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	<title>Fritz Heider - Psychologie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-07-22T00:32:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in MOOCsWiki Staging</subtitle>
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		<id>https://staging.moocwiki.org/index.php?title=Fritz_Heider_-_Psychologie&amp;diff=39226&amp;oldid=prev</id>
		<title>Glanz: aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://staging.moocwiki.org/index.php?title=Fritz_Heider_-_Psychologie&amp;diff=39226&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-07-21T20:36:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{T}}&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Fritz Heider - Psychologie =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz Heider]] (1896–1988) war ein österreichisch-US-amerikanischer [[Psychologe]] und ein Wegbereiter der modernen [[Sozialpsychologie]]. Seine zentrale Frage lautete: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie erklären Menschen das Verhalten anderer und ihr eigenes Verhalten?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heider verband [[Gestaltpsychologie]], [[Wahrnehmungspsychologie]] und die Analyse [[Interpersonale Beziehung|interpersonaler Beziehungen]]. Besonders prägend wurden seine Ideen zur [[Attributionstheorie]], zur [[Naive Psychologie|naiven Psychologie]] und zur [[Balancetheorie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heider-Simmel-animation.png|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beobachtungsimpuls:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Welche Absichten, Gefühle und Rollen schreibst Du den geometrischen Figuren zu?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=n9TWwG4SFWQ   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Lernziele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem aiMOOC kannst Du:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Fritz Heider]] in die Geschichte der [[Psychologie]] einordnen.&lt;br /&gt;
# [[Attribution|interne und externe Attributionen]] unterscheiden.&lt;br /&gt;
# die [[Heider-Simmel-Studie]] erklären und kritisch beurteilen.&lt;br /&gt;
# die [[P-O-X-Balancetheorie]] auf soziale Situationen anwenden.&lt;br /&gt;
# [[Attributionsfehler]] in Alltag, Schule und Medien erkennen.&lt;br /&gt;
# Heiders Bedeutung und die Grenzen seiner Modelle bewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Leben und wissenschaftlicher Weg =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heider wurde 1896 in [[Wien]] geboren und wuchs in [[Graz]] auf. Er studierte [[Psychologie]] und [[Philosophie]] an der [[Universität Graz]] und promovierte 1920 über Fragen der [[Kausalität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:University of Graz.jpg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland arbeitete er im Umfeld wichtiger Vertreter der [[Gestaltpsychologie]], darunter [[Max Wertheimer]], [[William Stern]] und [[Kurt Koffka]]. 1930 wechselte er an das [[Smith College]] in den USA. Seit 1947 lehrte er an der [[University of Kansas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Smith College.jpg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;The Psychology of Interpersonal Relations&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erschien 1958. Darin ordnete er seine Überlegungen zur sozialen Wahrnehmung, Kausalität, Attribution und psychologischen Balance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliches Umfeld ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiders Denken entstand im Austausch mit der [[Gestaltpsychologie]]. Diese betont, dass psychische Erscheinungen als organisierte Ganzheiten verstanden werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Max Wertheimer]]&lt;br /&gt;
! [[Wolfgang Köhler]]&lt;br /&gt;
! [[Kurt Lewin]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wertheimer.jpg|220px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wolfgang Köhler.jpg|220px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Sculpture of Kurt Lewin, 2011-2.jpg|220px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wahrnehmung als organisierte Gestalt&lt;br /&gt;
| Gestaltprinzipien und Problemlösen&lt;br /&gt;
| Person und Umwelt als dynamisches Feld&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Gestaltpsychologische Grundlage =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gestaltpsychologie]] untersucht, wie einzelne Reize zu sinnvollen Einheiten organisiert werden. Für Heider war auch soziale Wahrnehmung ein Ordnungsprozess: Menschen sehen nicht nur Bewegungen, sondern erkennen vermeintliche Ursachen, Absichten und Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Multistability.svg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrdeutige Bilder zeigen, dass Wahrnehmung keine bloße Kopie der Außenwelt ist. Sie ist eine aktive Konstruktion. Diese Idee übertrug Heider auf das Verstehen sozialer Situationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Ding und Medium ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ding und Medium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unterschied Heider zwei Funktionen der Wahrnehmung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Begriff&lt;br /&gt;
! Bedeutung&lt;br /&gt;
! Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ding]]&lt;br /&gt;
| Eine relativ stabile, gegliederte Einheit, auf die sich Wahrnehmung richtet.&lt;br /&gt;
| Eine Person, ein Gegenstand oder ein Ereignis.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Medium]]&lt;br /&gt;
| Etwas, das Wirkungen überträgt, ohne selbst zum Hauptgegenstand zu werden.&lt;br /&gt;
| Licht überträgt visuelle Informationen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterscheidung beeinflusste später auch Diskussionen in [[Medientheorie]], [[Kommunikationswissenschaft]] und [[Wahrnehmungspsychologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Naive Psychologie =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heider beschrieb Menschen sinngemäß als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;naive Wissenschaftler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Im Alltag beobachten sie Ereignisse, suchen Ursachen, bilden Erklärungen und erwarten daraus zukünftiges Verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Alltagserklärungen sind nützlich, aber nicht immer korrekt. Sie beruhen häufig auf unvollständigen Informationen, Erwartungen, Interessen und [[Stereotyp|Stereotypen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Vom Verhalten zur Erklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Beobachtung&lt;br /&gt;
! mögliche interne Erklärung&lt;br /&gt;
! mögliche externe Erklärung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eine Person kommt zu spät.&lt;br /&gt;
| Sie ist unzuverlässig.&lt;br /&gt;
| Der Zug ist ausgefallen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ein Schüler erzielt eine gute Note.&lt;br /&gt;
| Er besitzt hohe Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
| Die Aufgabe war leicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eine Kollegin schweigt im Gespräch.&lt;br /&gt;
| Sie ist zurückhaltend.&lt;br /&gt;
| Sie fühlt sich in der Gruppe unsicher.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zentrale Einsicht:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Dasselbe Verhalten kann mehrere Ursachen haben. Eine faire Beurteilung prüft deshalb Person, Situation und verfügbare Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Attributionstheorie =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Attribution]] bezeichnet die Zuschreibung von Ursachen zu Verhalten oder Ereignissen. Heider unterschied grundlegend zwischen Ursachen in der Person und Ursachen in der Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Internale Attribution]]: Verhalten wird durch Eigenschaften, Motive, Fähigkeiten oder Anstrengung erklärt.&lt;br /&gt;
# [[Externale Attribution]]: Verhalten wird durch Situation, Zufall, Regeln, andere Personen oder äußere Bedingungen erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=SB4xvVnb3vA   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Sozialpsychologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiders Ansatz wurde später erweitert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Korrespondenztheorie]]: [[Edward E. Jones]] und [[Keith E. Davis]] untersuchten, wann Verhalten als Ausdruck einer stabilen Eigenschaft erscheint.&lt;br /&gt;
# [[Kovariationsmodell]]: [[Harold Kelley]] erklärte Attributionen mithilfe von Konsens, Konsistenz und Distinktheit.&lt;br /&gt;
# [[Attributionstheorie der Motivation]]: [[Bernard Weiner]] untersuchte Ursachen von Erfolg und Misserfolg nach Ort, Stabilität und Kontrollierbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=TRpiksLe834   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Attributionsfehler und Verzerrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heider legte die Grundlage für die spätere Forschung zu systematischen Urteilsverzerrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Verzerrung&lt;br /&gt;
! typische Tendenz&lt;br /&gt;
! Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Fundamentaler Attributionsfehler]]&lt;br /&gt;
| Bei anderen werden persönliche Ursachen überschätzt und Situationen unterschätzt.&lt;br /&gt;
| „Er ist faul“ statt „Er hatte keine Arbeitsmittel“.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Akteur-Beobachter-Differenz]]&lt;br /&gt;
| Eigenes Verhalten wird eher situativ, fremdes Verhalten eher persönlich erklärt.&lt;br /&gt;
| „Ich war gestresst, sie ist unhöflich.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Selbstwertdienliche Verzerrung]]&lt;br /&gt;
| Erfolge werden eher intern, Misserfolge eher extern erklärt.&lt;br /&gt;
| „Erfolg durch Können, Misserfolg durch Pech.“&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Effekte sind keine unveränderlichen Gesetze. Ihre Stärke hängt unter anderem von Kontext, Kultur, Perspektive und verfügbarer Information ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=h6HLDV0T5Q8   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Heider-Simmel-Studie =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 veröffentlichten [[Fritz Heider]] und [[Marianne L. Simmel]] eine Studie zur Wahrnehmung scheinbaren Verhaltens. Versuchspersonen sahen einen kurzen Film mit bewegten geometrischen Figuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele beschrieben keine neutralen Bewegungen, sondern eine soziale Geschichte: Figuren wurden als aggressiv, ängstlich, mutig, verfolgend oder schützend wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Psychologische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Bewegung kann den Eindruck von [[Intentionalität]] und [[Handlung|Handlungen]] erzeugen.&lt;br /&gt;
# Menschen bilden spontan soziale Erzählungen.&lt;br /&gt;
# Wahrnehmung und Interpretation sind eng verbunden.&lt;br /&gt;
# Beobachtungen enthalten häufig bereits Zuschreibungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kritische Frage:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Siehst Du tatsächlich eine Absicht oder interpretierst Du nur ein Bewegungsmuster?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= P-O-X-Balancetheorie =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Balancetheorie]] beschreibt, wie Menschen nach stimmigen Beziehungen zwischen Personen, Einstellungen und Objekten streben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht für die wahrnehmende Person.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;O&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht für eine andere Person.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;X&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht für ein Thema, Objekt oder eine Idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beziehungen werden vereinfacht als positiv oder negativ dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Beziehungsmuster&lt;br /&gt;
! Beispiel&lt;br /&gt;
! Bewertung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| P mag O, P mag X, O mag X.&lt;br /&gt;
| Zwei Freunde unterstützen dasselbe Projekt.&lt;br /&gt;
| balanciert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| P mag O, P lehnt X ab, O lehnt X ab.&lt;br /&gt;
| Zwei Freunde kritisieren dieselbe Regel.&lt;br /&gt;
| balanciert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| P mag O, P mag X, O lehnt X ab.&lt;br /&gt;
| Zwei Freunde bewerten ein Thema gegensätzlich.&lt;br /&gt;
| unbalanciert&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vereinfachten Vorzeichenmodell ist eine Triade balanciert, wenn sie null oder zwei negative Beziehungen enthält. Erlebte Unstimmigkeit kann Einstellungsänderungen, Distanzierung oder eine Neubewertung auslösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=i84-1uEz_jo   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theorie ist ein Analysemodell. Sie sagt nicht sicher voraus, welche Beziehung sich verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Anwendungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiders Ideen helfen bei der Analyse von:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Schule]]: Ursachen von Leistung, Konflikten und Erwartungen.&lt;br /&gt;
# [[Arbeitspsychologie]]: Beurteilung von Erfolg, Fehlern und Führung.&lt;br /&gt;
# [[Medienpsychologie]]: Zuschreibung von Motiven an öffentliche Personen.&lt;br /&gt;
# [[Vorurteil]]: Übergang von beobachtetem Verhalten zu stabilen Gruppenurteilen.&lt;br /&gt;
# [[Konfliktforschung]]: Spannungen in Beziehungsdreiecken.&lt;br /&gt;
# [[Klinische Psychologie]]: Reflexion belastender Erklärungsmuster, ohne vorschnelle Diagnose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Beispiel Schule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schülerin erhält eine schlechte Note.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mögliche Attribution&lt;br /&gt;
! mögliche Folge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| „Ich bin grundsätzlich unfähig.“&lt;br /&gt;
| geringe Hoffnung und Vermeidung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| „Ich habe die falsche Lernstrategie genutzt.“&lt;br /&gt;
| Veränderung der Vorbereitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| „Die Prüfung war unfair.“&lt;br /&gt;
| Ärger und Verantwortungsabgabe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| „Mehrere Ursachen wirkten zusammen.“&lt;br /&gt;
| differenzierte Analyse&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für pädagogische Gespräche ist eine realistische, veränderungsorientierte und nicht beschämende Ursachensuche besonders hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Würdigung und Kritik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Heider machte Alltagserklärungen zu einem zentralen Gegenstand der [[Sozialpsychologie]]. Seine Begriffe beeinflussen bis heute Forschung zu Wahrnehmung, Motivation, Einstellungen und sozialen Urteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grenzen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Gegenüberstellung von Person und Situation kann komplexe Wechselwirkungen vereinfachen.&lt;br /&gt;
# Soziale Urteile werden auch durch Emotionen, Macht, Kultur und Gruppeninteressen geprägt.&lt;br /&gt;
# Die Balancetheorie reduziert Beziehungen häufig auf positive und negative Vorzeichen.&lt;br /&gt;
# Spätere Forschung zeigt, dass Attributionsverzerrungen vom Kontext abhängen.&lt;br /&gt;
# Die Heider-Simmel-Deutung beweist keine einheitliche Interpretation bei allen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Interaktive Aufgaben =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Quiz: Teste Dein Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welcher psychologischen Tradition war Fritz Heider besonders verbunden?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Gestaltpsychologie)&lt;br /&gt;
(!Psychoanalyse)&lt;br /&gt;
(!Behaviorismus)&lt;br /&gt;
(!Humanistische Psychologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was meint Heiders Bild vom naiven Wissenschaftler?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Menschen suchen im Alltag nach Ursachen und Erklärungen)&lt;br /&gt;
(!Menschen führen ständig kontrollierte Laborexperimente durch)&lt;br /&gt;
(!Menschen vermeiden grundsätzlich jede Ursachenzuschreibung)&lt;br /&gt;
(!Menschen erklären Verhalten ausschließlich biologisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Erklärung ist eine internale Attribution?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Eine Person handelt aus Ehrgeiz)&lt;br /&gt;
(!Eine Person handelt wegen einer neuen Vorschrift)&lt;br /&gt;
(!Eine Person handelt wegen starken Regens)&lt;br /&gt;
(!Eine Person handelt wegen eines Stromausfalls)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was zeigte die Heider-Simmel-Studie besonders deutlich?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Menschen schreiben bewegten Formen spontan Absichten zu)&lt;br /&gt;
(!Menschen erkennen geometrische Formen nur mit Sprache)&lt;br /&gt;
(!Menschen können Bewegungen nicht erinnern)&lt;br /&gt;
(!Menschen nehmen nur Farben und keine Beziehungen wahr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wofür steht X im P-O-X-Modell?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Für ein Objekt ein Thema oder eine Idee)&lt;br /&gt;
(!Für eine unbekannte Versuchsperson)&lt;br /&gt;
(!Für eine mathematische Fehlergröße)&lt;br /&gt;
(!Für einen ausschließlich negativen Reiz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wann gilt eine Triade im vereinfachten Vorzeichenmodell als balanciert?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Wenn sie null oder zwei negative Beziehungen enthält)&lt;br /&gt;
(!Wenn sie genau eine negative Beziehung enthält)&lt;br /&gt;
(!Wenn alle Beziehungen unbekannt sind)&lt;br /&gt;
(!Wenn jede Person ihre Meinung täglich ändert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie heißt Heiders Hauptwerk von 1958?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(The Psychology of Interpersonal Relations)&lt;br /&gt;
(!The Interpretation of Dreams)&lt;br /&gt;
(!Beyond Freedom and Dignity)&lt;br /&gt;
(!Principles of Behaviorism)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was beschreibt der fundamentale Attributionsfehler?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Die Überschätzung persönlicher Ursachen bei der Beurteilung anderer)&lt;br /&gt;
(!Die vollständige Ablehnung persönlicher Ursachen)&lt;br /&gt;
(!Die Verwechslung von Erinnerung und Wahrnehmung)&lt;br /&gt;
(!Die Unfähigkeit geometrische Formen zu erkennen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Funktion besitzt ein Medium in Heiders Unterscheidung?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Es überträgt Wirkungen ohne selbst Hauptgegenstand zu sein)&lt;br /&gt;
(!Es verhindert jede Form der Wahrnehmung)&lt;br /&gt;
(!Es ist immer eine menschliche Person)&lt;br /&gt;
(!Es bezeichnet ausschließlich gedruckte Zeitungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Aussage bewertet Heiders Modelle angemessen?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Sie sind einflussreiche Vereinfachungen und müssen kontextbezogen geprüft werden)&lt;br /&gt;
(!Sie erklären jedes soziale Verhalten vollständig)&lt;br /&gt;
(!Sie sind nur für optische Täuschungen geeignet)&lt;br /&gt;
(!Sie wurden durch spätere Forschung bedeutungslos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Memory ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;memo-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fritz Heider || Attributionstheorie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Marianne Simmel || Scheinbares Verhalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Internale Ursache || Person&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Externale Ursache || Situation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| P-O-X || Balancetheorie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Naiver Wissenschaftler || Alltagserklärung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ding || Wahrnehmungsgegenstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Medium || Wirkungsübertragung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Drag and Drop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;lueckentext-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! Ordne die richtigen Begriffe zu.&lt;br /&gt;
! Thema&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Internale Attribution&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Ursache wird in der Person gesucht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Externale Attribution&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Ursache wird in der Situation gesucht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heider-Simmel-Studie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Bewegte Formen werden sozial interpretiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P-O-X-Modell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Beziehungen zwischen Person anderer Person und Thema&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fundamentaler Attributionsfehler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Situative Einflüsse bei anderen werden unterschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Kreuzworträtsel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kreuzwort-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Attribution || Wie heißt die Zuschreibung einer Ursache zu Verhalten?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Balance || Welchen Zustand streben Beziehungen im P-O-X-Modell an?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kausalität || Welcher Begriff bezeichnet den Zusammenhang von Ursache und Wirkung?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Situation || Wo liegt eine externe Ursache?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gestalt || Wie heißt eine organisierte psychische Ganzheit?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Simmel || Wie lautet der Nachname von Heiders Forschungspartnerin?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== LearningApps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://learningapps.org/index.php?s=Fritz+Heider+Psychologie &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Lückentext ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;quiz display=simple&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vervollständige den Text.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|type=&amp;quot;{}&amp;quot;}&lt;br /&gt;
Fritz Heider gilt als Wegbereiter der { Sozialpsychologie }. Menschen suchen nach Heider im Alltag nach { Ursachen }. Eine Erklärung durch persönliche Merkmale heißt { internale } Attribution. Eine Erklärung durch äußere Bedingungen heißt { externale } Attribution. Die Studie mit bewegten Figuren entstand gemeinsam mit Marianne { Simmel }. Das Beziehungsmodell wird als P-O-X-{ Balancetheorie } bezeichnet. Heiders Hauptwerk erschien im Jahr { 1958 }. Eine vorschnelle Überschätzung persönlicher Ursachen kann zum fundamentalen { Attributionsfehler } führen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/quiz&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Offene Aufgaben =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Leicht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Alltagsattribution]]: Notiere drei Alltagssituationen und formuliere jeweils eine interne und eine externe Erklärung.&lt;br /&gt;
# [[Heider-Simmel-Erzählung]]: Sieh Dir die Animation ohne Ton an und schreibe eine kurze Geschichte über die Figuren.&lt;br /&gt;
# [[Begriffsplakat]]: Gestalte ein Plakat zu Attribution, Situation, Person und Balance.&lt;br /&gt;
# [[Wahrnehmungswechsel]]: Beschreibe bei einem mehrdeutigen Bild zwei mögliche Wahrnehmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Attributionsprotokoll]]: Beobachte eine Woche lang eigene Ursachenerklärungen und ordne sie systematisch.&lt;br /&gt;
# [[P-O-X-Analyse]]: Zeichne drei soziale Dreiecke aus Schule, Medien oder Alltag und prüfe ihre Balance.&lt;br /&gt;
# [[Medienvergleich]]: Vergleiche zwei Berichte über dieselbe Person und untersuche die zugeschriebenen Motive.&lt;br /&gt;
# [[Mini-Experiment]]: Zeige mehreren Personen die Heider-Simmel-Animation und werte Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Schwer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Forschungsdesign]]: Entwickle eine kontrollierte Untersuchung zur Frage, wann situative Informationen Attributionsfehler verringern.&lt;br /&gt;
# [[Theorienvergleich]]: Vergleiche Heiders Ansatz mit dem Kovariationsmodell von Harold Kelley.&lt;br /&gt;
# [[Kulturkritik]]: Untersuche, wie kulturelle Normen interne und externe Attributionen beeinflussen könnten.&lt;br /&gt;
# [[Wissenschaftspodcast]]: Produziere einen Podcast, der Heiders Bedeutung, Anwendungen und Grenzen mit Beispielen erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:Offene Aufgabe - MOOC erstellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Lernkontrolle =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Fallanalyse Schule]]: Eine Lehrkraft hält einen stillen Schüler für desinteressiert. Entwickle mindestens drei alternative Erklärungen und zeige, welche Zusatzinformationen benötigt werden.&lt;br /&gt;
# [[Transfer Arbeitswelt]]: Analysiere einen Fehler in einem Team aus personaler, situativer und systemischer Perspektive. Begründe, welche Erklärung am tragfähigsten ist.&lt;br /&gt;
# [[P-O-X-Konflikt]]: Entwirf ein unbalanciertes Beziehungsdreieck und erläutere drei unterschiedliche Wege, wie psychologische Balance entstehen könnte.&lt;br /&gt;
# [[Methodenkritik]]: Bewerte, was die Heider-Simmel-Studie über soziale Wahrnehmung zeigt und was sie nicht beweisen kann.&lt;br /&gt;
# [[Medienurteil]]: Untersuche eine öffentliche Schuldzuweisung und prüfe, ob situative Einflüsse angemessen berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
# [[Theorieintegration]]: Verbinde Gestaltpsychologie, Attribution und Balance in einem gemeinsamen Erklärungsmodell für einen sozialen Konflikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Lernnachweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# zentrale Stationen in Heiders wissenschaftlichem Weg korrekt einordnest.&lt;br /&gt;
# interne und externe Attributionen an neuen Fällen unterscheidest.&lt;br /&gt;
# die Heider-Simmel-Studie beschreiben und methodisch bewerten kannst.&lt;br /&gt;
# balancierte und unbalancierte P-O-X-Strukturen analysierst.&lt;br /&gt;
# Attributionsfehler nicht nur benennst, sondern an Kontextinformationen prüfst.&lt;br /&gt;
# Heiders Modelle auf Schule, Medien oder Arbeitswelt überträgst.&lt;br /&gt;
# Stärken und Grenzen der Theorien begründet beurteilst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= OERs zum Thema =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fritz_Heider &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Fritz Heider]]&lt;br /&gt;
# [[Attributionstheorie]]&lt;br /&gt;
# [[Attributionsfehler]]&lt;br /&gt;
# [[Balancetheorie]]&lt;br /&gt;
# [[Gestaltpsychologie]]&lt;br /&gt;
# [[Marianne L. Simmel]]&lt;br /&gt;
# [[Soziale Wahrnehmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Verknüpfte Lernbereiche =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=center&lt;br /&gt;
{{:D-Tab}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Fritz Heider - Psychologie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# [[Sozialpsychologie]]&lt;br /&gt;
# [[Attributionstheorie]]&lt;br /&gt;
# [[Soziale Wahrnehmung]]&lt;br /&gt;
# [[Gestaltpsychologie]]&lt;br /&gt;
# [[Balancetheorie]]&lt;br /&gt;
# [[Kognitive Verzerrung]]&lt;br /&gt;
# [[Interpersonale Beziehung]]&lt;br /&gt;
# [[Motivationspsychologie]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialpsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klasse 11-13]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= aiMOOC-Projekte =&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AI_MOOC]] [[Kategorie:GPT aiMOOC]]&lt;br /&gt;
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