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	<title>ENT- ODER WEDER - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-14T03:30:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in MOOCsWiki Staging</subtitle>
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		<id>https://staging.moocwiki.org/index.php?title=ENT-_ODER_WEDER&amp;diff=44349&amp;oldid=prev</id>
		<title>Glanz: aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt</title>
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		<updated>2026-08-13T21:11:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ENT- ODER WEDER&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kurzer, farbiger [[Silhouetten-Animation|Silhouettenfilm]] von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno J. Böttge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Er eignet sich besonders für die Klassen 7–10, weil seine Handlung sehr knapp, seine Bildsprache stark reduziert und seine Deutungsmöglichkeiten zugleich vielschichtig sind. Im Zentrum stehen ein Mann und zwei Hunde. Aus einem zunächst spielerischen Kontakt entsteht ein Konflikt um Nähe, Zugehörigkeit und Anspruch. Der Film erzählt ohne gesprochene Dialoge und macht dadurch besonders sichtbar, wie [[Form]], [[Farbe]], [[Bewegung]], [[Gestik]], Rhythmus und Musik Bedeutung erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Empfehlungsliste &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 Kurzfilme für die Bildung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; führt den Film als DDR-Produktion von 1964, in Farbe, mit etwa vier Minuten Länge und ohne Dialoge. Die Filmdatenbank der DEFA-Stiftung nennt als Produktionszeitraum 1964–1965 und als Anlaufdatum den 20. Mai 1966. Regie, Drehbuch und Kamera stammen von Bruno J. Böttge. Die DEFA-Stiftung bezeichnet die Trickart ausdrücklich als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silhouettenfilm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Für die Gestaltung der Hintergründe und Silhouetten war Gottfried Reinhardt beteiligt; die Musik stammt von Walter Göpfert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis für die Filmarbeit:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der aiMOOC behandelt auch das Ende des Films. Dort eskaliert der Konflikt gewaltsam. Für eine Analyse solltest Du deshalb zuerst genau zwischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beobachtung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unterscheiden: Beschreibe zunächst, was Du tatsächlich siehst und hörst, und erkläre erst danach, was diese Gestaltung bedeuten könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Filmsteckbrief ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Merkmal&lt;br /&gt;
! Information&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Titel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| ENT- ODER WEDER&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Bruno J. Böttge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drehbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Bruno J. Böttge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kamera&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Bruno J. Böttge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| DEFA-Studio für Trickfilme, DDR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktionszeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 1964–1965; in Bildungsempfehlungen meist als Film von 1964 geführt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlaufdatum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 20. Mai 1966&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trickart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Silhouettenfilm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Material und Gestaltung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| farbiges Transparentpapier, reduzierte Silhouetten und Flächen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprache&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| ohne gesprochene Dialoge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Länge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| etwa vier Minuten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppe dieses aiMOOCs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Klasse 7–10&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Lernziele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Arbeit mit diesem aiMOOC kannst Du die Handlung von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ENT- ODER WEDER&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; präzise beschreiben, das Verhältnis zwischen Mann und Hunden untersuchen und erklären, wie aus Spiel und Nähe ein Macht- und Loyalitätskonflikt entsteht. Du kannst außerdem die Wirkung von Reduktion, Silhouette, Form, Farbe und Bewegung analysieren, zwischen wortlosem und tonlosem Erzählen unterscheiden, eigene Deutungshypothesen begründen und die Gestaltung des Films auf ein eigenes kleines Animationsprojekt übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Handlung und Konflikt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mann begegnet zunächst einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gelben Hund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Beide spielen miteinander. Durch diese Begegnung nimmt der Mann die Farbe des Hundes an und wird gelb. Dann erscheint ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;blauer Hund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, dem diese Verbindung missfällt. Er zieht den Mann zu sich, spielt ebenfalls mit ihm und bewirkt, dass der Mann blau wird. Nun reagiert der gelbe Hund verärgert. Der Mann versucht, keinem der beiden Hunde weh zu tun und es beiden recht zu machen. Genau dieser Versuch scheitert. Die konkurrierenden Ansprüche der Hunde steigern sich, bis sie sich gegen den Mann richten und ihn am Ende zerreißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handlung ist sehr einfach gebaut, aber gerade diese Einfachheit ist für eine [[Parabel]] typisch: Eine überschaubare Situation wird so gestaltet, dass sie auf andere Erfahrungen übertragen werden kann. Der Film kann deshalb nicht nur als Geschichte über einen Mann und zwei Tiere betrachtet werden, sondern auch als Modell für Konkurrenz, Gruppendruck, Besitzanspruch, Loyalitätskonflikte und den Verlust eigener Handlungsfreiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Vom Spiel zur Eskalation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Phase&lt;br /&gt;
! Beobachtung&lt;br /&gt;
! Mögliche Deutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begegnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Mann und gelber Hund kommen spielerisch zusammen.&lt;br /&gt;
| Nähe entsteht freiwillig und wirkt zunächst positiv.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Farbübernahme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Der Mann wird gelb.&lt;br /&gt;
| Die Farbe kann Zugehörigkeit, Einfluss oder Anpassung sichtbar machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konkurrenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Der blaue Hund beansprucht den Mann für sich.&lt;br /&gt;
| Aus Beziehung wird Konkurrenz um Aufmerksamkeit und Bindung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweiter Farbwechsel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Der Mann wird blau.&lt;br /&gt;
| Seine sichtbare Identität scheint sich nach dem jeweiligen Gegenüber zu richten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dilemma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Der Mann möchte es beiden Hunden recht machen.&lt;br /&gt;
| Sein Wunsch nach Ausgleich verhindert eine klare eigene Position.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eskalation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Die Hunde wenden sich gemeinsam gegen den Mann.&lt;br /&gt;
| Unvereinbare Ansprüche zerstören schließlich denjenigen, um den gestritten wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Mensch und Tier =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hunde sind in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ENT- ODER WEDER&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; keine bloßen Begleiter eines überlegenen Menschen. Sie werden zu aktiven Handlungsträgern. Sie locken, spielen, reagieren eifersüchtig, stellen Ansprüche und bestimmen schließlich den Verlauf des Konflikts. Dadurch verschiebt der Film ein vertrautes Verhältnis: Nicht der Mensch kontrolliert die Tiere, sondern seine Bindung an die Tiere verändert ihn selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann versucht, beiden Hunden gerecht zu werden. Darin liegt zunächst etwas Friedliches. Zugleich verliert er jedoch sichtbar an Eigenständigkeit, denn seine Farbe richtet sich nach dem Hund, mit dem er gerade verbunden ist. Die Tiere werden damit zu Kräften, die Zugehörigkeit markieren und Entscheidungen erzwingen. Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier lässt sich deshalb zugleich als Beziehungsgeschichte und als Modell eines Machtverhältnisses lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Deine Analyse ist wichtig, die Hunde nicht vorschnell als eindeutige Symbole für konkrete politische Gruppen zu behandeln. Eine solche Gleichsetzung wird durch die gesicherten Filmdaten nicht vorgegeben. Begründbar sind dagegen allgemeinere Deutungen zu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Macht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anspruch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anpassung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konkurrenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entscheidungsdruck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Gerade weil die Figuren stark reduziert sind, bleibt Raum für mehrere begründete Lesarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Leitfragen zur Mensch-Tier-Beziehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Beobachtungsbereich&lt;br /&gt;
! Leitfrage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nähe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Woran erkennst Du, dass zwischen Mann und Hund zunächst eine Beziehung entsteht?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Macht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Wer bestimmt in den einzelnen Phasen, was als Nächstes geschieht?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anspruch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Wann wird aus Nähe ein Anspruch auf Ausschließlichkeit?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Identität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Was bedeutet es, dass der Mann jeweils die Farbe des Hundes übernimmt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autonomie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| An welcher Stelle könnte der Mann anders handeln?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eskalation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Warum führt sein Wunsch, keinen Hund zu verletzen, nicht zu einer friedlichen Lösung?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Der Titel als Schlüssel =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ENT- ODER WEDER&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; spielt mit der festen Wendung „entweder – oder“. Schon sprachlich wirkt die Formulierung verschoben. Sie erinnert an eine Entscheidung zwischen zwei Möglichkeiten und zugleich an einen Zustand, in dem keine der Möglichkeiten wirklich funktioniert. Genau dieses Dilemma erlebt der Mann: Er versucht, sich nicht eindeutig auf eine Seite festlegen zu müssen, während beide Hunde Exklusivität verlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel kann deshalb als Hinweis auf den zentralen Konflikt gelesen werden: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muss man sich entscheiden, wenn zwei Seiten eine Entscheidung erzwingen?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Und was geschieht, wenn man versucht, gleichzeitig beiden zu entsprechen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Silhouettenfilm und Reduktion =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Silhouetten-Animation]] werden Figuren auf ihre Umrisse und Flächen reduziert. Gesichtszüge, Stofflichkeit und viele individuelle Details treten zurück. Dadurch wird die Körperhaltung besonders wichtig: Kopfneigung, Abstand, Laufrichtung, Annäherung, Abwendung und Bewegung müssen Informationen übernehmen, die ein Realfilm vielleicht über Mimik oder Dialog vermitteln würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silhouette2 hg.jpg|350px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beispiel eines Scherenschnitts zeigt, wie stark eine Figur allein über ihre Außenkontur erkennbar sein kann. Für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ENT- ODER WEDER&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist diese Reduktion entscheidend: Der Mann wird weniger als psychologisch ausformulierter Einzelcharakter präsentiert, sondern kann leichter als allgemeine Figur eines Menschen in einem Loyalitätskonflikt verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Wirkung der Form ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Gestaltungsmittel&lt;br /&gt;
! Wirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silhouette&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Sie bündelt die Aufmerksamkeit auf Umriss, Haltung und Bewegung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flächigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Sie reduziert räumliche und körperliche Details und macht Beziehungen grafisch lesbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenige Figuren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Der Konflikt bleibt übersichtlich und konzentriert sich auf das Dreieck Mann–Hund–Hund.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klare Konturen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Nähe, Distanz, Angriff und Rückzug können sofort erkannt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reduzierter Raum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Ablenkungen werden vermieden; die Beziehung der Figuren rückt in den Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Farbe als Erzählmittel =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gelb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unterscheiden die beiden Hunde eindeutig voneinander. Besonders wichtig ist aber, dass die Farbe nicht bei den Tieren bleibt. Der Mann verändert seine Farbe nach der jeweiligen Begegnung. Dadurch erzählt der Film einen Beziehungswechsel sichtbar, ohne dass jemand sagen muss: „Jetzt gehöre ich zu Dir“ oder „Jetzt habe ich die Seite gewechselt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Transparentpapier Herlitz705.jpg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der Bildungsempfehlung ausdrücklich erwähnte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;farbige Transparentpapier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist deshalb nicht nur Material, sondern Teil der Bedeutung. Licht und durchscheinende Farbflächen ermöglichen eine klare, leuchtende Trennung der Figuren. Farbe übernimmt eine erzählerische Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist: Farben haben keine einzige, überall festgelegte Bedeutung. Du solltest also nicht automatisch behaupten, Gelb stehe grundsätzlich für eine bestimmte Eigenschaft und Blau für eine andere. Im Film ist zunächst sicher beobachtbar, dass die Farben &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterschied&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bindung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wechsel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; markieren. Weitergehende Farbsymbolik muss immer anhand konkreter Filmszenen begründet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Farbwechsel und Identität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann bleibt formal dieselbe Figur, verändert aber seine Farbe. Dadurch entsteht eine spannende Frage: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie viel von seiner Identität bleibt stabil, wenn sein sichtbares Erscheinungsbild vom jeweiligen Gegenüber bestimmt wird?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Farbwechsel kann als Zeichen von Anpassung gelesen werden. Ebenso lässt er sich als Zeichen von Nähe oder zeitweiliger Zugehörigkeit verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die Einfachheit des Mittels macht die Veränderung deutlich. Statt langer Erklärungen genügt eine neue Farbfläche. Dies ist ein Beispiel für [[visuelles Erzählen]]: Eine gestalterische Veränderung ersetzt sprachliche Information.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Wortlos erzählen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wortlos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet hier nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tonlos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Der Film verzichtet auf gesprochene Dialoge, besitzt aber Ton und Musik. Walter Göpferts Musik kann Bewegungen strukturieren, Stimmungen verstärken und Übergänge markieren. Für das Verstehen der Handlung sind jedoch vor allem Bilder, Bewegung, Farbumschläge und das Verhalten der Figuren entscheidend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn keine Figuren sprechen, musst Du als Zuschauerin oder Zuschauer genauer lesen, was der Film zeigt. Aus der Richtung einer Bewegung wird eine Absicht. Aus einem Abstand wird Nähe oder Ablehnung. Aus einem Farbwechsel wird eine Aussage über Beziehung. Aus einem beschleunigten Bewegungsrhythmus kann sich eine Zuspitzung ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Körpersprache statt Dialog ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beobachte beim erneuten Sehen besonders, wie die Figuren aufeinander zugehen, sich voneinander entfernen, einander locken oder aufeinander reagieren. Notiere nicht sofort Gefühle, sondern zuerst sichtbare Zeichen. Schreibe zum Beispiel nicht nur „Der gelbe Hund ist eifersüchtig“, sondern begründe: Welche Bewegung, welcher Abstand, welche Richtungsänderung oder welche Handlung führt Dich zu dieser Deutung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lernst Du eine Grundregel der [[Filmanalyse]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erst beschreiben, dann deuten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Wie Silhouetten-Animation entsteht =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei klassischer Cut-out- oder Silhouetten-Animation werden ausgeschnittene Figuren schrittweise verändert oder bewegt und jeweils einzelbildweise aufgenommen. Werden die Einzelbilder schnell hintereinander gezeigt, entsteht die Illusion kontinuierlicher Bewegung. Gelenkige Figuren können aus mehreren Teilen bestehen, die an beweglichen Punkten miteinander verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cutout animation example s.png|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt beispielhaft, wie eine Cut-out-Figur aus getrennten Teilen aufgebaut werden kann. Bei einem eigenen Versuch kannst Du mit schwarzem Karton, Transparentpapier, einer gleichmäßigen Lichtquelle und einer fest montierten Kamera arbeiten. Schon kleine Veränderungen zwischen zwei Aufnahmen erzeugen in der Wiedergabe Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=VpriPpQIlnA   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Video &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trickfilmwerkstatt Silhouettenfilm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; eignet sich als praktische Vertiefung zur Herstellung von Silhouettenanimation. Vergleiche beim Ansehen die dort gezeigten Arbeitsschritte mit den Gestaltungsmitteln, die Du in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ENT- ODER WEDER&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erkennst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=rw1lhD7Qv2U   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Video &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;How to make stop motion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zeigt Grundprinzipien von Stop-Motion und Cut-out-Animation. Besonders nützlich ist es für ein eigenes Mini-Projekt mit ausgeschnittenem Papier oder Karton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Silhouettenkunst im filmgeschichtlichen Zusammenhang =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Silhouettenanimation steht in einer langen Tradition von Scherenschnitt und Schattenspiel, ist technisch aber nicht einfach mit Schattentheater gleichzusetzen. Im Film werden einzelne Bewegungsphasen aufgenommen und anschließend als Bildfolge projiziert oder abgespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Chinese shadow puppetry.jpg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbig durchscheinende Figuren im Schattenspiel zeigen, dass Licht, Kontur und transparente Farbflächen schon außerhalb des Films starke visuelle Wirkungen erzeugen können. Die filmische Animation fügt diesem Prinzip die kontrollierte Einzelbildbewegung hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruno J. Böttge experimentierte ab 1951 mit der Silhouettenanimation und prägte diese Technik im DEFA-Studio für Trickfilme in Dresden. Ein bedeutendes künstlerisches Vorbild war [[Lotte Reiniger]], die zu den wichtigsten Pionierinnen des Silhouettenfilms gehört und Böttge später als ihren Kunstnachfolger bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lotte Reiniger 1922.jpg|350px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lotte Reiniger Prinz Achmed 001.jpg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Standbild aus Reinigers &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Abenteuer des Prinzen Achmed&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; eignet sich für einen Formvergleich: Achte auf Konturen, Flächen, Bewegungslesbarkeit und die Beziehung zwischen Figur und Hintergrund. Vergleiche anschließend, wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ENT- ODER WEDER&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die Tradition der Silhouette durch farbiges Transparentpapier und eine stark abstrahierte Parabel nutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Bruno J. Böttge und die DEFA ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruno J. Böttge lebte von 1925 bis 1981. Nach frühen Tätigkeiten im Filmbereich begann er 1951 mit Experimenten zur Silhouettenanimation. Später arbeitete er im DEFA-Studio für Trickfilme in Dresden und schuf zahlreiche Silhouettenfilme. Das Deutsche Institut für Animationsfilm beschreibt ihn als einen wichtigen Künstler dieser Technik; sein Nachlass umfasst unter anderem Silhouettenfiguren, Skizzen, Drehbuchmaterial und Korrespondenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ENT- ODER WEDER&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zu Böttges abstrakteren, parabelhaften Arbeiten. Gerade im Vergleich zu Märchenstoffen zeigt der Film, wie sich dieselbe Animationstechnik für eine stark verdichtete Reflexion über menschliches Verhalten einsetzen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Parabel, Macht und Anspruch =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Parabel]] erzählt einen konkreten Fall, der auf allgemeinere Zusammenhänge übertragen werden kann. In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ENT- ODER WEDER&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der konkrete Fall das Dreieck aus Mann, gelbem Hund und blauem Hund. Übertragbar wird die Geschichte, weil die Figuren keine ausführlichen Biografien besitzen und der Konflikt auf wenige Handlungen reduziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mögliche Deutung lautet: Der Mann gerät zwischen zwei konkurrierende Ansprüche und verliert seine Eigenständigkeit, weil er seine Position immer wieder an die Erwartungen der anderen anpasst. Eine andere Deutung betont die Eifersucht der Hunde und die Frage, ob Zuneigung in Besitzdenken umschlagen kann. Wieder eine andere untersucht Gruppendruck: Der Farbwechsel des Mannes kann dann als sichtbare Anpassung an die jeweils dominante Seite gelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine dieser Deutungen ist allein deshalb richtig, weil sie interessant klingt. Eine gute Filminterpretation braucht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Belege aus Bild, Farbe, Bewegung, Handlung und Ton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Deutungshypothesen prüfen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Hypothese&lt;br /&gt;
! Was müsste im Film beobachtet werden?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Film handelt von Gruppendruck.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Der Mann verändert sich abhängig davon, mit welcher Seite er verbunden ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Film handelt von Besitzanspruch.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Die Hunde reagieren nicht nur auf den Mann, sondern auf seine Beziehung zum jeweils anderen Hund.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Film handelt von fehlender Selbstbestimmung.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Der Mann entwickelt keine stabile eigene Position und wird durch äußere Ansprüche verändert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Film handelt von eskalierender Konkurrenz.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Aus Spiel und Abgrenzung wird schrittweise ein zerstörerischer Konflikt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Film kritisiert ein strenges Entweder-oder.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Der Versuch, zwischen zwei exklusiven Seiten zu vermitteln, endet nicht in Verständigung.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Filmanalyse in drei Durchgängen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Durchgang&lt;br /&gt;
! Arbeitsauftrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erstes Sehen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Sieh den Film ohne Notizen und beschreibe danach in wenigen Sätzen Deinen Gesamteindruck.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweites Sehen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Notiere nur Beobachtungen zu Farbe, Abstand, Bewegungsrichtung, Körperhaltung und Rhythmus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drittes Sehen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Formuliere eine Deutung und verbinde jede Behauptung mit mindestens einem konkreten Gestaltungsmittel.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode verhindert, dass eine Interpretation nur aus Vermutungen besteht. Besonders bei einem wortlosen, stark reduzierten Film ist es sinnvoll, einzelne Momente mehrfach zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Interaktive Aufgaben =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Quiz: Teste Dein Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wer führte bei ENT- ODER WEDER Regie?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Bruno J. Böttge)&lt;br /&gt;
(!Lotte Reiniger)&lt;br /&gt;
(!Jörg Herrmann)&lt;br /&gt;
(!Walter Göpfert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Trickart verwendet der Film?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Silhouettenfilm)&lt;br /&gt;
(!Puppentrick)&lt;br /&gt;
(!Pixilation)&lt;br /&gt;
(!Realfilm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie wird die Geschichte sprachlich erzählt?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Ohne gesprochene Dialoge)&lt;br /&gt;
(!Durch einen Erzähler)&lt;br /&gt;
(!Durch Untertitel)&lt;br /&gt;
(!Durch lange Dialogszenen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Farbe hat der Hund der ersten Begegnung?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Gelb)&lt;br /&gt;
(!Blau)&lt;br /&gt;
(!Rot)&lt;br /&gt;
(!Grün)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was geschieht mit der Farbe des Mannes beim Spiel mit den Hunden?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Sie passt sich dem jeweiligen Hund an)&lt;br /&gt;
(!Sie bleibt immer schwarz)&lt;br /&gt;
(!Sie wird dauerhaft rot)&lt;br /&gt;
(!Sie verschwindet vollständig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welches Material wird für die Gestaltung des Films hervorgehoben?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Farbiges Transparentpapier)&lt;br /&gt;
(!Marmor)&lt;br /&gt;
(!Tonerde)&lt;br /&gt;
(!Metallfolie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was bewirkt die starke Reduktion der Silhouetten besonders?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Sie lenkt den Blick auf Kontur und Bewegung)&lt;br /&gt;
(!Sie macht jedes Gesicht detailreicher)&lt;br /&gt;
(!Sie ersetzt die Animation durch Fotografie)&lt;br /&gt;
(!Sie erzeugt gesprochene Sprache)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Beziehung entwickelt sich zwischen den beiden Hunden?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Konkurrenz um den Mann)&lt;br /&gt;
(!Dauerhafte Gleichgültigkeit)&lt;br /&gt;
(!Gemeinsames Training)&lt;br /&gt;
(!Verwandtschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was bedeutet wortlos bei diesem Film am treffendsten?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Es gibt keine gesprochenen Dialoge)&lt;br /&gt;
(!Es gibt überhaupt keinen Ton)&lt;br /&gt;
(!Es gibt keine Bewegung)&lt;br /&gt;
(!Es gibt keine Musik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Arbeitsweise ist für eine Filmanalyse besonders sinnvoll?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Zuerst beobachten und danach deuten)&lt;br /&gt;
(!Zuerst eine Botschaft festlegen)&lt;br /&gt;
(!Nur den Titel untersuchen)&lt;br /&gt;
(!Nur persönliche Vorlieben nennen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Memory ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;memo-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gelber Hund || Erste Farbnähe des Mannes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blauer Hund || Zweiter Anspruchspartner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Transparentpapier || Farbiges durchscheinendes Gestaltungsmaterial&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Silhouette || Auf Kontur reduzierte Figur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Parabel || Übertragbare beispielhafte Erzählform&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Farbwechsel || Sichtbares Zeichen wechselnder Zugehörigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wortlosigkeit || Erzählen ohne gesprochene Dialoge&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Drag and Drop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;lueckentext-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! Ordne die richtigen Begriffe zu.&lt;br /&gt;
! Funktion im Film&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Farbwechsel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Macht wechselnde Zugehörigkeit sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silhouette&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Reduziert die Figur auf Kontur und Fläche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Stellt zunächst Nähe zwischen Mann und Hund her&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konkurrenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Verschärft die Ansprüche der beiden Hunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schluss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Führt den Konflikt in eine gewaltsame Eskalation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Kreuzworträtsel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kreuzwort-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Böttge || Wie lautet der Nachname des Regisseurs Bruno J.?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Silhouette || Welche reduzierte Figurenform prägt die Tricktechnik?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Parabel || Wie nennt man eine beispielhafte Erzählung mit übertragbarer Bedeutung?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gelb || Welche Farbe trägt der Hund der ersten Begegnung?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blau || Welche Farbe trägt der konkurrierende zweite Hund?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gestik || Welches Ausdrucksmittel ersetzt zusammen mit Bewegung teilweise den Dialog?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== LearningApps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://learningapps.org/index.php?s=ENT-+ODER+WEDER &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Lückentext ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;quiz display=simple&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vervollständige den Text.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|type=&amp;quot;{}&amp;quot;}&lt;br /&gt;
ENT- ODER WEDER wurde von Bruno J. { Böttge } inszeniert.&lt;br /&gt;
Der Film verwendet die Technik des { Silhouettenfilms }.&lt;br /&gt;
Als auffälliges Gestaltungsmaterial dient farbiges { Transparentpapier }.&lt;br /&gt;
Der Hund der ersten Begegnung ist { gelb }.&lt;br /&gt;
Der konkurrierende zweite Hund ist { blau }.&lt;br /&gt;
Die Geschichte wird ohne gesprochene { Dialoge } erzählt.&lt;br /&gt;
Der Farbwechsel des Mannes kann als Zeichen wechselnder { Zugehörigkeit } gedeutet werden.&lt;br /&gt;
Die stark vereinfachte Handlung besitzt den Charakter einer { Parabel }.&lt;br /&gt;
Am Ende führt die Konkurrenz der Hunde zu einer gewaltsamen { Eskalation }.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/quiz&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Offene Aufgaben =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Leicht ===&lt;br /&gt;
# [[Szenenprotokoll]]: Wähle eine kurze Szene und beschreibe ausschließlich sichtbare Bewegungen, Farben und Abstände, ohne Gefühle oder Absichten zu nennen.&lt;br /&gt;
# [[Farbwirkung]]: Gestalte zwei kleine Bildkarten mit derselben Silhouette, einmal in Gelb und einmal in Blau, und beschreibe, wie allein der Farbwechsel Deine Wahrnehmung verändert.&lt;br /&gt;
# [[Standbildanalyse]]: Zeichne ein Standbild mit Mann und zwei Hunden nach und markiere mit Pfeilen, wie Blickrichtung, Bewegung und Abstand den Konflikt sichtbar machen.&lt;br /&gt;
# [[Titeldeutung]]: Schreibe einen kurzen Text dazu, warum der Titel ENT- ODER WEDER zum Dilemma des Mannes passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
# [[Filmanalyse]]: Formuliere eine Deutungshypothese zum Verhältnis zwischen Mensch und Tier und belege sie mit mindestens drei konkreten Beobachtungen aus dem Film.&lt;br /&gt;
# [[Storyboard]]: Entwirf ein sechsteiliges Storyboard für eine wortlose Geschichte, in der ein Farbwechsel eine Veränderung von Zugehörigkeit sichtbar macht.&lt;br /&gt;
# [[Sounddesign]]: Entwirf für eine Szene eine alternative Geräusch- und Musikgestaltung und erkläre, wie sich dadurch die Wirkung verändern würde.&lt;br /&gt;
# [[Scherenschnitt]]: Baue eine bewegliche Silhouettenfigur aus Papier oder Karton und dokumentiere, welche Gelenke nötig sind, damit ihre Gestik lesbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Schwer ===&lt;br /&gt;
# [[Animationsfilm]]: Produziere in einer Kleingruppe einen 20- bis 40-sekündigen wortlosen Cut-out-Film, der einen Konflikt nur durch Form, Farbe, Bewegung und Ton erzählt.&lt;br /&gt;
# [[Vergleichsanalyse]]: Vergleiche ENT- ODER WEDER mit einem Silhouettenfilm von Lotte Reiniger und untersuche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Kontur, Raum, Farbe und Erzählweise.&lt;br /&gt;
# [[Parabel]]: Übertrage den Konflikt des Films auf eine heutige Situation wie Gruppendruck, Freundschaft oder soziale Zugehörigkeit, ohne die Filmhandlung einfach nachzuerzählen.&lt;br /&gt;
# [[Filmgespräch]]: Plane und moderiere eine Diskussion zur Frage, ob der Mann vor allem Opfer der Hunde, Opfer seiner eigenen Unentschlossenheit oder beides ist; sichere die Argumente der Gruppe mit Filmbelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:Offene Aufgabe - MOOC erstellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Lernkontrolle =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Gestaltung und Bedeutung]]: Erkläre anhand von zwei konkreten Momenten, wie ein Farbwechsel im Film eine Beziehung verändert, ohne dass gesprochen wird.&lt;br /&gt;
# [[Machtverhältnis]]: Untersuche, wie sich die Macht zwischen Mann und Hunden im Verlauf verschiebt, und begründe, ob der Mann zu Beginn und am Ende gleich selbstbestimmt ist.&lt;br /&gt;
# [[Reduktion]]: Beurteile, ob die Geschichte mit realistisch gezeichneten Figuren und ausführlichen Dialogen stärker oder schwächer wirken würde. Begründe Deine Einschätzung mit mindestens drei Gestaltungskriterien.&lt;br /&gt;
# [[Transfer]]: Entwickle eine alternative Schlussidee, die den Konflikt ohne Gewalt löst, aber weiterhin vollständig wortlos verständlich bleibt. Beschreibe die benötigten Farben, Bewegungen und Einstellungen.&lt;br /&gt;
# [[Deutungshypothese]]: Prüfe die Aussage „Der Film kritisiert den Wunsch, es allen recht zu machen“. Nenne Argumente dafür und mögliche Einwände.&lt;br /&gt;
# [[Medienvergleich]]: Vergleiche Silhouettenanimation und Realfilm hinsichtlich der Möglichkeiten, Identität, Nähe und Konflikt sichtbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Lernnachweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Lernnachweis zu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ENT- ODER WEDER&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist wichtig, dass Du nicht nur Fakten wiedergibst, sondern Deine Aussagen am Film begründest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Handlung]]: Du kannst den Konflikt zwischen Mann, gelbem Hund und blauem Hund sachlich und in der richtigen Entwicklung beschreiben.&lt;br /&gt;
# [[Mensch-Tier-Beziehung]]: Du kannst erklären, wie Nähe, Anspruch, Konkurrenz und Macht das Verhältnis der Figuren verändern.&lt;br /&gt;
# [[Silhouetten-Animation]]: Du kannst zentrale Merkmale der Technik benennen und ihre Wirkung erläutern.&lt;br /&gt;
# [[Farbe]]: Du kannst den Farbwechsel des Mannes als erzählerisches Mittel analysieren, ohne Farbbedeutungen unbelegt zu behaupten.&lt;br /&gt;
# [[Wortloses Erzählen]]: Du kannst zeigen, wie Bewegung, Gestik, Abstand, Rhythmus und Musik Informationen vermitteln.&lt;br /&gt;
# [[Parabel]]: Du kannst mindestens eine übertragbare Deutung formulieren und mit konkreten Filmbelegen stützen.&lt;br /&gt;
# [[Analysekompetenz]]: Du kannst Beobachtung und Interpretation voneinander unterscheiden.&lt;br /&gt;
# [[Transfer]]: Du kannst ein eigenes Gestaltungskonzept entwickeln, das Reduktion, Form und Farbe bewusst einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= OERs zum Thema =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine eigene deutschsprachige Wikipedia-Seite zum Film &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ENT- ODER WEDER&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist derzeit nicht als eigenständiger Artikel etabliert. Für die fachliche Vertiefung eignen sich jedoch die Wikipedia-Artikel zu [[Silhouetten-Animation]] und [[Bruno J. Böttge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://de.m.wikipedia.org/wiki/Silhouetten-Animation &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bruno_J._B%C3%B6ttge &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Animacion CutOut clip.webm|500px|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frei lizenzierte Cut-out-Animation auf Wikimedia Commons kann als Vergleichsmedium genutzt werden. Beobachte, wie einzelne Papierformen durch minimale Bild-für-Bild-Veränderungen in Bewegung geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesicherte Filmdaten und Vertiefung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [https://www.defa-stiftung.de/filme/filme-suchen/ent-oder-weder/ DEFA-Stiftung: Ent- oder weder], [https://www.filmportal.de/en/movie/ent-oder-weder_ filmportal.de: Ent- oder weder], [https://cdn.ag-kurzfilm.de/100-kurzfilme-f-r-die-bildung.pdf AG Kurzfilm: 100 Kurzfilme für die Bildung] und [https://www.diaf.de/kino/lebende-schatten-beim-19-itfs/ Deutsches Institut für Animationsfilm: Lebende Schatten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Verknüpfte Lernbereiche =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=center&lt;br /&gt;
{{:D-Tab}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[ENT- ODER WEDER]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# [[Bruno J. Böttge]]&lt;br /&gt;
# [[DEFA]]&lt;br /&gt;
# [[Animationsfilm]]&lt;br /&gt;
# [[Silhouetten-Animation]]&lt;br /&gt;
# [[Scherenschnitt]]&lt;br /&gt;
# [[Parabel]]&lt;br /&gt;
# [[Filmanalyse]]&lt;br /&gt;
# [[Farbwirkung]]&lt;br /&gt;
# [[Visuelles Erzählen]]&lt;br /&gt;
# [[Mensch-Tier-Beziehung]]&lt;br /&gt;
# [[Macht]]&lt;br /&gt;
# [[Gruppendruck]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verbindet [[Kunstunterricht|Kunst]], [[Deutschunterricht|Deutsch]], [[Ethik]], [[Medienbildung]] und [[Filmgeschichte]]. Im Kunstunterricht stehen Silhouette, Fläche, Kontrast, Farbe und eigene Animation im Mittelpunkt. Im Deutschunterricht lassen sich Parabel, Symbolik und argumentierende Deutung üben. In Ethik können Loyalität, Selbstbestimmung, Anspruch und Konflikt untersucht werden. Medienbildung fragt danach, wie Bilder auch ohne Sprache komplexe Bedeutungen erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Animationsfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Silhouettenfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmanalyse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:100 Kurzfilme für die Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klasse 7]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klasse 8]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= aiMOOC-Projekte =&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AI_MOOC]] [[Kategorie:GPT aiMOOC]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Glanz</name></author>
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