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Rhythmusübungen mit Score-Extension

Aus MOOCsWiki Staging
Version vom 5. Juli 2026, 16:34 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
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Rhythmusübungen mit Score-Extension




Einleitung

Rhythmusübungen mit Score erstellen bedeutet, dass Du Rhythmen nicht nur liest, klatschst und hörst, sondern sie auch selbst in digitaler Notation erzeugst. In diesem aiMOOC lernst Du, wie die MediaWiki-Extension Score für das Musiklernen genutzt werden kann. Die Score-Extension rendert musikalische Beispiele aus LilyPond- oder ABC-Notation direkt im Wikitext. Je nach Serverkonfiguration kann sie zusätzlich Audio und MIDI ausgeben. Dadurch lassen sich Arbeitsblätter, digitale Lernkurse, Übungsseiten und Prüfungsaufgaben mit hörbaren und sichtbaren Notenwerten erstellen.

Dieser Kurs richtet sich an Lernende in Schule, Ausbildung, Studium und Musikunterricht. Du arbeitest mit Puls, Metrum, Takt, Taktart, Notenwert, Pausen, Synkope, Ostinato und Bodypercussion. Gleichzeitig lernst Du, wie digitale Partituren entstehen und wie Du sie für Open Educational Resources nutzen kannst.


Lernziele

Am Ende dieses aiMOOCs kannst Du einfache und anspruchsvollere Rhythmen lesen, zählen, klatschen, notieren, verändern und digital veröffentlichen. Außerdem kannst Du grundlegende Score-Blöcke in MediaWiki verstehen und so anpassen, dass sie für Übungen im Musikunterricht funktionieren.

  1. Rhythmus lesen: Du erkennst Viertelnote, Achtelnote, Halbe Note, Ganze Note und passende Pausen in kurzen Übungen.
  2. Rhythmus ausführen: Du sprichst, klatschst, stampfst oder spielst Rhythmen im stabilen Puls.
  3. Rhythmus notieren: Du setzt eigene Übungen mit der Score-Extension, LilyPond und ABC-Notation um.
  4. Rhythmus reflektieren: Du beschreibst, wie Taktart, Tempo, Akzent und Synkope die Wirkung eines Rhythmus verändern.
  5. Digitale Bildung: Du nutzt MediaWiki als Lernumgebung und verstehst, warum offene, nachvollziehbare Notation für OER wichtig ist.


Die Score-Extension im Musiklernen

Die Score-Extension ist für Musikunterricht besonders hilfreich, weil sie Notation, Höraufgabe und digitale Veröffentlichung verbindet. Ein Lerntext kann eine Erklärung enthalten, direkt darunter eine hörbare Übung und danach eine Aufgabe zur Anwendung. Für Lehrkräfte ist das nützlich, weil sie Übungen schnell variieren können. Für Lernende ist es hilfreich, weil sie sehen und hören, was sie üben sollen.


Zentrale Möglichkeiten der Score-Extension

Möglichkeit Bedeutung für das Lernen
lang="lilypond" Mit LilyPond lassen sich präzise Notenbilder, Taktarten, Pausen, Akzente, mehrstimmige Rhythmen und komplexe Layouts erstellen.
lang="ABC" Mit ABC-Notation können kurze Melodien und Rhythmusbeispiele sehr kompakt notiert werden.
sound="1" Wenn die technische Umgebung passend eingerichtet ist, wird aus der Partitur eine hörbare Audiodatei erzeugt.
raw="1" Bei umfangreichen LilyPond-Beispielen wird vollständiger LilyPond-Code verwendet, etwa mit eigenem \score, \layout und \midi.
\tempo Das Tempo wird für das Üben festgelegt, zum Beispiel langsam zum Lernen und schneller zur Kontrolle.
\time Die Taktart wird sichtbar gemacht, etwa Vier-Viertel-Takt, Drei-Viertel-Takt oder Sechs-Achtel-Takt.
\midi Ein Rhythmus kann in eine maschinenlesbare Wiedergabe überführt werden, sofern die Umgebung dies unterstützt.
RhythmicStaff Rhythmen können ohne melodischen Schwerpunkt auf einer rhythmischen Notenzeile dargestellt werden.


Wichtiger Hinweis zur Nutzung

Die folgenden Score-Beispiele sind so angelegt, dass sie auf einer MediaWiki-Seite mit aktivierter Score-Extension als Notenbild erscheinen. Die Audioausgabe mit sound="1" hängt davon ab, ob die jeweilige Installation Audioerzeugung unterstützt. Falls keine Audiodatei erscheint, bleibt die sichtbare Übung trotzdem als Partitur nutzbar. Im Unterricht solltest Du technische Funktionen nie als Selbstzweck verwenden: Entscheidend ist, dass die Lernenden Rhythmus bewusst wahrnehmen, ausführen, verändern und erklären.


Musikalische Grundlagen


Puls, Metrum und Takt

Der Puls ist die gleichmäßige Folge von Grundschlägen. Er ist das, worauf Du mit dem Fuß mitwippen kannst. Das Metrum ordnet diese Grundschläge in betonte und unbetonte Schläge. Der Takt fasst mehrere Grundschläge zu einer Einheit zusammen. Eine Taktart wie 4/4 bedeutet, dass ein Takt vier Viertelschläge enthält. In 3/4 spürst Du häufig eine Betonung auf dem ersten Schlag, zum Beispiel bei vielen Walzern. In 6/8 werden die Achtel oft in zwei Dreiergruppen gefühlt.


Notenwerte und Pausen

Notenwerte beschreiben, wie lange ein Klang dauert. Eine Viertelnote entspricht in vielen Anfangsübungen einem Grundschlag. Zwei Achtelnoten passen dann in denselben Zeitraum wie eine Viertelnote. Eine Halbe Note dauert zwei Viertelschläge, eine Ganze Note vier Viertelschläge. Pausen sind genauso wichtig wie klingende Noten: Sie strukturieren den Rhythmus und schaffen Spannung.


Rhythmussprache

Eine Rhythmussprache hilft, Notenwerte körperlich zu verstehen. Viele Klassen nutzen Silben wie ta für Viertel, ta-ti für Achtel oder ta-a für längere Werte. Wichtig ist nicht die eine richtige Silbe, sondern die Verbindung von Notation, Stimme, Bewegung und innerem Puls. Sprich einen Rhythmus zuerst, klatsche ihn danach und spiele ihn erst anschließend auf einem Musikinstrument.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=7sXj0Lr55JI |500|center}}


Score-Werkstatt: Rhythmusübungen


Übung 1: Stabiler Puls im Vier-Viertel-Takt

Diese Übung zeigt einen gleichmäßigen Puls im Vier-Viertel-Takt. Klatsche jeden notierten Schlag und zähle laut eins, zwei, drei, vier. Achte darauf, dass die Abstände zwischen den Schlägen gleich bleiben.


\version "2.18.2"
\paper { tagline = ##f }
\score {
  \new RhythmicStaff {
    \time 4/4
    \tempo 4 = 80
    c4 c4 c4 c4 | c4 c4 c4 c4 \bar "|."
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 80 }
}

Arbeitsauftrag: Klatsche die Übung dreimal. Beim ersten Mal zählst Du laut mit, beim zweiten Mal sprichst Du nur noch leise, beim dritten Mal zählst Du innerlich.


Übung 2: Viertel, Achtel und Pause

Hier werden Viertel, Achtel und Pausen kombiniert. Sprich für Viertel ta, für zwei Achtel ta-ti und für Pausen still.


\version "2.18.2"
\paper { tagline = ##f }
\score {
  \new RhythmicStaff {
    \time 4/4
    \tempo 4 = 76
    c4 c8 c8 c4 r4 | r8 c8 c4 c2 | c8 c8 r8 c8 c4 c4 \bar "|."
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 76 }
}

Arbeitsauftrag: Markiere beim Üben die Pausen mit einer stummen Bewegung, zum Beispiel durch Öffnen der Hände. So bleibt der Puls körperlich spürbar.


Übung 3: Rhythmus mit Sprechsilben

Die folgende Übung verbindet Notation und Rhythmussprache. Lies zuerst die Noten, dann die Silben und führe schließlich beides zusammen aus.


\version "2.18.2"
\paper { tagline = ##f }
rhythmus = \relative c' { \time 4/4 \tempo 4 = 80 c4 c8 c c4 c4 | c8 c c c c4 c4 \bar "|." }
silben = \lyricmode { ta ta -- ti ta ta ta -- ti ta -- ti ta ta }
\score {
  <<
    \new RhythmicStaff << \new Voice = "sprechen" { \rhythmus } >>
    \new Lyrics \lyricsto "sprechen" { \silben }
  >>
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 80 }
}

Arbeitsauftrag: Ersetze die Silben durch eigene Wörter. Verwende zum Beispiel zwei- und einsilbige Wörter aus Deinem Alltag und achte darauf, dass die Wortlängen zum Rhythmus passen.


Übung 4: Drei-Viertel-Takt fühlen

Im Drei-Viertel-Takt wird häufig der erste Schlag betont. Klatsche Schlag eins etwas stärker und die Schläge zwei und drei leichter.


\version "2.18.2"
\paper { tagline = ##f }
\score {
  \new RhythmicStaff {
    \time 3/4
    \tempo 4 = 84
    c4-> c4 c4 | c2 c4 | c8 c8 c4 c4 | r4 c4 c4 \bar "|."
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 84 }
}

Arbeitsauftrag: Gehe beim ersten Schlag einen Schritt nach vorn und bei den Schlägen zwei und drei am Platz. Erkläre anschließend, wie sich der Takt körperlich anfühlt.


Übung 5: Sechs-Achtel-Takt und Gruppenbildung

Der Sechs-Achtel-Takt wird oft in zwei Dreiergruppen empfunden. Zähle eins-zwei-drei vier-fünf-sechs oder sprich ta-ti-ti ta-ti-ti.


\version "2.18.2"
\paper { tagline = ##f }
\score {
  \new RhythmicStaff {
    \time 6/8
    \tempo 4. = 60
    c8 c8 c8 c8 c8 c8 | c4. c4. | c8 c8 c8 r8 c8 c8 | c4 c8 c4. \bar "|."
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4. = 60 }
}

Arbeitsauftrag: Betone die erste und die vierte Achtel. Vergleiche das Gefühl mit dem Vier-Viertel-Takt.


Übung 6: Synkope und verschobene Betonung

Eine Synkope verschiebt eine erwartete Betonung. Dadurch entsteht Spannung, weil der Rhythmus gegen das gewohnte Metrum arbeitet.


\version "2.18.2"
\paper { tagline = ##f }
\score {
  \new RhythmicStaff {
    \time 4/4
    \tempo 4 = 72
    c8 c8~ c4 r8 c8 c4 | r4 c8 c8~ c4 c4 | c4 r8 c8 c8 c8 c4 \bar "|."
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 72 }
}

Arbeitsauftrag: Klatsche zuerst nur den Grundpuls mit dem Fuß. Lege danach den synkopierten Rhythmus darüber. Beschreibe, an welchen Stellen der Rhythmus überraschend wirkt.


Übung 7: Zwei Stimmen als Call and Response

Bei Call and Response spielt oder klatscht eine Gruppe eine Frage und eine andere Gruppe antwortet. Die Score-Extension kann beide Stimmen sichtbar machen.


\version "2.18.2"
\paper { tagline = ##f }
\score {
  \new RhythmicStaff <<
    \new Voice = "call" { \voiceOne \time 4/4 \tempo 4 = 88 c4 c8 c8 c4 r4 | r1 | c8 c8 c4 c4 r4 | r1 \bar "|." }
    \new Voice = "response" { \voiceTwo r1 | c4 r4 c8 c8 c4 | r1 | c8 c8 c8 c8 c4 r4 \bar "|." }
  >>
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 88 }
}

Arbeitsauftrag: Teilt die Klasse in zwei Gruppen. Gruppe A übernimmt die obere Stimme, Gruppe B die untere Stimme. Danach erfindet jede Gruppe eine eigene Antwort.


Übung 8: Bodypercussion mit zwei Klangfarben

Für Bodypercussion kannst Du verschiedene Körperklänge wie Klatschen, Schnipsen, Stampfen und Patschen einsetzen. Das folgende Beispiel verwendet eine Percussion-ähnliche Notation für zwei Klangfarben.


\version "2.18.2"
\paper { tagline = ##f }
\score {
  \new DrumStaff \drummode {
    \time 4/4
    \tempo 4 = 90
    bd4 sn8 sn bd4 r4 | sn8 sn bd4 sn4 bd4 | bd4 r4 sn8 sn bd4 \bar "|."
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 90 }
}

Arbeitsauftrag: Ordne bd dem Stampfen und sn dem Klatschen zu. Übe langsam, bis beide Klangfarben sicher unterschieden werden.


Übung 9: ABC-Notation als kurzer Einstieg

Die ABC-Notation ist kompakt und eignet sich für kurze Beispiele. In der Score-Extension kann sie mit lang="ABC" verwendet werden. Das Beispiel zeigt eine einfache Abfolge aus Vierteln, Achteln und Pausen.


X:1
T:Rhythmus-ABC: Viertel und Achtel
M:4/4
L:1/8
Q:1/4=80
K:C
C2 C C C2 z2 | C C C C C2 z2 | C2 z2 C C C2 |]

Arbeitsauftrag: Vergleiche die ABC-Notation mit den LilyPond-Beispielen. Notiere, welche Schreibweise für Dich leichter zu verändern ist.


Übung 10: Eigene Variation aus einem Ostinato

Ein Ostinato ist ein wiederholtes musikalisches Muster. Wiederholung hilft beim Lernen, Variation sorgt für Spannung.


\version "2.18.2"
\paper { tagline = ##f }
\score {
  \new RhythmicStaff {
    \time 4/4
    \tempo 4 = 96
    c8 c8 c4 c8 c8 c4 | c8 c8 c4 c8 c8 c4 | c4 c8 c8 r4 c4 | c8 c8 c4 r8 c8 c4 \bar "|."
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 96 }
}

Arbeitsauftrag: Suche den wiederholten Teil. Verändere anschließend genau einen Takt, ohne den Puls zu verlieren.

Datei:Clave 2-3 rhythm.png

Die Clave ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein kurzes Rhythmuspattern eine ganze Musikrichtung prägen kann. In vielen afro-kubanischen Stilen organisiert die Clave das Zusammenspiel der Stimmen.

Datei:Clave 3-2 rhythm.png

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=lXjMUASgSIs |500|center}}


Rhythmusübungen selbst mit Score erstellen


Vorgehensweise für Lernende

  1. Hören: Höre oder sprich den Rhythmus, bevor Du ihn notierst.
  2. Zählen: Entscheide, welche Taktart und welches Tempo passen.
  3. Notieren: Setze die passenden Notenwerte und Pausen.
  4. Testen: Spiele, klatsche oder höre die Übung und prüfe, ob sie zum geplanten Puls passt.
  5. Überarbeiten: Verändere schwierige Stellen, bis die Übung musikalisch sinnvoll und lernbar ist.
  6. Erklären: Schreibe dazu, was trainiert wird und worauf beim Üben geachtet werden soll.


Didaktische Prinzipien

Gute digitale Rhythmusübungen sind kurz, klar und wiederholbar. Sie beginnen mit einem bekannten Muster und verändern dann nur ein Merkmal. Das kann ein neuer Notenwert, eine Pause, ein Akzent, eine Synkope oder eine andere Taktart sein. Die Score-Extension unterstützt dieses Prinzip, weil kleine Änderungen im Code sofort ein neues Notenbild erzeugen können.


Differenzierung im Unterricht

Für Anfängerinnen und Anfänger eignen sich Übungen mit wenigen Notenwerten, langsamen Tempi und deutlicher Zählhilfe. Fortgeschrittene können mehrstimmige Rhythmen, Polyrhythmen, synkopierte Patterns oder eigene Bodypercussion-Arrangements erstellen. Besonders sinnvoll ist es, wenn Lernende nicht nur eine fertige Übung ausführen, sondern erklären, warum sie eine bestimmte Notation gewählt haben.


Mini-Projekt: Digitale Rhythmuskartei

Erstelle mit Deiner Lerngruppe eine digitale Rhythmuskartei. Jede Person erstellt eine kurze Übung mit der Score-Extension. Jede Karte enthält einen Titel, eine Zielkompetenz, ein Score-Beispiel, eine Übeanweisung und eine Reflexionsfrage. Danach werden die Karten im Unterricht ausprobiert, verbessert und als OER veröffentlicht.

Bestandteil Beispiel
Titel Achtel sicher zählen
Zielkompetenz Ich kann zwei Achtel gleichmäßig in einen Viertelschlag einteilen.
Score-Beispiel Ein kurzer Score-Block mit 2 bis 4 Takten.
Übeanweisung Sprich, klatsche und spiele den Rhythmus.
Reflexionsfrage Welche Stelle war rhythmisch am schwierigsten und warum?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt der Puls in der Musik? (Die gleichmäßige Folge von Grundschlägen) (!Die Lautstärke eines Instruments) (!Die Tonhöhe einer Melodie) (!Die Anzahl der Strophen eines Liedes)




Welche Funktion hat die Taktart? (Sie ordnet Schläge zu wiederkehrenden Takten) (!Sie bestimmt immer die Tonart) (!Sie ersetzt alle Pausen) (!Sie legt den Liedtext fest)




Was kann die Score-Extension in MediaWiki darstellen? (Musikalische Notation aus LilyPond oder ABC) (!Nur Fotos aus Wikimedia Commons) (!Nur gesprochene Texte) (!Nur Tabellen ohne Musik)




Wofür steht sound in einem Score-Tag? (Für die mögliche Erzeugung einer hörbaren Wiedergabe) (!Für die Farbe der Notenköpfe) (!Für die Größe der Überschrift) (!Für die automatische Übersetzung des Textes)




Welche Aussage zur Pause ist richtig? (Eine Pause ist eine bewusst notierte Stille) (!Eine Pause ist immer ein Fehler im Rhythmus) (!Eine Pause hebt den Takt auf) (!Eine Pause darf nicht gezählt werden)




Was ist eine Synkope? (Eine verschobene oder unerwartete Betonung) (!Ein besonders langsames Tempo) (!Ein anderes Wort für Tonleiter) (!Eine Wiederholung des Liedtitels)




Was bedeutet Ostinato? (Ein wiederholtes musikalisches Muster) (!Ein zufälliger Ton ohne Rhythmus) (!Ein sehr hoher Schlussakkord) (!Ein Instrument aus Holz)




Warum ist Rhythmussprache beim Lernen hilfreich? (Sie verbindet Notenwerte mit Stimme und Bewegung) (!Sie ersetzt jede Notenschrift vollständig) (!Sie verhindert das Hören von Musik) (!Sie macht Taktarten überflüssig)




Was trainiert eine Call-and-Response-Übung besonders? (Das rhythmische Hören und Antworten im Zusammenspiel) (!Das Auswendiglernen von Komponistennamen) (!Das Stimmen eines Klaviers) (!Das Schreiben von Konzertprogrammen)




Welche Übestrategie ist für neue Rhythmen besonders sinnvoll? (Erst sprechen, dann klatschen, dann spielen) (!Sofort im höchsten Tempo spielen) (!Pausen überspringen) (!Nur die letzte Note beachten)





Memory

Puls Gleichmäßige Grundschläge
Metrum Ordnung von Betonungen
Taktart Zählrahmen eines Taktes
Synkope Verschobene Betonung
Ostinato Wiederholtes Muster
Pause Notierte Stille
LilyPond Notationssprache für Score





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Viertelnote Ein Grundschlag im einfachen Zählen
Achtelnoten Zwei gleichmäßige Unterteilungen eines Grundschlags
Halbe Note Zwei Grundschläge Klangdauer
Pause Gezählt, aber nicht geklatscht
Synkope Betonung gegen die Erwartung
Ostinato Wiederholtes rhythmisches Pattern





Kreuzworträtsel

Puls Wie heißt die gleichmäßige Folge von Grundschlägen?
Takt Wie heißt eine wiederkehrende Einheit aus mehreren Schlägen?
Pause Wie heißt eine notierte Stille?
Synkope Wie heißt eine verschobene Betonung?
Ostinato Wie heißt ein wiederholtes musikalisches Muster?
Metrum Wie heißt die Ordnung von betonten und unbetonten Schlägen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Rhythmus entsteht durch die geordnete Dauer von

und Stille.
Der

ist die gleichmäßige Folge von Grundschlägen.
Eine

ordnet Schläge zu wiederkehrenden Einheiten.
Eine

muss innerlich weitergezählt werden.
Die

verschiebt eine erwartete Betonung.
Ein

ist ein wiederholtes musikalisches Muster.
Die Score-Extension kann Noten aus

darstellen.
Mit dem Parameter

kann eine hörbare Wiedergabe erzeugt werden.
}




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Puls-Tagebuch: Suche zu Hause drei Geräusche mit regelmäßigem Puls, zum Beispiel eine Uhr, Schritte oder eine Maschine, und beschreibe, wie Du dazu zählen könntest.
  2. Klatschübung: Erfinde eine viertaktige Übung nur aus Vierteln und Pausen und führe sie einer Partnerin oder einem Partner vor.
  3. Rhythmussprache: Formuliere eine eigene Rhythmussprache mit Silben oder Wörtern und erkläre, welche Silbe zu welchem Notenwert passt.
  4. Score-Abschrift: Übertrage eine einfache Rhythmusübung aus diesem aiMOOC in eine eigene Score-Version und verändere nur das Tempo.


Standard

  1. Achteltraining: Erstelle eine viertaktige Übung mit Vierteln, Achteln und Pausen und schreibe eine klare Übeanweisung dazu.
  2. Taktvergleich: Gestalte zwei kurze Übungen, eine im Drei-Viertel-Takt und eine im Vier-Viertel-Takt, und erkläre den Unterschied im Bewegungsgefühl.
  3. Bodypercussion-Pattern: Entwickle ein Pattern mit Klatschen und Stampfen, notiere es mit der Score-Extension und übe es mit einer Kleingruppe.
  4. Call and Response: Schreibe eine rhythmische Frage und eine rhythmische Antwort für zwei Gruppen und teste, ob die Antwort musikalisch passend wirkt.


Schwer

  1. Synkopen-Komposition: Komponiere eine achttaktige Rhythmusübung mit mindestens zwei Synkopen und erkläre, wie die verschobenen Betonungen Spannung erzeugen.
  2. Rhythmuskartei: Entwickle drei digitale Lernkarten mit Score-Beispiel, Audiooption, Übeanweisung und Reflexionsfrage für unterschiedliche Schwierigkeitsgrade.
  3. Peer-Feedback: Tausche Deine Score-Übung mit einer anderen Person, teste ihre Übung praktisch und gib fachliches Feedback zu Lesbarkeit, Schwierigkeit und musikalischer Wirkung.
  4. Unterrichtsminiatur: Plane eine zehnminütige Unterrichtsphase, in der Lernende mit Score-Notation einen Rhythmus hören, ausführen, verändern und reflektieren.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Rhythmusvariation: Du erhältst einen einfachen viertaktigen Rhythmus. Verändere ihn so, dass er anspruchsvoller wird, ohne den Puls zu verlieren, und begründe jede Änderung.
  2. Analyseaufgabe Synkope: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum eine Synkope Spannung erzeugt und wie sie sich beim Klatschen anfühlt.
  3. Vergleichsaufgabe Taktarten: Vergleiche eine Übung im Drei-Viertel-Takt mit einer Übung im Sechs-Achtel-Takt und beschreibe Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Bewegungsgefühl.
  4. Gestaltungsaufgabe Score: Erstelle eine kurze Score-Übung für Anfängerinnen und Anfänger und erkläre, warum Deine Notation didaktisch sinnvoll aufgebaut ist.
  5. Reflexionsaufgabe Medienbildung: Beurteile, welche Vorteile und Grenzen eine digitale Score-Übung im Vergleich zu einem gedruckten Arbeitsblatt hat.
  6. Kooperationsaufgabe Bodypercussion: Entwickle mit einer Gruppe ein zweistimmiges Bodypercussion-Pattern und dokumentiere, wie Ihr Stabilität im Puls erreicht habt.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du Rhythmus nicht nur wiedergeben, sondern verstehen, gestalten und reflektieren kannst.

  1. Fachbegriffe: Du verwendest Begriffe wie Puls, Takt, Taktart, Notenwert, Pause, Synkope und Ostinato korrekt.
  2. Praktische Ausführung: Du kannst einen notierten Rhythmus stabil sprechen, klatschen oder spielen.
  3. Digitale Notation: Du erstellst mindestens eine eigene Rhythmusübung mit der Score-Extension.
  4. Gestaltungskompetenz: Deine Übung hat ein klares Lernziel und ist für eine Zielgruppe passend schwierig.
  5. Reflexion: Du erklärst, welche musikalische Wirkung Deine rhythmischen Entscheidungen haben.
  6. Überarbeitung: Du nutzt Feedback, um Deine Übung lesbarer, musikalischer oder lernwirksamer zu machen.




OERs zum Thema

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Hessen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
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Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Saarland

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

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Rheinland-Pfalz

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