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Lesekompetenz entschlüsseln - Deutschunterricht Klasse 5 und 6

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Lesekompetenz entschlüsseln - Deutschunterricht Klasse 5 und 6



Einleitung

Lesekompetenz ist eine der wichtigsten Fähigkeiten im Deutschunterricht der Klasse 5 und Klasse 6. Wer gut lesen kann, erkennt nicht nur einzelne Buchstaben und Wörter, sondern versteht Sätze, Abschnitte, Texte, Bilder, Aufgabenstellungen und Zusammenhänge. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Lesekompetenz Schritt für Schritt entschlüsseln kannst: vom genauen Lesen über das Finden wichtiger Informationen bis zum Deuten, Beurteilen und Anwenden von Textinhalten.

Das Wort entschlüsseln passt besonders gut zum Lesen: Ein Text ist wie eine Nachricht, die Du mit passenden Lesestrategien öffnest. Du achtest auf Überschriften, markierst Schlüsselstellen, klärst unbekannte Wörter, stellst Fragen, fasst Abschnitte zusammen und überprüfst, ob Deine Deutung zum Text passt. Diese Fähigkeiten helfen Dir nicht nur im Fach Deutsch, sondern auch in Geschichte, Biologie, Geographie, Mathematik und beim Lesen digitaler Informationen.

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Was bedeutet Lesekompetenz?

Lesekompetenz bedeutet, geschriebene Texte flüssig zu lesen, Informationen zu entnehmen, Bedeutungen zu verstehen und über Texte nachzudenken. Dazu gehören mehrere Teilfähigkeiten, die zusammenwirken. Zuerst musst Du Wörter sicher erkennen. Danach verbindest Du Wörter zu Sinnabschnitten. Anschließend erkennst Du, worum es im Text geht, welche Informationen wichtig sind und welche Aussagen nur Nebeninformationen sind. Besonders stark wird Deine Lesekompetenz, wenn Du einen Text mit Deinem Vorwissen verbindest und begründet sagen kannst, ob eine Aussage überzeugend, unklar, widersprüchlich oder hilfreich ist.

Im Deutschunterricht der Klassen 5 und 6 geht es deshalb nicht nur darum, möglichst viele Seiten zu lesen. Entscheidend ist, wie Du liest. Ein guter Leser oder eine gute Leserin liest aktiv: Du stellst Fragen an den Text, bemerkst schwierige Stellen, nutzt Hinweise im Text und formulierst eigene Gedanken.


Die vier Bausteine der Lesekompetenz

  1. Lesegenauigkeit: Du erkennst Wörter, Satzzeichen und Bedeutungen möglichst fehlerarm.
  2. Leseflüssigkeit: Du liest in einem angemessenen Tempo, sinngebend und mit passenden Pausen.
  3. Leseverstehen: Du entnimmst Informationen, erkennst Zusammenhänge und verstehst die Aussageabsicht.
  4. Lesereflexion: Du bewertest den Text, vergleichst ihn mit Deinem Wissen und formulierst eine begründete Meinung.


Lesekompetenz als Schlüssel für alle Fächer

Lesekompetenz ist im Schulalltag überall wichtig. In Mathematik musst Du Aufgabenstellungen genau verstehen. In Naturwissenschaften liest Du Versuchsanleitungen und Erklärtexte. In Geschichte arbeitest Du mit Quellen und Darstellungen. In Geographie deutest Du Karten, Diagramme und Sachtexte. Im Deutschunterricht liest Du Erzählungen, Märchen, Gedichte, Sachtexte, Berichte, Beschreibungen und Argumentationen.

Wenn Du eine Aufgabe falsch verstehst, liegt das oft nicht daran, dass Du den Inhalt nicht kannst. Manchmal wurde nur das Schlüsselwort überlesen: begründe, vergleiche, beschreibe, nenne, erkläre, beurteile oder fasse zusammen. Deshalb gehört das genaue Lesen von Aufgabenstellungen ebenfalls zur Lesekompetenz.


Vom Entziffern zum Verstehen

Lesen beginnt mit dem Dekodieren. Beim Dekodieren erkennst Du Buchstaben, Silben und Wörter. Doch echtes Verstehen entsteht erst, wenn Du die Bedeutung im Zusammenhang erfasst. Das zeigt sich an einem einfachen Beispiel: Das Wort Bank kann ein Sitzmöbel oder ein Geldinstitut bedeuten. Erst der Satz und der Textzusammenhang verraten, welche Bedeutung gemeint ist.

Ein Text enthält sichtbare Informationen und versteckte Hinweise. Sichtbare Informationen findest Du direkt im Text. Versteckte Hinweise musst Du erschließen. Dazu nutzt Du Signalwörter, Beispiele, Überschriften, Absätze, Bilder und Dein Vorwissen. Wenn Du einen Text entschlüsselst, gehst Du also wie ein Detektiv vor: Du sammelst Hinweise, prüfst Zusammenhänge und begründest Deine Lösung.


Drei Ebenen des Leseverstehens

  1. Informationen entnehmen: Du findest einzelne Angaben, Namen, Orte, Gründe, Folgen oder Beispiele.
  2. Zusammenhänge deuten: Du erklärst, warum etwas geschieht, wie Figuren handeln oder wie Aussagen miteinander verbunden sind.
  3. Bewerten und weiterdenken: Du beurteilst, ob ein Text überzeugend ist, welche Wirkung er hat und was er für andere Situationen bedeutet.


Leseflüssigkeit: Die Grundlage des Verstehens

Leseflüssigkeit ist mehr als schnelles Lesen. Flüssig liest Du, wenn Du Wörter sicher erkennst, Satzzeichen beachtest, Betonungen sinnvoll setzt und nicht bei jedem Wort lange nachdenken musst. Wenn das Vorlesen sehr stockend ist, verbraucht Dein Gehirn viel Kraft für das Erkennen einzelner Wörter. Dann bleibt weniger Kraft für das Verstehen des Inhalts.

In Klasse 5 und 6 hilft regelmäßiges Training. Besonders nützlich sind wiederholtes Lesen kurzer Abschnitte, Partnerlesen, Vorlesen mit verteilten Rollen und das Markieren von Pausen. Auch leises Lesen kann trainiert werden: Du liest einen Abschnitt, stoppst kurz und sagst Dir selbst in einem Satz, worum es ging.


Lesestrategien vor dem Lesen

Vor dem Lesen bereitest Du Dich auf den Text vor. Dadurch liest Du aufmerksamer und verstehst schneller, was wichtig ist. Gute Leserinnen und Leser starten nicht blind in einen Text, sondern verschaffen sich zuerst einen Überblick.

  1. Leseziel klären: Frage Dich, warum Du den Text liest und welche Aufgabe Du lösen sollst.
  2. Textart erkennen: Prüfe, ob es sich um einen Sachtext, eine Geschichte, ein Gedicht, eine Anleitung oder eine Aufgabenstellung handelt.
  3. Vorwissen aktivieren: Überlege, was Du zum Thema bereits weißt.
  4. Überschrift nutzen: Vermute, worum es im Text gehen könnte.
  5. Bild und Layout beachten: Schaue auf Bilder, Zwischenüberschriften, Absätze, Tabellen oder hervorgehobene Wörter.


Skimming: Den Text überfliegen

Skimming bedeutet, einen Text zuerst überblicksartig zu lesen. Du liest Überschriften, erste Sätze, markante Wörter und vielleicht den Schluss. Das Ziel ist nicht, jedes Detail zu verstehen, sondern eine erste Orientierung zu gewinnen. Skimming hilft Dir, wenn Du wissen möchtest, worum es ungefähr geht und welche Textstellen später besonders wichtig sein könnten.


Scanning: Gezielt suchen

Scanning bedeutet, einen Text gezielt nach bestimmten Informationen zu durchsuchen. Du suchst zum Beispiel nach einem Namen, einem Ort, einer Begründung, einem Fachbegriff oder einem Datum. Dabei liest Du nicht alles gleich gründlich, sondern suchst nach Schlüsselstellen. Scanning ist hilfreich bei Sachtexten, Tabellen, Lexikonartikeln und Aufgaben, in denen nach bestimmten Informationen gefragt wird.


Lesestrategien während des Lesens

Während des Lesens arbeitest Du aktiv mit dem Text. Du liest nicht nur Zeile für Zeile, sondern kontrollierst immer wieder, ob Du den Inhalt verstanden hast. Wenn eine Stelle unklar ist, liest Du sie noch einmal, schaust auf den Zusammenhang oder notierst eine Frage.

  1. Markieren: Unterstreiche nur wichtige Wörter, keine ganzen Absätze.
  2. Schlüsselwörter erkennen: Suche Wörter, die für das Thema besonders wichtig sind.
  3. Randnotizen schreiben: Notiere kurze Hinweise wie Grund, Folge, Beispiel, Problem oder Meinung.
  4. Fragen stellen: Frage Dich, was Du noch nicht verstanden hast.
  5. Abschnitte gliedern: Gib jedem Abschnitt eine kurze Überschrift.
  6. Wortschatz klären: Erschließe unbekannte Wörter aus dem Zusammenhang oder schlage sie nach.


Unbekannte Wörter erschließen

Unbekannte Wörter musst Du nicht immer sofort nachschlagen. Oft kannst Du ihre Bedeutung aus dem Zusammenhang erschließen. Achte auf Beispielsätze, Gegensätze, Wortfamilien und Erklärungen im Text. Wenn im Text steht: Die Forscher beobachteten die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, also dort, wo sie normalerweise leben, kannst Du erkennen, dass Lebensraum der Ort ist, an dem ein Lebewesen lebt.

Bei schwierigen Fachbegriffen ist ein eigenes Wörterbuch im Heft sinnvoll. Schreibe den Begriff, eine Erklärung in eigenen Worten und einen Beispielsatz auf. So wächst Dein Wortschatz Schritt für Schritt.


Lesestrategien nach dem Lesen

Nach dem Lesen sicherst Du Dein Verständnis. Du prüfst, ob Du die Hauptaussage verstanden hast, ob Deine Markierungen sinnvoll sind und ob Du die Aufgabe beantworten kannst. Besonders wichtig ist, dass Du nicht nur Textstellen abschreibst, sondern Inhalte in eigenen Worten wiedergibst.

  1. Zusammenfassung schreiben: Formuliere kurz, worum es im Text geht.
  2. Hauptaussage bestimmen: Finde den wichtigsten Gedanken des Textes.
  3. Beleg angeben: Suche Textstellen, die Deine Antwort stützen.
  4. Meinung begründen: Sage nicht nur, was Du denkst, sondern warum.
  5. Transfer leisten: Übertrage das Gelesene auf eine neue Situation.


Textsorten im Deutschunterricht Klasse 5 und 6

In Klasse 5 und 6 begegnen Dir unterschiedliche Textsorten. Jede Textsorte hat eigene Merkmale. Wenn Du die Textsorte erkennst, kannst Du besser vorhersagen, worauf Du achten musst.

Textsorte Woran Du sie erkennst Gute Lesestrategie
Erzählung Figuren, Handlung, Ort, Zeit, Spannung Figuren markieren und Handlungsschritte ordnen
Märchen typische Figuren, magische Elemente, klare Gegensätze Märchenmerkmale sammeln und vergleichen
Sachtext Informationen, Fachbegriffe, Beispiele, Erklärungen Schlüsselwörter markieren und Abschnitte zusammenfassen
Gedicht Verse, Strophen, Klang, Bilder, Gefühle laut lesen und sprachliche Bilder deuten
Aufgabenstellung Operatoren wie erkläre, begründe, vergleiche Arbeitsauftrag einkreisen und in Teilschritte zerlegen


Der Textdetektiv: Eine Methode in sechs Schritten

Die Methode Textdetektiv hilft Dir, einen Text systematisch zu entschlüsseln. Sie eignet sich besonders für längere Sachtexte, literarische Texte und Aufgabenstellungen.

  1. Überblick gewinnen: Lies Überschrift, Zwischenüberschriften, Bilder und den ersten Absatz.
  2. Leseauftrag klären: Unterstreiche, was Du herausfinden sollst.
  3. Schlüsselstellen markieren: Markiere nur Wörter oder kurze Satzteile, die wirklich wichtig sind.
  4. Unklarheiten klären: Notiere Fragezeichen und suche Hinweise im Text.
  5. Inhalt sichern: Schreibe pro Abschnitt einen kurzen Satz.
  6. Antwort formulieren: Beantworte die Aufgabe mit eigenen Worten und belege Deine Aussage am Text.


Genau lesen: Operatoren verstehen

Operatoren sind Arbeitsaufträge in Aufgabenstellungen. Sie sagen Dir, was Du tun sollst. Wer Operatoren nicht beachtet, beantwortet oft eine andere Frage als die gestellte. In Klasse 5 und 6 sind diese Operatoren besonders wichtig:

Operator Bedeutung Beispiel
Nennen Du schreibst kurze passende Angaben auf. Nenne zwei Figuren der Geschichte.
Beschreiben Du stellst Merkmale genau und geordnet dar. Beschreibe den Ort der Handlung.
Erklären Du machst deutlich, warum oder wie etwas geschieht. Erkläre, warum die Figur so handelt.
Vergleichen Du zeigst Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Vergleiche die beiden Textstellen.
Begründen Du nennst eine Aussage und passende Gründe oder Belege. Begründe Deine Meinung zum Verhalten der Figur.
Zusammenfassen Du gibst das Wichtigste kurz in eigenen Worten wieder. Fasse den Abschnitt zusammen.


Digitale Lesekompetenz

Heute liest Du nicht nur Bücher und Arbeitsblätter, sondern auch Internetseiten, Chats, Suchergebnisse, Erklärvideos mit Untertiteln, Lernplattformen und digitale Aufgaben. Digitale Lesekompetenz bedeutet, Informationen online zu verstehen, einzuordnen und kritisch zu prüfen. Dabei ist wichtig, Quelle, Autor, Datum, Absicht und Werbung zu beachten. Nicht alles, was im Internet steht, ist richtig oder vollständig.

Wenn Du eine Internetseite liest, frage Dich: Wer hat den Text geschrieben? Wozu wurde er veröffentlicht? Gibt es Belege? Ist die Information aktuell? Passt die Seite zu meiner Aufgabe? Diese Fragen helfen Dir, zwischen Information, Meinung, Werbung und Unterhaltung zu unterscheiden.


Häufige Lesefehler und hilfreiche Gegenstrategien

Viele Lesefehler entstehen nicht aus Faulheit, sondern aus fehlender Strategie. Wenn Du weißt, was schwierig ist, kannst Du gezielt üben.

Schwierigkeit Woran Du sie erkennst Gegenstrategie
Zu schnelles Lesen Du weißt nach dem Absatz kaum noch, worum es ging. Langsamer lesen und nach jedem Abschnitt einen Satz notieren.
Zu viel markieren Fast der ganze Text ist unterstrichen. Nur Schlüsselwörter und wichtige Satzteile markieren.
Unklare Wörter übergehen Du verstehst den Zusammenhang nicht. Bedeutung aus dem Kontext erschließen und Fachbegriffe notieren.
Aufgabe nicht beachten Deine Antwort passt nicht genau zur Frage. Operator einkreisen und Aufgabe in Teilschritte zerlegen.
Ohne Belege antworten Deine Meinung bleibt unbegründet. Eine passende Textstelle suchen und darauf verweisen.


Lesetraining für Klasse 5 und 6

Gute Lesekompetenz entsteht durch regelmäßiges Üben. Kurze, häufige Leseübungen sind oft wirksamer als seltene lange Übungen. Du kannst allein, mit einer Partnerin oder einem Partner, in der Gruppe oder mit der ganzen Klasse trainieren.

  1. Lesetagebuch: Schreibe nach dem Lesen kurze Einträge zu Inhalt, Figuren, Fragen und Lieblingsstellen.
  2. Lautlesetandem: Lies mit einer Partnerin oder einem Partner einen kurzen Text wiederholt laut.
  3. Lesekonferenz: Sprecht in einer Gruppe über Textstellen, Fragen und Deutungen.
  4. Fünf-Finger-Methode: Prüfe bei einer Seite, ob mehr als fünf Wörter unklar sind; dann ist der Text vielleicht noch zu schwer.
  5. Fragen an den Text: Formuliere vor, während und nach dem Lesen eigene Fragen.


Selbstcheck: Wie gut entschlüsselst Du Texte?

Nutze diesen Selbstcheck nach dem Lesen eines Textes. Je öfter Du die Fragen ehrlich beantwortest, desto besser erkennst Du Deine Stärken und Übungsfelder.

Frage Ja Teilweise Noch nicht
Ich kann sagen, worum es im Text insgesamt geht.
Ich habe wichtige Schlüsselwörter erkannt.
Ich kann unbekannte Wörter erklären oder nachschlagen.
Ich kann die Aufgabe mit eigenen Worten erklären.
Ich kann meine Antwort mit Textstellen begründen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Lesekompetenz? (Texte verstehen nutzen und beurteilen können) (!Möglichst schnell jede Seite beenden) (!Nur laut und fehlerfrei vorlesen) (!Schöne Bücher sammeln)




Welche Strategie hilft Dir vor dem Lesen besonders? (Überschrift und Bilder betrachten) (!Alle Nebensätze abschreiben) (!Den Schluss auswendig lernen) (!Jedes Wort sofort markieren)




Was ist ein Schlüsselwort? (Ein besonders wichtiges Wort im Text) (!Ein Wort mit vielen Buchstaben) (!Ein Wort am Ende jeder Zeile) (!Ein Wort aus der Überschrift des Heftes)




Was bedeutet Scanning? (Gezielt nach bestimmten Informationen suchen) (!Einen Text laut auswendig lernen) (!Einen Text ohne Pause abschreiben) (!Einen Text nach Reimen ordnen)




Was bedeutet Skimming? (Einen Text überblicksartig lesen) (!Jede Textstelle vollständig markieren) (!Nur die schwierigen Wörter lesen) (!Einen Text rückwärts lesen)




Warum sind Operatoren wichtig? (Sie zeigen den genauen Arbeitsauftrag) (!Sie ersetzen das Lesen des Textes) (!Sie stehen nur in Gedichten) (!Sie sind immer Namen von Figuren)




Was hilft beim Verstehen unbekannter Wörter? (Den Zusammenhang des Satzes nutzen) (!Das Wort grundsätzlich überspringen) (!Den ganzen Text weglegen) (!Nur die erste Silbe lesen)




Was gehört zu einer guten Begründung? (Eine Aussage mit passendem Grund oder Beleg) (!Eine Antwort ohne Textbezug) (!Eine möglichst lange Überschrift) (!Ein abgeschriebener Zufallssatz)




Welche Aussage beschreibt Leseflüssigkeit richtig? (Sicher sinnvoll betont und angemessen schnell lesen) (!So schnell wie möglich ohne Pausen lesen) (!Nur schwierige Wörter laut sprechen) (!Jeden Satz einzeln auswendig lernen)




Was solltest Du nach dem Lesen eines Abschnitts tun? (Den Inhalt kurz in eigenen Worten sichern) (!Alle Wörter bunt anmalen) (!Sofort einen neuen Text beginnen) (!Nur die Seitenzahl notieren)





Memory

Skimming Überblick gewinnen
Scanning Gezielt Informationen suchen
Schlüsselwort Wichtiges Wort im Text
Operator Arbeitsauftrag erkennen
Beleg Textstelle zur Begründung
Randnotiz Kurzer Hinweis am Textrand
Vorwissen Bereits Bekanntes aktivieren





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Vorwissen aktivieren Vor dem Lesen
Schlüsselwörter markieren Während des Lesens
Abschnitt zusammenfassen Nach einem Abschnitt
Beleg suchen Antwort begründen
Quelle prüfen Digitales Lesen






Kreuzworträtsel

Lesestrategie Wie nennt man ein planvolles Vorgehen beim Lesen?
Textart Was erkennst Du, wenn Du Sachtext Gedicht oder Erzählung unterscheidest?
Markieren Welche Methode hebt wichtige Wörter im Text hervor?
Vorwissen Was nutzt Du, wenn Du bereits Bekanntes mit einem Text verbindest?
Scanning Wie heißt das gezielte Suchen nach bestimmten Informationen?
Skimming Wie heißt das überblicksartige Lesen eines Textes?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Lesekompetenz bedeutet, Texte nicht nur zu lesen, sondern ihren Sinn zu

. Vor dem Lesen hilft es, die

zu betrachten und eigenes Vorwissen zu aktivieren. Während des Lesens solltest Du wichtige

markieren und unklare Stellen kennzeichnen. Beim Scanning suchst Du gezielt nach bestimmten

. Nach dem Lesen formulierst Du die Hauptaussage in

Worten. Eine gute Antwort wird stärker, wenn Du sie mit einem passenden

aus dem Text begründest. Beim digitalen Lesen prüfst Du außerdem die

, damit Du Informationen besser einschätzen kannst.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Lieblingsbuch: Wähle eine kurze Stelle aus einem Buch, das Du magst, und lies sie einer Partnerin oder einem Partner vor. Erkläre danach, warum Du diese Stelle ausgewählt hast.
  2. Schlüsselwort: Markiere in einem kurzen Sachtext höchstens zehn Schlüsselwörter und vergleiche Deine Auswahl mit einer anderen Person.
  3. Lesetagebuch: Schreibe zu einem gelesenen Kapitel drei Sätze: Worum ging es, was war wichtig und welche Frage hast Du noch?
  4. Operator: Sammle fünf Operatoren aus Aufgabenstellungen in Deinem Deutschbuch und erkläre sie mit eigenen Beispielen.


Standard

  1. Textdetektiv: Bearbeite einen Sachtext mit der Sechs-Schritte-Methode und erstelle eine übersichtliche Randnotiz-Spalte.
  2. Figurenanalyse: Lies eine kurze Erzählung und beschreibe eine Figur mit drei passenden Textbelegen.
  3. Lesestrategie: Erstelle ein Plakat, auf dem Du Skimming und Scanning mit Beispielen erklärst.
  4. Wortschatz: Lege ein persönliches Wörterbuch zu einem schwierigen Text an und schreibe zu jedem Begriff einen Beispielsatz.


Schwer

  1. Lesekonferenz: Organisiere in einer Gruppe eine Lesekonferenz zu einer Geschichte. Verteilt Rollen wie Gesprächsleitung, Textstellenfinder und Fragestellerin.
  2. Medienvergleich: Vergleiche einen kurzen Sachtext mit einem Erklärvideo zum gleichen Thema. Prüfe, welche Informationen gleich sind und welche fehlen.
  3. Kritisches Lesen: Untersuche eine Internetseite zu einem Unterrichtsthema. Beurteile Quelle, Absicht, Aktualität und Verständlichkeit.
  4. Unterrichtsmaterial: Gestalte ein Arbeitsblatt für jüngere Lernende, das eine Lesestrategie erklärt und eine kleine Übung enthält.



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Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis erstellst Du ein kleines Lesekompetenz-Portfolio. Es enthält einen bearbeiteten Text mit Markierungen, eine kurze Zusammenfassung, eine Liste unbekannter Wörter mit Erklärungen, eine begründete Antwort mit Textbeleg und eine persönliche Reflexion. In der Reflexion schreibst Du, welche Lesestrategie Dir besonders geholfen hat und woran Du weiter üben möchtest.


Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Du erhältst einen unbekannten Sachtext. Erkläre, welche drei Lesestrategien Du in welcher Reihenfolge anwenden würdest und begründe Deine Auswahl.
  2. Textvergleich: Vergleiche zwei kurze Texte zum gleichen Thema. Arbeite heraus, welcher Text verständlicher ist, und begründe Deine Einschätzung mit sprachlichen Merkmalen.
  3. Fehleranalyse: Eine Schülerin markiert fast den gesamten Text. Erkläre, warum das problematisch ist, und entwickle eine bessere Markierstrategie.
  4. Operatorenverständnis: Eine Aufgabe lautet: Begründe, warum die Figur am Ende anders handelt als am Anfang. Zerlege den Arbeitsauftrag in sinnvolle Teilschritte.
  5. Digitale Lesekompetenz: Du findest online zwei widersprüchliche Informationen. Beschreibe, wie Du prüfen kannst, welcher Quelle Du eher vertrauen würdest.
  6. Leseflüssigkeit: Erkläre, warum flüssiges Lesen das Textverständnis unterstützen kann, aber allein noch keine vollständige Lesekompetenz beweist.
  7. Belegen: Formuliere zu einer Behauptung über eine Figur eine passende Begründung und erkläre, welche Art von Textstelle als Beleg geeignet wäre.




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