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Reden schreiben und halten - aiMOOC

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Reden schreiben und halten - aiMOOC




Einleitung

Reden schreiben und halten gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten in Schule, Ausbildung, Studium, Beruf und Demokratie. Eine Rede ist eine vorbereitete mündliche Mitteilung an mehrere Menschen. Sie kann informieren, überzeugen, würdigen, motivieren, warnen, trösten oder zum Handeln auffordern. Wer eine gute Rede schreiben und halten will, verbindet drei Bereiche: einen klaren Gedanken, eine verständliche Sprache und eine glaubwürdige Präsentation.

Die Rhetorik bezeichnet traditionell die Kunst der wirkungsvollen Rede. Schon in der Antike wurde untersucht, wie Menschen mit Worten überzeugen. Besonders wichtig sind bis heute die Fragen: Wer spricht? Zu wem wird gesprochen? In welcher Situation? Mit welchem Ziel? Mit welchen Argumenten? Und wie wird die Rede vorgetragen? In diesem aiMOOC lernst Du, eine Rede von der ersten Idee bis zum Auftritt systematisch zu planen, zu schreiben, zu überarbeiten, zu üben und sicher zu halten.

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Was ist eine Rede?

Eine Rede ist mehr als ein vorgelesener Text. Sie ist eine Handlung in einer konkreten Kommunikationssituation. Eine Rede hat ein Thema, ein Ziel, ein Publikum, eine Struktur und eine Wirkung. Sie unterscheidet sich von einem spontanen Gespräch dadurch, dass sie meistens vorbereitet ist und vor mehreren Zuhörenden gehalten wird. Sie unterscheidet sich von einem reinen Lesetext dadurch, dass Stimme, Blickkontakt, Pausen, Körpersprache und Situation eine große Rolle spielen.


Ziele von Reden

Reden können unterschiedliche Ziele haben. Eine Informationsrede erklärt einen Sachverhalt. Eine Überzeugungsrede will Zustimmung gewinnen. Eine Anlassrede würdigt eine Person oder ein Ereignis. Eine politische Rede versucht, öffentliche Meinungen zu beeinflussen. Eine Gedenkrede erinnert, deutet und verbindet Menschen. Eine Motivationsrede stärkt Mut, Gemeinschaft oder Handlungsbereitschaft. Für Dich als Rednerin oder Redner ist entscheidend, dass Du vor dem Schreiben genau weißt, welches Ziel Deine Rede verfolgt.


Rede als Kommunikationssituation

Eine Rede entsteht immer in einem Dreieck aus Redner, Publikum und Anlass. Du sprichst nicht in einen leeren Raum. Die Zuhörenden bringen Erwartungen, Vorwissen, Gefühle, Erfahrungen und manchmal auch Vorurteile mit. Deshalb beginnt jede gute Rede mit einer Adressatenanalyse. Sie fragt: Wer hört mir zu? Was wissen die Zuhörenden bereits? Welche Begriffe muss ich erklären? Welche Beispiele passen zu ihrer Lebenswelt? Welche Einwände könnten auftreten? Welche Haltung möchte ich erreichen?


Grundlagen der Rhetorik

Die klassische Rhetorik unterscheidet verschiedene Arbeitsschritte, die auch heute noch hilfreich sind. Zuerst suchst Du Gedanken und Argumente. Danach ordnest Du sie zu einem Aufbau. Anschließend formulierst Du den Text sprachlich aus. Danach übst Du die Rede, bis Du sie sicher vortragen kannst. Schließlich hältst Du die Rede mit Stimme, Körper und Kontakt zum Publikum.


Ethos, Pathos und Logos

Ein bewährtes Modell der Überzeugung unterscheidet Ethos, Pathos und Logos. Ethos meint die Glaubwürdigkeit der sprechenden Person. Du wirkst glaubwürdig, wenn Du sachkundig, ehrlich, fair und respektvoll auftrittst. Pathos meint die emotionale Wirkung. Eine Rede darf Gefühle ansprechen, soll diese aber nicht manipulativ missbrauchen. Logos meint die sachliche Begründung durch nachvollziehbare Argumente, Beispiele und Belege. Eine starke Rede verbindet alle drei Ebenen: Sie wirkt persönlich glaubwürdig, emotional berührend und sachlich überzeugend.


Die fünf Arbeitsphasen einer Rede

  1. Ideenfindung: Du sammelst Thema, Ziel, zentrale Botschaft, Beispiele und Argumente.
  2. Gliederung: Du ordnest Deine Gedanken in Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  3. Formulierung: Du schreibst verständlich, anschaulich und sprechbar.
  4. Einübung: Du übst Stimme, Tempo, Pausen, Betonung und Blickkontakt.
  5. Vortrag: Du hältst die Rede situationsangemessen, klar und zugewandt.


Eine Rede planen

Eine gute Rede beginnt nicht mit dem ersten Satz, sondern mit einer klaren Planung. Wer sofort ausformuliert, verliert leicht den roten Faden. Planung bedeutet, Thema, Ziel, Publikum, Anlass, Zeitrahmen und Kernbotschaft bewusst festzulegen.


Thema eingrenzen

Ein Thema wie Klimaschutz, Künstliche Intelligenz, Sport, Schule oder Demokratie ist zunächst zu groß. Für eine Rede musst Du es eingrenzen. Aus dem Thema „Klimaschutz“ kann zum Beispiel werden: „Warum unsere Schule mehr Fahrradstellplätze braucht.“ Aus dem Thema „Künstliche Intelligenz“ kann werden: „Wie Lernende KI verantwortungsvoll für Hausaufgaben nutzen können.“ Eine gute Eingrenzung macht Deine Rede konkreter, verständlicher und überzeugender.


Redeziel formulieren

Das Redeziel beschreibt, was nach Deiner Rede anders sein soll. Die Zuhörenden sollen etwas verstehen, anders bewerten, mitfühlen, diskutieren oder tun. Ein gutes Redeziel ist konkret. Nicht: „Ich rede über gesunde Ernährung.“ Besser: „Ich möchte meine Klasse davon überzeugen, in der Projektwoche ein gesundes Pausenfrühstück zu organisieren.“ Ein klares Redeziel hilft Dir, passende Argumente auszuwählen und unnötige Informationen wegzulassen.


Kernbotschaft entwickeln

Die Kernbotschaft ist der Satz, den die Zuhörenden am Ende sicher mitnehmen sollen. Sie ist kurz, einprägsam und handlungsleitend. Eine Kernbotschaft könnte lauten: „Eine gute Rede wirkt, wenn sie klar gedacht, verständlich formuliert und lebendig vorgetragen wird.“ Während des Schreibens prüfst Du jeden Abschnitt: Unterstützt dieser Gedanke meine Kernbotschaft? Wenn nicht, kürzt oder veränderst Du ihn.


Publikum analysieren

Die Adressatenanalyse verhindert, dass Du am Publikum vorbeiredest. Bei jüngeren Zuhörenden brauchst Du andere Beispiele als bei Fachleuten. Bei einer feierlichen Anlassrede ist ein anderer Ton angemessen als bei einer Debatte. Bei einem skeptischen Publikum solltest Du Einwände ernst nehmen. Bei einem Publikum mit geringem Vorwissen musst Du Fachbegriffe erklären. Gute Rednerinnen und Redner achten darauf, ihre Zuhörenden weder zu unterfordern noch zu überfordern.


Aufbau einer Rede

Der klassische Aufbau besteht aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Diese Struktur ist einfach, aber wirkungsvoll. Die Einleitung gewinnt Aufmerksamkeit und stellt das Thema vor. Der Hauptteil entwickelt Gedanken und Argumente. Der Schluss bündelt die Botschaft und hinterlässt einen starken letzten Eindruck.

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Einleitung

Die Einleitung entscheidet oft darüber, ob das Publikum aufmerksam wird. Sie soll neugierig machen und Orientierung geben. Möglich sind eine kurze Geschichte, eine überraschende Beobachtung, eine Frage, ein aktueller Bezug, ein Gegenstand, ein Zitat, ein persönliches Erlebnis oder ein kurzer Gegensatz. Eine Einleitung sollte nicht zu lang sein. Sie führt zum Thema hin und macht klar, warum dieses Thema für die Zuhörenden wichtig ist.


Hauptteil

Im Hauptteil entwickelst Du die zentralen Gedanken. Eine Rede braucht nicht möglichst viele Argumente, sondern eine sinnvolle Auswahl. Drei starke Argumente sind oft überzeugender als zehn oberflächliche Hinweise. Jedes Argument sollte erklärt, begründet und mit einem Beispiel veranschaulicht werden. Besonders hilfreich ist die Reihenfolge: Behauptung, Begründung, Beispiel, Bezug zur Kernbotschaft. Dadurch versteht das Publikum, was Du sagst, warum es gilt und weshalb es wichtig ist.


Schluss

Der Schluss ist der letzte Eindruck. Er sollte nicht einfach mit „Das war meine Rede“ enden. Ein guter Schluss fasst die Kernbotschaft zusammen, greift ein Motiv aus der Einleitung auf oder formuliert einen Appell. Bei einer feierlichen Rede kann der Schluss Dank, Würdigung oder Hoffnung ausdrücken. Bei einer Überzeugungsrede kann er zum Handeln auffordern. Der Schluss sollte klar, kurz und einprägsam sein.


Roter Faden

Der rote Faden verbindet alle Teile der Rede. Du erreichst ihn durch klare Übergänge, wiederkehrende Leitbegriffe und eine erkennbare Ordnung. Übergänge können zum Beispiel lauten: „Der erste Grund ist …“, „Ein zweiter Punkt betrifft …“, „Damit komme ich zur entscheidenden Frage …“ oder „Was bedeutet das für uns?“ Solche Signale helfen dem Publikum, dem Gedankengang zu folgen.


Argumentieren in Reden

Eine Rede überzeugt nicht allein durch schöne Sprache. Sie braucht tragfähige Argumentation. Ein Argument verbindet eine Aussage mit einer Begründung. Es wird stärker, wenn es durch Beispiele, Daten, Erfahrungen oder Autoritäten gestützt wird. Gleichzeitig sollte eine faire Rede Gegenargumente nicht verschweigen, sondern sachlich aufgreifen.


Argumenttypen

  1. Sachargument: Es stützt sich auf überprüfbare Fakten, Zusammenhänge oder Folgen.
  2. Wertargument: Es bezieht sich auf Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit, Sicherheit oder Verantwortung.
  3. Autoritätsargument: Es verweist auf anerkannte Fachleute, Studien oder Institutionen.
  4. Beispielargument: Es macht eine Aussage durch einen konkreten Fall anschaulich.
  5. Folgenargument: Es zeigt, welche Konsequenzen eine Entscheidung haben kann.


Faire Argumentation

Faire Argumentation bedeutet, die Gegenseite nicht zu verzerren. Ein Strohmann-Argument stellt die andere Position absichtlich schwächer dar, als sie ist. Eine Manipulation arbeitet mit Angst, Halbwahrheiten oder Druck. Eine seriöse Rede unterscheidet zwischen Fakten, Meinungen und Wertungen. Sie macht deutlich, wo es sichere Erkenntnisse gibt und wo unterschiedliche Einschätzungen möglich sind. Dadurch wirkst Du glaubwürdiger und stärkst Deine eigene Position.


Sprache einer guten Rede

Eine Rede muss sprechbar sein. Das bedeutet: Sie wird nicht nur gelesen, sondern gehört. Zuhörende können nicht zurückblättern. Deshalb braucht eine Rede kürzere Sätze, klare Begriffe, verständliche Übergänge und anschauliche Beispiele. Eine gute Rede klingt natürlich, aber nicht beliebig. Sie ist sorgfältig formuliert, ohne künstlich zu wirken.


Verständlichkeit

Verständliche Sprache entsteht durch klare Satzstrukturen, konkrete Wörter und eine sinnvolle Reihenfolge. Fachbegriffe dürfen vorkommen, wenn Du sie erklärst. Unnötige Fremdwörter, verschachtelte Sätze und zu viele Nebengedanken erschweren das Zuhören. Besonders wichtig sind Signalwörter wie „erstens“, „deshalb“, „zum Beispiel“, „andererseits“ oder „zusammengefasst“. Sie geben Orientierung.


Anschaulichkeit

Anschaulich wird eine Rede durch Beispiele, Metaphern, Vergleiche, kleine Geschichten und konkrete Bilder. Statt zu sagen „Teamarbeit ist wichtig“, könntest Du sagen: „Ein Orchester klingt nur dann gut, wenn nicht jede Person für sich spielt.“ Anschauliche Sprache hilft dem Publikum, abstrakte Gedanken zu verstehen und zu behalten. Sie darf aber nicht vom Inhalt ablenken.


Rhetorische Mittel

Rhetorische Mittel können eine Rede einprägsamer machen. Eine rhetorische Frage aktiviert das Publikum. Eine Wiederholung verstärkt eine Botschaft. Ein Vergleich macht etwas verständlicher. Eine Antithese stellt Gegensätze heraus. Eine Anapher beginnt mehrere Sätze gleich und erzeugt Rhythmus. Wichtig ist: Rhetorische Mittel sollen den Inhalt stützen. Zu viele Effekte wirken schnell überladen.


Sprechsprache statt Schreibsprache

Ein Redemanuskript ist kein Aufsatz. Sätze dürfen kürzer sein. Manchmal ist auch ein unvollständiger Satz wirkungsvoll. Wichtig ist, dass die Rede beim Sprechen natürlich klingt. Lies Deinen Text laut vor. Wenn Du beim Lesen stolperst, ist der Satz wahrscheinlich zu lang oder zu kompliziert. Markiere Pausen, Betonungen und Schlüsselwörter. So entsteht aus einem geschriebenen Text ein sprechbarer Vortrag.


Redemanuskript, Stichwortkarten und freies Sprechen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Rede vorzubereiten. Ein vollständiges Manuskript gibt Sicherheit, kann aber zum Ablesen verleiten. Stichwortkarten fördern freieres Sprechen, setzen aber gute Vorbereitung voraus. Ganz freies Sprechen wirkt lebendig, birgt aber das Risiko, den roten Faden zu verlieren. Für viele Lernende ist eine Mischform sinnvoll: Die Einleitung und der Schluss werden genauer formuliert, der Hauptteil wird mit Stichworten geübt.


Das Redemanuskript überarbeiten

Ein erster Entwurf ist selten die beste Fassung. Überarbeitung ist ein zentraler Teil des Schreibens. Prüfe Dein Manuskript auf Zielklarheit, Aufbau, Verständlichkeit, Beispiele, Argumente, Übergänge und Länge. Streiche Wiederholungen, erkläre unklare Begriffe und ersetze abstrakte Formulierungen durch konkrete Bilder. Lies den Text laut und achte darauf, ob er gesprochen gut funktioniert.


Stichwortkarten sinnvoll nutzen

Gute Stichwortkarten enthalten keine ganzen Absätze. Sie enthalten Gliederungspunkte, Schlüsselbegriffe, Zahlen, Namen, Übergänge und Hinweise auf Beispiele. Nutze große Schrift, klare Abstände und nummerierte Karten. Schreibe nur so viel auf, dass Du Dich erinnerst, aber nicht ins Ablesen gerätst. Besonders sinnvoll ist eine Karte für die Einleitung, je eine Karte pro Hauptpunkt und eine Karte für den Schluss.


Eine Rede halten

Eine Rede wird erst im Vortrag lebendig. Neben Inhalt und Sprache wirken Stimme, Tempo, Pausen, Haltung, Gestik, Mimik und Blickkontakt. Dabei geht es nicht darum, eine künstliche Rolle zu spielen. Gute Körpersprache unterstützt Deine Botschaft und zeigt dem Publikum, dass Du präsent bist.


Stimme und Sprechweise

Die Stimme trägt den Inhalt. Sprich deutlich, aber nicht übertrieben. Variiere Tempo und Lautstärke. Wichtige Gedanken brauchen Betonung. Nach wichtigen Sätzen darf eine Pause stehen. Pausen wirken nicht leer, sondern geben dem Publikum Zeit zum Nachdenken. Wer zu schnell spricht, wirkt unsicher und erschwert das Verstehen. Wer zu monoton spricht, verliert Aufmerksamkeit. Ziel ist eine lebendige, ruhige und gut verständliche Sprechweise.


Blickkontakt

Blickkontakt schafft Verbindung. Schaue nicht nur auf Dein Manuskript, auf den Boden oder auf eine einzelne Person. Wandere mit dem Blick ruhig durch den Raum. Halte einzelne Blickkontakte kurz, aber bewusst. So fühlen sich verschiedene Zuhörende angesprochen. Wenn Dich Blickkontakt verunsichert, kannst Du zunächst Punkte knapp über den Köpfen anvisieren und Dich langsam an echten Blickkontakt gewöhnen.


Körperhaltung und Gestik

Eine offene Körperhaltung wirkt sicherer als ein zusammengesunkener Stand. Stelle beide Füße stabil auf den Boden. Gestik soll Deine Gedanken unterstützen. Vermeide hektische Bewegungen, ständiges Wippen oder das Verstecken der Hände. Nutze Gesten bewusst: zum Zählen von Punkten, zum Öffnen einer Frage, zum Hervorheben eines Gegensatzes oder zum Zeigen einer Richtung im Gedankengang.


Umgang mit Lampenfieber

Lampenfieber ist normal. Es zeigt, dass Dir die Situation wichtig ist. Hilfreich sind gute Vorbereitung, mehrfaches lautes Üben, Atempausen, ein klarer Anfangssatz und realistische Erwartungen. Du musst nicht perfekt sein. Kleine Versprecher sind meist weniger schlimm, als sie sich anfühlen. Wenn Du Dich verhaspelst, halte kurz inne, atme und setze den Satz neu an. Das wirkt souveräner als hektisches Korrigieren.


Reden üben

Üben bedeutet nicht, den Text mechanisch auswendig zu lernen. Es bedeutet, Sicherheit im Ablauf, im Sprechen und im Kontakt zum Publikum zu gewinnen. Übe zunächst allein laut. Danach übe vor einer vertrauten Person oder nimm Dich mit dem Smartphone auf. Achte auf Verständlichkeit, Tempo, Pausen, Blickkontakt und Wirkung. Hole gezieltes Feedback ein: Was war klar? Wo wurde es unverständlich? Was blieb im Gedächtnis?


Feedback nutzen

Gutes Feedback beschreibt Beobachtungen und gibt konkrete Hinweise. Statt „War gut“ hilft: „Deine Einleitung hat neugierig gemacht, aber im zweiten Argument fehlte ein Beispiel.“ Wenn Du Feedback erhältst, verteidige Dich nicht sofort. Höre zu, frage nach und entscheide anschließend, welche Hinweise Du übernimmst. Wenn Du Feedback gibst, bleibe respektvoll, konkret und hilfreich.


Proben unter realistischen Bedingungen

Eine Rede sollte möglichst unter ähnlichen Bedingungen geübt werden wie beim tatsächlichen Auftritt. Stehe auf, nutze Deine Karten, simuliere den Raum und stoppe die Zeit. Wenn Du Medien einsetzt, teste sie vorher. Übe besonders Anfang, Übergänge und Schluss. Der Anfang gibt Sicherheit, die Übergänge halten den roten Faden, der Schluss prägt den letzten Eindruck.


Besondere Redeformen

Nicht jede Rede folgt demselben Muster. Dennoch helfen die Grundprinzipien bei allen Redeformen: Zielklarheit, Publikumorientierung, Aufbau, verständliche Sprache und sicherer Vortrag.


Informierende Rede

Die Informationsrede erklärt ein Thema. Sie beantwortet Fragen wie: Was ist das? Wie funktioniert es? Warum ist es wichtig? Sie braucht klare Begriffe, Beispiele und eine logische Ordnung. Bewertungen sollten erkennbar von Informationen getrennt werden.


Überzeugungsrede

Die Überzeugungsrede will eine Position begründen. Sie braucht eine klare These, starke Argumente, faire Auseinandersetzung mit Gegenargumenten und einen überzeugenden Schluss. Sie sollte nicht nur behaupten, sondern begründen.


Anlassrede

Die Anlassrede passt zu einer bestimmten Situation, zum Beispiel Begrüßung, Verabschiedung, Ehrung, Geburtstag, Gedenktag oder Schulfeier. Sie braucht einen angemessenen Ton. Humor kann passen, darf aber nicht verletzen. Würdigung sollte konkret sein, nicht floskelhaft.


Politische Rede

Die politische Rede verbindet Werte, Interessen, Probleme und Handlungsaufforderungen. Sie kann Orientierung geben, mobilisieren oder Kritik üben. Gerade politische Reden müssen verantwortungsvoll mit Fakten, Emotionen und Feindbildern umgehen. Demokratische Rede bedeutet, Menschen zu überzeugen, ohne sie zu entwürdigen.


Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest

Viele Reden scheitern nicht an fehlendem Talent, sondern an vermeidbaren Fehlern. Zu lange Einleitungen, unklare Ziele, zu viele Informationen, fehlende Beispiele, monotones Vorlesen und ein schwacher Schluss gehören zu den häufigsten Problemen. Auch zu kleine Schrift auf Stichwortkarten, fehlende Zeitkontrolle oder ungeprüfte Technik können die Wirkung mindern. Die beste Gegenstrategie ist eine klare Vorbereitung mit Checkliste.


Checkliste vor dem Auftritt

  1. Redeziel: Ist klar, was die Rede erreichen soll?
  2. Kernbotschaft: Kann ich meine Hauptaussage in einem Satz formulieren?
  3. Publikum: Sind Beispiele und Sprache auf die Zuhörenden abgestimmt?
  4. Gliederung: Haben Einleitung, Hauptteil und Schluss klare Aufgaben?
  5. Argumentation: Sind meine Argumente begründet und fair?
  6. Sprache: Klingen die Sätze beim lauten Lesen natürlich?
  7. Stichwortkarte: Sind Karten übersichtlich, knapp und nummeriert?
  8. Vortrag: Habe ich Stimme, Pausen, Blickkontakt und Zeit geübt?


Beispiel: Von der Idee zur Mini-Rede

Angenommen, Du sollst eine kurze Rede zum Thema „Mehr Lesen im Schulalltag“ halten. Das Thema wird eingegrenzt zu: „Warum unsere Klasse zehn Minuten tägliche Lesezeit einführen sollte.“ Das Ziel lautet: Die Klasse soll einem vierwöchigen Versuch zustimmen. Die Kernbotschaft lautet: „Zehn Minuten Lesen am Tag verbessern Konzentration, Sprache und Gesprächskultur.“ Die Einleitung könnte mit einer Frage beginnen: „Wann hast Du zuletzt zehn Minuten ohne Ablenkung gelesen?“ Im Hauptteil folgen drei Argumente: Lesen stärkt Konzentration, erweitert Wortschatz und schafft Ruhe. Der Schluss fordert zum Test auf: „Lasst uns vier Wochen ausprobieren, ob zehn Minuten täglich einen Unterschied machen.“


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist die Kernbotschaft einer Rede? (Der zentrale Gedanke, den das Publikum behalten soll) (!Eine zufällige Sammlung schöner Formulierungen) (!Die vollständige Liste aller Quellen) (!Ein Ersatz für den Schluss)




Wozu dient die Adressatenanalyse? (Sie hilft, Redeziel, Sprache und Beispiele auf das Publikum abzustimmen) (!Sie ersetzt die Gliederung der Rede vollständig) (!Sie macht Argumente überflüssig) (!Sie dient nur der Gestaltung von Folien)




Welche drei Teile bilden den klassischen Aufbau einer Rede? (Einleitung, Hauptteil und Schluss) (!These, Fußnote und Quellenverzeichnis) (!Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Anhang) (!Frage, Pause und Applaus)




Was beschreibt Logos in der Rhetorik? (Die sachliche Begründung durch Argumente und Belege) (!Die Lautstärke einer Stimme) (!Die Kleidung der Rednerin) (!Die Länge des Manuskripts)




Warum sind Pausen beim Vortragen wichtig? (Sie geben Gedanken Gewicht und dem Publikum Zeit zum Verstehen) (!Sie ersetzen fehlende Argumente) (!Sie sollen Unsicherheit verstecken) (!Sie dienen nur dazu, Zeit zu füllen)




Was ist ein roter Faden in einer Rede? (Eine erkennbare gedankliche Verbindung zwischen allen Teilen) (!Ein dekoratives Element auf dem Rednerpult) (!Eine Liste ohne Reihenfolge) (!Eine besonders laute Betonung)




Welche Formulierung ist für gesprochene Rede meist geeignet? (Kurze, klare und gut sprechbare Sätze) (!Sehr lange Schachtelsätze mit vielen Einschüben) (!Ungeklärte Fachbegriffe ohne Beispiele) (!Möglichst viele Fremdwörter hintereinander)




Was gehört auf eine gute Stichwortkarte? (Schlüsselbegriffe, Übergänge und wichtige Hinweise) (!Der gesamte Redetext in kleiner Schrift) (!Unsortierte Notizen ohne Gliederung) (!Nur dekorative Zeichnungen)




Wie solltest Du mit Lampenfieber umgehen? (Vorbereiten, ruhig atmen, üben und kleine Fehler akzeptieren) (!Die Rede grundsätzlich vermeiden) (!So schnell wie möglich sprechen) (!Das Publikum ignorieren)




Was macht eine faire Argumentation aus? (Sie unterscheidet Fakten, Meinungen und Wertungen nachvollziehbar) (!Sie verzerrt die Gegenposition absichtlich) (!Sie arbeitet mit Angst statt Begründung) (!Sie verschweigt alle möglichen Einwände)





Memory

Kernbotschaft Zentrale Aussage
Einleitung Aufmerksamkeit gewinnen
Hauptteil Argumente entfalten
Schluss Eindruck sichern
Ethos Glaubwürdigkeit
Pathos Gefühlsebene
Logos Sachlogik
Stichwortkarte Vortragsstütze





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Thema eingrenzen Vom großen Bereich zur konkreten Fragestellung
Redeziel festlegen Gewünschte Wirkung beim Publikum bestimmen
Gliederung erstellen Einleitung, Hauptteil und Schluss ordnen
Manuskript überarbeiten Sprache, Beispiele und Übergänge verbessern
Vortrag üben Stimme, Pausen, Blickkontakt und Zeit trainieren






Kreuzworträtsel

Rhetorik Wie nennt man die Kunst der wirkungsvollen Rede?
Einleitung Welcher Redeteil soll Aufmerksamkeit gewinnen?
Hauptteil In welchem Redeteil werden Argumente entfaltet?
Schluss Welcher Redeteil prägt den letzten Eindruck?
Ethos Welcher Begriff steht für Glaubwürdigkeit der sprechenden Person?
Pathos Welcher Begriff steht für die emotionale Wirkung einer Rede?
Pause Welches Vortragsmittel gibt Gedanken Gewicht?
Manuskript Wie nennt man eine vollständig ausgeschriebene Redefassung?





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Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine gute Rede beginnt mit einem klaren

. Die wichtigste Aussage nennt man

. Wer sein Publikum kennt, kann Beispiele und Sprache durch eine

passend auswählen. Der klassische Aufbau besteht aus Einleitung,

und Schluss. Ein überzeugendes Argument verbindet eine Behauptung mit einer

. Anschaulich wird eine Rede durch konkrete

. Beim Vortrag helfen Stimme, Pausen und

. Gegen Lampenfieber helfen Vorbereitung, Übung und ruhiges

. Eine Stichwortkarte enthält keine ganzen Absätze, sondern wichtige

. Der letzte Eindruck entsteht vor allem im

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Lieblingsrede: Suche eine kurze Rede aus einem Film, einer Schulveranstaltung, einer Preisverleihung oder einer politischen Situation und beschreibe, was Dir daran auffällt.
  2. Redeanfang: Schreibe drei verschiedene Einleitungen zum selben Thema: eine mit Frage, eine mit Geschichte und eine mit überraschender Beobachtung.
  3. Stichwortkarte: Erstelle zu einem einfachen Thema eine Stichwortkarte mit höchstens zehn Begriffen und übe damit eine einminütige Rede.
  4. Sprechübung: Lies einen kurzen Absatz laut vor und markiere Pausen, Betonungen und Wörter, die besonders deutlich gesprochen werden sollen.


Standard

  1. Überzeugungsrede: Schreibe eine dreiminütige Rede zu einem Thema aus Deiner Schule und nutze mindestens drei nachvollziehbare Argumente.
  2. Feedbackrunde: Halte eine kurze Rede vor zwei Personen und bitte um konkretes Feedback zu Aufbau, Verständlichkeit, Stimme und Blickkontakt.
  3. Redeanalyse: Analysiere eine bekannte Rede nach Einleitung, Hauptteil, Schluss, Kernbotschaft und rhetorischen Mitteln.
  4. Argumentvergleich: Formuliere zu einem Streitpunkt je ein Sachargument, Wertargument, Beispielargument und Folgenargument.


Schwer

  1. Anlassrede: Verfasse eine würdigende Rede für eine fiktive Verabschiedung, Preisverleihung oder Gedenkveranstaltung und achte auf angemessenen Ton.
  2. Debattenrede: Entwickle eine Rede zu einer kontroversen Frage, nenne ein Gegenargument fair und entkräfte es sachlich.
  3. Videoreflexion: Nimm Deine Rede als Video auf, analysiere Körpersprache, Stimme, Tempo und Blickkontakt und überarbeite anschließend Deinen Vortrag.
  4. Redenprojekt: Organisiere in einer Gruppe einen kleinen Redewettbewerb mit Kriterienraster, Probephase, Feedback und gemeinsamer Auswertung.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Redeplanung: Du sollst eine Rede für eine Schülerversammlung halten, in der Du eine Veränderung an der Schule vorschlägst. Entwickle Thema, Redeziel, Kernbotschaft und eine passende Einleitung.
  2. Analyseaufgabe Wirkung: Vergleiche zwei Redeeinstiege zu demselben Thema und erkläre, welcher Einstieg für welches Publikum besser geeignet ist.
  3. Argumentationsaufgabe: Erstelle zu einer selbst gewählten These drei unterschiedliche Argumenttypen und erläutere, wie sie zusammen eine überzeugende Rede stützen.
  4. Überarbeitungsaufgabe: Überarbeite einen zu langen, verschachtelten Redeabschnitt so, dass er gesprochen verständlicher und wirkungsvoller wird.
  5. Vortragsaufgabe: Plane, wie Du eine Rede mit Lampenfieber trotzdem sicher halten kannst, und begründe Deine Maßnahmen mit Blick auf Stimme, Körper und Vorbereitung.


Lernnachweis

Für einen vollständigen Lernnachweis erstellst Du eine eigene Rede und dokumentierst Deinen Arbeitsprozess. Dein Lernnachweis enthält Thema, Redeziel, Kernbotschaft, Adressatenanalyse, Gliederung, ausgearbeitetes Manuskript oder Stichwortkarten, eine kurze Reflexion zur Überarbeitung und eine Einschätzung Deines Vortrags. Bewertet werden nicht nur Faktenwissen, sondern vor allem Zusammenhangsverständnis, sprachliche Gestaltung, Argumentationsfähigkeit, Publikumsorientierung und reflektierter Umgang mit Feedback.


Kriterien für eine gelungene Rede

  1. Inhalt: Die Rede hat eine klare Kernbotschaft und passende Beispiele.
  2. Aufbau: Einleitung, Hauptteil und Schluss erfüllen erkennbare Funktionen.
  3. Argumentation: Aussagen werden nachvollziehbar begründet und fair entwickelt.
  4. Sprache: Die Formulierungen sind verständlich, anschaulich und sprechbar.
  5. Vortrag: Stimme, Pausen, Blickkontakt und Körpersprache unterstützen die Wirkung.
  6. Reflexion: Feedback wird aufgenommen und die eigene Wirkung wird kritisch eingeschätzt.




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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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