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Bilddiagramme und Piktogramme - aiMOOC

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Bilddiagramme und Piktogramme - aiMOOC




Bilddiagramme und Piktogramme


Einleitung

Bilddiagramme und Piktogramme helfen Dir, Daten schnell zu verstehen. Statt nur Zahlen in einer Tabelle zu lesen, siehst Du Symbole, Bilder oder Zeichen. So erkennst Du auf einen Blick, welche Häufigkeit größer ist, welche Gruppe kleiner ist und ob die Darstellung fair oder missverständlich wirkt. In der Mathematik der Klassen 5 und 6 gehören Bilddiagramme zu den wichtigen Grundlagen der Datenkompetenz: Du lernst, Daten zu sammeln, zu ordnen, darzustellen, auszuwerten und kritisch zu prüfen.

Ein Piktogramm ist ein vereinfachtes Symbol, das eine Bedeutung möglichst schnell verständlich macht. Du kennst Piktogramme aus dem Alltag: Toilettenzeichen, Haltestellensymbole, Warnzeichen, Sportzeichen oder Icons auf dem Smartphone. Ein Bilddiagramm nutzt solche Symbole, um Mengen darzustellen. Dabei kann ein Symbol genau eine Sache bedeuten, zum Beispiel ein Fahrrad für ein verkauftes Fahrrad. Oft steht ein Symbol aber für mehrere Einheiten. Dann brauchst Du einen Symbolwert oder Maßstab, zum Beispiel:

1 Symbol=5 Stimmen

Wenn Du weißt, wofür ein Symbol steht, kannst Du ein Bilddiagramm lesen, berechnen und selbst erstellen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Piktogramme im Alltag erkennen und ihre Funktion erklären.
  2. Bilddiagramme lesen und auswerten.
  3. Den Symbolwert eines Bilddiagramms bestimmen.
  4. Aus einer Häufigkeitstabelle ein Bilddiagramm erstellen.
  5. Mit der MediaWiki-Extension Math einfache mathematische Zusammenhänge in Formeln darstellen.
  6. Prüfen, ob ein Bilddiagramm verständlich, vollständig und fair ist.
  7. Fehlerhafte oder irreführende Darstellungen erkennen und verbessern.


Grundbegriffe


Daten

Daten sind gesammelte Informationen. In der Schule können Daten zum Beispiel durch eine Umfrage, eine Messung, eine Beobachtung oder eine Auszählung entstehen. Wenn Deine Klasse fragt, welches Obst besonders beliebt ist, entstehen Daten wie: 8 Stimmen für Äpfel, 6 Stimmen für Bananen, 4 Stimmen für Erdbeeren.


Häufigkeit

Die Häufigkeit gibt an, wie oft etwas vorkommt. Wenn 9 Kinder Fußball als Lieblingssport nennen, hat Fußball die Häufigkeit 9. Häufigkeiten sind besonders wichtig, wenn Du Daten in einer Tabelle, einem Säulendiagramm, einem Balkendiagramm oder einem Bilddiagramm darstellen möchtest.


Piktogramm

Ein Piktogramm ist ein einfaches Bildzeichen. Es soll ohne langen Text verstanden werden. Ein gutes Piktogramm ist klar, einheitlich, gut erkennbar und nicht mit zu vielen Details überladen.


Bilddiagramm

Ein Bilddiagramm ist eine Diagrammform, bei der Bilder oder Symbole für Zahlen stehen. Ein Bilddiagramm ist besonders anschaulich, wenn es um überschaubare Datenmengen geht. Es eignet sich gut für die Klassenstufen 5 und 6, weil Du daran sehr gut erkennst, wie Darstellung und Rechnung zusammenhängen.


Symbolwert

Der Symbolwert sagt Dir, welche Menge ein Symbol darstellt. Beispiele:

  1. Ein Symbol steht für genau eine Stimme: 1 Symbol=1 Stimme
  2. Ein Symbol steht für zwei Kinder: 1 Symbol=2 Kinder
  3. Ein Symbol steht für fünf verkaufte Bücher: 1 Symbol=5 Bücher

Die Anzahl der Symbole berechnest Du mit:

Anzahl der Symbole=HäufigkeitSymbolwert

Beispiel: Wenn 1 Symbol für 4 Stimmen steht und es 12 Stimmen gibt, rechnest Du:

124=3

Du zeichnest also 3 Symbole.


Bilddiagramme lesen

Ein Bilddiagramm liest Du am besten in mehreren Schritten. Zuerst schaust Du auf die Überschrift. Sie sagt Dir, worum es geht. Danach prüfst Du die Beschriftungen: Welche Gruppen, Dinge oder Kategorien werden dargestellt? Dann suchst Du nach der Legende. Dort steht, welchen Wert ein Symbol hat. Anschließend zählst Du die Symbole und rechnest mit dem Symbolwert.

Beispiel:

Lieblingssport Anzahl der Symbole Symbolwert Häufigkeit
Fußball 4 1 Symbol=3 Kinder 43=12
Schwimmen 3 1 Symbol=3 Kinder 33=9
Klettern 2 1 Symbol=3 Kinder 23=6

Aus dem Bilddiagramm erkennst Du: Fußball wurde häufiger genannt als Schwimmen und Klettern. Die Differenz zwischen Fußball und Klettern beträgt:

126=6


Bilddiagramme erstellen

Wenn Du selbst ein Bilddiagramm erstellst, brauchst Du eine klare Planung. Gute Bilddiagramme entstehen nicht zufällig. Du musst zuerst wissen, welche Daten Du darstellen willst und welcher Symbolwert sinnvoll ist.


Schritt 1: Daten sammeln

Beispiel: In einer Klasse wird gefragt: Wie kommst Du meistens zur Schule?

Schulweg Häufigkeit
Zu Fuß 8
Fahrrad 6
Bus 10
Auto 4


Schritt 2: Symbolwert wählen

Da alle Häufigkeiten gerade Zahlen sind, ist der Symbolwert 1 Symbol=2 Kinder praktisch. Dann entstehen keine halben Symbole.


Schritt 3: Anzahl der Symbole berechnen

Schulweg Häufigkeit Rechnung Anzahl der Symbole
Zu Fuß 8 8:2=4 4
Fahrrad 6 6:2=3 3
Bus 10 10:2=5 5
Auto 4 4:2=2 2


Schritt 4: Diagramm zeichnen

Zeichne für jede Kategorie die passende Anzahl gleicher Symbole. Wichtig ist: Alle Symbole müssen gleich groß sein. Wenn Du ein Symbol größer zeichnest, wirkt die dargestellte Menge größer, obwohl sie vielleicht gar nicht größer ist.


Halbe Symbole

Manchmal passt der Symbolwert nicht genau zur Häufigkeit. Dann brauchst Du halbe Symbole. Beispiel:

1 Symbol=4 Stimmen

Eine Kategorie hat 10 Stimmen. Dann gilt:

10:4=2,5

Du zeichnest also zwei ganze Symbole und ein halbes Symbol. Das ist erlaubt, wenn die Legende klar ist. Halbe Symbole müssen eindeutig halbiert sein und dürfen nicht wie beschädigte oder andere Symbole aussehen.


Piktogramme im Alltag

Piktogramme findest Du überall. Sie helfen Menschen, Informationen schnell zu verstehen, auch wenn sie eine Sprache nicht sprechen oder nur wenig Zeit haben. In der Verkehrserziehung, im Sport, in öffentlichen Gebäuden, auf Verpackungen und in digitalen Medien sind Piktogramme besonders wichtig.

Ein gutes Piktogramm hat mehrere Eigenschaften:

  1. Einfachheit: Es zeigt nur das Wichtigste.
  2. Eindeutigkeit: Es kann möglichst nicht verwechselt werden.
  3. Kontrast: Es ist gut sichtbar.
  4. Wiedererkennbarkeit: Es erinnert an bekannte Formen aus dem Alltag.
  5. Barrierefreiheit: Es unterstützt möglichst viele Menschen beim Verstehen.


Unterschied zwischen Bilddiagramm und Piktogramm

Ein Piktogramm ist ein einzelnes Symbol. Ein Bilddiagramm ist eine ganze Darstellung von Daten mit mehreren Symbolen. Das Piktogramm ist also ein Baustein, aus dem ein Bilddiagramm bestehen kann.

Begriff Bedeutung Beispiel
Piktogramm Einzelnes Bildzeichen Ein Fahrrad-Symbol steht für Fahrrad
Bilddiagramm Diagramm mit wiederholten Symbolen Drei Fahrrad-Symbole stehen bei Symbolwert 2 für sechs Fahrräder
Legende Erklärung des Symbolwertes 1 Symbol=5 Personen
Häufigkeit Anzahl der gezählten Fälle 15 Personen wählen Bus


Bilddiagramme und andere Diagramme

Bilddiagramme sind besonders anschaulich. Für sehr große Datenmengen oder genaue Vergleiche sind andere Diagramme manchmal besser. Ein Säulendiagramm eignet sich gut, wenn Du Größen genau vergleichen möchtest. Ein Balkendiagramm ist hilfreich, wenn die Beschriftungen lang sind. Ein Kreisdiagramm zeigt Anteile an einem Ganzen, wird aber in Klasse 5-6 meist erst vorsichtig eingeführt.

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Typische Fehler bei Bilddiagrammen


Fehler 1: Die Legende fehlt

Ohne Legende weiß niemand, ob ein Symbol für 1, 2, 5 oder 10 Einheiten steht. Ein Bilddiagramm ohne Legende ist oft ungenau oder unbrauchbar.


Fehler 2: Symbole sind unterschiedlich groß

Wenn ein Symbol doppelt so hoch und doppelt so breit gezeichnet wird, wirkt es viel größer. Dadurch kann die Darstellung täuschen. Alle Symbole einer Art sollten deshalb gleich groß sein.


Fehler 3: Der Symbolwert ist unpraktisch

Wenn der Symbolwert schlecht gewählt ist, entstehen viele halbe oder schwer teilbare Symbole. Beispiel: Für die Häufigkeiten 7, 11 und 13 ist 1 Symbol=4 oft unpraktisch. Dann musst Du mit vielen Bruchteilen arbeiten. Für solche Daten kann ein Säulendiagramm besser sein.


Fehler 4: Die Kategorien sind unklar

Kategorien müssen eindeutig sein. Wenn bei einer Umfrage die Kategorien Sport, Fußball und Freizeit gleichzeitig vorkommen, können Antworten doppelt passen. Dann sind die Daten schwer auszuwerten.


Fehler 5: Die Darstellung übertreibt Unterschiede

Bilddiagramme sollen informieren, nicht manipulieren. Wenn kleine Unterschiede durch auffällige Bilder oder 3D-Effekte riesig wirken, solltest Du kritisch nachfragen: Was zeigen die Daten wirklich?


Gerechte und verständliche Darstellung

Ein gutes Bilddiagramm ist übersichtlich, vollständig und ehrlich. Dazu gehören eine passende Überschrift, klare Kategorien, gleich große Symbole, ein sinnvoller Symbolwert und eine gut lesbare Legende. Außerdem sollte die Darstellung zur Fragestellung passen.

Beispiel einer guten Leitfrage: Wie viele Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a kommen meistens mit Bus, Fahrrad, Auto oder zu Fuß zur Schule?

Diese Frage ist klar, weil sie sagt:

  1. Wer wird gefragt?
  2. Was wird gezählt?
  3. Welche Antwortarten sind möglich?
  4. Worauf bezieht sich die Darstellung?


Rechnen mit Bilddiagrammen

Mit Bilddiagrammen kannst Du nicht nur ablesen, sondern auch rechnen. Du kannst Summen, Unterschiede und Anteile bestimmen.


Summe berechnen

Wenn in einem Bilddiagramm 5 Symbole für Bus, 3 Symbole für Fahrrad und 4 Symbole für zu Fuß stehen und jedes Symbol 2 Kinder bedeutet, dann gilt:

(5+3+4)2=122=24

Insgesamt wurden 24 Kinder gezählt.


Unterschied berechnen

Bus hat 5 Symbole, Auto hat 2 Symbole. Ein Symbol steht für 2 Kinder.

(52)2=32=6

Es kommen 6 Kinder mehr mit dem Bus als mit dem Auto.


Anteil beschreiben

Wenn insgesamt 24 Kinder gezählt wurden und 8 Kinder zu Fuß gehen, ist der Anteil:

824=13

Du kannst sagen: Ein Drittel der Kinder geht zu Fuß.


MediaWiki-Extension Math im aiMOOC

Die MediaWiki-Extension Math ermöglicht es, mathematische Ausdrücke sauber darzustellen. Für Bilddiagramme sind einfache Formeln hilfreich, weil Du damit den Zusammenhang zwischen Häufigkeit, Symbolwert und Symbolanzahl beschreiben kannst.

Beispiele:

Häufigkeit=SymbolanzahlSymbolwert

Symbolanzahl=HäufigkeitSymbolwert

Differenz=|Häufigkeit AHäufigkeit B|

Für Klasse 5-6 genügt es, diese Formeln als Rechenhilfen zu verstehen. Du musst keine komplizierte Formelsprache beherrschen. Wichtig ist, dass Du erklären kannst, was die Formel bedeutet.


Beispielprojekt: Eine Umfrage als Bilddiagramm

Du möchtest herausfinden, welches Pausenspiel in Deiner Klasse beliebt ist. Du fragst 28 Kinder. Das Ergebnis lautet:

Pausenspiel Häufigkeit
Fangen 8
Fußball 10
Seilspringen 4
Tischtennis 6

Ein guter Symbolwert ist:

1 Symbol=2 Kinder

Dann berechnest Du:

Pausenspiel Häufigkeit Symbolanzahl
Fangen 8 8:2=4
Fußball 10 10:2=5
Seilspringen 4 4:2=2
Tischtennis 6 6:2=3

Jetzt kannst Du das Bilddiagramm zeichnen. Achte darauf, dass alle Symbole gleich groß sind und die Legende sichtbar ist.


Qualitätscheck für Dein Bilddiagramm

Bevor Du ein Bilddiagramm abgibst, prüfe:

  1. Hat das Diagramm eine klare Überschrift?
  2. Sind alle Kategorien eindeutig beschriftet?
  3. Gibt es eine Legende mit Symbolwert?
  4. Sind alle Symbole gleich groß?
  5. Passen Symbolanzahl und Häufigkeit zusammen?
  6. Sind halbe Symbole verständlich dargestellt?
  7. Kann eine andere Person das Diagramm ohne Deine Erklärung verstehen?
  8. Ist die Darstellung sachlich und nicht übertrieben?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Piktogramm? (Ein einfaches Bildzeichen mit Bedeutung) (!Eine lange schriftliche Erklärung) (!Eine Rechenregel für Brüche) (!Eine Tabelle ohne Zahlen)




Welche Information muss in einem Bilddiagramm unbedingt angegeben werden? (Der Symbolwert) (!Die Lieblingsfarbe der zeichnenden Person) (!Der Name des verwendeten Stiftes) (!Die Uhrzeit des Zeichnens)




Was bedeutet die Legende 1 Symbol steht für 5 Stimmen? (Jedes Symbol zählt als fünf Stimmen) (!Jedes Symbol zählt als eine halbe Stimme) (!Fünf Symbole zählen zusammen eine Stimme) (!Die Stimmen dürfen nicht gezählt werden)




Wie viele Symbole brauchst Du bei 12 Stimmen, wenn 1 Symbol für 3 Stimmen steht? (4 Symbole) (!3 Symbole) (!6 Symbole) (!12 Symbole)




Warum müssen Symbole in einem Bilddiagramm gleich groß sein? (Damit die Darstellung nicht täuscht) (!Damit das Diagramm bunter wird) (!Damit keine Überschrift nötig ist) (!Damit die Zahlen verschwinden)




Welche Aussage passt zu einem Bilddiagramm? (Es stellt Daten mit Symbolen dar) (!Es besteht immer nur aus Text) (!Es zeigt ausschließlich geometrische Körper) (!Es darf keine Legende besitzen)




Wann ist ein halbes Symbol sinnvoll? (Wenn die Häufigkeit nicht genau durch den Symbolwert teilbar ist) (!Wenn die Überschrift fehlt) (!Wenn alle Daten gleich groß sind) (!Wenn keine Kategorien vorhanden sind)




Welche Rechnung passt zur Häufigkeit bei 6 Symbolen und dem Symbolwert 2? (6 mal 2 gleich 12) (!6 plus 2 gleich 62) (!6 geteilt durch 2 gleich 12) (!2 minus 6 gleich 12)




Was ist eine Häufigkeit? (Die Anzahl, wie oft etwas vorkommt) (!Die Farbe eines Symbols) (!Die Länge einer Überschrift) (!Die Reihenfolge der Buchstaben)




Welches Diagramm ist bei sehr genauen Zahlenvergleichen oft geeigneter als ein Bilddiagramm? (Ein Säulendiagramm) (!Ein Suchbild) (!Ein Gedicht) (!Ein Stadtplan)





Memory

Piktogramm Bildzeichen
Legende Symbolwert
Häufigkeit Anzahl
Tabelle geordnete Daten
Bilddiagramm Symboldarstellung
Säulendiagramm Zahlenvergleich





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Daten sammeln Beginn einer Untersuchung
Tabelle erstellen Daten ordnen
Symbolwert wählen Maßstab festlegen
Symbole zeichnen Bilddiagramm darstellen
Ergebnis prüfen Darstellung kontrollieren






Kreuzworträtsel

Legende Wie nennt man die Erklärung des Symbolwertes?
Symbol Was wird im Bilddiagramm wiederholt gezeichnet?
Tabelle Wo können Daten vor dem Zeichnen geordnet werden?
Daten Wie heißen gesammelte Informationen?
Anzahl Was gibt die Häufigkeit an?
Diagramm Wie nennt man eine grafische Darstellung von Daten?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein

ist ein einfaches Bildzeichen mit Bedeutung. Ein

stellt Daten mithilfe von wiederholten Symbolen dar. Die

erklärt, welchen Wert ein Symbol hat. Wenn ein Symbol für mehrere Einheiten steht, nennt man diesen Wert

. Die

gibt an, wie oft etwas vorkommt. Um die Anzahl der Symbole zu berechnen, teilst Du die Häufigkeit durch den

. Alle Symbole sollten gleich

sein, damit die Darstellung nicht täuscht. Bei unpassenden Werten können auch

Symbole entstehen. Ein gutes Bilddiagramm braucht eine klare

und eindeutige Kategorien. Mit der MediaWiki-Extension

können Formeln übersichtlich dargestellt werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Piktogramme im Schulhaus: Suche fünf Piktogramme im Schulgebäude oder auf dem Schulweg. Zeichne sie ab oder beschreibe sie und erkläre, welche Bedeutung sie haben.
  2. Eigene Symbolsammlung: Erstelle eine kleine Sammlung mit sechs eigenen Piktogrammen zu den Themen Schule, Freizeit oder Sport. Achte darauf, dass die Symbole einfach und eindeutig sind.
  3. Bilddiagramm lesen: Erfinde ein kleines Bilddiagramm mit drei Kategorien und schreibe drei Fragen dazu, die eine andere Person beantworten kann.
  4. Legenden prüfen: Sammle drei Beispiele für Legenden in Diagrammen. Erkläre, warum eine Legende beim Lesen hilft.


Standard

  1. Klassenumfrage darstellen: Führe eine Umfrage in Deiner Klasse durch, zum Beispiel zum Lieblingsobst oder Schulweg. Erstelle eine Tabelle und daraus ein Bilddiagramm mit passendem Symbolwert.
  2. Symbolwert vergleichen: Stelle dieselben Daten zweimal dar: einmal mit 1 Symbol=1 Stimme und einmal mit 1 Symbol=2 Stimmen. Vergleiche, welche Darstellung übersichtlicher ist.
  3. Fehler finden: Erstelle absichtlich ein fehlerhaftes Bilddiagramm mit drei Fehlern. Tausche es mit einer anderen Person und lasse die Fehler finden.
  4. Diagramm erklären: Nimm ein Bilddiagramm aus einem Buch, einer Zeitung oder dem Internet und erkläre schriftlich, was es zeigt, welche Legende es nutzt und welche Aussage besonders wichtig ist.


Schwer

  1. Manipulation durch Bilder: Untersuche, wie unterschiedlich große Symbole eine Aussage verändern können. Erstelle ein korrektes und ein irreführendes Beispiel und erkläre den Unterschied.
  2. Bilddiagramm digital erstellen: Erstelle mit einem digitalen Werkzeug ein Bilddiagramm. Achte auf gleiche Symbolgrößen, klare Beschriftungen und eine sichtbare Legende.
  3. Datenstory entwickeln: Sammle Daten zu einem Thema aus Deinem Alltag und entwickle daraus eine kurze Datenstory mit Tabelle, Bilddiagramm und Erklärung.
  4. Vergleich von Diagrammtypen: Stelle dieselben Daten als Bilddiagramm, Säulendiagramm und Balkendiagramm dar. Beurteile, welche Darstellung für die Daten am besten geeignet ist und begründe Deine Entscheidung.



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Lernkontrolle

  1. Diagrammbeurteilung: Du erhältst ein Bilddiagramm ohne Legende. Erkläre, warum es nicht eindeutig lesbar ist, und ergänze eine sinnvolle Legende.
  2. Transferaufgabe Symbolwert: Eine Schule möchte die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften darstellen. Entscheide, ob ein Symbolwert von 1, 2, 5 oder 10 sinnvoll ist, und begründe Deine Wahl.
  3. Fehleranalyse: In einem Bilddiagramm sind die Symbole für eine Kategorie doppelt so groß wie in einer anderen. Erkläre, warum dadurch ein falscher Eindruck entstehen kann.
  4. Darstellungswechsel: Wandle eine Häufigkeitstabelle in ein Bilddiagramm um und beschreibe anschließend in ganzen Sätzen, welche wichtigsten Aussagen Du erkennst.
  5. Alltagsbezug: Entwickle für ein öffentliches Gebäude drei Piktogramme. Begründe, warum Deine Symbole auch ohne Text verständlich sein könnten.
  6. Vergleichskompetenz: Entscheide bei vorgegebenen Daten, ob ein Bilddiagramm oder ein Säulendiagramm geeigneter ist. Begründe Deine Entscheidung mit Blick auf Übersichtlichkeit und Genauigkeit.




OERs zum Thema




Links


Zusammenfassung

Bilddiagramme stellen Daten mit wiederholten Symbolen dar. Ein einzelnes Bildzeichen heißt Piktogramm. Damit ein Bilddiagramm richtig gelesen werden kann, braucht es eine klare Überschrift, eindeutige Kategorien und eine Legende mit Symbolwert. Der Symbolwert gibt an, wie viele Einheiten ein Symbol darstellt. Mit der Formel Häufigkeit=SymbolanzahlSymbolwert kannst Du Häufigkeiten berechnen. Gute Bilddiagramme sind übersichtlich, sachlich und fair. Sie dürfen durch unterschiedlich große Symbole oder fehlende Legenden nicht täuschen. Die MediaWiki-Extension Math hilft dabei, Rechnungen und mathematische Zusammenhänge sauber im Lernkurs darzustellen.


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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

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  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

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Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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