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	<title>Russells Paradox - Philosophie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-07-22T02:44:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in MOOCsWiki Staging</subtitle>
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		<id>https://staging.moocwiki.org/index.php?title=Russells_Paradox_-_Philosophie&amp;diff=38875&amp;oldid=prev</id>
		<title>Glanz: aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt</title>
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		<updated>2026-07-20T19:17:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{T}}&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Russells Paradox - Philosophie =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bertrand Russell]] zeigte, dass eine scheinbar harmlose Regel der [[naiven Mengenlehre]] zu einem Widerspruch führt. Das Paradox betrifft deshalb nicht nur [[Mathematik]], sondern auch [[Logik]], [[Erkenntnistheorie]] und die Frage, wie formale Systeme begründet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://plato.stanford.edu/entries/russell-paradox/ Stanford Encyclopedia of Philosophy: Russell’s Paradox]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bertrand Russell 1954.jpg|350px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=WiPlFycsQ2s   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du untersuchst die Antinomie, ihren historischen Hintergrund und zwei zentrale Antworten: [[Typentheorie]] und [[Zermelo-Fraenkel-Mengenlehre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Lernziele =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Mengenlehre|Mengenbildung]]: Du erklärst, warum unbeschränkte Mengenbildung problematisch ist.&lt;br /&gt;
# [[Selbstbezüglichkeit|Selbstbezug]]: Du leitest den Widerspruch schrittweise her.&lt;br /&gt;
# [[Grundlagenkrise der Mathematik|Grundlagenfrage]]: Du beurteilst die philosophische Bedeutung des Paradoxons.&lt;br /&gt;
# [[Axiomatische Mengenlehre|Lösungsansätze]]: Du vergleichst Typentheorie und axiomatische Mengenlehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Das Paradox =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die naive Regel lautet: Zu jeder eindeutig beschriebenen Eigenschaft gibt es eine Menge aller Dinge mit dieser Eigenschaft. Russell betrachtet nun:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;R=\{x\mid x\notin x\}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; enthält genau die Mengen, die sich nicht selbst als Element enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Russell&amp;#039;s paradox.svg|450px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angenommen, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R ist Element von R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Dann erfüllt R seine eigene Aufnahmebedingung nicht und ist daher kein Element von R.&lt;br /&gt;
# Angenommen, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R ist kein Element von R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Dann erfüllt R die Aufnahmebedingung und muss Element von R sein.&lt;br /&gt;
# Somit gilt zugleich: &amp;lt;math&amp;gt;R\in R \Leftrightarrow R\notin R&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerspruch zeigt: Die Menge R darf in einer widerspruchsfreien Theorie nicht durch eine unbeschränkte Regel gebildet werden. Er zeigt nicht, dass jede Mathematik widersprüchlich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Russellsche_Antinomie Wikipedia: Russellsche Antinomie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Russellclass.png|350px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=o-UOgbBuSSo   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Das Barbierparadoxon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Barbier rasiert genau diejenigen Dorfbewohner, die sich nicht selbst rasieren. Rasiert er sich selbst? Beide Antworten widersprechen der Regel. Die richtige Folgerung lautet: Einen Barbier mit genau dieser Eigenschaft kann es nicht geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Barbier-Paradoxon-im-Dreierkontext.png|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Visualisierung einer polykontextualen Deutung des Barbierparadoxons.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hörfassung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:De-barbier-paradoxon-article.ogg|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte ist eine anschauliche [[Analogie]]. Die formale Antinomie betrifft jedoch die Existenz einer bestimmten Menge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Historischer Kontext ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Russell entdeckte den Widerspruch um 1901 und teilte ihn [[Gottlob Frege]] 1902 mit. Frege wollte die [[Arithmetik]] aus logischen Grundgesetzen ableiten. Die Antinomie traf damit ein zentrales Projekt des [[Logizismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gottlob Frege (Emil Tesch).png|400px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:The founders of analytic philosophy.png|400px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Debatte prägte die frühe [[Analytische Philosophie|analytische Philosophie]] und die moderne Grundlagenforschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Philosophische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Begriffsbildung]]: Nicht jede sprachlich formulierbare Bedingung bestimmt einen zulässigen Gegenstand.&lt;br /&gt;
# [[Formale Logik]]: Regeln müssen auf Widerspruchsfreiheit geprüft werden, bevor man mit ihnen argumentiert.&lt;br /&gt;
# [[Selbstreferenz]]: Selbstanwendung kann produktiv sein, aber auch Antinomien erzeugen.&lt;br /&gt;
# [[Philosophie der Mathematik]]: Mathematische Gegenstände werden nicht allein durch beliebige Beschreibungen garantiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Reaktionen und Lösungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ansatz&lt;br /&gt;
! Grundidee&lt;br /&gt;
! Wirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Typentheorie]]&lt;br /&gt;
| Mengen und Aussagen werden auf Ebenen verteilt.&lt;br /&gt;
| Ein Ausdruck darf nicht beliebig auf sich selbst angewandt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zermelo-Fraenkel-Mengenlehre]]&lt;br /&gt;
| Neue Mengen entstehen nur nach festgelegten [[Axiom|Axiomen]].&lt;br /&gt;
| Die unbeschränkte Menge aller Objekte mit einer Eigenschaft wird nicht zugelassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aussonderungsaxiom]]&lt;br /&gt;
| Aus einer vorhandenen Menge darf eine Teilmenge ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
| Die problematische universelle Ausgangsmenge fehlt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Russell und [[Alfred North Whitehead]] entwickelten in den &amp;#039;&amp;#039;[[Principia Mathematica]]&amp;#039;&amp;#039; eine typentheoretische Grundlegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Principia Mathematica 54-43.png|600px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Russell PM 1+1=2.png|600px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=gxm1Ur_Be0s   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Denkfehler vermeiden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Paradoxon]]: Die Aufgabe verlangt keine raffinierte Wahl zwischen zwei Antworten; die angenommene Menge existiert im System nicht.&lt;br /&gt;
# [[Menge und Klasse|Klasse]]: Nicht jede sinnvoll beschreibbare Sammlung ist eine Menge.&lt;br /&gt;
# [[Selbstbezüglichkeit]]: Selbstbezug allein ist nicht immer widersprüchlich; entscheidend sind die verwendeten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Interaktive Aufgaben =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Quiz: Teste Dein Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Menge erzeugt Russells Paradox?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Die Menge aller Mengen, die sich nicht selbst enthalten)&lt;br /&gt;
(!Die Menge aller geraden Zahlen)&lt;br /&gt;
(!Die Menge aller endlichen Mengen)&lt;br /&gt;
(!Die leere Menge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Annahme der naiven Mengenlehre wird problematisch?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Jede eindeutig formulierte Eigenschaft bestimmt eine Menge)&lt;br /&gt;
(!Jede Menge besitzt endlich viele Elemente)&lt;br /&gt;
(!Alle Zahlen sind Mengen)&lt;br /&gt;
(!Mengen dürfen keine Teilmengen haben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was folgt aus der Annahme, dass R Element von R ist?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(R kann nicht Element von R sein)&lt;br /&gt;
(!R ist die leere Menge)&lt;br /&gt;
(!R enthält alle Zahlen)&lt;br /&gt;
(!R wird zu einer echten Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was folgt aus der Annahme, dass R kein Element von R ist?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(R muss Element von R sein)&lt;br /&gt;
(!R enthält nur sich selbst)&lt;br /&gt;
(!R ist endlich)&lt;br /&gt;
(!R ist identisch mit jeder Menge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Person erhielt 1902 Russells Mitteilung über die Antinomie?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Gottlob Frege)&lt;br /&gt;
(!David Hume)&lt;br /&gt;
(!Immanuel Kant)&lt;br /&gt;
(!René Descartes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was veranschaulicht das Barbierparadoxon?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Eine widersprüchliche Selbstanwendung)&lt;br /&gt;
(!Einen Beweis für die Existenz des Barbiers)&lt;br /&gt;
(!Eine Regel der Wahrscheinlichkeitsrechnung)&lt;br /&gt;
(!Eine geometrische Konstruktion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Strategie verfolgt die Typentheorie?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Sie trennt Ausdrücke und Gegenstände in Ebenen)&lt;br /&gt;
(!Sie erlaubt jede Form der Mengenbildung)&lt;br /&gt;
(!Sie ersetzt Logik durch Erfahrung)&lt;br /&gt;
(!Sie verbietet alle unendlichen Mengen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie begrenzt die Zermelo-Fraenkel-Mengenlehre die Mengenbildung?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Sie verwendet festgelegte Axiome)&lt;br /&gt;
(!Sie akzeptiert nur Zahlen)&lt;br /&gt;
(!Sie erlaubt ausschließlich leere Mengen)&lt;br /&gt;
(!Sie verwirft den Elementbegriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche philosophische Lehre ist besonders betroffen?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Der Logizismus)&lt;br /&gt;
(!Der Hedonismus)&lt;br /&gt;
(!Der Existenzialismus)&lt;br /&gt;
(!Der Stoizismus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Aussage beschreibt die Reichweite des Paradoxons korrekt?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Es widerlegt unbeschränkte Mengenbildung)&lt;br /&gt;
(!Es widerlegt jede Form von Mathematik)&lt;br /&gt;
(!Es beweist, dass Logik nutzlos ist)&lt;br /&gt;
(!Es zeigt, dass Mengen immer endlich sind)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Memory ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;memo-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Russell || Entdecker der Antinomie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Naive Mengenlehre || Unbeschränkte Mengenbildung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Selbstbezug || Anwendung auf sich selbst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Frege || Logizistisches Grundlagenprogramm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Typentheorie || Hierarchie logischer Ebenen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zermelo || Axiomatische Mengenlehre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Barbierparadoxon || Anschauliche Analogie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aussonderung || Teilmenge einer vorhandenen Menge&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Drag and Drop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;lueckentext-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! Ordne die richtigen Begriffe zu.&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naive Komprehension&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Bildet zu jeder Eigenschaft eine Menge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Russellmenge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Enthält genau die Mengen ohne Selbstmitgliedschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Typentheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Trennt Gegenstände in logische Ebenen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aussonderungsaxiom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Wählt Elemente aus einer vorhandenen Menge aus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barbierparadoxon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Veranschaulicht die widersprüchliche Regel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Kreuzworträtsel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kreuzwort-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Russell || Wer formulierte die berühmte Antinomie?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antinomie || Wie heißt ein echter logischer Widerspruch in einem Regelsystem?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mengenlehre || In welchem mathematischen Gebiet tritt das Paradox auf?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Selbstbezug || Welcher Mechanismus ist für die Herleitung zentral?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Typentheorie || Welcher Ansatz ordnet Ausdrücke verschiedenen Ebenen zu?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zermelo || Welcher Mathematiker steht für eine axiomatische Antwort?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== LearningApps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://learningapps.org/index.php?s=Russells+Paradox+Philosophie &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Lückentext ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;quiz display=simple&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vervollständige den Text.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|type=&amp;quot;{}&amp;quot;}&lt;br /&gt;
Russells Antinomie entsteht in der { naiven Mengenlehre }. Die problematische Menge enthält alle Mengen, die sich { nicht selbst enthalten }. Wird die Menge auf sich selbst angewandt, entsteht ein { Widerspruch }. Russell teilte seine Entdeckung dem Logiker { Gottlob Frege } mit. Das Barbierbeispiel ist eine anschauliche { Analogie }. Die Typentheorie verhindert bestimmte Formen der { Selbstanwendung }. Die Zermelo-Fraenkel-Mengenlehre begrenzt die Mengenbildung durch { Axiome }. Philosophisch zeigt das Paradox die Bedeutung sorgfältiger { Begriffsbildung }.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/quiz&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Offene Aufgaben =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Leicht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Begriffsnetz]]: Gestalte ein Begriffsnetz zu Menge, Element, Selbstbezug, Widerspruch und Axiom.&lt;br /&gt;
# [[Barbierparadoxon]]: Erkläre die Geschichte in höchstens sechs Sätzen und markiere den Widerspruch.&lt;br /&gt;
# [[Symbolsprache]]: Übersetze die Definition der Russellmenge in Alltagssprache.&lt;br /&gt;
# [[Medienanalyse]]: Vergleiche zwei eingebettete Erklärmedien hinsichtlich Verständlichkeit und Genauigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Argumentrekonstruktion]]: Stelle beide Fälle der Herleitung als Ablaufdiagramm dar.&lt;br /&gt;
# [[Frege und Russell]]: Verfasse einen fiktiven, sachlich korrekten Briefwechsel über die Folgen der Antinomie.&lt;br /&gt;
# [[Typentheorie]]: Entwickle ein eigenes Beispiel dafür, wie Ebenen problematische Selbstanwendung verhindern.&lt;br /&gt;
# [[Axiomatische Mengenlehre]]: Erkläre mit einem Beispiel den Unterschied zwischen unbeschränkter Mengenbildung und Aussonderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Schwer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Philosophie der Mathematik]]: Beurteile, ob das Paradox eher eine Krise oder einen Fortschritt darstellt.&lt;br /&gt;
# [[Logizismus]]: Untersuche, welche Teile des logizistischen Programms durch die Antinomie gefährdet werden.&lt;br /&gt;
# [[Selbstreferenz]]: Vergleiche Russells Paradox mit einem anderen selbstbezüglichen Paradox und arbeite Unterschiede heraus.&lt;br /&gt;
# [[Formales System]]: Entwirf Regeln für eine kleine Gegenstandswelt und prüfe systematisch, ob Selbstanwendung zugelassen werden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:Offene Aufgabe - MOOC erstellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Lernkontrolle =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Fallanalyse]]: Eine Theorie erlaubt zu jeder sprachlichen Bedingung eine Sammlung. Prüfe, ob daraus stets eine Menge entstehen darf, und begründe Dein Urteil mit Russells Argument.&lt;br /&gt;
# [[Regelvergleich]]: Vergleiche Typentheorie und Aussonderungsaxiom danach, an welcher Stelle sie die paradoxe Konstruktion blockieren.&lt;br /&gt;
# [[Transfer auf Datenbanken]]: Untersuche, ob eine Kategorie „alle Kategorien, die sich nicht selbst zuordnen“ ein analoges Problem erzeugt.&lt;br /&gt;
# [[Wissenschaftstheorie]]: Erkläre, warum die Entdeckung eines Widerspruchs nicht das Ende, sondern eine Verbesserung eines formalen Systems bewirken kann.&lt;br /&gt;
# [[Begriffsprüfung]]: Entwickle Kriterien dafür, wann eine Definition einen Gegenstand beschreibt und wann sie nur scheinbar sinnvoll ist.&lt;br /&gt;
# [[Urteilsbildung]]: Nimm begründet Stellung zur These: „Selbstbezug ist grundsätzlich zu vermeiden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Lernnachweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Lernnachweis solltest Du:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# die Russellmenge korrekt definieren,&lt;br /&gt;
# beide Fälle der Widerspruchsherleitung erklären,&lt;br /&gt;
# das Barbierbeispiel als Analogie einordnen,&lt;br /&gt;
# den historischen Zusammenhang mit Frege und dem Logizismus darstellen,&lt;br /&gt;
# Typentheorie und axiomatische Mengenlehre vergleichen,&lt;br /&gt;
# die philosophische Bedeutung auf einen neuen Fall übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Quellen und Vertiefung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [https://plato.stanford.edu/entries/russell-paradox/ Stanford Encyclopedia of Philosophy: Russell’s Paradox]&lt;br /&gt;
# [https://de.wikipedia.org/wiki/Russellsche_Antinomie Wikipedia: Russellsche Antinomie]&lt;br /&gt;
# [https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Logical_paradoxes Wikimedia Commons: Logical paradoxes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= OERs zum Thema =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://de.m.wikipedia.org/wiki/Russellsche_Antinomie &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Verknüpfte Lernbereiche =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=center&lt;br /&gt;
{{:D-Tab}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Russellsche Antinomie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# [[Bertrand Russell]]&lt;br /&gt;
# [[Gottlob Frege]]&lt;br /&gt;
# [[Mengenlehre]]&lt;br /&gt;
# [[Formale Logik]]&lt;br /&gt;
# [[Selbstbezüglichkeit]]&lt;br /&gt;
# [[Typentheorie]]&lt;br /&gt;
# [[Zermelo-Fraenkel-Mengenlehre]]&lt;br /&gt;
# [[Philosophie der Mathematik]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Logik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematikphilosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klasse 11-13]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= aiMOOC-Projekte =&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AI_MOOC]] [[Kategorie:GPT aiMOOC]]&lt;br /&gt;
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