Mathematische Ergebnisse begründen - EKM


Mathematische Ergebnisse begründen - EKM
Einleitung
Mathematische Ergebnisse begründen - EKM bedeutet: Du rechnest nicht nur ein Ergebnis aus, sondern erklärst nachvollziehbar, warum dieses Ergebnis stimmt, sinnvoll ist und aus den gegebenen Informationen folgt. In einem Erweiterten Kompetenznachweis Mathematik wird genau diese Fähigkeit besonders wichtig: Du arbeitest an einer offenen Aufgabe, triffst Entscheidungen, nutzt passende mathematische Verfahren, stellst Deinen Lösungsweg dar und begründest Deine Ergebnisse verständlich.

Beim Begründen zeigst Du, dass Du mathematische Zusammenhänge verstanden hast. Ein Ergebnis wie „48 €“ oder „3,5 m“ ist erst dann überzeugend, wenn Du erklären kannst, welche Angaben Du genutzt hast, welche Rechenoperationen, Regeln oder Sätze dahinterstehen und warum das Ergebnis zur Situation passt. Eine gute Begründung verbindet also Rechnen, Argumentieren, Darstellen und Kommunizieren.
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Was bedeutet mathematisch begründen?
Eine mathematische Begründung ist eine verständliche und fachlich richtige Erklärung für ein Ergebnis, einen Lösungsweg oder eine Entscheidung. Sie ist mehr als ein Kommentar wie „Das ist so“ oder „Ich habe es ausgerechnet“. Du nennst die mathematischen Gründe, auf die Du Dich stützt.
Eine gute Begründung beantwortet meistens vier Fragen: Was soll gezeigt werden? Welche Informationen sind gegeben? Welche mathematische Regel wird verwendet? Warum folgt daraus genau dieses Ergebnis?
Ergebnis, Erklärung und Begründung
Ein Ergebnis nennt den Wert oder die Antwort. Eine Erklärung beschreibt oft, was Du gemacht hast. Eine Begründung geht einen Schritt weiter: Sie zeigt, warum Dein Vorgehen zulässig ist und warum das Ergebnis stimmen muss oder sinnvoll ist.
| Teil | Leitfrage | Beispiel |
|---|---|---|
| Ergebnis | Was kommt heraus? | Der Umfang beträgt 36 cm. |
| Erklärung | Was wurde gerechnet? | Ich habe alle Seitenlängen addiert. |
| Begründung | Warum ist das richtig? | Der Umfang einer Figur ist die Summe aller Seitenlängen. Deshalb müssen alle Seiten addiert werden. |
Im Mathematikunterricht zählt beim Begründen besonders, ob andere Deinen Gedankengang prüfen können. Deshalb brauchst Du eine klare Reihenfolge, passende Fachsprache und erkennbare Schlussfolgerungen.
Warum Begründen im EKM wichtig ist
Im EKM geht es nicht nur um schnelles Ausrechnen. Du sollst zeigen, dass Du eine offene Aufgabe selbstständig bearbeiten kannst. Dazu gehört, dass Du Deinen Lösungsweg planst, Zwischenergebnisse prüfst, Ergebnisse vergleichst, Entscheidungen triffst und Deine Lösung präsentierst.
Typische EKM-Anforderungen sind:
- Problemlösen: Du entwickelst einen sinnvollen Lösungsweg, auch wenn nicht sofort klar ist, welche Rechnung gebraucht wird.
- Argumentieren: Du begründest Aussagen, Ergebnisse und Entscheidungen mit mathematischen Regeln.
- Modellieren: Du übersetzt eine Alltagssituation in Mathematik und prüfst, ob die mathematische Lösung zur Wirklichkeit passt.
- Kommunizieren: Du erklärst Deine Lösung so, dass andere sie verstehen, hinterfragen und bewerten können.
- Darstellen: Du nutzt Tabellen, Skizzen, Diagramme, Terme oder Texte, um Deine Gedanken sichtbar zu machen.
Der Begründungs-Dreischritt
Eine einfache Struktur für viele Begründungen ist der Dreischritt Behauptung - Argument - Schluss.
| Schritt | Bedeutung | Satzanfang |
|---|---|---|
| Behauptung | Du sagst, was gelten soll. | Ich behaupte, dass ... |
| Argument | Du nennst eine Regel, Rechnung, Beobachtung oder Eigenschaft. | Das gilt, weil ... |
| Schluss | Du ziehst die passende Folgerung. | Deshalb folgt ... |
Dieser Dreischritt hilft Dir besonders bei Präsentationen. Wenn Du nur eine Rechnung an die Tafel schreibst, wissen andere oft nicht, was Du Dir dabei gedacht hast. Wenn Du dagegen Deine Behauptung, Dein Argument und Deinen Schluss formulierst, wird Dein Denken sichtbar.
Beispiel: Gerade Zahlen begründen
Behauptung: Die Summe zweier gerader Zahlen ist immer gerade.
Begründung: Jede gerade Zahl kann als das Doppelte einer ganzen Zahl geschrieben werden. Sind die beiden geraden Zahlen also 2m und 2n, dann ist ihre Summe . Da wieder eine ganze Zahl ist, ist ein Vielfaches von 2. Also ist die Summe zweier gerader Zahlen gerade.
Hier reicht kein einzelnes Beispiel wie 4 + 8 = 12. Das Beispiel zeigt nur einen Fall. Die allgemeine Begründung mit 2m und 2n zeigt alle Fälle.
Beispiel: Ein Gegenbeispiel nutzen
Behauptung: Jede Zahl mit der Quersumme 3 ist durch 9 teilbar.
Diese Behauptung ist falsch. Die Zahl 12 hat die Quersumme 3, denn 1 + 2 = 3. Sie ist aber nicht durch 9 teilbar. Die Zahl 12 ist also ein Gegenbeispiel. Ein einziges Gegenbeispiel reicht aus, um eine allgemeine Aussage mit „jede“, „alle“ oder „immer“ zu widerlegen.
Beispiel: Eine Sachsituation prüfen
Aufgabe: Für einen Ausflug werden 23 Flaschen Wasser mit je 0,5 Litern gekauft. Reicht das für 25 Personen, wenn jede Person mindestens 0,4 Liter bekommen soll?
Rechnung: 23 · 0,5 l = 11,5 l. 25 · 0,4 l = 10 l.
Begründung: Es stehen 11,5 Liter Wasser zur Verfügung. Benötigt werden mindestens 10 Liter. Da 11,5 Liter größer als 10 Liter sind, reicht das Wasser. Es bleiben 1,5 Liter übrig. Das Ergebnis ist plausibel, weil jede Person etwas weniger als eine halbe Flasche braucht und insgesamt fast so viele Flaschen wie Personen vorhanden sind.
Begründungsarten in der Mathematik
Je nach Aufgabe brauchst Du unterschiedliche Arten von Begründungen. Im EKM ist wichtig, dass Du die passende Form wählst und erklären kannst, warum sie zur Aufgabe passt.
Begründung durch Rechnung
Bei einer Sachsituation kann eine Rechnung ein starkes Argument sein. Sie muss aber verständlich eingebettet werden. Schreibe nicht nur Zahlen untereinander, sondern erkläre, was jede Zahl bedeutet.
Schwach: 25 · 0,4 = 10, 23 · 0,5 = 11,5, reicht.
Stärker: Für 25 Personen werden 10 Liter benötigt. Die vorhandenen Flaschen enthalten zusammen 11,5 Liter. Da 11,5 Liter größer als 10 Liter sind, reicht das Wasser.
Begründung durch allgemeine Regel
Eine Regel oder ein mathematischer Satz kann ein Ergebnis absichern. Beispiele sind die Teilbarkeitsregel, die Prozentrechnung, der Satz des Pythagoras, die Dreiecksungleichung oder die Regel für den Umfang.

Ein Bildbeweis zum Satz des Pythagoras zeigt, dass geometrische Begründungen oft durch Zerlegen, Vergleichen und Neuordnen von Flächen entstehen. Das Bild ersetzt aber nicht automatisch die Begründung: Du musst sagen, welche Flächen gleich groß sind und warum daraus folgt.
Begründung durch Skizze oder Diagramm
Eine Skizze kann Zusammenhänge sichtbar machen. Sie ist besonders hilfreich in der Geometrie, bei Funktionen, bei Proportionalität oder bei Daten.

Bei der Dreiecksungleichung wird sichtbar: Der direkte Weg zwischen zwei Punkten ist nicht länger als ein Umweg über einen dritten Punkt. Eine gute Begründung verbindet die Skizze mit einem sprachlichen Argument.
Begründung durch logische Beziehung
Viele mathematische Aussagen haben die Form „Wenn ..., dann ...“. Hier ist Logik wichtig. Du musst unterscheiden, ob eine Aussage immer gilt, manchmal gilt oder durch ein Gegenbeispiel widerlegt wird.

Mengendiagramme helfen, Beziehungen wie „alle“, „einige“, „kein“ oder „mindestens ein“ sichtbar zu machen. Sie zeigen, warum präzise Sprache im mathematischen Begründen wichtig ist.
Begründung durch Plausibilitätsprüfung
Eine Plausibilitätsprüfung fragt, ob ein Ergebnis zur Aufgabe passen kann. Sie ersetzt keine vollständige Rechnung, hilft aber, Fehler zu entdecken.
Beispiele:
- Einheit prüfen: Ein Flächeninhalt darf nicht in Metern angegeben werden, sondern in Quadratmetern.
- Größenordnung prüfen: Ein Klassenraum ist nicht 4500 m lang.
- Sachlogik prüfen: 12,6 Personen sind in einer realen Personenzahl nicht möglich.
- Runden prüfen: Ein gerundetes Ergebnis muss zur geforderten Genauigkeit passen.
Qualitätskriterien für eine starke Begründung
Im EKM wird eine Begründung nicht nur danach bewertet, ob das Ergebnis richtig ist. Wichtig ist auch, wie nachvollziehbar, vollständig und fachlich passend Du argumentierst.
| Kriterium | Leitfrage | Woran Du es erkennst |
|---|---|---|
| Richtigkeit | Stimmen Rechnung und Aussage? | Zahlen, Einheiten und Regeln passen zusammen. |
| Nachvollziehbarkeit | Können andere Deinen Weg verstehen? | Jeder Schritt ist erklärt und sinnvoll angeordnet. |
| Regelbezug | Nutzt Du mathematische Gründe? | Du nennst passende Regeln, Eigenschaften oder Sätze. |
| Allgemeinheit | Gilt Deine Begründung für alle geforderten Fälle? | Du nutzt Variablen, Strukturen oder allgemeine Argumente. |
| Fachsprache | Verwendest Du passende Begriffe? | Begriffe wie Summe, Produkt, proportional, Umfang oder Wahrscheinlichkeit sind korrekt. |
| Plausibilität | Passt das Ergebnis zur Situation? | Größenordnung, Einheit und Sachzusammenhang sind geprüft. |
Sprachbausteine für Begründungen
Gute Begründungen entstehen leichter, wenn Du passende Formulierungen kennst. Diese Satzbausteine helfen Dir, Deine mathematischen Gedanken klar auszudrücken.
| Ziel | Formulierung |
|---|---|
| Information nutzen | Aus der Angabe geht hervor, dass ... |
| Regel nennen | Nach der Regel für ... gilt ... |
| Rechnung deuten | Das Ergebnis bedeutet in der Sachsituation, dass ... |
| Schluss ziehen | Daher folgt, dass ... |
| Vergleich begründen | Da ... größer als ... ist, ist ... günstiger. |
| Fehler aufdecken | Diese Lösung kann nicht stimmen, weil ... |
| Plausibilität prüfen | Das Ergebnis ist sinnvoll, denn ... |
| Gegenbeispiel geben | Die Aussage gilt nicht immer, denn ... |
Typische Fehler beim Begründen
Viele Begründungen sind nicht falsch, aber zu kurz oder zu ungenau. Achte besonders auf folgende Fehler:
- Behauptung ohne Begründung: Du nennst ein Ergebnis, erklärst aber nicht, warum es stimmt.
- Rechnung ohne Bedeutung: Du rechnest richtig, sagst aber nicht, was die Zahlen in der Aufgabe bedeuten.
- Einzelbeispiel statt allgemeiner Begründung: Du zeigst nur einen Fall, obwohl die Aussage für alle Fälle gelten soll.
- Fachsprache ungenau: Du verwechselst Begriffe wie Umfang und Fläche, Prozentwert und Prozentsatz oder Summe und Produkt.
- Einheit vergessen: Du gibst Zahlen ohne passende Einheit an.
- Runden nicht begründet: Du rundest, ohne zu erklären, warum auf diese Stelle gerundet wird.
- Gegenbeispiel übersehen: Du akzeptierst eine allgemeine Aussage, obwohl ein Gegenbeispiel möglich ist.
EKM-Präsentation: Ergebnisse überzeugend vorstellen
Bei einer EKM-Präsentation erklärst Du nicht nur, was herausgekommen ist. Du zeigst, wie Deine Gruppe gedacht hat. Eine gute Präsentation macht die mathematische Entscheidung sichtbar.
Aufbau einer EKM-Präsentation
| Phase | Inhalt | Leitfrage |
|---|---|---|
| Aufgabe klären | Problem, Ziel und wichtige Angaben nennen | Worum geht es? |
| Plan erklären | Lösungsstrategie und gewählte Darstellung vorstellen | Wie gehen wir vor? |
| Rechnung zeigen | Rechenschritte, Tabellen, Skizzen oder Diagramme erläutern | Wie kommen wir zum Ergebnis? |
| Ergebnis begründen | Regeln, Vergleiche und Schlussfolgerungen nennen | Warum stimmt das Ergebnis? |
| Plausibilität prüfen | Einheit, Größenordnung und Sachsinn prüfen | Kann das Ergebnis sinnvoll sein? |
| Rückfragen beantworten | Unsichere Stellen erklären und Entscheidungen verteidigen | Können wir unsere Lösung begründen? |
Rollen in der Gruppenarbeit
In einer EKM-Gruppe können Rollen helfen, damit alle beteiligt sind. Eine Person achtet auf die Aufgabenstellung, eine auf die Rechnung, eine auf die Darstellung und eine auf die Präsentation. Trotzdem müssen alle verstehen, warum das Ergebnis stimmt. Bei Rückfragen sollte jedes Gruppenmitglied einen Teil der Lösung erklären können.
Mini-Checkliste vor der Abgabe
Nutze diese Checkliste, bevor Du Deine Lösung abgibst oder präsentierst:
- Aufgabe verstanden: Habe ich die Frage wirklich beantwortet?
- Angaben genutzt: Habe ich alle wichtigen Informationen berücksichtigt?
- Rechenweg sichtbar: Kann man meine Schritte nachvollziehen?
- Begründung vorhanden: Habe ich erklärt, warum das Ergebnis stimmt?
- Einheit passend: Stimmen Einheiten und Größen?
- Plausibilität geprüft: Passt das Ergebnis zur Situation?
- Fachsprache korrekt: Nutze ich mathematische Begriffe richtig?
- Präsentation vorbereitet: Kann ich Rückfragen beantworten?
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was leistet eine mathematische Begründung? (Sie erklärt warum ein Ergebnis aus Regeln und Informationen folgt) (!Sie nennt nur das Ergebnis ohne Erklärung) (!Sie ersetzt die Rechnung durch eine Meinung) (!Sie macht jede Kontrolle überflüssig)
Was ist beim EKM besonders wichtig? (Rechnen Darstellen Begründen und Präsentieren gehören zusammen) (!Nur das schnellste Ergebnis zählt) (!Nur auswendig gelernte Formeln werden geprüft) (!Die Gruppe muss keine Rückfragen beantworten)
Was zeigt ein einzelnes passendes Beispiel bei einer allgemeinen Aussage? (Es zeigt dass die Aussage in diesem einen Fall stimmt) (!Es beweist automatisch alle Fälle) (!Es ersetzt jede allgemeine Begründung) (!Es zeigt dass die Aussage falsch sein muss)
Wodurch kann eine Aussage mit alle oder immer widerlegt werden? (Durch ein passendes Gegenbeispiel) (!Durch eine längere Überschrift) (!Durch eine gerundete Zahl) (!Durch eine beliebige Skizze)
Welche Struktur hilft beim Aufbau einer Begründung? (Behauptung Argument Schluss) (!Zahl Zahl Zahl) (!Meinung Beispiel Ergebnis) (!Überschrift Farbe Bild)
Warum ist Fachsprache beim Begründen wichtig? (Sie macht mathematische Aussagen eindeutig und prüfbar) (!Sie soll einfache Gedanken verstecken) (!Sie ersetzt die Begründung vollständig) (!Sie ist nur bei sehr großen Zahlen nötig)
Was bedeutet Plausibilitätsprüfung? (Man prüft ob ein Ergebnis sachlich sinnvoll sein kann) (!Man schreibt das Ergebnis schöner ab) (!Man nimmt immer die größte Zahl) (!Man rechnet ohne Einheiten weiter)
Wie kann man allgemein begründen dass die Summe zweier gerader Zahlen gerade ist? (Mit der Darstellung gerader Zahlen als Vielfache von zwei) (!Mit einem einzigen Beispiel wie zwei plus vier) (!Mit einer Schätzung ohne Rechnung) (!Mit einer Zeichnung ohne Erklärung)
Welche Formulierung stärkt eine mathematische Begründung? (Aus der Regel folgt daher das Ergebnis) (!Ich glaube das Ergebnis ist schön) (!Wir haben das einfach so gemacht) (!Das steht irgendwo in der Aufgabe)
Was gehört in eine überzeugende EKM-Präsentation? (Lösungsweg Ergebnis Begründung und Antworten auf Rückfragen) (!Nur die Endzahl auf einem Plakat) (!Nur eine Rollenverteilung ohne Mathematik) (!Nur eine Liste der verwendeten Stifte)
Memory
| Behauptung | Aussage die gezeigt werden soll |
| Argument | Fachlicher Grund für eine Aussage |
| Schluss | Folgerung aus den Argumenten |
| Gegenbeispiel | Einzelner Fall der eine allgemeine Aussage widerlegt |
| Plausibilität | Sinnhaftigkeit eines Ergebnisses |
| Fachsprache | Präzise mathematische Ausdrucksweise |
| Einheit | Angabe wie Meter Liter oder Euro |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Behauptung | Was gezeigt oder entschieden werden soll |
| Angabe | Information aus der Aufgabenstellung |
| Regel | Mathematischer Grund für einen Schritt |
| Rechnung | Verfahren zum Ermitteln eines Wertes |
| Schlussfolgerung | Begründete Antwort auf die Aufgabe |
| Plausibilität | Prüfung der Sinnhaftigkeit |
...
Kreuzworträtsel
| Aussage | Wie nennt man eine mathematische Behauptung die geprüft werden soll? |
| Beweis | Wie nennt man eine lückenlose mathematische Herleitung? |
| Logik | Was sorgt für gültige Schlussfolgerungen? |
| Regel | Worauf stützt sich ein fachliches mathematisches Argument? |
| Skizze | Welche Darstellung kann geometrische Zusammenhänge sichtbar machen? |
| Plausibel | Wie nennt man ein Ergebnis das sachlich sinnvoll erscheint? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Begründungssätze: Markiere in drei Musterlösungen alle Sätze, die wirklich begründen, und unterscheide sie von reinen Rechenschritten.
- Gegenbeispiel: Finde zu drei falschen allgemeinen Aussagen jeweils ein Gegenbeispiel und erkläre, warum es die Aussage widerlegt.
- Einheiten prüfen: Nimm fünf Ergebnisse aus Sachaufgaben und prüfe, ob Zahl, Einheit und Größenordnung sinnvoll sind.
- Rechenweg erklären: Schreibe zu einer gelösten Aufgabe einen kurzen Erklärungstext, der jeden Rechenschritt mit der Aufgabe verbindet.
Standard
- EKM-Aufgabe: Entwickle eine kleine offene Mathematikaufgabe aus dem Alltag, bei der mehrere Lösungswege möglich sind und ein Ergebnis begründet werden muss.
- Muster erkennen: Untersuche eine Zahlenfolge, formuliere eine Vermutung und begründe mit eigenen Worten, warum Dein Muster passt.
- Diagramm auswerten: Erstelle aus Daten ein Diagramm und begründe eine Entscheidung, die man aus dem Diagramm ableiten kann.
- Gruppenargumentation: Arbeite mit zwei anderen Lernenden an einer Aufgabe und dokumentiere, wer welches Argument zur Begründung beigetragen hat.
Schwer
- Bewertungsraster: Entwickle ein Raster mit Kriterien für eine gute mathematische Begründung und teste es an zwei Schülerlösungen.
- Beweisvideo: Erstelle ein kurzes Erklärvideo zu einer mathematischen Aussage, zum Beispiel zur Summe zweier gerader Zahlen oder zu einer Teilbarkeitsregel.
- Fehleranalyse: Analysiere eine absichtlich fehlerhafte Lösung, finde den ersten Denkfehler und erkläre, wie man die Begründung verbessern kann.
- Modellierungsprojekt: Plane eine reale Entscheidung, zum Beispiel Klassenfest, Ausflug oder Einkauf, berechne mehrere Möglichkeiten und begründe die beste Wahl mathematisch.


Lernkontrolle
- Lösungsvergleich: Zwei Gruppen erhalten dasselbe Ergebnis, aber unterschiedliche Begründungen. Vergleiche die Begründungen und entscheide, welche überzeugender ist.
- Transferaufgabe: Übertrage eine Begründung aus der Prozentrechnung auf eine ähnliche Aufgabe mit Rabatten, Steuern oder Zinsen.
- Argumentationskette: Erstelle zu einer offenen Sachaufgabe eine vollständige Kette aus Behauptung, Rechnung, Regelbezug und Schlussfolgerung.
- Gegenargument: Formuliere zu einer falschen mathematischen Behauptung ein Gegenargument und erkläre, warum es stärker ist als ein einzelnes passendes Beispiel.
- Plausibilitätsurteil: Bewerte ein überraschendes Ergebnis einer Modellierungsaufgabe und entscheide, ob ein Rechenfehler, ein Modellfehler oder ein sinnvolles Ergebnis vorliegt.
- Präsentationsreflexion: Reflektiere nach einer Gruppenpräsentation, welche mathematischen Begründungen klar waren und welche Rückfragen gezeigt haben, dass noch etwas fehlte.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zum Thema Mathematische Ergebnisse begründen - EKM ist wichtig, dass Du nicht nur Ergebnisse liefern kannst. Du solltest zeigen, dass Du mathematische Entscheidungen erklären, begründen, prüfen und präsentieren kannst.
- Aufgabenverständnis: Du erkennst, was gefragt ist, und formulierst das mathematische Ziel.
- Lösungsweg: Du wählst einen passenden Lösungsweg und stellst ihn nachvollziehbar dar.
- Begründung: Du nutzt Regeln, Eigenschaften, Rechnungen, Skizzen oder Gegenbeispiele als fachliche Argumente.
- Fachsprache: Du verwendest mathematische Begriffe korrekt und verständlich.
- Plausibilität: Du prüfst Ergebnis, Einheit, Größenordnung und Sachzusammenhang.
- Präsentation: Du erklärst Deine Lösung frei, strukturiert und mit Bezug zur Aufgabe.
- Reflexion: Du kannst Stärken, Schwächen und mögliche Verbesserungen Deiner Lösung benennen.
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