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	<title>Diskussion:The Art is Present - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in MOOCsWiki Staging</subtitle>
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		<id>https://staging.moocwiki.org/index.php?title=Diskussion:The_Art_is_Present&amp;diff=23837&amp;oldid=prev</id>
		<title>Glanz: Die Seite wurde neu angelegt: „= THE ART IS PRESENT – Der Mensch-An-Sich als Kunstwerk =  &#039;&#039;&#039;THE ART IS PRESENT&#039;&#039;&#039; ist ein Memento Multiple der Joblin Factory (Kunstgemeinschaft).   Der Satz landet nicht im Museum auf einer weißen Wand, sondern auf T-Shirts, Taschen, Hoodies, Plakaten, Profilbildern und in Köpfen.   Er tritt dort auf, wo die eigentliche Kunst längst anwesend ist: im Menschen-An-Sich.  Mit der Aussage &#039;&#039;&#039;THE ART IS PRESENT&#039;&#039;&#039; ist nicht ein Gemälde, eine Sk…“</title>
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		<updated>2025-11-22T22:45:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „= THE ART IS PRESENT – Der Mensch-An-Sich als Kunstwerk =  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein &lt;a href=&quot;/index.php?title=Memento_Multiple&quot; title=&quot;Memento Multiple&quot;&gt;Memento Multiple&lt;/a&gt; der &lt;a href=&quot;/index.php?title=Joblin_Factory&quot; title=&quot;Joblin Factory&quot;&gt;Joblin Factory&lt;/a&gt; (Kunstgemeinschaft).   Der Satz landet nicht im Museum auf einer weißen Wand, sondern auf T-Shirts, Taschen, Hoodies, Plakaten, Profilbildern und in Köpfen.   Er tritt dort auf, wo die eigentliche Kunst längst anwesend ist: im Menschen-An-Sich.  Mit der Aussage &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist nicht ein Gemälde, eine Sk…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;= THE ART IS PRESENT – Der Mensch-An-Sich als Kunstwerk =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Memento Multiple]] der [[Joblin Factory]] (Kunstgemeinschaft).  &lt;br /&gt;
Der Satz landet nicht im Museum auf einer weißen Wand, sondern auf T-Shirts, Taschen, Hoodies, Plakaten, Profilbildern und in Köpfen.  &lt;br /&gt;
Er tritt dort auf, wo die eigentliche Kunst längst anwesend ist: im Menschen-An-Sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Aussage &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist nicht ein Gemälde, eine Skulptur oder die Designer:in des Shirts gemeint,  &lt;br /&gt;
sondern der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mensch als Kunstwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – die Person, die das T-Shirt trägt, davor steht, daran vorbeiläuft, darauf reagiert.  &lt;br /&gt;
Der Körper, der Alltag, die Biografie, die Blicke, die Gesten: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Kunst.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1. Von Beuys zu Joblin: Vom Kunstwerk zum Menschen-An-Sich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt ist der erweiterte Kunstbegriff im Sinne von [[Joseph Beuys]] und die These &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Jeder Mensch ist Kunst“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.  &lt;br /&gt;
Beuys formuliert in einem TV-Gespräch, dass es &amp;#039;&amp;#039;„doch dahin kommen soll, dass der Mensch selbst das Kunstwerk wird“&amp;#039;&amp;#039;.  &lt;br /&gt;
Der Mensch ist nicht nur Produzent von Kunstwerken, sondern kann selbst als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kunstwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verstanden werden –  &lt;br /&gt;
mit all seinen Widersprüchen, Verletzlichkeiten, Entscheidungen, Hoffnungen und Abgründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfassung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Jeder Mensch ist Kunst. Du bist Kunst. Joseph Beuys und die Unmöglichkeit des Menschen keine Kunst zu sein.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  &lt;br /&gt;
radikalisiert diesen Gedanken:  &lt;br /&gt;
Wenn der Mensch-An-Sich Kunst ist, dann ist es &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;unmöglich, nicht Kunst zu sein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.  &lt;br /&gt;
Nicht nur im Museum, nicht nur in besonderen Momenten, sondern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{o}} im Wartezimmer,  &lt;br /&gt;
{{o}} in der U-Bahn,  &lt;br /&gt;
{{o}} im Zoom-Call,  &lt;br /&gt;
{{o}} beim Spülmaschine-Ausräumen,  &lt;br /&gt;
{{o}} beim ziellosen Scrollen im Netz.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joblin Factory&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; knüpft genau hier an:  &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; markiert die Präsenz dieser Kunst im Augenblick –  &lt;br /&gt;
nicht nur als theoretischen Satz, sondern als sichtbare, tragbare, alltägliche Intervention.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2. Anlehnung und Verschiebung: Von „The Artist is Present“ zu „THE ART IS PRESENT“ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Satz spielt bewusst mit der berühmten Performance &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„The Artist is Present“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von [[Marina Abramović]].  &lt;br /&gt;
Dort sitzt die Künstlerin stundenlang schweigend im Museum, gegenüber jeweils ein Mensch,  &lt;br /&gt;
der ihr – stellvertretend für das Publikum – gegenübersitzt.  &lt;br /&gt;
Die Aussage: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Künstlerin ist anwesend.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verschiebt diesen Fokus radikal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{o}} Nicht mehr die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Künstlerfigur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht im Zentrum,  &lt;br /&gt;
{{o}} sondern das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Artefakt Mensch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; selbst.  &lt;br /&gt;
{{o}} Nicht mehr nur die Person auf dem Podest oder im Scheinwerferlicht,  &lt;br /&gt;
{{o}} sondern jede Person im Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während &amp;#039;&amp;#039;The Artist is Present&amp;#039;&amp;#039; die Präsenz der Künstlerin als intensives Erlebnis markiert,  &lt;br /&gt;
behauptet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:  &lt;br /&gt;
Wo ein Mensch ist, ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kunst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; anwesend.  &lt;br /&gt;
Nicht nur, wenn er „performt“, sondern allein durch sein Dasein, seine Geschichte, seine Verwundbarkeit, seine Beziehung zur Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spruch löst damit die traditionelle Hierarchie auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nicht nur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Artist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Audience&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist Kunst.  &lt;br /&gt;
# Nicht nur die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Performance&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – auch der zufällige Alltag ist Kunst.  &lt;br /&gt;
# Nicht nur das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – auch die Straße, der Supermarkt, die Bushaltestelle sind Ausstellungsräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 3. Der Mensch-An-Sich als Kunstwerk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum steht der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mensch-An-Sich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.  &lt;br /&gt;
Gemeint ist nicht der „optimierte“ Mensch, nicht der „fertige“ Mensch,  &lt;br /&gt;
sondern der reale, widersprüchliche, manchmal überforderte, manchmal glänzende Mensch im Hier und Jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Mensch-An-Sich wird als Kunst gesehen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  &lt;br /&gt;
Das bedeutet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{o}} Deine Narben gehören zur Form.  &lt;br /&gt;
{{o}} Deine Müdigkeit gehört zur Farbpalette.  &lt;br /&gt;
{{o}} Deine Widersprüche gehören zur Komposition.  &lt;br /&gt;
{{o}} Deine Entscheidungen sind performative Akte.  &lt;br /&gt;
{{o}} Deine Beziehungen sind unsichtbare Installationen im Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Perspektive ist Kunst nicht mehr ein Objekt, das „fertig“ ist,  &lt;br /&gt;
sondern ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prozess&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der sich in jedem Menschen fortsetzt.  &lt;br /&gt;
Der Mensch wird zur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lebendigen Skulptur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, zur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sozialen Plastik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,  &lt;br /&gt;
zu einer Art offenen, unfertigen Werkstatt, die man betrachten, befragen, irritieren und feiern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist somit ein Satz, der wie ein kleiner Pfeil in die Wahrnehmung zielt:  &lt;br /&gt;
Er erinnert daran, dass du – genau jetzt – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kunst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bist,  &lt;br /&gt;
auch wenn du dich nicht so fühlst, keine Kunsthochschule besucht hast  &lt;br /&gt;
und deine letzte Zeichnung ein Strichmännchen in der Grundschule war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4. Das T-Shirt als Memento Multiple ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Joblin Factory bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Memento Multiple&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.  &lt;br /&gt;
Ein Memento ist eine Erinnerung.  &lt;br /&gt;
Ein Multiple ist ein vervielfältigbares Kunstwerk.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Memento Multiple&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verbindet beides:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{o}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Memento&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Der Spruch erinnert die Träger:in und alle Betrachtenden daran,  &lt;br /&gt;
    dass sie selbst – jetzt, hier – Kunst sind.  &lt;br /&gt;
{{o}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Multiple&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Durch T-Shirts, Hoodies, Taschen, Drucke, Sticker usw.  &lt;br /&gt;
    wird diese Erinnerung vervielfältigt und verteilt sich in der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes T-Shirt wird zum &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tragbaren Schild&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, das sagt:  &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Schau nicht nur auf den Schriftzug – schau auf den Menschen, der ihn trägt.“&amp;#039;&amp;#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit verschiebt sich die Rolle des T-Shirts:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Es ist nicht bloß Merch, sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausstellungsfläche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.  &lt;br /&gt;
# Es ist nicht bloß Mode, sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mobiles Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.  &lt;br /&gt;
# Es ist nicht bloß Statement, sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verstärker einer Kunsterfahrung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,  &lt;br /&gt;
  die sich auf den Menschen richtet, nicht auf das Textil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; trägt, erklärt sich nicht zum Star,  &lt;br /&gt;
sondern lädt andere ein, das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kunst-Sein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Gegenüber und in sich selbst zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 5. Spielerische Kunsterfahrung im Alltag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Form der Kunst, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; markiert, ist bewusst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;spielerisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.  &lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, noch ein schweres kunsttheoretisches Dogma zu formulieren,  &lt;br /&gt;
sondern einen leichten, irritierenden, humorvollen Einstieg in einen erweiterten Kunstbegriff zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Szenen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5.1. Im Bus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand steigt mit dem Shirt ein: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.  &lt;br /&gt;
Die Mitfahrenden lesen den Satz.  &lt;br /&gt;
Für einen kurzen Moment stellt sich die Frage:  &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Wer ist hier gemeint?“&amp;#039;&amp;#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pointe:  &lt;br /&gt;
Sobald diese Frage auftaucht, verschiebt sich der Blick:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{o}} von der Werbung an den Fenstern zum Gesicht gegenüber,  &lt;br /&gt;
{{o}} von der Anzeige über der Tür zu den Händen, die sich festhalten,  &lt;br /&gt;
{{o}} von der Vorstellung „Kunst ist weit weg“ zur Erkenntnis „Kunst sitzt neben mir“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5.2. In der Schule / im Unterricht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehrkraft trägt das Shirt.  &lt;br /&gt;
Plötzlich kann Unterricht beginnen mit der Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{o}} &amp;#039;&amp;#039;„Wenn THE ART IS PRESENT stimmt – was heißt das für uns heute?“&amp;#039;&amp;#039;  &lt;br /&gt;
{{o}} &amp;#039;&amp;#039;„Was würde sich ändern, wenn wir einander als Kunstwerke behandeln würden?“&amp;#039;&amp;#039;  &lt;br /&gt;
{{o}} &amp;#039;&amp;#039;„Welche ‚Kunstrechte‘ hätte ein Mensch, wenn er Kunst ist?“&amp;#039;&amp;#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spruch wird so zum Einstieg in [[Ethik]], [[Kunstunterricht]], [[Philosophie]] oder [[Politische Bildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5.3. Im Spiegel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du trägst das Shirt, schaust in den Spiegel und siehst den Satz vor dir.  &lt;br /&gt;
Plötzlich bist du nicht nur Betrachter:in, sondern selbst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausstellungsobjekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassische Frage „Bin ich schön genug?“  &lt;br /&gt;
verschiebt sich zu:  &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Wie betrachte ich mich, wenn ich mich als Kunst wahrnehme?“&amp;#039;&amp;#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunst darf irritieren, unperfekt sein, Brüche haben, Fragen offen lassen.  &lt;br /&gt;
Der Mensch auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 6. Diskursive Kunst: THE ART IS PRESENT als Gesprächsöffner ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist nicht nur ein Slogan,  &lt;br /&gt;
sondern ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diskursives Werkzeug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.  &lt;br /&gt;
Das Motiv lädt dazu ein, ins Gespräch zu kommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{o}} Was ist ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kunstwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;?  &lt;br /&gt;
{{o}} Wer darf bestimmen, was Kunst ist?  &lt;br /&gt;
{{o}} Wie verändert sich unser Umgang miteinander, wenn wir uns als Kunst begreifen?  &lt;br /&gt;
{{o}} Welche Verantwortung entsteht, wenn jeder Mensch Kunst ist?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Joblin Factory]] versteht die Memento Multiples als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auslöser für Gespräche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; –  &lt;br /&gt;
an der Supermarktkasse, im Seminar, auf Festivals, in Warteschlangen.  &lt;br /&gt;
Jedes dieser Gespräche ist Teil des Werkes.  &lt;br /&gt;
Die Kunst findet nicht nur im Motiv statt,  &lt;br /&gt;
sondern im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sozialen Raum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zwischen den Menschen, die darüber sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit knüpft THE ART IS PRESENT an den Gedanken der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sozialen Plastik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an:  &lt;br /&gt;
Gesellschaft wird zur formbaren Masse – jede Interaktion ein Kunstakt,  &lt;br /&gt;
jede Diskussion eine kleine Skulptur aus Worten, Blicken und Gesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 7. Vom Recht auf Kunst zum Recht, Kunst zu sein ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;jeder Mensch Kunst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist, verschiebt sich auch der Blick auf Rechte und Würde.  &lt;br /&gt;
Kunst genießt in vielen Gesellschaften einen besonderen Schutz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{o}} Kunstfreiheit,  &lt;br /&gt;
{{o}} Schutz vor Zensur,  &lt;br /&gt;
{{o}} Wertschätzung von Originalität und Ausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; legt nahe:  &lt;br /&gt;
Was wäre, wenn wir Menschen ähnlich schützen würden wie Kunstwerke?  &lt;br /&gt;
Wenn nicht nur Gebäude, Denkmäler und Gemälde unter Denkmalschutz stünden,  &lt;br /&gt;
sondern das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; selbst – als einmalige, nicht reproduzierbare Formarbeit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage nach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kunstrechten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; statt (oder zusätzlich zu) [[Grundrechten]] ist spielerisch gedacht  &lt;br /&gt;
und gleichzeitig radikal:  &lt;br /&gt;
Wenn jeder Mensch Kunst ist, ist jede Demütigung auch ein Angriff auf ein Kunstwerk,  &lt;br /&gt;
jede Form von Diskriminierung ein barbarischer Akt gegen etwas Einmaliges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 8. THE ART IS PRESENT als offene Serie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Memento Multiple&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist THE ART IS PRESENT nicht abgeschlossen.  &lt;br /&gt;
Es ist eher ein Startsignal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{o}} Jede neue Person, die das Motiv trägt, erweitert das Werk.  &lt;br /&gt;
{{o}} Jedes Foto, jeder Post, jede Diskussion ist ein neues Kapitel.  &lt;br /&gt;
{{o}} Jeder Ort, an dem der Satz auftaucht, wird temporär zur Ausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Joblin Factory kann darauf mit weiteren Formaten reagieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[aiMOOC]]-Kurse zum Thema „Jeder Mensch ist Kunst“.  &lt;br /&gt;
# Performative Aktionen im öffentlichen Raum, bei denen Passant:innen spontan „zu Kunst erklärt“ werden.  &lt;br /&gt;
# Ausstellungen, in denen nicht Objekte, sondern Biografien, Stimmen und Erfahrungen im Mittelpunkt stehen.  &lt;br /&gt;
# Workshops, in denen Menschen ihr eigenes „Memento Multiple“ entwerfen –  &lt;br /&gt;
  als Text, Bild, Song, Video oder Intervention.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bleibt dabei bewusst mehrdeutig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{o}} Er funktioniert als ironischer Kommentar zur Kunstwelt.  &lt;br /&gt;
{{o}} Er funktioniert als existenzielle Zusage an den einzelnen Menschen.  &lt;br /&gt;
{{o}} Er funktioniert als spielerischer Trigger für Gespräche.  &lt;br /&gt;
{{o}} Er funktioniert als Statement gegen Entfremdung und Entwertung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 9. Einladung: Du bist nicht nur dabei – du bist das Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vor allem eine Einladung:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Betrachte dich nicht nur als Konsument:in von Kunst,  &lt;br /&gt;
sondern als Kunst selbst.  &lt;br /&gt;
Nicht irgendwann, nicht woanders,  &lt;br /&gt;
sondern jetzt.  &lt;br /&gt;
Hier.  &lt;br /&gt;
Du bist Kunst.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das T-Shirt, die Stofftasche, der Hoodie sind nur Träger.  &lt;br /&gt;
Die eigentliche Kunst beginnt in dem Moment,  &lt;br /&gt;
in dem jemand den Satz liest, kurz innehält und versteht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;THE ART IS PRESENT – weil du da bist.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glanz</name></author>
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