Zeitungsberichte schreiben - aiMOOC


Zeitungsberichte schreiben - aiMOOC
Einleitung
Zeitungsberichte schreiben bedeutet, ein tatsächliches oder glaubwürdig vorgegebenes Ereignis sachlich, verständlich und geordnet für Leserinnen und Leser darzustellen. Ein Zeitungsbericht informiert über ein Geschehen, ohne dass die schreibende Person ihre eigene Meinung, Gefühle oder Wertungen in den Vordergrund stellt. Im Mittelpunkt stehen überprüfbare Fakten, klare Informationen, die wichtigsten W-Fragen und eine neutrale Sprache.
Ein guter Zeitungsbericht hilft den Leserinnen und Lesern, schnell zu verstehen: Was ist passiert? Wer war beteiligt? Wann und wo geschah es? Wie kam es dazu? Warum geschah es? Welche Folgen hatte es? Woher stammen die Informationen? Diese Fragen bilden das Grundgerüst des journalistischen Schreibens. Besonders im Deutschunterricht lernst Du damit, zwischen Bericht, Erzählung, Kommentar, Reportage und Interview zu unterscheiden.

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Was ist ein Zeitungsbericht?
Ein Zeitungsbericht ist eine sachliche Darstellungsform innerhalb des Journalismus. Er berichtet über ein aktuelles oder bedeutsames Ereignis, zum Beispiel über einen Unfall, ein Schulfest, eine Sportveranstaltung, eine Umweltaktion, eine Ausstellung, eine Demonstration oder eine Entscheidung in der Kommunalpolitik. Im Unterschied zu einer Erzählung soll der Bericht nicht spannend ausschmücken, sondern verlässlich informieren.
Ein Zeitungsbericht ist eng verwandt mit der Nachricht. Die Nachricht ist meist kürzer und nennt vor allem den Kern des Geschehens. Der Bericht ist ausführlicher: Er kann Hintergründe, Folgen, Zitate und Zusammenhänge erklären. Trotzdem bleibt er sachlich und vermeidet persönliche Wertungen.
Merkmale eines Zeitungsberichts
- Sachlichkeit: Der Text informiert ohne persönliche Meinung, Übertreibung oder gefühlsbetonte Ausschmückung.
- Faktenorientierung: Der Bericht nennt überprüfbare Angaben wie Personen, Ort, Zeit, Anlass, Ablauf, Ursachen und Folgen.
- W-Fragen: Die wichtigsten Fragen werden möglichst vollständig beantwortet.
- Neutrale Sprache: Die Wortwahl ist klar, genau und nicht wertend.
- Präteritum: Im schulischen Bericht wird häufig im Präteritum geschrieben, weil über ein vergangenes Ereignis berichtet wird.
- Chronologie: Der Hauptteil beschreibt den Ablauf in sinnvoller Reihenfolge.
- Quellenangabe: Informationen sollten aus zuverlässigen Quellen stammen, etwa aus Beobachtungen, Interviews, offiziellen Mitteilungen oder Dokumenten.
- Überschrift: Die Schlagzeile fasst den Nachrichtenkern knapp zusammen und macht neugierig.
Abgrenzung zu anderen Textsorten
Ein Zeitungsbericht unterscheidet sich von anderen Textsorten vor allem durch seine sachliche Absicht. Eine Erzählung darf Gefühle, Gedanken, Spannung und wörtliche Rede ausführlich gestalten. Ein Kommentar bewertet ein Thema und vertritt eine Meinung. Eine Reportage kann persönliche Beobachtungen und szenische Eindrücke enthalten. Ein Interview gibt Fragen und Antworten wieder. Der Zeitungsbericht dagegen ordnet Informationen und erklärt ein Geschehen nüchtern.
Die W-Fragen
Die W-Fragen sind das wichtigste Werkzeug beim Schreiben eines Zeitungsberichts. Sie helfen Dir, keine entscheidenden Informationen zu vergessen. Du kannst sie vor dem Schreiben als Schreibplan verwenden und nach dem Schreiben als Checkliste nutzen.
| W-Frage | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|
| Wer? | Welche Personen, Gruppen oder Institutionen waren beteiligt? | Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b |
| Was? | Was ist genau geschehen? | Eine Spendenaktion für das Tierheim wurde durchgeführt |
| Wann? | Zu welchem Zeitpunkt fand das Ereignis statt? | Am Freitagvormittag |
| Wo? | An welchem Ort geschah es? | Auf dem Schulhof |
| Wie? | Wie lief das Ereignis ab? | Die Klasse verkaufte Kuchen und selbst gestaltete Karten |
| Warum? | Welche Ursache oder welcher Anlass führte dazu? | Das Tierheim benötigte Geld für Futter und Medikamente |
| Welche Folgen? | Welche Ergebnisse oder Auswirkungen gab es? | Es wurden 630 Euro gesammelt |
| Woher? | Aus welcher Quelle stammen die Informationen? | Aus einem Gespräch mit der Klassenlehrerin und dem Kassenbericht |
Die Reihenfolge der Informationen
Beim journalistischen Schreiben gilt häufig das Prinzip: Das Wichtigste zuerst. In einer Zeitung sollen Leserinnen und Leser schon am Anfang erfahren, worum es geht. Der erste Absatz eines Berichts beantwortet deshalb meist die wichtigsten W-Fragen: Wer? Was? Wann? Wo? Danach folgen genauere Informationen zum Ablauf, zu Ursachen, Hintergründen und Folgen.
Dieses Prinzip nennt man oft umgekehrte Pyramide. Oben stehen die wichtigsten Informationen. Danach folgen Einzelheiten. Am Ende können zusätzliche Hintergründe, Zitate oder Ausblicke stehen. Im Deutschunterricht wird der Zeitungsbericht häufig in Überschrift, Einleitung, Hauptteil und Schluss gegliedert.
Aufbau eines Zeitungsberichts
Überschrift oder Schlagzeile
Die Überschrift soll kurz, treffend und informativ sein. Sie darf Interesse wecken, aber sie darf nicht täuschen. Gute Überschriften nennen oft das zentrale Ereignis und manchmal den Ort oder die Folge.
Beispiele:
- Schlagzeile: Schüler sammeln 630 Euro für das Tierheim
- Schlagzeile: Neue Fahrradständer an der Schule eingeweiht
- Schlagzeile: Feuerwehr übt Rettung auf dem Sportplatz
- Schlagzeile: Schulmannschaft gewinnt Stadtfinale
Einleitung oder Lead
Die Einleitung beantwortet die wichtigsten W-Fragen möglichst knapp. Im Journalismus wird dieser erste Teil häufig Lead oder Vorspann genannt. Er fasst den Nachrichtenkern zusammen.
Beispiel: Am Freitagvormittag hat die Klasse 7b der Heinrich-Heine-Schule auf dem Schulhof eine Spendenaktion für das städtische Tierheim durchgeführt. Dabei kamen nach Angaben der Klassenlehrerin 630 Euro zusammen.
In diesem Beispiel werden bereits mehrere Fragen beantwortet: Wer? Was? Wann? Wo? Welche Folge? Woher stammt die Information?
Hauptteil
Im Hauptteil wird der Ablauf genauer beschrieben. Hier erklärst Du, wie es zu dem Ereignis kam, was nacheinander geschah und welche Personen beteiligt waren. Du nennst Ursachen, Hintergründe und wichtige Einzelheiten. Der Hauptteil darf ausführlicher sein als die Einleitung, soll aber weiterhin sachlich bleiben.
Beispiel: Die Idee entstand nach einem Besuch im Tierheim, bei dem die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass besonders im Winter viele Kosten entstehen. Gemeinsam planten sie den Verkauf von Kuchen, Getränken und selbst gestalteten Karten. Mehrere Eltern unterstützten die Aktion mit Kuchenspenden.
Schluss
Der Schluss fasst nicht einfach alles noch einmal zusammen, sondern nennt Folgen, Ergebnisse oder einen Ausblick. Er kann auch ein sachliches Zitat enthalten, wenn es die Information unterstützt.
Beispiel: Das Geld soll in der kommenden Woche an das Tierheim übergeben werden. Die Klasse plant bereits eine weitere Aktion im Frühjahr.
Sprache und Stil
Ein Zeitungsbericht verwendet eine klare, genaue und sachliche Sprache. Du solltest keine erfundenen Gedanken, keine persönlichen Wertungen und keine dramatischen Ausschmückungen einbauen. Wörter wie schrecklich, wunderschön, unglaublich oder total chaotisch wirken wertend. Besser sind genaue Angaben: Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt oder Etwa 200 Besucherinnen und Besucher nahmen teil.
Geeignete Formulierungen
- Sachliche Formulierung: Nach Angaben der Schulleitung begann die Veranstaltung um 10 Uhr.
- Sachliche Formulierung: Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen vor Ort.
- Sachliche Formulierung: Laut Veranstalter nahmen rund 150 Personen teil.
- Sachliche Formulierung: Die Ursache des Brandes war zunächst unklar.
- Sachliche Formulierung: Die Einnahmen sollen für neue Sportgeräte verwendet werden.
Ungeeignete Formulierungen
- Wertung: Das war die tollste Veranstaltung aller Zeiten.
- Übertreibung: Alle waren völlig aus dem Häuschen.
- Vermutung: Wahrscheinlich war jemand unvorsichtig.
- Gefühlssprache: Der arme Hausmeister musste alles allein machen.
- Umgangssprache: Die Aktion war mega krass.
Zeitform und Perspektive
Im schulischen Zeitungsbericht wird meist das Präteritum verwendet: Die Klasse veranstaltete eine Spendenaktion. Die Besucher kauften Kuchen. Die Einnahmen wurden gezählt. Wenn ein Ergebnis bis in die Gegenwart reicht, kann auch das Perfekt oder Präsens sinnvoll sein: Das Geld ist inzwischen übergeben worden. Die Schule plant weitere Aktionen.
Der Bericht wird in der Regel aus einer beobachtenden Perspektive geschrieben. Du trittst als Autorin oder Autor nicht mit ich in Erscheinung. Statt Ich fand die Aktion gut schreibst Du: Viele Besucherinnen und Besucher unterstützten die Aktion.
Quellen und Recherche
Ein zuverlässiger Zeitungsbericht entsteht nicht nur durch gutes Schreiben, sondern auch durch sorgfältige Recherche. Bevor Du schreibst, sammelst Du Informationen. Du kannst Beobachtungen notieren, Beteiligte befragen, offizielle Mitteilungen lesen oder Fotos und Dokumente auswerten. Wichtig ist, dass Du Informationen prüfst und nicht einfach Gerüchte übernimmst.
Mögliche Quellen
- Beobachtung: Du warst selbst vor Ort und hast das Geschehen gesehen.
- Interview: Du hast beteiligte Personen befragt.
- Pressemitteilung: Eine Schule, ein Verein, eine Stadt oder eine Behörde hat Informationen veröffentlicht.
- Dokument: Ein Programm, ein Protokoll, eine Statistik oder ein offizieller Bericht liefert Angaben.
- Foto: Ein Bild kann Details zeigen, ersetzt aber keine Prüfung der Informationen.
- Zeugenangabe: Eine Person berichtet, was sie gesehen hat; diese Aussage sollte besonders sorgfältig eingeordnet werden.
Quellen kritisch prüfen
Nicht jede Information ist automatisch richtig. Frage Dich: Wer sagt das? Woher weiß die Person das? Gibt es Belege? Stimmen verschiedene Quellen überein? Könnte die Person ein Interesse daran haben, etwas besonders positiv oder negativ darzustellen? Diese Fragen gehören zur Medienkompetenz und helfen Dir, verantwortungsvoll zu schreiben.
Direkte und indirekte Rede
In einem Zeitungsbericht können Zitate vorkommen. Sie machen den Text anschaulicher und zeigen, woher eine Aussage stammt. Du solltest Zitate sparsam einsetzen und nur verwenden, wenn sie wirklich etwas beitragen. Eine Aussage kann als direkte Rede oder als indirekte Rede wiedergegeben werden.
Direkte Rede: Die Klassenlehrerin sagte: „Die Schülerinnen und Schüler haben die Aktion selbst geplant.“
Indirekte Rede: Die Klassenlehrerin sagte, die Schülerinnen und Schüler hätten die Aktion selbst geplant.
Die indirekte Rede ist besonders wichtig, wenn Du Aussagen anderer Personen sachlich wiedergibst. In längeren journalistischen Texten wird dafür häufig der Konjunktiv verwendet.
Vom Schreibplan zum fertigen Bericht
Schritt 1: Informationen sammeln
Notiere zuerst alle wichtigen Informationen. Verwende dazu die W-Fragen. Achte darauf, Fakten und Vermutungen zu trennen. Schreibe noch keinen fertigen Text, sondern sammle Stichpunkte.
Schritt 2: Informationen ordnen
Markiere die wichtigsten Informationen. Überlege, was direkt in die Einleitung gehört und was später erklärt werden kann. Nicht jede Einzelheit ist gleich wichtig. Leserinnen und Leser brauchen zuerst den Nachrichtenkern.
Schritt 3: Überschrift formulieren
Formuliere eine kurze Schlagzeile. Sie soll zum Inhalt passen und keine falschen Erwartungen wecken. Eine gute Überschrift ist genauer als eine bloße Stimmungsaussage.
Schritt 4: Einleitung schreiben
Schreibe einen ersten Absatz, der die wichtigsten W-Fragen beantwortet. Vermeide lange Vorgeschichten am Anfang. Beginne nicht mit Es war einmal oder Ich möchte über folgendes Ereignis berichten. Ein Zeitungsbericht startet direkt mit dem Geschehen.
Schritt 5: Hauptteil ausarbeiten
Beschreibe nun den Ablauf, die Ursachen, Hintergründe und weiteren Einzelheiten. Verwende sachliche Verben wie teilnehmen, mitteilen, berichten, erklären, bestätigen, durchführen, organisieren oder feststellen.
Schritt 6: Schluss schreiben
Nenne am Ende Folgen, Ergebnisse oder einen Ausblick. Vermeide persönliche Schlussfolgerungen. Statt Ich hoffe, dass es wieder passiert schreibst Du: Eine Wiederholung der Aktion ist für das Frühjahr geplant.
Schritt 7: Überarbeiten
Prüfe Deinen Text mit einer Checkliste. Sind alle wichtigen W-Fragen beantwortet? Ist die Reihenfolge sinnvoll? Ist die Sprache sachlich? Sind Zeitform und Rechtschreibung korrekt? Gibt es unklare Stellen? Stimmen Überschrift und Inhalt überein?
Beispiel: Aus Stichpunkten wird ein Zeitungsbericht
Stichpunkte
- Wer: Klasse 7b der Heinrich-Heine-Schule
- Was: Spendenaktion für das städtische Tierheim
- Wann: Freitagvormittag
- Wo: Schulhof
- Wie: Verkauf von Kuchen, Getränken und Karten
- Warum: Tierheim benötigt Unterstützung für Futter und Medikamente
- Folgen: 630 Euro Einnahmen, Übergabe in der kommenden Woche
- Quelle: Klassenlehrerin und Kassenbericht
Fertiger Zeitungsbericht
Schüler sammeln 630 Euro für das Tierheim
Am Freitagvormittag hat die Klasse 7b der Heinrich-Heine-Schule auf dem Schulhof eine Spendenaktion für das städtische Tierheim durchgeführt. Nach Angaben der Klassenlehrerin kamen dabei 630 Euro zusammen.
Die Idee entstand nach einem Besuch im Tierheim. Dort erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass besonders im Winter hohe Kosten für Futter und Medikamente entstehen. Anschließend plante die Klasse den Verkauf von Kuchen, Getränken und selbst gestalteten Karten. Mehrere Eltern unterstützten die Aktion mit Kuchenspenden.
Während der großen Pause bildete sich vor dem Verkaufsstand eine lange Schlange. Auch Lehrkräfte und Mitarbeitende der Schule beteiligten sich an der Aktion. Die Einnahmen wurden nach Schulschluss gemeinsam gezählt und in einem Kassenbericht festgehalten.
Das Geld soll in der kommenden Woche an das Tierheim übergeben werden. Die Klasse plant nach Angaben der Klassenlehrerin bereits eine weitere Hilfsaktion im Frühjahr.
Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest
| Fehler | Warum problematisch? | Besser |
|---|---|---|
| Persönliche Meinung | Ein Bericht soll informieren, nicht bewerten. | Wertungen streichen und Fakten nennen. |
| Fehlende W-Fragen | Leserinnen und Leser verstehen das Geschehen nicht vollständig. | Vor dem Schreiben eine W-Fragen-Tabelle ausfüllen. |
| Unklare Reihenfolge | Der Ablauf wirkt verwirrend. | Informationen nach Wichtigkeit und Ablauf ordnen. |
| Umgangssprache | Der Text wirkt nicht journalistisch. | Sachliche Standardsprache verwenden. |
| Gerüchte | Ungeprüfte Informationen können falsch oder unfair sein. | Quellen prüfen und kenntlich machen. |
| Zu viele Details | Der Nachrichtenkern geht verloren. | Nur wichtige Informationen aufnehmen. |
Checkliste für Deinen Zeitungsbericht
- Überschrift: Passt die Schlagzeile zum Inhalt?
- Einleitung: Werden die wichtigsten W-Fragen direkt beantwortet?
- Hauptteil: Ist der Ablauf verständlich und sachlich dargestellt?
- Schluss: Werden Folgen, Ergebnis oder Ausblick genannt?
- Sachlichkeit: Gibt es keine persönlichen Meinungen?
- Zeitform: Ist die Zeitform einheitlich und passend?
- Quelle: Ist erkennbar, woher wichtige Informationen stammen?
- Sprache: Sind die Formulierungen klar, präzise und neutral?
- Rechtschreibung: Sind Namen, Orte, Zahlen und Satzzeichen geprüft?
- Leserorientierung: Können Außenstehende das Ereignis verstehen?
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Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist das wichtigste Ziel eines Zeitungsberichts? (Sachlich über ein Ereignis informieren) (!Eine persönliche Meinung überzeugend darstellen) (!Eine erfundene Geschichte spannend erzählen) (!Ein Gedicht sprachlich gestalten)
Welche Frage gehört zu den W-Fragen eines Zeitungsberichts? (Wo ist es geschehen) (!Wie schön war es) (!Warum gefällt es mir) (!Welche Farbe hatte die Stimmung)
Welche Formulierung passt am besten zu einem sachlichen Zeitungsbericht? (Nach Angaben der Schulleitung begann die Veranstaltung um 10 Uhr) (!Alle waren total begeistert und fanden es mega) (!Ich fand die Veranstaltung richtig schön) (!Es war einfach unglaublich und unvergesslich)
Was gehört typischerweise in die Einleitung eines Zeitungsberichts? (Die wichtigsten Informationen zum Ereignis) (!Eine ausführliche persönliche Bewertung) (!Eine lange Vorgeschichte ohne Nachrichtenkern) (!Ein erfundener Dialog)
Welche Zeitform wird im schulischen Bericht häufig verwendet? (Präteritum) (!Futur II) (!Imperativ) (!Plusquamperfekt als einzige Zeitform)
Was bedeutet sachlich schreiben? (Informationen ohne persönliche Wertung darstellen) (!Gefühle besonders stark ausdrücken) (!Möglichst viele Übertreibungen verwenden) (!Nur die eigene Meinung nennen)
Welche Aussage beschreibt den Hauptteil eines Zeitungsberichts richtig? (Er erklärt Ablauf, Hintergründe und Einzelheiten) (!Er enthält nur die Überschrift) (!Er besteht immer aus einer wörtlichen Rede) (!Er darf keine Fakten enthalten)
Warum sind Quellen in einem Zeitungsbericht wichtig? (Sie machen Informationen überprüfbarer) (!Sie ersetzen alle W-Fragen) (!Sie machen persönliche Meinungen unnötig) (!Sie dienen nur der Dekoration)
Welche Textsorte bewertet ein Thema ausdrücklich? (Kommentar) (!Zeitungsbericht) (!Nachricht) (!Meldung)
Was sollte am Ende eines Zeitungsberichts stehen? (Folgen, Ergebnis oder Ausblick) (!Eine frei erfundene Pointe) (!Eine persönliche Gefühlsbeschreibung) (!Eine Aufforderung an alle Leser)
Memory
| W-Fragen | Wer, was, wann, wo, wie, warum, Folgen und Quelle |
| Schlagzeile | Kurze Überschrift mit Nachrichtenkern |
| Lead | Einleitung mit den wichtigsten Informationen |
| Hauptteil | Genauer Ablauf und Hintergründe |
| Sachlichkeit | Schreiben ohne persönliche Wertung |
| Quelle | Herkunft einer Information |
| Präteritum | Häufige Zeitform für vergangene Ereignisse |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Schlagzeile | Kurzer Nachrichtenkern als Überschrift |
| Einleitung | Wichtigste W-Fragen am Anfang |
| Hauptteil | Ablauf, Ursachen und Hintergründe |
| Schluss | Folgen, Ergebnis oder Ausblick |
| Überarbeitung | Prüfung von Sachlichkeit, Vollständigkeit und Sprache |
Kreuzworträtsel
| Bericht | Sachliche journalistische Darstellungsform |
| Quelle | Herkunft einer Information |
| Lead | Einleitender Vorspann im Journalismus |
| Fakten | Überprüfbare Angaben in einem Bericht |
| Schlagzeile | Kurze Überschrift eines Zeitungsberichts |
| Präteritum | Häufige Zeitform im schulischen Bericht |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- W-Fragen: Erstelle zu einem Ereignis aus Deiner Schule eine Tabelle mit den wichtigsten W-Fragen und beantworte sie in Stichpunkten.
- Schlagzeile: Formuliere fünf verschiedene Überschriften zu demselben Ereignis und markiere die treffendste.
- Sachlichkeit: Schreibe fünf wertende Sätze in sachliche Sätze um.
- Zeitform: Wandle einen kurzen Erlebnistext ins Präteritum um und entferne persönliche Meinungen.
Standard
- Zeitungsbericht: Schreibe einen vollständigen Bericht über ein Ereignis in Deiner Schule oder Deinem Verein.
- Interview: Befrage eine beteiligte Person zu einem Ereignis und verwende ein passendes Zitat in Deinem Bericht.
- Recherche: Vergleiche zwei Quellen zu demselben Ereignis und notiere Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede.
- Überarbeitung: Tausche Deinen Bericht mit einer Mitschülerin oder einem Mitschüler und überprüfe ihn mit der Checkliste.
Schwer
- Medienkritik: Untersuche einen echten Zeitungsbericht und prüfe, welche W-Fragen beantwortet werden und welche fehlen.
- Journalismus: Schreibe aus denselben Informationen zuerst eine Nachricht, dann einen ausführlicheren Bericht und vergleiche beide Texte.
- Kommentar: Schreibe nach Deinem Bericht zusätzlich einen Kommentar zum selben Thema und erkläre den Unterschied zwischen beiden Textsorten.
- Redaktion: Plant in einer Gruppe eine kleine Klassenzeitung mit mehreren Berichten, Fotos, Überschriften und Quellenangaben.

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Lernkontrolle
- Transfer: Du erhältst ungeordnete Notizen zu einem Unfall auf dem Schulweg. Ordne die Informationen nach Wichtigkeit, formuliere eine passende Schlagzeile und schreibe die Einleitung eines Zeitungsberichts.
- Analyse: Vergleiche einen Bericht und einen Kommentar zum selben Thema. Erkläre, woran Du Sachinformation und persönliche Bewertung erkennst.
- Quellenkritik: Prüfe drei unterschiedliche Aussagen zu einem Ereignis und entscheide, welche Informationen Du in einem Bericht verwenden würdest. Begründe Deine Entscheidung.
- Überarbeitung: Verbessere einen absichtlich fehlerhaften Bericht, in dem W-Fragen fehlen, Umgangssprache vorkommt und persönliche Meinungen enthalten sind.
- Perspektivwechsel: Schreibe aus einem emotionalen Erlebnisbericht einen sachlichen Zeitungsbericht und erkläre anschließend, welche Veränderungen Du vorgenommen hast.
- Medienkompetenz: Erkläre, warum ein Zeitungsbericht nicht nur vollständig, sondern auch fair, überprüfbar und verständlich sein muss.
Lernnachweis
Für den Lernnachweis erstellst Du einen eigenen Zeitungsbericht zu einem realen oder von der Lehrkraft vorgegebenen Ereignis. Dein Text soll eine passende Schlagzeile, eine informative Einleitung, einen geordneten Hauptteil und einen sachlichen Schluss enthalten. Außerdem beantwortest Du die wichtigsten W-Fragen, nennst mindestens eine Quelle und überarbeitest Sprache, Zeitform und Rechtschreibung.
Bewertungskriterien:
- Inhalt: Die wichtigsten W-Fragen werden vollständig und verständlich beantwortet.
- Aufbau: Überschrift, Einleitung, Hauptteil und Schluss sind klar erkennbar.
- Sachlichkeit: Der Text vermeidet persönliche Meinung, Übertreibung und Umgangssprache.
- Quellenarbeit: Mindestens eine Informationsquelle wird sachlich eingebunden.
- Sprache: Satzbau, Wortwahl, Zeitform, Rechtschreibung und Zeichensetzung sind sorgfältig überarbeitet.
- Transfer: Der Bericht zeigt, dass Du journalistische Grundregeln selbstständig anwenden kannst.
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Wortschatz zum Zeitungsbericht
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| Schlagzeile | Überschrift eines Zeitungsartikels |
| Lead | Einleitung mit den wichtigsten Informationen |
| Quelle | Herkunft einer Information |
| Recherche | Gezielte Suche und Prüfung von Informationen |
| Zitat | Wörtlich oder sinngemäß wiedergegebene Aussage |
| Fakt | Überprüfbare Tatsache |
| Wertung | Persönliche Einschätzung oder Meinung |
| Redaktion | Arbeitsbereich, in dem journalistische Beiträge geplant und bearbeitet werden |
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