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Kreatives Schreiben im Deutschunterricht Klasse 5 und 6

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Kreatives Schreiben im Deutschunterricht Klasse 5 und 6




Einleitung

Kreatives Schreiben bedeutet, dass Du mit Sprache spielst, eigene Ideen entwickelst und daraus Texte gestaltest. Im Deutschunterricht der Klassen 5 und 6 hilft Dir kreatives Schreiben, sicherer mit Wortschatz, Satzbau, Erzählung, Figur, Dialog und Überarbeitung umzugehen. Du lernst nicht nur, was in einer Geschichte passiert, sondern auch, wie Du Leserinnen und Leser neugierig machst, wie Du Spannung aufbaust und wie Du Deinen Text Schritt für Schritt verbesserst.

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Das Video führt in zentrale Themen des Deutschunterrichts für die Sekundarstufe I ein. In diesem aiMOOC nutzt Du diese Grundlage, um eigene Texte zu planen, zu schreiben, zu prüfen und zu überarbeiten. Dabei geht es nicht darum, sofort einen perfekten Text zu schreiben. Wichtig ist, dass Du Ideen sammelst, ausprobierst, Rückmeldungen nutzt und Deinen Text bewusst weiterentwickelst.


Was ist kreatives Schreiben?

Kreatives Schreiben ist ein Sammelbegriff für Schreibformen, bei denen eigene Einfälle, Sprachexperimente und literarische Gestaltung im Mittelpunkt stehen. Du kannst dabei Geschichten, Gedichte, Tagebucheinträge, Briefe, Dialoge, Comic-Texte, Fantasy-Szenen, Abenteuererzählungen oder Perspektivwechsel schreiben. Der Text darf frei erfunden sein, sollte aber für die Lesenden verständlich und in sich stimmig bleiben.

Kreatives Schreiben verbindet Fantasie und Handwerk. Fantasie hilft Dir, ungewöhnliche Orte, spannende Figuren und überraschende Ereignisse zu erfinden. Handwerk hilft Dir, diese Ideen so aufzuschreiben, dass andere sie nachvollziehen können. Dazu gehören ein passender Erzählanfang, ein klarer Erzählverlauf, ein guter Spannungsbogen, treffende Adjektive, abwechslungsreiche Verben, sinnvolle Absätze und eine sorgfältige Textüberarbeitung.


Warum ist kreatives Schreiben wichtig?

Kreatives Schreiben ist mehr als eine Aufgabe im Deutschunterricht. Es trainiert viele Fähigkeiten, die Du auch in anderen Fächern brauchst. Wer Geschichten planen kann, kann Gedanken ordnen. Wer Figuren beschreibt, übt genaues Beobachten. Wer Dialoge schreibt, achtet auf Sprache und Wirkung. Wer Texte überarbeitet, lernt, Fehler zu finden und bessere Entscheidungen zu treffen.

Besonders in Klasse 5-6 ist kreatives Schreiben wichtig, weil Du vom einfachen Erzählen zu bewusst gestalteten Texten kommst. Du lernst, eine Idee nicht nur aufzuschreiben, sondern auszugestalten. Aus einem Satz wie Ein Kind findet eine Tür kann zum Beispiel eine spannende Geschichte werden, wenn Du überlegst, wo die Tür steht, warum sie geheimnisvoll ist, wer sie öffnet und was danach passiert.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was Kreatives Schreiben bedeutet. Du kannst eigene Schreibideen sammeln, eine Erzählung planen, Figuren und Orte anschaulich beschreiben, einen Spannungsbogen aufbauen, einen Dialog gestalten und einen Text mithilfe von Kriterien überarbeiten. Außerdem kannst Du Rückmeldungen in einer Schreibwerkstatt geben und annehmen.


Der Schreibprozess

Ein guter Text entsteht selten in einem einzigen Schritt. Beim Schreibprozess arbeitest Du in mehreren Phasen. Diese Phasen helfen Dir, nicht planlos loszuschreiben und Deinen Text am Ende zu verbessern.

  1. Ideenfindung: Du sammelst Wörter, Bilder, Fragen, Figuren, Orte oder Konflikte.
  2. Planung: Du entscheidest, welche Idee Du nutzen möchtest und wie die Geschichte aufgebaut sein soll.
  3. Entwurf: Du schreibst eine erste Fassung, ohne Dich von jedem kleinen Fehler stoppen zu lassen.
  4. Überarbeitung: Du prüfst Inhalt, Aufbau, Sprache, Spannung und Verständlichkeit.
  5. Korrektur: Du achtest auf Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik.

Diese Schritte können sich wiederholen. Vielleicht merkst Du beim Schreiben, dass Deine Figur ein neues Ziel braucht. Dann gehst Du zurück zur Planung. Vielleicht findest Du beim Überarbeiten, dass Dein Anfang zu langsam ist. Dann schreibst Du ihn neu. Genau dieses Ausprobieren gehört zum kreativen Schreiben.


Ideen finden

Viele Schülerinnen und Schüler denken: Mir fällt nichts ein. Das ist normal. Gute Ideen entstehen oft erst, wenn Du verschiedene Wege ausprobierst. Du kannst mit einem Bild beginnen, mit einem Gegenstand, mit einem ersten Satz, mit einem Geräusch, mit einer Frage oder mit einer Figur. Ein einziger ungewöhnlicher Gedanke kann eine ganze Geschichte öffnen.

Eine hilfreiche Methode ist das Cluster. Dabei schreibst Du ein Kernwort in die Mitte, zum Beispiel Geheimnis. Dann notierst Du schnell Wörter, die Dir dazu einfallen: Dachboden, alte Kiste, Schlüssel, Flüstern, verbotene Tür. Aus solchen Wörtern entstehen erste Szenen.

Eine andere Methode ist das Freewriting. Du schreibst für eine kurze Zeit ohne Pause alles auf, was Dir einfällt. Dabei geht es nicht um perfekte Sätze. Du willst Dein Denken in Bewegung bringen. Später markierst Du die besten Stellen und entwickelst sie weiter.


Figuren entwickeln

Eine Figur ist mehr als ein Name. Sie braucht Eigenschaften, Wünsche, Ängste und Entscheidungen. Eine spannende Figur hat oft ein Ziel und ein Problem. Das Ziel treibt die Handlung an. Das Problem sorgt für Spannung. Wenn Deine Figur etwas unbedingt erreichen will, fragen sich die Lesenden: Schafft sie es?

Du kannst Dir zu einer Figur Fragen stellen: Wie sieht sie aus? Was kann sie besonders gut? Wovor hat sie Angst? Was verschweigt sie? Was möchte sie unbedingt? Wie spricht sie? Wie verändert sie sich in der Geschichte? Je genauer Du Deine Figur kennst, desto lebendiger kannst Du sie schreiben.


Orte und Atmosphäre gestalten

Der Ort einer Geschichte ist nicht nur eine Kulisse. Er kann Stimmung erzeugen. Ein Klassenzimmer bei Sonnenschein wirkt anders als ein leerer Schulflur im Dunkeln. Ein Wald kann freundlich, geheimnisvoll oder bedrohlich wirken. Entscheidend sind konkrete Sinneseindrücke: Was sieht, hört, riecht, fühlt oder schmeckt Deine Figur?

Statt zu schreiben Der Ort war gruselig, kannst Du zeigen, warum er gruselig wirkt: Die Tür knarrte, obwohl niemand sie berührte. Aus dem Keller kam ein kalter Luftzug. Auf den Stufen lag frischer Staub, doch darin waren Fußspuren zu sehen. So entsteht Atmosphäre.


Handlung und Spannungsbogen

Eine Erzählung braucht einen nachvollziehbaren Aufbau. Häufig besteht sie aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Die Einleitung stellt wichtige Figuren, Ort und Ausgangssituation vor. Im Hauptteil entsteht ein Problem oder Konflikt. Der Schluss zeigt, wie sich die Situation löst oder verändert.

Der Spannungsbogen hilft Dir, die Handlung nicht zu flach zu erzählen. Zuerst weckst Du Interesse. Dann wird ein Problem größer. Schließlich kommt ein Höhepunkt, an dem sich etwas entscheidet. Danach folgt die Lösung. Besonders spannend wird eine Geschichte, wenn die Figur etwas riskiert, eine Entscheidung treffen muss oder wenn Leserinnen und Leser mehr wissen wollen.


Erzähler und Perspektive

Die Erzählperspektive bestimmt, aus welchem Blickwinkel eine Geschichte erzählt wird. Beim Ich-Erzähler berichtet eine Figur selbst: Ich öffnete die Tür und hielt den Atem an. Dadurch bist Du nah an den Gedanken und Gefühlen dieser Figur. Beim Er-Erzähler oder Sie-Erzähler wird über eine Figur erzählt: Mila öffnete die Tür und hielt den Atem an. Dadurch kannst Du Abstand schaffen oder mehrere Figuren beobachten.

Für Klasse 5 und 6 ist wichtig: Bleibe möglichst bei einer gewählten Perspektive. Wenn Du plötzlich zwischen verschiedenen Blickwinkeln springst, kann der Text verwirrend werden. Ein bewusster Perspektivwechsel kann spannend sein, sollte aber klar erkennbar sein.


Dialoge schreiben

Ein Dialog macht eine Geschichte lebendig. Figuren sprechen nicht alle gleich. Eine mutige Figur redet vielleicht direkt, eine unsichere Figur leise und vorsichtig. Ein Dialog sollte nicht nur Informationen liefern, sondern auch zeigen, wie Figuren zueinander stehen.

Ein guter Dialog enthält passende Redebegleitsätze und manchmal kleine Handlungen. Statt nur zu schreiben sagte sie, kannst Du genauer werden: flüsterte sie, rief er, murmelte sie, fragte er zögernd. Übertreibe aber nicht. Zu viele auffällige Begleitsätze können vom Inhalt ablenken.


Sprache bewusst einsetzen

Beim kreativen Schreiben entscheidest Du, welche Wörter welche Wirkung haben. Verben können Bewegung erzeugen. Adjektive können genauer beschreiben, sollten aber sinnvoll eingesetzt werden. Vergleiche helfen, ein Bild im Kopf entstehen zu lassen. Metaphern können Sprache dichter machen, wenn sie verständlich bleiben.

Abwechslungsreiche Satzanfänge verbessern den Lesefluss. Wenn jeder Satz mit Dann beginnt, klingt der Text eintönig. Du kannst mit Zeitangaben, Ortsangaben, Gefühlen oder Handlungen beginnen: Plötzlich, Am Ende des Flurs, Mit klopfendem Herzen, Ohne nachzudenken.


Überarbeiten wie Profis

Überarbeitung bedeutet nicht nur, Fehler zu verbessern. Du prüfst, ob Dein Text seine Wirkung erreicht. Ist der Anfang interessant? Versteht man das Problem? Handelt die Figur nachvollziehbar? Gibt es genug Spannung? Sind manche Stellen zu kurz oder zu lang? Passt der Schluss zur Geschichte?

Eine einfache Methode ist die Textlupe. Du liest Deinen Text mit einer bestimmten Frage: Wo ist die spannendste Stelle? Danach liest Du ihn noch einmal mit einer anderen Frage: Wo fehlen genaue Beschreibungen? So findest Du gezielter heraus, was verbessert werden kann.


Schreibwerkstatt im Unterricht

Eine Schreibwerkstatt ist eine Arbeitsform, bei der Texte geschrieben, vorgelesen, besprochen und überarbeitet werden. Wichtig ist eine freundliche und genaue Rückmeldung. Schreibe nicht nur gut oder schlecht. Besser ist eine Rückmeldung wie: Der Anfang macht neugierig, weil die Tür sofort ein Rätsel öffnet. Im Hauptteil könntest Du Milas Angst noch stärker zeigen, zum Beispiel durch Gedanken oder Geräusche.

In einer Schreibwerkstatt kannst Du mit der Plus-Minus-Frage arbeiten. Beim Plus sagst Du, was gelungen ist. Beim Minus formulierst Du vorsichtig, was noch unklar ist. Bei der Frage stellst Du eine echte Leserfrage, die dem Text helfen kann. So wird Rückmeldung hilfreich und fair.


Schreibimpulse für Klasse 5 und 6

Schreibimpulse helfen Dir, schnell zu starten. Du kannst einen Impuls übernehmen oder verändern.

  1. Erster Satz: Als ich den Rucksack öffnete, lag darin ein Brief, den niemand geschrieben haben konnte.
  2. Gegenstand: Ein zerbrochener Kompass zeigt immer auf denselben Ort.
  3. Ort: Nach Schulschluss bleibt eine Tür im Keller offen, die sonst immer abgeschlossen ist.
  4. Figur: Eine neue Mitschülerin weiß Dinge über die Klasse, die sie nicht wissen kann.
  5. Perspektive: Erzähle einen Schultag aus der Sicht eines verlorenen Radiergummis.
  6. Dialog: Schreibe ein Gespräch zwischen zwei Figuren, die sich nicht trauen, die Wahrheit zu sagen.


Checkliste für Deine Geschichte

Diese Checkliste hilft Dir beim Prüfen Deiner eigenen Geschichte. Nutze sie nach dem ersten Entwurf.

  1. Idee: Hat meine Geschichte eine klare Grundidee?
  2. Figur: Hat meine Hauptfigur ein Ziel, ein Problem oder einen Wunsch?
  3. Aufbau: Gibt es Einleitung, Hauptteil und Schluss?
  4. Spannung: Wird das Problem im Laufe der Handlung größer?
  5. Beschreibung: Gibt es konkrete Sinneseindrücke?
  6. Dialog: Klingen Gespräche passend zur Figur?
  7. Sprache: Sind Satzanfänge, Verben und Beschreibungen abwechslungsreich?
  8. Überarbeitung: Habe ich mindestens eine Stelle deutlich verbessert?
  9. Korrektur: Habe ich Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik geprüft?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet kreatives Schreiben im Deutschunterricht? (Eigene Ideen sprachlich gestalten) (!Nur fehlerfreie Texte abschreiben) (!Nur Diktate auswendig lernen) (!Nur Sachtexte zusammenfassen)




Welche Phase gehört zur Ideenfindung? (Cluster erstellen) (!Endnote eintragen) (!Heftumschlag gestalten) (!Klassenliste sortieren)




Was macht eine Figur in einer Geschichte besonders lebendig? (Sie hat Ziele und Eigenschaften) (!Sie hat immer denselben Namen) (!Sie kommt nur im Titel vor) (!Sie sagt nie etwas)




Welche Funktion hat ein Spannungsbogen? (Er ordnet den Aufbau der Spannung) (!Er ersetzt die Rechtschreibung) (!Er macht jeden Satz gleich lang) (!Er verbietet einen Schluss)




Was ist ein Dialog? (Ein Gespräch zwischen Figuren) (!Eine Liste von Überschriften) (!Eine Zeichnung ohne Text) (!Eine reine Inhaltsangabe)




Was ist beim Ich Erzähler besonders wichtig? (Die Geschichte wird aus der Ich Sicht erzählt) (!Die Geschichte darf keine Gefühle enthalten) (!Die Geschichte muss immer wahr sein) (!Die Geschichte besteht nur aus Fragen)




Wozu dient eine Schreibwerkstatt? (Texte schreiben besprechen und überarbeiten) (!Texte ungeprüft abgeben) (!Texte nur laut buchstabieren) (!Texte ohne Rückmeldung verstecken)




Was hilft beim anschaulichen Beschreiben eines Ortes? (Sinneseindrücke verwenden) (!Alle Details weglassen) (!Nur Überschriften schreiben) (!Jeden Satz gleich beginnen)




Was bedeutet Überarbeitung eines Textes? (Inhalt Aufbau und Sprache verbessern) (!Nur den Namen ändern) (!Den Text sofort löschen) (!Alle Dialoge entfernen)




Welche Frage hilft beim Planen einer Erzählung? (Welches Problem hat die Hauptfigur) (!Welche Seitenzahl hat das Heft) (!Welche Farbe hat der Stundenplan) (!Welche Note bekommt die Klasse)





Memory

Cluster Ideen sammeln
Figur Handelnde Person
Spannungsbogen Aufbau der Spannung
Dialog Gespräch im Text
Perspektive Blickwinkel der Erzählung
Überarbeitung Text verbessern
Atmosphäre Stimmung einer Szene
Schreibwerkstatt Rückmeldung zu Texten





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Einleitung Ausgangssituation vorstellen
Konflikt Problem der Figur zeigen
Höhepunkt Wichtigste Entscheidung erzählen
Lösung Folgen des Geschehens klären
Überarbeitung Text gezielt verbessern




...


Kreuzworträtsel

Cluster Wie heißt eine Methode zum Sammeln freier Einfälle rund um ein Kernwort?
Figur Wie nennt man eine handelnde Person in einer Geschichte?
Spannung Was entsteht, wenn Leser wissen wollen, wie es weitergeht?
Dialog Wie nennt man ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Figuren?
Perspektive Wie nennt man den Blickwinkel, aus dem erzählt wird?
Entwurf Wie heißt die erste Fassung eines Textes?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Beim kreativen Schreiben entwickelst Du eigene

und gestaltest sie mit Sprache. Vor dem Schreiben hilft eine Methode wie das

, um Wörter und Bilder zu sammeln. Eine spannende Geschichte braucht eine Hauptfigur mit einem

und einem Problem. Der Aufbau einer Erzählung besteht häufig aus Einleitung, Hauptteil und

. Damit Leserinnen und Leser weiterlesen möchten, sollte die Geschichte einen

haben. Gespräche zwischen Figuren nennt man

. Der Blickwinkel einer Geschichte heißt

. Nach dem ersten Entwurf prüfst Du Inhalt, Aufbau und

. In einer Schreibwerkstatt bekommst Du

von anderen. Am Ende korrigierst Du Rechtschreibung, Zeichensetzung und

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Ideenfundus: Sammle zehn Wörter zu einem geheimnisvollen Ort und schreibe daraus drei mögliche Titel für Geschichten.
  2. Figurensteckbrief: Erstelle einen Steckbrief für eine erfundene Figur mit Name, Alter, Wunsch, Angst, besonderer Fähigkeit und Geheimnis.
  3. Erster Satz: Schreibe fünf unterschiedliche erste Sätze für eine spannende Geschichte und markiere den Satz, der Dich am neugierigsten macht.
  4. Sinneseindrücke: Beschreibe Deinen Klassenraum so, als wäre er plötzlich ein magischer Ort, und verwende mindestens vier Sinne.


Standard

  1. Kurzgeschichte: Schreibe eine kurze Geschichte zu dem Satz Die Tür war gestern noch nicht da und achte auf Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  2. Dialoggestaltung: Verfasse einen Dialog zwischen zwei Figuren, die ein Geheimnis teilen, aber nicht offen darüber sprechen dürfen.
  3. Perspektivwechsel: Erzähle eine Alltagssituation zuerst aus Deiner Sicht und danach aus der Sicht eines Gegenstandes im Raum.
  4. Textüberarbeitung: Nimm einen eigenen Entwurf und überarbeite gezielt Anfang, spannendste Stelle und Schluss mithilfe der Checkliste.


Schwer

  1. Schreibwerkstatt: Organisiere in einer Gruppe eine Rückmelderunde, bei der jede Person ein Plus, ein Minus und eine Frage zu einem Text erhält.
  2. Spannungsbogen: Plane eine Erzählung mit Konflikt, Steigerung, Höhepunkt und Lösung und stelle den Aufbau als Schreibplan dar.
  3. Atmosphäre: Schreibe zwei Fassungen derselben Szene, einmal freundlich und einmal bedrohlich, ohne die Handlung zu verändern.
  4. Portfolio: Erstelle ein Schreibportfolio mit Ideenblatt, Entwurf, Rückmeldung, überarbeiteter Fassung und kurzer Reflexion über Deine Verbesserungen.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Erkläre an einer selbst gewählten Geschichte, wie Figur, Ziel und Konflikt zusammenwirken und warum dadurch Spannung entsteht.
  2. Vergleich: Vergleiche zwei unterschiedliche Anfänge zu derselben Geschichte und begründe, welcher Anfang neugieriger macht.
  3. Überarbeitungskompetenz: Wähle einen schwachen Absatz aus einem eigenen Text und zeige durch eine neue Fassung, wie Sprache und Wirkung verbessert werden können.
  4. Perspektivisches Schreiben: Beschreibe, wie sich eine Szene verändert, wenn sie vom Ich-Erzähler statt von einem neutralen Erzähler erzählt wird.
  5. Schreibwerkstatt: Entwickle drei faire Rückmeldesätze zu einem fremden Text, die nicht nur loben, sondern konkrete Verbesserungsschritte ermöglichen.
  6. Kreativer Transfer: Gestalte aus einem Sachthema des Unterrichts eine kurze Erzählidee und erkläre, welche Informationen sachlich bleiben müssen.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du eine eigene kreative Geschichte von mindestens einer Seite. Dazu reichst Du einen Schreibplan, einen ersten Entwurf, eine überarbeitete Fassung und eine kurze Reflexion ein. In der Reflexion erklärst Du, welche Rückmeldung Du genutzt hast, welche Stelle Du verbessert hast und warum Deine Geschichte nun wirkungsvoller ist.


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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

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Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

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  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
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Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

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  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Mecklenburg-Vorpommern

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