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Gleiche und verschiedene Töne hören - Gehörbildung

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Gleiche und verschiedene Töne hören - Gehörbildung



Einleitung

Gleiche und verschiedene Töne hören ist eine grundlegende Fähigkeit der Gehörbildung. Du lernst dabei, mit Deinem Gehör bewusst zu erkennen, ob zwei Töne dieselbe Tonhöhe haben oder ob sie sich unterscheiden. Danach kannst Du genauer beschreiben, ob der zweite Ton höher oder tiefer ist und ob der Abstand klein oder groß wirkt. Dieser Abstand heißt in der Musiktheorie Intervall.

In diesem aiMOOC bedeutet gleich: Zwei Töne haben dieselbe Tonhöhe. Sie können trotzdem anders klingen, wenn sie leiser, lauter, kürzer, länger oder auf einem anderen Musikinstrument gespielt werden. Verschieden bedeutet: Die Tonhöhe ist anders. Für die Schule ist diese Unterscheidung besonders wichtig, weil sie Dir hilft, Melodien nachzusingen, einfache Tonfolgen zu notieren, Lieder sicherer zu lernen und beim gemeinsamen Musizieren genauer zuzuhören.

Vom Außenohr über das Mittelohr bis zum Innenohr: Hören beginnt mit Schwingungen.
Vom Außenohr über das Mittelohr bis zum Innenohr: Hören beginnt mit Schwingungen.


Was hörst Du, wenn Du einen Ton hörst?

Ein musikalischer Ton entsteht durch regelmäßige Schwingungen. Das Ohr nimmt diese Schwingungen auf, und das Gehirn verarbeitet sie als Höreindruck. Für die Gehörbildung sind vier Merkmale besonders wichtig:

  1. Tonhöhe: Ein Ton klingt hoch oder tief.
  2. Lautstärke: Ein Ton klingt laut oder leise.
  3. Tondauer: Ein Ton klingt kurz oder lang.
  4. Klangfarbe: Ein Ton klingt zum Beispiel wie Klavier, Flöte, Violine oder Stimme.

Wenn Du gleiche und verschiedene Töne unterscheiden möchtest, konzentrierst Du Dich zuerst nur auf die Tonhöhe. Das ist nicht immer leicht, weil Lautstärke, Rhythmus und Klangfarbe Dich ablenken können. Deshalb trainierst Du Schritt für Schritt.


Hörbeispiel: gleiche Tonhöhe

Decke die Noten zunächst ab, höre das Beispiel und entscheide: gleich oder verschieden?

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 c4 r2 \bar "|." }

Hier erklingen zwei Töne mit gleicher Tonhöhe. Das Intervall heißt Prime.


Hörbeispiel: verschiedene Tonhöhe nach oben

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d4 r2 \bar "|." }

Der zweite Ton ist höher als der erste. Du hörst eine Bewegung nach oben.


Hörbeispiel: verschiedene Tonhöhe nach unten

\relative c'' { \clef treble \time 4/4 d4 c4 r2 \bar "|." }

Der zweite Ton ist tiefer als der erste. Du hörst eine Bewegung nach unten.


Gleich ist nicht immer gleich

Im Alltag sagen Menschen manchmal: „Das klingt gleich.“ In der Musik musst Du genauer fragen: Was ist gleich? Die Tonhöhe? Die Lautstärke? Die Klangfarbe? Die Dauer? Für die Gehörbildung lernst Du, diese Merkmale voneinander zu trennen.


Gleiche Tonhöhe, andere Lautstärke

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4\p c4\f r2 \bar "|." }

Beide Töne haben dieselbe Tonhöhe. Der zweite Ton ist aber lauter. In einer Hörübung zur Tonhöhe lautet die Entscheidung deshalb: gleich.


Gleiche Tonhöhe, andere Dauer

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c2 c4 r4 \bar "|." }

Die Töne haben dieselbe Tonhöhe, aber unterschiedliche Dauer. Auch hier ist die Tonhöhe gleich.


Gleiche Tonhöhe, andere Klangfarbe

\relative c' { \set Staff.midiInstrument = "flute" \clef treble \time 4/4 c2 r2 \bar "|." }
\relative c' { \set Staff.midiInstrument = "violin" \clef treble \time 4/4 c2 r2 \bar "|." }

Beide Beispiele enthalten dieselbe Tonhöhe. Trotzdem kann der Klang unterschiedlich wirken, weil die Klangfarbe anders ist. Genaues Hören bedeutet: Du hörst nicht nur, dass etwas anders klingt, sondern Du beschreibst, wodurch es anders klingt.


Der erste Schritt: gleich oder verschieden

Beim Vergleich zweier Töne kannst Du immer mit drei Fragen arbeiten:

  1. Hörstrategie: Klingen die beiden Töne in der Tonhöhe gleich?
  2. Hörrichtung: Wenn sie verschieden sind, geht der zweite Ton nach oben oder nach unten?
  3. Intervallgröße: Ist der Abstand klein, mittel oder groß?

Diese Reihenfolge hilft, weil Du nicht sofort den Namen des Intervalls kennen musst. Zuerst reicht eine klare Entscheidung: gleich oder verschieden.


Übungsreihe A: Tonhöhen vergleichen

A1: gleich oder verschieden?

\relative c' { \clef treble \time 4/4 e4 e4 r2 \bar "|." }

A2: gleich oder verschieden?

\relative c' { \clef treble \time 4/4 e4 f4 r2 \bar "|." }

A3: gleich oder verschieden?

\relative c' { \clef treble \time 4/4 g4 e4 r2 \bar "|." }

A4: gleich oder verschieden?

\relative c' { \clef treble \time 4/4 a4 a4 r2 \bar "|." }

A5: gleich oder verschieden?

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 g'4 r2 \bar "|." }

Lösungsidee: A1 gleich, A2 verschieden nach oben, A3 verschieden nach unten, A4 gleich, A5 verschieden nach oben mit größerem Abstand.


Übungsreihe B: gleiche Töne in kleinen Melodien finden

Höre jedes Beispiel mehrmals. Klatsche nur dann einmal, wenn zwei benachbarte Töne gleich sind.

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d e e | f e d c \bar "|." }
\relative c' { \clef treble \time 4/4 g4 g a g | e4 e d2 \bar "|." }
\relative c'' { \clef treble \time 4/4 c4 b a g | f g g2 \bar "|." }

Diese Übung trainiert Dein auditives Gedächtnis. Du musst Dir den gerade gehörten Ton kurz merken und ihn mit dem nächsten vergleichen.


Höher und tiefer hören

Wenn zwei Töne verschieden sind, ist die nächste Frage: Geht die Melodie nach oben oder nach unten? Das nennt man Hörrichtung. Im Musikunterricht kannst Du diese Bewegung mit der Hand zeigen: nach oben, nach unten oder auf gleicher Höhe.


Hörbeispiele zur Richtung

Nach oben in kleinen Schritten

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d e f | g2 r2 \bar "|." }

Nach unten in kleinen Schritten

\relative c'' { \clef treble \time 4/4 g4 f e d | c2 r2 \bar "|." }

Auf und ab

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 e d f | e g f2 \bar "|." }

Eine gute Übung ist: Schließe die Augen und zeichne die Tonbewegung mit dem Finger in die Luft. Danach vergleichst Du Deine Bewegung mit der Notation.


Video: Höher, tiefer, gleich hören

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=PvjEADSvnkE |500|center}}


Intervalle als Tonabstände

Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen. Töne können nacheinander erklingen, dann spricht man von einem melodischen Intervall. Sie können auch gleichzeitig erklingen, dann spricht man von einem harmonischen Intervall. Für den Einstieg in die Gehörbildung hörst Du meistens melodische Intervalle, weil Du die Richtung besser erkennen kannst.

Intervallabstände auf einer Klaviatur.
Intervallabstände auf einer Klaviatur.


Wichtige Intervalle zum Hören

Prime: gleiche Tonhöhe

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 c4 c4 c4 \bar "|." }

Sekunde: Schritt zum Nachbarton

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d4 c4 d4 \bar "|." }

Kleine Terz: enger Sprung

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 ees4 c4 ees4 \bar "|." }

Große Terz: heller Sprung

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 e4 c4 e4 \bar "|." }

Quarte: deutlicher Sprung

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 f4 c4 f4 \bar "|." }

Quinte: weiter und stabiler Sprung

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 g'4 c,4 g'4 \bar "|." }

Oktave: gleicher Tonname in anderer Lage

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 c'4 c,4 c'4 \bar "|." }


Intervallpaare vergleichen

Höre zuerst nur. Entscheide dann, welches Intervall kleiner und welches größer ist.

Paar 1

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d4 r2 \bar "|." }
\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 g'4 r2 \bar "|." }

Paar 2

\relative c' { \clef treble \time 4/4 e4 e4 r2 \bar "|." }
\relative c' { \clef treble \time 4/4 e4 f4 r2 \bar "|." }

Paar 3

\relative c' { \clef treble \time 4/4 d4 f4 r2 \bar "|." }
\relative c' { \clef treble \time 4/4 d4 a'4 r2 \bar "|." }

Das Vergleichen ist oft leichter als das Benennen. Erst wenn Du Unterschiede sicher hörst, lohnt sich das genaue Benennen der Intervalle.


Video: Intervalle hören und erkennen

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=eLguEGsOGvs |500|center}}


Hören mit Stimme und Bewegung

Die Stimme ist das wichtigste Werkzeug der Gehörbildung, weil Du gehörte Töne aktiv nachbildest. Wenn Du einen Ton nachsingst, prüfst Du, ob Du ihn innerlich richtig gespeichert hast. Bewegung hilft zusätzlich: Du kannst gleiche Töne auf gleicher Handhöhe zeigen, höhere Töne mit einer Bewegung nach oben und tiefere Töne mit einer Bewegung nach unten.


Nachsingen: Ruf und Antwort

Ruf 1

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d4 e4 r4 | c4 d4 e4 r4 \bar "|." }

Ruf 2

\relative c' { \clef treble \time 4/4 g4 e4 d4 r4 | g4 e4 d4 r4 \bar "|." }

Ruf 3

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 c4 d4 d4 | e4 e4 r2 \bar "|." }

Arbeite so: Höre den Ruf, singe ihn nach und markiere anschließend, welche Töne gleich waren.


Relative Solmisation als Hörhilfe

Bei der relativen Solmisation werden Tonstufen mit Silben wie do, re, mi, fa, so, la und ti gesungen. Das kann Dir helfen, Tonabstände zu merken, weil jede Stufe eine Funktion in der Tonleiter bekommt.

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d4 e4 f4 | g2 g2 \bar "|." } \addlyrics { do re mi fa so so }
\relative c' { \clef treble \time 4/4 g4 f4 e4 d4 | c2 c2 \bar "|." } \addlyrics { so fa mi re do do }


Video: Töne mit Solmisation erkennen

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=2ENTKPHwsbs |500|center}}


Typische Hörfehler vermeiden

Viele Anfängerinnen und Anfänger verwechseln verschiedene musikalische Merkmale. Das ist normal. Du kannst Deine Wahrnehmung verbessern, wenn Du gezielt auf die richtige Frage achtest.

Hörsituation Häufiger Fehler Bessere Hörfrage
Ein Ton ist lauter als der andere. Man denkt, der lautere Ton sei automatisch höher. Hat sich die Tonhöhe wirklich verändert?
Ein Ton dauert länger. Man denkt, der lange Ton sei wichtiger oder höher. Ist der lange Ton in der Tonhöhe gleich oder verschieden?
Ein anderer Klang erklingt. Man verwechselt Klangfarbe mit Tonhöhe. Klingt nur das Instrument anders oder auch die Tonhöhe?
Zwei Töne folgen schnell aufeinander. Man hört nur den Rhythmus. Kann ich den ersten Ton innerlich festhalten?


Kontrollbeispiel: Was verändert sich?

Nur die Tonhöhe verändert sich.

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d4 r2 \bar "|." }

Nur die Dauer verändert sich.

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c2 c4 r4 \bar "|." }

Tonhöhe und Richtung verändern sich.

\relative c'' { \clef treble \time 4/4 g4 e4 r2 \bar "|." }


Vom Einzelton zur Melodie

Eine Melodie besteht aus mehreren Tönen. Wenn Du gleiche und verschiedene Töne sicher erkennst, kannst Du auch Melodien besser verstehen. Du hörst dann, wo ein Ton wiederholt wird, wo die Melodie steigt, wo sie fällt und wo ein Sprung vorkommt.


Melodiemuster 1: Wiederholung und Schritt

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 c4 d4 e4 | d4 c4 r2 \bar "|." }

Frage Dich: Wo kommen gleiche Töne direkt hintereinander vor? Wo bewegt sich die Melodie schrittweise?


Melodiemuster 2: Schritt und Sprung

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d4 e4 g4 | e4 d4 c2 \bar "|." }

Hier hörst Du zuerst kleine Schritte und dann einen größeren Sprung. So entsteht ein deutliches melodisches Profil.


Melodiemuster 3: Frage und Antwort

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d4 e2 | e4 d4 c2 \bar "|." }

Die erste Hälfte steigt, die zweite Hälfte führt zurück. Solche Muster helfen Dir, musikalische Form mit dem Gehör zu erkennen.


Harmonisches Hören: Zwei Töne gleichzeitig

Wenn zwei Töne gleichzeitig erklingen, hörst Du ein harmonisches Intervall. Das ist schwieriger, weil Du beide Töne auseinanderhalten musst. Für den Anfang reicht es, den Gesamteindruck zu vergleichen: klingt es eng, weit, ruhig, gespannt oder offen?

Intervalle und Akkordabstände auf einer Klaviatur.
Intervalle und Akkordabstände auf einer Klaviatur.


Harmonische Beispiele

Gleicher Ton verdoppelt

\relative c' { \clef treble \time 4/4 <c c'>2 r2 \bar "|." }

Terzklang

\relative c' { \clef treble \time 4/4 <c e>2 r2 \bar "|." }

Quintklang

\relative c' { \clef treble \time 4/4 <c g'>2 r2 \bar "|." }

Oktavklang

\relative c' { \clef treble \time 4/4 <c c'>2 r2 \bar "|." }

Beim harmonischen Hören darfst Du erst beschreiben, bevor Du benennst. Gute Beschreibungen sind zum Beispiel: eng, weit, ruhig, hell, dunkel, offen oder gespannt.


Trainingsplan für die Schule

Ein sinnvoller Trainingsplan beginnt mit einfachen Entscheidungen und wird langsam genauer. Jede Stufe kann im Musikunterricht, in der Musikschule oder zu Hause geübt werden.

Stufe Ziel Beispielaufgabe
Stufe 1 Gleich oder verschieden hören Zwei Töne vergleichen und Handzeichen geben
Stufe 2 Höher oder tiefer hören Tonbewegung mit der Hand anzeigen
Stufe 3 Kleine und große Abstände unterscheiden Sekunde, Terz und Quinte vergleichen
Stufe 4 Tonfolgen merken Drei- bis fünftönige Muster nachsingen
Stufe 5 Hörbares notieren Ein einfaches Muster mit Pfeilen oder Noten festhalten


Kurzes tägliches Training

  1. Aufwärmen: Singe einen bequemen Ton und halte ihn ruhig.
  2. Vergleichshören: Höre zwei Töne und entscheide gleich oder verschieden.
  3. Richtungshören: Zeige mit der Hand höher, tiefer oder gleich.
  4. Nachsingen: Singe kurze Muster nach.
  5. Reflexion: Beschreibe, was leicht und was schwierig war.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet gleich in diesem Kurs hauptsächlich? (Die Töne haben dieselbe Tonhöhe) (!Die Töne sind immer gleich laut) (!Die Töne werden immer gleich lang gespielt) (!Die Töne haben immer dieselbe Klangfarbe)




Was hörst Du, wenn der zweite Ton höher klingt als der erste? (Eine Bewegung nach oben) (!Eine Bewegung nach unten) (!Keine Veränderung der Tonhöhe) (!Nur eine Veränderung der Lautstärke)




Wie heißt der Abstand zwischen zwei Tönen in der Musik? (Intervall) (!Rhythmus) (!Tempo) (!Taktart)




Wie heißt das Intervall zwischen zwei Tönen gleicher Tonhöhe? (Prime) (!Terz) (!Quinte) (!Oktave)




Welche Frage hilft zuerst beim Vergleichen zweier Töne? (Klingen die Töne in der Tonhöhe gleich oder verschieden) (!Welche Farbe haben die Noten) (!Wie heißt der Komponist) (!Wie schnell ist das Musikstück insgesamt)




Was kann Dich beim Hören der Tonhöhe ablenken? (Lautstärke und Klangfarbe) (!Die Sitzordnung im Klassenraum) (!Die Seitenzahl im Heft) (!Die Farbe des Notenpapiers)




Was ist eine gute Bewegung für einen höheren zweiten Ton? (Die Hand bewegt sich nach oben) (!Die Hand bleibt immer auf dem Tisch) (!Die Hand bewegt sich nach links) (!Die Hand wird zur Faust)




Was trainierst Du, wenn Du einen gehörten Ton kurz im Kopf behältst? (Auditives Gedächtnis) (!Schreibgeschwindigkeit) (!Körpergröße) (!Instrumentenbau)




Was ist beim Nachsingen eines Tonmusters besonders wichtig? (Du hörst innerlich voraus und kontrollierst Deine Stimme) (!Du singst möglichst laut) (!Du ignorierst den Anfangston) (!Du sprichst die Notennamen rückwärts)




Welche Aussage passt zur Gehörbildung? (Sie hilft, musikalische Unterschiede bewusst wahrzunehmen) (!Sie ersetzt jedes Musikinstrument) (!Sie macht Notenlesen überflüssig) (!Sie verhindert gemeinsames Singen)





Memory

Tonhöhe hoch oder tief
Prime gleicher Ton
Sekunde Schritt zum Nachbarton
Terz kleiner Sprung
Quinte stabiler weiter Abstand
Oktave gleicher Tonname in anderer Lage
Klangfarbe Art des Klangs





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
gleich zwei Töne mit derselben Tonhöhe
höher der zweite Ton liegt über dem ersten
tiefer der zweite Ton liegt unter dem ersten
Schritt kleiner Abstand zum Nachbarton
Sprung größerer Abstand zwischen zwei Tönen
nachsingen gehörte Töne mit der Stimme wiederholen






Kreuzworträtsel

Prime Wie heißt der Abstand zwischen zwei gleichen Tönen?
Sekunde Wie heißt ein kleiner Schritt zum Nachbarton?
Terz Wie heißt ein kleiner Sprung mit drei Tonstufen?
Quinte Wie heißt ein stabil wirkender weiter Abstand?
Oktave Wie heißt der gleiche Tonname in anderer Lage?
Klangfarbe Wie heißt die Eigenschaft, an der man Instrumente unterscheiden kann?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

In der Gehörbildung lernst Du, musikalische Unterschiede bewusst zu

. Zwei Töne sind in diesem Kurs gleich, wenn sie dieselbe

haben. Wenn der zweite Ton höher klingt, bewegt sich die Melodie nach

. Wenn der zweite Ton tiefer klingt, bewegt sich die Melodie nach

. Der Abstand zwischen zwei Tönen heißt

. Zwei gleiche Töne bilden die

. Ein kleiner Schritt zum Nachbarton heißt

. Beim Nachsingen prüfst Du, ob Du den Ton innerlich richtig

hast. Lautstärke, Dauer und Klangfarbe können vom Hören der Tonhöhe

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Hörtagebuch: Höre an einem Tag fünf verschiedene Alltagsklänge und notiere, ob sie eher hoch oder tief wirken.
  2. Handzeichen: Erfinde drei klare Handzeichen für gleich, höher und tiefer und teste sie mit einer Partnerin oder einem Partner.
  3. Stimmübung: Singe einen Ton, wiederhole ihn und bitte eine andere Person zu entscheiden, ob die Tonhöhe gleich geblieben ist.
  4. Klangsuche: Suche im Klassenraum drei Gegenstände, mit denen Du hohe und tiefe Klänge erzeugen kannst.


Standard

  1. Hörquiz: Erstelle ein Quiz mit zehn Tonpaaren. Verwende gleiche Töne, höhere zweite Töne und tiefere zweite Töne.
  2. Melodieprofil: Zeichne zu einer kurzen Melodie eine Linie, die steigt, fällt oder gleich bleibt.
  3. Partnertraining: Spiele oder singe einer Partnerin oder einem Partner kurze Tonpaare vor und dokumentiere, welche Entscheidungen leicht oder schwierig waren.
  4. Solmisation: Übe eine kurze Tonfolge mit do, re und mi und erkläre, wie Dir die Silben beim Hören helfen.


Schwer

  1. Intervallvergleich: Erstelle eine Tabelle mit Prime, Sekunde, Terz, Quinte und Oktave und beschreibe zu jedem Intervall den Höreindruck.
  2. Unterrichtsmaterial: Entwickle ein Arbeitsblatt für eine jüngere Lerngruppe, mit dem sie gleiche und verschiedene Töne erkennen kann.
  3. Fehleranalyse: Sammle typische Verwechslungen beim Hören und schreibe zu jeder Verwechslung eine passende Gegenübung.
  4. Komposition: Komponiere eine kurze Melodie, in der Wiederholung, Schritt und Sprung deutlich vorkommen, und erkläre Deine Entscheidungen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Hörbegründung: Du hörst drei Tonpaare. Beschreibe nicht nur Deine Entscheidung, sondern begründe, woran Du gleich, höher oder tiefer erkannt hast.
  2. Transferaufgabe: Erkläre, warum ein lauterer Ton nicht automatisch ein höherer Ton ist, und finde ein eigenes Beispiel.
  3. Melodieanalyse: Höre eine kurze Melodie und markiere, an welchen Stellen Töne wiederholt werden, die Melodie steigt oder fällt.
  4. Unterrichtsplanung: Entwirf eine fünfminütige Übung für eine Klasse, in der alle Lernenden gleiche und verschiedene Töne aktiv trainieren.
  5. Reflexion: Vergleiche das Hören einzelner Töne mit dem Hören einer Melodie und erkläre, warum das auditive Gedächtnis dabei wichtiger wird.




Lernnachweis

Für einen guten Lernnachweis zu diesem Thema zeigst Du, dass Du Tonhöhen bewusst vergleichen und Deine Höreindrücke verständlich beschreiben kannst.

  1. Hörentscheidung: Du kannst bei Tonpaaren sicher zwischen gleich und verschieden unterscheiden.
  2. Hörrichtung: Du kannst angeben, ob ein zweiter Ton höher oder tiefer ist.
  3. Fachsprache: Du verwendest Begriffe wie Tonhöhe, Intervall, Prime, Sekunde, Terz, Quinte, Oktave, Klangfarbe und Lautstärke passend.
  4. Nachsingen: Du kannst kurze Tonmuster nachsingen und Deine Stimme kontrollieren.
  5. Reflexion: Du erkennst, wann Lautstärke, Dauer oder Klangfarbe Dich vom Hören der Tonhöhe ablenken.
  6. Transfer: Du kannst eigene Übungen entwickeln, mit denen andere Lernende ihr Gehör trainieren.




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