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KI-Recherche im Deutschunterricht

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Version vom 18. Juni 2026, 00:12 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
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KI-Recherche im Deutschunterricht



Einleitung

KI-Recherche im Unterricht und KI im Deutschunterricht gehören zu den zentralen Themen einer zeitgemäßen Medienbildung, weil Künstliche Intelligenz verändert, wie Menschen Informationen suchen, Texte planen, sprachlich überarbeiten und Quellen beurteilen. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du KI-Systeme im Deutschunterricht reflektiert für Recherche, Lesekompetenz, Schreibkompetenz, Argumentation, Quellenkritik und Medienkompetenz nutzen kannst. Der Kurs richtet sich besonders an Lernende der Klassen 5 bis 10, kann aber auch in der Lehrkräftebildung, in Projekten zur Digitalisierung und in fachübergreifenden Unterrichtsvorhaben eingesetzt werden.

Im Mittelpunkt steht nicht die Frage, ob KI „gut“ oder „schlecht“ ist. Entscheidend ist, ob Du lernst, KI-Ergebnisse zu verstehen, zu prüfen, zu verbessern und verantwortungsvoll zu nutzen. Eine KI kann Dir beim Sammeln von Ideen, beim Formulieren von Suchfragen, beim Vergleichen von Perspektiven oder beim Vereinfachen schwieriger Texte helfen. Sie ersetzt aber nicht Dein eigenes Denken, Deine Urteilskompetenz, Deine Verantwortung für ein Arbeitsergebnis und Deine Fähigkeit, sprachliche Entscheidungen zu begründen.

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Das eingebundene Video behandelt KI-Recherche im Unterricht / KI im Deutschunterricht mit dem Schwerpunkt Zukunftskompetenz, Sprache und Medienbildung. Es eignet sich als Einstieg, weil es zeigt, dass Generative KI nicht nur ein technisches Werkzeug ist, sondern auch Fragen nach Bildung, Autorenschaft, Quellenprüfung, Datenschutz, Urheberrecht und Fairness aufwirft.


Was bedeutet KI-Recherche?


Recherche als Denkprozess

Recherche bedeutet mehr als das schnelle Finden einer Antwort. Wer recherchiert, entwickelt eine Fragestellung, sucht passende Informationen, bewertet Quellen, vergleicht Aussagen, ordnet Ergebnisse und formuliert daraus eine eigene, nachvollziehbare Position. Im Deutschunterricht ist Recherche besonders wichtig, weil viele Aufgaben sprachliches und kritisches Denken verbinden: eine Erörterung vorbereiten, eine Reportage planen, ein Referat erstellen, eine Debatte führen, eine Inhaltsangabe absichern oder ein Sachtextthema erschließen.

KI-Recherche bedeutet, dass Du ein KI-Werkzeug als Unterstützung in diesen Prozess einbeziehst. Ein Chatbot kann Dir mögliche Suchbegriffe vorschlagen, ein Thema strukturieren, Gegenargumente sammeln, schwierige Begriffe erklären oder eine erste Übersicht liefern. Diese Ausgabe ist jedoch kein fertiger Beleg. Sie ist ein Arbeitsvorschlag, der geprüft, ergänzt und überarbeitet werden muss.


KI als Werkzeug und nicht als Quelle im engeren Sinn

Eine wichtige Unterscheidung lautet: Viele KI-Chatbots sind keine Quelle im klassischen Sinn. Eine wissenschaftliche Quelle, ein journalistischer Artikel, ein Gesetzestext oder ein Lexikonartikel hat in der Regel eine erkennbare Herkunft, ein Veröffentlichungsdatum, eine Autorenschaft und einen überprüfbaren Kontext. Ein KI-System erzeugt dagegen eine Antwort auf Grundlage von Mustern in Daten, Trainingsprozessen und aktuellen oder eingebundenen Informationen. Deshalb kann eine KI überzeugend klingende Aussagen formulieren, die unvollständig, veraltet, verzerrt oder falsch sind.

Für den Unterricht bedeutet das: Du kannst KI nutzen, um Recherchefragen zu entwickeln, Texte zu vergleichen oder Formulierungen zu prüfen. Du solltest KI-Ausgaben aber nicht ungeprüft als Beleg übernehmen. Gute Informationskompetenz zeigt sich darin, dass Du KI-Ergebnisse mit verlässlichen Quellen abgleichst und transparent machst, welche Hilfsmittel Du genutzt hast.


Warum das Thema in den Deutschunterricht gehört

Der Deutschunterricht fördert das Verstehen und Gestalten von Sprache. Genau dort verändert KI den Alltag: KI kann Texte zusammenfassen, Gedichte analysieren, Erörterungen strukturieren, Grammatik erklären, Schreibimpulse geben oder Rollen in einer Diskussion simulieren. Dadurch entstehen Chancen für individuelles Lernen, aber auch neue Risiken. Wenn Lernende KI nur als Abkürzung nutzen, verlieren sie Übung im eigenen Lesen, Denken und Schreiben. Wenn sie KI kritisch verwenden, können sie sprachbewusster, reflektierter und selbstständiger arbeiten.

KI-Recherche passt zu vielen Kompetenzbereichen des Deutschunterrichts: Lesen, Schreiben, Sprechen und Zuhören, Sprachreflexion und Medienbildung. Lernende können untersuchen, wie Texte entstehen, wie Argumente aufgebaut sind, wie Sprache wirkt und wie digitale Systeme Informationen auswählen oder darstellen.


Grundlagen: Künstliche Intelligenz, generative KI und Sprachmodelle


Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist ein Sammelbegriff für technische Systeme, die Aufgaben ausführen, für die Menschen häufig Intelligenz benötigen: Muster erkennen, Sprache verarbeiten, Bilder klassifizieren, Vorschläge machen oder Entscheidungen vorbereiten. KI ist kein einzelnes Gerät und keine denkende Person. Sie ist ein Feld der Informatik und umfasst unterschiedliche Verfahren, von regelbasierten Systemen bis zu maschinellem Lernen.

Die Grafik verdeutlicht, dass Deep Learning ein Teilbereich des maschinellen Lernens ist und maschinelles Lernen wiederum ein Teilbereich von KI sein kann. Für den Unterricht ist diese Unterscheidung hilfreich, weil nicht jede KI gleich funktioniert. Ein Rechtschreibprogramm, eine Suchmaschine, ein Übersetzungssystem und ein Chatbot arbeiten unterschiedlich und müssen deshalb unterschiedlich bewertet werden.


Generative KI

Generative KI erzeugt neue Inhalte, zum Beispiel Texte, Bilder, Tabellen, Programmcode, Zusammenfassungen oder Dialoge. Im Deutschunterricht geht es besonders um textgenerierende Systeme. Sie können Formulierungen vorschlagen, Schreibstile nachahmen, Textsorten simulieren oder Rückmeldungen zu Entwürfen geben. Das wirkt oft beeindruckend, bedeutet aber nicht, dass die KI den Inhalt wirklich versteht wie ein Mensch.

Eine generative KI kann auch Fehler erzeugen, die als Halluzination bezeichnet werden: Das System liefert eine scheinbar plausible, aber falsche oder erfundene Aussage. Gerade bei Namen, Jahreszahlen, Zitaten, Quellenangaben oder rechtlichen Fragen ist deshalb Vorsicht notwendig.


Sprachmodelle und Wahrscheinlichkeiten

Viele moderne KI-Textsysteme beruhen auf großen Sprachmodellen. Ein Sprachmodell berechnet, welche Wörter oder Textteile in einem bestimmten Kontext wahrscheinlich folgen. Es kann dadurch sehr flüssig schreiben, Zusammenhänge herstellen und verschiedene Stile nachbilden. Es besitzt aber keine eigene Erfahrung, kein Gewissen und keine Garantie auf Wahrheit.

Für Deine Arbeit bedeutet das: Eine KI-Antwort ist ein sprachlich erzeugtes Ergebnis. Du musst prüfen, ob die Aussage inhaltlich stimmt, ob die Begriffe passend verwendet werden, ob wichtige Perspektiven fehlen und ob die Antwort zu Deiner Aufgabe passt.


KI-Recherche im Unterricht Schritt für Schritt


1. Fragestellung klären

Eine gute Recherche beginnt mit einer klaren Fragestellung. Statt „KI und Schule“ könntest Du fragen: „Wie verändert KI die Quellenprüfung im Deutschunterricht?“ oder „Welche Chancen und Risiken hat KI beim Schreiben einer Erörterung in Klasse 9?“ Eine genaue Frage verhindert, dass Du Dich in allgemeinen Antworten verlierst.

Für die Arbeit mit KI ist es sinnvoll, Deine Fragestellung in Teilfragen zu zerlegen. Du kannst eine KI bitten, Dir mögliche Unterfragen vorzuschlagen. Danach entscheidest Du selbst, welche Fragen sinnvoll sind. Damit bleibt die Verantwortung bei Dir.


2. Vorwissen aktivieren

Bevor Du ein KI-System nutzt, solltest Du Dein eigenes Vorwissen notieren. Was weißt Du bereits? Welche Begriffe kennst Du? Welche Vermutungen hast Du? Dieser Schritt schützt Dich davor, KI-Ausgaben einfach zu übernehmen. Wenn Du Dein Vorwissen sichtbar machst, kannst Du später besser erkennen, was neu, fragwürdig oder widersprüchlich ist.

Im Deutschunterricht kann daraus ein Lerntagebuch, eine Mindmap, ein Cluster oder ein kurzer Einstiegstext entstehen. Besonders hilfreich ist die Frage: „Was müsste ich überprüfen, bevor ich diese Aussage glaube?“


3. Suchbegriffe und Prompts entwickeln

Ein Prompt ist eine Eingabe an ein KI-System. Für KI-Recherche sind gute Prompts präzise, transparent und überprüfbar. Ein schwacher Prompt lautet: „Erzähl mir etwas über KI.“ Ein stärkerer Prompt lautet: „Nenne fünf überprüfbare Teilfragen zum Thema KI-Recherche im Deutschunterricht Klasse 8 und erkläre, welche Quellenarten dafür geeignet wären.“

Gute Prompts enthalten häufig Angaben zu Ziel, Thema, Niveau, Textsorte, Umfang und Prüfkriterien. Trotzdem bleibt ein Prompt nur ein Werkzeug. Auch ein guter Prompt garantiert keine korrekte Antwort.


4. KI-Ausgabe prüfen

Nach der KI-Ausgabe beginnt die wichtigste Arbeit: die Quellenkritik. Du prüfst, ob Aussagen belegt sind, ob sie zu anderen verlässlichen Quellen passen, ob Begriffe korrekt verwendet werden und ob wichtige Gegenpositionen fehlen. Bei strittigen Themen solltest Du mehrere Perspektiven einbeziehen.

Eine einfache Prüffrage lautet: „Woran könnte ich erkennen, dass diese Aussage falsch, einseitig oder unvollständig ist?“ Diese Frage trainiert kritisches Denken und schützt vor blindem Vertrauen in digitale Autorität.


5. Ergebnisse verarbeiten und transparent machen

Am Ende formulierst Du ein eigenes Ergebnis. Du verwendest KI nicht als unsichtbare Schreibmaschine, sondern als dokumentiertes Hilfsmittel. Je nach Regelung der Schule kann eine KI-Nutzungserklärung nötig sein. Darin gibst Du an, welches Werkzeug Du genutzt hast, wofür Du es genutzt hast und welche Teile Du selbst überprüft oder überarbeitet hast.

Transparenz ist wichtig, weil Lernen nicht nur im Endprodukt sichtbar wird. Entscheidend ist auch der Weg: Wie hast Du gefragt? Was hast Du geprüft? Was hast Du verworfen? Was hast Du selbst verbessert?


Einsatzmöglichkeiten im Deutschunterricht


Lesen und Verstehen

KI kann beim Lesen schwieriger Texte unterstützen. Du kannst Dir unbekannte Begriffe erklären lassen, einen Abschnitt in einfacherer Sprache umformulieren lassen oder Fragen zum Text generieren. Dabei solltest Du immer zum Originaltext zurückkehren. Eine Zusammenfassung ersetzt nicht das genaue Lesen. Sie kann aber helfen, erste Orientierung zu gewinnen.

Im Unterricht können Lernende unterschiedliche KI-Zusammenfassungen vergleichen: Welche ist genauer? Welche lässt wichtige Aspekte aus? Welche verändert die Aussage? Dadurch wird Textverständnis trainiert.


Schreiben und Überarbeiten

Beim Schreiben kann KI als Schreibpartner dienen. Sie kann Ideen sammeln, eine Gliederung vorschlagen, Formulierungen variieren oder Hinweise zur Verständlichkeit geben. Besonders sinnvoll ist die Nutzung in der Überarbeitungsphase. Du kannst eine KI bitten, Schwächen in der Argumentation zu markieren oder Fragen an Deinen Text zu stellen.

Wichtig bleibt: Der Text muss Dein Text sein. KI-Vorschläge sollten nicht ungeprüft übernommen werden. Gute Schreibkompetenz zeigt sich darin, dass Du begründen kannst, warum Du eine Formulierung übernimmst, veränderst oder ablehnst.


Argumentieren und Erörtern

Für Argumentationen ist KI besonders interessant, weil sie Pro- und Contra-Argumente sammeln kann. Du kannst eine KI bitten, eine Gegenposition einzunehmen oder mögliche Einwände zu formulieren. Danach prüfst Du, welche Argumente tragfähig sind und welche nur oberflächlich wirken.

Eine gute Übung besteht darin, KI-generierte Argumente nach Stärke zu ordnen: Ist das Argument belegt? Ist es logisch? Enthält es Beispiele? Berücksichtigt es Gegenargumente? Diese Arbeit stärkt Urteilskompetenz.


Sprachreflexion und Stilbewusstsein

KI kann Texte in unterschiedlichen Stilen erzeugen: sachlich, werbend, erzählend, journalistisch oder argumentativ. Im Deutschunterricht kannst Du solche Varianten vergleichen. Wie verändert sich die Wirkung? Welche Wörter erzeugen Nähe? Welche Formulierungen wirken manipulativ? Welche Satzstrukturen sind besonders verständlich?

Dadurch wird KI zu einem Gegenstand der Sprachreflexion. Lernende erkennen, dass Sprache nicht neutral ist, sondern Perspektiven, Interessen und Wirkungen transportiert.


Kreatives Schreiben

Beim kreativen Schreiben kann KI Impulse geben: Figurenprofile, Konflikte, Orte, Dialoganfänge oder alternative Enden. Das Ziel sollte aber nicht sein, eine Geschichte vollständig erzeugen zu lassen. Interessanter ist es, KI-Vorschläge zu verändern, zu bewerten oder bewusst zu brechen.

Eine kreative Aufgabe könnte lauten: „Lass Dir von einer KI drei mögliche Konflikte für eine Kurzgeschichte vorschlagen. Wähle einen aus, verändere ihn deutlich und schreibe eine eigene Szene.“ So bleibt die kreative Entscheidung beim Menschen.


Chancen und Risiken


Chancen

KI kann Lernende unterstützen, wenn sie gezielt und reflektiert eingesetzt wird. Sie kann individuelle Hilfen geben, Texte vereinfachen, Rückmeldungen ermöglichen, Schreibhemmungen abbauen und verschiedene Perspektiven sichtbar machen. Für heterogene Lerngruppen kann KI nützlich sein, weil Aufgaben auf unterschiedlichen Niveaus bearbeitet werden können.

Auch Lehrkräfte können profitieren, etwa beim Entwickeln von Aufgaben, beim Erstellen von Differenzierungsmaterial, beim Formulieren von Beispielen oder beim Planen von Diskussionen. Trotzdem bleibt pädagogische Verantwortung nicht delegierbar. Die Lehrkraft entscheidet, ob eine KI-Ausgabe fachlich, didaktisch und ethisch geeignet ist.


Risiken

Zu den wichtigsten Risiken gehören falsche Informationen, unklare Quellen, Datenschutzprobleme, einseitige Darstellungen, unfaire Vorteile, Abhängigkeit vom Tool und der Verlust eigener Schreibübung. Außerdem können KI-Systeme Vorurteile aus Daten übernehmen oder verstärken. Solche Verzerrungen werden häufig als Bias bezeichnet.

Im Deutschunterricht ist besonders wichtig, dass Lernende weiterhin selbst lesen, schreiben, überarbeiten und argumentieren. KI sollte Lernprozesse sichtbar machen, nicht verdecken. Wenn ein fertiger Text abgegeben wird, ohne dass der Entstehungsprozess nachvollziehbar ist, kann die Leistung kaum fair bewertet werden.


Datenschutz und Persönlichkeitsrechte

Bei der Nutzung von KI dürfen personenbezogene Daten nicht leichtfertig eingegeben werden. Dazu gehören Namen, private Informationen, Fotos, Gesundheitsdaten, Leistungsdaten oder sensible Aussagen über andere Menschen. Im Unterricht sollte grundsätzlich gelten: Keine persönlichen Daten in offene KI-Systeme eingeben, wenn die Schule dies nicht ausdrücklich erlaubt und rechtlich abgesichert hat.

Auch Persönlichkeitsrechte sind zu beachten. Wer Texte, Bilder oder Stimmen anderer Personen verarbeitet, braucht klare Regeln. Besonders bei Minderjährigen ist Vorsicht geboten.


Urheberrecht und Autorenschaft

KI wirft Fragen nach Urheberrecht und Autorenschaft auf. Wenn Du KI nutzt, musst Du klären, welche Teile Deines Produkts von Dir stammen und welche durch ein Tool angeregt oder erzeugt wurden. Bei Bildern, Zitaten, Textauszügen und fremden Materialien gelten weiterhin Regeln des Urheberrechts.

Im Deutschunterricht ist Autorenschaft auch eine Lernfrage: Was bedeutet es, einen eigenen Text zu schreiben? Wie viel Hilfe ist erlaubt? Wann wird Unterstützung zur Täuschung? Solche Fragen sollten offen besprochen und mit transparenten Kriterien beantwortet werden.


Qualitätskriterien für KI-Recherche


Die Fünf-Prüfsteine-Methode

Eine praxistaugliche Methode für den Unterricht ist die Fünf-Prüfsteine-Methode:

  1. Fragestellung: Ist klar, welche Frage beantwortet werden soll?
  2. Quelle: Gibt es überprüfbare Quellen außerhalb der KI-Antwort?
  3. Vergleich: Stimmen mehrere verlässliche Quellen überein?
  4. Perspektive: Werden unterschiedliche Sichtweisen berücksichtigt?
  5. Eigenleistung: Ist erkennbar, was Du selbst verstanden, geprüft und formuliert hast?

Diese Methode eignet sich für Einzelarbeit, Partnerarbeit und Gruppenarbeit. Sie kann als Checkliste vor der Abgabe eines Textes genutzt werden.


CRAAP-Test für Quellen

Ein bekannter Ansatz zur Quellenbewertung ist der CRAAP-Test. Die Buchstaben stehen für Aktualität, Relevanz, Autorität, Genauigkeit und Zweck. Auf Deutsch kannst Du fragen: Ist die Information aktuell? Passt sie zu meiner Frage? Wer steckt dahinter? Ist sie belegbar? Welches Ziel verfolgt die Quelle?

Für KI-Recherche ist der Test hilfreich, weil KI-Ausgaben oft ohne klare Herkunft erscheinen. Deshalb solltest Du besonders genau prüfen, ob die KI konkrete, überprüfbare Quellen nennt und ob diese Quellen wirklich existieren.


Laterales Lesen

Laterales Lesen bedeutet, eine Quelle nicht nur auf der Seite selbst zu prüfen, sondern weitere Informationen über die Quelle zu suchen. Du öffnest neue Recherchestränge: Wer ist die Autorin oder der Autor? Welche Organisation steht dahinter? Wie bewerten andere verlässliche Stellen diese Quelle? Gibt es Kritik oder Korrekturen?

Diese Strategie ist besonders wichtig, wenn eine KI Dir Webseiten, Studien oder Zitate nennt. Du prüfst nicht nur, was behauptet wird, sondern auch, woher es kommt.


Drei-Ebenen-Prüfung von KI-Antworten

Für den Deutschunterricht eignet sich eine Drei-Ebenen-Prüfung:

  1. Inhalt: Stimmen die Aussagen?
  2. Sprache: Ist die Formulierung verständlich, angemessen und sachlich?
  3. Funktion: Passt die Antwort zur Aufgabe und zur Textsorte?

Eine KI-Antwort kann sprachlich gut klingen und trotzdem inhaltlich falsch sein. Sie kann inhaltlich brauchbar sein, aber nicht zur geforderten Textsorte passen. Deshalb müssen alle drei Ebenen geprüft werden.


Unterrichtsideen für Klasse 5 bis 10


Klasse 5 und 6

In Klasse 5 und 6 steht der sichere und verständliche Umgang mit Informationen im Vordergrund. Lernende können KI-Antworten mit einfachen Lexikontexten vergleichen, unbekannte Begriffe erklären lassen und anschließend mit eigenen Worten notieren. Wichtig ist, dass KI nicht als „Antwortmaschine“ erscheint, sondern als Anlass zum Fragen und Prüfen.

Geeignete Aufgaben sind: „Finde drei Fragen, die Du an einen Text hast“, „Vergleiche zwei Erklärungen“ oder „Markiere, was Du noch überprüfen musst“. Dadurch entstehen erste Grundlagen der Medienkompetenz.


Klasse 7 und 8

In Klasse 7 und 8 können Lernende KI für strukturierte Recherchen nutzen. Sie entwickeln Prompts, vergleichen Suchmaschinen-Ergebnisse mit KI-Antworten und bewerten Quellen. Im Deutschunterricht passt das gut zu Bericht, Beschreibung, Ballade, Jugendroman, Sachtextanalyse und ersten Formen der Erörterung.

Eine mögliche Aufgabe lautet: „Lass Dir von einer KI fünf Recherchefragen zu einem Jugendroman vorschlagen. Prüfe, welche Fragen wirklich zum Text passen, und entwickle daraus eine eigene Forschungsfrage.“


Klasse 9 und 10

In Klasse 9 und 10 rücken Argumentation, Quellenkritik und reflektierte Eigenleistung stärker in den Mittelpunkt. Lernende können KI-generierte Erörterungen analysieren, Argumentationsfehler finden, Quellen prüfen und eigene Positionen entwickeln. Auch Fragen nach Manipulation, Desinformation, algorithmischer Auswahl und gesellschaftlicher Verantwortung werden wichtig.

Eine anspruchsvolle Aufgabe lautet: „Untersuche, wie eine KI das Thema Pflicht zur Kennzeichnung von KI-Texten darstellt. Vergleiche die Darstellung mit mindestens drei verlässlichen Quellen und schreibe eine eigene Stellungnahme.“


Rolle der Lehrkraft


Lernprozesse sichtbar machen

Eine zentrale Aufgabe der Lehrkraft besteht darin, Lernprozesse sichtbar zu machen. Bei KI-Nutzung reicht ein fertiges Produkt nicht aus. Wichtig sind Zwischenschritte: Fragestellung, Prompts, Notizen, Quellenvergleich, Überarbeitung und Reflexion. So wird deutlich, ob Lernende verstanden haben, was sie tun.

Geeignete Verfahren sind Portfolio, Lerntagebuch, mündliche Verteidigung, Schreibkonferenz, Prozessbewertung oder kurze Reflexionsberichte. Diese Formate stärken Eigenverantwortung und verringern die Gefahr, dass KI unbemerkt die eigentliche Lernleistung ersetzt.


Regeln gemeinsam entwickeln

KI-Regeln sind dann besonders wirksam, wenn sie verständlich und begründet sind. Eine Klasse kann gemeinsam festlegen, wann KI erlaubt ist, wann sie nicht erlaubt ist, wie KI-Nutzung dokumentiert wird und welche Formen der Hilfe fair sind. Dabei sollte zwischen Ideensammlung, sprachlicher Rückmeldung, Quellenrecherche, Textproduktion und Abgabe unterschieden werden.

Ein guter Grundsatz lautet: KI darf Lernen unterstützen, aber nicht die eigene Leistung verschleiern.


Aufgaben KI-resilient gestalten

Eine Aufgabe ist KI-resilient, wenn sie nicht einfach durch eine KI-Antwort erledigt werden kann. Dazu gehören persönliche Lernwege, lokale Beobachtungen, Gespräche, eigene Textentwürfe, mündliche Reflexionen, Quellenvergleiche, handschriftliche Notizen oder kreative Entscheidungen mit Begründung.

Im Deutschunterricht können Aufgaben so gestaltet werden, dass Lernende KI-Ergebnisse prüfen, kommentieren, verbessern und mit eigenen Erfahrungen verbinden. Dadurch wird KI nicht verboten, sondern didaktisch produktiv eingebunden.


Beispiel: KI-Recherche zu einer Erörterung


Thema finden

Angenommen, Du sollst eine Erörterung zur Frage schreiben: „Sollten Schülerinnen und Schüler KI für Hausaufgaben nutzen dürfen?“ Zuerst notierst Du Deine eigene Meinung und mögliche Gründe. Danach kannst Du eine KI bitten, Pro- und Contra-Argumente zu sammeln. Anschließend prüfst Du, welche Argumente überzeugend sind.


Quellen suchen

Du suchst zusätzlich verlässliche Quellen: schulische Regelungen, Stellungnahmen von Bildungsinstitutionen, seriöse journalistische Beiträge oder wissenschaftliche Texte. Die KI kann Dir Suchbegriffe vorschlagen, aber Du prüfst selbst, ob die Quellen existieren und geeignet sind.


Argumente bewerten

Du ordnest die Argumente nach Stärke. Ein starkes Argument ist nachvollziehbar, belegt und berücksichtigt mögliche Gegenargumente. Ein schwaches Argument klingt vielleicht gut, bleibt aber allgemein oder unbelegt. Diese Bewertung ist eine zentrale Eigenleistung.


Text schreiben und reflektieren

Beim Schreiben kannst Du KI um Feedback bitten, zum Beispiel: „Welche Stelle meiner Argumentation ist unklar?“ oder „Welche Gegenfrage könnte eine kritische Leserin stellen?“ Danach entscheidest Du selbst, was Du überarbeitest. Am Ende dokumentierst Du die Nutzung der KI.


Beispiel-Prompts für den Unterricht


Prompts zur Rechercheplanung

  1. Recherchefrage: Entwickle fünf präzise Recherchefragen zum Thema KI im Deutschunterricht Klasse 8 und ordne sie nach Schwierigkeit.
  2. Suchbegriff: Schlage passende Suchbegriffe für eine Recherche zu Chancen und Risiken von KI beim Schreiben vor.
  3. Quellenart: Nenne geeignete Quellenarten für eine Erörterung über KI-Nutzung bei Hausaufgaben und erkläre jeweils den Nutzen.
  4. Perspektive: Sammle unterschiedliche Perspektiven auf KI im Unterricht aus Sicht von Lernenden, Lehrkräften und Eltern.
  5. Prüfkriterium: Formuliere eine Checkliste, mit der eine KI-Antwort auf Richtigkeit und Ausgewogenheit geprüft werden kann.


Prompts zur Textüberarbeitung

  1. Verständlichkeit: Stelle mir fünf Rückfragen zu meinem Text, damit ich unklare Stellen erkenne.
  2. Argumentation: Prüfe, ob meine Argumente logisch geordnet sind, und nenne Schwachstellen.
  3. Textsortenwissen: Vergleiche meinen Text mit den Merkmalen einer Erörterung und gib konkrete Verbesserungsvorschläge.
  4. Sprachstil: Zeige mir drei Stellen, an denen mein Stil sachlicher werden könnte.
  5. Reflexion: Hilf mir, eine kurze Reflexion darüber zu schreiben, wie ich KI genutzt und geprüft habe.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist bei KI-Recherche im Unterricht besonders wichtig? (KI-Ergebnisse müssen geprüft und mit Quellen verglichen werden) (!KI-Ergebnisse sind immer zuverlässiger als Bücher) (!KI ersetzt die eigene Fragestellung vollständig) (!KI darf nie im Deutschunterricht vorkommen)




Was ist ein Prompt? (Eine Eingabe an ein KI-System) (!Ein gedrucktes Quellenverzeichnis) (!Ein Fehler in einer Suchmaschine) (!Ein Verbot digitaler Medien)




Warum ist eine KI-Antwort nicht automatisch eine sichere Quelle? (Sie kann falsche oder erfundene Aussagen enthalten) (!Sie wird immer von einer Lehrkraft geschrieben) (!Sie enthält grundsätzlich nur Primärquellen) (!Sie ist immer älter als ein Lexikon)




Welche Fähigkeit trainiert KI-Recherche besonders? (Quellenkritik) (!Abschreiben) (!Zufälliges Raten) (!Reines Auswendiglernen)




Was bedeutet Transparenz bei der Nutzung von KI? (Man macht kenntlich, wofür KI verwendet wurde) (!Man löscht alle Zwischenschritte) (!Man gibt KI-Texte als eigene Texte aus) (!Man vermeidet jede Quellenprüfung)




Wofür kann KI beim Schreiben sinnvoll eingesetzt werden? (Für Rückfragen, Ideen und Überarbeitungshinweise) (!Für das vollständige Ersetzen der Eigenleistung) (!Für ungeprüfte Zitate) (!Für das Verbergen von Hilfsmitteln)




Was beschreibt der Begriff Bias im Zusammenhang mit KI? (Eine Verzerrung oder Einseitigkeit in Daten und Ergebnissen) (!Eine sichere Quellenangabe) (!Eine handschriftliche Notiz) (!Eine neutrale Garantie auf Wahrheit)




Welche Frage gehört zur Quellenprüfung? (Wer steht hinter dieser Information) (!Wie kann ich die Prüfung vermeiden) (!Wie mache ich den Text länger ohne Inhalt) (!Wie ersetze ich alle Quellen durch KI)




Was ist eine Halluzination bei generativer KI? (Eine plausibel klingende, aber falsche oder erfundene Ausgabe) (!Ein besonders kreativer handschriftlicher Entwurf) (!Eine geprüfte wissenschaftliche Quelle) (!Ein Bild in einem Schulbuch)




Was ist ein gutes Ziel für KI im Deutschunterricht? (KI als Werkzeug für reflektiertes Lernen nutzen) (!KI als unsichtbaren Ersatz für eigene Texte nutzen) (!Alle Schreibübungen abschaffen) (!Quellenarbeit vollständig vermeiden)





Memory

Prompt Eingabe an ein KI-System
Quellenkritik Prüfung von Herkunft und Zuverlässigkeit
Halluzination Plausibel klingende Falschaussage
Bias Verzerrung in Daten oder Ergebnissen
Transparenz Offenlegung der KI-Nutzung
Laterales Lesen Prüfen einer Quelle über weitere Seiten





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Fragestellung klären Start einer Recherche
Prompt formulieren Eingabe an ein KI-System
Quellen vergleichen Prüfung von Aussagen
Text überarbeiten Verbesserung der eigenen Darstellung
KI-Nutzung dokumentieren Transparenz bei der Abgabe






Kreuzworträtsel

Quellenkritik Wie nennt man die Prüfung von Herkunft, Absicht und Zuverlässigkeit einer Information?
Prompt Wie nennt man die Eingabe an ein KI-System?
Datenschutz Welcher Begriff beschreibt den Schutz personenbezogener Informationen?
Halluzination Wie nennt man eine plausibel klingende, aber falsche KI-Ausgabe?
Medienbildung Welcher Bildungsbereich fördert den reflektierten Umgang mit digitalen Medien?
Urheberrecht Welches Recht ist wichtig, wenn fremde Texte, Bilder oder Ideen genutzt werden?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

KI-Recherche beginnt mit einer klaren

. Eine KI-Antwort ist kein sicherer Beleg, sondern ein

. Beim Prüfen von Informationen hilft die

. Eine Eingabe an ein KI-System nennt man

. Wenn eine KI falsche Informationen überzeugend formuliert, spricht man von einer

. Der Schutz persönlicher Daten heißt

. Im Deutschunterricht kann KI beim Planen, Überarbeiten und Reflektieren von

helfen. Am Ende muss sichtbar bleiben, welche Leistung von Dir stammt und wie Du die KI-Nutzung

hast.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffe klären: Erstelle ein kleines Glossar mit zehn Begriffen zur KI-Recherche, zum Beispiel Prompt, Quelle, Halluzination, Bias und Datenschutz, und erkläre jeden Begriff in eigenen Worten.
  2. KI-Antwort prüfen: Lass Dir eine kurze Erklärung zu einem Unterrichtsthema geben und markiere anschließend drei Aussagen, die Du mit anderen Quellen überprüfen würdest.
  3. Suchfragen entwickeln: Formuliere fünf gute Recherchefragen zu einem Thema aus dem Deutschunterricht und erkläre, welche Frage am genauesten ist.
  4. Videoimpuls nutzen: Schau Dir das eingebundene Video an und notiere drei Chancen und drei Risiken von KI im Deutschunterricht.


Standard

  1. Quellenvergleich: Vergleiche eine KI-Antwort mit zwei verlässlichen Quellen und schreibe auf, welche Informationen übereinstimmen, fehlen oder widersprüchlich sind.
  2. Prompt verbessern: Schreibe einen einfachen Prompt, teste ihn, verbessere ihn zweimal und erkläre, warum die letzte Version genauer ist.
  3. Schreibberatung: Nutze KI, um Rückfragen zu einem eigenen Textentwurf zu erhalten, und dokumentiere, welche Hinweise Du übernimmst oder ablehnst.
  4. Argumentationsanalyse: Lass Dir Pro- und Contra-Argumente zu KI bei Hausaufgaben nennen und bewerte jedes Argument nach Beleg, Logik und Überzeugungskraft.


Schwer

  1. KI-Regelkodex: Entwickle in einer Gruppe einen Regelkodex für faire KI-Nutzung im Deutschunterricht und begründe jede Regel mit einem konkreten Lernziel.
  2. Desinformation untersuchen: Analysiere eine KI-Antwort auf mögliche Einseitigkeiten, fehlende Perspektiven und unbelegte Behauptungen und präsentiere Deine Ergebnisse.
  3. Unterrichtsprojekt planen: Entwirf eine Unterrichtsstunde, in der KI nicht das Ergebnis liefert, sondern zur Quellenprüfung, Textüberarbeitung und Reflexion genutzt wird.
  4. Mündliche Verteidigung: Erstelle ein recherchiertes Produkt mit dokumentierter KI-Nutzung und verteidige in einem Kurzvortrag, welche Entscheidungen Du selbst getroffen hast.



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Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Quellenkritik: Du erhältst eine KI-Antwort zu einem aktuellen Thema. Entwickle einen Prüfplan mit mindestens vier Schritten und begründe, warum jeder Schritt notwendig ist.
  2. Fallanalyse Eigenleistung: Eine Schülerin gibt eine Erörterung ab, die stark nach KI klingt. Entwickle faire Kriterien, mit denen die Lehrkraft Lernprozess, Eigenleistung und Transparenz beurteilen kann.
  3. Unterrichtsentwurf: Plane eine Deutschstunde, in der KI sinnvoll genutzt wird, ohne dass das eigene Schreiben der Lernenden ersetzt wird.
  4. Vergleich unterschiedlicher Perspektiven: Stelle dar, wie Lernende, Lehrkräfte und Eltern KI-Recherche jeweils unterschiedlich bewerten könnten, und entwickle einen Kompromiss für die Klasse.
  5. Bewertung eines Prompts: Analysiere einen ungenauen Prompt, verbessere ihn und erkläre, wie die Änderung zu besseren, überprüfbareren Ergebnissen führt.
  6. Reflexion Medienbildung: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum KI-Recherche nicht nur eine technische Fähigkeit, sondern auch eine Frage von Verantwortung und Sprache ist.


Lernnachweis

Der Lernnachweis zu diesem aiMOOC besteht aus einer dokumentierten KI-Recherche zu einem Thema aus dem Deutschunterricht. Du zeigst nicht nur ein fertiges Ergebnis, sondern Deinen Lernweg: Fragestellung, Prompts, Quellenprüfung, Überarbeitung und Reflexion.

  1. Rechercheportfolio: Sammle Deine Fragestellung, Dein Vorwissen, mindestens drei eigene Prompts und die wichtigsten Zwischenergebnisse in einem übersichtlichen Portfolio.
  2. Quellendokumentation: Vergleiche mindestens eine KI-Antwort mit zwei verlässlichen Quellen und notiere, welche Aussagen Du bestätigt, korrigiert oder verworfen hast.
  3. Eigenleistung: Verfasse einen eigenen Text, in dem erkennbar ist, welche Gedanken, Formulierungen und Bewertungen von Dir stammen.
  4. KI-Nutzungserklärung: Beschreibe kurz, welches KI-Werkzeug Du wofür verwendet hast und welche Teile Du selbst geprüft oder überarbeitet hast.
  5. Reflexionsgespräch: Erkläre in einem kurzen Gespräch oder Audio-Kommentar, was Du über gute KI-Recherche gelernt hast und welche Regel Du künftig besonders beachten willst.




OERs zum Thema



Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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