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Ausgrenzung verstehen - Mobbing und Cybermobbing

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Ausgrenzung verstehen - Mobbing und Cybermobbing



Einleitung

Ausgrenzung verstehen / Mobbing und Cybermobbing ist ein aiMOOC über soziale Ausgrenzung, Mobbing, Cybermobbing, Gruppendynamik, Medienkompetenz und Zivilcourage. Du lernst, woran Du Ausgrenzung erkennst, warum Mobbing mehr ist als ein gewöhnlicher Konflikt, welche Rollen eine Gruppe dabei spielt und wie Du in der Schule, im Freundeskreis oder online verantwortungsvoll handeln kannst.

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Das Video führt sachlich und verständlich in das Thema ein. Es zeigt, dass Mobbing und Cybermobbing nicht nur einzelne verletzende Sätze oder peinliche Situationen sind, sondern wiederholte, belastende und oft systematische Angriffe auf eine Person. Besonders wichtig ist: Wer betroffen ist, trägt keine Schuld. Verantwortung liegt bei den Personen, die ausgrenzen, verletzen, verbreiten, mitlachen oder nicht eingreifen, obwohl Hilfe möglich wäre.

In diesem aiMOOC geht es nicht darum, Schuldige vorschnell zu verurteilen. Es geht darum, Situationen genau zu verstehen, Betroffene zu schützen, sichere Hilfswege zu kennen und eine Klassengemeinschaft zu stärken, in der Respekt, Empathie und Menschenwürde gelten.


Was bedeutet Ausgrenzung?

Ausgrenzung bedeutet, dass Menschen absichtlich oder unabsichtlich vom Mitmachen, Dazugehören oder Mitreden ausgeschlossen werden. Das kann in der Schule, in der Ausbildung, im Sportverein, in der Familie, in der Nachbarschaft oder in digitalen Räumen geschehen. Ausgrenzung kann offen sichtbar sein, etwa wenn jemand nicht eingeladen, nicht gewählt oder aus einem Klassenchat entfernt wird. Sie kann aber auch leise passieren, etwa durch Ignorieren, Tuscheln, abwertende Blicke oder ständige Insider-Witze, die eine Person bewusst außen vor lassen.

Ausgrenzung verletzt das Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Jeder Mensch möchte gesehen, ernst genommen und respektiert werden. Wenn jemand dauerhaft ausgeschlossen wird, kann das zu Stress, Angst, Scham, Einsamkeit, Leistungsabfall und gesundheitlichen Belastungen führen. Deshalb ist Ausgrenzung kein harmloser Spaß, wenn sie wiederholt, gezielt oder gegen den Willen einer Person geschieht.


Beispiele für Ausgrenzung

  1. Klassenchat: Eine Person wird ohne sachlichen Grund entfernt oder es wird ein zweiter Chat ohne sie gegründet.
  2. Gruppenarbeit: Eine Person wird regelmäßig nicht gewählt, obwohl sie mitarbeiten möchte.
  3. Pause: Mitschülerinnen oder Mitschüler drehen sich weg, sobald eine bestimmte Person dazukommt.
  4. Gerücht: Über eine Person werden abwertende Geschichten verbreitet, damit andere Abstand halten.
  5. Online-Spiel: Eine Person wird aus dem Team gekickt, beleidigt oder absichtlich sabotiert.
  6. Social Media: Andere markieren eine Person nicht, schneiden sie aus Bildern heraus oder machen verletzende Kommentare.


Was ist Mobbing?

Mobbing beschreibt wiederholte negative Handlungen gegen eine Person über einen längeren Zeitraum. Typisch ist ein Machtungleichgewicht: Die betroffene Person kann sich nicht ohne Hilfe schützen, weil mehrere Personen beteiligt sind, weil die Angriffe ständig wiederkehren oder weil die Gruppe schweigt, lacht oder mitmacht. Mobbing ist deshalb kein normaler Streit zwischen gleich starken Personen.

Mobbing kann direkt oder indirekt sein. Direktes Mobbing geschieht offen, zum Beispiel durch Beleidigungen, Drohungen oder körperliche Angriffe. Indirektes Mobbing geschieht verdeckt, zum Beispiel durch Gerüchte, soziale Ausgrenzung, Manipulation von Freundschaften oder das bewusste Beschädigen des Rufes einer Person.


Mobbing ist kein normaler Konflikt

Ein Konflikt entsteht, wenn Personen unterschiedliche Interessen, Meinungen oder Bedürfnisse haben. Konflikte können laut, unangenehm und emotional sein. Sie sind aber lösbar, wenn beide Seiten ernst genommen werden und eine faire Klärung möglich ist. Beim Mobbing geht es nicht mehr um ein sachliches Problem. Die betroffene Person selbst wird zum Ziel. Das Ziel ist häufig, sie kleinzumachen, zu isolieren oder zu kontrollieren.

Ein wichtiger Merksatz lautet: Konflikte brauchen Klärung, Mobbing braucht Schutz und Intervention. Wer Mobbing nur als Streit behandelt, kann Betroffene zusätzlich belasten, weil sie dann so wirken, als seien sie gleichermaßen verantwortlich. Bei Mobbing müssen Erwachsene, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit oder andere zuständige Personen handeln.


Formen von Mobbing

  1. Soziales Mobbing: Eine Person wird ausgeschlossen, ignoriert, isoliert oder systematisch aus Gruppen gedrängt.
  2. Verbales Mobbing: Eine Person wird beschimpft, verspottet, beleidigt, bedroht oder mit verletzenden Spitznamen belegt.
  3. Körperliches Mobbing: Eine Person wird geschubst, geschlagen, festgehalten, bedroht oder körperlich eingeschüchtert.
  4. Sachbeschädigung: Eigentum wird versteckt, gestohlen, beschmiert oder beschädigt.
  5. Psychisches Mobbing: Eine Person wird verunsichert, kontrolliert, bloßgestellt oder durch ständige Demütigungen belastet.
  6. Cybermobbing: Digitale Mittel werden genutzt, um eine Person zu beleidigen, bloßzustellen, auszuschließen oder zu bedrohen.


Was ist Cybermobbing?

Cybermobbing ist Mobbing mithilfe digitaler Kommunikationsmittel. Dazu gehören Messenger, soziale Netzwerke, Videoplattformen, Foren, Online-Spiele, E-Mail, Chats und Smartphones. Cybermobbing kann Beleidigung, Bedrohung, Bloßstellung, Ausgrenzung, Gerüchte, gefälschte Profile, unerlaubt veröffentlichte Bilder oder das Weiterleiten verletzender Inhalte umfassen.

Cybermobbing ist besonders belastend, weil es rund um die Uhr stattfinden kann. Die Angriffe enden nicht automatisch mit dem Schultag. Inhalte können schnell verbreitet, gespeichert, kopiert und erneut hochgeladen werden. Außerdem wissen Betroffene oft nicht, wie viele Menschen etwas gesehen haben. Diese Unsicherheit kann großen Druck erzeugen.


Typische Formen von Cybermobbing

  1. Beleidigung: Eine Person wird in Kommentaren, Nachrichten oder Chats beschimpft.
  2. Bloßstellung: Peinliche Bilder, Videos oder Screenshots werden ohne Zustimmung geteilt.
  3. Gerüchte: Falsche Behauptungen werden online verbreitet.
  4. Identitätsmissbrauch: Jemand erstellt ein falsches Profil oder schreibt im Namen einer anderen Person.
  5. Ausschluss: Eine Person wird bewusst aus digitalen Gruppen entfernt oder in Gruppen ignoriert.
  6. Drohung: Eine Person wird online eingeschüchtert oder unter Druck gesetzt.
  7. Weiterleiten: Verletzende Inhalte werden gelikt, geteilt oder kommentiert und dadurch verstärkt.


Warum Cybermobbing anders wirkt

Cybermobbing kann anonym wirken, auch wenn die Beteiligten sich eigentlich kennen. Die scheinbare Distanz des Bildschirms senkt bei manchen Menschen die Hemmschwelle. Gleichzeitig kann ein großes Publikum entstehen: Was früher vielleicht auf dem Schulhof gesagt wurde, kann heute in Sekunden an viele Personen weitergeleitet werden. Deshalb ist digitale Verantwortung ein wichtiger Teil von Medienbildung.

Ein weiterer Unterschied ist die Dauerhaftigkeit. Selbst wenn ein Beitrag gelöscht wird, können Screenshots, Downloads oder Weiterleitungen bleiben. Das bedeutet: Digitale Verletzungen können immer wieder auftauchen. Wer online handelt, trägt deshalb Verantwortung für die Folgen.


Rollen im Mobbingprozess

Mobbing ist meistens ein Gruppenphänomen. Es gibt nicht nur Täterinnen, Täter und Betroffene. Viele Menschen in der Umgebung beeinflussen, ob Mobbing stärker wird oder gestoppt werden kann.

  1. Betroffene Person: Sie erlebt die Angriffe und braucht Schutz, Unterstützung und glaubwürdige Hilfe.
  2. Aktiv Handelnde: Sie beleidigen, bedrohen, verbreiten Gerüchte, schließen aus oder greifen an.
  3. Mitläufer: Sie machen mit, obwohl sie vielleicht wissen, dass es falsch ist.
  4. Verstärkende: Sie lachen, liken, filmen oder kommentieren und geben den Angriffen dadurch Aufmerksamkeit.
  5. Zuschauende: Sie beobachten, greifen aber nicht ein. Auch Schweigen kann das Machtgefühl der Angreifenden stärken.
  6. Verteidigende: Sie holen Hilfe, widersprechen respektvoll, unterstützen die betroffene Person oder dokumentieren Vorfälle.
  7. Verantwortliche Erwachsene: Sie müssen Schutz organisieren, Regeln klären, Gespräche führen und geeignete Maßnahmen einleiten.


Gruppendruck und Verantwortung

Gruppendruck bedeutet, dass Menschen etwas tun oder dulden, weil sie dazugehören möchten oder Angst haben, selbst ausgegrenzt zu werden. Das ist verständlich, aber es nimmt niemandem die Verantwortung. Schon kleine Handlungen können helfen: nicht mitlachen, verletzende Inhalte nicht weiterleiten, eine betroffene Person ansprechen, eine Lehrkraft informieren oder gemeinsam mit anderen eine klare Grenze setzen.

Zivilcourage heißt nicht, sich selbst in Gefahr zu bringen. Zivilcourage bedeutet, verantwortungsvoll zu handeln, Hilfe zu holen und deutlich zu machen: Eine Person wird nicht allein gelassen.


Folgen für Betroffene

Mobbing und Cybermobbing können tief verletzen. Betroffene können Angst vor der Schule entwickeln, sich zurückziehen, schlechter schlafen, sich schämen, Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen bekommen, Leistungen verlieren oder das Vertrauen in andere Menschen verlieren. Manche fühlen sich schuldig, obwohl sie keine Schuld tragen. Deshalb ist es wichtig, Betroffenen zuzuhören und sie ernst zu nehmen.

Mobbing betrifft nicht nur eine einzelne Person. Es verändert auch die ganze Gruppe. Eine Klasse, in der Mobbing geduldet wird, wird unsicherer. Viele trauen sich weniger, ehrlich zu sein, Fehler zu machen oder sich zu zeigen. Deshalb ist Prävention immer auch Arbeit am Schulklima.


Was kannst Du tun, wenn Du betroffen bist?

Wenn Du betroffen bist, musst Du das nicht allein lösen. Mobbing ist zu schwer, um es nur durch Ignorieren oder Zurückschlagen zu beenden. Wichtig ist, dass Du Schutz bekommst und dass Erwachsene Verantwortung übernehmen.

  1. Vertrauensperson: Sprich mit einer Person, der Du vertraust, zum Beispiel Eltern, Lehrkraft, Schulsozialarbeit, Beratungslehrkraft, Trainerin, Trainer oder einer anderen erwachsenen Person.
  2. Beweise sichern: Speichere Nachrichten, Links, Screenshots, Zeitpunkte und Namen. Antworte nicht mit Beleidigungen.
  3. Blockieren und Melden: Nutze Meldefunktionen, blockiere Accounts und bitte Plattformen um Löschung.
  4. Nicht allein verhandeln: Triff Dich nicht allein mit Personen, die Dich bedrohen oder unter Druck setzen.
  5. Schule informieren: Wenn Schule, Klasse oder Klassenchat betroffen sind, muss die Schule handeln.
  6. Akute Gefahr: Wenn Du bedroht wirst oder Angst um Deine Sicherheit hast, hole sofort Hilfe bei Erwachsenen oder wende Dich an die Polizei.


Was kannst Du tun, wenn Du etwas beobachtest?

Wenn Du Mobbing beobachtest, bist Du wichtig. Du musst nicht perfekt reagieren. Aber Du kannst dazu beitragen, dass die betroffene Person nicht allein bleibt.

  1. Nicht verstärken: Like, teile und kommentiere keine verletzenden Inhalte.
  2. Grenze setzen: Sage ruhig und klar, dass das nicht okay ist, wenn es für Dich sicher ist.
  3. Unterstützen: Frage die betroffene Person, ob Du helfen oder mit ihr zu einer Vertrauensperson gehen kannst.
  4. Dokumentieren: Sichere Beweise, wenn das sinnvoll und erlaubt ist, und leite sie an verantwortliche Erwachsene weiter.
  5. Hilfe holen: Informiere Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Eltern oder andere zuständige Personen.
  6. Gemeinsam handeln: Es ist oft leichter, mit zwei oder drei anderen Unterstützenden Hilfe zu holen.


Was können Schulen und Gruppen tun?

Gute Prävention beginnt, bevor Mobbing entsteht. Schulen, Klassen, Vereine und Jugendgruppen brauchen klare Regeln, gute Beziehungen und verlässliche Hilfewege. Entscheidend ist, dass alle wissen: Mobbing wird nicht verharmlost, Betroffene werden geschützt und die Gruppe übernimmt Verantwortung.

  1. Klassenregeln: Die Gruppe vereinbart klare Regeln für respektvolle Sprache, Bilder, Chats und Konflikte.
  2. Klassenrat: Probleme werden regelmäßig besprochen, ohne einzelne Personen bloßzustellen.
  3. Meldewege: Alle wissen, an wen sie sich wenden können und was dann passiert.
  4. Medienkompetenz: Lernende verstehen Datenschutz, Recht am eigenen Bild, Privatsphäre und digitale Spuren.
  5. Soziales Lernen: Empathie, Perspektivwechsel, Kommunikation und Konfliktlösung werden geübt.
  6. Intervention: Bei Mobbing handeln Erwachsene schnell, koordiniert und schützend.
  7. Nachsorge: Betroffene werden begleitet, die Gruppe arbeitet an Vertrauen und die Situation wird überprüft.


Rechtliche und digitale Verantwortung

Cybermobbing ist nicht nur ein soziales Problem. Einzelne Handlungen können rechtliche Folgen haben, zum Beispiel Beleidigung, Bedrohung, Nötigung, üble Nachrede, Verleumdung, Nachstellung, Verletzung des Rechts am eigenen Bild oder Identitätsmissbrauch. Ob etwas strafbar ist, hängt vom konkreten Fall ab. Für diesen aiMOOC ist wichtig: Auch online gelten Regeln, Rechte und Verantwortung.

Wenn Du ein Bild, Video oder eine private Nachricht weiterleitest, bist Du Teil der Verbreitung. Auch ein Like kann verletzende Inhalte verstärken. Frage Dich deshalb vor dem Teilen: Würde ich wollen, dass so etwas über mich verbreitet wird? Habe ich die Zustimmung der abgebildeten Person? Hilft mein Verhalten oder schadet es?


Hilfen und Anlaufstellen

Dieser aiMOOC ersetzt keine Beratung. Wenn Du selbst betroffen bist oder jemanden unterstützen möchtest, suche Dir Hilfe. In Deutschland gibt es unter anderem die Nummer gegen Kummer, schulische Beratungsangebote, Schulsozialarbeit, Erziehungsberatung, Jugendberatung, Beratungsstellen gegen Gewalt, Online-Beratungsangebote wie JUUUPORT sowie die Möglichkeit, sich bei konkreten Straftaten an die Polizei zu wenden.

Wichtig ist: Hilfe holen ist kein Petzen. Hilfe holen bedeutet, Gewalt zu stoppen und Verantwortung zu übernehmen.


Merksätze

  1. Mobbing ist kein normaler Streit, sondern wiederholte Verletzung mit Machtungleichgewicht.
  2. Cybermobbing nutzt digitale Mittel und kann sich schnell verbreiten.
  3. Ausgrenzung kann leise wirken, aber stark verletzen.
  4. Betroffene tragen keine Schuld und brauchen Schutz.
  5. Zuschauende können Mobbing verstärken oder stoppen.
  6. Zivilcourage bedeutet, sicher und verantwortungsvoll Hilfe zu holen.
  7. Medienkompetenz schützt nicht nur Dich, sondern auch andere.
  8. Respekt gilt offline und online.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Woran erkennt man Mobbing besonders deutlich? (Wiederholte Angriffe mit Machtungleichgewicht) (!Ein einmaliger Streit zwischen gleich starken Personen) (!Eine sachliche Diskussion über Regeln) (!Eine zufällige Meinungsverschiedenheit)




Was ist Cybermobbing? (Mobbing mithilfe digitaler Kommunikationsmittel) (!Ein Computerspiel im Unterricht) (!Eine sichere Passwortmethode) (!Eine neutrale Online-Umfrage)




Welche Handlung kann Cybermobbing verstärken? (Verletzende Inhalte weiterleiten) (!Einer Vertrauensperson Bescheid sagen) (!Screenshots als Beweise sichern) (!Die betroffene Person unterstützen)




Was ist ein wichtiger Unterschied zwischen Konflikt und Mobbing? (Beim Mobbing wird eine Person wiederholt gezielt geschädigt) (!Konflikte passieren nur online) (!Mobbing ist immer ein Missverständnis) (!Konflikte haben nie Gefühle zur Folge)




Welche Rolle können Zuschauende in einer Mobbingsituation haben? (Sie können durch Schweigen oder Handeln den Verlauf beeinflussen) (!Sie haben niemals Einfluss auf die Situation) (!Sie sind automatisch die Haupttäter) (!Sie müssen immer allein körperlich eingreifen)




Was solltest Du tun, wenn Du selbst von Cybermobbing betroffen bist? (Beweise sichern und Hilfe holen) (!Sofort beleidigend zurückschreiben) (!Alle Nachrichten ungelesen weiterleiten) (!Die Situation geheim halten)




Warum ist Cybermobbing oft besonders belastend? (Es kann sich schnell verbreiten und rund um die Uhr wirken) (!Es ist immer sofort nach einem Tag vorbei) (!Es betrifft ausschließlich Erwachsene) (!Es ist nur ein technisches Problem)




Was bedeutet Zivilcourage in diesem Thema? (Sicher handeln und Hilfe für Betroffene organisieren) (!Andere bloßstellen, um stärker zu wirken) (!Mitlachen, damit man selbst geschützt ist) (!Beweise löschen, damit niemand Ärger bekommt)




Welche Aussage zum Recht am eigenen Bild ist richtig? (Bilder anderer dürfen nicht beliebig ohne Zustimmung veröffentlicht werden) (!Alle Gruppenfotos dürfen immer frei geteilt werden) (!Private Bilder verlieren online automatisch ihren Schutz) (!Screenshots ersetzen jede Zustimmung)




Was ist eine gute Präventionsmaßnahme in einer Klasse? (Klare Chatregeln und verlässliche Meldewege vereinbaren) (!Gerüchte ignorieren, bis sie verschwinden) (!Betroffene allein mit Angreifenden konfrontieren) (!Ausgrenzung als normalen Spaß behandeln)





Memory

Ausgrenzung Ausschluss aus einer Gruppe
Mobbing Wiederholte gezielte Schädigung
Cybermobbing Digitale Form von Mobbing
Zivilcourage Verantwortlich Hilfe holen
Beweise Screenshots und Zeitpunkte sichern
Empathie Gefühle anderer wahrnehmen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Warnzeichen wahrnehmen Problem erkennen
Beweise sichern Vorfälle dokumentieren
Vertrauensperson ansprechen Hilfe holen
Inhalte melden Plattform einbeziehen
Schulteam informieren Intervention starten






Kreuzworträtsel

Empathie Wie heißt die Fähigkeit, Gefühle anderer wahrzunehmen und mitzudenken?
Respekt Welche Haltung bedeutet, andere Menschen wertschätzend zu behandeln?
Beweise Was sollte man bei Cybermobbing durch Screenshots und Zeitpunkte sichern?
Meldeweg Wie nennt man einen klaren Weg, über den Hilfe organisiert wird?
Gruppendruck Was kann Menschen dazu bringen, mitzumachen, obwohl sie Zweifel haben?
Zivilcourage Wie heißt mutiges und verantwortungsvolles Handeln für andere?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Mobbing ist mehr als ein einmaliger Streit, weil es meist

geschieht. Ein wichtiges Merkmal ist ein

zwischen den Beteiligten. Cybermobbing nutzt digitale Mittel wie Messenger, Chats oder

. Verletzende Inhalte können online besonders schnell

werden. Wer betroffen ist, sollte Beweise sichern und eine

ansprechen. Zuschauende können helfen, indem sie nicht mitlachen und

holen. In einer guten Klassengemeinschaft gelten klare Regeln für

und digitale Verantwortung. Prävention bedeutet, dass eine Gruppe früh über Grenzen, Gefühle und

spricht.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Beobachtungsprotokoll: Notiere eine Woche lang Situationen, in denen Menschen in Deiner Umgebung einbezogen oder ausgeschlossen werden. Beschreibe ohne Namen, was geholfen oder geschadet hat.
  2. Begriffskarte: Gestalte eine Begriffskarte zu Ausgrenzung, Mobbing, Cybermobbing, Empathie und Zivilcourage mit kurzen Erklärungen.
  3. Klassenchat-Regeln: Formuliere fünf faire Regeln für einen respektvollen Klassenchat und erkläre zu jeder Regel, warum sie wichtig ist.
  4. Mutmachbotschaft: Schreibe eine kurze Nachricht an eine betroffene Person, die zeigt, dass sie nicht allein ist und keine Schuld trägt.


Standard

  1. Fallanalyse: Erfinde eine realistische Fallsituation zu Cybermobbing und untersuche, welche Rollen Betroffene, Mitläufer, Zuschauende und Helfende einnehmen.
  2. Interview: Befrage eine erwachsene Vertrauensperson, eine Lehrkraft oder die Schulsozialarbeit dazu, welche Hilfswege es an Deiner Schule gibt.
  3. Plakat gegen Ausgrenzung: Erstelle ein Plakat oder digitales Poster mit dem Thema „Unsere Gruppe lässt niemanden allein“.
  4. Perspektivwechsel: Schreibe eine Szene aus drei Perspektiven: betroffene Person, zuschauende Person und helfende Person. Zeige, wie sich die Wahrnehmungen unterscheiden.


Schwer

  1. Präventionskonzept: Entwickle ein Konzept für eine Unterrichtsstunde oder Projektwoche gegen Mobbing und Cybermobbing mit Zielen, Methoden und Auswertung.
  2. Medienanalyse: Untersuche, wie ein Film, eine Serie, ein TikTok-Trend oder ein Nachrichtenbeitrag Ausgrenzung darstellt. Bewerte, ob die Darstellung hilfreich oder problematisch ist.
  3. Schulvereinbarung: Entwirf eine Vereinbarung für Klassenchats, Bildrechte, Meldewege und Konsequenzen bei Grenzverletzungen.
  4. Peer-Projekt: Plane ein Projekt, bei dem ältere Schülerinnen und Schüler jüngere beim sicheren Umgang mit Chats, Bildern und Konflikten unterstützen.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Konflikt oder Mobbing: Analysiere zwei selbst formulierte Situationen. Begründe jeweils, ob es sich eher um einen Konflikt, um Ausgrenzung oder um Mobbing handelt, und erkläre, welche Hilfe angemessen wäre.
  2. Handlungsplan Cybermobbing: Entwickle einen Schritt-für-Schritt-Plan für eine Person, die in einem Klassenchat bloßgestellt wurde. Achte auf Schutz, Beweise, Meldewege und emotionale Unterstützung.
  3. Rollenanalyse: Beschreibe, wie sich die Situation verändert, wenn Zuschauende nicht mehr schweigen, sondern gemeinsam Hilfe holen. Erkläre die Wirkung auf die Gruppe.
  4. Prävention im Schulalltag: Entwirf drei konkrete Maßnahmen, mit denen eine Klasse Ausgrenzung vorbeugen kann. Begründe, warum diese Maßnahmen realistisch und wirksam sein können.
  5. Digitale Verantwortung: Beurteile einen Fall, in dem jemand ein peinliches Bild weiterleitet. Erkläre soziale, emotionale und mögliche rechtliche Folgen.
  6. Perspektivische Reflexion: Schreibe eine Reflexion darüber, warum Betroffene häufig lange schweigen und wie Schule, Freunde und Familie Vertrauen aufbauen können.


Lernnachweis

  1. Portfolio: Sammle Deine Ergebnisse aus mindestens drei Aufgaben dieses aiMOOCs und ergänze eine persönliche Reflexion darüber, was Du künftig anders machen möchtest.
  2. Präsentation: Stelle Deiner Klasse die wichtigsten Unterschiede zwischen Konflikt, Ausgrenzung, Mobbing und Cybermobbing vor.
  3. Handlungsprodukt: Erstelle ein konkretes Hilfsmittel, zum Beispiel eine Notfallkarte, ein Plakat, einen Chatregel-Flyer oder eine Checkliste für Betroffene und Zuschauende.




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