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Daten miteinander vergleichen - Statistik

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Version vom 4. Juli 2026, 08:36 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
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Daten miteinander vergleichen - Statistik




Einleitung

Daten miteinander vergleichen bedeutet, aus mehreren Datensätzen begründete Aussagen abzuleiten: Welche Gruppe hat höhere Werte? Wo liegen die Werte typischerweise? Wie stark streuen sie? Gibt es Ausreißer? Und welcher Vergleich ist fair? In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du statistische Vergleiche planst, Diagramme liest, Lagemaße und Streuungsmaße berechnest und Ergebnisse verständlich formulierst.

Der Schwerpunkt liegt auf der deskriptiven Statistik. Sie beschreibt vorhandene Daten, ohne sofort allgemeine Aussagen über eine größere Grundgesamtheit zu beweisen. Du arbeitest mit Beispielen aus Schule, Alltag, Sport, Umwelt, Medien und Wirtschaft. Ziel ist nicht nur Rechnen, sondern datenkundiges Denken: Du sollst erkennen, welche Kennzahl zu welcher Fragestellung passt und wo Vergleiche irreführend werden können.

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Warum Daten verglichen werden

Daten entstehen überall: bei Messungen von Temperatur, bei Umfragen, bei Lernstandserhebungen, beim Sporttraining, in der Wirtschaft, in der Medizin oder in sozialen Medien. Ein einzelner Wert sagt oft wenig aus. Erst der Vergleich macht Muster sichtbar. Wenn zwei Klassen denselben Test schreiben, reicht es nicht, nur die beste Note zu betrachten. Sinnvoller ist ein Vergleich von Mittelwert, Median, Spannweite, Quartilen und der Form der Verteilung.

Ein guter statistischer Vergleich beantwortet immer eine klare Frage. Beispiele sind: Welche Klasse hat insgesamt besser abgeschnitten? Welche Gruppe ist ausgeglichener? Hat sich eine Leistung im Laufe der Zeit verändert? Gibt es extreme Werte, die das Ergebnis verzerren? Welche Darstellung macht den Unterschied sichtbar, ohne ihn zu übertreiben?

Merke: Ein Vergleich ist nur so gut wie die Daten, die Fragestellung und die gewählte Methode.


Beispiel aus dem Schulalltag

Zwei Gruppen schreiben einen kurzen Test. Gruppe A erreicht die Punktzahlen 4, 5, 6, 6, 7, 8, 9. Gruppe B erreicht 2, 3, 6, 6, 6, 10, 12. Beide Gruppen haben denselben Median von 6. Trotzdem unterscheiden sie sich deutlich: Gruppe B hat eine größere Spannweite, weil die Werte weiter auseinanderliegen. Der Vergleich zeigt also: Die typische Mitte kann gleich sein, während die Streuung unterschiedlich ist.

Wenn Du nur eine Kennzahl verwendest, übersiehst Du leicht wichtige Informationen. Deshalb kombiniert man beim Vergleichen häufig mehrere Kennzahlen und Diagramme.


Grundbegriffe der Statistik


Datensatz, Merkmal und Wert

Ein Datensatz besteht aus mehreren Beobachtungen. Jede Beobachtung enthält einen oder mehrere Werte. Ein Merkmal ist die Eigenschaft, die untersucht wird, zum Beispiel Körpergröße, Alter, Punktzahl, Lieblingsfach oder tägliche Bildschirmzeit. Ein Merkmalswert ist der konkrete Wert dieses Merkmals, zum Beispiel 160 cm, 13 Jahre oder 8 Punkte.

Beim Vergleichen musst Du zuerst prüfen, ob die Daten überhaupt vergleichbar sind. Punktzahlen lassen sich nur fair vergleichen, wenn die maximale Punktzahl gleich ist oder wenn Du sie in Prozentwerte umrechnest. Temperaturen müssen in derselben Einheit angegeben sein. Umfragen müssen ähnlich gestellt werden, damit Antworten nicht durch die Frageformulierung verzerrt werden.


Quantitative und qualitative Daten

Quantitative Daten sind Zahlenwerte, mit denen sinnvoll gerechnet werden kann. Beispiele sind Messwerte, Preise, Zeiten, Gewichte oder Punktzahlen. Qualitative Daten beschreiben Kategorien, zum Beispiel Lieblingsfarbe, Schulform oder Verkehrsmittel. Qualitative Daten kannst Du mit Häufigkeiten vergleichen. Quantitative Daten kannst Du zusätzlich mit Mittelwert, Median, Standardabweichung oder Boxplots untersuchen.


Absolute und relative Häufigkeit

Die absolute Häufigkeit gibt an, wie oft ein Wert oder eine Kategorie vorkommt. Die relative Häufigkeit setzt diese Anzahl ins Verhältnis zur Gesamtzahl. Wenn 8 von 20 Lernenden mit dem Fahrrad kommen, beträgt die relative Häufigkeit 8/20 = 0,4 = 40 Prozent. Relative Häufigkeiten sind besonders wichtig, wenn Gruppen unterschiedlich groß sind. 8 Fahrradfahrende in einer Klasse mit 20 Lernenden bedeuten etwas anderes als 8 Fahrradfahrende in einer Klasse mit 32 Lernenden.


Lagemaße: Wo liegt die Mitte?

Lagemaße beschreiben die typische Lage eines Datensatzes. Sie helfen Dir, die Mitte oder den typischen Wert einer Verteilung zu bestimmen. Die wichtigsten Lagemaße beim Vergleichen sind arithmetisches Mittel, Median und Modalwert.


Arithmetisches Mittel

Das arithmetische Mittel wird oft einfach Mittelwert oder Durchschnitt genannt. Du addierst alle Werte und teilst die Summe durch die Anzahl der Werte.

x¯=x1+x2+...+xnn

Beispiel: Die Werte 4, 5, 6, 7, 8 haben die Summe 30. Bei fünf Werten ist das arithmetische Mittel 30 : 5 = 6. Das arithmetische Mittel nutzt alle Werte und ist deshalb sehr informativ. Es reagiert aber empfindlich auf Ausreißer. Wenn statt 8 plötzlich 80 in der Liste steht, steigt der Mittelwert stark an, obwohl die meisten Werte unverändert sind.


Median

Der Median ist der mittlere Wert eines geordneten Datensatzes. Dazu sortierst Du die Werte der Größe nach. Bei einer ungeraden Anzahl von Werten liegt der Median genau in der Mitte. Bei einer geraden Anzahl wird meist der Durchschnitt der beiden mittleren Werte gebildet.

Der Median ist besonders nützlich, wenn ein Datensatz Ausreißer enthält. Bei Einkommen, Mietpreisen oder Wartezeiten kann der Median oft aussagekräftiger sein als der Mittelwert, weil einzelne extrem hohe Werte die Mitte weniger verzerren.


Modalwert

Der Modalwert ist der Wert, der am häufigsten vorkommt. Bei qualitativen Daten ist er oft besonders hilfreich. Wenn Du zum Beispiel Verkehrsmittel zur Schule vergleichst, ist das häufigste Verkehrsmittel der Modalwert. Bei quantitativen Daten kann es keinen, einen oder mehrere Modalwerte geben.


Streuungsmaße: Wie unterschiedlich sind die Daten?

Streuungsmaße beschreiben, wie stark Werte auseinanderliegen. Zwei Gruppen können denselben Mittelwert haben, aber völlig unterschiedlich verteilt sein. Deshalb brauchst Du beim Vergleichen neben der Mitte immer auch Informationen zur Streuung.


Spannweite

Die Spannweite ist die Differenz zwischen dem größten und dem kleinsten Wert.

R=xmaxxmin

Beispiel: Bei den Werten 3, 5, 6, 9, 14 ist die Spannweite 14 - 3 = 11. Die Spannweite ist leicht zu berechnen, aber empfindlich gegenüber Ausreißern, weil sie nur Minimum und Maximum betrachtet.


Quartile und Interquartilsabstand

Quartile teilen einen geordneten Datensatz in vier Teile. Das untere Quartil beschreibt ungefähr die Grenze, unter der die unteren 25 Prozent der Werte liegen. Der Median ist das zweite Quartil. Das obere Quartil beschreibt ungefähr die Grenze, unter der die unteren 75 Prozent der Werte liegen. Der Interquartilsabstand ist die Differenz zwischen oberem und unterem Quartil. Er beschreibt die Streuung der mittleren 50 Prozent der Daten.

Der Interquartilsabstand ist beim Vergleichen hilfreich, weil er weniger durch einzelne extreme Werte beeinflusst wird als die Spannweite.


Varianz und Standardabweichung

Die Varianz und die Standardabweichung messen, wie stark die Werte um den Mittelwert streuen. Die Standardabweichung hat dieselbe Einheit wie die Daten und ist daher leichter zu interpretieren als die Varianz. Eine kleine Standardabweichung bedeutet, dass die Werte nah am Mittelwert liegen. Eine große Standardabweichung bedeutet, dass die Werte stärker verteilt sind.

Für den Schulvergleich reicht häufig eine qualitative Deutung: Je größer die Streuung, desto unterschiedlicher sind die Werte. Für anspruchsvollere Analysen kannst Du die Standardabweichung berechnen und Gruppen dadurch präziser vergleichen.


Diagramme zum Vergleichen

Diagramme machen Unterschiede sichtbar. Sie können aber auch täuschen, wenn Achsen abgeschnitten, Maßstäbe verändert oder Daten unvollständig dargestellt werden. Ein guter statistischer Vergleich prüft daher immer, ob ein Diagramm korrekt und fair gestaltet ist.


Säulendiagramm und Balkendiagramm

Ein Säulendiagramm oder Balkendiagramm eignet sich gut für Häufigkeiten und Kategorien. Du kannst damit zum Beispiel vergleichen, wie viele Lernende verschiedene Verkehrsmittel nutzen. Wichtig ist, dass die Achse sinnvoll beschriftet ist und die Skala nicht manipuliert wird.


Histogramm

Ein Histogramm zeigt die Verteilung quantitativer Daten in Klassen. Es eignet sich besonders, wenn viele Werte vorliegen. Damit kannst Du erkennen, ob Werte gleichmäßig verteilt sind, ob es Häufungen gibt oder ob die Verteilung schief ist.


Boxplot

Ein Boxplot ist besonders nützlich, um mehrere Datensätze miteinander zu vergleichen. Er zeigt Minimum, unteres Quartil, Median, oberes Quartil und Maximum. Dadurch erkennst Du auf einen Blick, wo die Mitte liegt, wie breit die mittleren 50 Prozent streuen und ob die Gesamtspannweite groß ist.

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Streudiagramm

Ein Streudiagramm zeigt Wertepaare zweier Merkmale. Es eignet sich, wenn Du Zusammenhänge untersuchen willst, zum Beispiel Lernzeit und Testergebnis oder Körpergröße und Schuhgröße. Eine aufsteigende Punktwolke deutet auf eine positive Korrelation hin, eine fallende Punktwolke auf eine negative Korrelation. Wichtig ist: Eine Korrelation beweist noch keine Kausalität.


Vorgehen beim statistischen Vergleich


Schritt 1: Fragestellung klären

Am Anfang steht eine genaue Frage. Nicht jede Frage braucht dieselbe Methode. Wenn Du wissen möchtest, welche Klasse im Durchschnitt mehr Punkte erreicht hat, vergleichst Du die Mittelwerte. Wenn Du wissen möchtest, welche Klasse gleichmäßiger abgeschnitten hat, betrachtest Du Streuung, Spannweite, Interquartilsabstand oder Boxplots. Wenn Du wissen möchtest, ob zwei Merkmale zusammenhängen, nutzt Du ein Streudiagramm.


Schritt 2: Daten prüfen

Vor dem Rechnen prüfst Du, ob die Daten vollständig, vergleichbar und plausibel sind. Fehlen Werte? Sind Einheiten einheitlich? Gibt es Eingabefehler? Wurden die Daten auf gleiche Weise erhoben? Eine Statistik kann mathematisch korrekt und trotzdem inhaltlich problematisch sein, wenn die Datengrundlage ungeeignet ist.


Schritt 3: Kennzahlen berechnen

Berechne nicht wahllos viele Kennzahlen, sondern wähle passende Kennzahlen aus. Bei symmetrischen Daten ohne starke Ausreißer ist der Mittelwert oft gut geeignet. Bei schiefen Daten oder Ausreißern ist der Median häufig robuster. Für Streuung nutzt Du je nach Niveau Spannweite, Interquartilsabstand oder Standardabweichung.


Schritt 4: Diagramm auswählen

Die Diagrammwahl hängt vom Datentyp ab. Kategorien vergleichst Du mit Säulen- oder Balkendiagrammen. Verteilungen vergleichst Du mit Histogrammen oder Boxplots. Zusammenhänge zwischen zwei quantitativen Merkmalen zeigst Du im Streudiagramm. Achte auf Achsenbeschriftungen, Einheiten und gleiche Skalen.


Schritt 5: Ergebnis formulieren

Ein gutes Ergebnis nennt nicht nur Zahlen, sondern erklärt ihre Bedeutung. Statt „Gruppe A hat 7 und Gruppe B hat 6“ formulierst Du: „Gruppe A hat einen höheren Mittelwert, aber Gruppe B zeigt eine größere Spannweite. Daher ist Gruppe A im Durchschnitt stärker, während die Leistungen in Gruppe B uneinheitlicher sind.“ Eine gute Interpretation nennt außerdem Grenzen der Aussage.


Typische Fehler beim Vergleichen


Unterschiedliche Gruppengrößen ignorieren

Wenn Gruppen unterschiedlich groß sind, können absolute Zahlen täuschen. Bei 12 von 20 Lernenden sind 60 Prozent betroffen. Bei 12 von 40 Lernenden sind es nur 30 Prozent. Deshalb solltest Du bei unterschiedlich großen Gruppen oft relative Häufigkeiten verwenden.


Ausreißer nicht beachten

Ein Ausreißer kann den Mittelwert stark verändern. Deshalb solltest Du prüfen, ob extreme Werte echte Beobachtungen, Messfehler oder Sonderfälle sind. Echte Ausreißer dürfen nicht einfach gelöscht werden. Sie müssen erklärt und bei der Interpretation berücksichtigt werden.


Diagramme unkritisch lesen

Diagramme können durch abgeschnittene Achsen, ungleiche Klassenbreiten, fehlende Beschriftungen oder unpassende Farben verzerren. Beim Vergleichen fragst Du deshalb immer: Beginnt die Achse bei einem sinnvollen Wert? Sind die Gruppen gleich skaliert? Werden absolute oder relative Zahlen gezeigt? Welche Daten fehlen?


Korrelation mit Kausalität verwechseln

Wenn zwei Merkmale zusammen auftreten, heißt das nicht automatisch, dass das eine das andere verursacht. Eine Korrelation kann durch Zufall, eine dritte Einflussgröße oder eine indirekte Beziehung entstehen. Für eine begründete Ursachenaussage brauchst Du zusätzliche Argumente, Experimente oder fachliches Wissen.


Beispielanalyse: Zwei Datensätze vergleichen

Du vergleichst die täglichen Lernzeiten zweier Gruppen in Minuten.

Gruppe A: 20, 25, 30, 30, 35, 40, 45

Gruppe B: 10, 15, 30, 30, 30, 55, 60

Beide Gruppen haben den Median 30. Gruppe A ist gleichmäßiger, weil ihre Werte näher zusammenliegen. Gruppe B enthält sehr niedrige und sehr hohe Werte. Die Spannweite beträgt bei Gruppe A 45 - 20 = 25 Minuten, bei Gruppe B 60 - 10 = 50 Minuten. Ein sinnvoller Vergleich lautet: Die typische Lernzeit ist in beiden Gruppen ähnlich, aber Gruppe B ist deutlich uneinheitlicher.


Deutungssätze für statistische Vergleiche

Gute Statistik braucht klare Sprache. Die folgenden Formulierungen helfen Dir beim Schreiben:

  1. Mittelwert vergleichen: Der Mittelwert von Gruppe A ist höher als der Mittelwert von Gruppe B; das spricht für einen höheren durchschnittlichen Wert in Gruppe A.
  2. Median vergleichen: Der Median ist in beiden Gruppen gleich; die typische Mitte unterscheidet sich daher kaum.
  3. Streuung vergleichen: Die Werte von Gruppe B streuen stärker; die Gruppe ist uneinheitlicher.
  4. Boxplot auswerten: Die Box von Gruppe A ist schmaler; die mittleren 50 Prozent der Werte liegen enger zusammen.
  5. Ausreißer beurteilen: Der Ausreißer beeinflusst vor allem den Mittelwert; der Median bleibt stabiler.
  6. Zusammenhang beschreiben: Die Punktwolke steigt tendenziell an; es gibt einen positiven Zusammenhang, aber keinen sicheren Beweis für eine Ursache.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Kennzahl beschreibt den Durchschnitt aller Werte? (Arithmetisches Mittel) (!Spannweite) (!Modalwert) (!Maximum)




Welche Kennzahl ist bei Ausreißern oft robuster als der Mittelwert? (Median) (!Maximum) (!Minimum) (!Säulenhöhe)




Was beschreibt die Spannweite? (Differenz zwischen größtem und kleinstem Wert) (!Summe aller Werte) (!Häufigster Wert) (!Mitte eines geordneten Datensatzes)




Welches Diagramm eignet sich besonders gut zum Vergleichen mehrerer Verteilungen? (Boxplot) (!Kreisdiagramm) (!Piktogramm) (!Mindmap)




Was zeigt ein Streudiagramm? (Wertepaare zweier Merkmale) (!Nur den häufigsten Wert) (!Nur Prozentanteile einer Kategorie) (!Eine geordnete Textsammlung)




Wann sind relative Häufigkeiten besonders wichtig? (Wenn Gruppen unterschiedlich groß sind) (!Wenn alle Werte gleich sind) (!Wenn keine Kategorien vorkommen) (!Wenn nur ein einzelner Wert vorliegt)




Welche Aussage zu Korrelation ist richtig? (Korrelation beweist nicht automatisch Kausalität) (!Korrelation bedeutet immer Ursache) (!Korrelation kann nur negativ sein) (!Korrelation ist dasselbe wie Spannweite)




Was beschreibt der Interquartilsabstand? (Streuung der mittleren Hälfte der Daten) (!Abstand zwischen zwei Achsen) (!Anzahl aller Kategorien) (!Summe der relativen Häufigkeiten)




Welche Kennzahl gibt den häufigsten Wert an? (Modalwert) (!Median) (!Spannweite) (!Standardfehler)




Was solltest Du vor einem Datenvergleich zuerst klären? (Die genaue Fragestellung) (!Die Farbe des Diagramms) (!Die längste Antwort im Fragebogen) (!Die alphabetische Reihenfolge der Namen)





Memory

Mittelwert Durchschnitt aller Werte
Median Mittlerer Wert geordneter Daten
Spannweite Maximum minus Minimum
Boxplot Verteilung mit Quartilen
Streudiagramm Punktwolke zweier Merkmale
Ausreißer Extrem abweichender Wert





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Mittelwert rechnerische Mitte vergleichen
Median robuste Mitte bei Ausreißern vergleichen
Spannweite Abstand zwischen kleinstem und größtem Wert vergleichen
Boxplot Verteilungen mit Quartilen vergleichen
Streudiagramm Zusammenhang zweier Merkmale vergleichen




...


Kreuzworträtsel

Median Welcher Kennwert steht in der Mitte eines geordneten Datensatzes?
Boxplot Welches Diagramm zeigt Quartile und Median besonders kompakt?
Spannweite Welches Streuungsmaß ergibt sich aus Maximum minus Minimum?
Histogramm Welches Diagramm zeigt die Verteilung quantitativer Daten in Klassen?
Korrelation Welcher Begriff beschreibt einen statistischen Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen?
Modalwert Welcher Kennwert bezeichnet den am häufigsten vorkommenden Wert?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Beim Vergleichen von Daten brauchst Du zuerst eine klare

. Der

beschreibt den rechnerischen Durchschnitt eines Datensatzes. Der

ist der mittlere Wert, wenn alle Werte geordnet sind. Die

ergibt sich aus dem größten minus dem kleinsten Wert. Ein

zeigt Median, Quartile, Minimum und Maximum in einer kompakten Grafik. Bei unterschiedlich großen Gruppen sind

oft aussagekräftiger als absolute Zahlen. Ein

kann den Mittelwert stark beeinflussen. Ein

hilft, Zusammenhänge zwischen zwei Merkmalen zu untersuchen. Eine

beweist nicht automatisch eine Ursache. Eine faire Interpretation nennt auch die

der Aussage.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Datensammlung: Sammle zehn Messwerte aus Deinem Alltag, zum Beispiel Lernzeit, Schritte, Wartezeit oder Temperatur, und notiere sie sauber mit Einheit.
  2. Mittelwert: Berechne zu Deinem Datensatz den Mittelwert und erkläre in zwei Sätzen, was dieser Wert bedeutet.
  3. Median: Sortiere Deinen Datensatz, bestimme den Median und vergleiche ihn mit dem Mittelwert.
  4. Diagramm: Erstelle ein Säulen- oder Balkendiagramm zu einer kleinen Umfrage in Deiner Klasse.


Standard

  1. Spannweite: Vergleiche zwei kleine Datensätze mit gleicher Anzahl von Werten und entscheide, welcher stärker streut.
  2. Boxplot: Zeichne zu einem Datensatz einen Boxplot und beschrifte Minimum, unteres Quartil, Median, oberes Quartil und Maximum.
  3. Relative Häufigkeit: Wandle absolute Häufigkeiten zweier unterschiedlich großer Gruppen in Prozentwerte um und erkläre, warum der Vergleich dadurch fairer wird.
  4. Ausreißer: Erfinde oder finde einen Datensatz mit einem Ausreißer und beschreibe, wie sich Mittelwert und Median dadurch verändern.


Schwer

  1. Datenanalyse: Vergleiche zwei reale Datensätze, zum Beispiel Temperaturen zweier Monate, Punktzahlen zweier Gruppen oder Trainingszeiten zweier Teams, mit mindestens drei Kennzahlen.
  2. Streudiagramm: Erhebe zu mindestens zehn Personen zwei quantitative Merkmale und erstelle ein Streudiagramm. Beschreibe, ob ein Zusammenhang erkennbar ist.
  3. Statistische Argumentation: Suche ein Diagramm aus Medien oder Werbung und prüfe, ob der dargestellte Vergleich fair, vollständig und verständlich ist.
  4. Projektarbeit: Plane eine eigene Mini-Studie mit Fragestellung, Datenerhebung, Auswertung, Diagramm und kritischer Reflexion der Grenzen Deiner Daten.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Zwei Klassen haben denselben Mittelwert in einem Test, aber sehr unterschiedliche Boxplots. Erkläre, wie das möglich ist und welche Zusatzinformationen der Boxplot liefert.
  2. Beurteilung: Ein Sportteam vergleicht Trainingszeiten nur mit dem besten Einzelwert. Begründe, warum dieser Vergleich problematisch ist, und schlage geeignetere Kennzahlen vor.
  3. Datenethik: Eine Werbung zeigt absolute Zahlen zweier Gruppen, obwohl die Gruppen unterschiedlich groß sind. Erkläre, wie dadurch ein falscher Eindruck entstehen kann.
  4. Ausreißeranalyse: Ein Datensatz enthält einen extrem hohen Wert. Entscheide begründet, ob Mittelwert oder Median für die Aussage „typischer Wert“ geeigneter ist.
  5. Korrelation und Kausalität: In einem Streudiagramm steigen zwei Merkmale gemeinsam an. Formuliere eine vorsichtige Deutung und erkläre, welche zusätzliche Information für eine Ursachenaussage nötig wäre.




Lernnachweis

Für einen guten Lernnachweis zu „Daten miteinander vergleichen - Statistik“ zeigst Du, dass Du Daten nicht nur berechnen, sondern auch verstehen und kritisch deuten kannst.

  1. Fragestellung: Du formulierst eine klare Vergleichsfrage.
  2. Datengrundlage: Du beschreibst, woher die Daten stammen, welche Einheit sie haben und ob sie vergleichbar sind.
  3. Kennzahlen: Du berechnest passende Lagemaße und Streuungsmaße korrekt.
  4. Visualisierung: Du wählst ein geeignetes Diagramm und beschriftest es vollständig.
  5. Interpretation: Du erklärst Unterschiede zwischen Gruppen in ganzen Sätzen.
  6. Kritische Reflexion: Du nennst mögliche Grenzen, Ausreißer, Verzerrungen oder Unsicherheiten.
  7. Präsentation: Du stellst Deine Ergebnisse verständlich, übersichtlich und fachsprachlich angemessen dar.




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