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	<title>Kein Diskurs, keine Demokratie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:50:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in MOOCsWiki Staging</subtitle>
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		<title>Glanz: Die Seite wurde neu angelegt: „== Kein Diskurs, keine Demokratie ==  Der digitale Diskurs zwischen Schein und Sein hält für die Bildung und die Wissenschaft neue Qualitäten bereit. Häufig sind bislang allerdings Online-Diskussionen geprägt von Uneinheitlichkeit, Divergenzen, Polarisierungen, dogmatischen und performativen Widersprüchen. Sie hemmen durch ihre Begrenzungen im Zugang, dem Mangel an Intermedialität und unzureichende Entwicklungsmöglichkeiten. Es fehlt an einer dire…“</title>
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		<updated>2024-02-08T15:33:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „== Kein Diskurs, keine Demokratie ==  Der digitale Diskurs zwischen Schein und Sein hält für die Bildung und die Wissenschaft neue Qualitäten bereit. Häufig sind bislang allerdings Online-Diskussionen geprägt von Uneinheitlichkeit, Divergenzen, Polarisierungen, dogmatischen und performativen Widersprüchen. Sie hemmen durch ihre Begrenzungen im Zugang, dem Mangel an Intermedialität und unzureichende Entwicklungsmöglichkeiten. Es fehlt an einer dire…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;== Kein Diskurs, keine Demokratie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der digitale Diskurs zwischen Schein und Sein hält für die Bildung und die Wissenschaft neue Qualitäten bereit. Häufig sind bislang allerdings Online-Diskussionen geprägt von Uneinheitlichkeit, Divergenzen, Polarisierungen, dogmatischen und performativen Widersprüchen. Sie hemmen durch ihre Begrenzungen im Zugang, dem Mangel an Intermedialität und unzureichende Entwicklungsmöglichkeiten. Es fehlt an einer direkteren demokratischen Beteiligung und an Transparenz im offenen Diskurs. Um diesen Defiziten auf die Spur zu kommen und sie beheben zu können, wurden verschiedene kommunikations- und sprachwissenschaftliche Studien herangezogen. Eine Ausgangsbasis für die Analyse von Diskursen kann ein Kommunikationsmodell sein. Ausgehend von der Informations- über die Diskursqualität (DQ) und einem neu entwickelten Diskursqualitätsmodell (IBW-DQ-Modell) wurden 60 DQ-Kriterien definiert, welche die Analyse von Online-Portalen und ein Diskursqualitätsmanagement (DQM) in einem exemplarischen multimedialen Portal ermöglichen. Portale wie z.B. eine Bildungs- oder Schul-Cloud sollten diesen Anforderungen gerecht werden, um eine Brücke zu schlagen zwischen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{o}} offenen, innovativen, aber unstrukturierten, unwissenschaftlichen Crowdsourcing-Seiten (Open Space Ebene);&lt;br /&gt;
{{o}} qualitativ hochwertigen, aber häufig abgeschlossenen Expert_Innen-Foren (Expert_Innen-Ebene); und&lt;br /&gt;
{{o}} klar strukturierten, aber starren Redaktionsseiten (Redaktionsebene).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ebenen müssen auf einer Plattform verbunden sein, damit die jeweiligen Vorteile genutzt werden können. Ein durchlässiges Diskurssystem benötigt verschiedene interaktive Bausteine. Dazu gehören u.a. (Dauer-)Feedback- und Evaluationsmöglichkeiten, Unterrichtsangebote sowie Anregungen zur Eigenproduktion. Es durchbricht bestehende hierarchische Strukturen durch den Einsatz einer digitalen Quorumsmembran. Bestehende Reputationsgrenzen können aufgebrochen werden und lassen eine Beitrags- und Talentförderung zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Diskurs ist die Methode der Demokratie. Von dieser These geht diese Arbeit aus. Ein strukturierter, systematischer digitaler Diskurs kann zu einer neuen Dimension der Bildung führen. Durch die Öffnung des Bildungsplans können Konzepte wie das „Blended Learning“ oder das „Flipped Classroom“ (Inverted Classroom) eine fortschrittliche Erweiterung zum bisherigen Unterricht bieten. Die Neugier ermöglichenden und Interesse fördernden Kontaktmöglichkeiten, die verantwortungsbewusste und reputationsgebundene neue Anonymität, lebenslaufdienliche Anreize, die relevanten, transparenten Entscheidungen und das Anerkennungspotenzial im Austausch können Basis-Elemente einer digitalen Schuldiskurskultur sein und dazu beitragen, das Bildungssystem in Deutschland zu revolutionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heranwachsende Generation muss auf die modernen Entwicklungen vorbereitet werden. Wenn wir nicht im Informationsdschungel untergehen oder kostenpflichtige Bildung von Mega-Konzernen wollen, müssen anspruchsvolle, kommerzunabhängige digitale Diskursmöglichkeiten für die Bildung entstehen. Bund und Länder, insbesondere die Kultusministerien, können es sich nicht mehr leisten, sich dem digitalen Diskurs zu verweigern. Diskurs ist nicht nur ein wissenschaftliches Konzept. Der Diskurs ermöglicht demokratische Prozesse. Der digitale Diskurs ist heute ein zentrales Mittel der (Selbst-)Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= IBW-Modell =&lt;br /&gt;
{{:IBW-Modell}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glanz</name></author>
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