<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://staging.moocwiki.org/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Meat_Art_Manifest_-_Joblin</id>
	<title>Meat Art Manifest - Joblin - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://staging.moocwiki.org/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Meat_Art_Manifest_-_Joblin"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://staging.moocwiki.org/index.php?title=Meat_Art_Manifest_-_Joblin&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T21:50:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in MOOCsWiki Staging</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.45.3</generator>
	<entry>
		<id>https://staging.moocwiki.org/index.php?title=Meat_Art_Manifest_-_Joblin&amp;diff=10054&amp;oldid=prev</id>
		<title>oldwiki&gt;Glanz am 29. Juli 2021 um 09:30 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://staging.moocwiki.org/index.php?title=Meat_Art_Manifest_-_Joblin&amp;diff=10054&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2021-07-29T09:30:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:YOU ARE ART Uncle SAM - Jeder Mensch ist Kunst - Du bist Kunst - Jack Joblin - Hommage Beuys.png|300px|zentriert|link=Jeder Mensch ist Kunst]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:STEMPEL - Jeder Mensch ist Kunst - Jack Joblin - Du bist Kunst - Hommage Beuys.png|400px|rahmenlos|zentriert|link=Jeder Mensch ist Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I. That’s ART: Es gibt niemanden, der nicht entscheidet, was Kunst ist.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II. My ART: Es gibt niemanden, der nicht Kunst schafft.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III. DISCURSIVE ART - SUBJECT ART - FLESH ART - MEAT ART: Es gibt niemanden, der nicht Kunst ist.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DRUCK 18 5 Lachs-Fleisch-Struktur.jpg|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Joblin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jeder Mensch ist Kunst]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==That’s ART: There is no one, who does not decide, what art is.==&lt;br /&gt;
You also decide, what art is.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:That&amp;#039;s Art - Joblin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==My ART: There is no one, who does not create art.==&lt;br /&gt;
Jack Joblin creates Fish-Meat-Art&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:My Art - Joblin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beat &amp;amp; Meat==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beat-Meat-Logo.jpg|miniatur]]&lt;br /&gt;
Subject Art: Look@Meat&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beat &amp;amp; Meat war die erste Guerilla-Vernissage, die Jack Joblin unangekündigt in einer New-Yorker Kneipe aufzog und damit einen Meilenstein für die persönlich, wissenschafts- und marktbefreite Kunst setzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstalter von „Holy Art“, einer Upper East Side Kneipe hatten an diesem Winterabend im Jahr 1957 nur ein Konzert auf dem Programm. Sie rechneten nicht mit einem kleinen historischen Ereignis. Vor allem weil die aufspielende Kapelle nicht gerade bekannt dafür war ein großes Publikum anzuziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Band wollte gerade mit dem Spiel beginnen, da betraten über dreißig schwarz gekleidete Personen den Raum, die alle etwas Rotes in der Hand hielten. Es waren Lachsarbeiten von Jack Joblin. Ohne weitere Kommentare stellten sie sich, wie lebendige Staffeleien im Raum auf. Das verwirrte Publikum und der Veranstalter wussten nicht so recht wie ihnen geschah, aber sie wurden in diesem Moment zu Besuchern der weltweit ersten Guerilla-Vernissage mit dem Titel „Beat &amp;amp; Meat“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jack Joblin hatte zuvor daran gedacht Publikum per Flyer einzuladen. Die Band begann zu spielen. Eine halbe Stunde später war der Raum brechend voll. Der anfangs skeptische Veranstalter war bald von dieser spontanen Vernissage überzeugt – auch wenn diese Kunstausstellung nur eine „One-Night-Show“ war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgeveranstaltungen waren „Flesh-In“, „Fish-In“ und „Art-In“ in verschieden Etablissements und öffentlichen Plätzen, wobei spontane Beteiligungen anderer Künstler gern gesehen waren. Auch bei diesen Veranstaltungen wurde mit der Kombination von totem und lebendigem Fleisch ein Vanitas-Schwerpunkt gelegt. Spätere Guerilla-Vernissagen der Joblin-Factory lösten sich von diesem Focus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die früheren Beat &amp;amp; Meat Partys aus den 50er und 60ern von Jack Joblin wurden von der Joblin-Factory zu „Show your Art“ umgewandelt, um das Manifest-Prinzip „Es gibt niemanden, der nicht Kunst schafft“ umzusetzen. Die Variante „Show you’re Art“ schlägt den Bogen zu „Es gibt niemanden, der nicht Kunst ist.“ Die Guerilla-Kunstausstellung der Joblin-Factory ist heute für JEDE(N) geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Show you’re ART“ bringt Kunst in den Alltag. Zu Menschen, die sonst nichts mit Kunst zu tun haben. An Orte, die normalerweis für Kunst unzugänglich sind. Zu Veranstaltungen, die Kunst nicht auf ihrem Programm haben. Dabei wird keiner Elite Schampus oder Lachshäppchen angeboten, d.h. Lachs gibt es eigentlich schon, aber mehr auf den Bildern und auch nicht mehr genießbar. Bei „Show you’re ART“ geht es in erster Linie um die Kombination von angenehmem Ambiente z.B. eines Musiketablissements mit dem Zweck der freien Veröffentlichung von Kunst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interview: Thomas Gloom redet mit (Flesh-) Bob Joblin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* T.G.: Heute sind die Guerilla-Vernissage-Aktionen der Joblin-Factory als Fish-Meat-Art-Panoptikum angelegt. Kuriositäten und „Fälscherstücke“ aus der Fleischkunstgeschichte begleiten die Originale Jack Joblins und die neuen Ausführungen der Joblin Factory. &lt;br /&gt;
* B.J.: „Guerilla-Vernissage“ das ist ein zu großes Wortpaar für das, was bei Beat &amp;amp; Meat stattfand und heute gewollt ist. Ich empfinde es immer noch als persönliche Kunst, auch wenn durch multimediale Verabredungen manchmal unglaublich viele Leute ihre Kunst ganz individuell präsentieren. &lt;br /&gt;
* T.G.: Ausstellungseröffnung ist häufig um Mitternacht. &lt;br /&gt;
* B.J.: Ja, dann ist mit dem größten Publikum zu rechnen. Meist findet sich jemand, der dann mit einigen Worten an meinen Vater erinnert, der die Idee zu den Beat &amp;amp; Meat Aktionen hatte. Manchmal gratuliert ein DJ Jack Joblin zum Geburtstag. Ein andermal wird die aktuelle Ausstellung mit Zitaten aus dem Manifest eröffnet. Am häufigsten wird nichts kommentiert.  &lt;br /&gt;
* T.G.: Ursprung ist das Meat-Art-Manifest von Jack Joblin. &lt;br /&gt;
* B.J.: Damals gingen die spontanen Kunstausstellungen auf My Art bzw. City Art zurück. Mein Vater wollte in jeder Stadt, in der er sich gerade befand auf einem öffentlichen Platz den Menschen Materialien und Raum für Kunst zur Verfügung stellen. Die für ihn nicht immer zufriedenstellenden Ergebnisse waren eine Art freiheitlich gemeinschaftliche Kunst.  &lt;br /&gt;
* T.G.: Eine „kunstsoziale“ Vorgehensweise. &lt;br /&gt;
* B.J.: Im Gegensatz zu den Vanitas-Brennpunkten früherer „Flesh-In“ und „Fish-In“ Partys ist das öffnende Prinzip heute unser Schwerpunkt. Wir präsentieren zwar auch uns und unsere Kunst, aber wir wollen vor allem persönlicher Kunst von Jedermensch eine Öffentlichkeit bieten. &lt;br /&gt;
* T.G.: Abgerundet wird dieses modern gewordene Konstrukt von einem Charity-Charakter – Gewinne werden einem sozialen Projekt zugesichert.  &lt;br /&gt;
* B.J.: Derzeit ist dies die Unterstützung tibetischer Flüchtlingskinder und „No Fish-Meat On Mondays“.  &lt;br /&gt;
* T.G.: Seit der ersten Veranstaltung heißen sie „Flesh Bob“. &lt;br /&gt;
* B.J.: Die Idee kam einigen Freunden von mir in unserer Stammpizzeria Taormina, da über soziale Netzwerke usw. zu den Guerilla-Vernissagen ähnlich dem Flash Mob aufgerufen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MeatART: There is no one, who is not art.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:Discursive Art - Subject Art - Flesh Art - Meat Art - Joblin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Kunstwerk ist tot. Es lebe die Kunst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Begriff Meat-Art (engl. Fleischkunst) wurde in den 1960ern von dem Künstler Jack Joblin geprägt. Es handelt sich dabei um eine Richtung der zeitgenössischen Kunst, die aus Fish-Art, Eat-Art, Objektkunst und Nouveau Réalisme wächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tags&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 60er &lt;br /&gt;
* Fish-Meat&lt;br /&gt;
* Fleichdarstellung&lt;br /&gt;
* Erhaltung der Fish-Konnotation&lt;br /&gt;
* Objektkunst: Fleisch-O-Phon&lt;br /&gt;
* Sexualität, Lust: Schwarze Speck Serie&lt;br /&gt;
* Ästhetik des Fleisches: Grüne Serie (Fleischstruktur)&lt;br /&gt;
* Fleischstruktur auf Portraits pressen&lt;br /&gt;
* Vergänglichkeit des Fleisches&lt;br /&gt;
* Innenleben, Psyche&lt;br /&gt;
* Fleisch is(s)t Kunst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== All-Art ===&lt;br /&gt;
# Individuum Kunst&lt;br /&gt;
# All-Art-Kritik: Qualitätssiegel&lt;br /&gt;
Die Aktion mit dem Kunst-Gütesiegel, durch das er Alltagsgegenstände per Aufkleber oder Stempel zur Kunst „segnete“ war einerseits eine Befreiung von den Dogmen des Kunstmarktes und der Kunstwissenschaft. Auf der anderen Seite kritisierte er auch den Kunstbegriff an sich. In die private Aktion des „Kunstsegnens“ bezog er bald seine Studenten und schließlich alle möglichen Menschen auf der Straße mit ein. New York war übersäht von „That’s Art“ Aufklebern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tätowierung „ART“ bzw. Qualitätssiegel oder „Look@Meat“ auf 50 „Freiwillige“&lt;br /&gt;
Für Geld ließen sich 50 sozial schlecht gestellte Menschen für Joblin tätowieren. Die Höhe der Summe betrug die Sozialleistungen, welche die Freiwilligen vom Staat in einem Monat bekamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezahlte Kunstsubjekte, die als Kunstwerk und damit als Kunstobjekt im Museum betrachtet werden konnten. Dieser radikale Einschnitt in das Fleisch hatte mehrere Ursachen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sozialkritisch, Gesellschaftskritisch, Deutschlandkritik – USA-kritisch&lt;br /&gt;
* Kunstmarktkritisch &amp;amp; Kunstwissenschaftskritisch: Von außen bestimmte Kunst&lt;br /&gt;
* Joblin wollte eine Befreiung der Kunst durch die Subjektkunst (ÜBERLEITUNG ZUR SUBJECT-ART)&lt;br /&gt;
* Aus der MeatART wächst die Subjektkunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Me@ART ===&lt;br /&gt;
Diether Rot: Betrachten wir die Kunstgeschichte des Fleisches, dann ist die notwendige Konsequenz daraus, dass wir den Menschen als Fleisch betrachten und Fleisch als Kunst. Daraus ergibt sich, dass jeder Mensch Kunst ist. Aber auch jedes Tier. Mit Kunst beschäftigt man sich. Kunst kann inspirieren. Kunst kann anregen, abschrecken, abstoßen, langweilig sein. Während man die eine Kunst versteht, hat man zur anderen Kunst keinen Zugang. Kunst kann schön sein. Kunst kann für uns gut sein. Der Titel heißt Me@ART.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* MeatART = Fleischkunst &lt;br /&gt;
* Meet ART = Treffe Kunst. Treffe Fleisch. Treffe Dich &amp;amp; Mich&lt;br /&gt;
* Me at ART = Ich bin bei, an und in der Kunst. Ich bin Kunst. Fleisch ist Kunst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.R.: Das intuitive Schwanken des Menschen zwischen dem Schönen und Hässlichen; dem Anmutigen und Ekelhaften; dem Guten und dem Bösen und anderen Dualismen, bringt Joblin in seine Kunst ein. Er sieht jeden Menschen als Fleisch und jeden als Kunst. Dadurch versucht er jeden Menschen unbefangen zu sehen. Unabhängig von Schönheitsidealen versucht er in jedem Menschen Schönheit zu erkennen. Frei von ethischen Verpflichtungen versucht er Gutes im Mitmenschen zu erleben. Er sieht den Menschen als Kunst. Der Mensch ist für ihn Kunst. Seine scheinbar egoistische Haltung entwickelt sich in der Auslebung, als die der Wahrheit am nahe stehende. Seine subjektive Deutung der Menschen als Kunst und damit das Individualisieren der Kunst ist eine neue Befreiung des Menschlichen Blicks auf die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.R.: Ein menschlicher Blick wird von der Last des Objektivierens befreit. Die Kunst wird von der Last der Wissenschaft und der Ökonomie befreit. Regeln des Kunstmarktes können hier nicht mehr greifen. Wissenschaft kann diese Fülle der Kunst nicht fassen. Gleichheit der Menschen. Wahre Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:Kategorie:Joblin}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>oldwiki&gt;Glanz</name></author>
	</entry>
</feed>