschaft

Nicht nur Einzelne tragen Verantwortung. Plattformen gestalten Empfehlungslogiken, Meldewege, Datenschutz, Jugendschutz und Moderation. Schulen können Medienbildung, emotionale Bildung und Gesundheitskompetenz verbinden. Familien und Peers können Gespräche ohne Beschämung ermöglichen. Gesellschaftliche Prävention bedeutet, über Hilfe zu informieren, Stigmatisierung abzubauen und digitale Räume menschenfreundlicher zu gestalten.


Medienkompetenz und Selbstschutz


Der persönliche Social-Media-Kompass

Ein guter Social-Media-Kompass besteht aus vier Fragen. Erstens: Tut mir dieser Inhalt gut oder zieht er mich herunter? Zweitens: Nutze ich die Plattform aktiv und bewusst oder verliere ich Kontrolle? Drittens: Was verdrängt die Nutzung gerade, zum Beispiel Schlaf, Lernen, Bewegung oder echte Nähe? Viertens: Welche Grenze brauche ich jetzt, damit ich mich wieder selbstbestimmter fühle?


Praktische Strategien

Du kannst Deinen Feed bewusst gestalten. Entfolge Accounts, die dauerhaft Druck oder Selbstabwertung auslösen. Folge Quellen, die informieren, ermutigen und realistische Vielfalt zeigen. Lege handyfreie Zeiten fest, besonders vor dem Schlafen. Nutze Bildschirmzeit-Anzeigen nicht als Schuldinstrument, sondern als Beobachtungshilfe. Sprich mit Freundinnen, Freunden oder Erwachsenen darüber, wie Social Media auf Dich wirkt.


Digitale Erste Hilfe für schlechte Tage

Für schlechte Tage kann ein digitaler Notfallplan helfen. Speichere Kontakte, die Du anrufen kannst. Lege eine Liste mit Aktivitäten an, die Dich stabilisieren, zum Beispiel Spazierengehen, Duschen, Musik, Atmen, Schreiben oder eine vertraute Person kontaktieren. Markiere Accounts, die Dir guttun, und blockiere Inhalte, die Dich gefährden. Bei starken Krisen ist der wichtigste Schritt nicht perfekte Selbstkontrolle, sondern schnelle Unterstützung.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was unterscheidet eine Depression am ehesten von vorübergehender Traurigkeit? (Anhaltende starke Beeinträchtigung von Stimmung und Alltag) (!Ein kurzer schlechter Tag nach einer Enttäuschung) (!Eine normale Reaktion auf Müdigkeit) (!Ein einmaliger Streit mit Freunden)




Welche Aussage zu Social Media und Depression ist fachlich am passendsten? (Der Zusammenhang ist komplex und hängt von Nutzung, Inhalt und Lebenslage ab) (!Social Media verursacht bei allen Menschen automatisch Depression) (!Bildschirmzeit ist immer der einzige entscheidende Faktor) (!Soziale Medien haben nur positive Wirkungen)




Welches Symptom kann typisch für eine Depression sein? (Verlust von Freude und Interesse) (!Dauerhaft überhöhte Euphorie) (!Immer bessere Konzentration) (!Völlige Beschwerdefreiheit)




Was beschreibt sozialer Vergleich in Social Media besonders gut? (Das Bewerten des eigenen Lebens anhand ausgewählter Darstellungen anderer) (!Das Ausschalten aller Benachrichtigungen) (!Das Speichern von Lernmaterial) (!Das direkte Gespräch mit einer Ärztin)




Welche Rolle können Algorithmen auf Plattformen spielen? (Sie sortieren Inhalte nach Signalen wie Klicks und Verweildauer) (!Sie garantieren immer objektive Wahrheit) (!Sie ersetzen professionelle Diagnosen) (!Sie verhindern grundsätzlich belastende Inhalte)




Was ist ein hilfreicher Umgang mit belastenden Feeds? (Accounts entfolgen, Pausen planen und Unterstützung suchen) (!Belastende Inhalte absichtlich länger ansehen) (!Alle Gefühle ignorieren) (!Nachts noch mehr scrollen)




Welche Hilfe ist bei einer Depression häufig Teil professioneller Behandlung? (Psychotherapie und je nach Schweregrad ärztlich begleitete Medikamente) (!Ausschließlich Willenskraft) (!Nur mehr Social Media) (!Keine Gespräche mit Fachleuten)




Was ist bei akuter Selbstgefährdung in Deutschland wichtig? (Sofort Hilfe holen und bei Gefahr den Notruf 112 wählen) (!Allein warten, bis es vorbeigeht) (!Die Situation geheim halten) (!Nur Kommentare im Netz lesen)




Was bedeutet Medienkompetenz in diesem Thema? (Inhalte, Plattformlogik und eigene Gefühle bewusst reflektieren) (!Jede App ununterbrochen nutzen) (!Likes als einzigen Wertmaßstab nehmen) (!Kritik an Online-Inhalten vermeiden)




Welche Aussage zu Betroffenen ist richtig? (Depression ist keine persönliche Schwäche) (!Depression entsteht immer aus Faulheit) (!Betroffene brauchen grundsätzlich keine Hilfe) (!Depression kann man sicher durch Likes heilen)





Memory

Antriebslosigkeit häufiges Depressionssymptom
Algorithmus sortiert digitale Inhalte
Cybermobbing wiederholte Verletzung im Netz
Schlafhygiene Gewohnheiten für erholsamen Schlaf
Psychotherapie professionelle Behandlung durch Gespräche und Übungen
Resilienz psychische Widerstandsfähigkeit
FOMO Angst etwas zu verpassen
Selbstwert innere Bewertung der eigenen Person





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Schlafmangel möglicher Risikofaktor
Unterstützende Community möglicher Schutzfaktor
Cybermobbing digitale Belastung
Psychotherapie professionelle Hilfe
Algorithmus Auswahl von Inhalten
Medienpause bewusste Selbstregulation






Kreuzworträtsel

Anhedonie Wie heißt der Verlust von Freude und Interesse mit einem Fachwort?
Schlaf Welcher Lebensbereich wird durch nächtliches Scrollen häufig beeinträchtigt?
Vergleich Welcher soziale Prozess kann durch perfekte Online-Bilder verstärkt werden?
Therapie Wie heißt professionelle Behandlung allgemein?
Algorithmus Was sortiert auf Plattformen häufig die angezeigten Inhalte?
Resilienz Wie nennt man psychische Widerstandsfähigkeit?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Depression ist mehr als vorübergehende

.
Sie kann Denken, Fühlen, Körper und

beeinflussen.
Soziale Medien können Unterstützung bieten, aber auch sozialen

verstärken.
Die reine Nutzungsdauer erklärt psychische Belastungen nicht

.
Wichtig ist, welche Inhalte Du siehst und wie Du Dich dabei

.
Nächtliches Scrollen kann den

beeinträchtigen.
Cybermobbing ist eine ernst zu nehmende digitale

.
Bei einer Depression können Psychotherapie und ärztliche Hilfe wichtige Formen der

sein.
Medienkompetenz bedeutet, Plattformlogik und eigene Grenzen bewusst zu

.
In einer akuten Krise ist schnelle

entscheidend.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Stimmungsbarometer: Führe eine Woche lang ein einfaches Tagebuch darüber, wie Du Dich vor und nach Social Media fühlst, ohne Dich dafür zu bewerten.
  2. Feed-Check: Wähle zehn Accounts aus Deinem Feed aus und notiere, welche Dich informieren, stärken, stressen oder unter Druck setzen.
  3. Begriffskarte: Gestalte eine Karte zu einem Fachbegriff wie Depression, Cybermobbing, Algorithmus oder Resilienz mit Erklärung und Beispiel.
  4. Hilfsnetz: Erstelle eine persönliche Übersicht mit drei Menschen oder Stellen, an die Du Dich bei Belastung wenden könntest.


Standard

  1. Interview zur Mediennutzung: Befrage zwei Personen unterschiedlichen Alters zu Social Media, Schlaf, Vergleichsdruck und digitaler Erholung und fasse Gemeinsamkeiten und Unterschiede zusammen.
  2. Plakat gegen Stigma: Entwickle ein Informationsplakat, das mit einem Vorurteil über Depression aufräumt und zu respektvoller Sprache anregt.
  3. Medienregel-Experiment: Teste drei Tage lang eine selbst gewählte Medienregel, zum Beispiel keine Nutzung im Bett, und reflektiere Wirkung und Schwierigkeiten.
  4. Kommentarspalten-Analyse: Untersuche eine öffentliche Diskussion im Netz und beschreibe, welche Beiträge unterstützend, verletzend oder polarisierend wirken.


Schwer

  1. Präventionskonzept: Entwirf ein Konzept für eine Schule, Jugendgruppe oder Hochschule, das Medienkompetenz und psychische Gesundheit gemeinsam fördert.
  2. Fallanalyse: Schreibe eine fiktive Fallgeschichte über eine Person mit zunehmender digitaler Belastung und entwickle mögliche Hilfeschritte ohne Schuldzuweisung.
  3. Forschungsdebatte: Vergleiche zwei unterschiedliche Positionen zur Wirkung von Social Media auf Jugendliche und formuliere ein ausgewogenes Fazit.
  4. Podcast oder Video: Produziere einen kurzen Beitrag mit dem Titel „Depression verstehen statt verurteilen“ und achte auf sachliche Informationen, sensible Sprache und Hilfsangebote.



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Lernkontrolle

  1. Zusammenhänge erklären: Erkläre an einem Beispiel, warum die reine Bildschirmzeit nicht ausreicht, um den Zusammenhang zwischen Social Media und Depression zu beurteilen.
  2. Transfer auf den Alltag: Entwickle für eine fiktive Klasse drei Regeln, die Social Media nicht verbieten, sondern selbstbestimmte und gesunde Nutzung fördern.
  3. Perspektivwechsel: Beschreibe, wie sich dieselbe Plattform für eine Person unterstützend und für eine andere belastend auswirken kann.
  4. Hilfestrategie: Formuliere ein Gesprächsangebot für eine Freundin oder einen Freund, der sich zurückzieht und häufig hoffnungslos wirkt.
  5. Gesellschaftliche Verantwortung: Beurteile, welche Verantwortung Einzelne, Schulen, Eltern, Plattformen und Politik jeweils tragen.
  6. Medienanalyse: Analysiere einen Social-Media-Beitrag danach, ob er realistische Informationen, Vergleichsdruck oder Stigmatisierung fördert.
  7. Selbstreflexion: Entwirf einen persönlichen Medienkompass mit drei Grenzen, zwei stärkenden Gewohnheiten und einer Anlaufstelle für Krisen.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis sammelst Du Deine Ergebnisse in einem Portfolio. Es soll zeigen, dass Du nicht nur Fakten kennst, sondern Zusammenhänge verstehst und verantwortungsvoll handeln kannst.

  1. Portfolio: Lege mindestens drei bearbeitete Aufgaben aus diesem aiMOOC ab und ergänze jeweils eine kurze Reflexion.
  2. Analyse: Erkläre schriftlich, welche Faktoren Social Media belastend oder unterstützend machen können.
  3. Transfer: Entwickle eine konkrete Empfehlung für eine Schule, Familie oder Jugendgruppe.
  4. Selbstschutz: Formuliere einen persönlichen Plan für digitale Grenzen und hilfreiche Kontakte.
  5. Präsentation: Stelle Deine wichtigsten Erkenntnisse in drei Minuten vor und beantworte Rückfragen sachlich.




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