Zum Inhalt springen

Lehrkräfte gegen Mobbing

Aus MOOCsWiki Staging
Version vom 20. Juni 2026, 09:54 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)



Lehrkräfte gegen Mobbing



Einleitung

Lehrkräfte gegen Mobbing bedeutet: Lehrkräfte schauen hin, schützen Betroffene, stärken eine respektvolle Schulkultur und handeln bei Mobbing und Cyber-Mobbing professionell, abgestimmt und nachhaltig. Dieser aiMOOC richtet sich an Lernende, angehende Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Klassen, die verstehen wollen, wie Mobbingprävention, Intervention und Medienbildung zusammenwirken.

Mobbing ist kein normaler Streit. Es handelt sich um wiederholte, gezielte oder billigend in Kauf genommene Ausgrenzung, Demütigung, Bedrohung oder Schädigung, bei der zwischen den Beteiligten ein Machtgefälle besteht. Für Lehrkräfte ist deshalb wichtig: Nicht die einzelne Beleidigung allein entscheidet, sondern das Muster aus Wiederholung, sozialem Druck, Machtungleichgewicht und fehlender Möglichkeit der betroffenen Person, sich ohne Hilfe zu befreien.

Das folgende Video behandelt Lehrkräfte gegen Mobbing und erklärt Mobbing sowie Cyber-Mobbing klar, sachlich und forschungsbasiert.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=ao7PXDQwXO4 |500|center}}


Kompetenzziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du Mobbing von gewöhnlichen Konflikten unterscheiden, Warnsignale erkennen, die Rolle von Lehrkräften im Schutzauftrag beschreiben und für analoge sowie digitale Situationen angemessene Handlungsschritte entwickeln. Du lernst außerdem, warum Anti-Mobbing-Arbeit keine Einzelaktion ist, sondern Teil von Schulentwicklung, Klassenführung, Medienkompetenz, Demokratiebildung und Kinderrechten.


Grundlagen: Was ist Mobbing?

Mobbing beschreibt ein systematisches Geschehen. Dabei wird eine Person über längere Zeit ausgegrenzt, beleidigt, lächerlich gemacht, bedroht, körperlich bedrängt oder sozial isoliert. Entscheidend ist das wiederholte Muster. Ein einzelner Streit kann verletzend sein, ist aber noch kein Mobbing, wenn beide Seiten ähnlich stark sind, sich wehren können und eine Klärung möglich bleibt.


Zentrale Merkmale

  1. Wiederholung: Mobbing geschieht nicht zufällig und nicht nur einmal, sondern wiederholt sich oder setzt sich in einer sozialen Gruppe fort.
  2. Machtgefälle: Die betroffene Person ist unterlegen, weil mehrere Personen beteiligt sind, Informationen gegen sie genutzt werden, sie sozial isoliert ist oder digitale Inhalte weiterverbreitet werden.
  3. Schädigungsabsicht: Mobbing zielt auf Herabsetzung, Kontrolle, Bloßstellung oder Ausschluss, auch wenn Beteiligte ihr Verhalten verharmlosen.
  4. Gruppendynamik: Mobbing wird oft durch Zuschauende, Mitläuferinnen, Mitläufer oder digitale Reichweite verstärkt.
  5. Hilflosigkeit: Betroffene können die Situation meist nicht allein beenden und brauchen verlässliche Unterstützung.


Abgrenzung zum Konflikt

Ein Konflikt entsteht, wenn Interessen, Bedürfnisse oder Meinungen aufeinandertreffen. Konflikte können geklärt werden, wenn Beteiligte grundsätzlich auf Augenhöhe sprechen können. Bei Mobbing ist diese Augenhöhe zerstört. Deshalb reicht eine einfache Mediation nicht immer aus. Wird Mobbing wie ein normaler Streit behandelt, kann die betroffene Person erneut unter Druck geraten. Lehrkräfte müssen daher sorgfältig prüfen, ob es um einen bearbeitbaren Konflikt oder um ein Mobbingsystem geht.


Formen von Mobbing


Direktes Mobbing

Direktes Mobbing ist sichtbar. Dazu gehören Beschimpfungen, Drohungen, körperliche Übergriffe, Erpressung, mutwilliges Wegnehmen von Gegenständen oder das öffentliche Lächerlichmachen. Lehrkräfte sollten solche Situationen sofort stoppen, ohne lange vor der Gruppe zu verhandeln. Wichtig ist eine klare Grenze: Stopp, das ist verletzend und wird geklärt.


Indirektes und soziales Mobbing

Indirektes Mobbing ist oft schwerer zu erkennen. Dazu zählen Gerüchte, Ausschluss aus Gruppen, Tuscheln, absichtliches Ignorieren, Manipulation von Freundschaften oder das gezielte Beschädigen des Rufs. Diese Form ist besonders gefährlich, weil sie nach außen wie eine harmlose Gruppendynamik wirken kann. Lehrkräfte brauchen deshalb genaue Beobachtung, Gespräche mit mehreren Perspektiven und eine sensible Dokumentation.


Cyber-Mobbing

Cyber-Mobbing findet über digitale Medien statt, zum Beispiel in Chats, sozialen Netzwerken, Videoplattformen, Klassengruppen, Gaming-Umgebungen oder Lernplattformen. Es kann rund um die Uhr wirken, Inhalte können schnell verbreitet werden und Betroffene erleben oft, dass die Schule auch nach Unterrichtsschluss nicht endet. Cyber-Mobbing kann Beleidigungen, Drohungen, Bloßstellungen, Fake-Profile, manipulierte Bilder, heimliche Aufnahmen oder das Weiterleiten privater Inhalte umfassen.


Diskriminierendes Mobbing

Mobbing kann an tatsächliche oder zugeschriebene Merkmale anknüpfen, etwa Geschlecht, Herkunft, Religion, Behinderung, Aussehen, sexuelle Orientierung, soziale Herkunft oder Sprache. Dann verbindet sich Mobbing mit Diskriminierung. Lehrkräfte müssen in solchen Fällen besonders deutlich machen, dass die Würde jeder Person geschützt wird und dass abwertende Normen in der Klasse keinen Platz haben.


Rollen im Mobbingsystem

Mobbing ist meist kein Geschehen zwischen zwei Personen. Es entsteht in einem sozialen Feld. Wer aktiv verletzt, trägt Verantwortung. Wer lacht, zuschaut, weiterleitet oder schweigt, kann die Wirkung verstärken. Wer Hilfe holt, widerspricht oder Betroffene einbezieht, kann dagegen Schutz aufbauen. Für Lehrkräfte ist die ganze Gruppe wichtig, weil sich Mobbing häufig über Normen stabilisiert: Was in der Klasse als lustig, normal oder mutig gilt, beeinflusst das Verhalten.


Typische Rollen

  1. Betroffene: Personen, die abgewertet, ausgegrenzt oder angegriffen werden.
  2. Mobbing ausübende Personen: Personen, die die Angriffe beginnen, planen oder steuern.
  3. Mitläuferinnen und Mitläufer: Personen, die sich anschließen, lachen, Inhalte teilen oder Druck erzeugen.
  4. Zuschauerinnen und Zuschauer: Personen, die nichts tun, obwohl sie etwas bemerken.
  5. Verteidigerinnen und Verteidiger: Personen, die unterstützen, Hilfe holen oder klare Grenzen setzen.
  6. Pädagogische Fachkräfte: Erwachsene, die Verantwortung für Schutz, Klärung, Sanktion, Begleitung und Prävention tragen.


Warum Lehrkräfte entscheidend sind

Lehrkräfte prägen Klassenklima, Regeln, Beziehungsarbeit und die Art, wie eine Gruppe mit Fehlern, Verschiedenheit und Macht umgeht. Sie können Mobbing nicht immer allein verhindern, aber sie können Bedingungen schaffen, die Mobbing erschweren. Besonders wichtig sind frühes Hinsehen, ein verlässlicher Schutzrahmen, klare Konsequenzen, die Einbindung weiterer Fachkräfte und eine Nachsorge, die nicht nach dem ersten Gespräch endet.


Der pädagogische Schutzauftrag

Lehrkräfte haben die Aufgabe, Lernen in einer sicheren Umgebung zu ermöglichen. Wenn eine Person Angst hat, beschämt wird oder nicht mehr am Unterricht teilnehmen kann, ist Lernen gefährdet. Deshalb ist Mobbingprävention kein Zusatzthema, sondern Teil guter Pädagogik. Professionelles Handeln bedeutet, Betroffene nicht zu vertrösten, Vorfälle nicht zu bagatellisieren und die Verantwortung nicht auf die betroffene Person zu verschieben.


Haltung gegen Mobbing

Eine wirksame Haltung lautet: Wir sehen hin, wir schützen, wir handeln abgestimmt. Diese Haltung verbindet Empathie mit Klarheit. Lehrkräfte sollten weder dramatisieren noch verharmlosen. Sie sollten zuhören, Fakten sammeln, die Sicherheit der Betroffenen priorisieren und die Klasse so stärken, dass faire Normen entstehen.


Prävention: Mobbing vorbeugen

Prävention beginnt, bevor ein Fall sichtbar wird. Sie wirkt auf mehreren Ebenen: in der Klasse, im Kollegium, in der Schulleitung, in der Elternarbeit und in der digitalen Kommunikation. Einzelne Projekttage können Aufmerksamkeit schaffen, reichen aber allein nicht aus. Nachhaltig wird Anti-Mobbing-Arbeit, wenn sie in Schulregeln, Unterricht, Beratung, Pausenkultur, Beschwerdewegen und Medienbildung verankert ist.


Prävention in der Klasse

  1. Klassenregeln: Vereinbare mit der Klasse konkrete Regeln für respektvolle Sprache, digitale Kommunikation, Hilfeholen und den Umgang mit Fehlern.
  2. Klassenrat: Nutze regelmäßige Gesprächsformate, damit Anliegen früh sichtbar werden und demokratische Beteiligung geübt wird.
  3. Sozial-emotionales Lernen: Trainiere Perspektivwechsel, Gefühlswahrnehmung, Selbstregulation und kooperative Problemlösung.
  4. Feedbackkultur: Baue Rituale ein, in denen Lernende wertschätzend Rückmeldung geben und Kritik sachlich formulieren.
  5. Zivilcourage: Übe konkrete Sätze und Handlungen, mit denen Zuschauende Hilfe holen oder Grenzen setzen können.
  6. Medienkompetenz: Besprich Datenschutz, Privatsphäre, Screenshot-Kultur, Gruppenchats und die Wirkung von Weiterleitungen.


Prävention im Kollegium

Eine Schule braucht gemeinsame Standards. Dazu gehören klare Meldewege, ein Anti-Mobbing-Team, Dokumentationsvorlagen, Absprachen zur Elternkommunikation, Fortbildungen und eine Kultur, in der Lehrkräfte sich gegenseitig unterstützen. Mobbingfälle belasten auch Lehrkräfte. Deshalb ist Kollegiale Beratung ein wichtiger Schutzfaktor.


Prävention durch Schulentwicklung

Anti-Mobbing-Arbeit gehört zur Schulentwicklung. Ein gutes Konzept beschreibt, wer bei Verdacht informiert wird, wie Gespräche geführt werden, welche Rolle Schulsozialarbeit, Schulpsychologie, Schulleitung und Eltern haben, wie Cyber-Mobbing dokumentiert wird und wie Nachsorge erfolgt. So wird verhindert, dass jede Lehrkraft allein improvisieren muss.


Intervention: Was tun bei Verdacht?

Bei einem Verdacht auf Mobbing sollten Lehrkräfte nicht warten, bis alles lückenlos bewiesen ist. Gleichzeitig ist überlegtes Handeln wichtig. Blinder Aktionismus, öffentliche Schuldzuweisungen oder ungeschützte Konfrontationen können die Lage verschärfen. Professionell ist ein ruhiger, strukturierter Ablauf.


Handlungskette für Lehrkräfte

  1. Wahrnehmen: Beobachte Muster, Häufungen, Körpersprache, Ausgrenzung, digitale Hinweise und Veränderungen im Verhalten.
  2. Sichern: Stoppe akute Angriffe, schütze die betroffene Person und verhindere weitere Bloßstellung.
  3. Zuhören: Führe ein vertrauliches Gespräch mit der betroffenen Person und nimm die Wahrnehmung ernst.
  4. Dokumentieren: Halte Datum, Ort, Beteiligte, Beobachtungen, digitale Belege und vereinbarte Schritte fest.
  5. Abstimmen: Informiere je nach Schulkonzept Schulleitung, Schulsozialarbeit, Beratungslehrkraft oder Anti-Mobbing-Team.
  6. Handeln: Wähle eine passende Intervention, die Schutz, Verantwortungsübernahme und Gruppenarbeit verbindet.
  7. Nachsorgen: Überprüfe regelmäßig, ob die Angriffe aufgehört haben und ob die betroffene Person wieder sicher teilnehmen kann.


Gespräch mit Betroffenen

Das erste Gespräch mit der betroffenen Person soll Sicherheit geben. Höre zu, glaube nicht vorschnell einer einzelnen Version, aber nimm die Belastung ernst. Frage, was passiert ist, wer beteiligt war, wo es geschieht, wie häufig es vorkommt und was bisher geholfen oder geschadet hat. Versprich keine absolute Geheimhaltung, wenn Schutzmaßnahmen nötig sind. Sage transparent, welche nächsten Schritte Du einleitest.


Gespräch mit Mobbing ausübenden Personen

Gespräche mit Mobbing ausübenden Personen brauchen klare Grenzen. Es geht nicht um Beschämung, sondern um Verantwortung. Vermeide lange Diskussionen darüber, ob etwas "nur Spaß" gewesen sei. Entscheidend ist die Wirkung und die Wiederholung. Eine klare Botschaft lautet: Dieses Verhalten endet sofort. Wir klären, wie Verantwortung übernommen wird und wie Sicherheit entsteht.


Arbeit mit der Gruppe

Da Mobbing von Gruppendynamik lebt, muss die Klasse einbezogen werden, ohne Betroffene öffentlich auszustellen. Geeignet sind Unterrichtseinheiten zu Respekt, Zivilcourage, digitalen Regeln, Beobachterrollen und Hilfewegen. Die Klasse soll lernen, dass Nichtstun nicht neutral ist, wenn jemand wiederholt verletzt wird.


Cyber-Mobbing: Besonderheiten für Lehrkräfte

Cyber-Mobbing überschreitet Räume. Ein beleidigender Chat am Abend kann am nächsten Morgen das Klassenklima bestimmen. Deshalb sollten Schulen digitale Vorfälle ernst nehmen, auch wenn sie außerhalb des Schulgebäudes entstehen. Entscheidend ist, ob der Vorfall das schulische Zusammenleben betrifft.


Handlungsschritte bei Cyber-Mobbing

  1. Beweise sichern: Screenshots, Links, Zeitpunkte und Beteiligte dokumentieren, ohne verletzende Inhalte weiterzuverbreiten.
  2. Nicht weiterleiten: Inhalte nicht aus Neugier verbreiten, sondern Verbreitung stoppen.
  3. Melden: Plattformfunktionen zum Melden, Blockieren und Löschen nutzen.
  4. Schutz organisieren: Betroffene beim Sichern von Konten, Passwörtern und Privatsphäre unterstützen.
  5. Schule einbinden: Schulleitung, Schulsozialarbeit und Eltern nach Schulkonzept einbeziehen.
  6. Rechtsfragen beachten: Bei Bedrohung, Erpressung, intimen Bildern oder schweren Angriffen professionelle Beratung und zuständige Stellen einbeziehen.


Medienbildung als Schutzfaktor

Medienbildung hilft, digitale Verantwortung zu lernen. Dazu gehören Fragen wie: Was passiert, wenn ein Screenshot weitergeleitet wird? Wann wird ein Witz zur Verletzung? Welche Daten gehören nicht in Klassengruppen? Wie kann man Hilfe holen, ohne sich selbst zu gefährden? Lehrkräfte sollten digitale Regeln gemeinsam mit Lernenden entwickeln und regelmäßig überprüfen.


Professionelle Methoden und Konzepte

Es gibt verschiedene Ansätze gegen Mobbing. Keine Methode passt zu jedem Fall. Wichtig ist, dass die Schule ein fachlich begründetes Verfahren nutzt und die Sicherheit der Betroffenen stets Vorrang hat.


No-Blame-Approach

Der No-Blame-Approach ist ein lösungsorientierter Ansatz, der ohne öffentliche Beschuldigung arbeitet. Ziel ist, eine Unterstützungsgruppe zu bilden, die zur Verbesserung der Situation beiträgt. Der Ansatz kann hilfreich sein, wenn er professionell durchgeführt wird und die betroffene Person geschützt bleibt. Er ersetzt jedoch nicht notwendige Konsequenzen bei schweren Übergriffen.


Olweus-Mobbing-Präventionsprogramm

Das Olweus-Mobbing-Präventionsprogramm ist ein schulweites Präventionsprogramm. Es setzt auf klare Regeln, aktive Erwachsene, regelmäßige Gespräche, verlässliche Reaktionen und eine Stärkung des Schulklimas. Für Lehrkräfte ist daran besonders wichtig: Mobbingprävention funktioniert besser, wenn Schule als Ganzes handelt.


Systemisches Konfliktmanagement

Systemisches Konfliktmanagement betrachtet nicht nur einzelne Personen, sondern Beziehungen, Rollen, Regeln und Kommunikationsmuster. Es fragt: Welche Bedingungen halten das Mobbing aufrecht? Welche Personen können Schutz stärken? Welche Strukturen fehlen? Diese Sicht hilft Lehrkräften, nicht nur Symptome zu bearbeiten, sondern das soziale System zu verändern.


Fehler, die Lehrkräfte vermeiden sollten

  1. Bagatellisierung: Aussagen wie "Das war doch nur Spaß" oder "Ignorier es einfach" können Betroffene zusätzlich verletzen.
  2. Öffentliche Bloßstellung: Ein Streitgespräch vor der Klasse kann die betroffene Person gefährden.
  3. Alleinlösung: Eine einzelne Lehrkraft sollte schwere Fälle nicht ohne Unterstützung tragen.
  4. Falsche Gleichbehandlung: Bei Mobbing sind die Beteiligten nicht auf Augenhöhe; gleiche Gesprächszeit bedeutet nicht automatisch Gerechtigkeit.
  5. Schneller Abschluss: Wenn nach einem Gespräch Ruhe wirkt, muss trotzdem nachgesorgt werden.
  6. Unklare Kommunikation: Eltern, Schulleitung und Fachkräfte brauchen abgestimmte, datensensible Informationen.


Warnsignale erkennen

Warnsignale beweisen Mobbing nicht automatisch, sollten aber aufmerksam machen. Dazu gehören plötzlicher Rückzug, Angst vor Schule, häufiges Fehlen, verlorene Gegenstände, Leistungsabfall, Schlafprobleme, Bauch- oder Kopfschmerzen, starke Stimmungsschwankungen, Vermeidung von Pausen oder auffällige Veränderungen in digitalen Gruppenchats. Lehrkräfte sollten solche Signale nicht isoliert deuten, sondern behutsam nachfragen und Beobachtungen dokumentieren.


Zusammenarbeit mit Eltern und Fachstellen

Elternarbeit ist wichtig, aber sensibel. Eltern betroffener Kinder brauchen Information, Orientierung und das Gefühl, dass die Schule handelt. Eltern von Mobbing ausübenden Kindern brauchen klare Rückmeldung über Verhalten und Erwartungen. In schwierigen Fällen helfen Schulsozialarbeit, Beratungslehrkraft, Schulpsychologie, Jugendhilfe oder andere zuständige Beratungsstellen. Ziel ist nicht Schuldzuweisung, sondern Schutz, Verantwortung und Veränderung.


Sprache macht den Unterschied

Sprache kann Mobbing verstärken oder stoppen. Lehrkräfte sollten auf entwürdigende Begriffe reagieren und Alternativen vorleben. Statt eine Person als "Mobber" festzuschreiben, ist oft hilfreicher: "Du hast dich verletzend verhalten und musst Verantwortung übernehmen." So bleibt Veränderung möglich, ohne Verhalten zu verharmlosen. Für Betroffene ist wichtig: Du bist nicht schuld daran, dass Du gemobbt wirst.


Mini-Glossar

  1. Mobbing: Wiederholtes, systematisches Verletzen oder Ausgrenzen bei einem Machtgefälle.
  2. Cyber-Mobbing: Mobbing mithilfe digitaler Medien.
  3. Prävention: Maßnahmen, die Mobbing vorbeugen.
  4. Intervention: Gezieltes Eingreifen bei einem konkreten Vorfall.
  5. Schulklima: Atmosphäre, Regeln und Beziehungen innerhalb einer Schule.
  6. Zivilcourage: Mutiges Handeln gegen Unrecht und für den Schutz anderer.
  7. Dokumentation: Geordnetes Festhalten von Beobachtungen, Gesprächen und Maßnahmen.
  8. Nachsorge: Überprüfung, ob Schutz und Veränderung langfristig wirken.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Woran erkennt man Mobbing besonders deutlich? (Wiederholte Schädigung mit Machtgefälle) (!Ein einmaliger Streit zwischen gleich starken Personen) (!Eine sachliche Meinungsverschiedenheit) (!Eine zufällige Panne im Schulalltag)




Was ist eine zentrale Aufgabe von Lehrkräften bei Mobbingverdacht? (Betroffene schützen und abgestimmt handeln) (!Den Vorfall ignorieren) (!Die Klasse öffentlich abstimmen lassen) (!Betroffene allein zur Gegenwehr auffordern)




Warum ist Cyber-Mobbing für Betroffene oft besonders belastend? (Es kann zeitlich und räumlich über die Schule hinauswirken) (!Es endet immer automatisch nach Unterrichtsschluss) (!Es ist grundsätzlich harmloser als analoges Mobbing) (!Es betrifft nur unbekannte Personen)




Welche Aussage beschreibt Prävention am besten? (Vorbeugende Maßnahmen stärken ein respektvolles Miteinander) (!Prävention beginnt erst nach der letzten Klassenarbeit) (!Prävention bedeutet nur Bestrafung) (!Prävention betrifft ausschließlich Eltern)




Welche Rolle spielen Zuschauende im Mobbingsystem? (Sie können Mobbing verstärken oder Schutz ermöglichen) (!Sie haben grundsätzlich keinen Einfluss) (!Sie sind immer die Hauptbetroffenen) (!Sie entscheiden allein über Schulregeln)




Was sollte bei Cyber-Mobbing gesichert werden? (Screenshots, Links und Zeitpunkte) (!Gerüchte ohne Quelle) (!Private Passwörter anderer Personen) (!Verletzende Inhalte zur Unterhaltung)




Warum reicht eine einfache Mediation bei Mobbing nicht immer aus? (Weil bei Mobbing oft kein Gleichgewicht zwischen den Beteiligten besteht) (!Weil Gespräche in Schulen verboten sind) (!Weil Betroffene immer schweigen müssen) (!Weil Lehrkräfte keine Verantwortung haben)




Was meint Nachsorge in einem Mobbingfall? (Regelmäßig prüfen, ob Schutz und Veränderung wirklich wirken) (!Den Fall sofort vergessen) (!Nur eine Strafe eintragen) (!Alle Chats der Klasse dauerhaft veröffentlichen)




Welche Aussage passt zu professioneller Elternarbeit? (Eltern werden abgestimmt, sachlich und datensensibel einbezogen) (!Eltern erfahren grundsätzlich nie etwas) (!Eltern sollen den Fall allein lösen) (!Eltern sollen vor der Klasse diskutieren)




Welche Haltung hilft Lehrkräften gegen Mobbing? (Hinsehen, schützen und gemeinsam handeln) (!Wegsehen, abwarten und verharmlosen) (!Schuld öffentlich verteilen) (!Betroffene isolieren)





Memory

Prävention Vorbeugen bevor Mobbing entsteht
Intervention Gezielt in einen akuten Fall eingreifen
Cyber-Mobbing Verletzung durch digitale Medien
Zivilcourage Mutig für Betroffene eintreten
Dokumentation Vorfälle und Schritte geordnet festhalten
Schulklima Atmosphäre des Zusammenlebens in der Schule





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Wahrnehmen Warnsignale und Muster erkennen
Sichern Akute Angriffe stoppen und Schutz herstellen
Dokumentieren Beobachtungen und Belege festhalten
Abstimmen Fachkräfte und Schulleitung einbeziehen
Nachsorgen Wirksamkeit der Maßnahmen überprüfen




...


Kreuzworträtsel

Prävention Wie heißt vorbeugendes Handeln, bevor Mobbing entsteht?
Intervention Wie heißt das gezielte Eingreifen bei einem akuten Fall?
Empathie Welche Fähigkeit hilft, Gefühle anderer wahrzunehmen?
Schulklima Welcher Begriff beschreibt die Atmosphäre des Zusammenlebens in der Schule?
Dokumentation Wie heißt das geordnete Festhalten von Beobachtungen und Vorfällen?
Zivilcourage Welche Haltung zeigt sich, wenn man mutig gegen Unrecht eintritt?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Mobbing ist kein normaler Streit, sondern eine wiederholte

mit einem Machtgefälle. Lehrkräfte müssen zuerst die betroffene Person

und dürfen Vorfälle nicht bagatellisieren. Bei Cyber-Mobbing sollen digitale Belege wie

gesichert werden. Eine gute Prävention stärkt das

und klare Regeln. Nach einer Intervention ist

nötig, damit überprüft wird, ob die Angriffe wirklich aufgehört haben. Die Verantwortung für Mobbing liegt nicht bei den

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Beobachtungsauftrag: Beschreibe drei Situationen im Schulalltag, in denen Ausgrenzung beginnen könnte, ohne Namen zu nennen.
  2. Wortwahl: Formuliere fünf Sätze, mit denen eine Lehrkraft verletzende Sprache ruhig und klar stoppen kann.
  3. Hilfewege: Zeichne ein einfaches Hilfe-Netz für Deine Schule mit Personen, an die man sich bei Mobbing wenden kann.
  4. Perspektivwechsel: Schreibe einen kurzen Tagebucheintrag aus Sicht einer Person, die Hilfe holt, statt zuzuschauen.


Standard

  1. Klassenregel: Entwickle mit einer Lerngruppe fünf konkrete Regeln für respektvolle Kommunikation in Klassenchats.
  2. Fallanalyse: Analysiere einen fiktiven Mobbingfall und ordne die Rollen Betroffene, Mitläufer, Zuschauende und Unterstützende zu.
  3. Unterrichtsbaustein: Plane eine 20-minütige Unterrichtsphase zu Zivilcourage gegen Mobbing.
  4. Dokumentationsbogen: Entwirf eine Vorlage, mit der Lehrkräfte Beobachtungen sachlich festhalten können.


Schwer

  1. Schulkonzept: Erstelle ein Konzept für einen schulweiten Anti-Mobbing-Ablauf vom Verdacht bis zur Nachsorge.
  2. Elterngespräch: Schreibe einen Gesprächsleitfaden für ein schwieriges Elterngespräch, bei dem Schutz und Verantwortung im Mittelpunkt stehen.
  3. Cyber-Mobbing-Projekt: Entwickle eine Projektwoche zu Datenschutz, Gruppenchats, digitaler Verantwortung und Hilfeholen.
  4. Evaluation: Entwirf Kriterien, mit denen eine Schule überprüfen kann, ob ihre Mobbingprävention wirksam ist.



<inputbox>

type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>


Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Mobbing oder Konflikt: Erkläre an zwei fiktiven Situationen, warum eine davon eher ein Konflikt und die andere eher Mobbing ist. Begründe mit Wiederholung, Machtgefälle und Gruppendynamik.
  2. Handlungsplan: Entwickle für einen Cyber-Mobbingfall einen Ablaufplan mit Schutz, Beweissicherung, Beteiligten und Nachsorge.
  3. Rollenanalyse: Beschreibe, wie Zuschauende ein Mobbingsystem stabilisieren können und welche pädagogischen Maßnahmen diese Rolle verändern.
  4. Präventionskonzept: Entwirf drei Bausteine für ein dauerhaftes Anti-Mobbing-Konzept einer Schule und erkläre, warum sie zusammenwirken.
  5. Reflexion Lehrkraftrolle: Beurteile, welche Fehler Lehrkräfte bei Mobbing vermeiden sollten und wie professionelles Handeln stattdessen aussieht.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du ein kurzes Portfolio zum Thema Lehrkräfte gegen Mobbing. Es enthält eine Fallanalyse, einen Interventionsplan, eine Präventionsidee, eine Reflexion zur Lehrkraftrolle und eine persönliche Checkliste für verantwortliches Handeln. Bewertet werden nicht bloße Fakten, sondern fachliche Begründung, Schutzorientierung, Perspektivwechsel, Realitätsnähe und ein respektvoller Umgang mit sensiblen Informationen.


Weiterarbeit im Unterricht

  1. Rollenspiel: Übt ein Gespräch zwischen Lehrkraft und betroffener Person, ohne persönliche Fälle aus der Klasse zu verwenden.
  2. Plakataktion: Gestaltet ein OER-Plakat mit Hilfewegen gegen Mobbing und Cyber-Mobbing.
  3. Klassenchat-Kodex: Entwickelt einen Kodex für digitale Klassengruppen und überprüft ihn nach vier Wochen.
  4. Schulrundgang: Untersucht, an welchen Orten einer Schule Ausgrenzung leicht unbemerkt bleibt, und schlagt Verbesserungen vor.
  5. Peer-Projekt: Plant ein Patenschaftssystem, bei dem ältere Lernende jüngere beim Ankommen in der Schule unterstützen.




OERs zum Thema




Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

<inputbox>

type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>