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	<title>Suizidprävention - Suizid verstehen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T19:39:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in MOOCsWiki Staging</subtitle>
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		<id>https://staging.moocwiki.org/index.php?title=Suizidpr%C3%A4vention_-_Suizid_verstehen&amp;diff=30395&amp;oldid=prev</id>
		<title>Glanz: aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt</title>
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		<updated>2026-06-20T13:32:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Suizidprävention: Ein neuer Rahmen / Suizid verstehen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Suizidprävention&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet, Menschen in [[Krise|Krisen]] nicht allein zu lassen, [[Suizidalität]] früh zu erkennen, Hilfen erreichbar zu machen und gesellschaftliche Bedingungen so zu verändern, dass [[psychische Gesundheit]] geschützt wird. In diesem aiMOOC lernst Du, warum suizidale Krisen meist nicht durch eine einzelne Ursache entstehen, sondern aus dem Zusammenwirken von persönlichen Belastungen, Beziehungen, Erkrankungen, gesellschaftlichen Faktoren, [[Stigma|Stigmatisierung]], Zugang zu Hilfe und medialer Darstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Kurs knüpft an das Video &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Suizidprävention: Ein neuer Rahmen / Suizid verstehen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an. Der neue Rahmen verschiebt den Blick: Es geht nicht um Schuld, Schwäche oder Tabu, sondern um [[Prävention]], [[Empathie]], frühe Unterstützung, sichere Strukturen und eine Sprache, die Hilfe erleichtert. Du lernst, wie Schutzfaktoren wirken, wie man verantwortungsvoll über das Thema spricht und welche Schritte in einer akuten Krise wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtiger Hinweis:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Dieser aiMOOC ersetzt keine professionelle Beratung, Therapie oder medizinische Hilfe. Wenn Du selbst akut in Gefahr bist oder Sorge um eine andere Person hast, hole sofort Hilfe. In Deutschland und Europa erreichst Du den Notruf unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;112&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Telefonseelsorge]] ist kostenlos erreichbar unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;0800 1110111&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;0800 1110222&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;116 123&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Kinder und Jugendliche können sich außerdem an die [[Nummer gegen Kummer]] unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;116 111&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Suicide awareness ribbon png.png|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=kEPtM9N4-N0   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Lernziele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was [[Suizidalität]] bedeutet, warum sie als veränderbare Krise verstanden werden kann und weshalb frühe Hilfe lebenswichtig ist. Du kannst zentrale Risiko- und Schutzfaktoren unterscheiden, ohne Menschen auf diese Faktoren zu reduzieren. Du kennst Grundprinzipien der [[Suizidprävention]], etwa niedrigschwellige Hilfe, verantwortungsvolle [[Medienkompetenz|Medienberichterstattung]], Förderung von [[Resilienz]], Entstigmatisierung und sichere Unterstützungswege. Du kannst außerdem beschreiben, wie man in einer akuten Situation ruhig, respektvoll und handlungsorientiert reagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Sensibler Umgang im Unterricht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema kann belastend sein. In Schule, Ausbildung und Studium sollte es deshalb nur mit klarer Rahmung behandelt werden. Vor Beginn sollte transparent gemacht werden, worum es geht, welche Hilfsangebote erreichbar sind und dass niemand persönliche Erfahrungen teilen muss. Aussagen über konkrete Vorgehensweisen, dramatisierende Darstellungen oder bewertende Begriffe sind zu vermeiden. Stattdessen stehen [[Hilfe]], [[Prävention]], [[Schutzfaktor|Schutzfaktoren]], [[Gesprächsführung]], [[Solidarität]] und verantwortliche [[Medienbildung]] im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrkräfte, Ausbilderinnen und Ausbilder sollten auf eine sichere Lernatmosphäre achten. Lernende dürfen Aufgaben überspringen, wenn sie sich belastet fühlen. Nach der Einheit sollte Raum für Nachfragen bestehen. Wenn eine Person im Kursverlauf eigene akute Suizidgedanken äußert, ist dies kein Unterrichtsthema mehr, sondern ein Notfall oder Beratungsanlass: Eine verantwortliche erwachsene Person, Schulsozialarbeit, ärztliche Hilfe, Krisendienst oder Notruf müssen einbezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Suizid verstehen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Was bedeutet Suizidalität? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Suizidalität]] ist ein Oberbegriff für Gedanken, Impulse, Pläne oder Handlungen, die sich auf den eigenen Tod richten können. Sie kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und sich im Verlauf verändern. Eine suizidale Krise ist häufig mit starker innerer Not, Hoffnungslosigkeit, Überforderung, Scham, Schuldgefühlen, sozialem Rückzug oder dem Gefühl verbunden, keine Alternative mehr zu sehen. Wichtig ist: Suizidalität ist kein Charakterfehler und keine moralische Schwäche. Sie ist ein ernstes Warnsignal, dass ein Mensch dringend Unterstützung braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele suizidale Krisen entstehen aus einer Einengung des Denkens. Betroffene sehen in diesem Moment oft weniger Handlungsmöglichkeiten, obwohl es objektiv Hilfewege gibt. Genau hier setzt [[Krisenintervention]] an: Sie schafft Zeit, Sicherheit, Kontakt, Entlastung und Zugang zu professioneller Hilfe. Prävention bedeutet deshalb, Alternativen sichtbar zu machen, bevor eine Krise eskaliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Ein neuer Rahmen: Von Schuld zu Schutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein hilfreicher Rahmen betrachtet Suizidalität als Zusammenspiel mehrerer Ebenen. Auf der persönlichen Ebene können psychische Erkrankungen, traumatische Erfahrungen, chronische Schmerzen, Suchterkrankungen, Verluste, Mobbing, Einsamkeit oder extreme Belastungen eine Rolle spielen. Auf der Beziehungsebene wirken Zugehörigkeit, Familie, Freundschaften, Ausgrenzung, Gewalt oder Unterstützung. Auf institutioneller Ebene sind Schule, Arbeitsplatz, Gesundheitsversorgung, Beratungsstellen und Krisendienste wichtig. Auf gesellschaftlicher Ebene beeinflussen Armut, Diskriminierung, [[Stigma]], Medienbilder und politische Rahmenbedingungen die Chancen, rechtzeitig Hilfe zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Rahmen fragt daher nicht: „Warum hat die Person nicht stärker durchgehalten?“, sondern: „Welche Belastungen, welche fehlenden Schutzfaktoren und welche Barrieren haben die Krise verstärkt?“ Und: „Wie können wir Unterstützung so gestalten, dass Menschen früher Hilfe finden?“ Diese Sichtweise ist würdevoll, fachlich sinnvoll und präventiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Risiko- und Schutzfaktoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Risikofaktor|Risikofaktoren]] erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer suizidalen Krise, bestimmen aber nie automatisch das Ergebnis. Zu ihnen können schwere [[Depression|depressive Erkrankungen]], andere psychische Erkrankungen, frühere Suizidversuche, belastende Lebensereignisse, Einsamkeit, Gewalt, Diskriminierung, Sucht, akute Scham- oder Verlustsituationen und fehlender Zugang zu Hilfe gehören. Einzelne Faktoren dürfen nicht isoliert betrachtet werden. Ein Mensch ist immer mehr als seine Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schutzfaktor|Schutzfaktoren]] können Krisen abfedern. Dazu gehören tragfähige Beziehungen, schnelle professionelle Hilfe, das Gefühl von Zugehörigkeit, Hoffnung, Problemlösefähigkeiten, sichere Orte, geregelte Alltagsstrukturen, ein persönlicher [[Krisenplan]], ein unterstützendes Schul- oder Arbeitsumfeld und eine Kultur, in der über psychische Not gesprochen werden darf. Prävention stärkt Schutzfaktoren und senkt Barrieren zu Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SuicidePrevCDC.jpg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Warnsignale ernst nehmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warnsignale können direkte Aussagen über Todeswünsche, indirekte Formulierungen wie „Ich kann nicht mehr“, starker Rückzug, auffällige Hoffnungslosigkeit, Abschiedsgesten, plötzliche starke Verhaltensänderungen oder die Abgabe wichtiger persönlicher Dinge sein. Solche Signale bedeuten nicht immer akute Suizidgefahr, aber sie sollten ernst genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein verbreiteter Irrtum lautet, dass man Suizidgedanken nicht ansprechen dürfe, weil man dadurch erst auf die Idee bringe. Fachlich gilt: Ruhiges, direktes und respektvolles Fragen kann entlasten. Eine mögliche Frage ist: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Denkst Du daran, Dir etwas anzutun?“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Danach ist Zuhören wichtig: nicht schockiert reagieren, nicht moralisieren, keine Versprechen von Geheimhaltung geben und gemeinsam Hilfe holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Was hilft in einer akuten Krise? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei akuter Gefahr zählt Sicherheit. Bleib, wenn möglich, bei der betroffenen Person oder sorge dafür, dass eine verlässliche erwachsene Person dazukommt. Rufe bei unmittelbarer Gefahr den Notruf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;112&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Sprich ruhig, klar und wertschätzend. Nimm Aussagen ernst. Frage nach, ohne zu drängen. Hilf dabei, professionelle Unterstützung zu erreichen: ärztliche Hilfe, psychiatrische Notaufnahme, Krisendienst, TelefonSeelsorge, Schulsozialarbeit, Psychotherapie oder eine vertraute Bezugsperson.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sinnvoller [[Krisenplan]] enthält persönliche Warnzeichen, Dinge, die kurzfristig beruhigen, sichere Orte, Menschen, die angerufen werden können, professionelle Kontakte und konkrete Schritte für den Notfall. Der Plan wird am besten in ruhigen Zeiten erstellt und sollte leicht erreichbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Prävention auf mehreren Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Suizidprävention]] wird häufig in drei Ebenen beschrieben. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Universelle Prävention&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; richtet sich an alle Menschen, etwa durch Aufklärung, Entstigmatisierung, Stärkung von Lebenskompetenzen und gute Hilfestrukturen. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selektive Prävention&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unterstützt Gruppen mit erhöhtem Risiko, etwa Menschen nach schweren Verlusten, nach Gewalterfahrungen oder in belastenden Lebenslagen. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Indizierte Prävention&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; richtet sich an Personen mit konkreten Warnsignalen, Suizidgedanken oder nach einem Suizidversuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Weltgesundheitsorganisation]] beschreibt mit der Initiative &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LIVE LIFE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vier zentrale Handlungsfelder: Zugang zu tödlichen Mitteln begrenzen, verantwortungsvolle Medienberichterstattung fördern, sozio-emotionale Kompetenzen bei jungen Menschen stärken sowie gefährdete Menschen früh erkennen, begleiten und nachbetreuen. Für Schule und Bildung bedeutet das: nicht nur über Risiken sprechen, sondern Hilfewege praktisch bekannt machen, Zugehörigkeit stärken und Erwachsene in Schlüsselrollen schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Schule, Ausbildung und Hochschule als Schutzräume ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildungseinrichtungen können wichtige Schutzräume sein. Sie können [[psychische Gesundheit]] enttabuisieren, Beratungsangebote sichtbar machen, Mobbing reduzieren, Krisenteams aufbauen und Lernende darin stärken, Hilfe zu suchen. Entscheidend ist, dass Verantwortung nicht auf Mitschülerinnen und Mitschüler abgeschoben wird. Jugendliche können aufmerksam sein und Unterstützung anbieten, aber sie sind nicht für die Rettung anderer verantwortlich. Ihre wichtigste Aufgabe ist, eine erwachsene Vertrauensperson einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gatekeeper]]-Ansatz beschreibt Schulungen für Personen, die in ihrem Alltag Warnsignale erkennen und Hilfen vermitteln können: Lehrkräfte, Ausbilderinnen, Jugendleiter, Trainerinnen, Kolleginnen, Schulsozialarbeiter oder Führungskräfte. Gatekeeper sind keine Therapeutinnen oder Therapeuten. Sie öffnen Türen zu Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Medien, Sprache und Verantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medien können schaden oder schützen. Sensationsberichte, vereinfachende Schuldzuweisungen, romantisierende Darstellungen oder konkrete Details können gefährliche Nachahmungseffekte begünstigen. Dieser Zusammenhang wird oft mit dem [[Werther-Effekt]] verbunden. Schutz kann dagegen entstehen, wenn Medien Wege aus Krisen zeigen, Hilfsangebote nennen, Hoffnung vermitteln und Menschen nicht auf ihren Tod reduzieren. Dieser Schutzaspekt wird [[Papageno-Effekt]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verantwortliche Sprache ist Teil der Prävention. Besser ist es, von „durch Suizid gestorben“ zu sprechen statt von abwertenden oder kriminalisierenden Begriffen. Berichte sollten Ursachen nicht vereinfachen, keine Details darstellen, keine Schuldigen suchen und immer Hilfeangebote nennen. Auch in sozialen Medien gilt: keine dramatisierenden Bilder, keine Gerüchte, keine Spekulationen, keine Weiterverbreitung belastender Inhalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Suicide Prevention Day.jpg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliche Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suizidprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dazu gehören gute Versorgung in [[Psychiatrie]], [[Psychotherapie]] und Hausarztpraxis, erreichbare Krisendienste, Hilfe für Angehörige, Prävention von [[Mobbing]], Gewalt und Diskriminierung, Armutsprävention, sichere öffentliche Räume, verantwortliche Medienstandards und Forschung. In Deutschland arbeiten Fachnetzwerke wie das [[Nationale Suizidpräventionsprogramm für Deutschland]] und die [[Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention]] daran, Wissen zu bündeln und Hilfestrukturen zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist auch die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen. Wenn Menschen Angst haben, verurteilt zu werden, suchen sie später Hilfe. Wenn dagegen offen, respektvoll und sachlich über psychische Krisen gesprochen wird, sinkt die Schwelle, Unterstützung anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stop You are loved - geograph.org.uk - 6843777.jpg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Hilfe und Ansprechpartner =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Soforthilfe in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du selbst akut gefährdet bist oder eine andere Person unmittelbar gefährdet ist, wähle &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;112&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Du darfst auch Hilfe holen, wenn Du unsicher bist. Bei seelischer Not, Einsamkeit, Verzweiflung oder Suizidgedanken kannst Du die [[Telefonseelsorge]] erreichen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;0800 1110111&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;0800 1110222&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;116 123&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Das Angebot ist kostenlos und anonym. Kinder und Jugendliche erreichen die [[Nummer gegen Kummer]] unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;116 111&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Wege können sein: Hausärztin oder Hausarzt, psychiatrische Notaufnahme, Psychotherapeutin oder Psychotherapeut, Schulsozialarbeit, Beratungsstellen, Krisendienste der Region, vertraute Erwachsene oder Angehörige. Es ist kein Zeichen von Schwäche, Hilfe zu suchen. Es ist ein Schritt in Richtung Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Wie Du helfen kannst, ohne Dich zu überfordern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Dir Sorgen um jemanden machst, nimm Dein Gefühl ernst. Sprich die Person ruhig an. Sage, was Du wahrnimmst, zum Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Ich mache mir Sorgen um Dich, weil Du Dich stark zurückziehst.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Frage direkt und respektvoll nach Suizidgedanken. Höre zu. Bleibe nicht allein mit der Verantwortung. Hole eine erwachsene Vertrauensperson oder professionelle Hilfe dazu. Versprich keine Geheimhaltung, wenn Gefahr besteht. Nach einer akuten Situation kann Nachfragen helfen: eine kurze Nachricht, ein gemeinsamer Weg zur Beratungsstelle oder Unterstützung beim Vereinbaren eines Termins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Interaktive Aufgaben =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Quiz: Teste Dein Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was beschreibt Suizidalität am genauesten?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Gedanken, Pläne oder Handlungen, die auf den eigenen Tod ausgerichtet sein können)&lt;br /&gt;
(!Eine feste Charaktereigenschaft)&lt;br /&gt;
(!Ein sicherer Entschluss ohne Veränderungsmöglichkeit)&lt;br /&gt;
(!Ein ausschließlich juristischer Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Aussage zu suizidalen Krisen ist fachlich angemessen?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Sie können sich verändern und brauchen ernsthafte Unterstützung)&lt;br /&gt;
(!Sie sind immer nur Aufmerksamkeitssuche)&lt;br /&gt;
(!Sie verschwinden sicher, wenn man sie ignoriert)&lt;br /&gt;
(!Sie betreffen ausschließlich Erwachsene)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Nummer ist bei akuter Lebensgefahr in Deutschland und Europa richtig?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(112)&lt;br /&gt;
(!116 111)&lt;br /&gt;
(!118 80)&lt;br /&gt;
(!115)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was ist ein Schutzfaktor?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Ein Umstand, der Belastungen abfedern und Hilfe erleichtern kann)&lt;br /&gt;
(!Ein Beweis, dass keine Krise entstehen kann)&lt;br /&gt;
(!Ein Ersatz für professionelle Hilfe in jedem Notfall)&lt;br /&gt;
(!Ein Begriff nur aus dem Strafrecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was meint der Papageno-Effekt?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Berichte über Bewältigung und Hilfewege können schützend wirken)&lt;br /&gt;
(!Sensationelle Berichte erhöhen immer Sicherheit)&lt;br /&gt;
(!Schweigen ist die einzige Form der Prävention)&lt;br /&gt;
(!Humor ersetzt Krisenintervention)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Haltung ist in einem Gespräch mit einer gefährdeten Person hilfreich?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Ruhig zuhören, ernst nehmen und Hilfe hinzuziehen)&lt;br /&gt;
(!Sofort bewerten und Vorwürfe machen)&lt;br /&gt;
(!Das Thema wechseln, damit es nicht unangenehm wird)&lt;br /&gt;
(!Geheimhaltung versprechen, auch wenn Gefahr besteht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was gehört typischerweise in einen Krisenplan?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Warnzeichen, beruhigende Schritte, Kontakte und Notfallwege)&lt;br /&gt;
(!Eine Liste mit Schuldigen)&lt;br /&gt;
(!Eine Sammlung dramatischer Medienberichte)&lt;br /&gt;
(!Ein Ersatz für jede Form professioneller Hilfe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was beschreibt der Gatekeeper-Ansatz?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Geschulte Personen erkennen Warnsignale und vermitteln Hilfe)&lt;br /&gt;
(!Unbeteiligte lösen jede Krise allein)&lt;br /&gt;
(!Nur Fachärzte dürfen überhaupt zuhören)&lt;br /&gt;
(!Hilfe wird erst nach langen Beweisen angeboten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warum ist verantwortungsvolle Medienberichterstattung wichtig?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Sie kann Nachahmung vermeiden und Hilfewege sichtbar machen)&lt;br /&gt;
(!Sie soll möglichst viele Details veröffentlichen)&lt;br /&gt;
(!Sie soll Betroffene moralisch beurteilen)&lt;br /&gt;
(!Sie soll Hilfsangebote auslassen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was bedeutet Stigmatisierung im Zusammenhang mit psychischen Krisen?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Abwertung und Ausgrenzung erschweren das Suchen von Hilfe)&lt;br /&gt;
(!Ein verlässlicher Schutz vor Krisen)&lt;br /&gt;
(!Ein medizinisches Notfalltelefon)&lt;br /&gt;
(!Eine Form von Resilienztraining)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Memory ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;memo-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suizidalität || Gedanken, Pläne oder Handlungen mit Bezug auf den eigenen Tod&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schutzfaktor || Umstand, der Belastungen abfedern kann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Papageno-Effekt || Hoffnungsvoller Medienbeitrag mit Hilfewegen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gatekeeper || Geschulte Person, die Warnsignale erkennt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krisenplan || Persönliche Schritte und Kontakte für akute Belastung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stigma || Abwertung, die Hilfe erschwert&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Drag and Drop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;lueckentext-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! Ordne die richtigen Begriffe zu.&lt;br /&gt;
! Thema&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Universelle Prävention&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Angebote für alle Menschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selektive Prävention&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Unterstützung für Gruppen mit erhöhtem Risiko&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Indizierte Prävention&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Hilfe bei konkreten Warnsignalen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Papageno-Effekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Darstellung von Bewältigung und Hilfe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akuthilfe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Sofort professionelle Unterstützung holen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Kreuzworträtsel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kreuzwort-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Papageno || Welcher Effekt beschreibt Medienberichte, die Hoffnung und Hilfewege zeigen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Resilienz || Wie nennt man die Fähigkeit, Belastungen mit Unterstützung zu bewältigen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gatekeeper || Wie heißen geschulte Personen, die Warnsignale erkennen und Hilfe vermitteln?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Empathie || Welche Haltung hilft beim Zuhören ohne vorschnelles Bewerten?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krisenplan || Welches Dokument sammelt Warnzeichen, Kontakte und Schritte für akute Not?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stigma || Welches soziale Hindernis entsteht, wenn psychische Krisen abgewertet werden?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== LearningApps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://learningapps.org/index.php?s=Suizidpraevention+Suizid+verstehen &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Lückentext ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;quiz display=simple&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vervollständige den Text.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|type=&amp;quot;{}&amp;quot;}&lt;br /&gt;
Suizidprävention betrachtet suizidale Krisen nicht als persönliche Schuld, sondern als ernstes Zeichen für notwendige { Hilfe }. Ein neuer Rahmen bezieht persönliche, soziale und gesellschaftliche { Faktoren } ein. Schutz entsteht durch tragfähige Beziehungen, erreichbare Beratung und eine entstigmatisierende { Sprache }. In akuter Gefahr ist in Deutschland und Europa die Nummer { 112 } wichtig. Medien können durch hoffnungsvolle Geschichten und Hinweise auf Hilfewege den { Papageno-Effekt } unterstützen. Ein persönlicher { Krisenplan } sammelt Warnzeichen, beruhigende Schritte und Kontakte für schwierige Situationen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/quiz&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Offene Aufgaben =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Leicht ===&lt;br /&gt;
# [[Hilfsangebote]]: Erstelle eine übersichtliche Karte mit Hilfsangeboten in Deiner Region und bundesweiten Kontakten. Nenne mindestens Notruf, TelefonSeelsorge, Nummer gegen Kummer und eine schulische oder lokale Ansprechperson.&lt;br /&gt;
# [[Begriffe klären]]: Erkläre die Begriffe [[Suizidalität]], [[Krise]], [[Schutzfaktor]] und [[Stigma]] in eigenen Worten. Achte auf respektvolle Sprache.&lt;br /&gt;
# [[Gesprächsregeln]]: Formuliere fünf Regeln für ein gutes Gespräch mit einer Person in seelischer Not. Begründe jede Regel kurz.&lt;br /&gt;
# [[Mediencheck]]: Entwickle eine kleine Checkliste, woran man verantwortungsvolle Beiträge über Suizidprävention erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
# [[Videoanalyse]]: Fasse die Kernaussage des Videos „Suizidprävention: Ein neuer Rahmen / Suizid verstehen“ zusammen. Erkläre, was am neuen Rahmen anders ist als an einer rein individuellen Sicht.&lt;br /&gt;
# [[Krisenkarte]]: Entwirf eine fiktive Krisenkarte für eine erfundene Person. Sie soll Warnzeichen, beruhigende Schritte, sichere Kontakte und professionelle Hilfewege enthalten.&lt;br /&gt;
# [[Schutzfaktoren in der Schule]]: Untersuche, welche Schutzfaktoren an Deiner Schule, Ausbildungsstätte oder Hochschule bereits vorhanden sind und welche verbessert werden könnten.&lt;br /&gt;
# [[Interview]]: Führe ein vorbereitetes Interview mit Schulsozialarbeit, Beratungsstelle oder einer Fachperson. Frage nach Hilfewegen, Grenzen der Mitschülerhilfe und Prävention im Alltag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Schwer ===&lt;br /&gt;
# [[Präventionskonzept]]: Entwickle ein Konzept für eine Bildungseinrichtung, das universelle, selektive und indizierte Prävention unterscheidet. Achte auf Datenschutz, Zuständigkeiten und klare Notfallwege.&lt;br /&gt;
# [[Medienleitfaden]]: Schreibe einen Leitfaden für eine Schülerzeitung oder Social-Media-Redaktion, der den Werther-Effekt vermeidet und den Papageno-Effekt stärkt.&lt;br /&gt;
# [[Gesellschaftliche Analyse]]: Analysiere, wie Armut, Diskriminierung, Einsamkeit, Versorgungslücken und Stigmatisierung suizidale Krisen beeinflussen können. Zeige anschließend konkrete Präventionsansätze.&lt;br /&gt;
# [[OER-Projekt]]: Gestalte ein kurzes OER-Lernprodukt, etwa Poster, Audio, Erklärvideo oder Infokarte. Es soll Hilfewege sichtbar machen, Hoffnung vermitteln und keine belastenden Details enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:Offene Aufgabe - MOOC erstellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Lernkontrolle =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Fallanalyse]]: Eine Mitschülerin zieht sich stark zurück und sagt, dass alles sinnlos sei. Beschreibe, wie Du sicher, respektvoll und verantwortungsvoll reagieren würdest. Erkläre auch, wo Deine Verantwortung endet.&lt;br /&gt;
# [[Transfer]]: Vergleiche eine individuelle Erklärung suizidaler Krisen mit einem gesellschaftlichen Rahmenmodell. Zeige, warum beide Ebenen für Prävention wichtig sind.&lt;br /&gt;
# [[Medienbewertung]]: Bewerte einen fiktiven Onlinebeitrag über eine Krise. Formuliere ihn so um, dass er Hilfewege nennt, keine Details verbreitet und Hoffnung stärkt.&lt;br /&gt;
# [[Präventionsplanung]]: Entwickle drei Maßnahmen für eine Schule: eine für alle Lernenden, eine für besonders belastete Gruppen und eine für akute Warnsignale.&lt;br /&gt;
# [[Gesprächskompetenz]]: Schreibe einen kurzen Dialog, in dem eine Person Sorge anspricht, direkt nach Suizidgedanken fragt und anschließend Hilfe organisiert.&lt;br /&gt;
# [[Ethik]]: Diskutiere, warum Schweigen über Suizidalität problematisch sein kann, aber ungeschützte und sensationsorientierte Darstellungen ebenfalls gefährlich sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Lernnachweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Portfolio]]: Sammle Deine Ergebnisse aus Begriffsklärung, Videoanalyse, Hilfsangebote-Karte und Mediencheck in einem Portfolio.&lt;br /&gt;
# [[Reflexion]]: Schreibe eine kurze Reflexion darüber, welche Form von Sprache im Thema Suizidprävention hilfreich ist und welche Formulierungen Du vermeiden würdest.&lt;br /&gt;
# [[Transferprodukt]]: Erstelle ein Präventionsprodukt für eine Zielgruppe, zum Beispiel Klasse, Verein, Ausbildungsteam oder Hochschulseminar.&lt;br /&gt;
# [[Präsentation]]: Stelle Dein Präventionsprodukt vor und erläutere, welche Risiko- und Schutzfaktoren es berücksichtigt.&lt;br /&gt;
# [[Selbstprüfung]]: Prüfe, ob Dein Produkt Hilfewege sichtbar macht, keine belastenden Details enthält, Hoffnung vermittelt und professionelle Unterstützung nicht ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Fachliche Quellen und Orientierung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Weltgesundheitsorganisation]]: [https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/suicide Fact Sheet Suicide]&lt;br /&gt;
# [[LIVE LIFE]]: [https://www.who.int/initiatives/live-life-initiative-for-suicide-prevention WHO LIVE LIFE Initiative for Suicide Prevention]&lt;br /&gt;
# [[Bundesministerium für Gesundheit]]: [https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/bundesgesundheitsminister-stellt-nationale-suizidpraeventionsstrategie-vor-pm-02-05-2024 Nationale Suizidpräventionsstrategie]&lt;br /&gt;
# [[Nationales Suizidpräventionsprogramm für Deutschland]]: [https://www.suizidpraevention.de/ Fachnetzwerk für Suizidprävention]&lt;br /&gt;
# [[Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention]]: [https://www.suizidprophylaxe.de/ Fachgesellschaft und Hilfsangebote]&lt;br /&gt;
# [[Telefonseelsorge]]: [https://www.telefonseelsorge.de/ Beratung per Telefon, Mail und Chat]&lt;br /&gt;
# [[Nummer gegen Kummer]]: [https://www.nummergegenkummer.de/ Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern]&lt;br /&gt;
# [[Deutsche Depressionshilfe]]: [https://www.deutsche-depressionshilfe.de/wissen/suizidalitaet Informationen zu Suizidalität und Hilfe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= OERs zum Thema =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://de.m.wikipedia.org/wiki/Suizidalit%C3%A4t &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=center&lt;br /&gt;
{{:D-Tab}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Suizidprävention]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# [[Suizidalität]]&lt;br /&gt;
# [[Psychische Gesundheit]]&lt;br /&gt;
# [[Depression]]&lt;br /&gt;
# [[Krise]]&lt;br /&gt;
# [[Krisenintervention]]&lt;br /&gt;
# [[Resilienz]]&lt;br /&gt;
# [[Schutzfaktor]]&lt;br /&gt;
# [[Stigma]]&lt;br /&gt;
# [[Papageno-Effekt]]&lt;br /&gt;
# [[Werther-Effekt]]&lt;br /&gt;
# [[Telefonseelsorge]]&lt;br /&gt;
# [[Notruf]]&lt;br /&gt;
# [[Medienkompetenz]]&lt;br /&gt;
# [[Schule]]&lt;br /&gt;
# [[Soziale Arbeit]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klasse 9-10]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sekundarstufe II]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwachsenenbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Suizidprävention]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= aiMOOC-Projekte =&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AI_MOOC]] [[Kategorie:GPT aiMOOC]]&lt;br /&gt;
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