Jenseits der Tastatur – Deutschunterricht Klasse 5 - aiMOOC


Jenseits der Tastatur – Deutschunterricht Klasse 5 - aiMOOC
Einleitung

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Jenseits der Tastatur ist ein aiMOOC für den Deutschunterricht in Klasse 5. Die Tastatur steht dabei nicht im Mittelpunkt, sondern ist nur ein mögliches Werkzeug. Entscheidend ist, wie Du mit Sprache denkst, liest, schreibst, sprichst, zuhörst, Informationen prüfst und eigene Texte überarbeitest. Wer nur schnell tippt, schreibt noch nicht automatisch gut. Ein guter Text braucht eine klare Idee, einen passenden Aufbau, verständliche Sätze, treffende Wörter, sichere Rechtschreibung, sinnvolle Zeichensetzung und einen Blick dafür, für wen der Text gedacht ist.
Das eingebundene Video unterstützt Dich beim Einstieg in zentrale Kompetenzen der Klasse 5. Du kannst es vor dem Lesen anschauen, um einen Überblick zu gewinnen, oder nach dem Lesen nutzen, um Dein Wissen zu wiederholen. Der aiMOOC führt Dich Schritt für Schritt zu einer wichtigen Erkenntnis: Medienkompetenz bedeutet nicht, möglichst viele Geräte zu benutzen, sondern Medien und Sprache bewusst, sicher und verantwortungsvoll einzusetzen.
Ziel des aiMOOCs
In diesem Kurs lernst Du, wie Deutschunterricht über das reine Tippen hinausgeht. Du arbeitest an fünf großen Bereichen: Lesekompetenz, Schreibkompetenz, Sprechen und Zuhören, Sprachbewusstsein sowie Medienbildung. Diese Bereiche hängen zusammen. Wenn Du einen Text gut verstehen willst, musst Du genau lesen. Wenn Du gut schreiben willst, brauchst Du Ideen, Struktur und Überarbeitung. Wenn Du Deine Gedanken erklären willst, brauchst Du passende Wörter und eine klare Stimme. Wenn Du digitale Medien nutzt, musst Du Quellen prüfen und eigene Daten schützen.
Am Ende kannst Du erklären, warum ein Computer, ein Tablet oder ein Heft nicht selbst für gute Ergebnisse sorgen. Sie helfen Dir nur dann, wenn Du weißt, wie Du Sprache sinnvoll nutzt. Genau deshalb führt Dich dieser aiMOOC jenseits der Tastatur.
Was bedeutet „Jenseits der Tastatur“?
Der Ausdruck Jenseits der Tastatur ist hier ein Bild. Er meint: Lernen im Deutschunterricht besteht nicht nur daraus, Zeichen auf einem Bildschirm einzugeben. Sprache ist ein Werkzeug zum Denken, Fragen, Erzählen, Begründen, Informieren, Streiten, Zuhören und Verstehen. Du kannst eine Geschichte mit der Hand schreiben, eine Präsentation am Computer vorbereiten, ein Gedicht laut vortragen oder eine Nachricht digital überarbeiten. In allen Fällen brauchst Du sprachliche Entscheidungen.
Ein Beispiel: Wenn Du einen Bericht über einen Ausflug schreibst, reicht es nicht, viele Sätze zu tippen. Du musst auswählen, was wichtig ist. Du musst eine Reihenfolge finden. Du musst erklären, wann, wo, wer, was und warum etwas geschehen ist. Du musst prüfen, ob Deine Sätze verständlich sind. Du musst überlegen, ob Deine Leserinnen und Leser alle Informationen bekommen. Erst dadurch entsteht ein guter Bericht.
Kompetenzbereiche im Deutschunterricht Klasse 5
| Kompetenzbereich | Was Du übst | Beispiel aus Klasse 5 |
|---|---|---|
| Lesen | Du entnimmst Informationen, erkennst Zusammenhänge und unterscheidest Wichtiges von Unwichtigem. | Du liest einen Sachtext über Tiere und markierst die wichtigsten Informationen. |
| Schreiben | Du planst, formulierst und überarbeitest eigene Texte. | Du schreibst eine Erzählung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss. |
| Sprechen und Zuhören | Du trägst verständlich vor, hörst aktiv zu und gibst hilfreiche Rückmeldungen. | Du stellst ein Lieblingsbuch vor und beantwortest Fragen. |
| Sprache untersuchen | Du erkennst Wortarten, Satzglieder, Satzzeichen und sprachliche Wirkungen. | Du bestimmst Nomen, Verben und Adjektive in einem Text. |
| Medienbildung | Du nutzt analoge und digitale Medien sinnvoll und prüfst Informationen. | Du vergleichst eine Buchseite, eine Internetseite und ein Video zum gleichen Thema. |
Vom Werkzeug zur Kompetenz
Ein Werkzeug ist nur so hilfreich wie die Person, die es nutzt. Ein Stift schreibt nicht von allein eine gute Geschichte. Eine Tastatur baut nicht von selbst einen gelungenen Text auf. Ein Rechtschreibprogramm findet nicht jeden Fehler und versteht nicht immer, was Du sagen möchtest. Deshalb brauchst Du Strategien.
Eine Strategie ist ein bewusstes Vorgehen. Beim Schreiben kann eine Strategie zum Beispiel so aussehen: Zuerst sammelst Du Ideen. Dann ordnest Du sie. Danach schreibst Du einen Entwurf. Anschließend liest Du den Text laut vor und verbesserst Stellen, die unklar sind. Am Ende prüfst Du Rechtschreibung und Zeichensetzung. Diese Schritte helfen Dir, nicht nur schneller, sondern besser zu arbeiten.
Analoge und digitale Werkzeuge vergleichen
Handschrift, Tastatur, Sprachnachricht, Textverarbeitung, Wörterbuch und Suchmaschine können alle im Deutschunterricht vorkommen. Jedes Werkzeug hat Vorteile und Grenzen. Handschrift kann Dir helfen, Gedanken langsam zu ordnen. Eine Tastatur kann beim Überarbeiten praktisch sein, weil Du Wörter verschieben und löschen kannst. Ein Wörterbuch hilft Dir bei Schreibweisen und Bedeutungen. Eine Suchmaschine liefert viele Treffer, aber nicht automatisch richtige oder verständliche Antworten.
Wichtig ist deshalb die Frage: Welches Werkzeug passt zu meiner Aufgabe? Für eine schnelle Ideensammlung kann ein Blatt Papier gut sein. Für eine endgültige Textfassung kann ein Schreibprogramm hilfreich sein. Für eine Präsentation kann eine Kombination aus Stichwortkarten und Folien sinnvoll sein. Für eine Quellenprüfung brauchst Du immer Deinen eigenen Verstand.
Denken vor dem Schreiben
Gutes Schreiben beginnt vor dem ersten Satz. Du brauchst eine Schreibabsicht. Schreibst Du, um zu erzählen, zu informieren, zu beschreiben, zu erklären oder zu überzeugen? Du brauchst außerdem eine Vorstellung von Deinen Adressatinnen und Adressaten. Ein Text für eine Freundin klingt anders als ein Text für eine Klassenzeitung. Ein sachlicher Bericht klingt anders als eine spannende Erzählung.
Drei Leitfragen helfen Dir:
- Schreibziel: Was möchte ich mit meinem Text erreichen?
- Adressat: Für wen schreibe ich den Text?
- Textform: Welche Form passt zu meiner Aufgabe?
Lesen: Informationen verstehen
Lesen bedeutet mehr als Wörter zu erkennen. Du baust beim Lesen ein Bild im Kopf auf. Du verbindest neue Informationen mit Deinem Vorwissen. Du stellst Fragen an den Text. Du prüfst, ob Du etwas verstanden hast. In Klasse 5 ist besonders wichtig, dass Du verschiedene Textsorten unterscheiden kannst: Erzählung, Märchen, Fabel, Gedicht, Sachtext, Brief, E-Mail und Bericht.
Beim Lesen eines Sachtextes ist es hilfreich, Überschriften, Bilder, Absätze und Schlüsselwörter zu beachten. Beim Lesen einer Erzählung achtest Du stärker auf Figuren, Ort, Zeit, Handlung und Stimmung. Beim Lesen eines Gedichts spielen Klang, Reime, Bilder und besondere Wörter eine große Rolle. Jede Textsorte stellt andere Anforderungen an Dich.
Lesestrategien für Klasse 5
| Lesestrategie | So gehst Du vor | Warum das hilft |
|---|---|---|
| Überfliegendes Lesen | Du schaust Dir Überschriften, Bilder und hervorgehobene Wörter an. | Du bekommst schnell einen ersten Überblick. |
| Genaues Lesen | Du liest Abschnitt für Abschnitt und klärst unbekannte Wörter. | Du verstehst den Inhalt besser. |
| Markieren | Du kennzeichnest wichtige Wörter oder Sätze. | Du findest Informationen später leichter wieder. |
| Fragen stellen | Du fragst nach Wer, Was, Wann, Wo, Warum und Wie. | Du erkennst Zusammenhänge. |
| Zusammenfassen | Du formulierst den Inhalt mit eigenen Worten. | Du prüfst, ob Du den Text wirklich verstanden hast. |
Schreiben: Ideen gestalten

Beim Schreiben machst Du Gedanken sichtbar. In Klasse 5 übst Du besonders, Texte zu planen, verständlich zu formulieren und zu überarbeiten. Dabei lernst Du unterschiedliche Textsorten kennen. Eine Erzählung braucht Spannung und anschauliche Details. Eine Beschreibung braucht genaue Beobachtung und eine sinnvolle Reihenfolge. Ein Bericht braucht Sachlichkeit und wichtige Informationen. Ein Brief oder eine E-Mail braucht eine passende Anrede, einen klaren Anlass und einen freundlichen Schluss.
Ein guter Text entsteht selten beim ersten Versuch. Deshalb ist ein Entwurf wichtig. In einem Entwurf darfst Du ausprobieren. Du kannst Sätze umstellen, Wörter austauschen, Absätze ergänzen und überflüssige Stellen streichen. Überarbeiten ist kein Zeichen dafür, dass Du schlecht geschrieben hast. Es ist ein Zeichen dafür, dass Du Deinen Text ernst nimmst.
Der Schreibprozess
| Schritt | Aufgabe | Leitfrage |
|---|---|---|
| Ideensammlung | Du sammelst Wörter, Bilder, Fragen und Einfälle. | Was könnte in meinem Text vorkommen? |
| Schreibplan | Du ordnest Deine Ideen. | In welcher Reihenfolge versteht man meinen Text gut? |
| Entwurf | Du schreibst eine erste Fassung. | Was will ich sagen? |
| Überarbeitung | Du verbesserst Inhalt, Aufbau und Sprache. | Was ist noch unklar, ungenau oder langweilig? |
| Korrektur | Du prüfst Rechtschreibung und Zeichensetzung. | Welche Fehler kann ich finden und verbessern? |
Sprache lebendig machen
Lebendige Sprache entsteht durch genaue Wörter. Statt „gehen“ kannst Du je nach Situation „schleichen“, „rennen“, „stolpern“, „wandern“ oder „hüpfen“ schreiben. Statt „sagen“ kannst Du „flüstern“, „rufen“, „fragen“, „antworten“ oder „murmeln“ verwenden. Solche Wörter helfen den Leserinnen und Lesern, sich eine Szene besser vorzustellen.
Auch Adjektive können helfen, aber sie sollen genau sein. „Der große Hund“ ist weniger anschaulich als „der zottelige Schäferhund“. Zu viele Adjektive können einen Text jedoch überladen. Gute Autorinnen und Autoren wählen Wörter bewusst aus.
Sprechen und Zuhören
Mündliche Kommunikation ist ein wichtiger Teil des Deutschunterrichts. Du lernst, Deine Gedanken verständlich zu sagen, anderen aufmerksam zuzuhören und fair auf Beiträge zu reagieren. Das ist in Gesprächen, Gruppenarbeiten, Buchvorstellungen und kleinen Präsentationen wichtig.
Beim Sprechen achtest Du auf Lautstärke, Tempo, Aussprache und Blickkontakt. Beim Zuhören achtest Du darauf, die andere Person nicht zu unterbrechen, wichtige Informationen zu behalten und passende Rückfragen zu stellen. Eine gute Rückmeldung ist freundlich, genau und hilfreich. Statt „Das war gut“ kannst Du sagen: „Deine Einleitung hat neugierig gemacht, weil Du mit einer spannenden Frage begonnen hast.“
Feedback geben und annehmen
Feedback hilft Dir, besser zu werden. Es soll nicht verletzen, sondern beim Lernen unterstützen. In Klasse 5 kannst Du eine einfache Rückmeldeform verwenden: Erst nennst Du etwas, das gelungen ist. Dann beschreibst Du eine Stelle, die verbessert werden kann. Zum Schluss gibst Du einen konkreten Tipp.
Ein Beispiel: „Deine Geschichte hat eine klare Hauptfigur. An einer Stelle wusste ich nicht genau, wo die Szene spielt. Du könntest den Ort mit zwei Sätzen genauer beschreiben.“ Solches Feedback ist viel hilfreicher als ein ungenaues Lob oder eine harte Kritik.
Sprache untersuchen
Sprache untersuchen bedeutet, Sprache nicht nur zu benutzen, sondern über sie nachzudenken. In Klasse 5 lernst Du zum Beispiel Wortarten, Satzglieder, Satzzeichen, Zeitformen, Wortfelder und Wortfamilien kennen. Dieses Wissen hilft Dir beim Lesen und Schreiben.
Wenn Du Wortarten erkennst, kannst Du Sätze besser verstehen. Wenn Du Satzglieder untersuchst, erkennst Du, wer etwas tut, was geschieht und welche Ergänzungen wichtig sind. Wenn Du Satzzeichen sicher verwendest, werden Deine Texte verständlicher. Sprachwissen ist also kein Selbstzweck. Es hilft Dir, genauer zu denken und klarer zu schreiben.
Rechtschreibung und Zeichensetzung als Hilfe
Rechtschreibung und Zeichensetzung sind Regeln, die Texte lesbar machen. Sie zeigen, wo ein Satz endet, wo eine Frage steht, wann etwas ausgerufen wird und wie Wörter geschrieben werden. Fehler sind beim Lernen normal. Wichtig ist, dass Du Strategien kennst, um sie zu finden.
Hilfreiche Strategien sind: den Text langsam lesen, schwierige Wörter markieren, verwandte Wörter suchen, Silben sprechen, ein Wörterbuch nutzen und den Text von einer anderen Person gegenlesen lassen. Auch digitale Korrekturhilfen können nützlich sein. Sie ersetzen aber nicht Dein eigenes Prüfen.
Medien sinnvoll nutzen
Medienkompetenz bedeutet, Medien bewusst auszuwählen, zu verstehen, zu bewerten und selbst verantwortungsvoll zu gestalten. In Klasse 5 kann das bedeuten: Du nutzt ein Lernvideo, vergleichst Informationen, erstellst eine kleine Präsentation, formulierst eine E-Mail, achtest auf Datenschutz oder erkennst, dass nicht jede Internetseite zuverlässig ist.
Eine wichtige Frage lautet: Woher weiß ich, ob eine Information stimmt? Du kannst prüfen, wer die Information veröffentlicht hat, ob ein Datum angegeben ist, ob andere zuverlässige Quellen Ähnliches sagen und ob die Sprache sachlich oder übertrieben wirkt. Besonders bei Themen aus dem Internet ist diese Prüfung wichtig.
Quellen prüfen
| Prüffrage | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|
| Wer? | Wer hat die Information veröffentlicht? | Eine Schule, ein Museum oder eine unbekannte Person? |
| Wann? | Ist die Information aktuell genug? | Ein alter Beitrag kann überholt sein. |
| Wozu? | Will der Text informieren, werben oder beeinflussen? | Werbung klingt oft besonders überzeugend. |
| Wie? | Ist die Sprache sachlich und verständlich? | Übertreibungen können ein Warnzeichen sein. |
| Vergleich? | Bestätigen andere Quellen die Information? | Zwei unabhängige Quellen sind besser als nur eine. |
Beispielprojekt: Eine Idee wird zum Text
Stell Dir vor, Du sollst einen kurzen Text mit dem Titel „Ein Tag ohne Tastatur“ schreiben. Du könntest sofort lostippen. Besser ist aber ein geplanter Weg. Zuerst sammelst Du Ideen: Was passiert, wenn kein Gerät funktioniert? Wer ist beteiligt? Wo spielt die Geschichte? Welche Schwierigkeit entsteht? Danach ordnest Du die Ideen: Einleitung, Hauptteil, Schluss. Dann schreibst Du einen Entwurf. Anschließend prüfst Du, ob die Geschichte spannend, verständlich und sprachlich genau ist.
So erkennst Du: Die Tastatur kann beim Schreiben helfen. Aber die eigentliche Arbeit entsteht in Deinem Kopf, in Deiner Sprache und in Deiner Fähigkeit, Texte zu gestalten.
Mini-Werkstatt für Deinen Text
| Phase | Deine Aufgabe | Ergebnis |
|---|---|---|
| Planen | Sammle mindestens fünf Ideen. | Eine Ideensammlung |
| Ordnen | Lege Anfang, Mitte und Ende fest. | Ein Schreibplan |
| Formulieren | Schreibe einen ersten Entwurf. | Eine Rohfassung |
| Prüfen | Lies Deinen Text laut. | Markierte Verbesserungsstellen |
| Überarbeiten | Verbessere Wortwahl, Satzbau und Aufbau. | Eine fertige Textfassung |
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was bedeutet „Jenseits der Tastatur“ in diesem aiMOOC? (Sprache bewusst planen, gestalten und reflektieren) (!Möglichst schnell ohne Nachdenken tippen) (!Nur noch mit dem Computer arbeiten) (!Keine Texte mehr mit der Hand schreiben)
Welche Kompetenz hilft Dir, Informationen aus einem Sachtext zu entnehmen? (Lesekompetenz) (!Rechenkompetenz) (!Sportkompetenz) (!Zeichenkompetenz)
Was ist ein Schreibplan? (Eine geordnete Vorbereitung eines Textes) (!Ein fertiges Wörterbuch) (!Ein Ersatz für das Lesen) (!Eine Sammlung zufälliger Fehler)
Warum ist Feedback hilfreich? (Es zeigt gelungene Stellen und konkrete Verbesserungsmöglichkeiten) (!Es ersetzt jede eigene Überarbeitung) (!Es bewertet nur die Handschrift) (!Es macht einen Text automatisch fehlerfrei)
Was prüfst Du bei einer Quelle? (Wer sie veröffentlicht hat und ob sie zuverlässig wirkt) (!Ob sie möglichst viele Farben enthält) (!Ob sie besonders kurz ist) (!Ob sie ohne Überschrift auskommt)
Welche Frage passt zur Adressatenorientierung? (Für wen schreibe ich den Text?) (!Wie viele Tasten hat meine Tastatur?) (!Welche Farbe hat mein Heft?) (!Wie laut ist der Klassenraum?)
Was gehört zum Überarbeiten eines Textes? (Inhalt, Aufbau und Sprache verbessern) (!Den Text ungelesen abgeben) (!Alle Absätze entfernen) (!Nur die Schriftgröße ändern)
Was hilft bei einem mündlichen Vortrag? (Deutliche Stimme und Blickkontakt) (!Absichtlich sehr schnell sprechen) (!Dem Publikum den Rücken zudrehen) (!Alle Wörter undeutlich murmeln)
Wozu dient Rechtschreibung? (Texte verständlich und lesbar machen) (!Texte absichtlich unklar machen) (!Lesen vollständig ersetzen) (!Bilder automatisch erklären)
Was ist Medienkompetenz? (Medien sinnvoll und verantwortungsvoll nutzen) (!Jede Internetseite sofort glauben) (!Nur Werbung lesen) (!Niemals Informationen prüfen)
Memory
| Schreibplan | Geordnete Vorbereitung eines Textes |
| Lesestrategie | Bewusstes Vorgehen beim Verstehen eines Textes |
| Feedback | Hilfreiche Rückmeldung zu einer Leistung |
| Quelle | Herkunft einer Information |
| Adressat | Person, für die ein Text gedacht ist |
| Entwurf | Erste Fassung eines Textes |
| Medienkompetenz | Verantwortungsvolle Nutzung von Medien |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Ideen sammeln | Schreibplanung |
| Text laut lesen | Überarbeitung |
| Wichtige Wörter markieren | Lesestrategie |
| Blickkontakt halten | Vortrag |
| Herausgeber prüfen | Quellenbewertung |
| Satzzeichen setzen | Verständlichkeit |
|}
Kreuzworträtsel
| Planung | Wie nennt man die Vorbereitung eines Textes, bevor Du ihn schreibst? |
| Aussage | Was soll ein guter Satz inhaltlich klar vermitteln? |
| Absatz | Wie nennt man einen Sinnabschnitt in einem längeren Text? |
| Quelle | Woher stammen Informationen, die Du für einen Text nutzt? |
| Entwurf | Wie heißt eine erste Fassung eines Textes? |
| Feedback | Wie nennt man eine hilfreiche Rückmeldung zu einem Text? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Schreibtagebuch: Schreibe drei Tage lang jeden Tag fünf Sätze darüber, wann Du Sprache außerhalb der Tastatur nutzt.
- Lesefenster: Lies eine Seite aus einem Kinderbuch und notiere drei Wörter, die eine Stimmung erzeugen.
- Wortschatz: Sammle zehn genauere Verben für „gehen“ und bilde mit fünf davon eigene Sätze.
- Vortrag: Erzähle einer Partnerin oder einem Partner eine kurze Geschichte mündlich und achte auf Lautstärke und Reihenfolge.
Standard
- Textplanung: Erstelle einen Schreibplan für eine Erzählung mit dem Titel „Ein Tag ohne Tastatur“.
- Textüberarbeitung: Überarbeite einen eigenen Text mit drei Farben: Inhalt, Sprache und Rechtschreibung.
- Quellenvergleich: Vergleiche eine Buchseite, eine Internetseite und ein Video zu einem Thema und bewerte ihre Verständlichkeit.
- Feedbackkultur: Gib einer Mitschülerin oder einem Mitschüler eine Rückmeldung mit einem Lob, einer Frage und einem Tipp.
Schwer
- Medienkritik: Untersuche zwei Internetseiten zum gleichen Thema und erkläre, welche zuverlässiger wirkt.
- Portfolio: Gestalte eine Mappe mit Entwurf, Überarbeitung, Endfassung und Reflexion zu einem eigenen Text.
- Podcast: Nimm einen kurzen Audiobeitrag auf, in dem Du erklärst, warum Sprache mehr ist als Tippen.
- Projektpräsentation: Entwickle eine kleine Ausstellung mit Beispielen für Handschrift, Tastatur, Vortrag, Bild und Quelle.

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Lernkontrolle
- Transfer: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum ein digitales Werkzeug allein noch keinen guten Text erzeugt.
- Vergleich: Vergleiche Handschrift und Tastatur beim Schreiben eines Entwurfs und begründe, wann welches Werkzeug sinnvoll ist.
- Textanalyse: Wähle einen kurzen Sachtext aus und zeige, welche Lesestrategien Dir beim Verstehen helfen.
- Überarbeitungskompetenz: Überarbeite einen fehlerhaften Absatz so, dass Inhalt, Aufbau und Sprache klarer werden.
- Medienbewertung: Beurteile eine Internetquelle zu einem Unterrichtsthema und begründe Deine Einschätzung mit mindestens drei Prüffragen.
- Kommunikation: Plane eine Buchvorstellung und erkläre, wie Du Sprechen, Zuhören, Medien und Feedback sinnvoll verbindest.
Lernnachweis
Für Deinen Lernnachweis erstellst Du ein kleines Portfolio. Es enthält nicht nur fertige Ergebnisse, sondern zeigt Deinen Lernweg. Wichtig ist, dass Du erklären kannst, welche Entscheidungen Du getroffen hast und warum.
- Portfolio: Sammle eine Ideensammlung, einen Schreibplan, einen Entwurf, eine überarbeitete Fassung und eine kurze Reflexion.
- Reflexion: Beschreibe, welche Strategie Dir am meisten geholfen hat und welche Du weiter üben möchtest.
- Feedbackbogen: Dokumentiere eine Rückmeldung, die Du bekommen hast, und erkläre, wie Du sie umgesetzt hast.
- Medienentscheidung: Begründe, welche Werkzeuge Du genutzt hast und warum sie zur Aufgabe passten.
- Selbsteinschätzung: Bewerte Deine Arbeit mit drei Stärken und zwei konkreten Lernzielen.
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