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Internet

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Internet




Einleitung

Das Internet ist ein weltweiter Verbund aus vielen einzelnen Rechnernetzwerken. Deshalb wird es oft als Netz der Netze beschrieben. Über das Internet können Computer, Smartphones, Server, Router und viele weitere Geräte Daten austauschen. Die gemeinsame technische Grundlage bilden offene Regeln, vor allem die Internetprotokollfamilie TCP/IP, das Internetprotokoll IP und Dienste wie das DNS.

Datei:Internet map 1024.jpg

Das Internet ist nicht dasselbe wie das World Wide Web. Das Internet ist die technische Infrastruktur: Leitungen, Funkverbindungen, Rechenzentren, Protokolle und miteinander verbundene Netze. Das World Wide Web ist ein Dienst, der auf dem Internet läuft. Wenn Du mit einem Browser eine Webseite öffnest, nutzt Du das Web. Wenn Du eine E-Mail verschickst, eine Datei in einer Cloud speicherst, einen Videoanruf führst oder ein Online-Spiel spielst, nutzt Du ebenfalls Internetdienste, aber nicht immer direkt das Web.

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Dieser aiMOOC hilft Dir, das Internet technisch, historisch und gesellschaftlich zu verstehen. Du lernst, wie Datenpakete ihren Weg finden, warum Datenschutz, Informationssicherheit und Medienkompetenz wichtig sind und welche Rolle das Internet für Bildung, Wirtschaft, Demokratie, Kultur und Alltag spielt.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was das Internet ist, worin der Unterschied zum World Wide Web besteht, wie Paketvermittlung, Router, IP-Adressen, DNS, Server und Client zusammenwirken und warum offene Standards eine zentrale Voraussetzung für weltweite Kommunikation sind. Du kannst Chancen und Risiken des Internets beurteilen, sichere Verhaltensweisen anwenden und gesellschaftliche Fragen wie Digitale Kluft, Netzneutralität, Desinformation, Urheberrecht und Überwachung reflektieren.


Grundbegriffe


Netzwerk, Internet und Web

Ein Netzwerk verbindet mehrere Geräte, damit sie Daten austauschen können. Ein Heimnetzwerk verbindet zum Beispiel Dein Smartphone, Deinen Laptop, einen Drucker und den WLAN-Router. Das Internet verbindet sehr viele solcher lokalen, regionalen, privaten, wissenschaftlichen, staatlichen und kommerziellen Netzwerke miteinander. Diese Netzwerke gehören nicht einer einzigen Person oder Firma. Sie werden von vielen unterschiedlichen Organisationen betrieben und durch gemeinsame Regeln zusammengehalten.

Das World Wide Web ist ein Informationssystem aus Webseiten, die über Links miteinander verbunden sind. Es nutzt unter anderem HTTP und HTTPS. Eine Webseite liegt auf einem Webserver und wird von einem Webbrowser angezeigt. Das Web wurde ab 1989 am CERN von Tim Berners-Lee entwickelt, um Informationen einfacher zu teilen. Das Internet selbst ist älter: Es geht auf Forschungsnetze wie das ARPANET zurück.

Merksatz: Das Internet ist die Straße, auf der viele Dienste fahren. Das World Wide Web ist einer dieser Dienste.


Client und Server

Viele Internetdienste arbeiten nach dem Client-Server-Modell. Ein Client ist ein Programm oder Gerät, das eine Anfrage stellt. Dein Browser ist zum Beispiel ein Client. Ein Server ist ein Rechner oder Programm, das eine Leistung bereitstellt, etwa eine Webseite, eine Datei, ein Video oder eine Datenbankabfrage. Wenn Du eine Webseite öffnest, fordert Dein Browser Daten von einem Webserver an. Der Server sendet die passenden Daten zurück, und Dein Browser stellt sie für Dich dar.

Datei:A view of the server room at The National Archives.jpg

Server stehen häufig in Rechenzentren. Dort gibt es viele Rechner, schnelle Netzwerkanschlüsse, Kühlung, Stromversorgung, Brandschutz und Sicherheitskonzepte. Große Internetdienste verteilen ihre Daten oft auf viele Rechenzentren weltweit, damit Webseiten, Videos oder Cloud-Dateien schneller und zuverlässiger erreichbar sind.


IP-Adresse, Domain und DNS

Damit Daten im Internet ankommen, brauchen Geräte Adressen. Eine IP-Adresse ist eine technische Adresse in einem Netzwerk. Sie kann in IPv4 oder IPv6 geschrieben sein. Für Menschen sind IP-Adressen schwer zu merken. Deshalb gibt es Domainnamen wie beispiel.de. Das DNS übersetzt Domainnamen in IP-Adressen. Man kann DNS vereinfacht als Adressbuch des Internets beschreiben.

Wenn Du eine Webadresse eingibst, fragt Dein Gerät zuerst nach der passenden IP-Adresse. Danach kann Dein Browser eine Verbindung zum passenden Server aufbauen. Ohne DNS müsstest Du Dir viele Zahlen- und Zeichenfolgen merken, statt verständliche Namen einzugeben.


Protokolle und Standards

Ein Protokoll ist eine verbindliche Regel für Kommunikation. Im Internet legen Protokolle fest, wie Daten verpackt, adressiert, übertragen, gesichert und wieder zusammengesetzt werden. IP kümmert sich darum, dass Datenpakete mit Zieladressen durch Netzwerke geleitet werden. TCP sorgt bei vielen Anwendungen dafür, dass Daten vollständig und in der richtigen Reihenfolge ankommen. UDP wird häufig genutzt, wenn Geschwindigkeit wichtiger ist als vollständige Kontrolle, zum Beispiel bei Echtzeitübertragungen.

Viele Internetstandards werden in sogenannten RFCs beschrieben. Diese Dokumente entstehen in offenen technischen Arbeitsprozessen, unter anderem bei der IETF. Die Offenheit der Standards ist ein Grund dafür, dass sehr unterschiedliche Geräte und Netzwerke miteinander funktionieren können.


Wie funktioniert das Internet?


Paketvermittlung

Wenn Du eine Nachricht, ein Bild oder ein Video über das Internet sendest, wird die Information nicht als ein großer Block verschickt. Sie wird in kleinere Datenpakete aufgeteilt. Jedes Paket enthält Nutzdaten und Steuerinformationen, zum Beispiel Absender, Empfänger und Reihenfolge. Diese Technik heißt Paketvermittlung.

Datei:CPT-internet-packetswitching.svg

Die Pakete können unterschiedliche Wege durch das Netz nehmen. Router entscheiden Schritt für Schritt, wohin ein Paket als Nächstes gesendet wird. Am Ziel werden die Pakete wieder zusammengesetzt. Falls bei einer TCP-Verbindung ein Paket fehlt, kann es erneut angefordert werden. Dadurch kann das Internet auch dann funktionieren, wenn einzelne Wege überlastet sind oder ausfallen.

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Router und Routing

Ein Router ist ein Gerät oder Programm, das Datenpakete zwischen Netzwerken weiterleitet. Er schaut sich die Zieladresse eines Pakets an und entscheidet, welcher nächste Weg sinnvoll ist. Diesen Vorgang nennt man Routing. Auf dem Weg von Deinem Gerät zu einer Webseite können viele Router beteiligt sein: Dein Heimrouter, Router Deines Internetanbieters, Router in großen Knotenpunkten und Router im Netzwerk des Zielservers.

Wichtige Austauschpunkte des Internets heißen Internet-Knoten. Dort verbinden sich viele Netzbetreiber miteinander. Ein bekannter deutscher Internet-Knoten ist der DE-CIX in Frankfurt am Main. Solche Knoten helfen, Datenverkehr effizient zwischen vielen Netzen auszutauschen.


Physische Infrastruktur

Obwohl man vom Internet oft als digitalem Raum spricht, braucht es sehr reale Infrastruktur. Dazu gehören Glasfaserkabel, Kupferleitungen, Mobilfunknetze, Satellitenverbindungen, WLAN, Rechenzentren, Stromversorgung, Kühlung und Wartung. Ein großer Teil des internationalen Datenverkehrs läuft über Unterseekabel, die Kontinente miteinander verbinden.

Datei:Submarine cable map umap.png

Seekabel zeigen, dass das Internet nicht wolkenhaft und ortlos ist. Es ist mit Geografie, Wirtschaft, Politik und Sicherheit verbunden. Wenn Kabel beschädigt werden, Rechenzentren ausfallen oder Stromnetze gestört sind, kann das Internet regional beeinträchtigt werden.

Datei:Submarine cable cross-section 3D plain.svg


Dienste im Internet

Auf dem Internet laufen viele Dienste. Das World Wide Web nutzt Webseiten und Links. E-Mail ermöglicht digitale Nachrichten. Instant Messaging erlaubt kurze Nachrichten in Echtzeit. Voice over IP überträgt Telefonie über Internetprotokolle. Streaming überträgt Audio und Video. Cloud Computing stellt Speicherplatz und Rechenleistung über das Netz bereit. Online-Banking, E-Government, E-Learning, Suchmaschinen, soziale Netzwerke und KI-Dienste sind weitere Beispiele.

Diese Dienste wirken im Alltag oft selbstverständlich. Technisch hängen sie aber von vielen Schichten ab: Gerät, Betriebssystem, Netzwerkverbindung, IP-Adresse, DNS, Protokoll, Server, Anwendung, Verschlüsselung und Benutzerkonto.


Geschichte des Internets


Vom ARPANET zum Internet

Ein wichtiger Vorläufer des Internets war das ARPANET, das ab 1969 in den USA aufgebaut wurde. Es verband zunächst Forschungseinrichtungen und Universitäten. Ziel war es, Rechnerressourcen gemeinsam zu nutzen und neue Formen digitaler Kommunikation zu erproben. Entscheidend war die Idee, Daten in Pakete aufzuteilen und über verschiedene Wege zu übertragen.

Datei:Arpanet logical map, march 1977.png

In den 1970er und frühen 1980er Jahren wurden zentrale Grundlagen entwickelt. Besonders wichtig war die Einführung von TCP/IP. Am 1. Januar 1983 stellte das ARPANET auf TCP/IP um. Dieses Datum wird häufig als wichtiger Meilenstein für das moderne Internet genannt. In den 1980er Jahren wurde das Internet zunächst vor allem in Wissenschaft, Forschung und Technik genutzt.


Das World Wide Web verändert die Nutzung

Ab 1989 entwickelte Tim Berners-Lee am CERN das World Wide Web. Seine Idee verband Hypertext, Webadressen, HTTP und HTML. Damit wurde es deutlich einfacher, Informationen über Links zu veröffentlichen und abzurufen. In den 1990er Jahren verbreiteten sich Webbrowser, private Internetanschlüsse, Suchmaschinen und kommerzielle Onlineangebote.

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Das Web machte das Internet für viele Menschen sichtbar und nutzbar. Es entstanden Onlinezeitungen, Webshops, Foren, Blogs, Lernplattformen und später soziale Netzwerke. Seit der Verbreitung von Smartphones ab 2007 ist Internetzugang für viele Menschen ein ständiger Begleiter geworden.


Web 2.0, Cloud und mobile Netze

Mit dem Begriff Web 2.0 werden Entwicklungen beschrieben, bei denen Nutzende nicht nur Inhalte lesen, sondern selbst Inhalte erstellen, kommentieren, teilen und bewerten. Beispiele sind Wikis, Blogs, Videoplattformen und soziale Netzwerke. Gleichzeitig wuchs die Bedeutung von Cloud Computing. Daten und Programme liegen dabei nicht nur auf dem eigenen Gerät, sondern auf entfernten Servern.

Mobile Netze wie 4G und 5G sowie öffentliche und private WLANs haben das Internet stärker in Alltag, Schule, Arbeit und Freizeit eingebunden. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten, aber auch neue Abhängigkeiten: Wer keinen zuverlässigen Zugang, keine passenden Geräte oder zu wenig digitale Kompetenzen hat, kann benachteiligt werden.


Chancen des Internets


Wissen, Bildung und Zusammenarbeit

Das Internet eröffnet Zugang zu großen Mengen an Wissen. Über Wikipedia, digitale Bibliotheken, OER, Lernvideos, Onlinekurse und wissenschaftliche Datenbanken kannst Du Informationen finden, vergleichen und weiterverarbeiten. Für Schulen, Ausbildung und Studium ist das Internet besonders wichtig, weil Lernen orts- und zeitunabhängiger wird.

Gleichzeitig ermöglicht das Internet Zusammenarbeit über Entfernungen hinweg. Menschen können gemeinsam Dokumente bearbeiten, Programmcode entwickeln, Forschungsdaten teilen, Sprachen lernen, Projekte planen oder kulturelle Werke veröffentlichen. Open Source und Freie Software zeigen, wie globale Zusammenarbeit funktionieren kann.


Kommunikation und Teilhabe

Das Internet ermöglicht schnelle Kommunikation: E-Mail, Messenger, Videokonferenzen, Foren und soziale Netzwerke verbinden Menschen über Ländergrenzen hinweg. Familien, Freundschaften, Vereine, Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen nutzen digitale Kommunikation. Für viele Menschen ist das Internet auch ein Raum politischer und gesellschaftlicher Teilhabe: Sie informieren sich, diskutieren, organisieren Initiativen und machen auf Probleme aufmerksam.


Wirtschaft und Innovation

Viele Bereiche der Wirtschaft sind ohne Internet kaum noch denkbar. Onlinehandel, digitale Zahlungssysteme, Lieferketten, Buchungssysteme, Fernwartung, Softwareentwicklung, Datenanalyse und Plattformdienste hängen vom Internet ab. Unternehmen nutzen digitale Werkzeuge, um neue Produkte zu entwickeln, Kundinnen und Kunden zu erreichen oder Arbeitsprozesse zu verbessern. Gleichzeitig entstehen Fragen nach fairen Arbeitsbedingungen, Datenschutz, Marktmacht großer Plattformen und nachhaltiger Technik.


Risiken und Herausforderungen


Datenschutz und Privatsphäre

Bei der Nutzung des Internets entstehen Daten: Suchanfragen, Standortdaten, Kontakte, Klicks, Fotos, Nachrichten, Kaufverhalten und vieles mehr. Diese Daten können nützlich sein, aber auch missbraucht werden. Datenschutz bedeutet, dass personenbezogene Daten geschützt und nur rechtmäßig verarbeitet werden. Für Dich heißt das: Überlege, welche Informationen Du veröffentlichst, welche Apps Du nutzt und welche Berechtigungen Du erteilst.

Wichtige Schutzmaßnahmen sind sparsame Datenweitergabe, starke Passwörter, Mehrfaktor-Authentifizierung, regelmäßige Updates, sichere Einstellungen und kritisches Prüfen von Links und Anhängen.


Sicherheit, Betrug und Schadsoftware

Im Internet gibt es Risiken wie Phishing, Malware, Identitätsdiebstahl, Betrugsseiten, Fake-Shops und unsichere Downloads. Phishing versucht, Dich zur Eingabe vertraulicher Daten zu verleiten. Malware kann Geräte beschädigen, Daten verschlüsseln oder Informationen ausspähen. Ein sicherer Umgang mit dem Internet erfordert Aufmerksamkeit und Grundregeln.

Sicherheitsregeln: Nutze lange und einzigartige Passwörter, aktiviere Mehrfaktor-Authentifizierung, installiere Updates, prüfe Webadressen, öffne keine verdächtigen Anhänge und sichere wichtige Daten regelmäßig.


Desinformation und Medienkompetenz

Nicht alles, was online steht, ist richtig. Desinformation, Gerüchte, manipulierte Bilder, gefälschte Profile und einseitige Darstellungen können Meinungen beeinflussen. Medienkompetenz bedeutet, Informationen zu suchen, zu verstehen, zu bewerten und verantwortungsvoll zu verbreiten. Prüfe Quellen, vergleiche mehrere seriöse Angebote, achte auf Autorenschaft, Datum, Belege und Absicht einer Veröffentlichung.

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Nachricht, Meinung, Werbung, Satire und Propaganda. Auch Algorithmen beeinflussen, welche Inhalte Dir angezeigt werden. Dadurch können Filterblasen entstehen, in denen Du vor allem Inhalte siehst, die zu bisherigen Interessen oder Meinungen passen.


Digitale Kluft und Barrierefreiheit

Die Digitale Kluft beschreibt Unterschiede beim Zugang zu digitalen Technologien und Kompetenzen. Manche Menschen haben schnelles Internet, moderne Geräte und gute Unterstützung. Andere haben langsame Verbindungen, keine eigenen Geräte, wenig Geld, Behinderungen, Sprachbarrieren oder fehlende Lernangebote. Digitale Teilhabe bedeutet, dass möglichst alle Menschen das Internet sicher, sinnvoll und selbstbestimmt nutzen können.

Barrierefreiheit ist dabei zentral. Webseiten und Apps sollten so gestaltet sein, dass sie auch mit Screenreadern, Tastaturbedienung, Untertiteln, klarer Sprache und guten Kontrasten nutzbar sind.


Umwelt und Nachhaltigkeit

Das Internet verbraucht Energie: Geräte, Rechenzentren, Netze und Kühlung benötigen Strom. Gleichzeitig kann digitale Technik Wege sparen, Prozesse effizienter machen und Ressourcen schonen. Eine nachhaltige Internetnutzung fragt daher nicht nur, ob etwas digital möglich ist, sondern auch, wie es ressourcenschonend gestaltet werden kann. Dazu gehören langlebige Geräte, Reparatur, effiziente Software, bewusster Datenverbrauch und Strom aus erneuerbaren Quellen.


Sicher und verantwortungsvoll handeln


Praktische Regeln für Deinen Alltag

  1. Passwort: Verwende für wichtige Konten lange, einzigartige Passwörter und nutze einen Passwortmanager, wenn möglich.
  2. Mehrfaktor-Authentifizierung: Aktiviere eine zusätzliche Bestätigung, besonders bei E-Mail, Cloud, Bankkonto und sozialen Netzwerken.
  3. Softwareupdate: Halte Betriebssystem, Browser, Apps und Virenschutz aktuell.
  4. Datensparsamkeit: Gib nur Daten an, die wirklich notwendig sind.
  5. Quellenkritik: Prüfe Informationen mit mehreren seriösen Quellen.
  6. Urheberrecht: Verwende Bilder, Musik und Texte nur, wenn Du die Rechte beachtest oder freie Lizenzen nutzt.
  7. Netiquette: Kommuniziere respektvoll und greife andere Menschen nicht persönlich an.
  8. Backup: Sichere wichtige Dateien regelmäßig auf einem zweiten Medium oder in einer vertrauenswürdigen Cloud.


Internetkompetenz als Zukunftskompetenz

Internetkompetenz ist mehr als Bedienwissen. Du solltest technische Grundlagen verstehen, Informationen kritisch prüfen, eigene Daten schützen, digitale Werkzeuge kreativ nutzen und gesellschaftliche Folgen beurteilen können. In Schule, Ausbildung, Studium und Beruf wird diese Kompetenz immer wichtiger, weil Kommunikation, Recherche, Produktion und Zusammenarbeit zunehmend digital unterstützt werden.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt das Internet am besten? (Ein weltweiter Verbund vieler Rechnernetzwerke) (!Ein einzelnes Programm zum Anzeigen von Webseiten) (!Ein bestimmter Computer in einem Rechenzentrum) (!Ein privates WLAN in einer Wohnung)




Welche Protokollfamilie bildet eine wichtige technische Grundlage des Internets? (TCP/IP) (!PDF) (!JPEG) (!Bluetooth Audio)




Welche Aufgabe hat das Domain Name System? (Es übersetzt Domainnamen in IP-Adressen) (!Es schützt automatisch alle Geräte vor Viren) (!Es ersetzt alle Router im Internet) (!Es speichert alle Webseiten dauerhaft)




Worin liegt der Unterschied zwischen Internet und World Wide Web? (Das Web ist ein Dienst, der auf dem Internet läuft) (!Das Internet ist nur eine Sammlung von Webseiten) (!Das Web ist älter als alle Rechnernetze) (!Internet und Web bedeuten technisch immer dasselbe)




Was bedeutet Paketvermittlung? (Daten werden in kleinere Pakete aufgeteilt und weitergeleitet) (!Alle Daten werden immer als ein einziger Block gesendet) (!Jede Nachricht wird nur über Satelliten übertragen) (!Nur Texte können im Netzwerk verschickt werden)




Welche Aufgabe hat ein Router? (Er leitet Datenpakete zwischen Netzwerken weiter) (!Er schreibt automatisch E-Mails) (!Er erzeugt Passwörter für alle Webseiten) (!Er löscht Werbung aus Suchmaschinen)




Warum ist HTTPS wichtig? (Es verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Server) (!Es macht jede Information im Internet automatisch wahr) (!Es ersetzt das Domain Name System) (!Es verhindert jede Form von Datenverbrauch)




Was bedeutet digitale Kluft? (Ungleicher Zugang zu digitaler Technik und digitalen Kompetenzen) (!Eine besonders schnelle Glasfaserleitung) (!Ein Fehler in einem Smartphone-Display) (!Ein geheimes Passwort für ein WLAN)




Was ist Cloud Computing? (Speichern oder Verarbeiten von Daten auf entfernten Servern) (!Ausschließlich Arbeiten ohne Internetverbindung) (!Ein Kabeltyp für Unterseekabel) (!Ein Programm zum Zeichnen von Wolken)




Welche Handlung verbessert Deine Sicherheit im Internet besonders? (Einzigartige lange Passwörter und Mehrfaktor Anmeldung nutzen) (!Dasselbe kurze Passwort überall verwenden) (!Jeden unbekannten Link sofort öffnen) (!Updates dauerhaft ausschalten)





Memory

Internet Netzwerk von Netzwerken
TCP/IP Protokollfamilie
DNS Namensauflösung
Router Wegweiser für Datenpakete
HTTPS Verschlüsselte Webverbindung
Server Anbieter von Diensten
Client Stellt eine Anfrage





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Funktion im Internet
DNS übersetzt Domainnamen in IP-Adressen
Router leitet Datenpakete weiter
HTTPS schützt die Verbindung durch Verschlüsselung
Server stellt Daten oder Dienste bereit
Browser zeigt Webseiten an






Kreuzworträtsel

Internet Wie heißt der weltweite Verbund vieler Rechnernetzwerke?
Router Welches Gerät leitet Datenpakete zwischen Netzwerken weiter?
Server Wie nennt man einen Rechner oder Dienst, der Daten bereitstellt?
Domain Wie heißt ein menschenlesbarer Name für eine Internetadresse?
Paket Wie nennt man eine kleine Einheit, in die Daten zur Übertragung zerlegt werden?
Browser Welches Programm zeigt Webseiten an?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Das

verbindet viele einzelne Netzwerke weltweit. Das

ist ein Dienst, der auf dieser Infrastruktur läuft. Eine

hilft Geräten, Daten an das richtige Ziel zu senden. Das

übersetzt verständliche Domainnamen in technische Adressen. Bei der

werden Daten in kleinere Einheiten zerlegt. Ein

entscheidet, wohin Datenpakete als Nächstes weitergeleitet werden. Mit

wird die Verbindung zwischen Browser und Server verschlüsselt. Gute

hilft Dir, Informationen kritisch zu prüfen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Internet-Tagebuch: Beobachte einen Tag lang, wofür Du das Internet nutzt. Ordne Deine Nutzungen den Bereichen Kommunikation, Information, Unterhaltung, Lernen und Organisation zu.
  2. Begriffsplakat: Gestalte ein Plakat mit den Begriffen Internet, Web, Browser, Server, Router, DNS und IP-Adresse. Erkläre jeden Begriff in einem eigenen Satz.
  3. Sicherheitscheck: Prüfe mit einer erwachsenen Vertrauensperson die Sicherheitseinstellungen eines Geräts oder Browsers. Notiere drei sinnvolle Verbesserungen.
  4. Quellenvergleich: Suche Informationen zu einem aktuellen Thema auf drei verschiedenen Webseiten. Vergleiche, welche Seite am zuverlässigsten wirkt und begründe Deine Einschätzung.


Standard

  1. Datenweg-Modell: Zeichne den Weg einer Webanfrage von Deinem Gerät bis zu einem Webserver. Baue Client, WLAN, Router, Internetanbieter, DNS, Server und Antwortdaten ein.
  2. Interview zur Internetnutzung: Befrage zwei Personen unterschiedlicher Generationen zu ihrer Internetnutzung. Vergleiche Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
  3. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Erklärvideo zur Frage, warum das Internet nicht dasselbe ist wie das World Wide Web.
  4. Netiquette-Regeln: Entwickle für Deine Klasse oder Lerngruppe zehn Regeln für respektvolle Onlinekommunikation und begründe die drei wichtigsten Regeln.


Schwer

  1. Digitale Kluft Analyse: Recherchiere, warum Internetzugang weltweit ungleich verteilt ist. Erstelle eine Präsentation mit Ursachen, Folgen und Lösungsvorschlägen.
  2. Datenschutz-Fallstudie: Analysiere ein Beispiel, bei dem persönliche Daten online gesammelt werden. Erkläre Nutzen, Risiken und mögliche Schutzmaßnahmen.
  3. Infrastruktur-Projekt: Untersuche, welche technischen Elemente nötig sind, damit eine Videokonferenz funktioniert. Beschreibe die Rolle von Gerät, App, Protokollen, Servern und Netzverbindung.
  4. Zukunft des Internets: Schreibe einen argumentativen Text zur Frage, wie das Internet in zehn Jahren demokratischer, sicherer und nachhaltiger gestaltet werden könnte.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Internet und Gesellschaft: Erkläre an einem konkreten Beispiel, wie das Internet Kommunikation verändert. Beurteile dabei sowohl eine Chance als auch ein Risiko.
  2. Technisches Modell: Beschreibe den Abruf einer Webseite so, dass ein jüngeres Kind den Ablauf versteht. Nutze mindestens fünf Fachbegriffe richtig.
  3. Quellenkritik: Vergleiche zwei Onlinequellen zu einem strittigen Thema. Entwickle Kriterien, mit denen Du die Glaubwürdigkeit beurteilst.
  4. Datenschutzentscheidung: Entscheide in einem Beispiel, ob eine App zu viele Daten verlangt. Begründe Deine Entscheidung und formuliere Alternativen.
  5. Digitale Teilhabe: Entwickle Maßnahmen, mit denen eine Schule Menschen unterstützen kann, die keinen guten Zugang zu Geräten, Internet oder digitalen Kompetenzen haben.
  6. Nachhaltigkeit: Bewerte, wie eine Lerngruppe digitale Werkzeuge nutzen kann, ohne unnötig Energie, Speicher und Geräte zu verschwenden.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zum Thema Internet solltest Du zeigen, dass Du zentrale Begriffe sicher erklären, technische Abläufe modellhaft darstellen, Informationen kritisch bewerten und gesellschaftliche Folgen reflektieren kannst.

  1. Begriffsverständnis: Du erklärst Internet, Web, Client, Server, Router, DNS, IP-Adresse, Protokoll und HTTPS korrekt.
  2. Technikverständnis: Du beschreibst den Weg von Datenpaketen durch Netzwerke in eigenen Worten.
  3. Anwendungskompetenz: Du wendest Sicherheitsregeln wie starke Passwörter, Updates und vorsichtige Datenweitergabe sinnvoll an.
  4. Medienkompetenz: Du bewertest Onlinequellen nach Autorenschaft, Aktualität, Belegen, Absicht und Vergleich mit anderen Quellen.
  5. Gesellschaftliche Reflexion: Du diskutierst Chancen und Risiken des Internets für Bildung, Demokratie, Wirtschaft, Privatsphäre und Teilhabe.
  6. Produktorientierung: Du erstellst ein eigenes Lernprodukt, zum Beispiel ein Schaubild, Video, Interview, Plakat, Podcast oder Erklärtext.




OERs zum Thema

  1. Internet Society: How the Internet Works
  2. ICANN: The Domain Name System
  3. CERN: The birth of the Web
  4. IETF: About RFCs
  5. ITU: Facts and Figures 2025



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Schulfach+

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Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

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  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

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Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

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Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

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Rheinland-Pfalz

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