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Nominativ Genitiv Dativ und Akkusativ bestimmen

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Nominativ Genitiv Dativ und Akkusativ bestimmen




Einleitung

Die vier deutschen Fälle Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ zu bestimmen, gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten in der Grammatik. Wenn Du einen Fall sicher erkennst, verstehst Du besser, welche Aufgabe ein Nomen, eine Nominalgruppe, ein Pronomen oder ein Artikel im Satz übernimmt. Die Fälle zeigen zum Beispiel, wer etwas tut, wem etwas geschieht, wem etwas gehört oder wen beziehungsweise was eine Handlung betrifft.

In diesem aiMOOC lernst Du, die vier Fälle Schritt für Schritt zu bestimmen. Du arbeitest mit Frageproben, Satzgliedern, Prädikaten, Subjekten, Objekten, Präpositionen und typischen Artikelformen. Außerdem trainierst Du an vielen Beispielen, wie Du nicht nur auswendig fragst, sondern wirklich verstehst, warum ein Wort in einem bestimmten Fall steht.

Die Tabelle zur Deklination zeigt, dass Fälle im Deutschen oft an Artikeln, Pronomen und manchmal auch an Endungen erkennbar werden. Besonders bei maskulinen Formen wie der, den, dem und des kannst Du die Unterschiede gut sehen.

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Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was ein Kasus ist. Du kannst die vier Fälle Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ benennen, ihre Fragewörter anwenden und sie in einfachen sowie anspruchsvolleren Sätzen bestimmen. Du kannst außerdem begründen, warum ein Satzglied in einem bestimmten Fall steht. Dazu nutzt Du die Bedeutung im Satz, die Rektion von Verben und Präpositionen sowie sichtbare Formen von Artikeln, Adjektiven, Nomen und Pronomen.


Grundlagen: Was ist ein Kasus?

Ein Kasus ist eine grammatische Form, die anzeigt, welche Aufgabe eine Wortgruppe im Satz hat. Im Standarddeutschen gibt es vier zentrale Fälle: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ. Sie werden traditionell auch 1. Fall, 2. Fall, 3. Fall und 4. Fall genannt.

Der Kasus betrifft nicht nur einzelne Nomen. Häufig steht eine ganze Nominalgruppe in einem Fall. In der Wortgruppe dem kleinen Hund stehen zum Beispiel der Artikel dem, das Adjektiv kleinen und das Nomen Hund zusammen im Dativ. Man betrachtet also nicht nur ein Wort, sondern die gesamte Wortgruppe.


Die vier Fälle im Überblick

Fall Schulname Frage Typische Aufgabe im Satz Beispiel
Nominativ 1. Fall, Wer-Fall Wer oder was? Subjekt oder Gleichsetzungsnominativ Der Hund schläft.
Genitiv 2. Fall, Wessen-Fall Wessen? Besitz, Zugehörigkeit, nähere Bestimmung Das Halsband des Hundes ist rot.
Dativ 3. Fall, Wem-Fall Wem? häufig indirektes Objekt, Empfängerin oder Empfänger Ich gebe dem Hund Wasser.
Akkusativ 4. Fall, Wen-oder-was-Fall Wen oder was? häufig direktes Objekt Ich sehe den Hund.


Die Bestimmung der Fälle Schritt für Schritt

Um den Fall sicher zu bestimmen, gehst Du am besten nicht nur nach einer einzelnen Frage vor. Gerade bei was kann es zu Verwechslungen kommen, weil sowohl nach dem Nominativ als auch nach dem Akkusativ mit was gefragt werden kann. Deshalb nutzt Du eine Kombination aus Satzverständnis, Frageprobe und Formprobe.


Schritt 1: Prädikat finden

Das Prädikat ist der Kern des Satzes. Es sagt aus, was geschieht oder was ist. Ohne Prädikat kannst Du die anderen Satzglieder nur schwer bestimmen.

Beispiel: Die Schülerin gibt dem Lehrer das Heft ihrer Freundin.

Das Prädikat lautet: gibt.


Schritt 2: Subjekt bestimmen

Das Subjekt steht im Deutschen normalerweise im Nominativ. Du fragst vom Prädikat aus: Wer oder was gibt?

Antwort: Die Schülerin gibt. Also steht die Schülerin im Nominativ.


Schritt 3: Objekte und Ergänzungen bestimmen

Nun fragst Du nach weiteren Satzgliedern.

Wem gibt die Schülerin das Heft? Antwort: dem Lehrer. Das ist der Dativ.

Wen oder was gibt die Schülerin dem Lehrer? Antwort: das Heft. Das ist der Akkusativ.

Wessen Heft ist es? Antwort: ihrer Freundin. Das ist der Genitiv.

Der ganze Satz enthält also alle vier Fälle: Die Schülerin im Nominativ, dem Lehrer im Dativ, das Heft im Akkusativ und ihrer Freundin im Genitiv.

Ein Syntaxbaum kann Dir zeigen, dass Wörter nicht zufällig nebeneinanderstehen. Sie bilden Satzteile, und diese Satzteile übernehmen bestimmte Aufgaben im Satz. Genau diese Aufgaben helfen Dir bei der Kasusbestimmung.


Der Nominativ

Der Nominativ ist der 1. Fall. In der Schule wird er oft Wer-Fall genannt. Mit ihm bestimmst Du meistens das Subjekt eines Satzes. Das Subjekt ist der Satzteil, über den etwas ausgesagt wird oder der etwas tut.

Beispiele:

  1. Subjekt als handelnde Person: Der Junge liest ein Buch.
  2. Subjekt als Sache: Das Fahrrad steht im Hof.
  3. Subjekt als Gruppe: Die Kinder spielen im Garten.

Du fragst: Wer oder was liest? Antwort: Der Junge. Also steht der Junge im Nominativ.


Nominativ bei sein, werden und bleiben

Manchmal gibt es in einem Satz zwei Nominative. Das geschieht besonders bei Verben wie sein, werden und bleiben.

Beispiele:

  1. Mia ist eine gute Freundin.
  2. Der Hund wird ein treuer Begleiter.
  3. Er bleibt der Sieger.

In solchen Sätzen beschreibt die zweite Nominalgruppe das Subjekt näher. Sie ist kein Akkusativobjekt, obwohl sie nach dem Verb steht. Sie steht ebenfalls im Nominativ. Man nennt sie prädikativen Nominativ oder Gleichsetzungsnominativ.


Der Genitiv

Der Genitiv ist der 2. Fall. Du fragst nach ihm mit wessen? Er zeigt häufig Besitz, Zugehörigkeit oder eine nähere Beziehung zwischen zwei Nomen an.

Beispiele:

  1. Das Buch des Lehrers liegt auf dem Tisch.
  2. Die Farbe des Autos gefällt mir.
  3. Die Stimme der Sängerin klingt hell.
  4. Die Seiten des Heftes sind voll.

Du fragst: Wessen Buch liegt auf dem Tisch? Antwort: des Lehrers. Also steht des Lehrers im Genitiv.


Genitiv in der Standardsprache

Im gesprochenen Deutsch wird der Genitiv manchmal durch eine Form mit von ersetzt: das Buch von dem Lehrer. In der Standardsprache und besonders in geschriebenen Texten ist aber oft die Genitivform genauer und stilistisch passender: das Buch des Lehrers.

Typische Genitivsignale sind Artikelformen wie des, der und manchmal Endungen wie -s oder -es bei maskulinen und neutralen Nomen: des Tages, des Kindes, des Hauses.


Der Dativ

Der Dativ ist der 3. Fall. Du fragst nach ihm mit wem? Er bezeichnet häufig die Person oder Sache, der sich eine Handlung zuwendet. Oft ist der Dativ das indirekte Objekt.

Beispiele:

  1. Ich helfe dem Kind.
  2. Die Lehrerin erklärt der Klasse die Aufgabe.
  3. Wir schenken unserer Oma Blumen.
  4. Das Fahrrad gehört meinem Bruder.

Du fragst: Wem helfe ich? Antwort: dem Kind. Also steht dem Kind im Dativ.


Typische Dativverben

Einige Verben verlangen besonders häufig den Dativ. Dazu gehören zum Beispiel helfen, antworten, danken, gehören, folgen, gratulieren, zuhören, vertrauen und begegnen.

Beispiele:

  1. Ich danke dir.
  2. Das Buch gehört meiner Schwester.
  3. Wir folgen dem Weg.
  4. Die Klasse hört dem Vortrag aufmerksam zu.

Bei solchen Verben reicht die einfache Frage nach wen oder was nicht aus, weil das Verb selbst einen bestimmten Fall fordert. Deshalb ist es wichtig, auch auf die Rektion des Verbs zu achten.


Der Akkusativ

Der Akkusativ ist der 4. Fall. Du fragst nach ihm mit wen oder was? Er bezeichnet häufig das direkte Objekt, also das, was von einer Handlung direkt betroffen ist.

Beispiele:

  1. Ich sehe den Hund.
  2. Emma liest ein Buch.
  3. Wir kaufen einen Apfel.
  4. Die Klasse schreibt einen Test.

Du fragst: Wen oder was sehe ich? Antwort: den Hund. Also steht den Hund im Akkusativ.


Typische Akkusativverben

Viele Verben bilden ein direktes Objekt im Akkusativ. Dazu gehören zum Beispiel sehen, haben, kaufen, lesen, schreiben, tragen, finden, öffnen, bauen und besuchen.

Beispiele:

  1. Ich öffne die Tür.
  2. Wir besuchen unsere Freunde.
  3. Der Maler streicht die Wand.
  4. Sie trägt einen Rucksack.

Wichtig ist: Nicht jedes Satzglied nach dem Verb ist automatisch Akkusativ. Du musst immer prüfen, welche Aufgabe das Satzglied hat und welchen Fall das Verb verlangt.


Artikel als Kasussignale

Die Formen der Artikel sind beim Bestimmen der Fälle besonders hilfreich. Vor allem beim maskulinen Singular siehst Du deutliche Unterschiede.

Kasus Maskulinum Femininum Neutrum Plural
Nominativ der Mann die Frau das Kind die Kinder
Genitiv des Mannes der Frau des Kindes der Kinder
Dativ dem Mann der Frau dem Kind den Kindern
Akkusativ den Mann die Frau das Kind die Kinder

Beim maskulinen Nomen Mann sieht man die vier Fälle besonders gut: der Mann, des Mannes, dem Mann, den Mann. Bei femininen und neutralen Formen sind einige Artikel gleich. Deshalb brauchst Du immer zusätzlich den Satzsinn und die Frageprobe.


Unbestimmte Artikel

Auch die unbestimmten Artikel zeigen den Kasus.

Kasus Maskulinum Femininum Neutrum
Nominativ ein Mann eine Frau ein Kind
Genitiv eines Mannes einer Frau eines Kindes
Dativ einem Mann einer Frau einem Kind
Akkusativ einen Mann eine Frau ein Kind

Besonders wichtig ist der Unterschied zwischen ein Mann im Nominativ und einen Mann im Akkusativ. Dieser Unterschied hilft Dir in vielen Sätzen.


Pronomen als Kasussignale

Pronomen verändern sich je nach Fall besonders deutlich. Darum sind sie sehr gute Signale beim Bestimmen.

Kasus 1. Person Singular 2. Person Singular 3. Person maskulin 3. Person feminin 3. Person neutral
Nominativ ich du er sie es
Genitiv meiner deiner seiner ihrer seiner
Dativ mir dir ihm ihr ihm
Akkusativ mich dich ihn sie es

Beispiele:

  1. Ich sehe dich.
  2. Du hilfst mir.
  3. Er gibt ihr den Stift.
  4. Sie erinnert sich seiner.

In der Alltagssprache kommen manche Genitivpronomen selten vor. Für die Grammatik sind sie trotzdem wichtig, weil sie das Kasussystem vollständig zeigen.


Präpositionen und Kasus

Viele Präpositionen verlangen einen bestimmten Fall. Das nennt man Rektion. Wenn Du die Präposition erkennst, kannst Du oft auch den Kasus bestimmen.

Fall Häufige Präpositionen Beispiel
Genitiv während, wegen, trotz, aufgrund, innerhalb, außerhalb während des Unterrichts
Dativ aus, bei, mit, nach, seit, von, zu, gegenüber mit dem Fahrrad
Akkusativ durch, für, gegen, ohne, um für den Freund


Wechselpräpositionen

Einige Präpositionen können Dativ oder Akkusativ verlangen. Sie heißen Wechselpräpositionen. Dazu gehören an, auf, hinter, in, neben, über, unter, vor und zwischen.

Die Grundregel lautet: Bei einem Ort fragst Du wo? und verwendest den Dativ. Bei einer Richtung oder einem Ziel fragst Du wohin? und verwendest den Akkusativ.

Frage Kasus Beispiel
Wo? Dativ Das Buch liegt auf dem Tisch.
Wohin? Akkusativ Ich lege das Buch auf den Tisch.
Wo? Dativ Wir sitzen in der Klasse.
Wohin? Akkusativ Wir gehen in die Klasse.

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Häufige Fehler und Strategien

Beim Bestimmen der Fälle passieren häufig ähnliche Fehler. Wenn Du diese Fehler kennst, kannst Du sie vermeiden.


Fehler 1: Nur nach der Position im Satz gehen

Nicht alles, was vor dem Verb steht, ist automatisch Nominativ, und nicht alles, was nach dem Verb steht, ist automatisch Akkusativ. Im Deutschen kann die Wortstellung verändert werden.

Beispiele:

  1. Den Hund sieht der Junge.
  2. Dem Mädchen schenkt die Tante ein Buch.
  3. Des Nachbarn Auto steht vor dem Haus.

In diesen Sätzen steht jeweils ein anderes Satzglied am Anfang. Der Fall bleibt trotzdem durch Aufgabe, Frage und Form bestimmbar.


Fehler 2: Was-Frage nicht genau prüfen

Die Frage was? kann beim Nominativ und beim Akkusativ vorkommen.

Beispiele:

  1. Das Buch liegt auf dem Tisch. Frage: Was liegt auf dem Tisch? Antwort: Das Buch. Das ist Nominativ.
  2. Ich lese das Buch. Frage: Was lese ich? Antwort: das Buch. Das ist Akkusativ.

Du musst deshalb immer prüfen, ob die Wortgruppe Subjekt ist oder direktes Objekt.


Fehler 3: Dativverben mit Akkusativ verwechseln

Manche Verben wirken so, als müssten sie ein Akkusativobjekt haben, verlangen aber den Dativ.

Beispiele:

  1. Ich helfe dem Freund.
  2. Wir antworten der Lehrerin.
  3. Das gehört meinem Bruder.

Die richtige Frage lautet: Wem helfe ich? Wem antworten wir? Wem gehört das?


Fehler 4: Genitiv nur als Besitz verstehen

Der Genitiv zeigt häufig Besitz, aber nicht nur Besitz. Er kann auch Zugehörigkeit, Teil-Ganzes-Beziehungen oder eine nähere Bestimmung ausdrücken.

Beispiele:

  1. der Rand des Tisches
  2. die Lösung des Problems
  3. die Hälfte des Kuchens
  4. der Beginn des Films


Methode: So bestimmst Du den Kasus sicher

Eine sichere Methode besteht aus fünf Prüfschritten.

  1. Prädikat finden: Suche zuerst das Verb oder die Verbgruppe.
  2. Subjekt bestimmen: Frage: Wer oder was tut etwas oder ist etwas?
  3. Objekte bestimmen: Frage nach wem, wen oder was und wessen.
  4. Artikel prüfen: Achte auf Formen wie der, den, dem, des, einer, einem und einen.
  5. Präposition oder Verb prüfen: Manche Wörter verlangen einen bestimmten Fall.

Wenn alle Prüfschritte zusammenpassen, hast Du den Fall zuverlässig bestimmt.


Beispielanalyse

Satz: Nach der Pause zeigt der Schüler seiner Freundin das Bild des Hundes.

Satzteil Frage oder Signal Kasus Begründung
Nach der Pause nach verlangt Dativ Dativ Die Präposition nach regiert den Dativ.
der Schüler Wer zeigt? Nominativ Der Schüler ist das Subjekt.
seiner Freundin Wem zeigt der Schüler das Bild? Dativ Die Freundin ist die Empfängerin.
das Bild Wen oder was zeigt der Schüler? Akkusativ Das Bild ist das direkte Objekt.
des Hundes Wessen Bild? Genitiv Der Genitiv beschreibt die Zugehörigkeit.

Die Grafik eines Syntaxbaums macht deutlich, dass ein Satz aus zusammengehörigen Teilen besteht. Für die Kasusbestimmung ist es wichtig, diese Satzteile als Einheiten zu erkennen.


Übungssätze mit Lösungserklärung

Satz Gesuchter Ausdruck Kasus Erklärung
Die Katze schläft auf dem Sofa. Die Katze Nominativ Wer oder was schläft?
Ich streichle die Katze. die Katze Akkusativ Wen oder was streichle ich?
Der Napf der Katze ist leer. der Katze Genitiv Wessen Napf ist leer?
Ich gebe der Katze Futter. der Katze Dativ Wem gebe ich Futter?
Wir gehen durch den Park. den Park Akkusativ Die Präposition durch verlangt den Akkusativ.
Wir sitzen in dem Park. dem Park Dativ Die Frage lautet wo?
Wir gehen in den Park. den Park Akkusativ Die Frage lautet wohin?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welcher Fall antwortet auf die Frage Wer oder was? (Nominativ) (!Genitiv) (!Dativ) (!Akkusativ)




Welcher Fall antwortet auf die Frage Wessen? (Genitiv) (!Nominativ) (!Dativ) (!Akkusativ)




Welcher Fall antwortet auf die Frage Wem? (Dativ) (!Nominativ) (!Genitiv) (!Akkusativ)




Welcher Fall antwortet auf die Frage Wen oder was? (Akkusativ) (!Nominativ) (!Genitiv) (!Dativ)




In welchem Fall steht das Subjekt eines deutschen Aussagesatzes meistens? (Nominativ) (!Genitiv) (!Dativ) (!Akkusativ)




In welchem Fall steht der Ausdruck des Kindes im Satz Das Fahrrad des Kindes ist neu? (Genitiv) (!Nominativ) (!Dativ) (!Akkusativ)




In welchem Fall steht dem Lehrer im Satz Ich gebe dem Lehrer das Heft? (Dativ) (!Nominativ) (!Genitiv) (!Akkusativ)




In welchem Fall steht den Ball im Satz Das Kind wirft den Ball? (Akkusativ) (!Nominativ) (!Genitiv) (!Dativ)




Welche Präposition verlangt in der Standardsprache meistens den Akkusativ? (durch) (!mit) (!nach) (!bei)




Welche Frage hilft bei Wechselpräpositionen häufig, den Dativ zu erkennen? (Wo?) (!Wohin?) (!Wessen?) (!Wen?)





Memory

Nominativ Wer oder was?
Genitiv Wessen?
Dativ Wem?
Akkusativ Wen oder was?
Subjekt Satzglied im Nominativ
Wechselpräposition Wo oder wohin?





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Nominativ Subjekt im Satz
Genitiv Besitz oder Zugehörigkeit
Dativ Empfänger oder indirektes Objekt
Akkusativ direkt betroffenes Objekt
Wechselpräposition Ort oder Richtung




...


Kreuzworträtsel

Nominativ Wie heißt der Fall des Subjekts?
Wessen Mit welchem Fragewort bestimmst Du den Genitiv?
Dativ Welcher Fall antwortet auf die Frage Wem?
Akkusativ Welcher Fall steht oft beim direkten Objekt?
Artikel Welche Wortart zeigt Formen wie der, den, dem und des?
Kasus Wie nennt man den grammatischen Fall fachsprachlich?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der Fall eines Nomens zeigt seine

im Satz. Das Subjekt steht im Deutschen meistens im

. Nach einem Besitzverhältnis fragst Du mit

. Die Frage Wem führt zum

. Ein direkt betroffenes Objekt steht häufig im

. Präpositionen wie mit und nach verlangen oft den

. Bei Wechselpräpositionen zeigt der Akkusativ meist eine

. Zur sicheren Bestimmung prüfst Du auch das

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Kasus-Fragen: Schreibe zu jedem der vier Fälle drei eigene Beispielsätze und markiere die Wortgruppe, die im gesuchten Fall steht.
  2. Artikeltraining: Erstelle eine kleine Tabelle mit der, des, dem und den und finde zu jeder Form einen passenden Beispielsatz.
  3. Subjekt finden: Sammle zehn kurze Sätze aus einem Kinderbuch oder Schulbuch und bestimme jeweils das Subjekt im Nominativ.
  4. Frageprobe: Formuliere zu fünf Sätzen passende Kasusfragen und beantworte sie vollständig.


Standard

  1. Satzanalyse: Analysiere einen kurzen Sachtext und markiere alle Nominativ-, Dativ- und Akkusativgruppen in drei verschiedenen Farben.
  2. Genitivdetektiv: Suche in einem Zeitungsartikel oder Online-Sachtext fünf Genitive und erkläre, welche Beziehung sie ausdrücken.
  3. Wechselpräpositionen: Fotografiere oder zeichne eine Szene in einem Zimmer und schreibe dazu je fünf Sätze mit wo und wohin.
  4. Fehlerkorrektur: Erstelle zehn Sätze mit typischen Kasusfehlern und schreibe darunter die korrigierte Fassung mit Begründung.


Schwer

  1. Kasus im Textvergleich: Vergleiche einen sachlichen Text mit einem Gesprächsdialog und untersuche, wie häufig der Genitiv vorkommt.
  2. Erklärvideo: Plane ein kurzes Lernvideo, in dem Du an einem Beispielsatz alle vier Fälle erklärst.
  3. Kasus und Präpositionen: Erstelle ein Lernplakat zu Präpositionen mit Genitiv, Dativ und Akkusativ und ergänze eigene Beispielsätze.
  4. Eigener Lernkurs: Entwickle eine Mini-Unterrichtsstunde mit Einstieg, Erklärung, Übungsphase und Lösungsteil zum Thema Kasus bestimmen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Begründete Satzanalyse: Bestimme in einem unbekannten Satz alle Fälle und begründe jede Entscheidung mit Frage, Artikel, Satzfunktion oder Präposition.
  2. Transfer auf eigene Texte: Schreibe einen kurzen Bericht über einen Schultag und markiere anschließend mindestens acht Kasusformen mit Erklärung.
  3. Fehlerdiagnose: Erkläre, warum der Satz Ich helfe den Freund standardsprachlich falsch ist, und formuliere die korrekte Version.
  4. Wechselpräpositionen anwenden: Erkläre den Bedeutungsunterschied zwischen Das Bild hängt an der Wand und Ich hänge das Bild an die Wand.
  5. Genitiv und Ersatzformen: Vergleiche das Fahrrad des Nachbarn mit das Fahrrad von dem Nachbarn und beurteile, welche Form in einem formellen Text passender ist.
  6. Kasusstrategie: Entwickle eine eigene Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der jüngere Lernende die vier Fälle bestimmen können.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du die vier Fälle nicht nur auswendig kennst, sondern in echten Sätzen anwenden kannst. Wichtig sind eine saubere Satzanalyse, passende Kasusfragen, die Beachtung von Artikelformen, das Erkennen von Präpositionen und eine klare Begründung.

  1. Grundwissen: Du kannst die vier Fälle mit Namen, Fragen und typischen Funktionen nennen.
  2. Anwendung: Du kannst Fälle in einfachen und zusammengesetzten Sätzen bestimmen.
  3. Begründung: Du kannst Deine Entscheidung mit Frageprobe, Satzfunktion, Artikel oder Präposition erklären.
  4. Transfer: Du kannst eigene Sätze bilden, in denen bestimmte Fälle gezielt vorkommen.
  5. Reflexion: Du kannst typische Fehler erkennen und verständlich korrigieren.




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  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
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Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

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  2. Woyzeck - Georg Büchner
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