Elvis Presley – Patch It Up


Elvis Presley – Patch It Up
Elvis Presley – Patch It Up

Einleitung
„Patch It Up“ ist ein Rocksong, den Elvis Presley im Jahr 1970 aufnahm. Geschrieben wurde das Stück von den US-amerikanischen Songautoren Eddie Rabbitt und Rory Bourke. Der englische Ausdruck to patch it up bedeutet sinngemäß, einen Streit beizulegen, eine beschädigte Beziehung wieder in Ordnung zu bringen oder sich zu versöhnen. Damit verbindet der Song eine zwischenmenschliche Botschaft mit einer energischen musikalischen Gestaltung.
Die Studioversion entstand am 8. Juni 1970 im RCA Studio B in Nashville. Sie wurde am 6. Oktober 1970 gemeinsam mit „You Don’t Have to Say You Love Me“ als Single veröffentlicht. Eine Livefassung wurde am 12. August 1970 während einer Dinner Show im International Hotel in Las Vegas aufgenommen. Diese Aufführung steht im Zusammenhang mit dem Konzertfilm und dem Album That’s the Way It Is.
In diesem aiMOOC untersuchst Du die Entstehung, Veröffentlichung, Instrumentierung, Produktion, Livewirkung und Bedeutung des Songs. Du vergleichst Studio- und Bühnenfassung, lernst musikalische Fachbegriffe kennen und reflektierst, wie Tonaufnahmen, Filme, Bilder und Onlinequellen unser Bild von Popmusikgeschichte prägen.
Lernziele
Nach der Bearbeitung dieses aiMOOCs kannst Du ...
- Songwriting: die Urheber von „Patch It Up“ nennen und ihre Rolle von der Rolle des Interpreten unterscheiden.
- Tonaufnahme: Studioaufnahme, Liveaufnahme und nachträgliche Ergänzungen voneinander abgrenzen.
- Arrangement: zentrale Instrumentengruppen und ihre Wirkung im Klangbild beschreiben.
- Musikanalyse: Rhythmus, Dynamik, Gesang, Begleitstimmen und Formverlauf hörend untersuchen.
- Interpretation: die Beziehungsthematik des Songs ohne wörtliche Wiedergabe des urheberrechtlich geschützten Liedtextes erläutern.
- Quellenkritik: offizielle Diskografien, freie Medien, Enzyklopädien und Fanveröffentlichungen kritisch vergleichen.
- Medienkompetenz: Studio- und Livefassung anhand selbst gewählter Kriterien beurteilen.
Historischer Kontext
Elvis Presley im Jahr 1970
Im Jahr 1970 befand sich Elvis Presley in einer Phase intensiver Studio- und Konzertarbeit. Nach seiner Rückkehr zu regelmäßigeren Liveauftritten Ende der 1960er-Jahre verband er in seinem Repertoire ältere Erfolge mit neuem Material. Die Auftritte in Las Vegas wurden von einer großen Band, Begleitsängerinnen und Begleitsängern sowie teilweise einem Orchester getragen. Dadurch entstand ein Klangbild, das Elemente aus Rock ’n’ Roll, Rhythm and Blues, Country-Musik, Gospel und orchestraler Unterhaltungsmusik verbinden konnte.
„Patch It Up“ zeigt eine besonders kraftvolle Seite dieser Phase. Der Song eignet sich deshalb gut, um Presleys Bühnenpräsenz, die Arbeit seiner Begleitband und die Unterschiede zwischen Studioproduktion und Konzertaufführung zu untersuchen.

Das Bild zeigt Elvis Presley im Dezember 1970 und dient als zeitgeschichtliche Quelle. Es entstand nicht während der Aufnahme von „Patch It Up“. Für eine sachgerechte Bildanalyse musst Du deshalb zwischen dem dargestellten historischen Zeitraum und dem konkreten Entstehungskontext des Songs unterscheiden.
Nashville als Aufnahmeort
Nashville war und ist ein bedeutendes Zentrum der US-amerikanischen Musikindustrie. Das RCA Studio B wurde durch zahlreiche Aufnahmen aus den Bereichen Country, Pop und Rock bekannt. Elvis Presley hatte dort bereits vor 1970 gearbeitet. Die Aufnahmesitzungen im Juni 1970 brachten eine große Zahl von Titeln hervor und werden deshalb häufig als besonders produktive Nashville-Sessions beschrieben.

Das heutige Gebäude des RCA Studio B macht den historischen Aufnahmeort sichtbar. Eine Studioaufnahme ist jedoch mehr als der Raum selbst: Mikrofone, Instrumente, Aufnahmetechnik, Musiker, Produzenten, Toningenieure und spätere Bearbeitungsschritte wirken gemeinsam am Ergebnis mit.
Entstehung und Veröffentlichung
Grunddaten
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Titel | „Patch It Up“ |
| Interpret | Elvis Presley |
| Songautoren | Eddie Rabbitt und Rory Bourke |
| Studioaufnahme | 8. Juni 1970 |
| Aufnahmeort | RCA Studio B, Nashville |
| Singleveröffentlichung | 6. Oktober 1970 |
| Plattenfirma | RCA Victor |
| Gekoppelte Single-Seite | „You Don’t Have to Say You Love Me“ |
| Liveaufnahme | 12. August 1970, Dinner Show |
| Liveort | International Hotel, Las Vegas |
| Albumzusammenhang | That’s the Way It Is |
Songwriting und Interpretation
Ein Songwriter entwickelt Text und musikalische Grundidee eines Songs. Ein Interpret gestaltet das Werk durch Stimme, Phrasierung, Tempoempfinden, Ausdruck und Zusammenarbeit mit den beteiligten Musikerinnen und Musikern. Bei „Patch It Up“ stammen Komposition und Text von Eddie Rabbitt und Rory Bourke, während Elvis Presley als Sänger und Interpret die bekannte Aufnahme prägte.
Diese Unterscheidung ist für Musikgeschichte wichtig: Ein populärer Song wird nicht automatisch von der Person geschrieben, die ihn berühmt macht. Gleichzeitig kann eine Interpretation den Charakter eines Werkes stark verändern.
Die Studioaufnahme
Rhythmusgruppe und Instrumente
Die Studioaufnahme beruht auf einer kräftigen Rhythmusgruppe. Nach den Angaben der offiziellen Diskografie waren unter anderem folgende Musiker beteiligt:
- James Burton, Chip Young und Elvis Presley: Gitarren
- Norbert Putnam: Bass
- Jerry Carrigan: Schlagzeug
- David Briggs: Klavier
- Charlie McCoy: Orgel und Mundharmonika
Die Kombination aus Schlagzeug, Bass, Klavier und Gitarren erzeugt einen vorwärtsdrängenden Grundklang. Die Instrumente übernehmen unterschiedliche Funktionen: Das Schlagzeug strukturiert den Puls, der Bass verbindet Rhythmus und Harmonie, das Klavier verstärkt Akzente, und die Gitarren liefern rhythmische Figuren, Klangfarben und kurze musikalische Antworten.

Die abgebildete Telecaster steht beispielhaft für einen Gitarrentyp, der eng mit dem Klang des Gitarristen James Burton verbunden wird. Das Bild beweist jedoch nicht, welches konkrete Instrument bei der Aufnahme von „Patch It Up“ verwendet wurde. Diese Unterscheidung zwischen anschaulichem Beispiel und direktem Quellenbeleg gehört zur Quellenkritik.
Overdubs und Klangverdichtung
Bei einer professionellen Musikproduktion können nach der Grundaufnahme weitere Tonspuren ergänzt werden. Dieser Vorgang wird als Overdub bezeichnet. Bei „Patch It Up“ kamen nachträglich zusätzliche Instrumente und Stimmen hinzu, darunter weitere Gitarren- und Orgelspuren, Perkussion, Bläser sowie Begleitgesang.
Durch solche Ergänzungen kann ein Arrangement dichter, abwechslungsreicher und wirkungsvoller werden. Bläser setzen markante Akzente, Begleitstimmen verbreitern den Gesangsklang, und zusätzliche Perkussion verstärkt die rhythmische Energie. Ein Overdub ist nicht mit einer vollständigen Neuaufnahme gleichzusetzen. Er ergänzt oder verändert bereits vorhandenes Material.
Gesang und Ausdruck
Elvis Presleys Gesang wirkt in der Aufnahme drängend und körperlich präsent. Kurze Akzente, deutliche Betonungen und dynamische Steigerungen unterstützen die Aufforderung, eine Beziehung wieder in Ordnung zu bringen. Die Begleitstimmen reagieren auf die Hauptstimme und verstärken die Wirkung wichtiger musikalischer Abschnitte.
Beim Hören solltest Du nicht nur auf die gesungenen Worte achten. Untersuche auch Artikulation, Phrasierung, Lautstärkeverlauf, Atemführung und das Zusammenspiel zwischen Haupt- und Begleitstimmen.
Die Livefassung aus Las Vegas
Aufnahme am 12. August 1970
Die bekannte Livefassung wurde während der Dinner Show am 12. August 1970 im International Hotel in Las Vegas aufgenommen. Nach den Angaben der offiziellen Diskografie wirkten unter anderem James Burton, John Wilkinson und Elvis Presley an den Gitarren, Jerry Scheff am Bass, Ronnie Tutt am Schlagzeug und Glen D. Hardin am Klavier mit. Hinzu kamen Begleitstimmen, darunter The Sweet Inspirations und The Imperials, sowie das Orchester von Joe Guercio.
Wirkung einer Konzertaufnahme
Eine Liveaufnahme enthält Bedingungen, die sich von einer Studioproduktion unterscheiden. Das Tempo kann stärker schwanken, die Lautstärke kann sich spontan verändern, und die Reaktionen des Publikums beeinflussen die Wahrnehmung. Auch die sichtbare Bewegung des Interpreten spielt im Konzertfilm eine Rolle.
Die Livefassung von „Patch It Up“ kann deshalb nicht nur als Tonaufnahme, sondern auch als Performance untersucht werden. Körperhaltung, Gestik, Blickkontakt, Bühnennutzung und Interaktion mit der Band tragen zur Bedeutung bei. Eine filmische Aufzeichnung fügt außerdem Kameraperspektive, Schnitt und Bildauswahl hinzu.
Musikalische Gestaltung
Rhythmus und Groove
Der Song besitzt einen energischen, deutlich betonten Beat. Wiederkehrende rhythmische Figuren erzeugen einen Groove, der den Song vorantreibt. Der Groove entsteht nicht durch ein einzelnes Instrument, sondern durch das präzise Zusammenspiel von Schlagzeug, Bass, Gitarren, Klavier und weiteren Klangschichten.
Achte beim Hören auf folgende Fragen:
- Puls: Wo kannst Du den gleichmäßigen Grundschlag mitklopfen?
- Akzent: Welche Schläge werden besonders hervorgehoben?
- Synkope: Gibt es Betonungen zwischen den erwarteten Grundschlägen?
- Dichte: An welchen Stellen kommen zusätzliche Instrumente oder Stimmen hinzu?
- Spannung: Wie verändert sich die Energie zwischen ruhigeren und kraftvolleren Momenten?
Melodie, Stimme und Wiederholung
Die Gesangslinie arbeitet mit kurzen, prägnanten Wendungen. Wiederholungen machen die zentrale Aufforderung einprägsam. In populärer Musik dienen Wiederholungen nicht nur dem Wiedererkennen. Sie können Dringlichkeit steigern, emotionale Aussagen verstärken und einen Refrain deutlich von anderen Abschnitten abheben.
Die Stimme trägt zugleich melodische und rhythmische Funktionen. Elvis Presley setzt Silben teilweise wie rhythmische Impulse ein. Dadurch verschmilzt der Gesang eng mit der Begleitband.
Arrangement und Dynamik
Das Arrangement legt fest, wann welche Instrumente spielen und welche musikalische Funktion sie übernehmen. Bei „Patch It Up“ entsteht Wirkung durch den Wechsel von kompakter Rhythmusbegleitung, instrumentalen Akzenten, Begleitstimmen und dynamischen Steigerungen.
Dynamik bezeichnet die Gestaltung der Lautstärke und der musikalischen Intensität. In einer Rockaufnahme kann eine Steigerung nicht nur durch lauteres Spielen entstehen. Auch mehr Instrumente, höhere Stimmlage, dichtere Rhythmen oder stärkere Akzente können die Intensität erhöhen.
Hörprotokoll
Erstelle beim Hören ein Protokoll mit Zeitangaben. Verwende dabei keine längeren Textzitate aus dem Song.
| Hörmoment | Beobachtung | Fachbegriff | Vermutete Wirkung |
|---|---|---|---|
| Beginn | Welche Instrumente eröffnen die Aufnahme? | Intro | Erwartung und Energie |
| Erster Gesangseinsatz | Wie setzt die Stimme ein? | Phrasierung | Direkte Ansprache |
| Wiederkehrender Hauptabschnitt | Welche Elemente kehren wieder? | Refrain | Einprägsamkeit |
| Instrumentale Verdichtung | Welche Klangschichten kommen hinzu? | Arrangement | Steigerung |
| Schluss | Wie endet der Song? | Coda | Abschlusswirkung |
Sprache, Thema und Bedeutung
Die Redewendung „patch it up“
Das englische Verb to patch kann bedeuten, eine beschädigte Stelle auszubessern. In der Wendung to patch things up wird diese Vorstellung auf einen Konflikt oder eine Beziehung übertragen. Gemeint ist, nach einem Streit wieder aufeinander zuzugehen, Fehler zu bearbeiten und eine Verbindung zu reparieren.
Die Metapher ist anschaulich, weil sie eine emotionale Beziehung wie einen beschädigten Gegenstand behandelt, der nicht weggeworfen, sondern repariert werden kann. Gleichzeitig bleibt offen, ob eine schnelle Ausbesserung genügt oder eine tiefere Veränderung notwendig wäre.
Beziehungskommunikation
Der Song stellt eine dringliche Bitte um Versöhnung in den Mittelpunkt. Für eine Interpretation sind folgende Aspekte wichtig:
- Sprecherrolle: Eine Person richtet sich direkt an eine andere Person.
- Konflikt: Zwischen beiden besteht eine beschädigte oder gefährdete Beziehung.
- Handlungsaufforderung: Die angesprochene Person soll an einer Lösung mitwirken.
- Emotion: Dringlichkeit und Hoffnung werden durch Wiederholung und musikalische Energie verstärkt.
- Mehrdeutigkeit: Der Song erklärt nicht vollständig, wie der Konflikt entstanden ist oder ob Versöhnung gelingt.
Eine kritische Interpretation sollte zwischen künstlerischer Darstellung und realer Konfliktlösung unterscheiden. In wirklichen Beziehungen gehören gegenseitiger Respekt, freiwillige Zustimmung, ehrliche Kommunikation und das Beachten persönlicher Grenzen zu einer tragfähigen Versöhnung.
Studio- und Livefassung im Vergleich
| Vergleichskriterium | Studiofassung | Livefassung |
|---|---|---|
| Ort | RCA Studio B in Nashville | International Hotel in Las Vegas |
| Datum | 8. Juni 1970 | 12. August 1970 |
| Produktionsweise | Grundaufnahme mit nachträglichen Ergänzungen | Konzertaufführung vor Publikum |
| Klanggestaltung | kontrollierbare Balance und Overdubs | unmittelbares Zusammenspiel auf der Bühne |
| Wirkung | kompakt und produktionstechnisch verdichtet | spontan, körperlich und publikumsbezogen |
| Medienform | Single und spätere Tonträger | Konzertaufnahme, Album- und Filmzusammenhang |
Ein Vergleich sollte nicht nur fragen, welche Fassung „besser“ ist. Sinnvoller ist die Frage, welche Gestaltungsmittel in der jeweiligen Situation besonders wirksam sind. Eine Studiofassung kann durch präzise Bearbeitung überzeugen, während eine Livefassung die Energie des Augenblicks vermittelt.
Film, Tonträger und Vermarktung
„That’s the Way It Is“
„Patch It Up“ ist mit dem Album und dem Konzertfilm That’s the Way It Is verbunden. Das Projekt dokumentiert Proben und Auftritte aus dem Jahr 1970. Dadurch können Lernende nicht nur eine fertige Tonaufnahme hören, sondern auch beobachten, wie musikalische Arbeit vorbereitet und auf der Bühne umgesetzt wird.
Ein Film ist jedoch keine neutrale Wirklichkeitskopie. Auswahl, Kameraposition, Schnitt, Tonmischung und Reihenfolge der Szenen formen eine Erzählung. Bei der Analyse solltest Du deshalb fragen, welche Bilder gezeigt werden, was nicht zu sehen ist und welche Wirkung die Montage erzeugt.
Single, Album und Neuveröffentlichung
Ein Song kann in mehreren Veröffentlichungsformen erscheinen. „Patch It Up“ wurde als Teil einer Single veröffentlicht, in einen Albumzusammenhang gestellt und später auf Sammlungen sowie erweiterten Editionen erneut zugänglich gemacht. Unterschiedliche Ausgaben können Studiofassung, Livefassung oder alternative Takes enthalten.
Ein Take ist ein einzelner Aufnahmeversuch. Mehrere Takes ermöglichen es, Interpretationen zu vergleichen und Entscheidungen im Produktionsprozess nachzuvollziehen. Dabei können Tempo, Aussprache, Instrumentalspiel oder Dynamik variieren.
Urheberrecht und Quellenkritik
Der Liedtext von „Patch It Up“ ist urheberrechtlich geschützt. Für Unterricht und Analyse solltest Du deshalb keine vollständigen oder umfangreichen Textpassagen ohne Erlaubnis vervielfältigen. Du kannst Inhalt, Thema, sprachliche Mittel und musikalische Wirkung in eigenen Worten beschreiben und kurze Belege nur im rechtlich zulässigen Rahmen verwenden.
Für eine zuverlässige Recherche solltest Du Quellen nach ihrer Funktion unterscheiden:
- Primärquelle: Die Tonaufnahme oder der Konzertfilm ist das eigentliche Untersuchungsmaterial.
- Offizielle Diskografie: Sie liefert Angaben zu Veröffentlichung, Aufnahmeort und beteiligten Musikerinnen und Musikern.
- Enzyklopädie: Sie fasst Wissen zusammen und verweist auf weitere Quellen.
- Wikimedia Commons: Es bietet frei lizenzierte oder gemeinfreie Medien mit Angaben zu Urheber und Lizenz.
- Fanquelle: Sie kann wertvolle Hinweise geben, muss aber besonders sorgfältig überprüft werden.
- Streamingplattform: Sie erleichtert den Zugang, kann jedoch unterschiedliche Ausgaben und Metadaten anzeigen.
Quellen und weiterführende Medien
- Offizielle Elvis-Presley-Seite: „Patch It Up“ und Angaben zur Studioaufnahme
- Offizielle Elvis-Presley-Seite: Livefassung vom 12. August 1970
- Offizielle Albumseite zu „That’s the Way It Is“
- Wikimedia Commons: Elvis Presley 1970
- Wikimedia Commons: RCA Studio B
- Wikipedia: „Patch It Up“
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Wer schrieb „Patch It Up“? (Eddie Rabbitt und Rory Bourke) (!Elvis Presley und James Burton) (!Jerry Scheff und Ronnie Tutt) (!David Briggs und Charlie McCoy)
In welcher Stadt entstand die Studioaufnahme? (Nashville) (!Las Vegas) (!Memphis) (!New York)
Wann wurde die Studiofassung aufgenommen? (8. Juni 1970) (!12. August 1970) (!6. Oktober 1970) (!21. Dezember 1970)
Mit welchem Titel wurde „Patch It Up“ im Oktober 1970 als Single gekoppelt? (You Don’t Have to Say You Love Me) (!Suspicious Minds) (!In the Ghetto) (!Burning Love)
Wo entstand die behandelte Livefassung? (Im International Hotel in Las Vegas) (!Im RCA Studio B in Nashville) (!In Graceland in Memphis) (!Im Weißen Haus in Washington)
Was ist ein Overdub? (Eine nachträglich ergänzte Tonspur) (!Ein vollständig stummes Musikstück) (!Ein gedrucktes Konzertplakat) (!Eine spontane Publikumsabstimmung)
Mit welchem Album- und Filmprojekt ist die Livefassung verbunden? (That’s the Way It Is) (!Blue Hawaii) (!Jailhouse Rock) (!Viva Las Vegas)
Welches Instrument spielte Norbert Putnam bei der Studioaufnahme? (Bass) (!Schlagzeug) (!Trompete) (!Saxofon)
Was bedeutet die Redewendung „patch it up“ im Beziehungskontext? (Einen Konflikt beilegen und sich versöhnen) (!Eine Reise plötzlich abbrechen) (!Ein Instrument neu stimmen) (!Ein Konzertticket verkaufen)
Welche Aussage beschreibt einen sinnvollen Vergleich von Studio- und Livefassung? (Beide Fassungen nach denselben Hörkriterien untersuchen) (!Nur die Lautstärke der Aufnahmen vergleichen) (!Die Studiofassung grundsätzlich als besser bewerten) (!Die Livefassung ohne Begründung bevorzugen)
Memory
| Patch It Up | Beziehung versöhnen |
| RCA Studio B | Nashville |
| Eddie Rabbitt | Songautor |
| Rory Bourke | Koautor |
| International Hotel | Las Vegas |
| Overdub | Nachträgliche Tonspur |
| James Burton | Gitarre |
| Ronnie Tutt | Schlagzeug |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Studioaufnahme | Nashville |
| Liveaufnahme | Las Vegas |
| Singleveröffentlichung | Oktober 1970 |
| Songwriting | Rabbitt und Bourke |
| Overdub | Zusätzliche Tonspur |
Kreuzworträtsel
| Nashville | In welcher Stadt wurde die Studiofassung aufgenommen? |
| Overdub | Wie heißt eine nachträglich ergänzte Tonspur? |
| Rabbitt | Wie lautet der Nachname eines der beiden Songautoren? |
| Bourke | Wie lautet der Nachname des zweiten Songautors? |
| Presley | Wie lautet der Nachname des Interpreten? |
| Rhythmus | Welches musikalische Element ordnet Schläge und Zeitwerte? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Hörprotokoll: Höre die Studiofassung und notiere für fünf Zeitpunkte, welche Instrumente oder Stimmen Du wahrnimmst.
- Wortfeld Versöhnung: Sammle deutsche und englische Wörter rund um Streit, Reparatur, Verständigung und Neubeginn und ordne sie nach ihrer Bedeutung.
- Instrumentenkunde: Erstelle eine bebilderte Übersicht zu Gitarre, Bass, Schlagzeug, Klavier und Orgel und erkläre ihre typische Funktion in einer Rockband.
- Zeitleiste: Gestalte eine Zeitleiste mit Studioaufnahme, Liveaufnahme, Singleveröffentlichung und Albumzusammenhang im Jahr 1970.
Standard
- Versionsvergleich: Vergleiche Studio- und Livefassung anhand von Tempoempfinden, Klangdichte, Gesang, Rhythmus und Gesamtwirkung.
- Bildanalyse: Untersuche ein frei lizenziertes Elvis-Presley-Bild aus dem Jahr 1970 und erkläre, welche Aussagen es erlaubt und welche nicht.
- Podcast: Produziere einen drei- bis fünfminütigen Audiobeitrag über die Entstehung von „Patch It Up“, ohne längere urheberrechtlich geschützte Ausschnitte einzubauen.
- Arrangement: Entwirf für eine Schulband ein eigenes Arrangementkonzept und lege fest, welche Instrumente in Intro, Strophe, Refrain und Schluss spielen.
Schwer
- Quellenkritik: Vergleiche eine offizielle Diskografie, einen Wikipedia-Artikel und eine Fanquelle. Bewerte Herkunft, Belege, Aktualität und mögliche Interessen.
- Musikproduktion: Nimm mit einer Musiksoftware ein kurzes eigenes Rockstück auf und ergänze mindestens zwei Overdubs. Dokumentiere jeden Produktionsschritt.
- Performanceanalyse: Analysiere eine Konzertaufnahme hinsichtlich Gestik, Kameraführung, Schnitt, Publikumsreaktion und musikalischer Wirkung.
- Transfer Beziehungskommunikation: Entwickle ein Unterrichtsprojekt, das die Metapher des Reparierens mit konstruktiver Konfliktlösung verbindet und zugleich persönliche Grenzen und Freiwilligkeit berücksichtigt.


Lernkontrolle
- Musikalische Wirkung: Erkläre, wie Rhythmusgruppe, Bläser und Begleitstimmen gemeinsam Dringlichkeit erzeugen können. Beziehe Dich auf konkrete Höreindrücke.
- Studio und Bühne: Beurteile, welche Vor- und Nachteile Studio- und Liveaufnahme für die Darstellung eines energischen Rocksongs besitzen.
- Metapher: Übertrage die Redewendung „patch it up“ auf eine erfundene Konfliktsituation und erläutere, wo die Reparaturmetapher hilfreich oder zu vereinfachend ist.
- Medienkonstruktion: Analysiere, wie ein Konzertfilm durch Kamera, Schnitt und Tonmischung eine bestimmte Vorstellung von einem Künstler erzeugt.
- Quellenbewertung: Entwickle fünf Kriterien, mit denen Du widersprüchliche Angaben zu einem historischen Song prüfen würdest.
- Eigenes Urteil: Entscheide begründet, welche Fassung sich besser für eine Tanzveranstaltung, eine musikhistorische Dokumentation oder eine Gesangsanalyse eignet.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du ...
- Fachwissen: Autoren, Aufnahmeorte, Aufnahmearten und Veröffentlichungskontext korrekt darstellen kannst.
- Hörkompetenz: Instrumente, Rhythmus, Dynamik, Gesang und Arrangement anhand einer Aufnahme beschreiben kannst.
- Vergleichskompetenz: Studio- und Livefassung mit nachvollziehbaren Kriterien vergleichst.
- Interpretationskompetenz: die Beziehungsthematik und die Reparaturmetapher in eigenen Worten deutest.
- Medienkompetenz: Tonaufnahme, Konzertfilm, Bildquelle und Onlinequelle nach ihrer Aussagekraft unterscheidest.
- Urheberrecht: geschützte Liedtexte und Aufnahmen verantwortungsvoll verwendest.
- Gestaltungskompetenz: Ergebnisse in einem eigenen Text, Vortrag, Podcast, Video, Arrangement oder Produktionsprojekt präsentierst.
- Reflexion: Beobachtung, Deutung und persönliche Bewertung klar voneinander trennst.
OERs zum Thema
Verknüpfte Lernbereiche
- Musik: Rockmusik, Songwriting, Instrumentierung und Aufführungspraxis
- Englisch: Redewendungen, Bedeutungsübertragung und Hörverstehen
- Geschichte: Populärkultur und Musikindustrie um 1970
- Medienbildung: Konzertfilm, Tonträger, Quellenkritik und Urheberrecht
- Sozialkompetenz: Konfliktlösung, Versöhnung und respektvolle Kommunikation
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