Musikinstrumente 2


Musikinstrumente 2

Einleitung
Musikinstrumente begleiten Menschen in fast allen Kulturen der Welt: beim Singen, Tanzen, Feiern, Ritualen, im Orchester, in Bands, im Tonstudio, in der Schule und beim persönlichen Musizieren. Ein Musikinstrument ist ein Gegenstand, der genutzt oder gebaut wird, um Musik, Töne, Klänge oder Geräusche hervorzubringen. Dabei können Saiten, Luftsäulen, Membranen, Holz, Metall, Elektronik oder digitale Software eine Rolle spielen.
In diesem aiMOOC lernst Du, wie Musikinstrumente funktionieren, wie man sie einteilt, woran man ihre Klangfarbe erkennt und wie sie in verschiedenen musikalischen Zusammenhängen eingesetzt werden. Du untersuchst Streichinstrumente, Zupfinstrumente, Blasinstrumente, Schlaginstrumente, Tasteninstrumente und elektronische Musikinstrumente. Außerdem entwickelst Du eigene Ideen zum Instrumentenbau, zum bewussten Hören und zum gemeinsamen Musizieren.
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Was ist ein Musikinstrument?
Ein Musikinstrument ist nicht nur ein Gegenstand, sondern ein Werkzeug für Ausdruck, Kommunikation und Gestaltung. Wenn Du eine Trommel schlägst, eine Geige streichst, eine Gitarre zupfst, in eine Flöte bläst oder einen Synthesizer spielst, bringst Du etwas in Schwingung. Diese Schwingung wird über die Luft weitergegeben und erreicht als Schall Dein Ohr. Dort wird sie als Ton, Klang oder Geräusch wahrgenommen.
Nicht jeder klingende Gegenstand ist automatisch im engeren Sinn ein Musikinstrument. Ein Topfdeckel kann zwar klingen, aber er wurde nicht unbedingt als Instrument gebaut. In der Musikpädagogik und der Instrumentenkunde ist die Grenze trotzdem offen: Wenn Du einen Gegenstand bewusst musikalisch verwendest, kann er Teil einer Performance, eines Rhythmus oder einer Klangcollage werden.
Klang, Ton und Geräusch
Ein Ton hat meist eine deutlich erkennbare Tonhöhe. Ein Klang besteht aus mehreren Teiltönen, die zusammen eine bestimmte Klangfarbe ergeben. Ein Geräusch hat oft keine klar festgelegte Tonhöhe, kann aber musikalisch sehr wichtig sein, zum Beispiel bei Schlagzeug, Becken, Rasseln, Effekten oder in der Neuen Musik.
Die wichtigsten Eigenschaften eines musikalischen Schalls sind:
- Tonhöhe: Sie hängt vor allem mit der Frequenz der Schwingung zusammen.
- Lautstärke: Sie hängt mit der Stärke der Schwingung zusammen.
- Klangfarbe: Sie entsteht durch Obertöne, Material, Bauweise und Spieltechnik.
- Dauer: Sie beschreibt, wie lange ein Ton oder Klang erklingt.
- Artikulation: Sie beschreibt, wie ein Ton beginnt, verbunden, getrennt oder beendet wird.
Resonanz und Verstärkung
Viele Musikinstrumente besitzen einen Resonanzkörper. Er verstärkt die Schwingung und prägt die Klangfarbe. Bei der Gitarre ist der hohle Korpus ein Resonanzkörper. Bei der Violine überträgt der Steg die Schwingung der Saiten auf den Korpus. Bei der Trommel schwingt ein gespanntes Fell; der Trommelkörper verändert und verstärkt den Klang. Bei vielen Blasinstrumenten schwingt eine Luftsäule im Rohr oder Korpus.
Ein Instrument klingt also nicht nur wegen eines einzelnen Bauteils. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Material, Bauform, Spieltechnik, Raumakustik und dem Menschen, der spielt.
Einteilung von Musikinstrumenten

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Musikinstrumente zu ordnen. Im Alltag spricht man häufig von Streichinstrumenten, Zupfinstrumenten, Blasinstrumenten, Schlaginstrumenten, Tasteninstrumenten und elektronischen Instrumenten. Diese Einteilung orientiert sich vor allem daran, wie ein Instrument gespielt wird.
In der Instrumentenkunde wird häufig die Hornbostel-Sachs-Systematik verwendet. Sie ordnet Instrumente danach, was hauptsächlich schwingt und den Klang erzeugt. Diese Sicht ist besonders hilfreich, weil sie Instrumente aus sehr verschiedenen Kulturräumen vergleichen kann.
Einteilung nach Spielweise
Die Einteilung nach Spieltechnik ist im Unterricht besonders anschaulich. Du erkennst schnell, welche Bewegung eine Musikerin oder ein Musiker ausführt.
- Streichinstrumente: Saiten werden mit einem Bogen gestrichen, zum Beispiel Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass.
- Zupfinstrumente: Saiten werden gezupft oder angeschlagen, zum Beispiel Gitarre, Harfe, Mandoline und Ukulele.
- Blasinstrumente: Luft wird in Schwingung versetzt, zum Beispiel bei Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete und Posaune.
- Schlaginstrumente: Das Instrument wird geschlagen, geschüttelt, gerieben oder gezupft, zum Beispiel Trommel, Triangel, Xylophon und Becken.
- Tasteninstrumente: Tasten lösen die Tonerzeugung aus, zum Beispiel Klavier, Orgel, Akkordeon und Keyboard.
- elektronische Musikinstrumente: Elektrische oder digitale Vorgänge erzeugen, verändern oder verstärken Klänge, zum Beispiel Synthesizer, Sampler und Drumcomputer.
Einteilung nach Tonerzeugung
Die Hornbostel-Sachs-Systematik unterscheidet unter anderem folgende Hauptgruppen:
- Idiophone: Der Instrumentenkörper selbst klingt, zum Beispiel Triangel, Glocke, Becken oder Xylophon.
- Membranophone: Eine gespannte Membran erzeugt den Ton, zum Beispiel Trommel, Pauke oder Bongo.
- Chordophone: Saiten schwingen, zum Beispiel Geige, Gitarre, Harfe oder Klavier.
- Aerophone: Eine Luftsäule oder Luftströmung schwingt, zum Beispiel Flöte, Klarinette, Trompete, Orgel oder Akkordeon.
- Elektrophone: Elektrische, elektronische oder digitale Verfahren sind wesentlich für die Tonerzeugung, zum Beispiel Synthesizer, Theremin oder Software-Instrument.
Diese Einteilung zeigt, dass manche Alltagsbegriffe nicht exakt genug sind. Das Klavier ist ein Tasteninstrument, weil Du Tasten spielst. Nach der Tonerzeugung gehört es aber auch zu den Chordophonen, weil Saiten durch Hämmer angeschlagen werden.
Saiteninstrumente

Saiteninstrumente erzeugen ihren Klang durch schwingende Saiten. Je kürzer, dünner und stärker gespannt eine Saite ist, desto höher klingt sie meist. Je länger, dicker oder lockerer sie ist, desto tiefer kann sie klingen. Die Schwingung der Saite wird über einen Steg, eine Decke oder einen Tonabnehmer weitergegeben.
Bei Streichinstrumenten bringt ein mit Bogenhaar bespannter Bogen die Saite durch Reibung in Schwingung. Bei Zupfinstrumenten wird die Saite mit Fingern, Plektrum oder Mechanik gezupft. Beim Klavier schlagen kleine Hämmer gegen Saiten. Deshalb ist das Klavier spieltechnisch ein Tasteninstrument, akustisch aber ein Saiteninstrument.
Beispiele für Saiteninstrumente
Die Violine hat vier Saiten und einen hohen, tragfähigen Klang. Die Viola ist etwas größer und klingt dunkler. Das Violoncello wird im Sitzen gespielt und hat einen warmen, tiefen Tonbereich. Der Kontrabass ist das tiefste Streichinstrument der klassischen Streicherfamilie.
Die Gitarre kommt in vielen Formen vor: als Konzertgitarre, Westerngitarre, E-Gitarre oder Bassgitarre. Die Harfe besitzt viele Saiten, die senkrecht oder schräg zum Resonanzkörper angeordnet sind. In verschiedenen Kulturen gibt es weitere Saiteninstrumente, zum Beispiel Sitar, Koto, Oud oder Balalaika.
Blasinstrumente
Blasinstrumente erzeugen ihren Ton durch schwingende Luft. Viele Blasinstrumente besitzen ein Rohr, eine Röhre oder einen Korpus, in dem eine Luftsäule schwingt. Die Tonhöhe kann durch Klappen, Ventile, Grifflöcher, Zugmechanik, Lippenstellung oder Luftdruck verändert werden.
Eine wichtige Unterscheidung ist die zwischen Holzblasinstrumenten und Blechblasinstrumenten. Diese Begriffe beschreiben nicht immer das tatsächliche Material. Das Saxophon besteht meist aus Metall, zählt aber wegen seiner Tonerzeugung mit einfachem Rohrblatt zu den Holzblasinstrumenten. Die Querflöte ist heute oft aus Metall, gehört aber ebenfalls zu den Holzblasinstrumenten. Bei Blechblasinstrumenten wie Trompete, Horn, Posaune und Tuba bringen die schwingenden Lippen der Spielenden die Luftsäule im Instrument zum Schwingen.
Holzblasinstrumente
Holzblasinstrumente unterscheiden sich nach ihrer Anblasweise. Bei der Blockflöte wird der Luftstrom an eine Kante geführt. Bei der Querflöte bläst Du über ein Anblasloch. Bei der Klarinette schwingt ein einfaches Rohrblatt. Bei Oboe und Fagott schwingt ein doppeltes Rohrblatt. Jede Bauweise erzeugt eine eigene Klangfarbe.
Blechblasinstrumente
Bei Blechblasinstrumenten entsteht der Klang durch die Lippen der Spielenden. Das Mundstück hilft, die Schwingung in das Instrument zu übertragen. Ventile oder ein Zug verlängern die Luftsäule und verändern die Tonhöhe. Die Trompete klingt oft hell und durchdringend, das Horn weich und rund, die Posaune kraftvoll und gleitfähig, die Tuba sehr tief und tragend.
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Schlaginstrumente

Schlaginstrumente werden geschlagen, geschüttelt, gerieben oder mit Schlägeln gespielt. Sie sind besonders wichtig für Rhythmus, Puls, Metrum und Groove. Einige Schlaginstrumente haben eine klare Tonhöhe, zum Beispiel Pauke, Xylophon, Marimba oder Glockenspiel. Andere erzeugen eher Geräusche oder unbestimmte Tonhöhen, zum Beispiel Snare Drum, Becken, Cajón oder Rassel.
Nach der Hornbostel-Sachs-Systematik gehören viele Schlaginstrumente entweder zu den Idiophonen oder zu den Membranophonen. Ein Xylophon ist ein Idiophon, weil seine Klangstäbe selbst schwingen. Eine Trommel ist ein Membranophon, weil ein gespanntes Fell den Klang erzeugt.
Schlaginstrumente im Ensemble
Im Orchester setzt das Schlagwerk Akzente, Farben und dramatische Höhepunkte. In Rockmusik, Popmusik, Jazz und Hip-Hop bildet das Schlagzeug oft das rhythmische Zentrum. In vielen außereuropäischen Musiktraditionen sind Perkussion und Trommel nicht nur Begleitung, sondern tragende musikalische und soziale Elemente.
Tasteninstrumente

Tasteninstrumente sind Instrumente, bei denen eine Klaviatur oder Tastenreihe die Tonerzeugung auslöst. Sie bilden keine einheitliche Gruppe nach Tonerzeugung, sondern nach Bedienung. Das Klavier besitzt Saiten, die mit Hämmern angeschlagen werden. Die Orgel erzeugt Töne traditionell durch Luft in Pfeifen oder elektronisch. Das Akkordeon nutzt durchschlagende Zungen und Luft. Das Keyboard kann gespeicherte oder elektronisch erzeugte Klänge wiedergeben.
Tasteninstrumente sind besonders nützlich, um Harmonie, Akkorde, Melodie und Begleitung gleichzeitig darzustellen. Deshalb spielen sie in Musiktheorie, Komposition, Begleitung und Arrangement eine große Rolle.

Elektronische und digitale Instrumente

Elektronische Musikinstrumente erzeugen oder verändern Klang mithilfe von elektrischen Schaltungen, digitalen Prozessen oder Computern. Ein Synthesizer kann Klänge künstlich erzeugen und formen. Ein Sampler spielt aufgenommene Klänge in neuen Tonhöhen, Längen oder Zusammenhängen ab. Ein Drumcomputer erzeugt rhythmische Muster. Eine E-Gitarre erzeugt den Grundklang durch schwingende Saiten, wird aber durch Tonabnehmer, Verstärker und Effekte elektrisch verstärkt und verändert.
Digitale Instrumente erweitern die Möglichkeiten des Musizierens. Mit MIDI können Geräte Informationen über Tonhöhe, Anschlagsstärke, Dauer und Steuerdaten austauschen. In einer Digital Audio Workstation können Klänge aufgenommen, bearbeitet, arrangiert und gemischt werden. Trotzdem bleibt die musikalische Frage dieselbe: Welche Klangidee möchtest Du ausdrücken?
Musikinstrumente im Orchester, in Bands und weltweit
Musikinstrumente erfüllen in Ensembles unterschiedliche Aufgaben. Manche spielen eine Melodie, andere eine Begleitung, einen Bass, eine Gegenstimme, rhythmische Muster oder besondere Klangfarben. Im Sinfonieorchester werden Instrumente häufig in Gruppen angeordnet: Streicher, Holzbläser, Blechbläser und Schlagwerk. In einer Band findet man oft Gesang, Gitarre, Bassgitarre, Keyboard und Schlagzeug.
Weltweit gibt es eine enorme Vielfalt von Instrumenten. Die indische Sitar, die westafrikanische Kora, das indonesische Gamelan, die japanische Shakuhachi, die arabische Oud, die lateinamerikanische Cajón oder die irische Bodhrán zeigen, dass Instrumente immer auch mit Geschichte, Sprache, Religion, Tanz, Handwerk und gesellschaftlichen Formen verbunden sind.
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Instrumentenbau und Nachhaltigkeit
Der Instrumentenbau verbindet Handwerk, Physik, Akustik, Materialkunde, Design und Musik. Ein gutes Instrument muss stabil sein, gut klingen, sich angenehm spielen lassen und reparierbar bleiben. Häufig verwendete Materialien sind Holz, Metall, Kunststoff, Fell, Darm, Stahl, Messing oder elektronische Bauteile.
Nachhaltigkeit ist auch im Instrumentenbau wichtig. Einige traditionelle Materialien stammen von geschützten Tier- oder Pflanzenarten und dürfen heute nicht oder nur stark geregelt verwendet werden. Reparatur, Pflege, Leihinstrumente, Gebrauchtkauf und verantwortliche Materialwahl können dazu beitragen, Ressourcen zu schonen. Beim Bau einfacher Instrumente im Unterricht kannst Du Recyclingmaterial verwenden und gleichzeitig die Grundlagen von Schwingung, Resonanz und Klangfarbe erforschen.
Musikinstrumente lernen
Ein Instrument zu lernen bedeutet mehr als richtige Töne zu treffen. Du entwickelst Gehörbildung, Rhythmusgefühl, Körperhaltung, Feinmotorik, Konzentration, Ausdauer und musikalische Vorstellungskraft. Regelmäßiges Üben hilft, Bewegungen zu automatisieren. Gutes Üben ist langsam, aufmerksam und zielgerichtet.
Beim gemeinsamen Musizieren lernst Du außerdem, auf andere zu hören. Du achtest auf Tempo, Dynamik, Intonation, Einsatz, Phrasierung und Balance. Musik entsteht im Zusammenspiel: Ein guter Klang hängt nicht nur von einem Instrument ab, sondern vom Miteinander.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist ein Musikinstrument im grundlegenden Sinn? (Ein Gegenstand zur Erzeugung von Musik oder Klang) (!Ein Gerät zum Messen von Lautstärke) (!Ein Möbelstück für Konzertsäle) (!Ein Notenheft mit Liedern)
Welche Systematik ordnet Instrumente vor allem nach der Art der Tonerzeugung? (Hornbostel-Sachs-Systematik) (!Dur-Moll-Systematik) (!Quintenzirkel-Systematik) (!Tempo-Systematik)
Was schwingt bei einem Chordophon hauptsächlich? (Saiten) (!Licht) (!Papier) (!Wasser)
Was schwingt bei einem Aerophon hauptsächlich? (Luft) (!Stein) (!Farbe) (!Tinte)
Was erzeugt bei einem Membranophon den Klang? (Eine gespannte Membran) (!Eine elektrische Lampe) (!Eine Saite aus Glas) (!Ein Notenständer)
Warum ist eine Triangel ein Idiophon? (Der Instrumentenkörper selbst klingt) (!Sie besitzt vier Saiten) (!Sie wird mit Luft betrieben) (!Sie hat eine Klaviatur)
Warum kann das Klavier zugleich Tasteninstrument und Chordophon genannt werden? (Man spielt Tasten, die Saiten zum Schwingen bringen) (!Es wird immer mit einem Bogen gestrichen) (!Es erzeugt Töne nur durch Atemluft) (!Es hat keine mechanischen Teile)
Woran erkennst Du verschiedene Instrumente bei gleicher Tonhöhe besonders gut? (An der Klangfarbe) (!An der Seitenzahl im Buch) (!An der Farbe des Notenpapiers) (!An der Sitzordnung im Raum)
Welche Eigenschaft hängt besonders eng mit der Frequenz zusammen? (Tonhöhe) (!Instrumentenkoffer) (!Notenständer) (!Applausdauer)
Welche Aufgabe können Instrumente in einem Ensemble übernehmen? (Melodie, Begleitung, Rhythmus oder Klangfarbe gestalten) (!Die Raumtemperatur automatisch regeln) (!Das Publikum zählen) (!Noten ohne Menschen lesen)
Memory
| Geige | Streichinstrument |
| Gitarre | Zupfinstrument |
| Trompete | Blechblasinstrument |
| Querflöte | Holzblasinstrument |
| Trommel | Membranophon |
| Triangel | Idiophon |
| Klavier | Tasteninstrument |
| Synthesizer | Elektrophon |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Violine | Streichinstrument |
| Gitarre | Zupfinstrument |
| Trompete | Blechblasinstrument |
| Klarinette | Holzblasinstrument |
| Pauke | Membranophon |
| Xylophon | Idiophon |
| Klavier | Tasteninstrument |
| Synthesizer | elektronisches Instrument |
Kreuzworträtsel
| Chordophon | Wie heißt ein Instrument, dessen Ton durch schwingende Saiten entsteht? |
| Aerophon | Wie heißt ein Instrument, dessen Ton hauptsächlich durch schwingende Luft entsteht? |
| Idiophon | Wie heißt ein Instrument, bei dem der Instrumentenkörper selbst klingt? |
| Membran | Was schwingt bei einer Trommel als Fellklinger? |
| Resonanz | Wie nennt man das Mitschwingen eines Körpers, das den Klang verstärken kann? |
| Klangfarbe | Wie heißt die Eigenschaft, an der Du Instrumente bei gleicher Tonhöhe unterscheiden kannst? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Klangtagebuch: Höre einen Tag lang bewusst auf Geräusche und Klänge in Deiner Umgebung und notiere mindestens zehn Beispiele, die musikalisch verwendet werden könnten.
- Instrumenten-Steckbrief: Wähle ein Musikinstrument aus und erstelle einen Steckbrief mit Bild, Tonerzeugung, Spielweise, Material und typischem Einsatz.
- Hörvergleich: Vergleiche zwei Instrumente mit ähnlicher Tonhöhe und beschreibe, woran Du ihre Klangfarbe unterscheidest.
- Rhythmus mit Alltagsgegenständen: Entwickle mit ungefährlichen Alltagsgegenständen einen kurzen Rhythmus und erkläre, welche Gegenstände wie klingen.
Standard
- Instrumentenfamilien-Plakat: Gestalte ein Lernplakat zu Streich-, Zupf-, Blas-, Schlag-, Tasten- und elektronischen Instrumenten mit Beispielen und Tonerzeugung.
- Interview mit Musizierenden: Befrage eine Person, die ein Instrument spielt, zu Üben, Klang, Motivation, Schwierigkeiten und Lieblingsstücken.
- Mini-Ensemble: Bildet eine Gruppe und arrangiert ein kurzes Stück mit mindestens drei unterschiedlichen Klangquellen.
- Klangexperiment Resonanz: Baue ein einfaches Saiten- oder Trommelinstrument und untersuche, wie Material, Spannung oder Größe den Klang verändern.
Schwer
- Instrumentenkunde-Video: Produziere ein kurzes Erklärvideo, in dem Du die Tonerzeugung eines Instruments fachlich richtig und anschaulich erklärst.
- Kulturvergleich Musikinstrumente: Vergleiche zwei Instrumente aus verschiedenen Kulturräumen und untersuche Funktion, Bauweise, Spieltechnik und kulturelle Bedeutung.
- Komposition mit Klangfarben: Komponiere ein kurzes Stück, in dem die Klangfarben wichtiger sind als eine bekannte Melodie.
- Ausstellung Musikinstrumente: Entwickle ein Ausstellungskonzept für eine Schulpräsentation mit Stationen zu Akustik, Instrumentenfamilien, Geschichte und eigenen Klangexperimenten.


Lernkontrolle
- Transfer Tonerzeugung: Erkläre an einem selbst gewählten Instrument, was in Schwingung gerät, wie der Klang verstärkt wird und wie die Tonhöhe verändert werden kann.
- Vergleich von Ordnungssystemen: Vergleiche die Einteilung nach Spielweise mit der Einteilung nach Tonerzeugung und zeige an zwei Instrumenten, warum beide Sichtweisen sinnvoll sind.
- Klangfarben-Analyse: Höre ein Musikstück und beschreibe, welche Instrumentengruppen Du erkennst, welche Rolle sie übernehmen und wie sie zusammenwirken.
- Instrumentenbau-Reflexion: Entwirf ein einfaches Instrument aus Recyclingmaterial und begründe, welche akustischen Eigenschaften Du erwartest.
- Ensemble-Planung: Plane eine Besetzung für ein kurzes Schulkonzert und erkläre, wie Melodie, Bass, Rhythmus, Harmonie und Klangfarbe verteilt werden.
- Kulturelle Bedeutung: Zeige an einem Beispiel, wie ein Musikinstrument mit Festen, Ritualen, Tanz, Identität oder Geschichte verbunden sein kann.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zum Thema Musikinstrumente ist wichtig, dass Du nicht nur Namen von Instrumenten kennst, sondern Zusammenhänge erklären und anwenden kannst.
- Fachbegriffe: Du verwendest Begriffe wie Schwingung, Resonanz, Klangfarbe, Chordophon, Aerophon, Idiophon, Membranophon und Elektrophon korrekt.
- Instrumentenfamilien: Du ordnest Instrumente begründet nach Spielweise und Tonerzeugung ein.
- Hörkompetenz: Du erkennst Instrumente oder Instrumentengruppen an Klangfarbe, Tonlage und musikalischer Funktion.
- Analyse: Du beschreibst, wie Instrumente in einem Stück zusammenwirken.
- Praxisbezug: Du führst ein eigenes Klangexperiment, eine Präsentation, ein Interview, ein Plakat, ein Video oder eine kleine Komposition durch.
- Reflexion: Du erklärst, welche Rolle Musikinstrumente für Menschen, Gruppen und Kulturen spielen.
OERs zum Thema
Links
Musikinstrumente lassen sich nach Spieltechnik, Tonumfang, Material, Kulturraum und besonders nach der Tonerzeugung untersuchen. Entscheidend ist immer die Frage, was schwingt, wie der Klang verstärkt wird und welche musikalische Funktion das Instrument übernimmt.
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