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	<id>https://staging.moocwiki.org/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_Wertheimer_-_Psychologie</id>
	<title>Max Wertheimer - Psychologie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-07-21T22:47:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in MOOCsWiki Staging</subtitle>
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		<id>https://staging.moocwiki.org/index.php?title=Max_Wertheimer_-_Psychologie&amp;diff=39121&amp;oldid=prev</id>
		<title>Glanz: aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt</title>
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		<updated>2026-07-21T17:46:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Max Wertheimer - Psychologie =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Max Wertheimer]] (1880–1943) war ein Hauptbegründer der [[Gestaltpsychologie]]. Gemeinsam mit [[Wolfgang Köhler]] und [[Kurt Koffka]] untersuchte er, wie Menschen Reize als geordnete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ganzheiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wahrnehmen. Sein Ausgangspunkt: Wahrnehmung ist keine bloße Addition einzelner Sinnesdaten. Entscheidend ist ihre Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser aiMOOC richtet sich an die [[Sekundarstufe II]] und das [[Studium]]. Du lernst Wertheimers Biografie, das [[Phi-Phänomen]], zentrale [[Gestaltgesetze]], das Konzept des [[produktiven Denkens]] sowie Wirkung und Grenzen der Gestalttheorie kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wertheimer.jpg|420px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Lernziele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst nach diesem Kurs:&lt;br /&gt;
# [[Max Wertheimer|Wertheimers]] Lebensweg historisch einordnen.&lt;br /&gt;
# Das [[Phi-Phänomen]] als Beispiel für [[Scheinbewegung]] erklären.&lt;br /&gt;
# Zentrale [[Gestaltgesetze]] auf Wahrnehmungsbeispiele anwenden.&lt;br /&gt;
# [[Produktives Denken]] von mechanischem Reproduzieren unterscheiden.&lt;br /&gt;
# Die Bedeutung und Grenzen der [[Gestaltpsychologie]] beurteilen.&lt;br /&gt;
# [[Gestaltpsychologie]] und [[Gestalttherapie]] klar auseinanderhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Biografie und wissenschaftlicher Kontext =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Wertheimer wurde am 15. April 1880 in [[Prag]] geboren. Er studierte zunächst Rechtswissenschaft, wechselte dann zu Philosophie und Psychologie und promovierte 1905 bei [[Oswald Külpe]] in [[Würzburg]]. Seine frühen Arbeiten betrafen unter anderem die psychologische Beurteilung von Aussagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Stationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zeitraum&lt;br /&gt;
! Station&lt;br /&gt;
! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910–1912&lt;br /&gt;
| [[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
| Experimente zur Wahrnehmung scheinbarer Bewegung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1912&lt;br /&gt;
| Habilitation&lt;br /&gt;
| Veröffentlichung der „Experimentellen Studien über das Sehen von Bewegung“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1922–1929&lt;br /&gt;
| [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]&lt;br /&gt;
| Lehre und Ausbau der Gestalttheorie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1929–1933&lt;br /&gt;
| [[Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt]]&lt;br /&gt;
| Professur für Psychologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933–1943&lt;br /&gt;
| [[New School|New School for Social Research]], New York&lt;br /&gt;
| Exil, Lehre und Verbreitung der Gestalttheorie in den USA&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] emigrierte Wertheimer 1933 in die USA. Er starb am 12. Oktober 1943 in [[New Rochelle]]. Sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Productive Thinking&amp;#039;&amp;#039; erschien 1945 nach seinem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurt Koffka.jpg|300px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang Köhler.jpg|300px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=eciM3EhUsBc   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Das Phi-Phänomen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wertheimer zeigte Versuchspersonen zwei unbewegte Lichtreize in schneller Folge. Bei geeigneten Zeitabständen erschien keine bloße Folge zweier Lichter, sondern eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bewegung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Diese [[Scheinbewegung]] wird mit dem [[Phi-Phänomen]] und verwandten stroboskopischen Bewegungseindrücken verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beobachtung war theoretisch wichtig: Im Reiz selbst bewegt sich nichts von A nach B. Dennoch entsteht eine geordnete Bewegungserfahrung. Damit widersprach das Experiment einer rein elementaristischen Erklärung der Wahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=jnCktDtX7vk   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Mini-Experiment ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte eine andere Person, zwei räumlich getrennte Lichtpunkte abwechselnd ein- und auszuschalten. Variiert das Zeitintervall. Protokolliert, wann Du getrennte Lichtwechsel, scheinbare Bewegung oder Gleichzeitigkeit wahrnimmst. Beachtet: Das ist eine Demonstration, keine kontrollierte Laborstudie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Gestaltpsychologie =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gestaltpsychologie]] fragt, nach welchen Prinzipien Sinneseindrücke zu Figuren, Gruppen und Bedeutungen organisiert werden. Teile werden dabei durch ihre Rolle im Gesamtzusammenhang bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Zentrale Organisationsprinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Gesetz der Nähe]]: Räumlich nahe Elemente erscheinen häufig als Gruppe.&lt;br /&gt;
# [[Gesetz der Ähnlichkeit]]: Ähnliche Elemente werden eher zusammengefasst.&lt;br /&gt;
# [[Gesetz der Geschlossenheit]]: Unvollständige Formen werden oft als geschlossen erlebt.&lt;br /&gt;
# [[Gesetz der guten Fortsetzung]]: Linien werden bevorzugt als kontinuierliche Verläufe wahrgenommen.&lt;br /&gt;
# [[Gemeinsames Schicksal]]: Gleich bewegte Elemente erscheinen als zusammengehörig.&lt;br /&gt;
# [[Prägnanzprinzip]]: Wahrnehmung tendiert unter gegebenen Bedingungen zu stabilen und einfachen Ordnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gestalt proximity.svg|330px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gestalt similarity.svg|330px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gestalt closure.svg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=XXZCjfLpric   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Figur und Grund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mehrdeutigen Bildern kann dieselbe Fläche abwechselnd als [[Figur-Grund-Wahrnehmung|Figur]] oder als Hintergrund erscheinen. Der Wechsel zeigt, dass Wahrnehmung organisiert und nicht eindeutig durch den Reiz festgelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Multistability.svg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
[[Datei:My Wife and My Mother-in-Law.jpg|420px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Klanggestalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestaltprinzipien betreffen nicht nur das Sehen. Eine [[Melodie]] bleibt erkennbar, wenn sie in eine andere Tonart versetzt wird, solange ihre Tonbeziehungen erhalten bleiben. Das Beispiel verdeutlicht: Die Struktur kann wichtiger sein als die einzelnen Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abbildung zeigt die von [[Wolfgang Köhler]] verwendete Maluma-Takete-Gegenüberstellung: Viele Menschen ordnen Lautfolgen systematisch runden oder kantigen Formen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maluma und Takete.jpg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Produktives Denken =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Productive Thinking&amp;#039;&amp;#039; untersuchte Wertheimer einsichtiges Problemlösen. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktives Denken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ordnet ein Problem neu, erkennt Beziehungen und entwickelt eine begründete Lösung. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reproduktives Denken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; überträgt dagegen bekannte Regeln oder Routinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Lernprozess ist produktiv, wenn Du nicht nur eine Formel anwendest, sondern verstehst, warum sie zur Struktur des Problems passt. Fehler können dabei Hinweise auf eine unpassende Problemorganisation geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=9ZROqySg9jA   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Geometrieaufgabe kannst Du Flächenformeln mechanisch einsetzen. Produktiv wird Dein Denken, wenn Du die Figur so umordnest, ergänzt oder zerlegst, dass die gesuchte Beziehung unmittelbar verständlich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Wirkung und Grenzen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wertheimers Arbeiten beeinflussten [[Wahrnehmungspsychologie]], [[Kognitionspsychologie]], [[Pädagogische Psychologie]], [[Sozialpsychologie]], Kunsttheorie und [[Design]]. Gestaltprinzipien helfen bis heute, visuelle Gruppierung zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Grenze: Ein Gestaltgesetz benennt oft zuverlässig, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;was&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wahrgenommen wird, erklärt aber nicht immer vollständig, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;wie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; neuronale und rechnerische Prozesse diese Wahrnehmung erzeugen. Moderne Forschung verbindet Gestaltideen deshalb mit [[Psychophysik]], [[Neurowissenschaft]] und computergestützten Modellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Keine Gleichsetzung mit Gestalttherapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassische [[Gestaltpsychologie]] entstand im frühen 20. Jahrhundert als Theorie von Wahrnehmung, Denken und Organisation. Die [[Gestalttherapie]] wurde später vor allem von [[Fritz Perls]], [[Laura Perls]] und [[Paul Goodman]] entwickelt. Sie wurde von Gestaltideen beeinflusst, ist aber keine direkte Fortsetzung von Wertheimers Experimentalpsychologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=q5XNHyPCZ_I   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Interaktive Aufgaben =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Quiz: Teste Dein Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wofür ist Max Wertheimer besonders bekannt?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Für die Mitbegründung der Gestaltpsychologie)&lt;br /&gt;
(!Für die Begründung der Psychoanalyse)&lt;br /&gt;
(!Für die Entwicklung des Behaviorismus)&lt;br /&gt;
(!Für die Entdeckung der klassischen Konditionierung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was beschreibt das Phi-Phänomen?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Die Wahrnehmung von Bewegung ohne entsprechende reale Objektbewegung)&lt;br /&gt;
(!Die Anpassung des Auges an Dunkelheit)&lt;br /&gt;
(!Den Verlust des Farbsehens)&lt;br /&gt;
(!Die räumliche Tiefenwahrnehmung durch zwei Augen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mit wem arbeitete Wertheimer besonders eng an der Gestaltpsychologie?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Mit Wolfgang Köhler und Kurt Koffka)&lt;br /&gt;
(!Mit Sigmund Freud und Carl Jung)&lt;br /&gt;
(!Mit John Watson und Burrhus Skinner)&lt;br /&gt;
(!Mit Jean Piaget und Lev Wygotski)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Aussage entspricht der Gestaltpsychologie?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Wahrnehmung organisiert Reize zu strukturierten Ganzheiten)&lt;br /&gt;
(!Wahrnehmung ist nur die Summe isolierter Empfindungen)&lt;br /&gt;
(!Wahrnehmung entsteht ausschließlich durch Belohnung)&lt;br /&gt;
(!Wahrnehmung ist vollständig angeboren und unveränderlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was besagt das Gesetz der Nähe?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Nahe Elemente werden eher als zusammengehörig wahrgenommen)&lt;br /&gt;
(!Helle Elemente wirken immer größer)&lt;br /&gt;
(!Bewegte Elemente erscheinen immer langsamer)&lt;br /&gt;
(!Symmetrische Elemente werden grundsätzlich übersehen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was besagt das Gesetz der Geschlossenheit?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Unvollständige Formen werden häufig als vollständig wahrgenommen)&lt;br /&gt;
(!Offene Formen werden nie erkannt)&lt;br /&gt;
(!Geschlossene Räume wirken immer kleiner)&lt;br /&gt;
(!Nur farbige Formen werden gruppiert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was kennzeichnet produktives Denken?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Eine einsichtige Neuordnung von Beziehungen im Problem)&lt;br /&gt;
(!Das wortgetreue Wiederholen einer Lösung)&lt;br /&gt;
(!Das zufällige Raten ohne Prüfung)&lt;br /&gt;
(!Das Auswendiglernen ohne Verständnis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warum emigrierte Wertheimer 1933 in die USA?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Wegen der nationalsozialistischen Verfolgung und politischen Lage)&lt;br /&gt;
(!Wegen einer Expedition nach Südamerika)&lt;br /&gt;
(!Wegen eines Militärdienstes in Kanada)&lt;br /&gt;
(!Wegen einer Professur in Australien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wo lehrte Wertheimer im amerikanischen Exil?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(An der New School for Social Research)&lt;br /&gt;
(!An der Universität Oxford)&lt;br /&gt;
(!An der Sorbonne)&lt;br /&gt;
(!An der Universität Tokio)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie verhalten sich Gestaltpsychologie und Gestalttherapie zueinander?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Sie sind historisch verbunden, aber unterschiedliche Ansätze)&lt;br /&gt;
(!Sie sind vollständig identisch)&lt;br /&gt;
(!Die Gestalttherapie entstand vor der Gestaltpsychologie)&lt;br /&gt;
(!Wertheimer entwickelte die Gestalttherapie allein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Memory ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;memo-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Max Wertheimer || Gestaltpsychologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Phi-Phänomen || Scheinbewegung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesetz der Nähe || Räumliche Gruppierung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesetz der Ähnlichkeit || Gemeinsame Merkmale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesetz der Geschlossenheit || Ergänzung fehlender Konturen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prägnanzprinzip || Stabile einfache Ordnung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Produktives Denken || Einsichtige Umstrukturierung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| New School || Amerikanisches Exil&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Drag and Drop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;lueckentext-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! Ordne die richtigen Begriffe zu.&lt;br /&gt;
! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phi-Phänomen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Scheinbare Bewegung zwischen unbewegten Reizen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nähe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Gruppierung durch geringen Abstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ähnlichkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Gruppierung durch gemeinsame Merkmale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geschlossenheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Ergänzung einer unvollständigen Form&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prägnanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Bevorzugung einer stabilen einfachen Ordnung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktives Denken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Lösung durch Einsicht und Umstrukturierung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Kreuzworträtsel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kreuzwort-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wertheimer || Wie lautet der Nachname des Hauptbegründers dieses Kurses?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prag || In welcher Stadt wurde Max Wertheimer geboren?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewegung || Was wird beim Phi-Phänomen wahrgenommen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Praegnanz || Welches Prinzip bezeichnet die Tendenz zu stabiler und einfacher Ordnung?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Koffka || Welcher Mitbegründer der Gestaltpsychologie trug den Vornamen Kurt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Koehler || Welcher Mitbegründer untersuchte auch einsichtiges Lernen bei Menschenaffen?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== LearningApps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://learningapps.org/index.php?s=Max+Wertheimer+Psychologie &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Lückentext ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;quiz display=simple&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vervollständige den Text.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|type=&amp;quot;{}&amp;quot;}&lt;br /&gt;
Max Wertheimer wurde 1880 in { Prag } geboren. Seine Experimente behandelten die Wahrnehmung scheinbarer { Bewegung }. Das damit verbundene Phänomen heißt { Phi-Phänomen }. Wertheimer arbeitete eng mit Köhler und { Koffka } zusammen. Nahe Reize werden nach dem Gesetz der { Nähe } gruppiert. Unvollständige Figuren können nach dem Gesetz der { Geschlossenheit } ergänzt erscheinen. Einsichtiges Umstrukturieren kennzeichnet das { produktive Denken }. Im Jahr 1933 emigrierte Wertheimer in die { USA }.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/quiz&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Offene Aufgaben =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Leicht ===&lt;br /&gt;
# [[Biografie]]: Gestalte eine Zeitleiste mit sechs Stationen aus Wertheimers Leben.&lt;br /&gt;
# [[Phi-Phänomen]]: Erkläre das Phänomen in höchstens 120 Wörtern und ergänze eine eigene Skizze.&lt;br /&gt;
# [[Gestaltgesetz]]: Fotografiere drei Alltagsbeispiele für Nähe, Ähnlichkeit oder Geschlossenheit und beschrifte sie.&lt;br /&gt;
# [[Begriffsvergleich]]: Erstelle eine Tabelle, die Gestaltpsychologie und Gestalttherapie unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
# [[Wahrnehmungsexperiment]]: Plane eine kleine Demonstration zur Scheinbewegung. Formuliere Hypothese, Ablauf, Beobachtung und Einschränkungen.&lt;br /&gt;
# [[Designanalyse]]: Untersuche eine Webseite oder ein Plakat anhand von mindestens vier Gestaltprinzipien.&lt;br /&gt;
# [[Produktives Denken]]: Dokumentiere die Lösung eines Problems und markiere den Moment der Umstrukturierung.&lt;br /&gt;
# [[Quellenkritik]]: Vergleiche zwei Darstellungen von Wertheimers Werk und prüfe Begriffe, Belege und mögliche Vereinfachungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Schwer ===&lt;br /&gt;
# [[Forschungsdesign]]: Entwirf ein kontrolliertes Experiment zum Gesetz der Nähe mit unabhängiger und abhängiger Variable.&lt;br /&gt;
# [[Theorienvergleich]]: Vergleiche Gestaltpsychologie und Behaviorismus hinsichtlich Gegenstand, Methode und Menschenbild.&lt;br /&gt;
# [[Wissenschaftsgeschichte]]: Analysiere, wie Exil und Nationalsozialismus die Verbreitung der Gestaltpsychologie beeinflussten.&lt;br /&gt;
# [[Kritische Erörterung]]: Beurteile die Aussage, Gestaltgesetze beschrieben Wahrnehmung besser, als sie sie erklärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:Offene Aufgabe - MOOC erstellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Lernkontrolle =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Transfer auf Design]]: Überarbeite eine unübersichtliche Informationsgrafik mit drei Gestaltprinzipien. Begründe jede Änderung.&lt;br /&gt;
# [[Fallanalyse]]: Eine Person erkennt in einer Punktmenge spontan Reihen und Gruppen. Erkläre mindestens zwei mögliche Organisationsprinzipien und grenze Alternativen ab.&lt;br /&gt;
# [[Experimentkritik]]: Bewerte eine Demonstration des Phi-Phänomens hinsichtlich Kontrolle, Messung, Stichprobe und Schlussfolgerung.&lt;br /&gt;
# [[Problemlösen]]: Zeige an einem selbst gewählten Beispiel, wann eine Routine scheitert und eine Umstrukturierung produktiv wird.&lt;br /&gt;
# [[Theorievergleich]]: Erkläre, wie ein elementaristischer und ein gestaltpsychologischer Ansatz dieselbe Wahrnehmung unterschiedlich deuten würden.&lt;br /&gt;
# [[Grenzen der Theorie]]: Entwickle eine begründete Position dazu, welche zusätzlichen Daten eine neuronale Erklärung der Gestaltwahrnehmung benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Lernnachweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Lernnachweis sind wichtig:&lt;br /&gt;
# Eine korrekte Einordnung von [[Max Wertheimer]] in die Geschichte der [[Psychologie]].&lt;br /&gt;
# Eine fachlich präzise Erklärung des [[Phi-Phänomen|Phi-Phänomens]].&lt;br /&gt;
# Die sichere Anwendung mehrerer [[Gestaltgesetze]] auf neue Beispiele.&lt;br /&gt;
# Die Unterscheidung von [[produktivem Denken]] und reproduktiver Routine.&lt;br /&gt;
# Eine begründete Bewertung von Wirkung, Grenzen und Aktualität der Gestalttheorie.&lt;br /&gt;
# Eine klare Trennung von [[Gestaltpsychologie]] und [[Gestalttherapie]].&lt;br /&gt;
# Nachvollziehbare Quellenangaben und eine reflektierte Darstellung eigener Untersuchungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= OERs zum Thema =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://de.m.wikipedia.org/wiki/Max_Wertheimer &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Verknüpfte Lernbereiche =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=center&lt;br /&gt;
{{:D-Tab}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Max Wertheimer - Psychologie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# [[Geschichte der Psychologie]]&lt;br /&gt;
# [[Gestaltpsychologie]]&lt;br /&gt;
# [[Wahrnehmungspsychologie]]&lt;br /&gt;
# [[Phi-Phänomen]]&lt;br /&gt;
# [[Gestaltgesetze]]&lt;br /&gt;
# [[Produktives Denken]]&lt;br /&gt;
# [[Problemlösen]]&lt;br /&gt;
# [[Kognitionspsychologie]]&lt;br /&gt;
# [[Wissenschaftliches Arbeiten]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestaltpsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahrnehmungspsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klasse 11-13]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= aiMOOC-Projekte =&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AI_MOOC]] [[Kategorie:GPT aiMOOC]]&lt;br /&gt;
{{MT}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glanz</name></author>
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