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Sichere Passwörter kennenlernen - Medienbildung - Sachunterricht 2

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Sichere Passwörter kennenlernen - Medienbildung - Sachunterricht 2




Sichere Passwörter kennenlernen - Medienbildung - Sachunterricht


Einleitung

Ein Passwort ist wie ein geheimer Schlüssel. Es schützt Deinen Online-Zugang, Deine Bilder und Deine Nachrichten.

Wichtig: Schreibe in diesem Kurs niemals ein echtes Passwort auf. Nutze nur erfundene Übungsbeispiele.


Das lernst Du

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, warum Passwörter wichtig sind. Du erkennst schwache Passwörter, kennst sichere Regeln und weißt, was Du bei einem Problem tun kannst.


Das Passwort als Schlüssel

Ein Passwort öffnet einen digitalen Zugang. Nur die richtige Person soll diesen Zugang benutzen dürfen.

Ein Passwort schützt zum Beispiel ein Benutzerkonto, ein Spiel, eine Lernplattform oder ein Tablet.


Drei goldene Regeln

  1. Lang: Ein Passwort sollte mindestens zwölf Zeichen haben. Noch länger ist oft besser.
  2. Einzigartig: Verwende für jeden Zugang ein anderes Passwort.
  3. Geheim: Verrate Dein Passwort nicht an Freundinnen oder Freunde.

Bei jüngeren Kindern können Eltern oder andere verantwortliche Erwachsene beim sicheren Aufbewahren helfen.


Was gehört nicht in ein Passwort?

Namen, Geburtstage, Haustiere und einfache Reihenfolgen sind leicht zu erraten. Auch Wörter wie „passwort“ oder Zahlenfolgen sind unsicher.

Übungsregel: Beurteile nur erfundene Beispiele. Überprüfe niemals Dein echtes Passwort im Unterricht.


Ein starkes Übungspasswort bauen

Eine lange Wortfolge kann gut zu merken sein. Verbinde mehrere zufällige Wörter. Zahlen und Zeichen können dazukommen.

Nur ein Beispiel, nicht übernehmen: Wolke7!KeksFahrradMond

Du kannst auch einen Merksatz erfinden und daraus ein Übungspasswort bilden. Das echte Passwort bleibt trotzdem geheim.


Stark oder schwach?

Erfundenes Beispiel Einschätzung Grund
Hund schwach sehr kurz
Mia2017 schwach Name und Jahr sind leicht zu erraten
Wolke7!KeksFahrradMond stärker lang und nicht persönlich

Nutze keines dieser Beispiele als echtes Passwort.


Für jeden Zugang ein eigenes Passwort

Wird ein Passwort gestohlen, sind sonst gleich mehrere Zugänge gefährdet. Darum braucht jeder Online-Dienst ein eigenes Passwort.

Ein Passwortmanager kann viele Passwörter in einem geschützten Tresor speichern. Richte ihn gemeinsam mit einer verantwortlichen erwachsenen Person ein.


Ein zweiter Schutz

Bei der Zwei-Faktor-Authentisierung brauchst Du neben dem Passwort noch einen zweiten Nachweis. Das kann ein Einmalcode oder eine Bestätigung auf einem anderen Gerät sein.


Vorsicht bei Passwort-Fallen

Manche Nachrichten wollen Dich erschrecken oder neugierig machen. Sie verlangen ein Passwort oder führen zu einer falschen Anmeldeseite. Das nennt man Phishing.

Klicke nicht weiter. Gib nichts ein. Zeige die Nachricht einer Lehrkraft oder einer anderen vertrauten erwachsenen Person.


Was tun, wenn etwas passiert?

  1. Jemand kennt Dein Passwort: Sage sofort einer vertrauten erwachsenen Person Bescheid.
  2. Ein Dienst meldet ein Datenleck: Ändere das betroffene Passwort.
  3. Du hast etwas eingegeben: Schließe die Seite, hole Hilfe und ändere das Passwort über die echte Seite.
  4. Du bist noch angemeldet: Melde fremde Geräte ab und aktiviere einen zweiten Faktor.


Merkkarte

LANG – EIGEN – GEHEIM – ZWEIFACH

Lang bedeutet: viele Zeichen. Eigen bedeutet: ein anderes Passwort für jeden Zugang. Geheim bedeutet: nicht weitersagen. Zweifach bedeutet: wenn möglich einen zweiten Schutz einschalten.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wozu dient ein Passwort? (Es schützt einen digitalen Zugang) (!Es macht den Bildschirm heller) (!Es lädt den Akku auf) (!Es vergrößert Bilder)




Welche Eigenschaft macht ein Passwort meistens sicherer? (Es ist lang) (!Es besteht nur aus dem Vornamen) (!Es lautet 1234) (!Es ist überall gleich)




Wem solltest Du Dein Passwort verraten? (Keinen Freundinnen oder Freunden) (!Der ganzen Klasse) (!Mitspielenden im Chat) (!Unbekannten in einer Nachricht)




Wie viele Dienste sollten dasselbe Passwort benutzen? (Keiner, jeder Dienst braucht ein eigenes) (!Alle Dienste) (!Nur Spiele und Lernplattformen) (!Genau drei Dienste)




Welche Angabe ist für ein Passwort ungeeignet? (Der eigene Geburtstag) (!Eine lange zufällige Wortfolge) (!Mehrere nicht zusammengehörige Wörter) (!Ein erfundener Merksatz)




Was tust Du nach der Meldung über ein Datenleck? (Du änderst das betroffene Passwort) (!Du schickst das Passwort an Freunde) (!Du veröffentlichst das Passwort) (!Du wartest immer ein Jahr)




Was bedeutet Zwei-Faktor-Authentisierung? (Zum Passwort kommt ein zweiter Nachweis) (!Zwei Personen teilen ein Passwort) (!Ein Passwort wird zweimal vorgelesen) (!Zwei Konten erhalten dasselbe Passwort)




Wozu dient ein Passwortmanager? (Er kann Passwörter geschützt speichern) (!Er zeigt Passwörter öffentlich) (!Er ersetzt den Internetanschluss) (!Er versendet Passwörter an Fremde)




Darfst Du ein öffentlich gezeigtes Beispielpasswort übernehmen? (Nein, Beispiele sind nur zum Lernen da) (!Ja, weil es im Unterricht steht) (!Ja, für alle Konten) (!Ja, wenn es kurz ist)




Was tust Du bei einer Nachricht, die Dein Passwort verlangt? (Du stoppst und holst Hilfe) (!Du antwortest sofort) (!Du sendest zusätzlich Deine Adresse) (!Du leitest Dein Passwort an alle weiter)





Memory

Passwort geheimer Zugangscode
Passphrase lange Wortfolge
Account Benutzerkonto
Zwei-Faktor-Authentisierung zweiter Schutz
Passwortmanager geschützter Tresor
Phishing Täuschungsversuch
Merksatz Gedächtnishilfe
Datenleck veröffentlichte Zugangsdaten





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Passwort-Regel
lang schwerer zu erraten
einzigartig nur für einen Dienst
geheim nicht weitersagen
unpersönlich ohne Name und Geburtstag
zweiter Faktor zusätzlicher Schutz
Datenleck betroffenes Passwort ändern






Kreuzworträtsel

Passwort Wie heißt ein geheimer Zugangscode?
Merksatz Was hilft beim Erinnern an eine Zeichenfolge?
Phishing Wie heißt ein Täuschungsversuch zum Stehlen von Zugangsdaten?
Account Wie heißt ein Benutzerkonto mit einem englischen Wort?
Einmalcode Wie heißt ein nur kurz gültiger zusätzlicher Code?
Tresor Womit kann ein Passwortmanager bildlich verglichen werden?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Passwort schützt einen

. Ein starkes Passwort ist möglichst

. Für jeden Dienst nutzt Du ein

Passwort. Dein Passwort bleibt

. Persönliche Angaben sind leicht zu

. Ein zweiter Faktor bringt zusätzlichen

. Bei einem Datenleck wird das betroffene Passwort

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Bildkarten: Sortiere Karten in „sicher“ und „unsicher“. Verwende nur erfundene Beispiele.
  2. Passwort-Regeln: Gestalte ein kleines Plakat mit den vier Wörtern lang, eigen, geheim und zweifach.
  3. Geheimnis-Ampel: Male eine Ampel. Ordne Situationen den Farben Grün, Gelb und Rot zu.
  4. Merksatz: Erfinde einen lustigen Satz für ein Übungspasswort. Schreibe kein echtes Passwort auf.


Standard

  1. Passwortdetektiv: Untersuche fünf erfundene Passwörter und begründe Deine Einschätzung.
  2. Hörbeitrag: Nimm eine einminütige Audio-Erklärung zu sicheren Passwörtern auf.
  3. Comic: Zeichne eine Geschichte, in der ein Kind eine Phishing-Nachricht erkennt und Hilfe holt.
  4. Interview: Frage eine erwachsene Person nach ihren Sicherheitsregeln. Frage niemals nach einem echten Passwort.


Schwer

  1. Erklärvideo: Plane ein kurzes Video über lange und einzigartige Passwörter. Nutze nur erfundene Beispiele.
  2. Zwei-Faktor-Modell: Baue mit Karten ein Modell aus Passwort und zweitem Nachweis.
  3. Passwortmanager: Vergleiche gemeinsam mit einer Lehrkraft zwei Erklärungen zu Passwortmanagern.
  4. Klassenratgeber: Erstellt in einer Gruppe einen bebilderten Ratgeber für jüngere Kinder.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Passwort-Wiederverwendung: Lea nutzt für ein Spiel und ihre Lernplattform dasselbe Passwort. Erkläre das Risiko und schlage eine sichere Lösung vor.
  2. Persönliche Daten: Ein erfundenes Passwort enthält Name, Haustier und Geburtsjahr. Begründe, warum diese Angaben ungeeignet sind.
  3. Phishing-Fall: Eine Nachricht droht mit der sofortigen Sperrung eines Kontos und verlangt das Passwort. Beschreibe sichere Handlungsschritte.
  4. Zwei-Faktor-Authentisierung: Erkläre mit dem Beispiel einer Tür, warum zwei verschiedene Schutzschritte besser sein können als nur einer.
  5. Passwortmanager: Eine Person kann sich viele einzigartige Passwörter nicht merken. Begründe, wie ein Passwortmanager helfen kann und warum sein Hauptpasswort besonders geschützt werden muss.
  6. Sicherheitsplan: Entwickle für ein erfundenes Kinderkonto einen Plan aus Passwort, Aufbewahrung, zweitem Faktor und Hilfe im Notfall.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis solltest Du:

  1. den Zweck eines Passworts erklären,
  2. starke und schwache Übungsbeispiele unterscheiden,
  3. die Regeln lang, eigen und geheim begründen,
  4. richtig auf eine Passwort-Falle reagieren,
  5. den Nutzen der Zwei-Faktor-Authentisierung erklären,
  6. eine sichere Lösung für mehrere Konten vorschlagen.

Der Lernnachweis enthält niemals echte Zugangsdaten.




OERs zum Thema



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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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Rheinland-Pfalz

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