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Die KI-Werkstatt Zukunftswerkstatt Schule - aiMOOC

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Die KI-Werkstatt Zukunftswerkstatt Schule - aiMOOC




Einleitung

Die KI-Werkstatt / Zukunftswerkstatt Schule ist ein Lern- und Entwicklungsformat, in dem Du mit Künstlicher Intelligenz, Making, Medienbildung, Technik, Kreativität und Zukunftskompetenzen arbeitest. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie kann Schule so gestaltet werden, dass Menschen in einer digitalen, vernetzten und von KI-Systemen geprägten Welt selbstbestimmt, kritisch, kreativ und verantwortungsvoll handeln können?

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In einer KI-Werkstatt lernst Du nicht nur, digitale Werkzeuge zu bedienen. Du entwickelst Ideen, prüfst Informationen, entwirfst Lösungen, baust Prototypen, arbeitest im Team, reflektierst ethische Fragen und präsentierst Ergebnisse. Die Zukunftswerkstatt ist dabei eine besonders geeignete Methode: Sie verbindet Kritik an bestehenden Problemen mit mutigen Zukunftsbildern und konkreten Umsetzungsschritten. Dadurch wird Schule zu einem Ort, an dem Lernende nicht nur über Zukunft sprechen, sondern Zukunft aktiv mitgestalten.

Dieser aiMOOC zeigt Dir, wie eine moderne Zukunftswerkstatt Schule aufgebaut werden kann. Du lernst zentrale Begriffe kennen, erprobst Methoden, entwickelst eigene Projektideen und reflektierst den verantwortungsvollen Einsatz von KI im schulischen Kontext. Das Thema eignet sich für Informatik, Medienbildung, Technik, Kunst, Deutsch, Politische Bildung, Ethik, Wirtschaft, Berufsorientierung und fächerverbindendes Projektlernen.


Grundidee der KI-Werkstatt


Was ist eine KI-Werkstatt?

Eine KI-Werkstatt ist ein offener Lernraum, in dem Menschen mit KI-Technologien experimentieren, eigene Fragen entwickeln und praktische Ergebnisse erzeugen. Sie kann ein physischer Raum mit Geräten, Materialien und Arbeitsplätzen sein, aber auch ein zeitlich begrenztes Projektformat, eine Unterrichtsreihe oder ein digitaler Arbeitsraum. Entscheidend ist nicht die technische Ausstattung allein, sondern die Haltung: Du untersuchst Probleme, entwickelst Ideen, testest Lösungen und verbesserst sie durch Feedback.

Eine KI-Werkstatt verbindet mehrere Lernbereiche:

  1. KI-Kompetenz: Du verstehst Grundprinzipien, Möglichkeiten und Grenzen von KI-Systemen.
  2. Medienkompetenz: Du prüfst Informationen, erkennst Manipulationen und gehst verantwortungsvoll mit Medien um.
  3. Maker Education: Du entwickelst, baust, testest und verbesserst eigene Lösungen.
  4. Kreativität: Du findest ungewöhnliche Ideen und gestaltest eigene Produkte.
  5. Teamarbeit: Du lernst, Rollen zu übernehmen, Entscheidungen auszuhandeln und Ergebnisse gemeinsam zu verantworten.
  6. Zukunftskompetenz: Du denkst in Möglichkeiten, Folgen, Alternativen und gesellschaftlichen Zusammenhängen.


Warum Zukunftswerkstatt Schule?

Die Zukunftswerkstatt ist eine partizipative Methode, die besonders gut zur Schulentwicklung passt. Sie macht deutlich, dass Lernende, Lehrkräfte, Eltern und außerschulische Partnerinnen und Partner nicht nur Betroffene von Veränderungen sind, sondern Beteiligte werden können. Statt fertige Lösungen vorzugeben, öffnet die Zukunftswerkstatt einen Prozess: Zuerst werden Probleme sichtbar gemacht, dann entstehen Wunschbilder, anschließend werden realistische Schritte geplant.

Für Schule ist diese Methode wertvoll, weil sie Demokratiebildung, Problemlösen, Kommunikation, Kritisches Denken und Handlungsorientierung verbindet. Eine Zukunftswerkstatt zur KI-Frage kann zum Beispiel untersuchen, wie Hausaufgaben, Prüfungen, Kreativaufgaben, Recherche, Datenschutz, Berufsorientierung oder individuelle Förderung durch KI verändert werden.


Die Verbindung von KI, Making und Zukunftswerkstatt

Die KI-Werkstatt wird besonders wirksam, wenn sie nicht bei Gesprächen stehen bleibt. Durch Making entstehen sichtbare Ergebnisse: ein Erklärvideo, ein Chatbot-Konzept, ein Plakat, ein Podcast, ein Modell, ein Spiel, eine Ausstellung, ein Regelkatalog, ein Sensorprojekt, ein Prototyp für einen Lernraum oder ein KI-gestütztes Kreativprodukt. So wird aus einer Idee ein überprüfbares Produkt.

Künstliche Intelligenz kann dabei verschiedene Rollen übernehmen. Sie kann beim Sammeln von Ideen unterstützen, Texte strukturieren, Bilder entwerfen, Programmcode vorschlagen, Daten analysieren, Lernkarten erzeugen oder beim Formulieren helfen. Gleichzeitig musst Du prüfen, ob Ergebnisse korrekt, fair, nachvollziehbar und rechtlich zulässig sind. Eine gute KI-Werkstatt trainiert deshalb immer auch Quellenkritik, Datenschutz, Urheberrecht, Verzerrungen, Transparenz und Verantwortung.


Zentrale Begriffe


Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz bezeichnet technische Systeme, die Aufgaben bearbeiten, für die normalerweise menschliche Fähigkeiten wie Sprache, Mustererkennung, Planung oder Problemlösen benötigt werden. In der Schule begegnet Dir KI zum Beispiel in Sprachmodellen, Übersetzungsprogrammen, Bilderkennungssoftware, Lernplattformen, Empfehlungssystemen oder generativen Werkzeugen für Text, Bild, Ton und Code.

Wichtig ist: KI versteht Inhalte nicht wie ein Mensch. Viele Systeme berechnen wahrscheinliche Ausgaben auf der Grundlage großer Datenmengen. Dadurch können hilfreiche Ergebnisse entstehen, aber auch Fehler, Verzerrungen oder frei erfundene Aussagen. Deshalb gilt in der KI-Werkstatt: KI-Ergebnisse sind Vorschläge, keine automatischen Wahrheiten.


Generative KI

Generative KI erzeugt neue Inhalte, zum Beispiel Texte, Bilder, Musik, Videos, Zusammenfassungen, Programmcode oder Lernmaterialien. Ein Prompt ist die Eingabe, mit der Du einem KI-System eine Aufgabe stellst. Gute Prompts beschreiben Ziel, Rolle, Kontext, Format, Zielgruppe und Qualitätskriterien. Noch wichtiger als ein guter Prompt ist aber die anschließende Prüfung: Stimmen die Aussagen? Sind Quellen nachvollziehbar? Werden Rechte verletzt? Werden Personen fair dargestellt?


Making und Makerspace

Making bedeutet, durch praktisches Gestalten zu lernen. In einem Makerspace können Lernende mit analogen und digitalen Werkzeugen arbeiten: Papier, Karton, Holz, Stoff, Recyclingmaterial, Kameras, Mikrofone, 3D-Druck, Mikrocontroller, Sensoren, LEDs, Apps, Roboter, Tablets oder Programmiersprachen. Making ist nicht nur Basteln. Es ist ein Lernprozess aus Entwerfen, Testen, Scheitern, Verbessern und Dokumentieren.


Medienbildung

Medienbildung umfasst die Fähigkeit, Medien zu verstehen, zu nutzen, zu gestalten und kritisch zu beurteilen. In der KI-Werkstatt bedeutet das: Du erkennst, wie Informationen entstehen, wie Bilder und Texte manipuliert werden können, wie Plattformen Aufmerksamkeit steuern und warum Datenschutz wichtig ist. Du lernst außerdem, eigene Medienprodukte verantwortungsvoll zu veröffentlichen.


Zukunftskompetenzen

Zukunftskompetenzen sind Fähigkeiten, die Menschen brauchen, um mit Unsicherheit, Veränderung und komplexen Problemen umzugehen. Dazu gehören Kreativität, Kritisches Denken, Kommunikation, Kollaboration, Problemlösekompetenz, Digitale Kompetenz, Datenkompetenz, Selbstregulation, Empathie, Urteilsfähigkeit und Verantwortung.


Die Methode Zukunftswerkstatt


Ursprung und Ziel

Die Zukunftswerkstatt wurde mit den Namen Robert Jungk, Rüdiger Lutz und Norbert R. Müllert verbunden. Ziel der Methode ist es, Menschen zu ermutigen, gesellschaftliche Probleme nicht nur zu beklagen, sondern gemeinsam Alternativen zu entwerfen und erste Handlungsschritte zu planen. In der Schule passt diese Methode besonders gut, weil sie Lernende ernst nimmt und Beteiligung sichtbar macht.


Drei Kernphasen

Eine klassische Zukunftswerkstatt arbeitet mit drei Kernphasen. In der Schule können diese Phasen auf eine Doppelstunde, einen Projekttag, eine Projektwoche oder ein Schulentwicklungsprojekt übertragen werden.

Phase Leitfrage Ergebnis
Kritikphase Was stört uns, was funktioniert nicht, welche Probleme erleben wir? Problemkarten, Beobachtungen, Interessen, Konflikte
Fantasiephase Wie sähe eine ideale Zukunft aus, wenn zunächst alles möglich wäre? Visionen, Wunschbilder, ungewöhnliche Ideen, kreative Entwürfe
Verwirklichungsphase Was können wir realistisch umsetzen, testen oder anstoßen? Aktionsplan, Prototyp, Rollen, Zeitplan, Kriterien


Erweiterter Ablauf für die Schule

Für eine KI-Werkstatt ist ein erweiterter Ablauf hilfreich, weil technische, ethische und organisatorische Fragen zusammenkommen.

Schritt Ziel Beispiel
Ankommen Gemeinsames Thema klären und Regeln vereinbaren Gespräch über Chancen und Sorgen beim Einsatz von KI
Problem verstehen Erfahrungen sammeln und Ursachen untersuchen Was verändert KI bei Hausaufgaben, Kreativität oder Prüfungen?
KI erkunden Werkzeuge ausprobieren und Grenzen erkennen Einen Text generieren, prüfen und verbessern
Zukunft entwerfen Mutige Ideen entwickeln Schule als offener Lern- und Maker-Ort gestalten
Prototyp bauen Eine Idee sichtbar und testbar machen Chatbot-Konzept, Lernstation, Plakat, Video, Modell
Testen Rückmeldungen einholen und verbessern Mitschülerinnen und Mitschüler testen den Prototyp
Reflektieren Folgen, Regeln und nächste Schritte festlegen KI-Kodex, Portfolio, Präsentation, Ausblick


KI verantwortungsvoll nutzen


Chancen

KI kann Lernen unterstützen, wenn sie bewusst eingesetzt wird. Sie kann beim Formulieren helfen, Texte zusammenfassen, Lernfragen erstellen, Ideen liefern, individuelle Übungen vorschlagen, Sprachen übersetzen, Barrieren abbauen und kreative Prozesse anregen. In einer KI-Werkstatt wird KI aber nicht als Ersatz für eigenes Denken verstanden. Sie ist ein Werkzeug, das Du steuerst, überprüfst und reflektierst.


Risiken

KI-Systeme können Fehler erzeugen, Vorurteile aus Trainingsdaten übernehmen, persönliche Daten gefährden, Quellen erfinden, Urheberrechte berühren oder Lernende dazu verleiten, Ergebnisse ungeprüft zu übernehmen. Deshalb braucht jede KI-Werkstatt klare Regeln. Dazu gehören Datenschutz, Schutz persönlicher Informationen, transparente Kennzeichnung von KI-Nutzung, Quellenprüfung, faire Aufgabenstellungen und Gespräche über Verantwortung.


Prüffragen für KI-Ergebnisse

  1. Richtigkeit: Kann ich die Aussage mit zuverlässigen Quellen überprüfen?
  2. Transparenz: Ist sichtbar, welche Rolle KI im Arbeitsprozess gespielt hat?
  3. Fairness: Werden Menschen, Gruppen oder Perspektiven einseitig dargestellt?
  4. Datenschutz: Habe ich keine persönlichen oder sensiblen Daten eingegeben?
  5. Urheberrecht: Darf ich das erzeugte oder genutzte Material verwenden?
  6. Lernwert: Habe ich selbst verstanden, was ich abgebe oder präsentiere?


KI-Kodex für die Werkstatt

Ein KI-Kodex ist eine gemeinsame Vereinbarung. Er hilft, Technik sinnvoll einzusetzen und Missbrauch zu vermeiden. Ein schulischer KI-Kodex kann folgende Grundsätze enthalten: Wir nutzen KI transparent. Wir geben keine sensiblen Daten ein. Wir prüfen Ergebnisse. Wir nennen verwendete Werkzeuge. Wir übernehmen Verantwortung für unsere Produkte. Wir verwenden KI nicht, um andere zu täuschen. Wir achten auf Fairness, Teilhabe und Barrierefreiheit.


Werkstattformate für Schule


Unterrichtsreihe

Eine Unterrichtsreihe zur KI-Werkstatt kann vier bis acht Unterrichtsstunden umfassen. Sie beginnt mit einer Problemfrage, führt in KI-Grundlagen ein, lässt Gruppen mit Werkzeugen experimentieren und endet mit einem Produkt. Geeignet sind Themen wie KI und Hausaufgaben, KI und Kreativität, KI und Fake News, KI und Berufe oder KI und Nachhaltigkeit.


Projekttag

Ein Projekttag eignet sich, um die Zukunftswerkstatt kompakt zu erleben. Am Vormittag sammelt die Gruppe Kritikpunkte und Zukunftsideen. Am Mittag entstehen Prototypen. Am Nachmittag werden Ergebnisse präsentiert und bewertet. Wichtig ist, dass am Ende ein konkreter nächster Schritt vereinbart wird.


Projektwoche

In einer Projektwoche können Teams komplexere Produkte entwickeln. Möglich sind eine Ausstellung, ein Makerspace-Modell, ein Podcastkanal, ein Schul-KI-Kodex, eine App-Idee, ein Robotikprojekt, ein Escape Game zu KI-Ethik, eine Zukunftszeitung oder ein Erklärfilm. Eine Projektwoche bietet genug Zeit für Recherche, Gestaltung, Tests und Überarbeitung.


Schulentwicklung

Als Schulentwicklungsformat kann die KI-Werkstatt Lernende, Lehrkräfte, Schulleitung, Eltern und externe Partnerinnen und Partner zusammenbringen. Dann geht es nicht nur um Unterricht, sondern auch um Regeln, Räume, Ausstattung, Fortbildung, Prüfungen, Kommunikation und Beteiligung. So wird die Werkstatt zu einem demokratischen Prozess.


Beispielprojekte


Projektideen für Gruppen

Projekt Leitfrage Mögliches Produkt
KI-Lerncoach prüfen Wie kann KI beim Lernen helfen, ohne das eigene Denken zu ersetzen? Testbericht, Lernkarteien, Nutzungsregeln
Schule der Zukunft Wie soll ein Lernraum aussehen, der Kreativität, Medien und Technik verbindet? Modell, Zeichnung, 3D-Entwurf, Präsentation
Fake-News-Labor Wie erkenne ich manipulierte Informationen und KI-generierte Inhalte? Checkliste, Erklärvideo, Stationenlernen
Makerspace-Konzept Welche Materialien, Regeln und Rollen braucht ein schulischer Makerspace? Raumplan, Materialliste, Nutzungsordnung
KI und Berufe Welche Tätigkeiten verändern sich durch KI und welche Kompetenzen werden wichtiger? Interviewreihe, Podcast, Ausstellung
Nachhaltige Schule Wie kann KI helfen, Energie, Müll, Mobilität oder Ernährung in der Schule zu verbessern? Datenerhebung, Prototyp, Maßnahmenplan
Kreative KI Wie verändert KI Schreiben, Musik, Bildgestaltung oder Theater? Werkstattheft, Galerie, Reflexion
KI-Kodex Welche Regeln braucht unsere Klasse oder Schule für faire KI-Nutzung? Kodex, Plakat, Abstimmung, Präsentation


Beispiel: KI und nachhaltige Schule

Ein Team möchte untersuchen, wie die Schule weniger Energie verbrauchen kann. In der Kritikphase sammelt es Beobachtungen: Licht bleibt an, Geräte laufen im Standby, Räume werden falsch gelüftet. In der Fantasiephase entwirft es eine Schule, in der Sensoren, Hinweise, Lernplakate und Klassendienste zusammenspielen. In der Verwirklichungsphase baut das Team einen einfachen Prototyp: eine Ampelanzeige für Lüften oder Licht, ein Erklärvideo und einen Plan für eine Testwoche. KI kann helfen, Daten zu strukturieren, Texte zu vereinfachen oder Ideen für die Präsentation zu liefern. Die Entscheidung über Maßnahmen bleibt aber beim Team.


Beispiel: KI-Kodex für eine Klasse

Eine Klasse möchte vereinbaren, wie KI bei Hausaufgaben, Referaten und kreativen Projekten genutzt werden darf. Die Lernenden sammeln Sorgen: Täuschung, unfaire Vorteile, falsche Informationen und Datenschutzprobleme. Dann entwickeln sie ein Wunschbild: KI soll unterstützen, aber nicht ersetzen. Am Ende entsteht ein Kodex mit Regeln, Beispielen und einer Kennzeichnungspflicht. Zusätzlich wird festgelegt, dass jede größere Arbeit eine Reflexion enthält: Welche Werkzeuge wurden genutzt? Was wurde selbst entschieden? Was wurde geprüft?


Rollen in der KI-Werkstatt


Lernende

Lernende sind Forschende, Gestaltende und Mitentscheidende. Du stellst Fragen, suchst Informationen, testest Werkzeuge, entwickelst Produkte und präsentierst Ergebnisse. Du übernimmst Verantwortung für Deinen Lernprozess und für das, was Du veröffentlichst.


Lehrkräfte

Lehrkräfte sind Lernbegleitende, Moderatorinnen und Moderatoren. Sie geben Orientierung, sichern Datenschutz und Lernziele, stellen Materialien bereit, unterstützen Reflexion und helfen, Ergebnisse fachlich einzuordnen. Sie müssen nicht jede technische Antwort kennen, sondern gute Fragen stellen und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen.


Externe Partnerinnen und Partner

Eine KI-Werkstatt kann von Bibliotheken, Hochschulen, Betrieben, Medienzentren, Jugendhäusern, Museen oder lokalen Initiativen unterstützt werden. Externe Partnerinnen und Partner können Fachwissen, Geräte, Projektideen, Räume oder Einblicke in Berufsfelder einbringen.


Didaktische Prinzipien


Handlungsorientierung

Du lernst, indem Du etwas tust. Ein Produkt, ein Modell oder eine Präsentation macht Denken sichtbar. Handlungsorientierung bedeutet aber nicht, einfach schnell etwas herzustellen. Entscheidend ist, dass Du Dein Vorgehen begründest, überprüfst und verbesserst.


Problemorientierung

Die Werkstatt beginnt mit echten Fragen. Ein gutes Problem ist offen genug für verschiedene Lösungen, aber konkret genug für erste Schritte. Beispiele sind: Wie erkennen wir KI-generierte Falschinformationen? Wie kann unsere Schule kreativer werden? Wie können Lernende KI fair nutzen? Wie sieht ein gerechter digitaler Lernraum aus?


Kollaboration

In der KI-Werkstatt arbeitest Du im Team. Unterschiedliche Stärken werden sichtbar: recherchieren, gestalten, programmieren, sprechen, zeichnen, bauen, organisieren, prüfen oder moderieren. Kollaboration bedeutet, dass Entscheidungen gemeinsam getroffen und Konflikte konstruktiv gelöst werden.


Reflexion

Reflexion macht aus Aktivität Lernen. Du fragst: Was habe ich verstanden? Was hat funktioniert? Welche Annahmen waren falsch? Welche Rolle hatte KI? Welche Folgen könnte unsere Lösung haben? Was würden wir beim nächsten Mal anders machen?


Fehlerfreundlichkeit

Prototypen dürfen unvollständig sein. Fehler zeigen, was noch gelernt werden muss. Eine gute KI-Werkstatt unterscheidet zwischen verantwortungslosem Arbeiten und produktivem Scheitern. Produktives Scheitern bedeutet: Du testest, erkennst Schwächen und verbesserst Deine Lösung.


Werkzeuge und Materialien


Analoge Materialien

Auch in einer KI-Werkstatt sind analoge Materialien wichtig. Papier, Klebezettel, Stifte, Karton, Scheren, Kleber, Bausteine, Fotos, Moderationskarten und Plakate helfen, Ideen sichtbar zu machen. Gerade am Anfang sind analoge Methoden oft besser, weil sie alle beteiligen und nicht sofort eine technische Lösung erzwingen.


Digitale Werkzeuge

Digitale Werkzeuge können Recherche, Gestaltung, Zusammenarbeit und Präsentation unterstützen. Dazu gehören Textverarbeitung, Präsentationssoftware, Audio- und Videowerkzeuge, Tabellen, Mindmaps, Whiteboards, Programmierumgebungen, Lernplattformen, Bildbearbeitung, CAD-Programme, Mikrocontroller-Umgebungen und KI-Tools. Wichtig ist, dass Werkzeuge nach dem Lernziel ausgewählt werden, nicht umgekehrt.


Dokumentation

Jede Werkstatt braucht eine Dokumentation. Ein Portfolio, ein Werkstattheft, ein Blog, ein Plakat, ein Video oder eine digitale Pinnwand kann zeigen, wie eine Idee entstanden ist. Gute Dokumentation enthält Fragestellung, Recherche, KI-Nutzung, Entscheidungen, Prototypen, Tests, Feedback und Reflexion.


Bewertung und Feedback


Was wird bewertet?

In einer KI-Werkstatt sollte nicht nur das Endprodukt bewertet werden. Wichtig sind auch Prozess, Zusammenarbeit, Problemanalyse, Kreativität, fachliche Richtigkeit, kritische Prüfung, Umgang mit Quellen, Reflexion und Präsentation. Dadurch wird sichtbar, dass Lernen mehr ist als ein schönes Ergebnis.


Beispiel für Bewertungskriterien

Kriterium Woran erkennt man Qualität?
Problemverständnis Das Team beschreibt ein reales Problem verständlich und begründet.
Ideenentwicklung Das Team entwickelt mehrere Ideen und wählt begründet aus.
KI-Nutzung KI wird transparent, gezielt und kritisch geprüft eingesetzt.
Prototyp Die Lösung ist sichtbar, testbar und wurde verbessert.
Medienkompetenz Quellen, Rechte, Datenschutz und Veröffentlichung werden beachtet.
Zusammenarbeit Rollen, Absprachen und Konflikte werden konstruktiv bearbeitet.
Reflexion Das Team erklärt Grenzen, Folgen und nächste Schritte.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das zentrale Ziel einer KI-Werkstatt in der Schule? (Eigene Ideen mit KI, Medien und Making verantwortungsvoll entwickeln und prüfen) (!Möglichst viele KI-Werkzeuge ohne Reflexion ausprobieren) (!Alle Aufgaben automatisch von KI erledigen lassen) (!Den Unterricht vollständig durch Technik ersetzen)




Welche Phase der Zukunftswerkstatt sammelt zunächst Probleme und Kritikpunkte? (Kritikphase) (!Fantasiephase) (!Verwirklichungsphase) (!Präsentationsphase)




Was ist ein Prompt? (Eine Eingabe oder Aufgabenbeschreibung für ein KI-System) (!Ein fertiges KI-Gerät) (!Ein Urheberrechtsvertrag) (!Ein Messgerät im Makerspace)




Warum müssen KI-Ergebnisse überprüft werden? (Weil KI Fehler, Verzerrungen oder erfundene Aussagen erzeugen kann) (!Weil KI immer absichtlich täuscht) (!Weil KI niemals nützliche Ergebnisse liefert) (!Weil KI nur Bilder erzeugen kann)




Was bedeutet Making im schulischen Kontext? (Durch praktisches Gestalten, Testen und Verbessern lernen) (!Nur fertige Produkte kaufen) (!Nur theoretische Texte auswendig lernen) (!Nur Prüfungen am Computer schreiben)




Welche Frage passt besonders gut zur Fantasiephase? (Wie sähe unsere ideale Schule der Zukunft aus) (!Welche Probleme stören uns im Moment) (!Welche Note bekommen wir für das Projekt) (!Welche Werkzeuge dürfen nicht benutzt werden)




Was gehört zu einem verantwortungsvollen KI-Kodex? (Transparente Nutzung, Datenschutz und Prüfung der Ergebnisse) (!Geheime Nutzung von KI bei allen Aufgaben) (!Eingabe persönlicher Daten in jedes Werkzeug) (!Verzicht auf jede Form von Zusammenarbeit)




Welches Produkt passt gut zu einer KI-Zukunftswerkstatt? (Ein Prototyp für einen verbesserten Lernraum) (!Eine ungeprüfte Kopie eines KI-Textes) (!Ein leeres Arbeitsblatt ohne Fragestellung) (!Eine Liste ohne Bezug zum Schulalltag)




Welche Kompetenz ist für die KI-Werkstatt besonders wichtig? (Kritisches Denken) (!Blindes Übernehmen) (!Geheimes Arbeiten) (!Reines Abschreiben)




Was ist der wichtigste Sinn der Reflexion am Ende einer Werkstatt? (Den Lernprozess, die KI-Nutzung und mögliche Folgen bewusst auswerten) (!Nur die schönste Präsentation auswählen) (!Alle Fehler verschweigen) (!Die Zusammenarbeit nicht besprechen)





Memory

KI-Kompetenz verantwortungsvoll mit künstlicher Intelligenz umgehen
Makerspace Raum zum Entwerfen, Bauen und Testen
Prompt präzise Aufgabe an ein KI-System
Prototyp erstes testbares Modell einer Lösung
Zukunftswerkstatt Methode zum Entwickeln gemeinsamer Zukunftsideen
Medienbildung Medien kritisch nutzen und gestalten
Datenschutz persönliche Informationen schützen
Feedback Rückmeldung zur Verbesserung nutzen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Kritikphase Probleme sichtbar machen
Fantasiephase Wunschbilder entwickeln
Verwirklichungsphase konkrete Schritte planen
Prototyping eine Idee testbar machen
Reflexion Lernen und Folgen auswerten




...


Kreuzworträtsel

Zukunft Wie heißt eine noch nicht verwirklichte Möglichkeit, die in der Werkstatt entworfen wird?
Prompt Wie heißt eine präzise Eingabe an ein KI-System?
Prototyp Wie nennt man ein erstes testbares Modell einer Lösung?
Medien Womit arbeitest Du kritisch, wenn Du Bilder, Videos, Texte und Plattformen untersuchst?
Ethik Welcher Bereich fragt nach Verantwortung, Fairness und Folgen?
Feedback Was hilft einem Team, seine Lösung nach dem Testen zu verbessern?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine KI-Werkstatt verbindet den Einsatz von

mit kreativem Gestalten, kritischer Medienbildung und praktischer Projektarbeit. In der

werden zunächst Probleme, Sorgen und Hindernisse gesammelt. Danach entstehen in der

mutige Zukunftsbilder, die noch nicht sofort realistisch sein müssen. In der

werden ausgewählte Ideen in konkrete Schritte übersetzt. Ein

macht eine Lösung sichtbar und testbar. KI-Ergebnisse dürfen nicht ungeprüft übernommen werden, weil sie Fehler und

enthalten können. Ein schulischer KI-Kodex schützt Lernende durch Regeln zu Transparenz, Fairness und

. Durch Reflexion erkennst Du, was Du gelernt hast und welche

eine Lösung für andere Menschen haben kann.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. KI-Beobachtung: Sammle drei Situationen aus Deinem Schulalltag, in denen KI bereits eine Rolle spielen könnte, und beschreibe jeweils eine Chance und ein Risiko.
  2. Prompt-Werkstatt: Formuliere drei Prompts zu einem Unterrichtsthema und vergleiche, wie unterschiedlich die Ergebnisse ausfallen.
  3. Mediencheck: Prüfe ein Bild, einen Text oder ein Video auf Glaubwürdigkeit und erstelle eine einfache Checkliste für Deine Klasse.
  4. Zukunftsbild: Zeichne oder beschreibe einen Lernraum der Zukunft, in dem KI, Kreativität und Zusammenarbeit sinnvoll verbunden sind.


Standard

  1. KI-Kodex: Entwickle mit einer Gruppe fünf Regeln für eine faire KI-Nutzung in Deiner Klasse und begründe jede Regel mit einem Beispiel.
  2. Makerspace-Plan: Entwirf einen kleinen Makerspace für Deine Schule mit Materialien, Regeln, Rollen und möglichen Projekten.
  3. Prototyping: Baue einen einfachen Prototyp für ein Problem aus dem Schulalltag und dokumentiere, wie Feedback zu einer Verbesserung führt.
  4. Interviewprojekt: Befrage Lernende, Lehrkräfte oder Eltern zur Frage, wie KI Schule verändern könnte, und fasse die Ergebnisse als Podcast, Plakat oder Text zusammen.


Schwer

  1. Zukunftswerkstatt organisieren: Plane eine vollständige Zukunftswerkstatt für Deine Klasse mit Kritikphase, Fantasiephase, Verwirklichungsphase und Präsentation.
  2. KI-Ethik: Analysiere ein konkretes KI-Werkzeug im Hinblick auf Datenschutz, Fairness, Fehleranfälligkeit, Transparenz und Lernwert.
  3. Schulentwicklung: Entwickle ein Konzept, wie Deine Schule KI verantwortungsvoll in Unterricht, Hausaufgaben, Prüfungen und Projektarbeit integrieren könnte.
  4. Ausstellung gestalten: Erstelle mit einem Team eine Ausstellung zur Zukunft der Schule mit Prototypen, Medienprodukten, Reflexionen und Mitmachstationen.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe KI-Kodex: Übertrage die Idee eines KI-Kodex auf eine andere Einrichtung, zum Beispiel eine Bibliothek, ein Jugendzentrum oder einen Sportverein, und erkläre, welche Regeln gleich bleiben und welche angepasst werden müssten.
  2. Problemlöseaufgabe Makerspace: Eine Schule hat nur wenig Geld und keinen eigenen Technikraum. Entwickle trotzdem ein realistisches Werkstattkonzept und begründe Deine Prioritäten.
  3. Analyseaufgabe Zukunftswerkstatt: Vergleiche eine normale Diskussion über Schulprobleme mit einer Zukunftswerkstatt. Erkläre, warum die drei Phasen zu anderen Ergebnissen führen können.
  4. Bewertungsaufgabe KI-Nutzung: Beurteile ein Projekt, bei dem ein Team KI stark genutzt hat. Entwickle Kriterien, mit denen Du zwischen sinnvoller Unterstützung und Täuschung unterscheiden kannst.
  5. Ethikaufgabe Medienbildung: Ein KI-generiertes Bild verbreitet eine falsche Darstellung einer Person. Erkläre mögliche Folgen und entwickle Maßnahmen, wie eine Klasse damit verantwortungsvoll umgehen sollte.
  6. Reflexionsaufgabe Zukunftskompetenz: Wähle eine Zukunftskompetenz aus und zeige an einem konkreten Werkstattprojekt, wie diese Kompetenz gefördert werden kann.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis erstellst Du ein Werkstatt-Portfolio. Es dokumentiert nicht nur das Endprodukt, sondern den gesamten Weg von der Frage zur reflektierten Lösung.

Bestandteil Erwartung
Problemfrage Du formulierst eine klare Frage zur Zukunft von Schule, KI, Medien oder Making.
Recherche Du nutzt geeignete Quellen und erklärst, warum sie glaubwürdig sind.
KI-Nutzung Du dokumentierst, welche KI-Werkzeuge Du verwendet hast und wie Du Ergebnisse geprüft hast.
Prototyp Du machst Deine Idee sichtbar, testbar oder erlebbar.
Feedback Du holst Rückmeldungen ein und verbesserst Deine Lösung.
Reflexion Du erklärst Chancen, Grenzen, Folgen und Deinen persönlichen Lernfortschritt.


OERs zum Thema





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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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