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Eine Umfrage durchführen - Statistik

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Eine Umfrage durchführen - Statistik




Einleitung

Eine Umfrage durchführen bedeutet, mit einem geplanten Fragebogen, einer klaren Forschungsfrage und einer passenden Stichprobe Daten zu sammeln, auszuwerten und verständlich darzustellen. In der Statistik geht es dabei nicht nur darum, Zahlen zu berechnen. Du lernst, wie aus einzelnen Antworten belastbare Aussagen entstehen, welche Grenzen eine Umfrage hat und wie Du Ergebnisse fair präsentierst.

Dieser aiMOOC führt Dich Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess: von der Idee über die Frageformulierung bis zur Häufigkeitstabelle, zum Diagramm und zur begründeten Interpretation. Du arbeitest dabei wie eine kleine Forschungsgruppe: Du formulierst eine Frage, planst Deine Datenerhebung, beachtest Datenschutz, wertest Daten aus und überprüfst, ob Deine Aussagen wirklich zu Deinen Daten passen.

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Was ist eine Umfrage?

Eine Umfrage ist eine Form der Datenerhebung, bei der Personen nach Meinungen, Erfahrungen, Verhalten oder Wissen gefragt werden. Die Antworten werden anschließend geordnet, gezählt, verglichen und interpretiert. Eine Umfrage kann schriftlich, mündlich, telefonisch oder online durchgeführt werden. Für die Schule eignet sich besonders eine kurze, gut geplante Umfrage, weil Du daran den gesamten statistischen Prozess praktisch üben kannst.

Eine gute Umfrage beantwortet nicht einfach irgendeine Frage, sondern eine präzise Forschungsfrage. Diese Forschungsfrage legt fest, wen Du befragen möchtest, welche Informationen Du brauchst und wie die Daten später ausgewertet werden können. Aus der allgemeinen Idee „Handynutzung“ wird zum Beispiel die untersuchbare Frage: Wie viele Minuten pro Tag nutzen Schülerinnen und Schüler unserer Klasse ihr Smartphone für Lernzwecke?


Ziele einer Umfrage

Eine Umfrage kann unterschiedliche Ziele haben. Sie kann beschreiben, vergleichen oder Zusammenhänge sichtbar machen. In der Schule ist wichtig, dass Du nicht mehr behauptest, als Deine Daten zeigen. Wenn Du nur Deine Klasse befragst, darfst Du keine sichere Aussage über alle Jugendlichen in Deutschland treffen. Du kannst aber eine begründete Aussage über Deine befragte Gruppe formulieren.

Ziel Beispiel Statistische Auswertung
Beschreibung Welche Verkehrsmittel nutzt unsere Klasse für den Schulweg? absolute Häufigkeiten, relative Häufigkeiten, Balkendiagramm
Vergleich Unterscheiden sich die Antworten von Jahrgang 7 und Jahrgang 8? zwei Häufigkeitstabellen, vergleichende Diagramme
Zusammenhang Hängt die Lernzeit mit der Selbsteinschätzung der Vorbereitung zusammen? Kreuztabelle, vorsichtige Interpretation


Der statistische Prozess

Eine Umfrage folgt einem nachvollziehbaren Ablauf. Wenn Du jeden Schritt dokumentierst, wird Deine Arbeit überprüfbar und wissenschaftlicher.

Schritt Leitfrage Ergebnis
Forschungsfrage Was genau möchtest Du herausfinden? klare und untersuchbare Frage
Grundgesamtheit Über welche Gruppe möchtest Du etwas aussagen? festgelegte Zielgruppe
Stichprobe Wen kannst Du tatsächlich befragen? ausgewählte Befragte
Fragebogen Welche Fragen liefern passende Daten? verständlicher Fragebogen
Datenerhebung Wie sammelst Du Antworten fair und zuverlässig? ausgefüllte Fragebögen
Datenbereinigung Welche Antworten sind unvollständig oder unklar? prüfbare Datentabelle
Auswertung Welche Häufigkeiten und Kennwerte passen? Tabelle, Kennwerte, Diagramme
Interpretation Was bedeuten die Ergebnisse und wo liegen Grenzen? begründetes Fazit


Forschungsfrage entwickeln

Eine gute Forschungsfrage ist klar, begrenzt und mit einer Umfrage beantwortbar. Sie sollte nicht zu allgemein sein. Die Frage „Sind Jugendliche sportlich?“ ist zu ungenau. Besser ist: Wie oft treiben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 pro Woche außerhalb des Sportunterrichts Sport? Diese Frage nennt die Zielgruppe, das Merkmal und den Zeitraum.

Gute Forschungsfragen enthalten meistens ein messbares Merkmal. Ein Merkmal ist eine Eigenschaft, die bei verschiedenen Personen unterschiedliche Ausprägungen haben kann. Beispiele sind Alter, Verkehrsmittel, Lernzeit, Zustimmung zu einer Aussage oder Lieblingsfach.


Grundgesamtheit und Stichprobe

Die Grundgesamtheit ist die gesamte Gruppe, über die Du eine Aussage treffen möchtest. Wenn Deine Forschungsfrage lautet „Wie bewerten die Schülerinnen und Schüler unserer Schule das Mensaessen?“, dann besteht die Grundgesamtheit aus allen Schülerinnen und Schülern dieser Schule. Die Stichprobe ist der Teil dieser Grundgesamtheit, den Du tatsächlich befragst.

Eine repräsentative Stichprobe bildet wichtige Merkmale der Grundgesamtheit möglichst gut ab. Das ist im Schulalltag oft schwierig. Deshalb ist Transparenz wichtig: Schreibe genau auf, wen Du befragt hast, wie viele Personen teilgenommen haben und warum Deine Ergebnisse begrenzt sind.


Beispiel für Grundgesamtheit und Stichprobe

Situation Grundgesamtheit mögliche Stichprobe mögliche Grenze
Umfrage zum Schulweg alle Schülerinnen und Schüler der Schule je 10 Personen aus jeder Jahrgangsstufe zufällige Auswahl ist schwer
Umfrage zur Pausenhofgestaltung alle Personen, die den Pausenhof nutzen Klassen 5 bis 10 und Lehrkräfte ältere und jüngere Gruppen müssen angemessen vorkommen
Umfrage zur Lernplattform alle Lernenden, die die Plattform nutzen freiwillige Online-Antworten besonders interessierte Personen antworten eher


Fragebogen planen

Der Fragebogen ist das wichtigste Werkzeug Deiner Umfrage. Er muss verständlich, neutral und so kurz wie möglich sein. Jede Frage soll zur Forschungsfrage passen. Unklare oder suggestive Fragen können Deine Ergebnisse verzerren. Deshalb solltest Du vor der eigentlichen Umfrage einen Pretest durchführen: Zwei bis fünf Personen füllen den Fragebogen testweise aus und sagen Dir, was unverständlich ist.


Fragetypen

Bei einer Umfrage kannst Du offene und geschlossene Fragen verwenden. Eine offene Frage erlaubt freie Antworten. Sie ist nützlich, wenn Du neue Ideen sammeln möchtest. Eine geschlossene Frage gibt Antwortmöglichkeiten vor. Sie ist leichter statistisch auszuwerten.

Fragetyp Beispiel Vorteil Grenze
offene Frage Was gefällt Dir am Pausenhof besonders gut? liefert vielfältige Antworten Auswertung ist aufwendiger
Single Choice Welches Verkehrsmittel nutzt Du meistens? klare Zuordnung nur eine Antwort möglich
Multiple Choice Welche Lernhilfen nutzt Du? mehrere Antworten möglich Prozentwerte müssen vorsichtig gelesen werden
Skala Wie zufrieden bist Du von 1 bis 5? Abstufungen werden sichtbar Abstände zwischen Stufen sind nicht immer eindeutig


Skalen und Antwortmöglichkeiten

Eine häufige Form in Fragebögen ist die Likert-Skala. Dabei bewerten Befragte eine Aussage auf einer abgestuften Skala, zum Beispiel von „stimme gar nicht zu“ bis „stimme voll zu“. Solche Skalen eignen sich für Einstellungen und Einschätzungen. Wichtig ist, dass alle Antwortmöglichkeiten eindeutig sind und in dieselbe Richtung gehen.

Eine gute Antwortskala vermeidet Überschneidungen. Bei der Frage nach der Lernzeit sind die Kategorien „0 bis 30 Minuten“, „31 bis 60 Minuten“ und „mehr als 60 Minuten“ eindeutiger als „wenig“, „mittel“ und „viel“. Wenn Du Zahlen abfragst, musst Du entscheiden, ob die Befragten genaue Werte nennen sollen oder ob Kategorien reichen.


Gute und schlechte Fragen

weniger geeignet besser Begründung
Findest Du nicht auch, dass die Mensa zu teuer ist? Wie bewertest Du die Preise in der Mensa? keine Suggestivfrage
Wie findest Du Schule? Wie zufrieden bist Du mit den Pausenregelungen? genauer Gegenstand
Lernst Du viel? Wie viele Minuten lernst Du an einem normalen Schultag zu Hause? messbares Merkmal
Nutzt Du oft digitale Medien und Bücher? Wie häufig nutzt Du digitale Medien zum Lernen? nur ein Thema pro Frage


Datenschutz und Fairness

Bei Umfragen mit Personen ist Datenschutz wichtig. Sammle nur Daten, die Du wirklich brauchst. Namen, Adressen, Telefonnummern oder genaue Geburtsdaten sind für schulische Umfragen meistens unnötig. Verwende anonyme Fragebögen, erkläre den Zweck Deiner Umfrage und mache deutlich, dass die Teilnahme freiwillig ist.

Besonders wichtig ist ein fairer Umgang mit sensiblen Themen. Fragen zu Gesundheit, Geld, Religion, politischer Einstellung oder familiären Problemen können belastend sein und sollten im Unterricht nur mit besonderer Begründung und nach Absprache gestellt werden. Wenn Minderjährige beteiligt sind, muss die Lehrkraft klären, welche Regeln gelten.


Verzerrungen erkennen

Eine Verzerrung entsteht, wenn die Ergebnisse systematisch in eine bestimmte Richtung verschoben werden. Das kann schon bei der Auswahl der Befragten, bei der Formulierung der Fragen oder bei der Darstellung der Ergebnisse passieren.

Verzerrung Beispiel Gegenmaßnahme
Auswahlverzerrung Nur Freundinnen und Freunde werden befragt. Befragte nach klaren Regeln auswählen.
Selbstselektion Nur besonders interessierte Personen antworten online. Ergebnisgrenzen offen nennen.
soziale Erwünschtheit Personen geben Antworten, die gut wirken. Anonymität betonen.
Suggestivfrage Die Frage legt eine Antwort nahe. neutral formulieren.
Nonresponse Einige Gruppen antworten seltener. Teilnahme erleichtern und dokumentieren.


Daten erfassen und ordnen

Nach der Befragung überträgst Du die Antworten in eine Datentabelle. Jede Zeile steht für eine befragte Person oder einen ausgefüllten Fragebogen. Jede Spalte steht für ein Merkmal. Achte darauf, immer dieselben Schreibweisen zu verwenden. Wenn eine Person „Fahrrad“ und eine andere „Rad“ schreibt, musst Du entscheiden, ob beides zu einer Kategorie zusammengefasst wird.

Bei fehlenden Antworten darfst Du nicht einfach etwas erfinden. Markiere fehlende Werte eindeutig, zum Beispiel mit „keine Antwort“. Bei der Auswertung musst Du dann angeben, ob Du sie mitzählst oder ausschließt.


Beispiel: Schulweg-Umfrage

Die Klasse 7b befragt 30 Personen: Welches Verkehrsmittel nutzt Du meistens auf dem Weg zur Schule?

Antwort absolute Häufigkeit relative Häufigkeit Prozentwert
zu Fuß 8 8 von 30 26,7 %
Fahrrad 10 10 von 30 33,3 %
Bus 7 7 von 30 23,3 %
Auto 5 5 von 30 16,7 %
Summe 30 30 von 30 100 %

Die absolute Häufigkeit gibt an, wie oft eine Antwort vorkommt. Die relative Häufigkeit gibt den Anteil an allen gültigen Antworten an. Der Prozentwert macht die Anteile leichter vergleichbar. Die Grundformel lautet: relative Häufigkeit = absolute Häufigkeit geteilt durch Stichprobenumfang.

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Diagramme auswählen

Diagramme helfen, Ergebnisse schnell zu erfassen. Sie ersetzen aber keine sorgfältige Auswertung. Ein Diagramm muss eine Überschrift, beschriftete Achsen oder eine Legende und eine erkennbare Einheit haben. Die Darstellung darf nicht täuschen.

Ein Balkendiagramm eignet sich gut für Kategorien wie Verkehrsmittel, Lieblingsfach oder Zustimmungskategorien. Ein Kreisdiagramm kann Anteile eines Ganzen zeigen, ist aber bei vielen Kategorien schwer zu lesen. Ein Liniendiagramm eignet sich besonders für Entwicklungen über die Zeit. Ein Boxplot ist nützlich, wenn metrische Daten wie Zeiten oder Punktzahlen verglichen werden.


Diagramme kritisch prüfen

Ein Diagramm kann Ergebnisse übertreiben, wenn die Achse abgeschnitten ist, wenn Prozentwerte ohne Grundgesamtheit gezeigt werden oder wenn sehr kleine Unterschiede groß dargestellt werden. Prüfe deshalb immer, ob die Skala vollständig, die Beschriftung klar und die Darstellung zur Datenart passend ist.


Kennwerte in der Umfrageauswertung

Bei manchen Umfragen reichen Häufigkeiten aus. Wenn Du Zahlenwerte erhebst, können zusätzlich Mittelwert, Median, Minimum, Maximum und Spannweite hilfreich sein. Der Mittelwert ist die Summe aller Werte geteilt durch die Anzahl der Werte. Der Median ist der mittlere Wert einer geordneten Datenreihe. Der Modalwert ist der Wert, der am häufigsten vorkommt.

Der Mittelwert kann durch Ausreißer stark beeinflusst werden. Wenn eine Person in einer Umfrage zur täglichen Lernzeit 300 Minuten angibt, während die meisten anderen zwischen 20 und 60 Minuten liegen, kann der Median ein passenderes Bild liefern. Deshalb solltest Du Kennwerte nicht blind berechnen, sondern passend zum Merkmal auswählen.


Skalenniveaus verstehen

Das Skalenniveau entscheidet, welche Auswertung sinnvoll ist. Bei nominalen Daten gibt es Kategorien ohne Reihenfolge, zum Beispiel Verkehrsmittel. Bei ordinalen Daten gibt es eine Reihenfolge, zum Beispiel Zufriedenheit von 1 bis 5. Bei metrischen Daten sind Abstände sinnvoll interpretierbar, zum Beispiel Minuten, Euro oder Zentimeter.

Skalenniveau Beispiel passende Auswertung
Nominalskala Verkehrsmittel Häufigkeiten, Balkendiagramm, Modalwert
Ordinalskala Zustimmung von niedrig bis hoch Häufigkeiten, Median, geordnetes Balkendiagramm
metrische Skala Lernzeit in Minuten Mittelwert, Median, Spannweite, Boxplot


Ergebnisse interpretieren

Eine gute Interpretation verbindet Daten, Forschungsfrage und Grenzen der Untersuchung. Du formulierst zuerst, was die Daten zeigen. Danach erklärst Du, was daraus vorsichtig geschlossen werden kann. Schließlich nennst Du, was offen bleibt oder wodurch die Aussage eingeschränkt ist.

Beispiel: In unserer Stichprobe von 30 Personen ist das Fahrrad mit 33,3 % das am häufigsten genannte Verkehrsmittel. Da nur eine Klasse befragt wurde, kann daraus nicht sicher geschlossen werden, dass das Fahrrad an der ganzen Schule am häufigsten genutzt wird.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität. Wenn zwei Merkmale gemeinsam auftreten, bedeutet das nicht automatisch, dass eines das andere verursacht. Wenn Lernende mit längerer Lernzeit bessere Selbsteinschätzungen angeben, kann es einen Zusammenhang geben. Die Umfrage allein beweist aber nicht, dass längere Lernzeit die Ursache ist.


Ergebnisse präsentieren

Eine Ergebnispräsentation sollte verständlich, ehrlich und übersichtlich sein. Stelle Deine Forschungsfrage an den Anfang, erkläre kurz die Methode und zeige dann die wichtigsten Ergebnisse. Nutze nicht zu viele Diagramme. Ein gutes Diagramm mit klarer Erklärung ist besser als fünf unkommentierte Bilder.

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Aufbau einer Präsentation

  1. Forschungsfrage: Formuliere knapp, was untersucht wurde.
  2. Methode: Nenne Grundgesamtheit, Stichprobe, Befragungszeitraum und Fragebogenform.
  3. Ergebnisse: Zeige Tabellen, Diagramme und passende Kennwerte.
  4. Interpretation: Erkläre die wichtigsten Muster.
  5. Grenzen: Nenne mögliche Verzerrungen und Unsicherheiten.
  6. Fazit: Beantworte die Forschungsfrage mit vorsichtiger Aussage.


Checkliste für Deine eigene Umfrage

Bereich Prüffrage erledigt
Forschungsfrage Ist die Frage klar, begrenzt und mit Daten beantwortbar?
Zielgruppe Ist die Grundgesamtheit benannt?
Stichprobe Ist nachvollziehbar, wer befragt wird?
Fragebogen Sind alle Fragen verständlich und neutral?
Datenschutz Werden nur notwendige Daten erhoben?
Pretest Wurde der Fragebogen vorher getestet?
Auswertung Werden Häufigkeiten und passende Kennwerte verwendet?
Darstellung Passen Tabellen und Diagramme zu den Daten?
Interpretation Werden Grenzen der Aussage genannt?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist die Grundgesamtheit einer Umfrage? (Die gesamte Gruppe, über die eine Aussage getroffen werden soll) (!Die Zahl der Antwortmöglichkeiten im Fragebogen) (!Die erste Person, die befragt wird) (!Das Diagramm am Ende der Auswertung)




Was bezeichnet die Stichprobe? (Der tatsächlich befragte Teil der Grundgesamtheit) (!Die Summe aller Prozentwerte) (!Eine zufällige Antwort im Fragebogen) (!Die Überschrift eines Diagramms)




Welche Frage ist eine geschlossene Frage? (Welches Verkehrsmittel nutzt Du meistens) (!Was denkst Du über Mobilität) (!Erzähle von Deinem Schulweg) (!Beschreibe Deine Meinung ausführlich)




Wie berechnet man die relative Häufigkeit? (Absolute Häufigkeit geteilt durch Stichprobenumfang) (!Stichprobenumfang geteilt durch Prozentwert) (!Mittelwert plus Median) (!Größter Wert minus kleinster Wert)




Wozu dient ein Pretest? (Zum Prüfen, ob der Fragebogen verständlich ist) (!Zum Löschen aller Antworten) (!Zum Ersetzen der Forschungsfrage) (!Zum Erhöhen der Prozentwerte)




Was ist eine Suggestivfrage? (Eine Frage, die eine bestimmte Antwort nahelegt) (!Eine Frage mit genau zwei Antwortmöglichkeiten) (!Eine Frage ohne Thema) (!Eine Frage mit zufälliger Auswahl)




Welches Diagramm eignet sich besonders für den Vergleich von Kategorien? (Balkendiagramm) (!Landkarte) (!Textabschnitt) (!Stammbaum)




Was beschreibt der Median? (Den mittleren Wert einer geordneten Datenreihe) (!Die Summe aller Antworten) (!Die Anzahl aller Diagramme) (!Die größte Kategorie in einem Kreisdiagramm)




Welche Aussage passt zum Datenschutz bei schulischen Umfragen? (Es sollen nur notwendige Daten erhoben werden) (!Namen müssen immer veröffentlicht werden) (!Private Daten dürfen beliebig gesammelt werden) (!Anonyme Antworten sind grundsätzlich verboten)




Wann ist eine Stichprobe besonders aussagekräftig? (Wenn sie die Grundgesamtheit möglichst gut abbildet) (!Wenn nur Freundinnen und Freunde befragt werden) (!Wenn nur eine Person antwortet) (!Wenn die Antworten vorher festgelegt werden)





Memory

Grundgesamtheit Alle Personen, über die eine Aussage getroffen werden soll
Stichprobe Befragter Teil der Zielgruppe
Fragebogen Werkzeug zur Datenerhebung
Absolute Häufigkeit Anzahl der Nennungen
Relative Häufigkeit Anteil an allen gültigen Antworten
Balkendiagramm Vergleich von Kategorien
Median Mittlerer Wert einer geordneten Datenreihe
Bias Systematische Verzerrung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Forschungsfrage Start der Untersuchung
Grundgesamtheit Gruppe, über die Aussagen entstehen
Stichprobe Ausgewählte Befragte
Fragebogen Geplante Fragen und Antwortformate
Datenerhebung Antworten sammeln
Auswertung Häufigkeiten und Diagramme erstellen
Interpretation Ergebnisse begründen und Grenzen nennen




...


Kreuzworträtsel

Stichprobe Wie nennt man den tatsächlich befragten Teil einer Grundgesamtheit?
Fragebogen Welches Werkzeug enthält die geplanten Fragen einer Umfrage?
Median Welcher Kennwert liegt in der Mitte einer geordneten Datenreihe?
Modus Wie heißt der Wert, der am häufigsten vorkommt?
Diagramm Wie nennt man eine grafische Darstellung von Daten?
Datenschutz Welcher Schutz ist bei personenbezogenen Daten besonders wichtig?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Umfrage beginnt mit einer

.
Die gesamte Gruppe, über die Du etwas aussagen möchtest, heißt

.
Der tatsächlich befragte Teil dieser Gruppe heißt

.
Ein gut geplanter

enthält verständliche und neutrale Fragen.
Vor der eigentlichen Befragung hilft ein

beim Finden unklarer Formulierungen.
Die Anzahl einer Antwort nennt man

.
Der Anteil einer Antwort an allen gültigen Antworten heißt

.
Am Ende müssen Ergebnisse vorsichtig

werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Forschungsfrage: Formuliere drei mögliche Forschungsfragen für eine kurze Klassenumfrage und markiere die Frage, die am besten mit Daten beantwortbar ist.
  2. Fragebogen: Schreibe fünf neutrale Fragen zu einem Alltagsthema und gib jeweils passende Antwortmöglichkeiten an.
  3. Häufigkeitstabelle: Befrage zehn Personen zu einem einfachen Merkmal und erstelle eine Tabelle mit absoluten Häufigkeiten.
  4. Diagramm: Zeichne aus einer kleinen Häufigkeitstabelle ein sauberes Balkendiagramm mit Überschrift und Achsenbeschriftung.


Standard

  1. Pretest: Teste Deinen Fragebogen mit zwei Personen, sammle Rückmeldungen und verbessere anschließend mindestens drei Formulierungen.
  2. Stichprobe: Plane eine Stichprobe für eine Schulumfrage und begründe, warum sie zur Forschungsfrage passt.
  3. relative Häufigkeit: Berechne aus Deinen Umfragedaten Prozentwerte und erkläre, warum die Summe ungefähr 100 Prozent ergeben sollte.
  4. Interpretation: Schreibe ein kurzes Fazit zu Deinen Ergebnissen und nenne mindestens zwei Grenzen Deiner Untersuchung.


Schwer

  1. Verzerrung: Untersuche Deinen Fragebogen auf mögliche Suggestivfragen, Auswahlverzerrungen und unklare Kategorien.
  2. Kreuztabelle: Vergleiche zwei Merkmale aus Deiner Umfrage in einer Kreuztabelle und beschreibe ein mögliches Muster.
  3. Präsentation: Erstelle eine dreiminütige Ergebnispräsentation mit Forschungsfrage, Methode, Diagramm, Interpretation und Grenzen.
  4. Reflexion: Überarbeite Deine Umfrage so, dass sie bei einer größeren Zielgruppe fairer und aussagekräftiger durchgeführt werden könnte.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Umfrageplanung: Du möchtest herausfinden, wie zufrieden die Schule mit der Pausenregelung ist. Entwickle eine Forschungsfrage, bestimme die Grundgesamtheit und begründe eine passende Stichprobe.
  2. Fragequalität: Analysiere einen kurzen Fragebogen mit drei problematischen Fragen und verbessere jede Frage so, dass sie neutraler und eindeutiger wird.
  3. Datenauswertung: Erstelle aus einem Datensatz mit mindestens 25 Antworten eine Häufigkeitstabelle, berechne relative Häufigkeiten und wähle ein passendes Diagramm aus.
  4. Diagrammkritik: Vergleiche zwei Darstellungen derselben Umfragedaten und erkläre, welche Darstellung fairer ist und warum.
  5. Interpretation: Formuliere zu einem Umfrageergebnis ein Fazit, das die Forschungsfrage beantwortet, aber keine unzulässige Verallgemeinerung enthält.
  6. Methodenreflexion: Beurteile, welche Verzerrungen bei einer freiwilligen Online-Umfrage auftreten können, und schlage konkrete Verbesserungen vor.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du eine Umfrage nicht nur durchführen, sondern auch methodisch begründen kannst.

  1. Forschungsfrage: Die Forschungsfrage ist klar, begrenzt und mit einer Umfrage beantwortbar.
  2. Grundgesamtheit: Die Zielgruppe wird nachvollziehbar beschrieben.
  3. Stichprobe: Die Auswahl der Befragten wird begründet und kritisch reflektiert.
  4. Fragebogen: Die Fragen sind verständlich, neutral und passend zur Forschungsfrage.
  5. Datenschutz: Es werden nur notwendige Daten erhoben und die Teilnahme wird fair erklärt.
  6. Auswertung: Häufigkeiten, Prozentwerte und passende Kennwerte werden korrekt verwendet.
  7. Diagramm: Die Darstellung ist übersichtlich, beschriftet und nicht irreführend.
  8. Interpretation: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage und nennt Grenzen der Aussage.
  9. Reflexion: Mögliche Verzerrungen und Verbesserungen werden erkannt.




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