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Akkorde mit Notenbeispielen notieren

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Akkorde mit Notenbeispielen notieren




Einleitung

Akkorde gehören zu den wichtigsten Bausteinen der Musik. Sobald mehrere unterschiedliche Töne so zusammenklingen, dass sie als Einheit gehört werden, entsteht ein harmonischer Zusammenhang. Besonders häufig begegnet Dir der Dreiklang: Er besteht aus Grundton, Terz und Quinte. In diesem aiMOOC lernst Du, Akkorde nicht nur zu erkennen, sondern sie auch in Notenschrift, mit Akkordsymbolen, in Umkehrungen, in Kadenzen und als kurze musikalische Lernbeispiele darzustellen.

Du arbeitest dabei mit sichtbaren Notenbeispielen, hörbaren Akkordfolgen und praktischen Aufgaben. So kannst Du Akkorde im Musikunterricht, beim Keyboard, am Klavier, an der Gitarre, in der Band oder beim Komponieren anwenden. Ziel ist nicht nur das Auswendiglernen von Begriffen, sondern das Verstehen von Klang, Schreibweise und musikalischer Funktion.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was ein Akkord ist, wie ein Dreiklang aufgebaut wird, worin der Unterschied zwischen Dur und Moll besteht, wie Akkordsymbole gelesen werden und wie eine einfache Kadenz aus Tonika, Subdominante und Dominante funktioniert. Außerdem kannst Du Akkorde als Notenbild, als Symbol und als klingende Folge gestalten.


Der C-Dur-Dreiklang als Ausgangspunkt

Der C-Dur-Dreiklang besteht aus den Tönen c, e und g. In der deutschen Musiklehre nennt man diese drei Bestandteile Grundton, Terz und Quinte. Der Grundton gibt dem Akkord seinen Namen, die Terz entscheidet bei einfachen Dreiklängen wesentlich über Dur oder Moll, und die Quinte stabilisiert den Klang.


\relative c' { \clef treble \key c \major \time 4/4 <c e g>1 \bar "|." }

In diesem einfachen Notenbeispiel erklingen alle drei Töne gleichzeitig. So siehst Du den Unterschied zwischen einer einzelnen Melodie und einem senkrecht notierten Akkord.


Akkord, Dreiklang und Mehrklang

Ein Akkord kann in unterschiedlicher Weise verstanden werden. In der schulischen Harmonielehre wird häufig mit mindestens drei unterschiedlichen Tönen gearbeitet. Der Dreiklang ist dabei die Grundform. Ein Vierklang entsteht, wenn zum Dreiklang ein weiterer Ton ergänzt wird, zum Beispiel eine Septime beim Septakkord.

Begriff Erklärung Beispiel
Dreiklang Drei Töne, meist aus zwei übereinandergeschichteten Terzen c-e-g
Dur-Dreiklang Große Terz unten, kleine Terz oben c-e-g
Moll-Dreiklang Kleine Terz unten, große Terz oben c-es-g
Verminderter Dreiklang Zwei kleine Terzen übereinander c-es-ges
Übermäßiger Dreiklang Zwei große Terzen übereinander c-e-gis
Septakkord Dreiklang plus Septime g-h-d-f


Dur, Moll, vermindert und übermäßig hören und sehen

Dreiklänge unterscheiden sich durch die Größe der Terzen. Ein Dur-Dreiklang wirkt oft hell und stabil, ein Moll-Dreiklang oft dunkler oder weicher. Ein verminderter Dreiklang und ein übermäßiger Dreiklang erzeugen stärkere Spannung, weil ihr Rahmenintervall keine reine Quinte ist.


\version "2.22.0"
\header { title = "Vier Grundtypen von Dreiklängen" tagline = ##f }
\score {
  \new Staff \relative c' {
    \clef treble
    \time 4/4
    <c e g>1^\markup { "C-Dur" }
    <c ees g>^\markup { "c-Moll" }
    <c ees ges>^\markup { "c vermindert" }
    <c e gis>^\markup { "C übermäßig" }
    \bar "|."
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 72 }
}


Notennamen in den Beispielen

In den Notenbeispielen wird eine international übliche Schreibweise verwendet: c, d, e, f, g, a, b. Das b entspricht dem deutschen h. Ein erniedrigtes deutsches b erscheint als bes. Diese Unterscheidung ist wichtig, wenn Du Akkorde mit Vorzeichen notierst.


Akkorde auf dem Klavier verstehen

Auf dem Klavier oder Keyboard kannst Du Akkorde besonders gut sehen, weil die Töne räumlich nebeneinanderliegen. Ein C-Dur-Dreiklang verwendet die Tasten c, e und g. Wenn Du denselben Akkord in einer anderen Reihenfolge spielst, bleibt der Akkordname gleich, solange c als Grundton verstanden wird.


Grundstellung und Umkehrungen

Ein Dreiklang steht in Grundstellung, wenn der Grundton im Bass liegt. Liegt die Terz im Bass, spricht man von der ersten Umkehrung oder einem Sextakkord. Liegt die Quinte im Bass, entsteht die zweite Umkehrung oder ein Quartsextakkord. Umkehrungen helfen dabei, Akkorde flüssig zu verbinden und große Sprünge zu vermeiden.


\version "2.22.0"
\header { title = "C-Dur in Grundstellung und Umkehrungen" tagline = ##f }
\score {
  \new Staff \relative c' {
    \clef treble
    \key c \major
    \time 3/4
    <c e g>2.^\markup { "Grundstellung" }
    <e g c>^\markup { "1. Umkehrung" }
    <g c e>^\markup { "2. Umkehrung" }
    \bar "|."
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 80 }
}


Akkordsymbole lesen

Akkordsymbole stehen häufig über einer Melodie. Sie zeigen, welche Harmonie begleitet werden soll. Ein Großbuchstabe wie C bezeichnet in vielen Stilrichtungen einen C-Dur-Dreiklang. Ein Zusatz wie m zeigt oft Moll an, zum Beispiel Am für a-Moll. Die Zahl 7 bezeichnet meist einen Septakkord, zum Beispiel G7.


\version "2.22.0"
\header { title = "Akkordsymbole über einer einfachen Folge" tagline = ##f }
harmonies = \chordmode { c1 a:m f g:7 c }
music = \relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  <c e g>1
  <a c e>
  <f a c>
  <g b d f>
  <c e g>
  \bar "|."
}
\score {
  <<
    \new ChordNames \harmonies
    \new Staff \music
  >>
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 76 }
}


Akkordfolge und Kadenz

Eine Kadenz verbindet Akkorde so, dass eine Tonart bestätigt wird. In C-Dur besteht die einfache Kadenz aus Tonika C-Dur, Subdominante F-Dur, Dominante G-Dur oder G7 und der Rückkehr zur Tonika C-Dur. Die Folge wird in der Stufentheorie oft als I-IV-V-I beschrieben.


\version "2.22.0"
\header { title = "Einfache Kadenz in C-Dur" tagline = ##f }
harmonies = \chordmode { c1 f g:7 c }
music = \relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  <c e g>1_\markup { "I / T" }
  <c f a>_\markup { "IV / S" }
  <b d f g>_\markup { "V7 / D7" }
  <c e g>_\markup { "I / T" }
  \bar "|."
}
\score {
  <<
    \new ChordNames \harmonies
    \new Staff \music
  >>
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 72 }
}


Vierstimmige Kadenz für den Unterricht

In einem vierstimmigen Satz werden die Akkordtöne auf mehrere Stimmen verteilt. Dadurch lernst Du Stimmführung: Stimmen sollen möglichst singbar geführt werden, gemeinsame Töne können liegen bleiben, und große Sprünge werden oft vermieden. Das folgende Beispiel zeigt eine einfache C-Dur-Kadenz im Klaviersystem.


\version "2.22.0"
\header { title = "Vierstimmige C-Dur-Kadenz" tagline = ##f }
\score {
  \new PianoStaff <<
    \new Staff \relative c'' {
      \clef treble
      \key c \major
      \time 4/4
      <e g c>1
      <f a c>
      <d g b>
      <e g c>
      \bar "|."
    }
    \new Staff \relative c {
      \clef bass
      \key c \major
      c1
      f
      g
      c
      \bar "|."
    }
  >>
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 72 }
}


Arpeggio und Akkordbrechung

Ein Arpeggio ist ein gebrochener Akkord: Die Akkordtöne erklingen nacheinander, werden aber als zusammengehörig gehört. Akkordbrechungen sind in Begleitungen sehr verbreitet, zum Beispiel in Popmusik, Klassik, Filmmusik und Liedbegleitung.


\version "2.22.0"
\header { title = "Akkorde gleichzeitig und gebrochen" tagline = ##f }
\score {
  \new Staff \relative c' {
    \clef treble
    \key c \major
    \time 4/4
    <c e g>2\arpeggio c8 e g c
    <a c e>2\arpeggio a8 c e a
    <f a c>2\arpeggio f8 a c f
    <g b d f>2\arpeggio g,8 b d f
    <c e g>1
    \bar "|."
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 92 }
}


Akkorde in der Liedbegleitung

In vielen Liedern reichen wenige Akkorde aus, um eine Melodie zu begleiten. Besonders häufig sind Tonika, Dominante, Subdominante und die Mollparallele. In C-Dur sind das C, G, F und Am. Die folgende kurze Melodie zeigt, wie Akkordsymbole über einer einstimmigen Melodie stehen können.


\version "2.22.0"
\header { title = "Melodie mit Akkordsymbolen" tagline = ##f }
harmonies = \chordmode { c2 g a:m f c g c1 }
melody = \relative c'' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  e4 d c g
  a c e2
  g4 e d b
  c1
  \bar "|."
}
\score {
  <<
    \new ChordNames \harmonies
    \new Staff \melody
  >>
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 96 }
}


Transponieren: dieselbe Folge in einer anderen Tonart

Transponieren bedeutet, ein musikalisches Muster in eine andere Tonhöhe zu übertragen. Dabei bleiben die Abstände gleich, aber die Töne ändern sich. Wer mit Stufentheorie arbeitet, erkennt leichter, dass eine I-IV-V-I-Folge in jeder Tonart dieselbe Funktion haben kann.


\version "2.22.0"
\header { title = "I-IV-V-I zuerst in C-Dur, dann nach G-Dur übertragen" tagline = ##f }
original = \relative c' {
  \key c \major
  <c e g>1
  <c f a>
  <b d g>
  <c e g>
}
\score {
  \new Staff {
    \clef treble
    \time 4/4
    \original
    \bar "||"
    \transpose c g \original
    \bar "|."
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 72 }
}


Akkorde mit zwei Notensystemen üben

Für Keyboard, Klavier und Ensemble ist es hilfreich, Bass und rechte Hand getrennt zu lesen. Der Bass zeigt oft den Grundton oder die Stufe, während die rechte Hand den Akkord ausfüllt. So entsteht eine klare Verbindung zwischen Basslinie und Harmonie.


\version "2.22.0"
\header { title = "Bass und Akkord getrennt lesen" tagline = ##f }
\score {
  \new PianoStaff <<
    \new Staff \relative c' {
      \clef treble
      \key c \major
      \time 4/4
      <e g c>2 <e g c>
      <f a c>2 <f a c>
      <d g b>2 <d f g b>
      <e g c>1
      \bar "|."
    }
    \new Staff \relative c {
      \clef bass
      \key c \major
      c2 c
      f f
      g g
      c1
      \bar "|."
    }
  >>
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 84 }
}


Eine kurze Übung in einfacher Textnotation

Die folgende Schreibweise zeigt, dass Akkorde auch in einer kompakten Textform notiert werden können. Du erkennst daran besonders gut die Verbindung zwischen Takt, Tonart, Akkordsymbol und klingendem Zusammenklang.

Die ABC-Datei konnte nicht in das LilyPond-Format konvertiert werden:

+ /usr/bin/abc2ly -s -o file.ly file.abc
abc2ly from LilyPond 2.24.4
Parsing `file.abc'...
Line ... file.abc: 7: Huh?  Don't understand


Typische Fehler beim Notieren von Akkorden

Beim Notieren von Akkorden treten häufig ähnliche Fehler auf. Manchmal wird die Terz vergessen, sodass nicht mehr klar ist, ob Dur oder Moll gemeint ist. Manchmal wird der Grundton mit dem Basston verwechselt, obwohl ein Akkord auch in einer Umkehrung stehen kann. Außerdem werden Vorzeichen oft nicht genau beachtet, obwohl ein einziger Halbton aus C-Dur bereits c-Moll oder C übermäßig machen kann.


Übungsstrategie für Schule und Selbstlernen

Eine wirksame Übungsstrategie verbindet Sehen, Hören, Sprechen und Spielen. Lies zuerst die Akkordtöne, singe sie langsam, spiele sie auf einem Instrument und beschreibe anschließend ihre Funktion. Danach kannst Du denselben Akkord in einer anderen Lage, in einer anderen Tonart oder in einer kleinen Akkordfolge verwenden.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=YaTIfGCkNc4 |500|center}}


Kadenztraining mit Tonika, Subdominante und Dominante

Wenn Du eine Tonart festigen willst, beginne mit der Tonika, bewege Dich zur Subdominante, steigere die Spannung über die Dominante und kehre zur Tonika zurück. Dieses Bewegungsgefühl ist eine Grundlage vieler Lieder, Choräle und Begleitmodelle.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=HacsNvs-0pc |500|center}}


Akkordsymbole in der Praxis

Akkordsymbole helfen Dir, eine Melodie flexibel zu begleiten. Sie geben nicht jeden einzelnen Ton vor, sondern beschreiben die Harmonie. Dadurch kannst Du je nach Können einfache Grundstellungen, Umkehrungen, gebrochene Akkorde oder rhythmische Begleitmuster gestalten.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=nazHjOvxaiw |500|center}}


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Woraus besteht ein einfacher Dreiklang in Grundstellung? (Grundton Terz Quinte) (!Grundton Sekunde Quarte) (!Sekunde Quarte Sexte) (!Quinte Septime None)




Welcher Akkord besteht aus den Tönen c e g? (C-Dur) (!c-Moll) (!C vermindert) (!C übermäßig)




Welche Terzfolge bildet einen Dur-Dreiklang? (Große Terz dann kleine Terz) (!Kleine Terz dann große Terz) (!Kleine Terz dann kleine Terz) (!Große Terz dann große Terz)




Welche Terzfolge bildet einen Moll-Dreiklang? (Kleine Terz dann große Terz) (!Große Terz dann kleine Terz) (!Große Terz dann große Terz) (!Kleine Sekunde dann große Sekunde)




Was bezeichnet die erste Umkehrung eines Dreiklangs? (Die Terz liegt im Bass) (!Der Grundton liegt im Bass) (!Die Quinte fehlt) (!Die Septime liegt im Bass)




Welche Funktion hat die Dominante in einer einfachen Kadenz besonders häufig? (Sie erzeugt Spannung zur Tonika) (!Sie ersetzt immer die Melodie) (!Sie hebt die Tonart auf) (!Sie ist immer ein Mollakkord)




Welche Akkordfolge beschreibt eine einfache Kadenz in C-Dur? (C F G C) (!C D E F) (!A F D G) (!G F E D)




Was zeigt ein Akkordsymbol wie Am meistens an? (a-Moll) (!A-Dur) (!A vermindert) (!A ohne Terz)




Was ist ein Arpeggio? (Ein gebrochener Akkord) (!Ein einzelner langer Ton) (!Eine Pause am Taktende) (!Ein Wechsel der Taktart)




Warum sind Umkehrungen beim Begleiten nützlich? (Sie ermöglichen flüssige Stimmführung) (!Sie entfernen alle Vorzeichen) (!Sie machen jede Melodie einstimmig) (!Sie verhindern Rhythmus)





Memory

Grundton Namensgebender Ton eines Akkords
Terz Klangentscheidender Abstand für Dur oder Moll
Quinte Stabiler Rahmenton im Dreiklang
Tonika Klangliches Zentrum einer Tonart
Dominante Spannungsakkord mit Rückkehrwirkung
Arpeggio Nacheinander gespielte Akkordtöne





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
C-Dur c e g
c-Moll c es g
C vermindert c es ges
C übermäßig c e gis
G7 g h d f






Kreuzworträtsel

Dreiklang Wie heißt ein dreitöniger Akkord aus Grundton Terz und Quinte?
Tonika Wie heißt das klangliche Zentrum einer Tonart?
Dominante Welche Funktion strebt besonders deutlich zur Tonika zurück?
Terz Welches Intervall entscheidet bei einfachen Dreiklängen oft über Dur oder Moll?
Kadenz Wie heißt eine Akkordfolge die eine Tonart bestätigt?
Arpeggio Wie heißt ein nacheinander gespielter Akkord?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Dreiklang besteht aus Grundton,

und Quinte. Der Ton, nach dem ein Akkord benannt wird, heißt

. Bei einem Dur-Dreiklang liegt unten eine

Terz. Bei einem Moll-Dreiklang liegt unten eine

Terz. Die erste Stufe einer Tonart heißt

. Die vierte Stufe heißt

. Die fünfte Stufe heißt

. Eine Folge wie C-F-G-C nennt man einfache

. Wenn Akkordtöne nacheinander gespielt werden, entsteht ein

. Die erste Umkehrung entsteht, wenn die

im Bass liegt.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Akkordtagebuch: Notiere fünf Akkorde, die Du in einem Lied, einem Tutorial oder beim Üben findest, und schreibe jeweils die enthaltenen Töne dazu.
  2. C-Dur-Dreiklang: Spiele oder singe c-e-g nacheinander und gleichzeitig, beschreibe anschließend den Unterschied zwischen Melodie und Akkord.
  3. Dur und Moll vergleichen: Notiere C-Dur und c-Moll, markiere die unterschiedliche Terz und beschreibe die Klangwirkung mit eigenen Worten.
  4. Akkordsymbole sammeln: Suche in einem Songbook oder auf einem Arbeitsblatt zehn Akkordsymbole und sortiere sie nach Dur, Moll und Septakkord.


Standard

  1. Umkehrungen gestalten: Notiere einen C-Dur-, F-Dur- und G-Dur-Dreiklang jeweils in Grundstellung, erster Umkehrung und zweiter Umkehrung.
  2. Kadenz komponieren: Gestalte eine viertaktige Kadenz in C-Dur oder G-Dur und ergänze Akkordsymbole über den Noten.
  3. Begleitmuster entwickeln: Erfinde zu C, Am, F und G ein Begleitmuster mit gebrochenen Akkorden und spiele es in gleichmäßigem Puls.
  4. Hörvergleich aufnehmen: Nimm eine kurze Folge mit Dur-, Moll-, vermindertem und übermäßigem Dreiklang auf und erkläre die Unterschiede in einem Audiokommentar.


Schwer

  1. Stimmführung analysieren: Vergleiche zwei verschiedene vierstimmige Kadenzen und untersuche, welche Stimmen liegen bleiben, steigen oder fallen.
  2. Transposition anwenden: Übertrage eine I-IV-V-I-Folge von C-Dur nach D-Dur, F-Dur und G-Dur und prüfe die Vorzeichen sorgfältig.
  3. Liedbegleitung arrangieren: Wähle eine einfache Melodie und erstelle eine Begleitung mit Akkordsymbolen, Basslinie und rechter Hand.
  4. Erklärvideo produzieren: Erstelle ein kurzes Lernvideo, in dem Du Grundstellung, Umkehrung, Akkordsymbol und Kadenz an einem Instrument erklärst.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer Kadenz: Erkläre an einem selbst gewählten Lied, welche Akkorde als Tonika, Subdominante oder Dominante wirken könnten, und begründe Deine Entscheidung am Klang.
  2. Fehlerdiagnose Akkord: Du erhältst die Töne c-es-gis. Erkläre, warum dieser Klang nicht zu den vier einfachen Dreiklangstypen über c in Standardform passt, und schlage zwei sinnvolle Korrekturen vor.
  3. Umkehrung und Bass: Beschreibe, warum ein C-Dur-Akkord mit e im Bass anders wirkt als ein C-Dur-Akkord mit c im Bass, obwohl beide aus denselben Akkordtönen bestehen.
  4. Begleitung planen: Entwickle für eine ruhige Melodie ein passendes Akkordmuster und erkläre, warum Du gleichzeitig gespielte oder gebrochene Akkorde verwendest.
  5. Transposition begründen: Übertrage die Akkordfolge C-Am-F-G nach G-Dur und erkläre, welche Stufen erhalten bleiben und welche Akkordnamen sich ändern.
  6. Stimmführung bewerten: Vergleiche zwei Begleitungen derselben Kadenz und bewerte, welche sich flüssiger spielen oder singen lässt.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du einen Akkord sicher von einer einzelnen Melodie unterscheiden kannst. Du solltest Dreiklänge in Dur, Moll, verminderter und übermäßiger Form notieren, ihre Bestandteile benennen und einfache Akkordsymbole lesen können. Außerdem solltest Du eine Kadenz in einer Tonart gestalten, mindestens eine Umkehrung sinnvoll verwenden und erklären, wie Stimmführung eine Begleitung leichter spielbar oder singbar macht.

Ein überzeugender Lernnachweis kann aus einer kurzen schriftlichen Erklärung, einem selbst notierten Notenbeispiel, einer gespielten oder gesungenen Aufnahme und einer Reflexion bestehen. In der Reflexion erklärst Du, welche Akkorde Du gewählt hast, welche Funktionen sie erfüllen und wie Du Fehler bei Vorzeichen, Terzen oder Umkehrungen überprüft hast.




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Thüringen

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

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