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Plakate gestalten

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Plakate gestalten




Einleitung

Plakate gestalten verbindet Deutschunterricht, Kunstunterricht und Medienbildung. Ein Plakat ist ein großformatiges Kommunikationsmittel, das eine Botschaft schnell sichtbar macht. Es soll informieren, neugierig machen, überzeugen oder zum Handeln auffordern. In Klasse 5–6 lernst Du, wie aus einer Idee ein wirksames Plakat wird: Du planst eine klare Botschaft, formulierst passende Texte, ordnest Bild und Schrift sinnvoll an und beachtest dabei Urheberrecht, Bildquellen und faire Mediennutzung.

Ein gutes Plakat wirkt oft schon aus einiger Entfernung. Dafür braucht es einen starken Blickfang, eine lesbare Überschrift, eine klare Zielgruppe, eine passende Bildsprache und eine übersichtliche Gestaltung. Du lernst hier nicht nur, ein schönes Plakat zu erstellen, sondern auch zu begründen, warum es funktioniert.

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Videoimpuls: Das Video zeigt, wie Deutsch, Kunst und Medienbildung beim Thema Plakatgestaltung zusammenkommen. Achte beim Anschauen besonders darauf, wie Ideen gesammelt, Texte verdichtet und Gestaltungsmittel bewusst eingesetzt werden.


Was ist ein Plakat?

Ein Plakat ist ein öffentlich sichtbares Medium. Es kann für eine Veranstaltung, eine Ausstellung, ein Buch, einen Film, eine Schulaktion, ein Theaterstück, eine Umweltkampagne oder ein soziales Anliegen werben. Anders als ein langer Text muss ein Plakat sehr schnell verstanden werden. Deshalb werden Informationen ausgewählt, vereinfacht und gestalterisch geordnet.

Merksatz: Ein Plakat ist gelungen, wenn Betrachterinnen und Betrachter schnell erkennen, worum es geht, warum es wichtig ist und was sie als Nächstes tun sollen.


Funktionen von Plakaten

Plakate können unterschiedliche Aufgaben haben. Manche Plakate informieren über Ort, Zeit und Thema. Andere wollen zum Nachdenken anregen, eine Meinung ausdrücken oder Menschen zu einer Handlung bewegen. Im Unterricht kannst Du Plakate nutzen, um ein Buch vorzustellen, ein Gedicht zu visualisieren, für eine Schulveranstaltung zu werben oder eine eigene Medienbotschaft zu gestalten.

  1. Informationsplakat: Es erklärt ein Thema übersichtlich und sachlich.
  2. Werbeplakat: Es macht auf ein Produkt, eine Veranstaltung oder ein Angebot aufmerksam.
  3. Kulturplakat: Es kündigt zum Beispiel Theater, Konzert, Ausstellung oder Film an.
  4. Aktionsplakat: Es fordert zu einer konkreten Handlung auf.
  5. Meinungsplakat: Es zeigt einen Standpunkt und will überzeugen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du ein Plakat planen, gestalten, prüfen und vorstellen. Dabei verbindest Du sprachliche, künstlerische und mediale Kompetenzen.

  1. Botschaft: Du formulierst eine klare Hauptaussage für Dein Plakat.
  2. Zielgruppe: Du beschreibst, wen Dein Plakat erreichen soll.
  3. Slogan: Du entwickelst einen kurzen, einprägsamen Text.
  4. Typografie: Du wählst Schriftgrößen und Schriftarten passend aus.
  5. Layout: Du ordnest Bild, Text, Farben und freie Flächen bewusst an.
  6. Bildsprache: Du erklärst, wie Bilder, Symbole und Farben wirken.
  7. Urheberrecht: Du nutzt Bilder und Texte verantwortungsvoll.
  8. Feedback: Du überarbeitest Dein Plakat mithilfe einer Checkliste.


Die Grundidee: Botschaft und Zielgruppe

Bevor Du mit Farben, Formen und Bildern beginnst, brauchst Du eine klare Gestaltungsabsicht. Die wichtigste Frage lautet: Was soll mein Plakat bewirken? Ein Plakat für einen Vorlesetag sieht anders aus als ein Plakat gegen Müll auf dem Schulhof. Ein Plakat für jüngere Kinder braucht andere Wörter und Bilder als ein Plakat für Eltern oder Jugendliche.

Zur Planung helfen Dir drei Leitfragen:

  1. Worum geht es?: Formuliere das Thema in einem kurzen Satz.
  2. Wen will ich erreichen?: Beschreibe die Zielgruppe möglichst genau.
  3. Was sollen die Menschen tun oder denken?: Leite daraus Deine Hauptbotschaft ab.

Beispiel: Du möchtest für eine Lesenacht in der Schule werben. Die Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 5–6. Die Botschaft könnte lauten: Lesen macht gemeinsam besonders viel Spaß. Daraus entsteht vielleicht der Slogan: Nacht der Bücher – komm mit auf Lesereise!


Deutsch: Texte für Plakate schreiben

Im Deutschunterricht lernst Du, Informationen auszuwählen, treffend zu formulieren und sprachliche Wirkung zu erzeugen. Für ein Plakat brauchst Du keine langen Absätze. Du brauchst kurze, klare und gut lesbare Textbausteine.


Headline, Slogan und Information

Die Headline ist die wichtigste Überschrift. Sie muss auffallen und das Thema sofort erkennbar machen. Der Slogan ist ein kurzer Merksatz. Er kann witzig, überraschend, ernst, motivierend oder gereimt sein. Die Information liefert die wichtigsten Fakten, zum Beispiel Datum, Ort, Zeit, Eintritt, Treffpunkt oder Kontakt.

  1. Headline: Sie steht groß und deutlich sichtbar auf dem Plakat.
  2. Slogan: Er bleibt im Kopf und unterstützt die Botschaft.
  3. Kurzinfo: Sie beantwortet wichtige W-Fragen.
  4. Call to Action: Er sagt, was die Zielgruppe tun soll.

Beispiel für ein Veranstaltungsplakat: Die Headline lautet Schulfest 2026. Der Slogan lautet Feiern, spielen, staunen! Die Kurzinfos nennen Datum, Uhrzeit, Ort und besondere Programmpunkte. Der Call to Action lautet Bring Deine Familie mit!


Sprache bewusst einsetzen

Ein Plakattext sollte kurz, aktiv und verständlich sein. Vermeide lange Schachtelsätze. Nutze starke Verben und konkrete Wörter. Achte darauf, dass Text und Bild zusammenpassen. Ein ernstes Thema wie Cybermobbing braucht eine andere Sprache als ein fröhliches Sommerfest.

Gute Plakattexte haben häufig diese Eigenschaften:

  1. Kürze: Wenige Wörter reichen oft aus.
  2. Klarheit: Die Botschaft ist eindeutig.
  3. Wirkung: Die Sprache erzeugt Aufmerksamkeit.
  4. Adressierung: Die Zielgruppe fühlt sich angesprochen.
  5. Lesbarkeit: Der Text kann auch aus Entfernung gelesen werden.


Kunst: Gestaltungsmittel bewusst nutzen

Im Kunstunterricht lernst Du, wie Farben, Formen, Linien, Bilder und Flächen wirken. Ein Plakat ist nicht nur Text. Es ist eine Komposition, in der alles zusammenarbeiten soll. Schon die Platzierung eines Bildes kann entscheiden, ob ein Plakat ruhig, spannend, freundlich, ernst oder chaotisch wirkt.

Das historische Bauhaus-Beispiel zeigt, wie stark Form, Farbe, Schrift und Anordnung zusammenwirken können. Für Deine eigene Gestaltung musst Du nicht kopieren, sondern bewusst entscheiden: Was soll auffallen? Was soll ruhig bleiben? Welche Formen passen zur Aussage?


Blickfang und visuelle Hierarchie

Der Blickfang ist das Element, das zuerst auffällt. Das kann ein großes Bild, eine starke Farbe, eine ungewöhnliche Form oder eine sehr große Überschrift sein. Danach führt die visuelle Hierarchie den Blick weiter: zuerst die Hauptaussage, dann wichtige Informationen, zuletzt Details.

Eine einfache Regel lautet: Nicht alles darf gleich wichtig aussehen. Wenn jedes Element schreit, versteht man am Ende nichts. Ein gutes Plakat setzt Schwerpunkte.

  1. Groß: Wichtiges darf größer sein.
  2. Kontrast: Unterschiedliche Farben oder Helligkeiten erzeugen Aufmerksamkeit.
  3. Position: Oben, mittig oder stark freigestellt wirkt oft wichtiger.
  4. Abstand: Freie Fläche hilft, Wichtiges zu erkennen.
  5. Wiederholung: Wiederkehrende Formen schaffen Ordnung.


Farbe und Wirkung

Farben lösen Stimmungen aus und helfen bei der Orientierung. Warme Farben wie Rot, Orange und Gelb wirken oft auffällig, lebendig oder warnend. Kühle Farben wie Blau und Grün wirken häufig ruhiger, sachlicher oder vertrauensvoll. Entscheidend ist aber immer der Zusammenhang. Rot kann für Liebe, Gefahr, Energie oder Stoppsignal stehen.

Wähle nicht zu viele Farben. Für Klasse 5–6 ist eine einfache Farbstrategie hilfreich: Eine Hauptfarbe, eine Nebenfarbe und eine neutrale Farbe reichen oft aus. Achte auf guten Farbkontrast, damit Schrift lesbar bleibt.


Typografie und Lesbarkeit

Typografie bedeutet Gestaltung von Schrift. Dazu gehören Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand, Hervorhebung und Anordnung. Für ein Plakat ist Lesbarkeit besonders wichtig. Eine sehr verspielte Schrift kann schön aussehen, aber schwer zu lesen sein.

  1. Schriftgröße: Die wichtigste Überschrift muss groß genug sein.
  2. Schriftart: Verwende höchstens zwei gut passende Schriftarten.
  3. Großbuchstaben: Nutze sie sparsam, weil lange Wörter schwerer lesbar werden.
  4. Zeilenlänge: Kurze Textzeilen sind auf Plakaten meist besser.
  5. Schriftkontrast: Dunkle Schrift auf hellem Hintergrund oder helle Schrift auf dunklem Hintergrund ist oft gut lesbar.


Bildsprache und Symbolik

Die Bildsprache entscheidet, wie ein Plakat emotional wirkt. Ein Foto kann realistisch wirken, eine Zeichnung persönlicher, ein Symbol besonders schnell verständlich. Ein Bild sollte nicht nur dekorieren, sondern die Botschaft verstärken.

Bei abstrakten oder geometrischen Entwürfen siehst Du besonders gut, wie Formen und Flächen Spannung erzeugen. Auch ohne viele Details kann eine Gestaltung deutlich und einprägsam wirken.


Medienbildung: Bilder, Quellen und Verantwortung

Wenn Du Bilder, Icons, Fotos oder Schriften aus dem Internet nutzt, arbeitest Du mediengestalterisch. Dann musst Du auch Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht und Datenschutz beachten. Nicht jedes Bild, das Du online findest, darfst Du einfach auf einem Plakat verwenden.


Faire Mediennutzung

Für schulische Plakate ist es gut, eigene Fotos, eigene Zeichnungen oder frei lizenzierte Medien zu nutzen. Plattformen wie Wikimedia Commons enthalten viele Bilder mit freien Lizenzen. Trotzdem musst Du prüfen, welche Bedingungen gelten. Bei Creative Commons kann zum Beispiel eine Namensnennung nötig sein.

  1. Eigenes Bild: Du hast es selbst gezeichnet oder fotografiert.
  2. Freie Lizenz: Das Bild darf unter bestimmten Bedingungen genutzt werden.
  3. Namensnennung: Die Urheberin oder der Urheber wird korrekt angegeben.
  4. Persönlichkeitsrecht: Personen auf Fotos müssen mit der Veröffentlichung einverstanden sein.
  5. Quellenangabe: Du notierst, woher Bild, Text oder Idee stammen.


KI-Werkzeuge verantwortungsvoll einsetzen

Auch Künstliche Intelligenz kann Ideen, Bildentwürfe oder Textvorschläge liefern. Trotzdem bleibt die Verantwortung bei Dir. Prüfe Ergebnisse auf Richtigkeit, Vorurteile, unpassende Darstellungen und Rechtefragen. Verwende KI nicht, um fremde Leistungen als eigene auszugeben. Sinnvoll ist KI, wenn sie Dir beim Brainstorming, beim Überarbeiten eines Slogans oder beim Finden von Gestaltungsvarianten hilft.

Fairer Einsatz bedeutet: Du nutzt digitale Werkzeuge transparent, prüfst die Ergebnisse kritisch und gestaltest am Ende bewusst selbst.


Von der Idee zum fertigen Plakat

Ein gelungenes Plakat entsteht selten im ersten Versuch. Gute Gestaltung ist ein Prozess. Du planst, skizzierst, entscheidest, gestaltest, überprüfst und verbesserst.


Schritt 1: Thema klären

Formuliere Dein Thema in einem Satz. Beispiel: Unser Plakat lädt zur Lesenacht der Klasse 6 ein. Danach notierst Du Zielgruppe, Anlass, Ort, Datum und gewünschte Wirkung. Bei einem Meinungsplakat notierst Du zusätzlich Deinen Standpunkt.


Schritt 2: Ideen sammeln

Sammle Wörter, Bilder, Farben und Symbole. Nutze ein Cluster, eine Mindmap oder kleine Skizzen. Suche nach starken Begriffen, die zur Botschaft passen. Beim Thema Lesenacht könnten das Wörter wie Bücher, Taschenlampe, Fantasie, Nacht, Abenteuer und Vorlesen sein.


Schritt 3: Entwurf skizzieren

Zeichne mehrere kleine Thumbnail-Skizzen. Das sind Mini-Entwürfe, mit denen Du schnell verschiedene Anordnungen ausprobierst. Überlege: Wo steht die Überschrift? Wo ist der Blickfang? Wo stehen die wichtigen Informationen? Wo bleibt freie Fläche?


Schritt 4: Gestaltung ausarbeiten

Nun entscheidest Du Dich für einen Entwurf. Wähle Farben, Schrift, Bilder und Formate. Achte darauf, dass alles zusammenpasst. Überprüfe die Lesbarkeit aus mehreren Metern Entfernung. Wenn ein Plakat nur aus der Nähe funktioniert, ist es noch nicht stark genug.


Schritt 5: Feedback einholen und überarbeiten

Zeige Deinen Entwurf einer Mitschülerin, einem Mitschüler oder einer Gruppe. Frage nicht nur: Gefällt es Dir? Frage genauer: Was fällt zuerst auf? Worum geht es? Welche Information fehlt? Was ist schwer lesbar? Danach überarbeitest Du Dein Plakat.


Checkliste für Dein Plakat

Diese Checkliste hilft Dir vor der Abgabe. Lies jeden Punkt bewusst und verbessere Dein Plakat, wenn nötig.

  1. Botschaft: Die Hauptaussage ist sofort erkennbar.
  2. Zielgruppe: Gestaltung und Sprache passen zu den Menschen, die erreicht werden sollen.
  3. Headline: Die Überschrift ist groß, klar und gut lesbar.
  4. Slogan: Der Merksatz ist kurz und einprägsam.
  5. Information: Wichtige W-Fragen sind beantwortet.
  6. Blickfang: Ein Element zieht zuerst Aufmerksamkeit auf sich.
  7. Layout: Text und Bild sind übersichtlich angeordnet.
  8. Kontrast: Schrift und Hintergrund sind deutlich unterscheidbar.
  9. Farbe: Die Farben passen zur Wirkung und sind nicht zufällig gewählt.
  10. Bildrechte: Bilder, Schriften und Quellen sind erlaubt und notiert.


Plakate analysieren

Wer Plakate gestalten will, sollte auch Plakate untersuchen können. Bei einer Plakatanalyse beschreibst Du zuerst, was Du siehst. Danach erklärst Du, wie die Gestaltung wirkt. Zum Schluss bewertest Du, ob das Plakat seine Zielgruppe wahrscheinlich erreicht.

Eine einfache Analyse folgt drei Schritten:

  1. Beschreibung: Was ist zu sehen? Welche Texte, Bilder, Farben und Formen gibt es?
  2. Deutung: Welche Wirkung entsteht? Welche Botschaft wird vermittelt?
  3. Bewertung: Ist das Plakat überzeugend? Was könnte verbessert werden?

Achte darauf, Beschreibung und Bewertung nicht zu vermischen. Statt Das Plakat ist langweilig kannst Du genauer schreiben: Das Plakat verwendet wenig Kontrast, die Überschrift ist klein und der Blickfang fehlt. Dadurch wirkt es weniger auffällig.


Beispielprojekt: Plakat für eine Schulveranstaltung

Stell Dir vor, Deine Klasse plant einen Bücherflohmarkt. Euer Plakat soll Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte einladen. Die Hauptbotschaft lautet: Gebrauchte Bücher bekommen ein neues Zuhause. Die Zielgruppe ist die Schulgemeinschaft. Als Blickfang könntest Du einen großen Bücherstapel mit einem Preisschild gestalten. Die Farben könnten freundlich und warm sein. Die Headline könnte lauten: Bücherflohmarkt in der Aula. Der Slogan könnte lauten: Schmökern, finden, weiterlesen!

Für die Gestaltung brauchst Du klare Informationen: Datum, Uhrzeit, Ort, wer verkaufen darf, wohin der Erlös geht und wen man bei Fragen anspricht. So verbindet das Plakat Sachinformation, Werbesprache und visuelle Gestaltung.


Unterrichtsidee: Plakatwerkstatt

Eine Plakatwerkstatt kann in mehreren Unterrichtsstunden durchgeführt werden. Zuerst analysiert Ihr Beispiele. Danach sammelt Ihr Kriterien. Anschließend entwickelt Ihr eigene Entwürfe, gebt Euch Feedback und gestaltet eine Endfassung. Am Ende präsentiert Ihr Eure Plakate in einer kleinen Ausstellung und erklärt Eure Entscheidungen.

  1. Analysephase: Ihr untersucht Aufbau, Sprache und Wirkung vorhandener Plakate.
  2. Planungsphase: Ihr legt Thema, Zielgruppe, Botschaft und Format fest.
  3. Entwurfsphase: Ihr zeichnet mehrere Skizzen.
  4. Gestaltungsphase: Ihr erstellt das Plakat analog oder digital.
  5. Präsentationsphase: Ihr stellt Wirkung und Gestaltungsentscheidungen vor.
  6. Reflexionsphase: Ihr beurteilt, was gut gelungen ist und was verbessert werden könnte.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist die wichtigste Aufgabe eines Plakats? (Eine Botschaft schnell und verständlich vermitteln) (!Möglichst viele lange Texte sammeln) (!Alle Farben gleichzeitig verwenden) (!Nur dekorativ wirken)




Was bedeutet Zielgruppe bei der Plakatgestaltung? (Die Menschen, die mit dem Plakat erreicht werden sollen) (!Die Gruppe, die das Plakat bewertet) (!Die Personen, die das Papier herstellen) (!Die Farben, die auf dem Plakat vorkommen)




Was ist ein Slogan? (Ein kurzer einprägsamer Merksatz) (!Ein langer Erklärungstext) (!Eine Quellenangabe) (!Eine zufällige Bildauswahl)




Was beschreibt der Begriff Typografie? (Die Gestaltung von Schrift) (!Das Mischen von Wasserfarben) (!Das Ausschneiden von Papier) (!Das Fotografieren von Personen)




Warum ist Kontrast auf einem Plakat wichtig? (Er macht wichtige Elemente besser erkennbar) (!Er ersetzt alle Informationen) (!Er macht Quellenangaben unnötig) (!Er verhindert jede Überarbeitung)




Was gehört zu einer guten Plakatplanung? (Thema, Zielgruppe und Botschaft klären) (!Sofort ohne Entwurf losmalen) (!Alle Informationen gleich groß schreiben) (!Nur die Lieblingsfarbe verwenden)




Was ist ein Blickfang? (Das Element, das zuerst Aufmerksamkeit erzeugt) (!Der kleinste Text am Rand) (!Die Rückseite des Plakats) (!Eine Liste aller Materialien)




Was solltest Du bei Bildern aus dem Internet beachten? (Urheberrecht und erlaubte Nutzung prüfen) (!Jedes Bild ohne Nachdenken kopieren) (!Quellenangaben grundsätzlich weglassen) (!Nur unscharfe Bilder verwenden)




Was ist ein Call to Action? (Eine klare Handlungsaufforderung) (!Eine geheime Signatur) (!Ein sehr langer Hintergrundtext) (!Ein Fehler in der Bildbearbeitung)




Warum sind Entwurfsskizzen hilfreich? (Sie zeigen verschiedene Gestaltungsideen schnell) (!Sie ersetzen jede Endfassung) (!Sie machen Feedback unmöglich) (!Sie verhindern klare Entscheidungen)





Memory

Blickfang Lenkt den ersten Blick
Zielgruppe Personen die erreicht werden sollen
Slogan Kurzer Merksatz
Typografie Gestaltung der Schrift
Kontrast Auffälliger Unterschied
Layout Anordnung aller Elemente
Urheberrecht Schutz für fremde Werke





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Blickfang Erster Aufmerksamkeitspunkt
Headline Wichtigste Überschrift
Slogan Kurzer Merksatz
Call to Action Konkrete Handlungsaufforderung
Quellenangabe Hinweis auf verwendete Materialien





Kreuzworträtsel

Slogan Wie nennt man einen kurzen einprägsamen Werbesatz?
Kontrast Welches Gestaltungsmittel entsteht durch starke Unterschiede?
Typografie Wie heißt die Gestaltung von Schrift?
Layout Wie nennt man die Anordnung von Text und Bild?
Zielgruppe Für wen wird ein Plakat gezielt gestaltet?
Blickfang Welches Element zieht zuerst Aufmerksamkeit auf sich?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein gutes

vermittelt seine Botschaft schnell und verständlich.
Am Anfang der Gestaltung steht die Frage nach der

.
Die wichtigste Aussage wird durch eine deutliche

hervorgehoben.
Ein starker

lenkt den ersten Blick auf das Plakat.
Mit passender

wird Schrift lesbar und ausdrucksstark.
Farben, Formen und Bilder bilden zusammen die

.
Fremde Bilder dürfen nur verwendet werden, wenn das

beachtet wird.
Vor der Abgabe hilft eine

, Fehler zu entdecken und die Wirkung zu verbessern.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Plakatdetektiv: Suche in der Schule oder zu Hause ein Plakat. Beschreibe in fünf Sätzen, was zuerst auffällt und welche Botschaft vermittelt wird.
  2. Sloganwerkstatt: Erfinde fünf Slogans für eine Lesenacht, ein Schulfest oder eine Umweltaktion. Markiere den stärksten Slogan und begründe Deine Wahl.
  3. Farbwirkung: Gestalte drei kleine Farbfelder zu den Stimmungen fröhlich, spannend und ruhig. Schreibe jeweils einen Satz zur Wirkung.
  4. Blickfang-Skizze: Zeichne drei Mini-Entwürfe für ein Plakat und setze jedes Mal einen anderen Blickfang ein.


Standard

  1. Veranstaltungsplakat: Gestalte ein Plakat für eine echte oder erfundene Schulveranstaltung. Verwende Headline, Slogan, Bild, Ort, Zeit und Call to Action.
  2. Plakatanalyse: Analysiere ein Plakat nach Beschreibung, Deutung und Bewertung. Nutze dabei die Begriffe Zielgruppe, Kontrast, Layout und Typografie.
  3. Bildrechte-Check: Suche ein frei nutzbares Bild auf Wikimedia Commons, notiere die Lizenz und erkläre, wie Du die Quelle korrekt angeben würdest.
  4. Feedbackrunde: Tausche Deinen Entwurf mit einer Partnerin oder einem Partner. Gib drei konkrete Rückmeldungen und überarbeite anschließend mindestens zwei Punkte.


Schwer

  1. Kampagnenplakat: Entwickle ein Plakat zu einem gesellschaftlichen Thema wie Müllvermeidung, Fairness im Netz oder Lesen fördern. Begründe schriftlich Deine Gestaltungsentscheidungen.
  2. Plakatserie: Gestalte drei zusammengehörige Plakate zu einem Thema. Achte auf einheitliche Farben, wiederkehrende Formen und unterschiedliche Hauptbotschaften.
  3. Medienvergleich: Vergleiche ein gedrucktes Plakat mit einem digitalen Social-Media-Beitrag. Erkläre Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei Format, Lesbarkeit und Zielgruppe.
  4. Ausstellungskonzept: Plant in einer Gruppe eine kleine Plakatausstellung. Erstellt Kriterien, ordnet die Plakate sinnvoll an und moderiert einen Rundgang für die Klasse.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Zielgruppe: Du sollst ein Plakat für denselben Bücherflohmarkt einmal für Kinder der Klasse 5 und einmal für Eltern gestalten. Erkläre, welche Texte, Bilder und Farben Du jeweils ändern würdest und warum.
  2. Gestaltungsentscheidung begründen: Wähle ein eigenes Plakat aus und beschreibe drei Entscheidungen zu Layout, Farbe und Schrift. Erkläre, wie diese Entscheidungen die Botschaft unterstützen.
  3. Problemfall Lesbarkeit: Ein Plakat hat viele Informationen, kleine Schrift und wenig Kontrast. Entwickle einen Überarbeitungsplan, der die Wirkung verbessert, ohne wichtige Informationen zu verlieren.
  4. Ethik und Medien: Eine Gruppe verwendet ein Bild aus dem Internet ohne Quellenangabe. Beurteile das Problem und formuliere eine faire Lösung für die weitere Arbeit.
  5. Plakatwirkung prüfen: Entwerfe einen kurzen Test mit drei Fragen, mit dem Du herausfinden kannst, ob Deine Zielgruppe das Plakat versteht.
  6. Deutsch-Kunst-Verknüpfung: Erkläre an einem Beispiel, wie ein guter Slogan und ein passender Blickfang gemeinsam eine stärkere Wirkung erzeugen als Text oder Bild allein.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis kannst Du ein eigenes Plakat einreichen und es kurz vorstellen. Bewertet wird nicht nur, ob es schön aussieht, sondern ob Deine Entscheidungen zur Botschaft passen. Nutze diese Kriterien für Deine Präsentation:

  1. Konzept: Thema, Zielgruppe und Botschaft sind klar erkennbar.
  2. Sprache: Headline, Slogan und Informationen sind kurz, korrekt und wirkungsvoll.
  3. Gestaltung: Blickfang, Layout, Farbe, Kontrast und Typografie sind bewusst eingesetzt.
  4. Medienkompetenz: Bilder, Schriften und Quellen werden verantwortungsvoll genutzt.
  5. Reflexion: Du kannst erklären, was gelungen ist und was Du verbessern würdest.




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  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

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Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

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Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

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