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Die 5 deutschen Zeitformen

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Die 5 deutschen Zeitformen



Einleitung

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In diesem aiMOOC lernst Du die 5 deutschen Zeitformen kennen, die im Deutschunterricht der Klasse 5 und Klasse 6 besonders wichtig sind: Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt und Futur I. Du erfährst, wie Du diese Zeitformen bildest, woran Du sie erkennst und wann Du sie sinnvoll verwendest. Das Thema gehört zur Grammatik, genauer zur Konjugation von Verben.

Das eingebundene Video erklärt die zentralen Zeitformen für den Deutschunterricht der Klassen 5 und 6. Der aiMOOC vertieft diese Inhalte mit Beispielen, Merksätzen, Übungen, interaktiven Aufgaben und Transferaufgaben. Du lernst nicht nur Regeln auswendig, sondern übst auch, Zeitformen in Texten zu erkennen, zu vergleichen und selbst passend einzusetzen.


Was sind Zeitformen?

Eine Zeitform nennt man in der Grammatik auch Tempus. Mit einer Zeitform zeigst Du, wann etwas geschieht, geschah oder geschehen wird. Zeitformen hängen eng mit dem Verb zusammen, weil das Verb im Satz verändert wird. Diese Veränderung nennt man Konjugation.

Beispiel mit dem Verb spielen:

  1. Präsens: Ich spiele.
  2. Präteritum: Ich spielte.
  3. Perfekt: Ich habe gespielt.
  4. Plusquamperfekt: Ich hatte gespielt.
  5. Futur I: Ich werde spielen.

Du siehst: Manchmal verändert sich nur die Form des Verbs. Manchmal brauchst Du zusätzlich ein Hilfsverb, zum Beispiel haben, sein oder werden. Deshalb ist es wichtig, nicht nur auf einzelne Wörter zu achten, sondern auf die ganze Verbgruppe.


Die Zeitachse als Orientierung

Zeitformen helfen Dir, Ereignisse auf einer gedanklichen Zeitachse einzuordnen. Das Präsens steht meist für die Gegenwart. Das Präteritum und das Perfekt beziehen sich auf Vergangenes. Das Plusquamperfekt beschreibt etwas, das noch vor einem anderen vergangenen Ereignis geschehen ist. Das Futur I verweist auf Zukünftiges oder auf Vermutungen.

Beispiel: Nachdem ich meine Hausaufgaben gemacht hatte, ging ich zum Training. Morgen werde ich wieder üben.

In diesem Beispiel steht gemacht hatte im Plusquamperfekt, weil diese Handlung vor dem Gehen zum Training lag. ging steht im Präteritum. werde üben steht im Futur I, weil es sich auf morgen bezieht.


Überblick über die 5 deutschen Zeitformen


Präsens: Gegenwart

Das Präsens ist die Zeitform der Gegenwart. Du verwendest es, wenn etwas jetzt geschieht, regelmäßig passiert oder allgemein gilt.

Beispiele:

  1. Ich lese ein Buch.
  2. Wir gehen jeden Montag zum Sport.
  3. Wasser gefriert bei null Grad Celsius.

Das Präsens kann auch für Zukünftiges verwendet werden, wenn ein Zeitwort wie morgen, später oder nächste Woche im Satz steht.

Beispiel: Morgen schreiben wir eine Klassenarbeit.


Bildung des Präsens

Beim Präsens wird das Verb an Person und Zahl angepasst. Bei regelmäßigen Verben nimmst Du den Verbstamm und hängst die passende Endung an.

Beispiel mit lernen:

  1. ich lerne
  2. du lernst
  3. er, sie, es lernt
  4. wir lernen
  5. ihr lernt
  6. sie lernen

Bei manchen Verben verändert sich der Stamm. Solche Verben nennt man unregelmäßige Verben oder starke Verben.

Beispiel: ich fahre, du fährst, er fährt.


Präteritum: einfache Vergangenheit

Das Präteritum ist eine Vergangenheitsform. Es wird häufig in schriftlichen Erzählungen, Berichten, Märchen und Geschichten verwendet.

Beispiele:

  1. Der Hund bellte laut.
  2. Wir gingen durch den Wald.
  3. Die Königin lebte in einem Schloss.

Im Alltag wird das Präteritum besonders oft bei sein, haben und Modalverben verwendet.

Beispiele:

  1. Ich war müde.
  2. Wir hatten Glück.
  3. Sie konnte schnell laufen.


Bildung des Präteritums

Bei regelmäßigen Verben bildest Du das Präteritum meistens mit dem Verbstamm, der Silbe -te- und der passenden Endung.

Beispiel mit lernen:

  1. ich lernte
  2. du lerntest
  3. er, sie, es lernte
  4. wir lernten
  5. ihr lerntet
  6. sie lernten

Bei starken Verben verändert sich häufig der Vokal im Stamm.

Beispiele:

  1. gehen: ich ging
  2. sehen: ich sah
  3. schreiben: ich schrieb
  4. finden: ich fand


Perfekt: vollendete Gegenwart

Das Perfekt beschreibt Vergangenes und wird besonders häufig in der gesprochenen Sprache verwendet. Du bildest es mit einem Hilfsverb und dem Partizip II.

Beispiele:

  1. Ich habe gelernt.
  2. Du bist gegangen.
  3. Wir haben das Heft gesucht.

Das Perfekt wird mit haben oder sein gebildet. Viele Verben verwenden haben. Verben der Bewegung oder Veränderung verwenden oft sein.

Beispiele:

  1. Ich habe gelesen.
  2. Ich bin gelaufen.
  3. Die Blume ist gewachsen.


Bildung des Perfekts

Die Grundform des Perfekts lautet:

Hilfsverb im Präsens + Partizip II

Beispiele:

  1. Ich habe gespielt.
  2. Wir sind gefahren.
  3. Sie hat gelacht.

Das Partizip II beginnt bei vielen regelmäßigen Verben mit ge- und endet auf -t.

Beispiele:

  1. lernen: gelernt
  2. spielen: gespielt
  3. fragen: gefragt

Bei starken Verben endet das Partizip II häufig auf -en.

Beispiele:

  1. schreiben: geschrieben
  2. gehen: gegangen
  3. sehen: gesehen


Plusquamperfekt: Vorvergangenheit

Das Plusquamperfekt nennt man auch Vorvergangenheit. Es beschreibt ein Ereignis, das vor einem anderen Ereignis in der Vergangenheit passiert ist.

Beispiel: Nachdem ich gefrühstückt hatte, ging ich zur Schule.

Zuerst frühstückte die Person. Danach ging sie zur Schule. Weil das Frühstücken noch weiter zurückliegt, steht es im Plusquamperfekt.

Weitere Beispiele:

  1. Wir hatten den Bus verpasst, deshalb kamen wir zu spät.
  2. Sie war eingeschlafen, bevor der Film begann.
  3. Nachdem die Sonne untergegangen war, wurde es kalt.


Bildung des Plusquamperfekts

Die Grundform des Plusquamperfekts lautet:

Hilfsverb im Präteritum + Partizip II

Beispiele mit haben:

  1. ich hatte gelernt
  2. du hattest gefragt
  3. wir hatten gespielt

Beispiele mit sein:

  1. ich war gegangen
  2. du warst gefahren
  3. wir waren gelaufen

Merke Dir: Das Plusquamperfekt sieht dem Perfekt ähnlich. Der Unterschied liegt im Hilfsverb. Beim Perfekt steht das Hilfsverb im Präsens. Beim Plusquamperfekt steht das Hilfsverb im Präteritum.


Futur I: Zukunft

Das Futur I beschreibt, was später geschehen wird. Es kann aber auch eine Vermutung über die Gegenwart ausdrücken.

Beispiele für Zukunft:

  1. Ich werde morgen lernen.
  2. Wir werden am Wochenende wandern.
  3. Sie wird später anrufen.

Beispiele für Vermutung:

  1. Er wird wohl krank sein.
  2. Das wird stimmen.
  3. Sie wird noch in der Schule sein.


Bildung des Futur I

Die Grundform des Futur I lautet:

werden im Präsens + Infinitiv

Beispiele:

  1. ich werde lernen
  2. du wirst spielen
  3. er, sie, es wird lesen
  4. wir werden schreiben
  5. ihr werdet üben
  6. sie werden kommen

Das eigentliche Vollverb steht im Infinitiv am Ende der Verbgruppe. Deshalb musst Du beim Erkennen des Futur I besonders auf das Hilfsverb werden achten.


Vergleich der Zeitformen


Eine Handlung in fünf Zeitformen

Am besten verstehst Du Zeitformen, wenn Du denselben Satz in verschiedene Zeiten setzt.

Beispiel mit Ich schreibe einen Brief.:

  1. Präsens: Ich schreibe einen Brief.
  2. Präteritum: Ich schrieb einen Brief.
  3. Perfekt: Ich habe einen Brief geschrieben.
  4. Plusquamperfekt: Ich hatte einen Brief geschrieben.
  5. Futur I: Ich werde einen Brief schreiben.

Das Subjekt bleibt gleich, aber die Verbform verändert sich. Dadurch verändert sich die zeitliche Bedeutung des Satzes.


Tabelle der 5 Zeitformen

Zeitform Frage Bildung Beispiel Typische Verwendung
Präsens Was geschieht jetzt? Verb im Präsens Ich lerne. Gegenwart, Gewohnheit, allgemeine Aussage
Präteritum Was geschah? einfache Vergangenheitsform Ich lernte. schriftliche Erzählung, Bericht
Perfekt Was ist geschehen? haben oder sein im Präsens + Partizip II Ich habe gelernt. gesprochene Vergangenheit
Plusquamperfekt Was war vorher geschehen? hatte oder war + Partizip II Ich hatte gelernt. Vorvergangenheit
Futur I Was wird geschehen? werden im Präsens + Infinitiv Ich werde lernen. Zukunft, Vermutung


Hilfsverben und Partizip II


Warum sind Hilfsverben wichtig?

Hilfsverben helfen dabei, zusammengesetzte Zeitformen zu bilden. Für die 5 Zeitformen brauchst Du besonders diese drei Hilfsverben:

  1. haben: Ich habe gelesen.
  2. sein: Ich bin gelaufen.
  3. werden: Ich werde lesen.

Ohne Hilfsverben könntest Du Perfekt, Plusquamperfekt und Futur I nicht richtig bilden. Deshalb solltest Du die Formen von haben, sein und werden sicher beherrschen.


Das Partizip II erkennen

Das Partizip II ist eine Verbform, die Du für Perfekt und Plusquamperfekt brauchst.

Beispiele:

  1. machen: gemacht
  2. spielen: gespielt
  3. kaufen: gekauft
  4. gehen: gegangen
  5. schreiben: geschrieben
  6. verlieren: verloren

Regelmäßige Verben bilden das Partizip II oft mit ge- und -t. Starke Verben verändern häufig den Stamm und enden oft auf -en. Es gibt aber auch Verben ohne ge-, zum Beispiel bei Verben mit Vorsilben wie besuchen: besucht.


Typische Fehler und Strategien


Fehler 1: Perfekt und Plusquamperfekt verwechseln

Viele Lernende verwechseln Perfekt und Plusquamperfekt, weil beide ein Partizip II enthalten. Achte deshalb auf das Hilfsverb.

  1. Perfekt: Ich habe gegessen.
  2. Plusquamperfekt: Ich hatte gegessen.

Beim Perfekt steht habe im Präsens. Beim Plusquamperfekt steht hatte im Präteritum.


Fehler 2: Das Partizip II falsch bilden

Manche Verben haben unregelmäßige Formen. Du solltest häufige starke Verben üben.

Beispiele:

  1. gehen: gegangen
  2. nehmen: genommen
  3. sprechen: gesprochen
  4. trinken: getrunken
  5. finden: gefunden

Eine gute Strategie ist eine eigene Verbenliste. Schreibe zu jedem Verb die Formen im Präsens, Präteritum und Partizip II auf.


Fehler 3: Futur I und Präsens mit Zukunftsbedeutung verwechseln

Im Deutschen kann auch das Präsens Zukunft ausdrücken, wenn der Zusammenhang klar ist.

Beispiele:

  1. Morgen fahre ich nach Berlin.
  2. Morgen werde ich nach Berlin fahren.

Beide Sätze können Zukünftiges ausdrücken. Das Futur I klingt oft planender, nachdrücklicher oder formeller. Das Präsens mit Zeitangabe ist im Alltag sehr häufig.


Zeitformen in Textsorten


Erzählung

In einer Erzählung verwendest Du häufig das Präteritum, besonders wenn Du schriftlich erzählst. Bei wörtlicher Rede kann auch das Präsens vorkommen.

Beispiel: Lena öffnete die Tür. Plötzlich hörte sie ein Geräusch. „Ich habe Angst“, flüsterte sie.


Bericht

Ein Bericht beschreibt sachlich, was geschehen ist. Oft wird das Präteritum verwendet. In mündlichen Berichten kommt auch das Perfekt häufig vor.

Beispiel: Am Montag besuchte die Klasse das Museum. Die Schülerinnen und Schüler sahen eine Ausstellung über Sprache. Danach haben sie eigene Plakate gestaltet.


Tagebucheintrag

Im Tagebuch verwendest Du oft das Perfekt, weil Du persönlich über Erlebnisse berichtest. Gefühle und Gedanken stehen häufig im Präsens.

Beispiel: Heute habe ich viel gelernt. Ich bin stolz auf mich, weil ich die Zeitformen besser verstehe.


Anleitung und Regeltext

In einer Anleitung oder einem Regeltext verwendest Du oft das Präsens, weil allgemeine Schritte oder Regeln erklärt werden.

Beispiel: Zuerst bestimmst Du das Verb. Dann suchst Du das Hilfsverb. Danach entscheidest Du, welche Zeitform vorliegt.


Merksätze

  1. Präsens: Was jetzt ist, regelmäßig passiert oder allgemein gilt.
  2. Präteritum: Was in schriftlichen Erzählungen vergangen ist.
  3. Perfekt: Was in der gesprochenen Sprache vergangen ist.
  4. Plusquamperfekt: Was vor etwas anderem Vergangenem passiert ist.
  5. Futur I: Was später passieren wird oder vermutlich gerade der Fall ist.
  6. Hilfsverb: Für Perfekt, Plusquamperfekt und Futur I brauchst Du haben, sein oder werden.
  7. Partizip II: Diese Form brauchst Du für Perfekt und Plusquamperfekt.


Schritt-für-Schritt-Methode zum Bestimmen der Zeitform

  1. Verb finden: Suche zuerst die Verbform oder Verbgruppe im Satz.
  2. Hilfsverb erkennen: Prüfe, ob haben, sein oder werden vorkommt.
  3. Partizip II prüfen: Suche nach Formen wie gelernt, gegangen, geschrieben oder gesehen.
  4. Zeitangabe nutzen: Achte auf Wörter wie gestern, heute, morgen, nachdem oder bald.
  5. Bedeutung klären: Frage Dich, ob die Handlung jetzt, früher, noch früher oder später liegt.
  6. Zeitform benennen: Entscheide, ob Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt oder Futur I vorliegt.


Übungsbeispiele mit Lösung


Beispiel 1

Satz: Wir haben den Text gelesen.

Die Verbgruppe lautet haben gelesen. haben ist ein Hilfsverb im Präsens. gelesen ist das Partizip II. Deshalb steht der Satz im Perfekt.


Beispiel 2

Satz: Nachdem Tim den Schlüssel gefunden hatte, öffnete er die Tür.

Die Verbgruppe gefunden hatte steht im Plusquamperfekt, weil sie ein Ereignis beschreibt, das vor dem Öffnen der Tür passiert ist. öffnete steht im Präteritum.


Beispiel 3

Satz: Nächste Woche besuchen wir unsere Großeltern.

Die Verbform besuchen steht im Präsens. Durch die Zeitangabe nächste Woche bekommt der Satz aber eine Zukunftsbedeutung.


Ausblick: Futur II

In vielen Grammatiken wird auch das Futur II als weitere deutsche Zeitform genannt. Es beschreibt etwas, das zu einem zukünftigen Zeitpunkt abgeschlossen sein wird.

Beispiel: Morgen um acht Uhr werde ich die Aufgabe erledigt haben.

Für den Deutschunterricht in Klasse 5 und Klasse 6 stehen jedoch meist die fünf zentralen Zeitformen Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt und Futur I im Mittelpunkt.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Zeitform beschreibt meist die Gegenwart? (Präsens) (!Präteritum) (!Plusquamperfekt) (!Futur I)




Welche Zeitform wird oft in schriftlichen Erzählungen verwendet? (Präteritum) (!Präsens) (!Perfekt) (!Futur I)




Wie wird das Perfekt meistens gebildet? (Hilfsverb im Präsens plus Partizip II) (!Hilfsverb im Präteritum plus Infinitiv) (!werden plus Partizip II) (!Verb im Infinitiv ohne Hilfsverb)




Welche Verbgruppe steht im Plusquamperfekt? (ich hatte gelernt) (!ich habe gelernt) (!ich lerne) (!ich werde lernen)




Welche Zeitform beschreibt die Vorvergangenheit? (Plusquamperfekt) (!Perfekt) (!Präsens) (!Futur I)




Welche Verbgruppe steht im Futur I? (ich werde lesen) (!ich habe gelesen) (!ich las) (!ich hatte gelesen)




Welches Hilfsverb brauchst Du häufig für das Futur I? (werden) (!haben) (!sein) (!bleiben)




Welche Form ist ein Partizip II? (geschrieben) (!schreiben) (!schreibt) (!schrieb)




Welche Zeitform steht in dem Satz Ich bin gelaufen? (Perfekt) (!Präsens) (!Präteritum) (!Futur I)




Welche Aussage über das Präsens ist richtig? (Es kann auch Zukünftiges ausdrücken) (!Es wird immer mit hatte gebildet) (!Es braucht immer ein Partizip II) (!Es steht nur in Märchen)





Memory

Präsens Gegenwart
Präteritum Erzählvergangenheit
Perfekt gesprochene Vergangenheit
Plusquamperfekt Vorvergangenheit
Futur I Zukunft
Partizip II Mittelwort
Hilfsverb Zeitenhelfer





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Präsens Handlung geschieht jetzt oder gilt allgemein
Präteritum typische Zeitform für schriftliche Erzählungen
Perfekt vergangene Handlung mit haben oder sein
Plusquamperfekt Handlung vor einer anderen vergangenen Handlung
Futur I Handlung in der Zukunft oder Vermutung






Kreuzworträtsel

Praesens Wie heißt die Zeitform der Gegenwart?
Praeteritum Welche Zeitform wird oft in schriftlichen Erzählungen genutzt?
Perfekt Welche Vergangenheitsform wird häufig mündlich verwendet?
Plusquamperfekt Welche Zeitform nennt man auch Vorvergangenheit?
Futur Welche Zeitform verweist auf Zukünftiges?
Hilfsverb Wie nennt man haben, sein oder werden bei zusammengesetzten Zeiten?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine grammatische Zeitform nennt man auch

. Das

beschreibt häufig die Gegenwart. In schriftlichen Erzählungen steht oft das

. Das Perfekt wird mit einem

und dem Partizip II gebildet. Das

beschreibt eine Handlung vor einer anderen vergangenen Handlung. Für das Futur I brauchst Du das Hilfsverb

. Das Partizip II von schreiben heißt

. Bei vielen Verben der Bewegung steht im Perfekt das Hilfsverb

. Eine Zeitangabe wie morgen kann dem Präsens eine

geben.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Zeitformen markieren: Markiere in einem kurzen Text alle Verben und schreibe die Zeitform daneben.
  2. Präsens üben: Schreibe fünf Sätze über Deinen heutigen Schultag im Präsens.
  3. Perfekt bilden: Wandle fünf Präsenssätze in das Perfekt um und unterstreiche jeweils das Hilfsverb.
  4. Zeitformen-Memory gestalten: Erstelle eigene Kartenpaare zu den fünf Zeitformen und tausche sie mit einer Partnerin oder einem Partner.


Standard

  1. Erzählung umformen: Schreibe eine kurze Geschichte zuerst im Präsens und danach im Präteritum.
  2. Tagebucheintrag schreiben: Verfasse einen Tagebucheintrag im Perfekt und markiere alle Partizip-II-Formen.
  3. Plusquamperfekt erklären: Erfinde drei Sätze mit nachdem und erkläre, warum eine Handlung früher passiert ist.
  4. Futur-I-Planung: Schreibe einen Wochenplan im Futur I und ergänze mindestens zwei Sätze, in denen Futur I eine Vermutung ausdrückt.


Schwer

  1. Textsorten vergleichen: Vergleiche eine Erzählung, einen Bericht und einen Tagebucheintrag und untersuche, welche Zeitformen besonders häufig vorkommen.
  2. Fehleranalyse: Sammle zehn fehlerhafte Sätze zu Zeitformen, korrigiere sie und erkläre jede Korrektur.
  3. Erklärvideo planen: Plane ein kurzes Erklärvideo zu Perfekt und Plusquamperfekt mit Beispiel, Regel und Übung.
  4. Mini-Lernstation entwickeln: Entwickle eine Lernstation mit Arbeitsblatt, Lösungsteil und Reflexionsfrage zu allen fünf Zeitformen.



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Lernkontrolle

  1. Zeitformen im Kontext: Erkläre an einem selbst gewählten Textausschnitt, warum die verwendeten Zeitformen zur Textsorte passen.
  2. Zeitliche Reihenfolge: Ordne mehrere Ereignisse einer Geschichte auf einer Zeitachse und begründe, wann Du Plusquamperfekt brauchst.
  3. Sprachvergleich: Vergleiche zwei Sätze, in denen einmal Präsens mit Zukunftsbedeutung und einmal Futur I verwendet wird, und beschreibe die Wirkung.
  4. Adressatengerechtes Schreiben: Formuliere denselben Inhalt als mündlichen Bericht, schriftliche Erzählung und Zukunftsplan und passe die Zeitformen an.
  5. Fehler begründen: Korrigiere einen Text mit falschen Zeitformen und erkläre, wie Du die Fehler erkannt hast.
  6. Transferaufgabe: Schreibe eine kurze Szene, in der Gegenwart, Vergangenheit, Vorvergangenheit und Zukunft sinnvoll miteinander verbunden sind.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis zeigst Du, dass Du die fünf Zeitformen nicht nur benennen, sondern in eigenen Texten sicher anwenden kannst. Wähle eine der folgenden Möglichkeiten und gib Deine Arbeit mit einer kurzen Selbstreflexion ab.

  1. Portfolio: Erstelle ein Portfolio mit je fünf eigenen Beispielsätzen zu Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt und Futur I.
  2. Textüberarbeitung: Überarbeite einen eigenen Text und erkläre, welche Zeitformen Du bewusst eingesetzt hast.
  3. Erklärplakat: Gestalte ein Plakat mit Bildung, Verwendung und Beispielen zu allen fünf Zeitformen.
  4. Lernvideo-Skript: Schreibe ein Skript für ein zweiminütiges Lernvideo über die deutschen Zeitformen.
  5. Selbstreflexion: Beschreibe, welche Zeitform Dir leichtfällt, welche Dir schwerfällt und welche Übungsstrategie Dir hilft.


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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  2. Woyzeck - Georg Büchner
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