Zum Inhalt springen

Turnen und Turngeräte

Aus MOOCsWiki Staging
Version vom 9. Juli 2026, 07:31 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Turnen und Turngeräte



Einleitung

Turnen ist ein vielseitiger Bereich des Sports, in dem Du Deinen Körper bewusst steuerst, Kraft entwickelst, Beweglichkeit trainierst und Mut sowie Verantwortung lernst. Beim Gerätturnen geht es darum, Bewegungen an und mit Turngeräten sicher, kontrolliert und möglichst sauber auszuführen. Im Sportunterricht, im Vereinssport und in der Ausbildung ist Turnen besonders wertvoll, weil es viele grundlegende Fähigkeiten verbindet: Körperspannung, Koordination, Gleichgewicht, Kraft, Beweglichkeit, Rhythmus, Raumorientierung und Sicherheit.

Das Thema Turnen und Turngeräte hilft Dir, Geräte nicht nur zu benennen, sondern ihre Bewegungslogik zu verstehen: Am Reck hängst und schwingst Du, am Barren stützt Du Dich, am Schwebebalken balancierst Du, am Sprungtisch verbindest Du Anlauf, Absprung, Flugphase und Landung. Auf dem Boden lernst Du Rollen, Stützen, Drehen und Springen. Im schulischen Bereich kommen zusätzlich Geräte wie Kasten, Bock, Minitrampolin, Turnbank, Sprossenwand, Weichbodenmatte und Landematte zum Einsatz.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=zt1u__prlNs |500|center}}


Was bedeutet Turnen?

Turnen war ursprünglich eine sehr breite Bezeichnung für körperliche Übungen. Heute wird der Begriff meist für Gerätturnen, Kunstturnen, Trampolinturnen, Rhönradturnen, Gymnastik und verwandte Bewegungsformen verwendet. Im engeren Sinn meint Gerätturnen das Bewegen an festgelegten Geräten nach bestimmten technischen, gestalterischen und sicherheitsbezogenen Kriterien.

Im Sportunterricht steht nicht der perfekte Wettkampf im Mittelpunkt, sondern das Lernen. Du sollst ausprobieren, üben, Dich selbst einschätzen, anderen helfen und Bewegungen Schritt für Schritt verbessern. Turnen ist deshalb nicht nur eine Frage der Kraft. Es geht auch um Wahrnehmung, Konzentration, Zusammenarbeit und verantwortungsvolles Handeln.


Warum Turnen wichtig ist

Turnen fördert Deinen ganzen Körper. Wenn Du eine Rolle vorwärts lernst, brauchst Du Mut, Orientierung und Körperspannung. Wenn Du am Reck schwingst, musst Du greifen, hängen, den Körper strecken und den Schwung kontrollieren. Wenn Du auf einem Schwebebalken balancierst, arbeitest Du mit kleinen Ausgleichsbewegungen. Beim Sprung ist die Verbindung von Anlauf, Absprung, Abdruck, Flug und Landung entscheidend.

Turnen stärkt außerdem soziale Kompetenzen. Du lernst, auf andere zu achten, Hilfestellung richtig einzusetzen, Geräte gemeinsam aufzubauen und Sicherheitsregeln einzuhalten. Eine Turnstunde gelingt nur, wenn alle aufmerksam, rücksichtsvoll und verlässlich handeln.


Gerätturnen und Kunstturnen

Gerätturnen bezeichnet das Turnen an Geräten mit technischen Bewegungsanforderungen. Kunstturnen ist die leistungs- und wettkampforientierte Form des Gerätturnens. Im Kunstturnen werden Übungen nach Schwierigkeit und Ausführung bewertet. Im schulischen Turnen geht es dagegen stärker um Lernfortschritte, Sicherheit, Bewegungserfahrung und individuelle Gestaltung.

Im olympischen Gerätturnen unterscheiden sich die Gerätebereiche traditionell:

  1. Männerturnen: Boden, Pauschenpferd, Ringe, Sprung, Barren und Reck.
  2. Frauenturnen: Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden.
  3. Schulturnen: häufig Boden, Reck, Barren, Sprung, Kasten, Bock, Bank, Ringe, Minitrampolin, Sprossenwand und verschiedene Matten.


Die wichtigsten Turngeräte im Überblick

Turngerät Bewegungsidee Typische Übungen Wichtiger Sicherheitsaspekt
Boden Rollen, Stützen, Springen, Drehen und Gleichgewicht Rolle vorwärts, Handstand, Rad, Sprünge, Drehungen Genügend Platz, klare Laufwege und saubere Mattenlage
Reck Hängen, Schwingen, Drehen und Aufstützen Hangeln, Schwingen, Hüftaufschwung, Unterschwung Sicherer Griff, passende Reckhöhe und Matten unter dem Gerät
Barren Stützen, Schwingen und Halten Stütz, Vorschwung, Rückschwung, Kehre Stabile Geräteeinstellung und Hilfestellung an der richtigen Stelle
Stufenbarren Hang- und Schwungbewegungen an zwei Holmen Schwingen, Auf- und Abgänge, Übergänge Abstand der Holme, Griffkraft und sichere Landefläche
Schwebebalken Balancieren, Drehen, Springen und Gehen auf schmaler Fläche Gehen, Standwaage, Drehung, kleiner Sprung, Abgang Niedrige Übungshöhe zum Lernen und Matten seitlich
Sprungtisch Anlauf, Absprung, Stütz, Flugphase und Landung Strecksprung, Hocke, Grätsche, Handstützüberschlag Anlaufbahn frei halten und Landung kontrollieren
Pauschenpferd Stütz, Kreisbewegungen und Beinführung Kreisen, Scheren, Wandern im Stütz Schulterstabilität, Körperspannung und langsamer Aufbau
Ringe Hängen, Schaukeln, Halten und Stabilisieren Hang, Schaukeln, Sturzhang, einfache Halteformen Ringe ruhig halten, Griff sichern und Landematten nutzen
Kasten Stützen, Aufhocken, Überqueren und Springen Aufhocken, Hockwende, Sprungvariationen Höhe anpassen und Absprungzone sichern
Minitrampolin Abspringen, Flug wahrnehmen und sicher landen Strecksprung, Hocksprung, Sprung in den Stand Nur mit Einweisung, freier Landefläche und klarer Reihenfolge


Boden

Der Boden ist das vielseitigste Turngerät, weil Du ohne großes Zusatzgerät viele Grundbewegungen üben kannst. Rollen, Stützen, Springen, Drehen, Balancieren und Halten bilden die Grundlage für viele andere Geräte. Eine gute Bodenturnübung verbindet Bewegungen flüssig miteinander. Wichtig sind Körperspannung, saubere Stützpositionen, kontrollierte Landungen und eine bewusste Orientierung im Raum.

Typische Lernschritte am Boden sind das Einrollen des Kopfes bei der Rolle vorwärts, das Stützen der Hände beim Handstand, das seitliche Drehen beim Rad und das sichere Landen nach Sprüngen. Du kannst Bodenturnen auch kreativ gestalten, indem Du eine kleine Bewegungsfolge mit Anfangsposition, Hauptelement und Schlussposition entwickelst.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=rMwlT5w1JxM |500|center}}


Reck und Stufenbarren

Am Reck geht es vor allem um Hang, Schwung, Griffkraft und Körperspannung. Schon einfache Übungen wie Hängen, Schwingen und kontrolliertes Abspringen sind wichtige Grundlagen. Fortgeschrittene Bewegungen wie Hüftaufschwung, Unterschwung oder Felgaufschwung verlangen eine gute Verbindung aus Kraft, Timing und Technik.

Der Stufenbarren besitzt zwei Holme in unterschiedlicher Höhe. Dadurch entstehen besondere Bewegungsmöglichkeiten: Übergänge, Schwünge, Aufgänge und Abgänge. Im schulischen Bereich werden meist vereinfachte Bewegungen trainiert, etwa Hängen, Schwingen und kontrolliertes Landen.


Barren

Der Barren ist ein Stützgerät. Du trägst Dein Körpergewicht auf den Händen und lernst, Schultern, Arme, Rumpf und Beine gemeinsam zu stabilisieren. Besonders wichtig sind eine aufrechte Stützposition, aktive Schultern und gespannte Beine. Ein sicherer Stütz am Barren ist die Voraussetzung für Vorschwung, Rückschwung, Kehre und einfache Abgänge.

Im Unterricht kannst Du zunächst am niedrigen Barren, an Turnbänken oder an Kästen üben. So lernst Du die Stützarbeit, ohne gleich in großer Höhe turnen zu müssen.


Schwebebalken

Der Schwebebalken fordert besonders Gleichgewicht, Konzentration und Präzision. Schon das ruhige Gehen auf dem Balken kann schwierig sein, weil die Standfläche schmal ist. Deshalb beginnt das Lernen oft auf einer Linie am Boden, auf einer umgedrehten Turnbank oder auf einem niedrigen Balken.

Typische Bewegungen sind Gehen, Drehen, Standwaage, kleine Sprünge, Hockpositionen und Abgänge. Du lernst, Deinen Blick zu steuern, den Rumpf stabil zu halten und mit Armen und Füßen auszugleichen.


Sprung, Kasten und Bock

Beim Sprung verbindest Du mehrere Phasen zu einer Bewegung: Anlauf, Absprung, Stütz, Flug und Landung. Im Schulsport werden häufig Kasten, Bock, Sprungbrett und Minitrampolin verwendet. Im Wettkampfsport ist der Sprungtisch verbreitet.

Gute Sprungtechnik beginnt nicht erst am Gerät. Schon der Anlauf muss rhythmisch und kontrolliert sein. Der Absprung erfolgt aktiv, die Hände stützen kräftig, der Körper bleibt gespannt und die Landung wird mit gebeugten Knien abgefedert. Eine sichere Landung zeigt, dass Du Deine Bewegung kontrollierst.


Ringe

Die Ringe sind ein bewegliches Hanggerät. Weil sie nicht fest stehen, musst Du den Körper besonders gut stabilisieren. Schon ruhiges Hängen, Schaukeln und kontrolliertes Abbremsen sind anspruchsvoll. An den Ringen werden Griffkraft, Schultern, Rumpfspannung und Orientierung geschult.

Im Unterricht eignen sich einfache Übungen wie Hangeln, Schaukeln, Sturzhangvorbereitung oder Landen aus kleinem Schwung. Wichtig ist, dass die Ringe nicht unkontrolliert schwingen und dass die Landefläche gut gesichert ist.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=fICbiHi5-Bk |500|center}}


Pauschenpferd

Das Pauschenpferd ist ein anspruchsvolles Stützgerät. Die beiden Griffe heißen Pauschen. Typisch sind Kreisbewegungen, Scheren und Wandern im Stütz. Dafür brauchst Du sehr gute Schulterstabilität, Körperspannung, Rhythmus und eine präzise Beinführung.

In der Schule wird das Pauschenpferd oft vereinfacht vorbereitet: mit Stützformen am Kasten, Kreisbewegungen am Pilz, seitlichem Übersteigen oder kleinen Scherbewegungen. So wird die Bewegungslogik verständlich, ohne dass sofort schwierige Wettkampfelemente nötig sind.


Matten, Sicherung und Geräteaufbau

Matten sind keine Nebensache. Sie gehören zur Sicherheit und ermöglichen angstfreies Lernen. Eine Weichbodenmatte dämpft großflächig, eine Landematte schützt bei kontrollierten Landungen, kleinere Turnmatten sichern Übungsflächen und Laufwege. Matten müssen lückenlos liegen, dürfen nicht wegrutschen und müssen zur Übung passen.

Auch der Geräteaufbau ist Teil des Lernens. Du solltest wissen, wie Geräte getragen, eingestellt und kontrolliert werden. Ein sicherer Aufbau bedeutet: stabile Geräte, passende Höhe, freie Anlaufwege, genug Abstand, klare Reihenfolge, keine herumliegenden Gegenstände und eine gemeinsame Kontrolle vor dem Üben.


Hilfestellung und Sicherheitsregeln

Hilfestellung bedeutet nicht, jemanden irgendwie festzuhalten. Eine gute Hilfestellung schützt, unterstützt und lässt der turnenden Person trotzdem Raum für die eigene Bewegung. Sie muss vorher erklärt und geübt werden. Schwierige Elemente dürfen nur mit passender Anleitung, vorbereitenden Übungen und sicherem Aufbau ausprobiert werden.

Wichtige Sicherheitsregeln sind:

  1. Aufwärmen: Beginne jede Turnstunde mit allgemeiner Erwärmung und gelenkspezifischer Vorbereitung.
  2. Geräteaufbau: Kontrolliere gemeinsam, ob Geräte fest stehen und Matten richtig liegen.
  3. Schmuck: Lege Uhren, Ketten und gefährliche Gegenstände ab.
  4. Reihenfolge: Starte erst, wenn die Übungsfläche frei ist.
  5. Hilfestellung: Nutze Hilfe nur nach Einweisung und mit klarer Absprache.
  6. Selbsteinschätzung: Wähle Übungen, die zu Deinem aktuellen Können passen.
  7. Landung: Lande kontrolliert, mit gebeugten Knien und Blick nach vorn.
  8. Respekt: Drängle nicht, lenke niemanden ab und achte auf andere.


Methodisches Lernen im Turnen

Im Turnen lernst Du Bewegungen am besten in kleinen Schritten. Dieses Vorgehen nennt man Methodik. Eine schwierige Bewegung wird in vorbereitende Teilbewegungen zerlegt. So kannst Du Technik, Mut und Sicherheit langsam aufbauen.

  1. Wahrnehmen: Du beobachtest die Zielbewegung und erkennst wichtige Merkmale.
  2. Vorübung: Du übst vereinfachte Formen mit geringer Höhe, kleinerem Schwung oder zusätzlicher Sicherung.
  3. Technik: Du achtest auf Körperposition, Griff, Stütz, Absprung oder Landung.
  4. Wiederholung: Du stabilisierst die Bewegung durch bewusstes Üben.
  5. Verbindung: Du kombinierst mehrere Elemente zu einer kleinen Übungsfolge.
  6. Reflexion: Du beschreibst, was gelungen ist und was Du verbessern willst.


Bewegungsformen an Turngeräten

Bewegungsform Bedeutung im Turnen Beispiel
Stützen Der Körper wird über Hände oder Arme getragen. Stütz am Barren
Hängen Das Körpergewicht hängt an den Händen oder Armen. Hang am Reck
Schwingen Der Körper nutzt Pendelbewegungen. Vorschwung an den Ringen
Rollen Der Körper dreht über Rücken, Schulter oder Seite. Rolle vorwärts am Boden
Springen Der Körper löst sich aktiv vom Boden oder Sprungbrett. Sprung über den Kasten
Balancieren Der Körper hält das Gleichgewicht auf kleiner Fläche. Gehen auf dem Schwebebalken
Drehen Der Körper rotiert um eine Achse. Drehung am Boden oder Balken
Landen Der Körper fängt die Bewegung sicher ab. Stand nach einem Sprung


Turnen inklusiv und differenziert gestalten

Gutes Turnen berücksichtigt unterschiedliche Voraussetzungen. Nicht alle Lernenden müssen dieselbe Übung auf derselben Höhe oder mit demselben Schwierigkeitsgrad ausführen. Eine Aufgabe kann leichter oder schwerer gemacht werden, indem Höhe, Tempo, Bewegungsumfang, Hilfestellung, Gerätekombination oder Ziel verändert werden.

Beispiele für Differenzierung:

  1. Boden: Rolle auf einer schiefen Ebene statt auf flachem Boden.
  2. Schwebebalken: Linie am Boden statt hoher Balken.
  3. Reck: Hängen mit Fußkontakt statt freier Hang.
  4. Sprung: Niedriger Kasten statt hoher Kasten.
  5. Barren: Stütz an zwei Bänken statt am hohen Barren.
  6. Bewegungslandschaft: Freie Wahl zwischen leichter, mittlerer und schwerer Route.


Turngeräte als Bewegungslandschaft

Eine Bewegungslandschaft verbindet mehrere Geräte zu einem Parcours. Dabei können unterschiedliche Bewegungsaufgaben entstehen: klettern, balancieren, springen, rollen, kriechen, stützen, schwingen und landen. Bewegungslandschaften sind besonders motivierend, weil Du selbst Wege findest und Geräte kreativ nutzt.

Eine gute Bewegungslandschaft braucht klare Regeln. Alle wissen, wo Start und Ziel sind, in welche Richtung geturnt wird, wo gewartet wird und welche Geräte nur einzeln benutzt werden. Sicherheit und Kreativität gehören zusammen.


Technik beobachten und Feedback geben

Beim Turnen kannst Du viel lernen, indem Du beobachtest. Achte nicht nur darauf, ob eine Übung gelingt, sondern wie sie ausgeführt wird. Gute Beobachtungskriterien sind: Körperspannung, Blickrichtung, Griff, Stütz, Absprung, Schwung, Landung und Bewegungsfluss. Feedback sollte konkret, freundlich und hilfreich sein.

Ein gutes Feedback klingt zum Beispiel so: Deine Landung war stabil, weil Du die Knie gebeugt hast. Beim nächsten Versuch kannst Du die Arme noch länger nach vorne führen. Dadurch weiß die turnende Person genau, was gut war und was verbessert werden kann.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt Gerätturnen am besten? (Turnen an Geräten mit Technik und Haltungskriterien) (!Ein Mannschaftsspiel mit Ball) (!Ein Ausdauerlauf auf Zeit) (!Ein reiner Tanz ohne Geräte)




Welches Gerät gehört im olympischen Männerturnen dazu? (Pauschenpferd) (!Schwebebalken) (!Stufenbarren) (!Keulen)




Welches Gerät ist typisch für das olympische Frauenturnen? (Schwebebalken) (!Pauschenpferd) (!Ringe) (!Parallelbarren)




Welche Fähigkeit ist am Schwebebalken besonders wichtig? (Gleichgewicht) (!Torschusskraft) (!Wurfweite) (!Schlägerhaltung)




Welche Bewegungsform ist am Reck besonders typisch? (Hängen und Schwingen) (!Dribbeln und Passen) (!Werfen und Fangen) (!Schlagen und Stoppen)




Wofür werden Matten beim Turnen besonders genutzt? (Zum Dämpfen und Absichern) (!Zum Zählen der Punkte) (!Zum Markieren einer Torlinie) (!Zum Beschleunigen des Anlaufs)




Was ist beim Sprung besonders wichtig? (Anlauf Absprung Flugphase und Landung verbinden) (!Nur möglichst laut auftreten) (!Ohne Blick nach vorn loslaufen) (!Nach dem Absprung sofort abbrechen)




Warum werden schwierige Turnbewegungen methodisch aufgebaut? (Damit sie schrittweise und sicher gelernt werden) (!Damit man ohne Aufwärmen beginnen kann) (!Damit alle Geräte gleichzeitig benutzt werden) (!Damit Hilfestellung überflüssig ist)




Was trainiert ein sicherer Stütz am Barren besonders? (Schulterkraft und Körperspannung) (!Ballgefühl und Zielwurf) (!Schwimmtechnik und Atmung) (!Startsprung und Sprintblock)




Welche Reihenfolge ist beim Üben meistens sinnvoll? (Aufwärmen Vorübung Hauptübung Reflexion) (!Hauptübung Pause Aufbau Aufwärmen) (!Landung Anlauf Erklärung Geräteabbau) (!Wettkampf Schmuck Trampolin Pause)





Memory

Boden Rollen und Handstand
Sprung Anlauf und Absprung
Reck Hang und Schwung
Barren Stütz und Vorschwung
Ringe Körperspannung und Halten
Schwebebalken Gleichgewicht und Präzision
Pauschenpferd Kreisbewegungen und Stütz
Weichbodenmatte Landen und Absichern





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Boden Rollen und Stützen
Sprung Anlauf und Landung
Reck Hängen und Schwingen
Schwebebalken Balancieren und Drehen
Ringe Halten und Schaukeln






Kreuzworträtsel

Reck An welchem Gerät turnst Du häufig im Hang und Schwung?
Barren Welches Stützgerät besitzt zwei parallele Holme?
Matte Welches weiche Gerät dämpft Landungen?
Sprung Welche Disziplin verbindet Anlauf Flugphase und Landung?
Ringe An welchem Hanggerät sind Halteteile besonders wichtig?
Balken Welches Gerät fordert Gleichgewicht auf einer schmalen Fläche?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Beim

lernst Du Bewegungen an verschiedenen Geräten sicher auszuführen. Eine gute

hilft Dir beim Stützen Hängen Springen und Landen. Vor jeder Turnstunde ist das

wichtig. Bei Sprüngen zeigt eine kontrollierte

dass Du Deinen Körper beherrschst. Schwierige Übungen werden mit passender

vorbereitet. Nach dem Üben hilft die

beim Verbessern der Technik.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Turngeräte entdecken: Erstelle eine bebilderte Übersicht zu fünf Turngeräten aus Deiner Sporthalle und notiere zu jedem Gerät eine sichere Grundbewegung.
  2. Sicher landen: Beobachte verschiedene Landungen nach kleinen Sprüngen und formuliere drei Merkmale einer sicheren Landung.
  3. Bodenfolge gestalten: Entwickle eine kurze Bodenkombination aus Anfangspose Rolle Sprung und Schlussposition.
  4. Geräte-Regeln: Entwirf ein Plakat mit fünf Sicherheitsregeln für das Turnen an Geräten.


Standard

  1. Bewegungsanalyse: Wähle eine Übung am Reck Barren Boden oder Balken und beschreibe die Phasen der Bewegung mit eigenen Worten.
  2. Hilfestellung erklären: Erstelle eine Anleitung für eine einfache Hilfestellung und erkläre warum sie nur nach Einweisung genutzt werden darf.
  3. Turnparcours planen: Plane einen kleinen Geräteparcours mit mindestens fünf Stationen und beschreibe Bewegungsaufgabe Sicherheitsregel und Differenzierung.
  4. Feedback geben: Beobachte eine Turnübung und formuliere ein wertschätzendes Feedback mit einem positiven Punkt und einem Verbesserungsvorschlag.


Schwer

  1. Methodische Übungsreihe: Entwickle eine Übungsreihe vom leichten Einstieg bis zur Zielbewegung für Rolle Handstand Hüftaufschwung oder Sprung.
  2. Inklusives Turnen: Verändere eine Geräteaufgabe so dass Lernende mit unterschiedlichen Voraussetzungen sinnvoll teilnehmen können.
  3. Technikvideo auswerten: Analysiere ein kurzes Turnvideo und beschreibe Körperspannung Bewegungsfluss Landung und Sicherheitsaspekte.
  4. Bewegungslandschaft entwickeln: Entwirf eine kreative Bewegungslandschaft zum Thema Mut Gleichgewicht und Verantwortung inklusive Aufbauplan und Regeln.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer Aufgabe Sicherheit: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel warum eine richtige Mattenlage wichtiger sein kann als eine schwierige Übung.
  2. Transfer Aufgabe Methodik: Vergleiche zwei Lernwege für dieselbe Turnbewegung und begründe welcher Weg für Anfängerinnen und Anfänger sicherer ist.
  3. Transfer Aufgabe Gerätefunktion: Ordne drei Turngeräte nach ihrer Hauptanforderung und erkläre wie sich die Körperarbeit jeweils unterscheidet.
  4. Transfer Aufgabe Feedback: Formuliere zu einer beobachteten Übung ein Feedback das Technik Sicherheit und Motivation berücksichtigt.
  5. Transfer Aufgabe Differenzierung: Entwickle für eine Turnstation drei Schwierigkeitsstufen und erkläre welche Lernenden davon profitieren.
  6. Transfer Aufgabe Verantwortung: Beschreibe eine Situation in der falsches Verhalten an Turngeräten gefährlich wird und leite daraus eine Klassenregel ab.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zum Thema Turnen und Turngeräte ist wichtig, dass Du nicht nur Gerätenamen auswendig kennst. Du sollst zeigen, dass Du Bewegungen sicher planen, ausführen, beobachten und reflektieren kannst.

  1. Fachwissen: Du kannst wichtige Turngeräte benennen und ihre Bewegungsanforderungen erklären.
  2. Sicherheit: Du kennst Regeln zu Aufbau Matten Hilfestellung Aufwärmen und Landung.
  3. Praxis: Du kannst eine einfache Übung oder Bewegungsfolge kontrolliert ausführen.
  4. Methodik: Du kannst eine schwierige Bewegung in sinnvolle Lernschritte zerlegen.
  5. Beobachtung: Du kannst Technikmerkmale erkennen und konstruktives Feedback geben.
  6. Kooperation: Du arbeitest beim Geräteaufbau und beim Üben verantwortungsvoll mit anderen zusammen.
  7. Reflexion: Du beschreibst Deinen Lernfortschritt und formulierst ein realistisches nächstes Ziel.




OERs zum Thema

  1. Wikimedia Commons: Artistic gymnastics apparatus
  2. Deutscher Turner-Bund: Gerätturnen
  3. mobilesport.ch: Geräteturnen Trainingsformen zu den Elementen



Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen