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	<title>Frauenleben im 19. Jahrhundert - Baden-Württemberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in MOOCsWiki Staging</subtitle>
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		<id>https://staging.moocwiki.org/index.php?title=Frauenleben_im_19._Jahrhundert_-_Baden-W%C3%BCrttemberg&amp;diff=44172&amp;oldid=prev</id>
		<title>Glanz: aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://staging.moocwiki.org/index.php?title=Frauenleben_im_19._Jahrhundert_-_Baden-W%C3%BCrttemberg&amp;diff=44172&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-08-13T14:52:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Frauenleben im 19. Jahrhundert – Baden-Württemberg =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lebten Frauen im 19. Jahrhundert im Gebiet des heutigen [[Baden-Württemberg]]? Welche Arbeiten verrichteten sie, welche Schulen durften sie besuchen, wie sah ihr Familienleben aus und welche Rechte hatten sie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Besonderheit musst Du zuerst kennen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Bundesland Baden-Württemberg gab es im 19. Jahrhundert noch nicht.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Es entstand erst 1952. Im 19. Jahrhundert gehörten große Teile des heutigen Bundeslandes vor allem zum [[Großherzogtum Baden]] und zum [[Königreich Württemberg]]. Deshalb betrachten wir in diesem aiMOOC vor allem Frauenleben in Baden und Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Map of Baden (1819-1945).png|350px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KgrWuerttemberg.png|350px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben einer Frau hing stark davon ab, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;wo sie lebte, welcher sozialen Schicht sie angehörte, wie viel Geld ihre Familie hatte und ob sie verheiratet war&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Eine Bäuerin im Schwarzwald hatte einen anderen Alltag als eine Fabrikarbeiterin in einer wachsenden Industriestadt oder eine Tochter aus einer wohlhabenden Stuttgarter Familie. Trotzdem gab es gemeinsame Strukturen: Frauen trugen einen großen Teil der Haus- und Familienarbeit, hatten deutlich weniger politische Rechte als Männer und waren von höheren Bildungswegen lange weitgehend ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Arbeit: Haus, Landwirtschaft und Fabrik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen arbeiteten im 19. Jahrhundert sehr viel. Ein großer Teil dieser Arbeit wurde jedoch nicht als eigener Beruf wahrgenommen oder bezahlt. In bäuerlichen Familien arbeiteten Frauen beispielsweise bei der Versorgung von Tieren, auf Feldern und in Gärten, bei der Verarbeitung von Lebensmitteln sowie bei der Herstellung und Pflege von Kleidung. Gleichzeitig kümmerten sie sich meist um Haushalt und Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Heimarbeit war verbreitet. Familien konnten beispielsweise spinnen, weben, nähen oder andere Waren für Händler und Unternehmen herstellen. Solche Tätigkeiten ließen sich mit Hausarbeit verbinden, waren aber oft schlecht bezahlt und zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Industrialisierung]] entstanden neue Arbeitsplätze in Fabriken. Besonders in der Textil- und Bekleidungsproduktion wurden Frauen beschäftigt. Auch als Dienstmädchen, Näherinnen, Wäscherinnen, Verkäuferinnen oder später in bestimmten Büro- und Sozialberufen konnten Frauen arbeiten. Lohnarbeit bedeutete jedoch nicht automatisch wirtschaftliche Unabhängigkeit: Frauen verdienten häufig weniger als Männer und mussten Erwerbsarbeit oft zusätzlich zur Hausarbeit leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:8 Arbeitsplätze für 7 Wäschefrauen und 1 Wäscher mit Waschzuber, Waschbrett, Gießkanne zum Sonnen-Bleichen, Wäscheklammern und Wechselgriff-Bügeleisen.jpg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die soziale Lage war entscheidend. Für viele Arbeiterinnen und Bäuerinnen war Erwerbsarbeit eine wirtschaftliche Notwendigkeit. In wohlhabenden bürgerlichen Familien galt dagegen lange das Ideal, dass der Mann für das Einkommen zuständig sei und die Frau Haushalt, Kindererziehung und gesellschaftliche Aufgaben übernehme. Dieses Ideal entsprach also keineswegs dem Alltag aller Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=LqK-3728Ns0   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Bildung: Mädchen lernen – aber nicht dasselbe wie Jungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert verbesserten sich die Möglichkeiten der [[Frauenbildung]], aber Mädchen und Jungen hatten weiterhin sehr unterschiedliche Bildungswege. Mädchen besuchten zwar Schulen, doch höhere Bildung sollte sie lange vor allem auf ihre erwartete Rolle als Ehefrau, Mutter und Haushaltsführende vorbereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mädchen aus bürgerlichen Familien gab es sogenannte höhere Töchterschulen. Dort wurden beispielsweise Sprachen, Religion, Musik, Handarbeit und Haushaltskenntnisse vermittelt. Der Weg zum Abitur und zur Universität blieb Mädchen dagegen lange verschlossen oder war nur über Sonderwege möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Jahrhunderts entstanden auch im Südwesten Einrichtungen, die Frauen gezielter auf Berufe vorbereiteten. Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Frauenverein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1873 in Stuttgart gegründet, förderte die Frauenbildung. Bereits 1874 entstanden dort eine Töchter-Handelsschule und eine Frauenarbeitsschule. Später kamen weitere Ausbildungsangebote hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Badische Frauenverein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der 1859 unter dem Protektorat von Großherzogin Louise von Baden gegründet wurde, engagierte sich in Wohlfahrt, Pflege und Bildung. 1886 entstand in Pforzheim eine Haushaltungsschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Louise, Grand Duchess of Baden.jpg|350px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Jahrhunderts wurde der Zugang zu höherer Bildung zu einem zentralen Thema der Frauenbewegung. Ein bedeutender Schritt erfolgte unmittelbar an der Grenze zum 20. Jahrhundert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Im Jahr 1900 erlaubte das Großherzogtum Baden als erstes deutsches Land Frauen regulär das Universitätsstudium.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; An den Universitäten Heidelberg und Freiburg konnten sich nun Frauen ordentlich immatrikulieren. In Württemberg erfolgte die allgemeine Zulassung an der Universität Tübingen 1904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird deutlich: Veränderungen entstanden nicht plötzlich. Sie waren das Ergebnis langer Diskussionen, persönlicher Kämpfe und der Arbeit von Bildungs- und Frauenvereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Familie und Alltag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie war für die meisten Frauen ein zentraler Lebensbereich. Ehe, Schwangerschaft, Kindererziehung, Pflege von Angehörigen und Haushaltsführung bestimmten häufig große Teile des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haushaltsarbeit war körperlich anstrengend. Wasser musste teilweise geholt, Wäsche ohne moderne Waschmaschine gereinigt, Essen aufwendig vorbereitet und Kleidung repariert werden. In ländlichen Haushalten kamen Arbeiten in Stall, Garten und Landwirtschaft hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder waren ebenfalls in die Familienwirtschaft eingebunden. Je nach sozialer Lage arbeiteten sie im Haushalt, in der Landwirtschaft, in Werkstätten oder durch Heimarbeit mit. Schule und Arbeit standen deshalb nicht immer getrennt nebeneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Vorstellung von einer „richtigen“ Frau war gesellschaftlich geprägt. Vor allem im Bürgertum wurden Frauen Eigenschaften wie Fürsorglichkeit, Bescheidenheit und Häuslichkeit zugeschrieben. Männer sollten dagegen öffentlich auftreten, einen Beruf ausüben und politische Entscheidungen treffen. Solche [[Geschlechterrolle|Geschlechterrollen]] beeinflussten Bildung, Beruf und Familienleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist aber: Frauen waren nicht nur passive Opfer solcher Vorstellungen. Sie organisierten Haushalte und Betriebe, verdienten Geld, gründeten Vereine, veröffentlichten Texte und beteiligten sich an politischen Bewegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Rechte: große Unterschiede zwischen Männern und Frauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen besaßen im 19. Jahrhundert nicht die gleichen politischen und gesellschaftlichen Rechte wie Männer. Besonders deutlich zeigte sich dies beim Wahlrecht: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frauen durften weder an den Wahlen zur Frankfurter Nationalversammlung von 1848 noch später an Reichstagswahlen im Deutschen Kaiserreich teilnehmen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch politische Vereinigungsmöglichkeiten waren lange eingeschränkt. Die rechtliche Stellung von Frauen hing außerdem von Familienstand und den jeweils geltenden Gesetzen ab. Verheiratete Frauen standen in vielen Bereichen unter einer stärkeren rechtlichen und wirtschaftlichen Abhängigkeit vom Ehemann als unverheiratete Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage war jedoch nicht während des gesamten Jahrhunderts überall gleich. Baden und Württemberg hatten eigene rechtliche Traditionen, und Gesetze veränderten sich. Deshalb wäre es falsch, von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einem einzigen Frauenrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für das gesamte 19. Jahrhundert zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders wichtig wurde die Forderung nach Bildung, Berufsmöglichkeiten und politischer Beteiligung. Die deutsche Frauenbewegung gewann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frauen-Zeitung Probenummer 1849.jpg|350px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=PH4F-NYgDms   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Frauen in der Revolution von 1848/49 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Revolution 1848/1849|Revolution von 1848/49]] war auch im Großherzogtum Baden besonders bedeutend. Frauen besaßen zwar kein Wahlrecht, beteiligten sich aber auf unterschiedliche Weise an der politischen Bewegung: Sie sammelten Geld, organisierten Unterstützung, schrieben politische Texte oder wirkten in Vereinen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bekannte Persönlichkeit war &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amalie Struve&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Sie beteiligte sich gemeinsam mit ihrem Mann Gustav Struve an der badischen Revolutionsbewegung und veröffentlichte später Erinnerungen über die Freiheitskämpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Amalie von Struve - LABW - Generallandesarchiv Karlsruhe J-G B 7 (1).jpg|350px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauenvereine boten Frauen einen Raum für gemeinsames Handeln, obwohl ihnen formelle politische Beteiligung weitgehend versagt blieb. Gerade deshalb ist es wichtig, politische Geschichte nicht nur über Parlamente, Minister und Wahlen zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=mOmRO6Ez42U   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Frauenbewegung und neue Handlungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden in Deutschland zahlreiche Organisationen der [[Frauenbewegung]]. Sie forderten unter anderem bessere Bildung, Zugang zu qualifizierten Berufen und eine Verbesserung der gesellschaftlichen Stellung von Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zentrale Vertreterin der deutschen Frauenbewegung war [[Louise Otto-Peters]]. Sie gründete 1849 die &amp;#039;&amp;#039;Frauen-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; und gehörte 1865 zu den Gründerinnen des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Louise Otto-Peters.jpg|350px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südwesten entstanden eigene Organisationen. Der Badische Frauenverein und der Schwäbische Frauenverein schufen Bildungs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Ihre Arbeit war allerdings nicht automatisch mit heutigen Vorstellungen von Gleichberechtigung identisch. Viele Vereine bewegten sich weiterhin innerhalb damals verbreiteter Vorstellungen über „weibliche“ Aufgaben, eröffneten Frauen aber zugleich neue Räume für Ausbildung, Berufstätigkeit und öffentliches Engagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Vom 19. Jahrhundert zum Frauenwahlrecht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das politische Wahlrecht erreichten Frauen in Deutschland erst nach dem Ende des Kaiserreichs. Im November 1918 wurde das Frauenwahlrecht eingeführt. Bei der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung am &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19. Januar 1919&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; konnten Frauen erstmals reichsweit wählen und gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt bereits außerhalb des 19. Jahrhunderts, zeigt aber, wohin viele Entwicklungen des 19. Jahrhunderts führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=TN4WzgOJXT4   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du die Entwicklung vergleichst, erkennst Du einen langfristigen Wandel: von stark begrenzten Bildungs- und politischen Möglichkeiten hin zu immer größeren Handlungsspielräumen. Dieser Wandel verlief jedoch weder gleichmäßig noch für alle Frauen auf dieselbe Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Vier Lebensbereiche im Vergleich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Bereich&lt;br /&gt;
! Typische Situation im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
! Veränderung im Laufe des Jahrhunderts&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Viel unbezahlte Haus-, Familien- und Landwirtschaftsarbeit; zugleich Erwerbsarbeit etwa als Dienstmädchen, Näherin oder Fabrikarbeiterin&lt;br /&gt;
| Industrialisierung und neue Ausbildungswege erweitern einige Berufsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Höhere Bildung deutlich stärker auf Jungen und Männer ausgerichtet&lt;br /&gt;
| Frauenvereine und neue Schulen schaffen mehr Ausbildungsangebote; 1900 öffnet Baden die Universitäten regulär für Frauen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Familie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Ehe, Kindererziehung, Pflege und Haushalt gelten besonders als weibliche Aufgaben&lt;br /&gt;
| Erwerbsarbeit und neue Bildungswege verändern Lebensentwürfe, ohne die traditionelle Arbeitsteilung sofort aufzulösen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Kein Wahlrecht und begrenzte politische Beteiligung&lt;br /&gt;
| Frauenbewegungen organisieren Forderungen nach Bildung, Beruf und politischer Gleichberechtigung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Interaktive Aufgaben =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Quiz: Teste Dein Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warum spricht man für das 19. Jahrhundert genauer von Baden und Württemberg statt von Baden-Württemberg?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Das Bundesland Baden-Württemberg entstand erst 1952)&lt;br /&gt;
(!Baden-Württemberg wurde 1806 aufgelöst)&lt;br /&gt;
(!Württemberg gehörte damals zu Frankreich)&lt;br /&gt;
(!Baden existierte im 19. Jahrhundert nicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Aussage beschreibt Frauenarbeit im 19. Jahrhundert am besten?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Frauen arbeiteten im Haushalt und häufig zusätzlich in Landwirtschaft Heimarbeit oder Erwerbsberufen)&lt;br /&gt;
(!Frauen durften grundsätzlich keiner bezahlten Arbeit nachgehen)&lt;br /&gt;
(!Frauen arbeiteten ausschließlich in Fabriken)&lt;br /&gt;
(!Hausarbeit spielte nur bei wohlhabenden Frauen eine Rolle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Entwicklung war mit der Industrialisierung verbunden?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Für Frauen entstanden zusätzliche Arbeitsmöglichkeiten besonders in bestimmten Fabrikbranchen)&lt;br /&gt;
(!Frauen wurden vollständig von Erwerbsarbeit ausgeschlossen)&lt;br /&gt;
(!Hausarbeit verschwand durch die Industrialisierung)&lt;br /&gt;
(!Alle Frauen erhielten dadurch gleiche Löhne wie Männer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was war ein wichtiges Ziel des 1873 gegründeten Schwäbischen Frauenvereins?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Die Förderung der Frauenbildung und beruflicher Ausbildung)&lt;br /&gt;
(!Die Einführung einer allgemeinen Wehrpflicht für Frauen)&lt;br /&gt;
(!Die Abschaffung aller Schulen in Stuttgart)&lt;br /&gt;
(!Die Gründung des Landes Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was geschah 1900 im Großherzogtum Baden?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Frauen erhielten als erstes deutsches Land regulären Zugang zum Universitätsstudium)&lt;br /&gt;
(!Frauen erhielten bereits das Reichstagswahlrecht)&lt;br /&gt;
(!Alle Fabriken mussten Frauen und Männer gleich bezahlen)&lt;br /&gt;
(!Die Universität Heidelberg wurde gegründet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warum unterschieden sich Frauenleben im 19. Jahrhundert stark voneinander?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Soziale Schicht Wohnort Vermögen und Familienstand beeinflussten den Alltag)&lt;br /&gt;
(!Alle Frauen lebten nach denselben staatlichen Vorschriften)&lt;br /&gt;
(!Nur das Alter spielte eine Rolle)&lt;br /&gt;
(!Zwischen Stadt und Land bestanden keine Unterschiede)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche politische Einschränkung galt für Frauen während der Revolution von 1848?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Sie konnten die Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung nicht wählen)&lt;br /&gt;
(!Sie durften keine politischen Texte lesen)&lt;br /&gt;
(!Sie durften Baden nicht verlassen)&lt;br /&gt;
(!Sie waren grundsätzlich von Vereinen ausgeschlossen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wer war Amalie Struve?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Eine Beteiligte der badischen Revolutionsbewegung von 1848 und 1849)&lt;br /&gt;
(!Die erste Ministerpräsidentin Württembergs)&lt;br /&gt;
(!Die Gründerin der Universität Freiburg)&lt;br /&gt;
(!Eine Fabrikbesitzerin aus Ulm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warum waren Frauenvereine im 19. Jahrhundert wichtig?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Sie eröffneten Frauen Möglichkeiten für Bildung Unterstützung und öffentliches Engagement)&lt;br /&gt;
(!Sie ersetzten die Parlamente von Baden und Württemberg)&lt;br /&gt;
(!Sie führten bereits 1850 das Frauenwahlrecht ein)&lt;br /&gt;
(!Sie verboten Frauen die Berufsausbildung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wann konnten Frauen in Deutschland erstmals reichsweit wählen und gewählt werden?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Bei der Wahl zur Nationalversammlung 1919)&lt;br /&gt;
(!Bei der Revolution von 1848)&lt;br /&gt;
(!Bei der Reichstagswahl von 1871)&lt;br /&gt;
(!Bei der Gründung des Schwäbischen Frauenvereins 1873)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Memory ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;memo-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Badischer Frauenverein || Gründung 1859&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schwäbischer Frauenverein || Frauenbildung in Stuttgart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Amalie Struve || Badische Revolution&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Louise Otto-Peters || Frauen-Zeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Industrialisierung || Fabrikarbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Großherzogtum Baden || Frauenstudium ab 1900&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Drag and Drop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;lueckentext-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! Ordne die richtigen Begriffe zu.&lt;br /&gt;
! Thema&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeiterin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Fabrik und Lohnarbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bäuerin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Landwirtschaft und Haushalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schülerin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Mädchenbildung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Revolutionärin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Politische Beteiligung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vereinsmitglied&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Organisierte Frauenbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Kreuzworträtsel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kreuzwort-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Struve || Welche Revolutionärin beteiligte sich an der badischen Revolution von 1848 und 1849?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildung || Welcher Lebensbereich wurde zu einem zentralen Anliegen der Frauenbewegung?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Haushalt || Welcher Arbeitsbereich war im Alltag vieler Frauen besonders wichtig?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fabrik || Welcher Arbeitsort gewann durch die Industrialisierung an Bedeutung?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baden || Welches südwestdeutsche Land öffnete 1900 als erstes deutsches Land die Universitäten regulär für Frauen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wahlrecht || Welches politische Recht fehlte Frauen im gesamten 19. Jahrhundert?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== LearningApps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://learningapps.org/index.php?s=Frauenleben+im+19.+Jahrhundert+Baden-Württemberg &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Lückentext ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;quiz display=simple&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vervollständige den Text.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|type=&amp;quot;{}&amp;quot;}&lt;br /&gt;
Das heutige Bundesland Baden-Württemberg entstand erst { 1952 }. Im 19. Jahrhundert prägten vor allem das Großherzogtum { Baden } und das Königreich Württemberg den Südwesten. Viele Frauen leisteten umfangreiche unbezahlte Arbeit im { Haushalt }. Durch die Industrialisierung entstanden zusätzliche Arbeitsplätze in { Fabriken }. Der 1873 gegründete Schwäbische Frauenverein förderte besonders die { Frauenbildung }. Frauen konnten 1848 die Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung nicht { wählen }. Die Revolutionärin Amalie { Struve } beteiligte sich an der badischen Revolution. Im Jahr 1900 erlaubte Baden Frauen regulär das { Universitätsstudium }. Das Frauenwahlrecht wurde in Deutschland erst nach dem Ende des Kaiserreichs eingeführt und 1919 erstmals bei einer reichsweiten Wahl { ausgeübt }.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/quiz&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Offene Aufgaben =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Leicht ===&lt;br /&gt;
# [[Historische Bildanalyse]]: Wähle eines der Bilder aus diesem aiMOOC und beschreibe zuerst nur, was Du tatsächlich sehen kannst. Deute anschließend, was das Bild über Frauenleben aussagen könnte.&lt;br /&gt;
# [[Tagesablauf]]: Entwirf einen möglichen Tagesablauf einer Bäuerin, Arbeiterin oder bürgerlichen Frau im 19. Jahrhundert. Kennzeichne, welche Teile historisch belegt und welche von Dir ergänzt sind.&lt;br /&gt;
# [[Begriffe erklären]]: Erkläre in eigenen Worten die Begriffe Industrialisierung, Frauenbildung, Geschlechterrolle und Frauenbewegung.&lt;br /&gt;
# [[Vergleich Vergangenheit Gegenwart]]: Stelle in einer Tabelle gegenüber, welche Bildungs- und Berufsmöglichkeiten Mädchen heute haben und welche im 19. Jahrhundert eingeschränkt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
# [[Quellenvergleich]]: Vergleiche die Titelseite der Frauen-Zeitung mit einem heutigen Beitrag zu Gleichberechtigung. Untersuche Sprache, Zielgruppe und Forderungen.&lt;br /&gt;
# [[Regionalgeschichte]]: Recherchiere eine Frau aus Deiner Stadt oder Region in Baden-Württemberg, die im 19. Jahrhundert lebte. Erstelle ein kurzes historisches Porträt mit Quellenangaben.&lt;br /&gt;
# [[Familiengeschichte]]: Formuliere fünf Interviewfragen, mit denen Du ältere Familienmitglieder nach überlieferten Erzählungen über Arbeit, Schule und Rollenbilder von Frauen befragen könntest.&lt;br /&gt;
# [[Erklärvideo]]: Produziere ein zwei- bis dreiminütiges Erklärvideo darüber, warum Frauenarbeit im 19. Jahrhundert häufig gleichzeitig sichtbar und unsichtbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Schwer ===&lt;br /&gt;
# [[Mikrogeschichte]]: Untersuche anhand von Kirchenbüchern, Adressbüchern, Museumsobjekten oder digitalisierten Quellen eine konkrete Frauenbiografie aus Baden oder Württemberg.&lt;br /&gt;
# [[Historische Argumentation]]: Beurteile die Aussage „Die Industrialisierung befreite Frauen aus traditionellen Rollen“. Entwickle Argumente dafür und dagegen.&lt;br /&gt;
# [[Revolution 1848]]: Erstelle eine digitale Ausstellung zur Beteiligung von Frauen an der badischen Revolution von 1848 und 1849. Beziehe Amalie Struve und mindestens zwei Quellen ein.&lt;br /&gt;
# [[Bildungsgeschichte]]: Untersuche den Weg vom höheren Mädchenunterricht bis zur Öffnung der badischen Universitäten 1900 und gestalte daraus eine kommentierte Zeitleiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:Offene Aufgabe - MOOC erstellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Lernkontrolle =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Arbeit und Geschlecht]]: Erkläre, warum die Aussage „Frauen waren im 19. Jahrhundert nicht berufstätig“ historisch irreführend ist. Unterscheide unbezahlte und bezahlte Arbeit.&lt;br /&gt;
# [[Soziale Unterschiede]]: Vergleiche den Alltag einer Fabrikarbeiterin mit dem einer Frau aus einer wohlhabenden bürgerlichen Familie. Zeige mindestens drei Unterschiede und eine Gemeinsamkeit.&lt;br /&gt;
# [[Bildung und Rechte]]: Erkläre, warum bessere Bildung langfristig auch politische und wirtschaftliche Handlungsmöglichkeiten verändern konnte.&lt;br /&gt;
# [[Revolution und Teilhabe]]: Beurteile, ob Frauen trotz fehlenden Wahlrechts als politische Akteurinnen der Revolution von 1848 und 1849 bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
# [[Vereine und Emanzipation]]: Untersuche, inwiefern Frauenvereine traditionelle Geschlechterrollen zugleich bestätigen und verändern konnten.&lt;br /&gt;
# [[Regionaler Wandel]]: Erkläre, warum die Öffnung der badischen Universitäten für Frauen im Jahr 1900 als Ergebnis längerfristiger Entwicklungen des 19. Jahrhunderts verstanden werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Lernnachweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen können, dass Du:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# die politische Landkarte des heutigen Baden-Württemberg im 19. Jahrhundert mit Baden und Württemberg erklären kannst,&lt;br /&gt;
# bezahlte und unbezahlte Frauenarbeit unterscheiden kannst,&lt;br /&gt;
# Unterschiede zwischen Frauen verschiedener sozialer Schichten beschreiben kannst,&lt;br /&gt;
# Veränderungen der Mädchen- und Frauenbildung im Verlauf des Jahrhunderts erklären kannst,&lt;br /&gt;
# die Bedeutung des Badischen Frauenvereins und des Schwäbischen Frauenvereins einordnen kannst,&lt;br /&gt;
# politische und rechtliche Einschränkungen von Frauen erläutern kannst,&lt;br /&gt;
# die Beteiligung von Frauen an der Revolution von 1848 und 1849 an einem Beispiel untersuchen kannst,&lt;br /&gt;
# historische Bilder und Texte als Quellen kritisch auswerten kannst,&lt;br /&gt;
# Ursachen und Folgen gesellschaftlicher Veränderungen miteinander verbinden kannst,&lt;br /&gt;
# Entwicklungen des 19. Jahrhunderts mit späteren Schritten wie Frauenstudium und Frauenwahlrecht in Beziehung setzen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= OERs zum Thema =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://de.m.wikipedia.org/wiki/Frauenbildung &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://de.m.wikipedia.org/wiki/Frauenbewegung &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://de.m.wikipedia.org/wiki/Badischer_Frauenverein &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schwäbischer_Frauenverein &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Verknüpfte Lernbereiche =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=center&lt;br /&gt;
{{:D-Tab}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Frauenleben im 19. Jahrhundert]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# [[Baden im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
# [[Württemberg im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
# [[Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
# [[Soziale Frage]]&lt;br /&gt;
# [[Frauenbildung]]&lt;br /&gt;
# [[Frauenbewegung]]&lt;br /&gt;
# [[Deutsche Revolution 1848/1849]]&lt;br /&gt;
# [[Frauenwahlrecht]]&lt;br /&gt;
# [[Geschlechterrolle]]&lt;br /&gt;
# [[Alltagsgeschichte]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauengeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Revolution 1848/1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klasse 8-10]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klasse 11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= aiMOOC-Projekte =&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AI_MOOC]] [[Kategorie:GPT aiMOOC]]&lt;br /&gt;
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