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Aerosmith Analyse

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Aerosmith Analyse




Einleitung

Aerosmith gehört zu den einflussreichsten amerikanischen Rockbands seit den 1970er-Jahren. Die Band aus Boston verbindet Blues Rock, Hard Rock, Rhythm and Blues, Pop-Rock und später auch Elemente einer radiotauglichen Power Ballad-Ästhetik. In diesem aiMOOC analysierst Du Aerosmith nicht nur als Bandgeschichte, sondern als Beispiel dafür, wie Songwriting, Bühnenpräsenz, Riffs, Stimme, Produzentenrolle, Musikvideos und MTV-Ära zusammenwirken können.

Im Zentrum stehen Steven Tyler als Sänger, Frontmann, Texter und Performer sowie Joe Perry als Leadgitarrist, Riffgeber und wichtiger Songwriting-Partner. Gemeinsam wurden sie als prägendes Kreativduo von Aerosmith bekannt. Der Kurs fragt: Was macht Aerosmiths Blues-Rock-Sprache aus? Wie funktionieren ihre Power Ballads? Warum wurde die MTV-Ära für Aerosmith so wichtig? Und wie lässt sich Rock zwischen Authentizität, kommerziellem Erfolg und Mediengeschichte analysieren?

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Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du zentrale musikalische, historische und mediale Aspekte von Aerosmith erklären. Du lernst, Blues Rock und Hard Rock zu unterscheiden, typische Mittel einer Power Ballad zu erkennen und die Rolle von MTV, Musikvideos und Crossover für die Popularisierung von Rockmusik zu beurteilen. Außerdem übst Du, musikalische Beobachtungen mit Begriffen wie Riff, Hookline, Dynamik, Timbre, Arrangement, Produktion und Image präzise zu beschreiben.

  1. Musikanalyse: Du beschreibst Klang, Form, Arrangement und Wirkung ausgewählter Aerosmith-Songs.
  2. Bandgeschichte: Du ordnest wichtige Phasen von den 1970er-Jahren bis zur MTV- und Power-Ballad-Phase ein.
  3. Medienbildung: Du analysierst Musikvideos als Verbindung aus Musik, Bildsprache, Star-Image und Vermarktung.
  4. Songwriting: Du erklärst, wie Co-Writing, Produzentenarbeit und Bandidentität zusammenhängen.
  5. Transfer: Du vergleichst Aerosmiths Strategien mit anderen Künstlerinnen und Künstlern der Rock- und Popgeschichte.


Historischer Überblick

Aerosmith entstand 1970 in Boston. Zur klassischen Besetzung gehören Steven Tyler am Gesang, Joe Perry an der Leadgitarre, Brad Whitford an der Gitarre, Tom Hamilton am Bass und Joey Kramer am Schlagzeug. Der frühe Sound war stark von Blues, Boogie, Rock ’n’ Roll, britischem Bluesrock und amerikanischem Hard Rock geprägt. Typisch sind raue Gitarrenriffs, ein druckvoller Groove, markante Gesangsausbrüche und eine Mischung aus Straßenattitüde und theatralischer Bühnenenergie.

Mit Alben wie Aerosmith von 1973, Get Your Wings von 1974, Toys in the Attic von 1975 und Rocks von 1976 wurde die Band in den 1970er-Jahren zu einem wichtigen Namen des amerikanischen Hard Rocks. Songs wie Dream On, Sweet Emotion und Walk This Way zeigen unterschiedliche Seiten der Band: dramatische Steigerung, Groove, Bluesnähe, Riffkraft und eingängige Refrains.

In den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren geriet die Band durch Konflikte, Drogenprobleme und Besetzungswechsel in eine Krise. Joe Perry verließ die Band 1979, Brad Whitford folgte 1981. Beide kehrten 1984 zurück. Die Zusammenarbeit mit Run-D.M.C. bei Walk This Way von 1986 wurde zu einem wichtigen Wendepunkt: Sie verband Rockmusik und Hip-Hop im Mainstream und machte Aerosmith für ein jüngeres Publikum wieder sichtbar.

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Mit Permanent Vacation von 1987, Pump von 1989 und Get a Grip von 1993 gelang Aerosmith ein großes Comeback. Diese Phase war stärker durch professionelle Produktion, Co-Writing, Musikvideos, MTV-Rotation und Power Ballads geprägt. Dabei blieb das Markenzeichen der Band erhalten: die Verbindung aus Steven Tylers Stimme, Joe Perrys Gitarrenarbeit und einer theatralisch aufgeladenen Rockenergie.


Steven Tyler: Stimme, Körper, Rolle

Steven Tyler ist nicht nur Sänger, sondern eine zentrale Figur der Bühneninszenierung von Aerosmith. Seine Stimme arbeitet mit rauem Timbre, hohen Schreien, sprechgesangsnahen Phrasen, bluesigen Biegungen und starkem Ausdruck. Für die Analyse ist wichtig, dass Tyler oft zwischen erzählendem Ton, aggressiver Rockröhre und dramatischem Balladengesang wechselt. Dieser Wechsel macht viele Songs dynamisch: Sie klingen gleichzeitig kontrolliert und riskant.

Typisch für Tyler ist auch die körperliche Darstellung der Musik. Mikrofonständer, Schals, Gestik, Mimik und Bewegung werden Teil des Bandimages. In der MTV-Ära wurde diese Performativität noch wichtiger, weil Musikvideos den Frontmann nicht nur hörbar, sondern in Nahaufnahmen und erzählenden Szenen sichtbar machten. So entsteht ein starkes Starbild: Der Sänger erscheint als Erzähler, Provokateur, Entertainer und Identifikationsfigur.

Für Deine Analyse bedeutet das: Achte nicht nur darauf, was gesungen wird, sondern wie es gesungen und dargestellt wird. Eine raue Stimme kann Verletzlichkeit, Ironie, Energie oder Übertreibung ausdrücken. In einer Power Ballad kann dieselbe Stimme anders wirken als in einem schnellen Blues-Rock-Stück.


Joe Perry: Riff, Sound und Gitarrenidentität

Joe Perry ist als Leadgitarrist entscheidend für den Aerosmith-Sound. Seine Gitarrenarbeit verbindet Blues-Phrasierung, raue Riffs, Slides, kurze melodische Motive und ein oft leicht schmutziges Klangbild. Anders als bei rein virtuoser Gitarrenmusik steht bei Aerosmith häufig das Riff als wiedererkennbares Fundament im Vordergrund. Ein gutes Aerosmith-Riff ist nicht nur Begleitung, sondern trägt Haltung, Bewegung und Wiedererkennbarkeit.

Im Zusammenspiel mit Brad Whitford entsteht ein Gitarrengeflecht aus Rhythmus, Leadlinien und Füllfiguren. Joe Perry verkörpert dabei oft die Seite des rauen, bluesnahen Rockgitarristen. Seine Rolle ist für die Frage der Rock-Authentizität wichtig: Der Gitarrensound gibt selbst stark produzierten Hits eine Verbindung zur Bandtradition. Auch wenn in späteren Phasen Co-Writer und Produzenten beteiligt waren, blieb Perrys Klang ein Zeichen dafür, dass Aerosmith weiterhin als Rockband erkennbar war.

Bei einer Gitarrenanalyse kannst Du auf folgende Punkte achten: Welches Riff eröffnet den Song? Wird es wiederholt oder verändert? Wie dicht ist der Gitarrensound? Gibt es Call-and-Response zwischen Stimme und Gitarre? Unterstützt die Gitarre den Refrain oder setzt sie einen Gegenakzent? Solche Fragen helfen Dir, Klang nicht nur zu bewerten, sondern präzise zu beschreiben.


Blues Rock als Grundlage

Blues Rock ist eine Verbindung aus Blues-Elementen und Rockenergie. Bei Aerosmith zeigt sich das in gebogenen Tönen, pentatonischen Melodien, Shuffle- und Boogie-Anklängen, call-and-response-artigen Figuren und rauer Gesangsartikulation. Gleichzeitig ist Aerosmith keine traditionelle Bluesband. Die Band übersetzt Bluesvokabular in lautere, schnellere und publikumswirksamere Rockmusik.

Der Blues-Rock-Anteil ist besonders wichtig, weil er vielen Aerosmith-Songs Erdung gibt. Selbst wenn ein Song stadiontauglich produziert ist, wirken Stimme und Gitarre oft wie aus einer Club- oder Live-Situation heraus gedacht. Genau daraus entsteht eine Spannung: Aerosmith klingt groß, aber nicht glatt; kommerziell, aber oft mit rauen Kanten; theatralisch, aber in der Bluestradition verankert.

Analyseaspekt Beobachtungsfrage Mögliche Wirkung
Riff Welches kurze Gitarrenmotiv trägt den Song? Wiedererkennung, Energie, Körperlichkeit
Groove Wie arbeiten Bass, Schlagzeug und Gitarre zusammen? Bewegung, Druck, Tanzbarkeit
Timbre Wie rau, hell, gepresst oder offen klingt die Stimme? Intensität, Dramatik, Nähe
Blues Gibt es gebogene Töne, Pentatonik oder Call-and-Response? Tradition, Erdung, Authentizität
Arrangement Wie steigert sich der Song vom Beginn zum Refrain? Spannung, Höhepunkt, Publikumswirkung


Power Ballads: Gefühl, Größe und Stadiondramaturgie

Eine Power Ballad verbindet emotionale Balladenmerkmale mit der Klangkraft einer Rockband. Typisch sind ein ruhiger oder konzentrierter Beginn, ein großer Refrain, steigende Dynamik, verzerrte Gitarren, Schlagzeughöhepunkte und eine Gesangslinie, die Verletzlichkeit und Kraft zugleich zeigt. Bei Aerosmith wurden Power Ballads zu einem Schlüssel für den Mainstream-Erfolg, ohne dass die Band ihre Rockidentität vollständig aufgab.

Dream On kann als frühes Beispiel einer dramatisch gesteigerten Rockballade verstanden werden. Später wurden Songs wie Angel, What It Takes, Cryin’, Crazy und I Don’t Want to Miss a Thing zu wichtigen Beispielen dafür, wie Aerosmith emotionale Themen mit großem Sound verband. Gerade I Don’t Want to Miss a Thing zeigt, wie Filmmusik, Pop-Ballade und Rockperformance zusammenkommen können.

Wichtig ist: Eine Power Ballad ist nicht einfach ein langsamer Song. Sie lebt von kontrollierter Steigerung. Am Anfang wird Nähe erzeugt, im Refrain entsteht Größe, am Ende wird die emotionale Spannung häufig maximal verdichtet. Steven Tylers Stimme kann dabei zwischen Zerbrechlichkeit und Überwältigung wechseln. Die Gitarren geben dem Pathos eine Rockfarbe, während Streicher, Keyboards oder dichter Studiosound die Popwirkung verstärken können.


Songwriting, Co-Writing und Produzentenrolle

In der frühen Phase wurden viele Aerosmith-Songs stark durch die Band und besonders durch die Partnerschaft von Steven Tyler und Joe Perry geprägt. In späteren Erfolgsphasen kamen professionelle Co-Writer und Produzenten hinzu. Dazu zählen unter anderem Desmond Child, Jim Vallance, Holly Knight, Diane Warren, Jack Douglas, Bruce Fairbairn und Matt Serletic. Diese Zusammenarbeit zeigt, dass Songwriting in der Rock- und Popgeschichte häufig ein kollektiver Prozess ist.

Die Produzentenrolle ist dabei nicht bloß technisch. Produzenten können Klang, Songstruktur, Refrainwirkung, Radiotauglichkeit, Tempo, Arrangement und Aufnahmeästhetik beeinflussen. Jack Douglas steht besonders mit der klassischen 1970er-Jahre-Phase in Verbindung. Bruce Fairbairn war für die Comeback-Ära mit einem druckvollen, klaren und radiotauglichen Rocksound wichtig. Diane Warren schrieb mit I Don’t Want to Miss a Thing einen Song, der Aerosmith in den Kontext großer Filmsoundtracks rückte.

Für die Frage nach Rock-Authentizität ist das spannend. Manche Fans sehen externe Songwriter kritisch, weil Rock oft mit dem Ideal eigener Bandkompositionen verbunden wird. Eine differenzierte Analyse fragt jedoch genauer: Bleibt die Performance unverwechselbar? Werden Stimme und Gitarre glaubwürdig eingesetzt? Passt der Song zum Image der Band? Entsteht aus Kooperation ein neuer, überzeugender Klang? Bei Aerosmith zeigt sich, dass kommerzielle Öffnung und Wiedererkennbarkeit gleichzeitig möglich sein können.


MTV-Ära und Musikvideo-Geschichte

Die MTV-Ära veränderte, wie Rockmusik wahrgenommen wurde. Musik war nicht mehr nur Tonträger, Radio und Konzert, sondern zunehmend auch Bild, Schnitt, Storytelling und Starinszenierung. Für Aerosmith wurde diese Entwicklung entscheidend. Die Band nutzte Musikvideos, um sich einer neuen Generation zu präsentieren, ohne ihre ältere Rockgeschichte vollständig abzustreifen.

Besonders wichtig sind die Videos zu Cryin’, Amazing und Crazy. Sie verbinden Performanceaufnahmen der Band mit filmischen Handlungen, jugendkulturellen Bildern, Stars wie Alicia Silverstone und Liv Tyler sowie einer Erzählweise, die eher an Kurzfilme als an einfache Konzertmitschnitte erinnert. Dadurch wurden Songs nicht nur gehört, sondern als Szenen, Figuren und Images erinnert. Das Musikvideo wurde zum Verstärker des Songs.

Die Zusammenarbeit mit Run-D.M.C. bei Walk This Way ist medienhistorisch ebenfalls zentral. Das Video inszeniert eine symbolische Wand zwischen Rock und Rap, die durchbrochen wird. Diese Bildidee macht musikalischen Crossover visuell verständlich. Der Clip steht deshalb für eine Phase, in der Genregrenzen, Publikumsschichten und Musikfernsehen neu verhandelt wurden.


Rock-Authentizität zwischen Image und Markt

Authentizität bedeutet in der Pop- und Rockmusik nicht einfach, dass alles spontan, roh oder frei von Marktinteressen ist. Authentizität entsteht durch Wiedererkennbarkeit, Glaubwürdigkeit, Performance, Erzählung und Übereinstimmung zwischen Klang und Image. Bei Aerosmith ist diese Frage besonders interessant, weil die Band sowohl für rauen Blues Rock als auch für stark produzierte Power Ballads steht.

Eine kritische Analyse sollte daher weder nostalgisch noch pauschal abwertend sein. Die 1970er-Jahre-Alben zeigen eine direkte, riffbetonte Bandenergie. Die späten 1980er- und 1990er-Jahre zeigen eine stärker medialisierte, professionelle und visuell inszenierte Rockband. Beide Phasen sind nicht identisch, aber beide gehören zur Geschichte von Aerosmith. Gerade die Spannung zwischen Clubsound, Stadionrock, MTV-Video und Popballade macht die Band zu einem interessanten Analysegegenstand.


Analysemodell für Aerosmith-Songs

Mit diesem Modell kannst Du Aerosmith-Songs systematisch untersuchen. Wähle einen Song aus und notiere konkrete Beobachtungen. Vermeide reine Geschmacksurteile wie „gut“ oder „schlecht“. Frage stattdessen, welche musikalischen und medialen Mittel welche Wirkung erzeugen.

Ebene Leitfrage Beispielhafte Begriffe
Form Wie sind Intro, Strophe, Refrain, Bridge und Schluss aufgebaut? Intro, Strophe, Refrain, Bridge, Coda
Rhythmus Wie entsteht Bewegung im Song? Groove, Backbeat, Shuffle, Synkope
Melodie Welche Linien bleiben im Gedächtnis? Hookline, Motiv, Steigerung, Wiederholung
Harmonik Wie wird Spannung aufgebaut? Akkordfolge, Kadenz, Blues-Schema, Modulation
Klangfarbe Wie klingen Stimme, Gitarre, Bass, Schlagzeug und Studioeffekte? Timbre, Verzerrung, Hall, Mix, Dynamik
Text Welche Themen und Haltungen werden vermittelt? Sehnsucht, Rebellion, Ironie, Selbstbild
Bildsprache Wie unterstützt ein Musikvideo den Song? Schnitt, Story, Starimage, Symbol, Schauplatz


Zeitstrahl

Phase Ereignis Bedeutung für die Analyse
Frühe 1970er Gründung und erstes Album Aufbau einer bluesbasierten Hard-Rock-Identität
Mitte der 1970er Toys in the Attic und Rocks Rifforientierter Durchbruch und klassischer Bandsound
Späte 1970er und frühe 1980er Krisen, Drogenprobleme und Besetzungswechsel Bruch in Banddynamik und öffentlicher Wahrnehmung
Mitte der 1980er Rückkehr von Joe Perry und Brad Whitford Wiederherstellung der klassischen Bandchemie
1986 Walk This Way mit Run-D.M.C. Crossover aus Rock, Rap und MTV-Bildsprache
1987 bis 1993 Permanent Vacation, Pump und Get a Grip Comeback durch Produktion, Co-Writing, Hits und Musikvideos
1998 I Don’t Want to Miss a Thing Power Ballad, Filmsong und globaler Mainstream-Erfolg
Seit 2000 Legacy, Hall-of-Fame-Status und Rückblick auf die Bandgeschichte Aerosmith als Gegenstand von Popkultur-, Medien- und Musikanalyse


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

In welcher Stadt entstand Aerosmith? (Boston) (!New York) (!Los Angeles) (!Seattle)




Wer ist der bekannteste Sänger und Frontmann von Aerosmith? (Steven Tyler) (!Joe Perry) (!Brad Whitford) (!Tom Hamilton)




Welches Instrument ist besonders mit Joe Perry verbunden? (Leadgitarre) (!Schlagzeug) (!Saxophon) (!Kontrabass)




Welche Stilgrundlage prägt viele frühe Aerosmith-Songs? (Blues Rock) (!Techno) (!Barockmusik) (!Reggae Pop)




Mit welcher Gruppe nahm Aerosmith 1986 eine bekannte neue Version von Walk This Way auf? (Run DMC) (!Public Enemy) (!Beastie Boys) (!Nirvana)




Welcher Begriff beschreibt eine emotionale Rockballade mit großem Refrain besonders gut? (Power Ballad) (!Sinfonie) (!Madrigal) (!Fuge)




Welches Album gehört zur erfolgreichen Aerosmith-Phase der frühen 1990er-Jahre? (Get a Grip) (!Nevermind) (!Thriller) (!Back in Black)




Wer war ein wichtiger Produzent der Comeback-Phase mit Permanent Vacation und Pump? (Bruce Fairbairn) (!George Martin) (!Quincy Jones) (!Brian Eno)




Welches Medium prägte Aerosmiths öffentliche Wirkung in den 1980er- und 1990er-Jahren besonders stark? (Musikvideo) (!Stummfilm) (!Hörspielkassette) (!Opernlibretto)




Wer schrieb die Power Ballad I Don’t Want to Miss a Thing? (Diane Warren) (!Bob Dylan) (!Freddie Mercury) (!Prince)





Memory

Steven Tyler Sänger und Frontmann
Joe Perry Leadgitarrist und Riffgeber
Blues Rock Verbindung aus Bluesgefühl und Rockenergie
Power Ballad Emotionale Rockballade mit großem Refrain
MTV Ära Musikvideo als Imageverstärker
Jack Douglas Produzent der klassischen Siebziger-Phase
Bruce Fairbairn Produzent des Comeback-Sounds
Run DMC Crossover zwischen Rap und Rock





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Toys in the Attic Klassischer Durchbruch im Siebziger-Rock
Walk This Way mit Run DMC Brücke zwischen Rock und Hip-Hop
Permanent Vacation Kommerzielles Comeback der späten Achtziger
Get a Grip MTV und Power-Ballad-Hochphase
I Don’t Want to Miss a Thing Filmsong und globale Balladenwirkung
Cryin Musikvideo mit erzählender Jugenddramaturgie






Kreuzworträtsel

Aerosmith Welche Band steht im Mittelpunkt dieser Analyse?
Boston In welcher Stadt entstand die Band?
Tyler Wie heißt der Nachname des Sängers Steven?
Perry Wie heißt der Nachname des Leadgitarristen Joe?
Bluesrock Welcher Stil verbindet Bluesgefühl mit Rockenergie?
Ballade Welche Liedform betont große Gefühle und langsame Steigerung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Aerosmith entstand in

und entwickelte einen Stil zwischen Hard Rock und Blues. Steven Tyler prägt die Band besonders durch seine markante

. Joe Perry ist für viele wiedererkennbare Gitarrenriffs und den rauen

wichtig. Der Blues Rock der Band lebt von Groove, Riffs und emotionaler

. Eine Power Ballad verbindet ruhige Momente mit einem großen

. In der MTV-Ära wurden Musikvideos zu einem zentralen Teil des

. Die Zusammenarbeit mit Run DMC machte Walk This Way zu einem bekannten Beispiel für musikalischen

. Produzenten und Co-Writer beeinflussten in der Comeback-Phase das professionelle

. Rock-Authentizität entsteht bei Aerosmith nicht nur durch Rohheit, sondern auch durch überzeugende

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Steckbrief: Erstelle einen kurzen Steckbrief zu Aerosmith mit Entstehungsort, klassischer Besetzung, Stilmerkmalen und drei wichtigen Songs.
  2. Hörprotokoll: Höre einen Aerosmith-Song und notiere fünf konkrete Beobachtungen zu Stimme, Gitarre, Rhythmus, Refrain und Stimmung.
  3. Bildanalyse: Betrachte ein Aerosmith-Foto aus Wikimedia Commons und beschreibe, wie Kleidung, Körperhaltung und Instrumente ein Rockimage erzeugen.
  4. Begriffskarte: Erstelle eine Begriffskarte zu Blues Rock, Hard Rock, Power Ballad, MTV und Musikvideo mit kurzen Erklärungen.


Standard

  1. Songanalyse: Analysiere einen Aerosmith-Song nach Form, Riff, Stimme, Dynamik und Refrainwirkung und fasse Deine Ergebnisse in einem strukturierten Text zusammen.
  2. Musikvideoanalyse: Untersuche ein Aerosmith-Musikvideo der MTV-Ära und erkläre, wie Bildsprache, Schnitt und Handlung den Song unterstützen.
  3. Vergleich: Vergleiche eine frühe Aerosmith-Nummer mit einer späteren Power Ballad und arbeite Unterschiede in Sound, Produktion und Zielpublikum heraus.
  4. Interviewprojekt: Befrage zwei Personen aus unterschiedlichen Generationen zu Aerosmith, MTV und Musikvideos und werte die Antworten kritisch aus.


Schwer

  1. Crossover-Analyse: Erkläre, warum Walk This Way mit Run DMC mehr als eine Coverversion ist und welche kulturellen Grenzen im Song und Video verhandelt werden.
  2. Authentizitätsdebatte: Schreibe einen argumentativen Essay zur Frage, ob Co-Writing und professionelle Produktion die Rock-Authentizität einer Band schwächen oder erweitern können.
  3. Eigenes Musikvideo: Entwickle ein Storyboard für ein Musikvideo zu einer selbst gewählten Rockballade und begründe jede Szene mit ihrer musikalischen Funktion.
  4. Produzentenrolle: Recherchiere die Aufgaben eines Musikproduzenten und zeige an Aerosmith, wie Produktion Songstruktur, Klangbild und öffentliche Wahrnehmung prägen kann.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferanalyse: Wähle eine heutige Rock- oder Popband und vergleiche ihre Medienstrategie mit Aerosmiths Nutzung von Musikvideos in der MTV-Ära.
  2. Argumentation: Begründe, warum ein rauer Blues-Rock-Sound und ein kommerzieller Balladenerfolg bei derselben Band kein Widerspruch sein müssen.
  3. Fallstudie: Erkläre anhand von Walk This Way, wie ein Musikvideo musikalische Genregrenzen sichtbar machen kann.
  4. Deutung: Analysiere, wie Steven Tylers Stimme in einer Power Ballad zugleich Verletzlichkeit und Überwältigung erzeugen kann.
  5. Produktionskritik: Bewerte die Rolle von Co-Writing und Produzenten in der Comeback-Phase von Aerosmith aus Sicht von Fans, Musikindustrie und Musikanalyse.
  6. Mediengeschichte: Entwickle eine These dazu, warum MTV für Rockbands der 1980er- und 1990er-Jahre eine neue Form von Öffentlichkeit geschaffen hat.




Lernnachweis

  1. Analyseportfolio: Sammle mindestens zwei Songanalysen, eine Musikvideoanalyse und eine Reflexion zur Frage der Rock-Authentizität.
  2. Präsentation: Stelle Aerosmiths Entwicklung von der Blues-Rock-Band zur MTV- und Power-Ballad-Band in einer klar gegliederten Präsentation dar.
  3. Fachbegriffe: Verwende Begriffe wie Riff, Hookline, Dynamik, Timbre, Arrangement, Crossover und Produktion korrekt.
  4. Quellenarbeit: Nutze verlässliche Quellen und unterscheide zwischen Fanmeinung, journalistischer Darstellung und historischer Information.
  5. Eigenleistung: Zeige in einer eigenen Deutung, wie Musik, Bild und Image bei Aerosmith zusammenwirken.
  6. Reflexion: Beschreibe, was Du über das Verhältnis von Kunst, Markt, Medien und Authentizität gelernt hast.




OERs zum Thema



Quellen und Medienhinweise

  1. Wikipedia: Aerosmith als Überblick zu Bandgeschichte, Diskografie und Besetzung.
  2. Rock and Roll Hall of Fame: Aerosmith als Quelle zu Bedeutung, Einfluss und Aufnahme in die Hall of Fame.
  3. Grammy Awards: Aerosmith als Quelle zu Auszeichnungen und Grammy-Erfolgen.
  4. Songwriters Hall of Fame: Steven Tyler und Joe Perry als Quelle zur Würdigung des Songwriting-Duos.
  5. Wikimedia Commons: Category Aerosmith als Quelle für freie Medien.
  6. Rock and Roll Hall of Fame: Run DMC als Quelle zur Bedeutung von Walk This Way im Rap-Rock-Crossover.
  7. Musikvideo: Musikvideos werden in diesem aiMOOC als historische Medienquellen genutzt und nicht nur als Werbung verstanden.


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Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

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