Zum Inhalt springen

Fair-Image.de Fortbildung

Aus MOOCsWiki Staging
Version vom 6. Juli 2026, 20:11 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Fair-Image.de Fortbildung




Einleitung

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=WR-u1RZ6p6E |500|center}}

Fair-Image.de Fortbildung ist ein aiMOOC für Lernende, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, AG-Leitungen, Schülermentorinnen und Schülermentoren, die Künstliche Intelligenz, Medienbildung, Demokratiebildung, OER, Creative Commons, Urheberrecht, Datenschutz, Bildethik und soziales Engagement praktisch miteinander verbinden möchten. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können wir mit Bildern, Texten, Musik, Videos und Lernkursen fair, kreativ, rechtlich bewusst und gesellschaftlich verantwortungsvoll umgehen?

Der Name Fair-Image kann im Unterricht doppelt verstanden werden: Einerseits geht es um faire Bilder, also um Bilder, die Menschen nicht diskriminieren, keine Stereotype verstärken, transparent erstellt werden und Rechte respektieren. Andererseits steht Fair-Image.de als Schul- und Engagementprojekt für die Idee, digitale Kreativität mit Gemeinwohl, Bildungsgerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Antidiskriminierung zu verbinden. Diese Fortbildung zeigt Dir, wie Du daraus ein eigenes Lern-, Unterrichts- oder Projektformat entwickeln kannst.

Dieser aiMOOC eignet sich für Schule, Lehrerfortbildung, Medienkompetenzrahmen, Projektlernen, Schülerfirma, Arbeitsgemeinschaft, Seminarfach, Ethikunterricht, Gemeinschaftskunde, Informatikunterricht, Kunstunterricht, Deutschunterricht, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Demokratiebildung. Du lernst, wie aus einer Idee ein verantwortungsvoll gestaltetes Medienprojekt entstehen kann: von der Themenwahl über die Recherche und Bildgestaltung bis zur Veröffentlichung als OER oder aiMOOC.


Was ist das Ziel der Fair-Image.de Fortbildung?

Die Fortbildung verfolgt ein klares Ziel: Du sollst digitale Medien nicht nur konsumieren, sondern selbstständig, kritisch, kreativ und fair gestalten können. Dafür verbindest Du fachliches Wissen mit praktischer Medienproduktion. Du prüfst, welche Bilder, Texte und KI-Ergebnisse gesellschaftlich verantwortbar sind, welche Lizenzen eine Weiterverwendung erlauben und wie Du ein Projekt so dokumentierst, dass andere davon lernen können.


Zentrale Leitfrage

Wie können wir mit Hilfe von KI, OER, Creative Commons, Projektlernen und sozialem Engagement faire Medienprodukte entwickeln, die Bildung, Demokratie und Nachhaltigkeit stärken?


Lernziele

Bereich Du kannst nach der Fortbildung ...
Medienkompetenz Bilder, Videos, KI-Ergebnisse und Online-Quellen kritisch prüfen und verantwortungsvoll einsetzen.
Künstliche Intelligenz Chancen und Risiken generativer KI beschreiben und faire Prompts entwickeln.
Urheberrecht Grundfragen zu Bildrechten, Persönlichkeitsrechten, Lizenzen und Quellenangaben beachten.
Creative Commons offene Lizenzen unterscheiden und Materialien korrekt kennzeichnen.
Demokratiebildung diskriminierende Darstellungen, Stereotype und Manipulationen erkennen und begründet diskutieren.
Projektlernen ein eigenes Fair-Image-Projekt planen, durchführen, reflektieren und veröffentlichen.


Fair-Image.de als Bildungs- und Engagementidee

Fair-Image.de steht für eine Lernidee, bei der digitale Kreativität einen gesellschaftlichen Sinn erhält. In Projektbeschreibungen zur AI Fair-Image Challenge werden KI-generierte Bilder, KI-Musik, Schulfirma, Online-Shop, Spendenprojekt, aiMOOC und Demokratiebildung miteinander verbunden. Für die Fortbildung ist nicht entscheidend, dass Du ein fertiges Geschäftsmodell übernimmst. Entscheidend ist, dass Du das Prinzip verstehst: Digitale Produkte können Bildung, Aufmerksamkeit und Unterstützung für gesellschaftliche Anliegen schaffen.


Das Prinzip Fair Image

Ein faires Bild ist mehr als ein technisch gutes Bild. Es berücksichtigt mehrere Ebenen: Es achtet Menschenwürde, zeigt Vielfalt differenziert, macht KI-Einsatz transparent, respektiert Urheberrecht und Persönlichkeitsrecht, vermeidet diskriminierende Stereotype und passt zur Zielgruppe. Ein faires Bild fragt nicht nur: Sieht das gut aus? Es fragt auch: Wen zeigt es? Wen lässt es weg? Welche Botschaft entsteht? Wer profitiert? Wer könnte verletzt, ausgeschlossen oder falsch dargestellt werden?


Vier Säulen der Fortbildung

Säule Bedeutung für Fair-Image.de Beispiel
Kreativität Ideen, Bilder, Songs, Texte, Videos und Kurse entstehen aktiv. Eine Projektgruppe gestaltet ein Plakat gegen Ausgrenzung.
Medienkritik Medien werden nicht blind übernommen, sondern geprüft. Ein KI-Bild wird auf Stereotype und unrealistische Darstellungen untersucht.
Recht Rechte, Lizenzen und Quellen werden beachtet. Ein Bild aus Wikimedia Commons wird mit Lizenzangabe genutzt.
Engagement Medienarbeit wird mit einem sozialen oder demokratischen Ziel verbunden. Eine Klasse entwickelt eine Kampagne für Vielfalt und Respekt.


Künstliche Intelligenz und faire Bilder

Künstliche Intelligenz kann Bilder, Texte, Musik, Videos, Quizfragen, Lernpfade und Unterrichtsideen erzeugen. Das eröffnet große Chancen für Bildung: Lernende können Ideen visualisieren, alternative Entwürfe vergleichen, Texte vereinfachen, Lernmaterialien anpassen und eigene Projekte schneller umsetzen. Gleichzeitig entstehen neue Risiken. KI-Systeme können Vorurteile aus Trainingsdaten übernehmen, erfundene Inhalte erzeugen, Quellen verwechseln, Menschen stereotyp darstellen oder Urheber- und Persönlichkeitsrechte berühren.


Generative KI im Projektunterricht

Generative KI ist besonders interessant für Projektunterricht, weil sie Lernende vom bloßen Konsum zur aktiven Gestaltung führt. Ein Prompt kann in Sekunden mehrere Bildideen liefern. Daraus entsteht aber noch kein gutes Bildungsprodukt. Erst durch kritische Auswahl, Verbesserung, Recherche, Quellenprüfung, Diskussion und Reflexion wird aus einem KI-Ergebnis ein verantwortliches Medienprodukt.


Typische Risiken bei KI-Bildern

  1. Bias: KI kann gesellschaftliche Vorurteile übernehmen, etwa bei Geschlecht, Herkunft, Alter, Behinderung, Berufsbildern oder Schönheitsnormen.
  2. Stereotyp: Menschen oder Gruppen können vereinfacht, klischeehaft oder herabwürdigend dargestellt werden.
  3. Halluzination: KI kann scheinbar überzeugende, aber falsche Details erzeugen.
  4. Urheberrecht: Unklarheiten können entstehen, wenn Stil, Vorlage, Trainingsdaten oder verwendete Ausgangsbilder problematisch sind.
  5. Persönlichkeitsrecht: Bilder realer Personen dürfen nicht ohne Rücksicht auf Einwilligung, Kontext und Würde genutzt werden.
  6. Manipulation: Bilder können täuschend echt wirken und dadurch Desinformation fördern.


Fairness-Matrix für KI-Bilder

Prüffrage Warum ist sie wichtig? Mögliche Verbesserung
Wird Vielfalt sichtbar? Einseitige Darstellungen können Vorurteile verstärken. Prompt mit vielfältigen Rollen, Perspektiven und Lebensrealitäten formulieren.
Wird eine Gruppe klischeehaft gezeigt? Klischees können Diskriminierung normalisieren. Darstellung differenzieren und Betroffene nicht auf ein Merkmal reduzieren.
Ist der KI-Einsatz transparent? Transparenz stärkt Vertrauen und Medienkompetenz. Bild mit Hinweis wie KI-generiert und redaktionell geprüft kennzeichnen.
Sind Rechte und Quellen geklärt? Rechtssicherheit schützt Lernende, Schule und Öffentlichkeit. Eigene Materialien, offene Lizenzen oder freigegebene Quellen verwenden.
Ist die Botschaft demokratisch verantwortbar? Medien können Ausgrenzung oder Respekt fördern. Wirkung in der Gruppe diskutieren und Feedback einholen.


Medienkompetenz: Vom Bild zur Botschaft

Ein Bild wirkt schnell. Noch bevor wir einen Text lesen, erzeugt ein Bild Gefühle, Erwartungen und Deutungen. Deshalb ist Bildkompetenz ein zentraler Teil der Medienkompetenz. In der Fair-Image.de Fortbildung lernst Du, Bilder nicht nur nach Schönheit oder Originalität zu beurteilen, sondern nach Wirkung, Aussage, Kontext und Verantwortung.


Bildanalyse in fünf Schritten

  1. Beschreibung: Was ist sichtbar? Nenne zunächst nur Beobachtungen, keine Bewertung.
  2. Deutung: Welche Botschaft, Stimmung oder Wertung entsteht?
  3. Kontext: Wo wird das Bild veröffentlicht, wer ist die Zielgruppe und welches Ziel hat die Darstellung?
  4. Fairness: Werden Menschen respektvoll, vielfältig und nicht diskriminierend gezeigt?
  5. Handlung: Soll das Bild genutzt, verändert, verworfen oder mit einer Erklärung ergänzt werden?


Beispiel für eine faire Bildentscheidung

Eine Projektgruppe möchte ein Bild zum Thema Schule der Zukunft erstellen. Der erste KI-Entwurf zeigt nur technisch perfekt ausgestattete Räume, junge Menschen ohne sichtbare Behinderung und eine Lehrkraft als einzige Autoritätsperson. Die Gruppe erkennt, dass das Bild zu einseitig ist. Sie verbessert den Prompt: Das neue Bild soll kooperatives Lernen, unterschiedliche Lernwege, Barrierefreiheit, kulturelle Vielfalt, nachhaltige Materialien und eine respektvolle Lernatmosphäre zeigen. Anschließend prüft die Gruppe, ob das Bild immer noch klischeehaft wirkt und ergänzt eine transparente Kennzeichnung.


Rechtliche Grundlagen für Bildungsprojekte

Diese Fortbildung ersetzt keine Rechtsberatung. Sie hilft Dir aber, wichtige Grundfragen zu erkennen. Für Schule, Ausbildung und Öffentlichkeit ist besonders wichtig, dass Bilder, Texte, Musik und Videos nicht einfach kopiert und veröffentlicht werden. Auch KI-Ergebnisse müssen kritisch geprüft werden, wenn sie auf realen Personen, geschützten Werken, Marken, Logos oder sensiblen Situationen beruhen.


Urheberrecht

Das Urheberrecht schützt persönliche geistige Schöpfungen, zum Beispiel Texte, Fotos, Grafiken, Musik, Filme und bestimmte künstlerische Werke. Wer fremde Werke nutzt, braucht in der Regel eine Erlaubnis oder eine gesetzliche Schranke. In Bildungszusammenhängen gibt es zwar Sonderregeln, doch diese gelten nicht automatisch für jede Veröffentlichung im Internet. Deshalb ist die Arbeit mit Open Educational Resources, eigenen Materialien und klaren Lizenzen besonders sinnvoll.


Persönlichkeitsrecht und Datenschutz

Das Recht am eigenen Bild schützt Menschen davor, ohne passende Grundlage abgebildet und veröffentlicht zu werden. Der Datenschutz wird relevant, wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden, also etwa Namen, Gesichter, Stimmen, Schulzugehörigkeiten oder andere identifizierende Informationen. Bei Projekten mit Kindern und Jugendlichen ist besondere Sorgfalt nötig. Für Fair-Image-Projekte bedeutet das: Verwende möglichst keine identifizierbaren Personen ohne Einwilligung, anonymisiere sensible Informationen und kläre Veröffentlichungen rechtzeitig mit den Verantwortlichen.


Creative Commons und OER

Creative Commons sind standardisierte Lizenzverträge, mit denen Urheberinnen und Urheber festlegen können, wie andere ihre Werke nutzen dürfen. Open Educational Resources sind Bildungsmaterialien, die offen lizenziert sind und dadurch rechtssicher geteilt, bearbeitet und weiterentwickelt werden können. Für Schulen ist das besonders wertvoll, weil Lernmaterialien nicht nur konsumiert, sondern gemeinsam verbessert werden können.


Lizenzbausteine von Creative Commons

Kürzel Bedeutung Frage für die Praxis
BY Namensnennung Habe ich Autorin, Autor, Titel, Quelle und Lizenz genannt?
SA Weitergabe unter gleichen Bedingungen Veröffentliche ich meine Bearbeitung wieder unter derselben Lizenz?
NC Nicht kommerziell Ist meine Nutzung wirklich nicht kommerziell?
ND Keine Bearbeitung Darf ich das Werk unverändert nutzen, aber nicht verändern?
CC0 Verzicht auf möglichst viele Rechte Kann ich das Material frei verwenden und trotzdem freiwillig eine Quelle nennen?


TULLU-Regel für Quellenangaben

Die TULLU-Regel hilft Dir, freie Materialien korrekt zu kennzeichnen. Sie steht für Titel, Urheberin oder Urheber, Lizenz, Link zur Lizenz und Ursprungsort. In einem Fair-Image-Projekt sollte jedes fremde Material so dokumentiert werden, dass andere die Herkunft nachvollziehen können.


Fortbildungsdesign: Vom Einstieg bis zum Transfer

Eine gute Fortbildung ist kein Vortrag über digitale Tools. Sie ist ein Lernraum, in dem Teilnehmende selbst ausprobieren, vergleichen, entscheiden, gestalten und reflektieren. Die Fair-Image.de Fortbildung kann als 90-Minuten-Workshop, halber Pädagogischer Tag, Projektwoche oder längerfristige AG umgesetzt werden.


Vorschlag für einen 90-Minuten-Workshop

Phase Zeit Ziel Methode
Einstieg 10 Minuten Interesse wecken und Leitfrage klären Videoimpuls und Blitzlicht
Analyse 15 Minuten Kriterien für faire Bilder sammeln Bildvergleich in Partnerarbeit
Input 20 Minuten KI, OER, Rechte und Fairness verstehen Kurzimpuls mit Beispielen
Praxis 25 Minuten Eigene Bildidee entwickeln Prompt-Werkstatt und Peer-Feedback
Transfer 15 Minuten Umsetzung im Unterricht planen Projektcanvas ausfüllen
Abschluss 5 Minuten Ergebnis sichern Exit-Ticket


Vorschlag für eine Projektwoche

Tag Schwerpunkt Produkt
Auftakt Thema, Zielgruppe und gesellschaftliches Anliegen klären Projektauftrag und Rechercheplan
Recherche Fakten, Quellen, Betroffene und Perspektiven prüfen Quellenmappe mit TULLU-Angaben
Gestaltung Bilder, Texte, Musik, Videos oder Lernmodule entwerfen Prototypen und Entwurfsvarianten
Prüfung Fairness, Recht, Barrierefreiheit und Wirkung testen Qualitätscheck und Feedbackbogen
Veröffentlichung Präsentation, Reflexion und OER-Dokumentation erstellen Ausstellung, aiMOOC oder Kampagnenseite


Fair-Image-Projektcanvas

Ein Projektcanvas hilft Dir, eine Idee übersichtlich zu planen. Er eignet sich für Einzelarbeit, Gruppenarbeit oder Fortbildungsteams.

Feld Leitfrage Beispiel
Anliegen Welches Problem oder welche Chance steht im Mittelpunkt? Mehr Respekt im Schulalltag fördern.
Zielgruppe Wen möchtest Du erreichen? Klasse 7, Elternabend, Kollegium oder Stadtteil.
Botschaft Was soll nach dem Projekt klarer sein? Vielfalt ist eine Stärke.
Medienprodukt Was entsteht konkret? Plakatserie, Kurzvideo, aiMOOC, Podcast oder Ausstellung.
Fairness-Kriterien Woran erkennst Du, dass Dein Produkt fair ist? Keine Stereotype, klare Quellen, transparente KI-Nutzung.
Veröffentlichung Wo und unter welchen Bedingungen wird veröffentlicht? Schulhomepage, MOOCit, Ausstellung, Padlet oder Lernplattform.
Wirkung Wie überprüfst Du, ob das Projekt etwas verändert? Feedback, Umfrage, Gesprächsrunde oder Reflexionsbericht.


Prompt-Werkstatt für faire Bilder

Ein Prompt ist eine Eingabe an ein KI-System. Gute Prompts sind präzise, reflektiert und überprüfbar. Sie enthalten nicht nur Motiv und Stil, sondern auch Fairness-Kriterien. Trotzdem gilt: Ein guter Prompt garantiert noch kein faires Ergebnis. Erst die kritische Prüfung macht die Arbeit vollständig.


Beispiel für einen einfachen Prompt

Erstelle ein Bild einer Schulklasse, die gemeinsam an einem Nachhaltigkeitsprojekt arbeitet.

Dieser Prompt ist verständlich, aber noch ungenau. Die KI entscheidet selbst, welche Menschen sichtbar werden, welche Rollen sie übernehmen und welche Atmosphäre entsteht. Dadurch können ungewollte Stereotype entstehen.


Beispiel für einen faireren Prompt

Erstelle ein respektvolles, realistisches Bild einer vielfältigen Lerngruppe in einer Schule, die gemeinsam ein Nachhaltigkeitsprojekt plant. Zeige unterschiedliche Rollen, kooperative Zusammenarbeit, Barrierefreiheit, keine klischeehaften Darstellungen, keine Markenlogos und keine identifizierbaren realen Personen. Das Bild soll Mut machen und demokratische Zusammenarbeit zeigen.

Dieser Prompt benennt Werte, Grenzen und gewünschte Wirkung. Er ersetzt aber nicht die Nachprüfung. Nach der Generierung sollten Lernende fragen: Ist die Darstellung tatsächlich vielfältig? Werden Rollen gleichwertig gezeigt? Entsteht eine unbeabsichtigte Botschaft? Sind rechtliche Risiken sichtbar?


Prompt-Checkliste

Kriterium Frage Erfüllt?
Ziel Ist klar, wofür das Bild gebraucht wird? Ja oder Nein
Zielgruppe Passt die Darstellung zur Zielgruppe? Ja oder Nein
Vielfalt Werden Menschen differenziert und respektvoll gezeigt? Ja oder Nein
Rechte Werden reale Personen, Marken oder geschützte Werke vermieden? Ja oder Nein
Transparenz Wird KI-Nutzung später gekennzeichnet? Ja oder Nein
Wirkung Wurde Feedback eingeholt? Ja oder Nein


Demokratiebildung und Fairness

Fair-Image-Projekte gehören zur Demokratiebildung, weil sie öffentliche Kommunikation gestalten. Wer Bilder veröffentlicht, nimmt Einfluss auf Wahrnehmung, Diskussion und Teilhabe. Deshalb ist es wichtig, dass Lernende ihre Verantwortung erkennen. Der Beutelsbacher Konsens erinnert daran, dass politische Bildung nicht überwältigen darf, Kontroversen sichtbar machen soll und Lernende befähigen muss, eigene Interessen und Urteile zu entwickeln.


Diskriminierung erkennen

Diskriminierung kann offen oder versteckt auftreten. In Bildern zeigt sie sich zum Beispiel dadurch, dass bestimmte Gruppen nur als Problem dargestellt werden, nie als handelnde Personen erscheinen oder immer in denselben Rollen gezeigt werden. Auch scheinbar positive Darstellungen können problematisch sein, wenn sie Menschen auf Exotik, Hilfsbedürftigkeit oder Leistung reduzieren. Faire Medienarbeit achtet deshalb auf Perspektivenvielfalt.


Leitfragen für demokratische Medienarbeit

  1. Teilhabe: Wer darf mitentscheiden, welches Bild oder welche Botschaft veröffentlicht wird?
  2. Kontroversität: Werden unterschiedliche Sichtweisen fair dargestellt?
  3. Transparenz: Ist erkennbar, wie das Medienprodukt entstanden ist?
  4. Verantwortung: Wer übernimmt Verantwortung, wenn etwas falsch, verletzend oder missverständlich ist?
  5. Wirkung: Unterstützt das Projekt respektvollen Dialog oder erzeugt es Ausgrenzung?


Barrierefreiheit und inklusive Gestaltung

Ein faires Medienprojekt ist möglichst zugänglich. Barrierefreiheit betrifft nicht nur Rampen oder Gebäude, sondern auch digitale Medien. Ein Bild braucht oft einen Alternativtext. Ein Video braucht Untertitel oder eine Zusammenfassung. Ein Lernkurs braucht klare Sprache, nachvollziehbare Struktur und Aufgaben auf unterschiedlichen Niveaus. Inklusiv gestaltete Materialien helfen allen Lernenden.


Praktische Regeln für barrierearme Medien

  1. Alternativtext: Beschreibe zentrale Bildinhalte knapp und sachlich.
  2. Untertitel: Ergänze Videos durch Untertitel oder Transkripte, wenn möglich.
  3. Einfache Sprache: Erkläre Fachbegriffe und vermeide unnötig komplizierte Sätze.
  4. Kontrast: Achte auf gut lesbare Schrift und ausreichende Kontraste.
  5. Struktur: Nutze Überschriften, Tabellen und Aufgaben so, dass Orientierung entsteht.
  6. Mehrperspektivität: Biete verschiedene Zugänge an, zum Beispiel Text, Bild, Audio, Diskussion und praktische Aufgabe.


aiMOOC, MOOCit und offene Lernkultur

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=Rd2YMrbcbFQ |500|center}}

Ein aiMOOC ist ein KI-gestützter Lernkurs mit Input, Medien, interaktiven Aufgaben, offenen Aufgaben und Lernkontrolle. Auf Plattformen wie MOOCit können Lernmaterialien als MediaWiki-Wikitext strukturiert werden. Das passt gut zu Fair-Image.de, weil das Projekt nicht nur Produkte zeigen möchte, sondern Lernwege offenlegt. Wer einen aiMOOC erstellt, dokumentiert Wissen so, dass andere es nutzen, verändern und weiterentwickeln können.


Warum ein aiMOOC zur Fair-Image-Idee passt

Ein aiMOOC verbindet Selbstlernen, Differenzierung, Interaktivität und OER. Lernende können sich Grundlagen aneignen, Quizfragen bearbeiten, eigene Projekte planen und Ergebnisse reflektieren. Lehrkräfte können den Kurs an ihre Lerngruppe anpassen. So wird aus einer einmaligen Fortbildung ein offenes Material, das langfristig weiterwirken kann.


Fair-Image in der Schule umsetzen

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=EzmqEmVqi8Y |500|center}}

Fair-Image-Projekte können klein beginnen. Eine Klasse kann zunächst ein einziges Bild prüfen. Eine AG kann eine Ausstellung gestalten. Eine Schülerfirma kann Produkte entwickeln. Ein Kollegium kann Fairness-Kriterien für KI-Bilder vereinbaren. Wichtig ist, dass die Arbeit nicht bei Technikbegeisterung stehen bleibt, sondern Werte, Rechte und Wirkung einbezieht.


Mögliche Projektformate

Format Beschreibung Lernprodukt
Bildkritik Lernende vergleichen KI-Bilder, Pressebilder und OER-Bilder. Bewertungsraster für faire Bilder
Prompt-Labor Gruppen entwickeln und verbessern Prompts für ein gesellschaftliches Thema. Prompt-Sammlung mit Reflexion
Ausstellung Faire Bilder werden mit Texten, Quellen und QR-Codes präsentiert. Schulhausausstellung
Kampagne Eine Botschaft zu Respekt, Nachhaltigkeit oder Vielfalt wird öffentlich gestaltet. Plakatserie oder Kurzvideo
Schülerfirma Medienprodukte werden geplant, kalkuliert, beworben und verantwortungsvoll veröffentlicht. Produkt, Dokumentation und Wirkungsauswertung
aiMOOC Ein Lernkurs erklärt Thema, Methode und Ergebnisse. Interaktiver Online-Kurs


Qualitätssicherung

Qualität entsteht nicht zufällig. Ein Fair-Image-Projekt braucht klare Kriterien, Feedback und Dokumentation. Die folgende Qualitätsprüfung kann vor einer Veröffentlichung verwendet werden.


Qualitätsraster für Fair-Image-Produkte

Kriterium Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
Inhalt Thema ist erkennbar. Thema ist verständlich erklärt. Thema ist differenziert, belegt und zielgruppengerecht dargestellt.
Fairness Keine offensichtlich verletzenden Inhalte. Stereotype wurden geprüft. Vielfalt, Würde und Perspektiven wurden bewusst gestaltet.
Recht Quellen sind teilweise bekannt. Quellen und Lizenzen sind dokumentiert. TULLU-Angaben, Einwilligungen und Veröffentlichungsrechte sind geprüft.
KI-Transparenz KI-Nutzung ist bekannt. KI-Nutzung wird erwähnt. KI-Nutzung, Bearbeitung und Grenzen werden nachvollziehbar beschrieben.
Wirkung Produkt wurde erstellt. Feedback wurde eingeholt. Feedback wurde ausgewertet und führte zu Verbesserungen.


Rollen in einer Fair-Image-Projektgruppe

Rolle Aufgabe Kompetenz
Recherche Quellen, Fakten und Hintergründe prüfen Informationskompetenz
Prompt Engineering KI-Eingaben entwickeln und verbessern Sprach- und Medienkompetenz
Design Bild, Layout und Wirkung gestalten Kreativität und Bildkompetenz
Recht Lizenzen, Einwilligungen und Quellenangaben prüfen Verantwortung und Genauigkeit
Redaktion Texte, Titel und Erklärungen überarbeiten Kommunikation
Feedback Rückmeldungen sammeln und auswerten Teamfähigkeit und Reflexion


Typische Fehler und bessere Lösungen

Fehler Problem Bessere Lösung
Ein KI-Bild wird ohne Prüfung veröffentlicht. Mögliche Stereotype, Fehler oder Rechteprobleme bleiben verborgen. Bild mit Fairness-Matrix prüfen und KI-Nutzung kennzeichnen.
Ein Bild aus dem Internet wird kopiert. Urheberrecht und Lizenz können verletzt werden. OER, eigene Bilder oder korrekt lizenzierte Materialien nutzen.
Eine Gruppe wird nur als Opfer gezeigt. Die Darstellung kann entmündigend wirken. Betroffene als handelnde, vielfältige Menschen zeigen.
Nur Technik steht im Mittelpunkt. Gesellschaftliche Verantwortung wird vernachlässigt. Werte, Wirkung, Recht und Zielgruppe in die Planung aufnehmen.
Feedback kommt erst nach Veröffentlichung. Fehler können bereits sichtbar geworden sein. Vorab Peer-Feedback, Lehrkraft-Check und Zielgruppenrückmeldung einholen.


Mini-Glossar

Begriff Erklärung
Fairness Gerechtes, respektvolles und nicht diskriminierendes Handeln.
Bias Verzerrung oder Vorannahme, die Entscheidungen oder Darstellungen beeinflusst.
Prompt Eingabe oder Arbeitsauftrag an ein KI-System.
OER Offene Bildungsmaterialien, die genutzt, verändert und geteilt werden dürfen.
Creative Commons Standardisierte Lizenzen für die Nutzung kreativer Werke.
TULLU-Regel Merkhilfe für vollständige Quellen- und Lizenzangaben.
Barrierefreiheit Gestaltung, die möglichst vielen Menschen Zugang ermöglicht.
Medienethik Reflexion darüber, was in Medien verantwortbar ist.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein zentrales Ziel der Fair-Image.de Fortbildung? (Faire digitale Medienprodukte kritisch und kreativ gestalten) (!Bilder möglichst schnell ohne Prüfung veröffentlichen) (!Nur technische Bildbearbeitung trainieren) (!KI-Ergebnisse grundsätzlich verbieten)




Welche Frage gehört zur Fairness-Prüfung eines KI-Bildes? (Werden Menschen respektvoll und vielfältig dargestellt) (!Ist das Bild möglichst grell) (!Kann das Bild ohne Quellenangabe kopiert werden) (!Wurde das Bild nur von einer Person gesehen)




Was bedeutet der Lizenzbaustein BY bei Creative Commons? (Namensnennung) (!Keine Bearbeitung) (!Nicht kommerziell) (!Geheime Nutzung)




Wofür steht OER im Bildungsbereich? (Offene Bildungsmaterialien) (!Online Ersatz Register) (!Offizielle Ergebnisrecherche) (!Ordnung für Einzelrechte)




Was ist ein Prompt? (Eine Eingabe an ein KI-System) (!Ein fertiger Lizenzvertrag) (!Ein gedrucktes Zertifikat) (!Ein Verbot von Bildern)




Was beschreibt Bias in KI-Systemen? (Eine Verzerrung durch Daten oder Entscheidungen) (!Eine sichere Quellenangabe) (!Eine besonders hohe Bildauflösung) (!Eine neutrale Lizenz)




Warum ist Transparenz bei KI-Bildern wichtig? (Damit die Entstehung nachvollziehbar bleibt) (!Damit niemand Fragen stellen darf) (!Damit Quellenangaben unnötig werden) (!Damit alle Bilder automatisch wahr sind)




Welche Regel hilft bei der korrekten Angabe freier Materialien? (TULLU-Regel) (!Zufallsregel) (!Tempo-Regel) (!Kopierregel)




Was ist ein Merkmal eines guten Fair-Image-Projekts? (Es verbindet Gestaltung mit Verantwortung) (!Es vermeidet jede Reflexion) (!Es nutzt nur fremde Bilder ohne Prüfung) (!Es zeigt immer nur eine Perspektive)




Welche Aufgabe passt zur Demokratiebildung in Fair-Image-Projekten? (Unterschiedliche Perspektiven fair sichtbar machen) (!Kontroverse Themen grundsätzlich ausblenden) (!Lernende von Entscheidungen ausschließen) (!Veröffentlichungen ohne Diskussion erzwingen)





Memory

Fairness Respektvolle Darstellung
Prompt KI-Eingabe
OER Offenes Lernmaterial
Creative Commons Lizenzsystem
TULLU Quellenangabe
Bias Verzerrung
Barrierefreiheit Zugang für alle
Projektcanvas Planungshilfe





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Fortbildungsbaustein
Videoimpuls Einstieg
Bildanalyse Medienkritik
Prompt-Werkstatt KI-Praxis
TULLU-Prüfung Lizenzarbeit
Projektcanvas Transferplanung




...


Kreuzworträtsel

Fairness Welcher Begriff beschreibt eine gerechte und respektvolle Gestaltung?
Lizenz Was regelt die erlaubte Nutzung eines Werkes?
Prompt Wie nennt man eine Eingabe an ein KI-System?
Commons Welches Wort steht in Wikimedia Commons für frei nutzbare Mediendateien?
Bias Wie heißt eine Verzerrung in Daten oder Darstellungen?
Transfer Wie nennt man die Übertragung des Gelernten in eine neue Situation?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Die Fair-Image.de Fortbildung verbindet digitale Kreativität mit gesellschaftlicher

. Ein faires Bild achtet die Würde von Menschen und vermeidet diskriminierende

. Bei KI-Bildern ist wichtig, dass die Nutzung von

transparent gemacht wird. Offene Bildungsmaterialien werden auch

genannt. Creative-Commons-Lizenzen helfen dabei, Nutzungsrechte klar zu

. Die TULLU-Regel unterstützt vollständige Angaben zu Titel, Urheber, Lizenz, Lizenzlink und

. Ein guter Prompt enthält nicht nur ein Motiv, sondern auch Kriterien für

. Vor einer Veröffentlichung sollten Projektgruppen Feedback einholen und mögliche Risiken kritisch

. Demokratiebildung bedeutet, verschiedene Perspektiven sichtbar zu machen und respektvollen

zu fördern. Ein aiMOOC dokumentiert Wissen so, dass andere Lernende es nutzen und weiterentwickeln

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Bildbeschreibung: Wähle ein Bild aus einer Zeitung, einem Schulbuch, Wikimedia Commons oder einem KI-Tool und beschreibe sachlich, was zu sehen ist, ohne sofort zu bewerten.
  2. Fairness-Check: Prüfe ein Bild mit drei Fragen: Wer wird gezeigt, wer fehlt und welche Wirkung entsteht?
  3. Prompt verbessern: Formuliere einen einfachen Bildprompt zu einem Schulthema und verbessere ihn mit mindestens drei Fairness-Kriterien.
  4. Creative Commons: Suche ein frei lizenziertes Bild auf Wikimedia Commons und erstelle eine vollständige TULLU-Angabe.


Standard

  1. Bildanalyse: Vergleiche zwei Bilder zum gleichen Thema und erkläre, welches Bild fairer wirkt und warum.
  2. Projektcanvas: Plane ein eigenes Fair-Image-Projekt für Deine Klasse, AG oder Schule mit Zielgruppe, Botschaft, Medienprodukt und Qualitätskriterien.
  3. Peer-Feedback: Entwickle einen Feedbackbogen für KI-generierte Bilder und teste ihn mit einer anderen Gruppe.
  4. Barrierefreiheit: Ergänze zu einem Bild einen Alternativtext und erkläre, welche Informationen für blinde oder sehbehinderte Menschen wichtig sind.


Schwer

  1. Kampagne: Entwickle eine kleine Medienkampagne zu Respekt, Vielfalt, Nachhaltigkeit oder Antidiskriminierung und dokumentiere alle Quellen und Entscheidungen.
  2. Fortbildungskonzept: Entwirf einen 90-Minuten-Workshop für Lehrkräfte zur fairen Nutzung von KI-Bildern im Unterricht.
  3. Ethikdebatte: Führe eine strukturierte Debatte zur Frage durch, ob KI-generierte Bilder in Schulprojekten veröffentlicht werden sollten.
  4. aiMOOC erstellen: Erstelle einen eigenen aiMOOC zu einem Fair-Image-Thema mit Input, Medien, Quiz, offenen Aufgaben und Lernkontrolle.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Eine Klasse möchte ein KI-Bild für eine Schulhomepage verwenden. Entwickle einen Prüfplan, der Fairness, Recht, Datenschutz, Zielgruppe und Transparenz berücksichtigt.
  2. Fallanalyse: Ein KI-Bild zeigt Menschen aus verschiedenen Ländern in stark klischeehaften Rollen. Analysiere die Wirkung und formuliere Verbesserungsvorschläge für Prompt und Auswahlverfahren.
  3. Projektentscheidung: Vergleiche drei mögliche Veröffentlichungsformen für ein Fair-Image-Projekt, zum Beispiel Ausstellung, Schulhomepage und aiMOOC. Begründe, welche Form für welches Ziel geeignet ist.
  4. Lizenzbewertung: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum ein Bild mit CC BY-SA anders weiterverwendet werden muss als ein Bild mit CC0.
  5. Demokratiebezug: Zeige, wie ein Fair-Image-Projekt den Beutelsbacher Konsens berücksichtigen kann, ohne eine vorgegebene Meinung zu erzwingen.
  6. Reflexion: Beschreibe eine Situation, in der ein technisch gelungenes Bild trotzdem nicht veröffentlicht werden sollte. Begründe Deine Entscheidung ethisch und pädagogisch.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zur Fair-Image.de Fortbildung solltest Du zeigen, dass Du Wissen, Anwendung und Reflexion verbinden kannst. Wichtig ist nicht nur ein schönes Endprodukt, sondern ein nachvollziehbarer Lernprozess.

  1. Projektidee: Du formulierst ein klares gesellschaftliches oder pädagogisches Anliegen.
  2. Recherche: Du belegst zentrale Informationen mit seriösen Quellen.
  3. Medienprodukt: Du erstellst oder überarbeitest ein Bild, Video, Plakat, Lernmodul oder anderes Medienprodukt.
  4. Fairnessprüfung: Du dokumentierst, wie Du Stereotype, Bias, Teilhabe und Wirkung geprüft hast.
  5. Rechtsprüfung: Du gibst Quellen, Lizenzen und Einwilligungen nachvollziehbar an.
  6. KI-Transparenz: Du erklärst, ob und wie KI eingesetzt wurde.
  7. Feedback: Du zeigst, welche Rückmeldungen Du erhalten und wie Du sie genutzt hast.
  8. Reflexion: Du beschreibst, was Du gelernt hast und wie Du es auf andere Projekte übertragen kannst.




OERs zum Thema



Quellenhinweise und freie Medien

  1. Wikimedia Commons: Freie Medien für Unterricht, Fortbildung und OER-Projekte.
  2. Creative Commons: Lizenzsystem für die rechtssichere Freigabe und Nutzung kreativer Werke.
  3. Open Educational Resources: Offene Bildungsmaterialien, die Teilen, Bearbeiten und Weiterentwickeln ermöglichen.
  4. Deutscher Engagementpreis: Projektbeschreibungen zur AI Fair-Image Challenge und zu Fair-Image.de als Engagementprojekt.
  5. MOOCit und aiMOOC: Offene Kursformate für interaktive Lernmaterialien.


Links

aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen