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Medienbalance in der Grundschule

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Medienbalance in der Grundschule



Einleitung

Hallo! In diesem aiMOOC lernst Du etwas Wichtiges: Online-Zeit und Offline-Zeit sollen gut zusammenpassen. Das nennt man Medienbalance. Das schwere Wort bedeutet: Es gibt eine gute Mischung.

Eine Wippe hilft beim Verstehen. Eine Seite ist Online-Zeit. Die andere Seite ist Offline-Zeit. Wenn eine Seite viel zu schwer ist, kippt die Wippe. Bei Medienbalance ist die Wippe wieder im Gleichgewicht.

Du lernst:

  1. Medien: Was ist das?
  2. Online-Zeit: Wann bist Du am Bildschirm?
  3. Offline-Zeit: Was machst Du ohne Bildschirm?
  4. Pause: Warum tut sie gut?
  5. Regeln: Wie kann ein guter Plan helfen?
  6. Familie: Wie sprecht Ihr über Medienzeit?


So arbeitest Du mit diesem Kurs

Du kannst viele Teile allein machen. Lies kurze Texte. Schau Bilder an. Starte Videos. Höre Wörter an. Löse kleine Aufgaben. Wenn Du nicht weiterweißt, frag eine erwachsene Person.

Du brauchst: Papier, Stift, eine Uhr oder Sanduhr und ein bisschen Platz zum Bewegen.


Wichtige Wörter zum Hören

Hör Dir die Wörter an. Sprich sie danach langsam nach.

Medien Datei:De-Medien.ogg

Zeit Datei:De-Zeit.ogg

Freizeit Datei:De-Freizeit.ogg

Computer Datei:De-Computer.ogg


Was sind Medien?

Medien bringen uns Wörter, Bilder, Töne oder Filme. Medien können aus Papier sein. Medien können auch digital sein.

Beispiele:

  1. Buch: Du liest eine Geschichte.
  2. Hörspiel: Du hörst eine Geschichte.
  3. Fernsehen: Du siehst einen Film.
  4. Tablet: Du lernst oder spielst.
  5. Computer: Du schreibst oder suchst etwas.
  6. Smartphone: Du telefonierst oder schaust Bilder.


Video: Was sind Medien?

Schau das Video. Danach kannst Du drei Medien nennen.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=5tpHLh-ygFo |500|center}}


Mini-Aufgabe: Medien finden

Schau Dich im Raum um. Findest Du Medien? Schreibe oder male drei Medien auf. Zum Beispiel: Buch, Radio, Tablet.


Online-Zeit

Online-Zeit ist Zeit mit Internet oder mit einem Bildschirm. Dazu gehören zum Beispiel Videos, Spiele, Nachrichten, Lern-Apps und Suchseiten.

Online-Zeit kann gut sein. Du kannst lernen. Du kannst ein Video für die Schule schauen. Du kannst mit der Familie telefonieren. Du kannst kreativ sein.

Aber: Sehr lange Bildschirmzeit ist oft nicht gut. Dann werden Augen müde. Der Kopf braucht Pause. Der Körper will Bewegung.


Beispiele für Online-Zeit

  1. Lern-App: Du übst Lesen.
  2. Video: Du schaust eine Erklärung.
  3. Spiel: Du spielst ein digitales Spiel.
  4. Nachricht: Du schreibst der Oma.
  5. Suchmaschine: Du suchst ein Tierbild für ein Plakat.


Gute Online-Zeit

Gute Online-Zeit hat ein Ziel. Du weißt: Was mache ich? Wie lange mache ich das? Wer hilft mir, wenn etwas komisch ist?

Merksatz: Erst planen. Dann starten. Dann rechtzeitig aufhören.


Offline-Zeit

Offline-Zeit ist Zeit ohne Bildschirm. Du spielst. Du liest. Du bastelst. Du bewegst Dich. Du redest. Du ruhst Dich aus.

Offline-Zeit tut dem Körper gut. Du kannst rennen, klettern, bauen, malen und träumen. Du kannst mit anderen Kindern spielen. Du kannst auch allein etwas Schönes machen.


Beispiele für Offline-Zeit

  1. Bewegung: Du springst, läufst oder tanzt.
  2. Lesen: Du liest ein Buch oder ein Comic.
  3. Basteln: Du baust etwas aus Papier.
  4. Natur: Du schaust Wolken, Blätter oder Käfer an.
  5. Familie: Du spielst ein Brettspiel.
  6. Ruhe: Du hörst Musik oder liegst gemütlich da.


Mini-Aufgabe: 5-Minuten-Pause

Mach jetzt eine kleine Pause. Steh auf. Strecke Dich. Schau aus dem Fenster. Atme dreimal langsam ein und aus. Trink einen Schluck Wasser.


Medienbalance

Medienbalance bedeutet: Online-Zeit und Offline-Zeit passen zusammen. Bildschirmzeit ist nur ein Teil vom Tag. Essen, Schlafen, Spielen, Lernen, Bewegung und Freunde sind auch wichtig.

Eine Sanduhr zeigt: Zeit läuft. Darum hilft ein Plan. Ein Plan macht Schluss nicht böse. Ein Plan macht Schluss leichter.


Ein guter Medien-Tag

Ein guter Medien-Tag kann so aussehen:

Zeit Beispiel Frage an Dich
Morgen Anziehen, Frühstück, Schule Brauche ich jetzt einen Bildschirm?
Nachmittag Hausaufgaben, Spielen, vielleicht kurze Online-Zeit Was ist mein Ziel am Bildschirm?
Später Nachmittag Bewegung, Freunde, Basteln, Lesen Was mache ich ohne Bildschirm?
Abend Ruhig werden, Vorlesen, Schlafen Ist der Bildschirm schon aus?


Die 4 Balance-Regeln

Regel Das heißt Beispiel
Planen Du weißt vorher, was Du machst. Ich schaue ein Erklärvideo.
Zeit stellen Eine Uhr hilft beim Aufhören. Ich stelle 20 Minuten ein.
Pause machen Danach kommt etwas ohne Bildschirm. Ich gehe raus oder male.
Mit Erwachsenen reden Du fragst, wenn etwas komisch ist. Ich zeige es Mama, Papa oder der Lehrkraft.


Video: Mediennutzung für Kinder erklärt

Schau das Video. Achte auf diese Frage: Wofür können Medien nützlich sein?

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Warum Pausen wichtig sind

Pausen helfen Deinem Körper. Die Augen können sich erholen. Der Kopf wird ruhiger. Die Hände und Beine können sich bewegen.

Pausen-Ideen:

  1. Augenpause: Schau 20 Sekunden weit weg.
  2. Bewegungspause: Spring 10-mal auf der Stelle.
  3. Trinkpause: Trink Wasser.
  4. Frischluft: Öffne kurz das Fenster.
  5. Kreativpause: Male ein kleines Bild.


Mini-Aufgabe: Pausen-Würfel

Male einen Würfel auf Papier. Schreibe auf jede Seite eine Pause: trinken, hüpfen, strecken, malen, Fenster, atmen. Würfle nach der Online-Zeit. Mach die Pause.


Gute Regeln für Zuhause und Schule

Regeln helfen. Regeln sind nicht nur Verbote. Regeln zeigen den Weg.

Ein guter Satz ist: Erst fragen, dann klicken.

Noch ein guter Satz ist: Wenn ich etwas nicht verstehe, hole ich Hilfe.


Familien-Regeln als Vertrag

Viele Familien machen einen Mediennutzungsvertrag. Das ist ein gemeinsamer Plan. Alle sprechen darüber. Kinder dürfen mitreden. Erwachsene helfen.


Video: Regeln finden und Streit vermeiden

Schau das Video. Danach kannst Du eine Regel für Deine Familie vorschlagen.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=pnIgVSriS_c |500|center}}


Sicher online sein

Sicherheit ist wichtig. Nicht alles im Internet ist für Kinder gemacht. Manchmal sieht man etwas, das Angst macht. Manchmal will jemand zu viele Daten wissen.

Stopp-Regel: Stoppen. Weglegen. Hilfe holen.


5 Kinder-Regeln für das Internet

  1. Name: Verrate nicht Deinen vollen Namen.
  2. Adresse: Verrate nicht, wo Du wohnst.
  3. Foto: Lade kein Foto ohne Erlaubnis hoch.
  4. Klick: Klicke nicht auf alles.
  5. Hilfe: Sag Bescheid, wenn etwas komisch ist.


Beispiele aus dem Alltag


Beispiel 1: Eine Folge reicht

Mia schaut eine Kinderserie. Vorher stellt sie eine Uhr. Nach einer Folge ist Schluss. Dann malt sie die Figur aus der Serie. Das ist gute Medienbalance.


Beispiel 2: Lernen mit Pause

Ben übt mit einer Lern-App. Danach macht er zehn Kniebeugen. Dann liest er eine Seite im Buch. So mischt er Online-Zeit und Offline-Zeit.


Beispiel 3: Streit beim Aufhören

Noah will weiterspielen. Der Timer klingelt. Noah ist sauer. Papa sagt: „Ich sehe, Du bist traurig. Der Plan war 20 Minuten. Jetzt gehen wir zusammen raus.“ So hilft ein Plan.


Beispiel 4: Bildschirm vor dem Schlafen

Lina schaut abends kein Video mehr. Sie hört eine Geschichte. Ihr Körper wird ruhig. Das Einschlafen fällt leichter.


Mein eigener Medienbalance-Plan

Male einen Kreis. Teile ihn in vier Stücke.

  1. Schule und Hausaufgaben
  2. Online-Zeit
  3. Offline-Spiel
  4. Schlaf und Ruhe

Male jedes Stück in einer anderen Farbe. Überlege: Ist mein Kreis gut gemischt?


Vorlage für Deinen Plan

Frage Meine Antwort
Was will ich online machen?
Wie lange will ich das machen?
Wer weiß Bescheid?
Was mache ich danach offline?
Wann ist der Bildschirm aus?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Medienbalance? (Online-Zeit und Offline-Zeit passen gut zusammen) (!Man ist den ganzen Tag online) (!Man benutzt nie Medien) (!Man schaut nur Videos)




Was ist ein Beispiel für Online-Zeit? (Ein Lernvideo am Tablet schauen) (!Draußen Fangen spielen) (!Ein Papierbild malen) (!Mit Bauklötzen bauen)




Was ist ein Beispiel für Offline-Zeit? (Mit Freunden draußen spielen) (!Ein Computerspiel starten) (!Eine Nachricht tippen) (!Ein Video streamen)




Warum hilft ein Timer? (Er erinnert Dich ans Aufhören) (!Er macht Hausaufgaben allein) (!Er löscht alle Spiele) (!Er ersetzt den Schlaf)




Was solltest Du tun, wenn online etwas komisch ist? (Stopp sagen und Hilfe holen) (!Allein weiterschauen) (!Den Namen verraten) (!Mehrfach darauf klicken)




Welche Pause passt nach Bildschirmzeit? (Aufstehen und sich strecken) (!Noch ein Video schauen) (!Schneller weiterklicken) (!Den Bildschirm näher halten)




Was ist eine gute Frage vor dem Start? (Was will ich am Bildschirm machen?) (!Wie kann ich länger online bleiben?) (!Wie verstecke ich den Bildschirm?) (!Wie überspringe ich alle Regeln?)




Welche Regel ist sicher? (Erst fragen, dann klicken) (!Geheime Daten teilen) (!Unbekannte Links öffnen) (!Fremden alles erzählen)




Was gehört zu einem guten Medienplan? (Eine Idee für die Zeit danach) (!Immer heimlich spielen) (!Kein Schlaf am Abend) (!Keine Pausen machen)




Was kann Offline-Zeit sein? (Lesen, malen oder sich bewegen) (!Nur am Bildschirm bleiben) (!Alle Regeln vergessen) (!Beim Essen Videos schauen)





Memory

Online-Zeit Bildschirm
Offline-Zeit Bewegung
Timer Aufhören
Pause Erholung
Regel Hilfe
Medienplan Mischung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Online-Zeit Video schauen
Offline-Zeit Draußen spielen
Timer Zeit erinnern
Pause Augen erholen
Hilfe holen Etwas ist komisch






Kreuzworträtsel

Ausgleich Wie heißt es, wenn Online-Zeit und Offline-Zeit gut zusammenpassen?
Pause Was hilft nach Bildschirmzeit?
Bewegung Was braucht Dein Körper jeden Tag?
Schlaf Was brauchst Du nachts zum Erholen?
Familie Mit wem kannst Du Regeln besprechen?
Regeln Was hilft, damit es weniger Streit gibt?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Online-Zeit ist Zeit am

.
Offline-Zeit ist Zeit ohne

.
Medienbalance bedeutet eine gute

.
Ein Timer hilft Dir beim

.
Nach Bildschirmzeit braucht der Körper eine

.
Beim Essen bleibt der Bildschirm am besten

.
Wenn online etwas komisch ist, holst Du

.
Gute Medienzeit hat ein klares

.
Vor dem Schlafen ist ruhige Zeit oft

.
Ein Medienplan hilft der ganzen

.




Kleine Selbstchecks


Check 1: Mein Körper

Kreuze in Gedanken an:

  1. Sind meine Augen müde?
  2. Ist mein Kopf voll?
  3. Sitze ich schon lange?
  4. Habe ich Durst?
  5. Will ich eigentlich etwas anderes machen?

Wenn Du oft Ja denkst: Mach eine Pause.


Check 2: Mein Gefühl

Frage Dich:

  1. Bin ich fröhlich?
  2. Bin ich wütend, weil ich aufhören soll?
  3. Bin ich traurig nach einem Video?
  4. Bin ich ruhig?
  5. Brauche ich Hilfe?

Gefühle sind wichtig. Sprich darüber.


Check 3: Mein Plan

Sage vor dem Start laut: Ich mache jetzt ... Ich mache das ... Minuten. Danach mache ich ...

Beispiel: Ich schaue ein Erklärvideo. Ich mache das 15 Minuten. Danach gehe ich raus.


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Medien-Suche: Suche zu Hause drei Medien. Male sie auf ein Blatt.
  2. Offline-Liste: Schreibe oder male fünf Dinge, die Du ohne Bildschirm gern machst.
  3. Pausenbild: Male Deine Lieblingspause nach der Bildschirmzeit.
  4. Timer-Test: Stelle mit einer erwachsenen Person einen Timer und beende eine Medienzeit freundlich.


Standard

  1. Medienbalance-Plan: Erstelle einen Plan für einen Nachmittag mit Online-Zeit und Offline-Zeit.
  2. Familiengespräch: Frage zu Hause: Welche Medienregel finden wir wichtig? Schreibe eine Regel auf.
  3. Bewegungspause: Erfinde eine 3-Minuten-Pause für die Klasse und mache sie vor.
  4. Medien-Tagebuch: Male drei Tage lang, wann Du online und offline warst.


Schwer

  1. Erklärplakat: Gestalte ein Plakat mit dem Titel „Meine Medienbalance“.
  2. Interview: Frage zwei Kinder und eine erwachsene Person: Was hilft beim Aufhören?
  3. Rollenspiel: Spiele mit einem Partner einen Streit ums Tablet nach und löst ihn mit einer Regel.
  4. Klassenvertrag: Entwerft gemeinsam fünf faire Medienregeln für Eure Klasse.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Alltag planen: Du hast 30 Minuten freie Zeit. Plane eine gute Mischung aus Online-Zeit und Offline-Zeit. Begründe Deine Wahl.
  2. Problem lösen: Ein Kind wird wütend, weil der Timer klingelt. Erkläre, wie eine faire Lösung aussehen kann.
  3. Regel prüfen: Eine Familie sagt: „Beim Essen bleiben Bildschirme aus.“ Erkläre, warum diese Regel helfen kann.
  4. Gefühl erkennen: Nach einem Video ist ein Kind traurig. Was kann es tun? Nenne drei Schritte.
  5. Balance erklären: Erkläre Medienbalance mit dem Bild einer Wippe.
  6. Transfer: Du bekommst ein neues Spiel. Entwickle eine Regel, damit das Spielen gut in den Tag passt.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis ist wichtig:

  1. Du kannst Online-Zeit und Offline-Zeit erklären.
  2. Du kannst Beispiele für gute Medienbalance nennen.
  3. Du kannst einen einfachen Medienplan erstellen.
  4. Du kannst erklären, warum Pausen wichtig sind.
  5. Du kennst die Regel: Stopp sagen und Hilfe holen.
  6. Du kannst mit anderen freundlich über Regeln sprechen.
  7. Du kannst zeigen, was Du nach der Bildschirmzeit offline machst.




OERs zum Thema



Gute Kinderseiten und Hinweise für Erwachsene

  1. Internet-ABC für Kinder: Hier findest Du sichere Infos über das Internet.
  2. fragFINN: Hier kannst Du kindgerecht suchen.
  3. kindergesundheit-info.de: Hier gibt es Hinweise zu Kindern und Medien.
  4. klicksafe: Hier gibt es Infos zur Sicherheit im Internet.
  5. SCHAU HIN!: Hier gibt es Tipps für Familien.


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