Zum Inhalt springen

The Group Dynamics of Bullying - Bullying and Cyberbullying

Aus MOOCsWiki Staging
Version vom 20. Juni 2026, 09:53 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)



The Group Dynamics of Bullying - Bullying and Cyberbullying




Einleitung

The Group Dynamics of Bullying / Bullying and Cyberbullying beschreibt, wie Mobbing, Cyber-Mobbing und Bullying nicht nur durch einzelne Personen entstehen, sondern durch Gruppendynamik, soziale Normen, digitale Kommunikationsräume und das Verhalten von Zuschauenden geprägt werden. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Machtungleichgewicht, Wiederholung, Absicht, Publikum, Bystander-Effekt, Zivilcourage und Medienkompetenz zusammenhängen. Das Thema eignet sich besonders für Englisch, Ethik, Sozialkunde, Psychologie, Medienbildung und Prävention.

Das eingebundene englischsprachige Video erklärt Bullying and Cyberbullying sachlich und forschungsorientiert. Du kannst es nutzen, um englische Fachbegriffe wie bully, target, bystander, defender, upstander, power imbalance und digital footprint zu verstehen und auf Deutsch zu reflektieren.

{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=tD_CbnbvZ6g%7C500%7Ccenter}}


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, woran man Bullying erkennt, wie es sich von einem normalen Konflikt unterscheidet und weshalb Cyber-Mobbing besondere Risiken hat. Du kannst typische Rollen in Bullying-Situationen beschreiben, sichere Handlungsmöglichkeiten für Zuschauende entwickeln, digitale Beweise angemessen sichern und Präventionsideen für Schule, Klasse, Verein oder Online-Community formulieren.


Begriffsklärung


Bullying, Mobbing und Cyberbullying

Bullying ist ein englischer Begriff für wiederholtes, aggressives oder verletzendes Verhalten, bei dem eine reale oder wahrgenommene Überlegenheit besteht. Diese Überlegenheit kann körperlich, sozial, sprachlich, digital, emotional oder gruppenbezogen sein. Im Deutschen wird im schulischen Kontext häufig von Mobbing gesprochen. Wichtig ist: Nicht jeder Streit ist Bullying. Ein Streit kann zwischen ungefähr gleich starken Personen entstehen und sich klären lassen. Bullying ist dagegen durch ein Machtungleichgewicht, eine Wiederholung oder Wiederholungsgefahr und eine Schädigung der betroffenen Person gekennzeichnet.

Cyberbullying oder Cyber-Mobbing findet über digitale Medien statt, zum Beispiel über Messenger, soziale Netzwerke, Online-Spiele, Kommentarspalten, Foren, Bildplattformen oder Gruppenchats. Cyberbullying kann rund um die Uhr wirken, Inhalte können schnell geteilt werden, ein großes Publikum erreichen und schwer wieder gelöscht werden. Deshalb können digitale Angriffe besonders belastend sein.

Begriff Bedeutung Beispiel
Bullying Wiederholtes aggressives Verhalten mit Machtungleichgewicht Eine Person wird regelmäßig ausgelacht, bedroht oder ausgeschlossen
Mobbing Deutscher Sammelbegriff für systematisches Schikanieren Eine Klasse grenzt eine Person über längere Zeit aus
Cyberbullying Bullying über digitale Geräte und Plattformen Bloßstellende Bilder werden ohne Zustimmung geteilt
Konflikt Auseinandersetzung, bei der beide Seiten grundsätzlich handlungsfähig sind Zwei Personen streiten über eine Regel und klären den Streit


Zentrale Merkmale von Bullying

Damit eine Situation als Bullying verstanden werden kann, sind besonders drei Merkmale wichtig. Erstens gibt es eine Form von aggressivem oder verletzendem Verhalten. Dazu gehören körperliche Angriffe, Beleidigungen, Drohungen, Gerüchte, Ausgrenzung, Demütigung oder digitale Bloßstellung. Zweitens besteht ein Machtungleichgewicht. Dieses kann durch körperliche Stärke, Beliebtheit, Gruppengröße, Geheimwissen, technische Kontrolle, Status oder die Angst vor sozialem Ausschluss entstehen. Drittens tritt das Verhalten wiederholt auf oder hat eine hohe Wahrscheinlichkeit, wiederholt zu werden.

Bullying kann direkt oder indirekt geschehen. Direktes Bullying ist sichtbar, zum Beispiel Schubsen, Beschimpfen oder Drohen. Indirektes Bullying kann schwerer erkennbar sein, zum Beispiel Gerüchte verbreiten, soziale Kontakte manipulieren, jemanden systematisch aus Gruppen ausschließen oder über andere lachen lassen. Cyber-Mobbing verbindet häufig direkte und indirekte Formen, weil digitale Inhalte gleichzeitig persönlich verletzen und öffentlich wirken können.


Das Video als Lernimpuls

Das Video behandelt Bullying und Cyberbullying in englischer Sprache. Achte beim Anschauen auf drei Ebenen: Was passiert zwischen einzelnen Personen? Was macht die Gruppe? Welche Rolle spielen digitale Medien? Notiere Dir englische Schlüsselbegriffe und übersetze sie in eigene Worte. Besonders wichtig ist die Frage, wie Zuschauerinnen und Zuschauer durch Lachen, Weiterleiten, Schweigen oder Eingreifen den Verlauf beeinflussen.


Gruppendynamik von Bullying


Bullying als Gruppengeschehen

Bullying wird oft zu einfach als Problem zwischen einer Täterperson und einer betroffenen Person beschrieben. Forschung zur Gruppendynamik zeigt jedoch, dass viele Situationen nur verstanden werden können, wenn man die gesamte Gruppe betrachtet. In Klassen, Teams oder Online-Communities beeinflussen Zuschauende, Mitläuferinnen und Mitläufer, Verstärkende und Verteidigende den Verlauf entscheidend. Eine Person, die beleidigt, bekommt manchmal Aufmerksamkeit, Gelächter oder Zustimmung. Dadurch kann Bullying sozial belohnt werden. Wenn andere dagegen klar zeigen, dass sie die Verletzung nicht akzeptieren, kann sich die Norm der Gruppe verändern.

Eine Gruppe entwickelt unausgesprochene Regeln: Was gilt als lustig? Wer darf dazugehören? Wer wird ausgeschlossen? Wann greift jemand ein? Wenn viele denken, dass andere Bullying akzeptieren, entsteht leicht Pluralistische Ignoranz: Einzelne lehnen das Verhalten innerlich ab, schweigen aber, weil sie glauben, die Mehrheit finde es in Ordnung. So kann eine falsche Gruppennorm stabil werden.


Rollen in Bullying-Situationen

Rolle Englischer Begriff Typisches Verhalten Wirkung auf die Situation
Initiierende Person Bully Beginnt, plant oder steuert verletzende Handlungen Erzeugt Druck, Angst oder Demütigung
Betroffene Person Target Wird angegriffen, ausgeschlossen oder bloßgestellt Erlebt Stress, Unsicherheit und möglichen sozialen Rückzug
Mithelfende Person Assistant Macht aktiv mit, hält fest, kommentiert oder beteiligt sich Verstärkt das Machtungleichgewicht
Verstärkende Person Reinforcer Lacht, liked, teilt, schaut begeistert zu oder feuert an Belohnt Bullying durch Aufmerksamkeit
Außenstehende Person Outsider Sieht die Situation, greift aber nicht ein Kann unbeabsichtigt den Eindruck von Zustimmung erzeugen
Verteidigende Person Defender Unterstützt die betroffene Person, holt Hilfe oder setzt Grenzen Kann die Gruppennorm verändern
Aktiv helfende Person Upstander Handelt sicher, solidarisch und verantwortungsvoll Fördert Schutz, Hilfe und Zivilcourage


Warum Zuschauende oft nicht eingreifen

Der Bystander-Effekt beschreibt, dass Menschen manchmal weniger wahrscheinlich helfen, wenn viele andere anwesend sind. In Bullying-Situationen kann das verschiedene Gründe haben: Man fühlt sich nicht zuständig, hat Angst, selbst Zielscheibe zu werden, weiß nicht genau, was passiert, unterschätzt die Wirkung des eigenen Handelns oder wartet darauf, dass Erwachsene reagieren. In digitalen Räumen kommt hinzu, dass viele nur einen Ausschnitt sehen, schnell weiterscrollen oder durch Likes und Shares unbewusst verstärken.

Hilfe bedeutet nicht, sich selbst in Gefahr zu bringen. Sicheres Eingreifen kann heißen, eine betroffene Person später anzusprechen, einen verletzenden Post nicht weiterzuleiten, Screenshots für die Meldung zu sichern, eine Vertrauensperson einzubeziehen, eine klare Gegenrede ohne Beleidigung zu formulieren oder gemeinsam mit anderen Unterstützung zu organisieren.


Gruppennormen verändern

Bullying endet selten allein durch Appelle an eine einzelne Person. Wirksame Prävention setzt bei Klassenklima, Empathie, Regelklarheit, Medienkompetenz, Beschwerdewegen und der Verantwortung der ganzen Gruppe an. Eine Klasse kann lernen, dass Lachen, Filmen, Weiterleiten oder Schweigen nicht neutral ist. Eine Online-Community kann klare Moderationsregeln entwickeln. Ein Verein kann Ansprechpersonen benennen. Eine Schule kann Meldewege, Schutzkonzepte und regelmäßige Reflexion verankern.


Cyberbullying: Besondere Dynamiken im digitalen Raum


Digitale Verstärker

Cyber-Mobbing unterscheidet sich von analogem Bullying nicht nur durch das Medium. Digitale Kommunikation verändert Reichweite, Geschwindigkeit und Sichtbarkeit. Eine beleidigende Nachricht kann gespeichert, kopiert, kommentiert und weiterverbreitet werden. Anonymität oder Pseudonyme können Hemmschwellen senken. Gruppenchats können Ausgrenzung besonders deutlich machen, wenn jemand absichtlich entfernt oder ignoriert wird. Bilder und Videos können Betroffene massiv beschämen, wenn sie ohne Zustimmung veröffentlicht werden.

Wichtige digitale Verstärker sind:

  1. Reichweite: Ein Inhalt kann viele Menschen erreichen.
  2. Dauerhaftigkeit: Inhalte können gespeichert oder erneut hochgeladen werden.
  3. Anonymität: Verantwortliche fühlen sich manchmal weniger greifbar.
  4. Publikum: Likes, Kommentare und Shares können die Verletzung verstärken.
  5. Entgrenzung: Angriffe können auch außerhalb der Schule oder Arbeitszeit weitergehen.
  6. Kontextverlust: Ironie, Insider und private Informationen können öffentlich falsch wirken.


Formen von Cyberbullying

Cyberbullying kann unterschiedliche Formen haben. Dazu gehören wiederholte beleidigende Nachrichten, das Verbreiten von Gerüchten, Ausschluss aus Gruppen, das Veröffentlichen peinlicher Bilder, das Erstellen falscher Profile, das Weiterleiten privater Informationen, Drohungen, digitale Nachstellung oder das gezielte Herabsetzen in Kommentarspalten. Bei intimen Bildern, Drohungen, Identitätsmissbrauch oder Erpressung ist besondere Vorsicht geboten. Dann sollten Betroffene nicht allein bleiben, sondern schnell vertrauenswürdige Erwachsene, Beratungsstellen oder zuständige Stellen einbeziehen.


Sicher reagieren bei Cyberbullying

Eine sichere Reaktion beginnt nicht mit Rache. Wer zurückbeleidigt, kann die Eskalation verstärken und selbst angreifbar werden. Hilfreicher ist ein ruhiges Vorgehen: Inhalte sichern, nicht weiterverbreiten, Plattformfunktionen wie Melden oder Blockieren nutzen, Vertrauenspersonen informieren, schulische oder organisatorische Meldewege nutzen und bei Bedrohung sofort Hilfe holen. Wichtig ist auch, dass Betroffene keine Schuld tragen, wenn andere sie systematisch verletzen. Verantwortung liegt bei denen, die schädigen, verstärken oder wegsehen, obwohl Hilfe möglich wäre.


Englisch lernen mit dem Thema


Fachwortschatz

English term Deutsche Bedeutung Lernhinweis
bullying Mobbing oder systematisches Schikanieren Achte auf Wiederholung und Machtungleichgewicht
cyberbullying Cyber-Mobbing Digitale Medien sind Teil der Handlung
target betroffene Person Neutraler als Opfer, weil die Person nicht auf Leid reduziert wird
bystander zuschauende Person Kann passiv bleiben oder helfen
defender verteidigende Person Unterstützt die betroffene Person
upstander aktiv helfende Person Übernimmt Verantwortung und handelt sicher
power imbalance Machtungleichgewicht Kernmerkmal von Bullying
digital footprint digitale Spur Online-Handlungen können sichtbar bleiben


Sprachliche Reflexion

Im Englischen unterscheidet man häufig zwischen bystander und upstander. Ein bystander sieht etwas, bleibt aber eher beobachtend. Ein upstander steht aktiv für eine betroffene Person ein. Diese Unterscheidung hilft, Verantwortung positiv zu formulieren: Niemand muss Heldin oder Held sein, aber viele können etwas Sicheres und Hilfreiches tun.


Prävention und Intervention


Was Einzelne tun können

Du kannst Bullying vorbeugen, indem Du respektvoll kommunizierst, keine verletzenden Inhalte weiterleitest, Gerüchte stoppst, Betroffene nicht auslachst und Hilfe holst. Wenn Du selbst betroffen bist, sprich mit einer vertrauten Person. Sich Hilfe zu holen ist kein Petzen, sondern Schutz. Wenn Du beobachtest, dass jemand verletzt wird, kannst Du nach der Situation Unterstützung anbieten, gemeinsam mit anderen eine klare Grenze setzen oder Erwachsene einbeziehen.


Was Gruppen tun können

Eine Klasse oder Gruppe kann gemeinsame Regeln entwickeln: Niemand wird wegen Aussehen, Sprache, Herkunft, Geschlecht, Behinderung, Religion, Leistung, Armut, Fehlern oder persönlichen Eigenschaften abgewertet. Konflikte werden geklärt, aber Demütigung wird nicht akzeptiert. Digitale Räume werden einbezogen, weil Gruppenchats, Klassenplattformen und soziale Medien Teil des sozialen Lebens sind.


Was Schulen und Organisationen tun können

Schulen, Ausbildungsbetriebe, Vereine und Hochschulen brauchen klare Schutzkonzepte. Dazu gehören Ansprechpersonen, transparente Meldewege, dokumentierte Verfahren, Schulungen zu Medienkompetenz, regelmäßige Arbeit am Klassenklima, Beteiligung der Lernenden und konsequente Unterstützung der Betroffenen. Sanktionen allein reichen nicht aus. Entscheidend ist, dass die Norm der Gemeinschaft sich verändert: Respekt soll sichtbar belohnt werden, nicht Demütigung.


Hinweis bei akuter Belastung

Wenn Du selbst betroffen bist oder Angst hast, wende Dich an eine erwachsene Vertrauensperson, Schulsozialarbeit, Beratungsstellen oder zuständige Schutzstellen. Wenn jemand unmittelbar bedroht ist, zählt schnelle Hilfe. Dokumentiere digitale Angriffe, aber verbreite verletzende Inhalte nicht weiter.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welches Merkmal gehört zentral zu Bullying? (Wiederholtes aggressives Verhalten mit Machtungleichgewicht) (!Ein einmaliger Streit zwischen gleich starken Personen) (!Eine faire Diskussion mit verschiedenen Meinungen) (!Ein Missverständnis ohne verletzende Wirkung)




Was bedeutet Cyberbullying? (Bullying über digitale Geräte oder Online-Plattformen) (!Ein technischer Fehler in einem Messenger) (!Eine harmlose private Nachricht) (!Eine Unterrichtsmethode im Informatikunterricht)




Welche Rolle unterstützt die betroffene Person aktiv? (Defender) (!Reinforcer) (!Assistant) (!Bully)




Was beschreibt der Bystander-Effekt? (Menschen helfen manchmal seltener wenn viele andere zusehen) (!Menschen helfen immer schneller wenn viele andere da sind) (!Menschen vergessen digitale Nachrichten sofort) (!Menschen verlieren online grundsätzlich jede Verantwortung)




Was tut eine verstärkende Person in einer Bullying-Situation häufig? (Sie lacht liked teilt oder feuert an) (!Sie schützt die betroffene Person konsequent) (!Sie dokumentiert nur für eine Meldung) (!Sie beendet die Situation durch ein Gespräch)




Warum kann Cyberbullying besonders belastend sein? (Inhalte können schnell verbreitet und dauerhaft sichtbar werden) (!Digitale Inhalte sind immer sofort gelöscht) (!Online-Angriffe erreichen nie ein Publikum) (!Cyberbullying geschieht nur zwischen Fremden)




Was ist eine sichere erste Reaktion auf Cyberbullying? (Beweise sichern und Hilfe bei Vertrauenspersonen holen) (!Mit Beleidigungen zurückschreiben) (!Bloßstellende Inhalte weiterleiten) (!Alle Beteiligten öffentlich beschämen)




Was meint Machtungleichgewicht in Bullying-Situationen? (Eine Seite hat deutlich mehr körperliche soziale digitale oder gruppenbezogene Macht) (!Beide Seiten haben genau gleiche Handlungsmöglichkeiten) (!Niemand beeinflusst die Situation) (!Alle Personen sind automatisch gleich verantwortlich)




Welche Aussage über Zuschauerinnen und Zuschauer ist richtig? (Ihr Verhalten kann Bullying verstärken oder abschwächen) (!Sie haben niemals Einfluss auf die Situation) (!Sie sind immer die Haupttäter) (!Sie dürfen grundsätzlich nichts sagen)




Was ist ein wichtiges Ziel von Prävention? (Gruppennormen verändern und Hilfewege stärken) (!Betroffene allein verantwortlich machen) (!Digitale Medien vollständig verbieten) (!Konflikte grundsätzlich verschweigen)





Memory

Bully startet oder steuert Angriffe
Target wird verletzt oder ausgegrenzt
Assistant macht aktiv mit
Reinforcer gibt Zustimmung durch Reaktion
Outsider bleibt passiv am Rand
Defender unterstützt die betroffene Person





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Power imbalance Machtungleichgewicht
Repetition Wiederholung
Audience Publikum
Upstander aktiv helfende Person
Digital footprint digitale Spur




Ordne die englischen Begriffe den passenden deutschen Bedeutungen zu.


Kreuzworträtsel

Wiederholung Welches Merkmal bedeutet dass verletzende Handlungen mehrfach auftreten oder wahrscheinlich wieder auftreten
Defender Welche Rolle unterstützt die betroffene Person aktiv
Publikum Welche Gruppe kann Bullying durch Zuschauen oder Reaktionen verstärken
Beweise Was solltest Du bei Cyberbullying sichern bevor Inhalte gelöscht werden
Normen Was entscheidet in Gruppen oft darüber welches Verhalten als akzeptiert gilt
Empathie Welche Fähigkeit hilft Perspektive und Gefühle anderer zu beachten





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Bullying unterscheidet sich von einem normalen Konflikt durch ein

. Eine wichtige Rolle spielt die

verletzender Handlungen. In Gruppen können Zuschauende durch Lachen oder Teilen als

wirken. Wer aktiv hilft und Grenzen setzt wird im Englischen als

bezeichnet. Cyberbullying ist besonders belastend weil digitale Inhalte eine große

haben können. Eine sichere Reaktion besteht darin Beweise zu sichern und

zu holen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffe sammeln: Erstelle eine zweisprachige Wortliste mit mindestens zehn englischen Begriffen aus dem Video und schreibe zu jedem Begriff eine eigene deutsche Erklärung.
  2. Rollen erkennen: Zeichne eine einfache Szene mit den Rollen Bully, Target, Bystander, Defender und Upstander und erkläre, wie jede Rolle die Situation beeinflusst.
  3. Sicher helfen: Formuliere drei Sätze, mit denen Du eine betroffene Person nach einer Bullying-Situation unterstützen könntest, ohne die Situation weiter zu eskalieren.
  4. Digitale Spuren: Erkläre in einem kurzen Text, warum Screenshots bei Cyberbullying helfen können und warum man verletzende Inhalte trotzdem nicht weiterverbreiten soll.


Standard

  1. Videoanalyse: Analysiere das eingebundene englische Video und erstelle eine Tabelle mit den wichtigsten Aussagen, Fachbegriffen und Beispielen.
  2. Gruppennormen untersuchen: Beobachte eine fiktive Klasse oder Gruppe in einer Fallgeschichte und beschreibe, welche unausgesprochenen Regeln Bullying ermöglichen.
  3. Präventionsplakat: Gestalte ein Plakat mit dem Titel Vom Bystander zum Upstander und erkläre darauf mindestens fünf sichere Handlungsmöglichkeiten.
  4. Chatregeln entwickeln: Entwirf faire Regeln für einen Klassenchat, die Cyberbullying vorbeugen und gleichzeitig respektvolle Diskussion ermöglichen.


Schwer

  1. Fallanalyse: Schreibe eine ausführliche Analyse eines realistischen Fallbeispiels und unterscheide Konflikt, Bullying und Cyberbullying anhand begründeter Kriterien.
  2. Interventionsplan: Entwickle einen Handlungsplan für eine Schule, der Betroffene schützt, Zuschauende einbezieht und digitale Beweise verantwortungsvoll behandelt.
  3. Rollenspiel: Entwickle ein Rollenspiel mit Auswertung, in dem gezeigt wird, wie sich die Gruppennorm verändert, wenn mehrere Personen sicher eingreifen.
  4. Forschungsfrage: Formuliere eine kleine Forschungsfrage zum Klassenklima, erstelle einen anonymen Fragebogen und erläutere, wie die Ergebnisse zur Prävention genutzt werden könnten.



<inputbox>

type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>


Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferanalyse: Vergleiche einen normalen Konflikt mit einer Bullying-Situation und erkläre anhand der Merkmale Machtungleichgewicht, Wiederholung und Schaden, warum die Unterscheidung wichtig ist.
  2. Gruppendynamik erklären: Beschreibe, wie Lachen, Schweigen, Filmen oder Weiterleiten eine Bullying-Situation verändern können, auch wenn die zuschauenden Personen nicht selbst beleidigen.
  3. Cyberfall bewerten: Analysiere ein Fallbeispiel, in dem ein peinliches Bild in einem Gruppenchat geteilt wird, und entwickle sichere Schritte für Betroffene, Zuschauende und Erwachsene.
  4. Präventionskonzept: Entwirf ein Konzept für eine Klasse, das Regeln, Meldewege, Gesprächsformate und digitale Verantwortung miteinander verbindet.
  5. Perspektivwechsel: Schreibe aus Sicht einer zuschauenden Person, warum Eingreifen schwer sein kann, und entwickle anschließend realistische Möglichkeiten, trotzdem zu helfen.
  6. Normen verändern: Erkläre, warum Prävention nicht nur einzelne Täterinnen oder Täter adressieren sollte, sondern die gesamte Gruppe und ihre Normen.




Lernnachweis

Erstelle ein Portfolio mit drei Teilen. Im ersten Teil erklärst Du die Begriffe Bullying, Cyber-Mobbing, Bystander-Effekt und Machtungleichgewicht in eigenen Worten. Im zweiten Teil analysierst Du eine selbst erfundene Fallgeschichte mithilfe der Rollen Bully, Target, Assistant, Reinforcer, Outsider, Defender und Upstander. Im dritten Teil entwickelst Du einen konkreten Präventionsvorschlag für Deine Klasse, Deinen Kurs, Deinen Verein oder eine Online-Gruppe. Dein Lernnachweis soll zeigen, dass Du nicht nur Fakten kennst, sondern Zusammenhänge erkennst und verantwortungsvolle Handlungsmöglichkeiten entwickeln kannst.


OERs zum Thema


Quellenhinweise

  1. StopBullying.gov: Definitionen, Merkmale und Präventionshinweise zu Bullying und Cyberbullying.
  2. Centers for Disease Control and Prevention: Bullying als Form von Jugendgewalt mit Fokus auf Machtungleichgewicht, Wiederholung und Schaden.
  3. UNESCO: Sichere Lernumgebungen, schulische Gewalt, Bullying und Cyberbullying als Bildungs- und Schutzthemen.
  4. Christina Salmivalli und Forschung zu Participant Role Approach: Bullying als Gruppenprozess mit Rollen wie Assistant, Reinforcer, Outsider und Defender.
  5. Wikimedia Commons: Freie Bilder zu Cyberbullying und Anti-Bullying-Kampagnen.



Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

<inputbox>

type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>