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	<title>Diskursqualität und Vernunft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:35:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in MOOCsWiki Staging</subtitle>
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		<title>oldwiki&gt;Glanz: Die Seite wurde neu angelegt: „== Diskursqualität fehlt - Vernunft ist ausgeschlossen ==  Vernunft ist bislang ausgeschlossen. Derzeit ist eine konstruktive Kommunikation, die auf Argumenten basiert und einen Konsens anstrebt, nur in geschlossenen Foren möglich. Offene Online-Portale müssen sich endlich besser auf Shitstorm und Fake News einstellen, um ein zivilisiertes Kommunizieren zu ermöglichen. Erst dann können sie ihre Vorteile ausspielen, wie z. B. die Innovation der Crowd.…“</title>
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		<updated>2024-02-08T15:34:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „== Diskursqualität fehlt - Vernunft ist ausgeschlossen ==  Vernunft ist bislang ausgeschlossen. Derzeit ist eine konstruktive Kommunikation, die auf Argumenten basiert und einen Konsens anstrebt, nur in geschlossenen Foren möglich. Offene Online-Portale müssen sich endlich besser auf Shitstorm und Fake News einstellen, um ein zivilisiertes Kommunizieren zu ermöglichen. Erst dann können sie ihre Vorteile ausspielen, wie z. B. die Innovation der Crowd.…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;== Diskursqualität fehlt - Vernunft ist ausgeschlossen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vernunft ist bislang ausgeschlossen. Derzeit ist eine konstruktive Kommunikation, die auf Argumenten basiert und einen Konsens anstrebt, nur in geschlossenen Foren möglich. Offene Online-Portale müssen sich endlich besser auf Shitstorm und Fake News einstellen, um ein zivilisiertes Kommunizieren zu ermöglichen. Erst dann können sie ihre Vorteile ausspielen, wie z. B. die Innovation der Crowd. Aus der gängigen Literatur (u.a. Foucault, Habermas bzw. Sprach- und Kommunikationsmodelle) lassen sich Merkmale für die Diskursqualität (DQ) herausfiltern. Diskurse können als prozesshafte Systeme betrachtet werden, welche viele Untersysteme (mit teilweise ähnlichem Aufbau) in sich tragen können. Eine zentrale Basis für die Diskurse stellt ein individueller und gesellschaftlicher historischer Kontext dar, welcher die Kommunikation beeinflussen kann. Ein Dispositiv ist als Vorwissen, Vor(be-)deutung und Vorentscheidung ein wesentliches Element aller Diskurse. Dabei steckt das Potenzial eines wesentlichen Beitrags in jedem Gedanken, Sprechakt oder einer (sonstigen) Handlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Geltungsansprüche, welche als Grundvoraussetzung jeden Kommunizierens zu erfüllen sind. In der Infoflut der digitalen Welt werden diese Ansprüche häufig vernachlässigt und verhindern somit gelingendes Kommunizieren. Normative Richtigkeit, objektive Wahrheit, Verständlichkeit und subjektive Wahrhaftigkeit sind Oberbegriffe, welche für die Erstellung von DQ-Kriterien wesentlich, aber in ihrer allumfassenden Betrachtung für eine Analyse so nicht geeignet sind. Vor allem „persönliche Richtigkeit“ und „subjektive Wahrheiten“ bringen Chaos in die Argumentationswellen, welche sich größtenteils unverständlicher anonymer Authentizität versteckt. Habermas‘ Geltungsansprüche müssen in einzelne bewertbare DQ-Beobachtungsbereiche unterteilt werden, damit den neuen Herausforderungen auch auf einer technischen Ebene begegnet werden kann. Herrschaftsfreiheit wäre anzustreben, ist allerdings unrealistisch. Der Aufbau auf bestehende Strukturen sollte sich weniger auf Machtelemente im herkömmlichen Sinne, sondern auf Reputationselemente beziehen. Ein produktiver Diskurs kommt zustande, wenn ersichtlich wird, wer Entscheidungen trifft und wer bestimmte Expertisen einbringen kann. Selbst diese Grenzen sollten jedoch durchlässig bleiben, da in einem Diskursprozess nicht nur von anerkannten Expert_Innen exzellente Äußerungen zu erwarten sind. Qualität bzw. hochwertige Beiträge können also die personengebundenen Ausgrenzungen aufheben. Motor für Diskurse sind die konkret anfallenden Probleme, bestehende Machtstrukturen und die potenzielle Anerkennung, welche durch die Partizipation am Diskurs ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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= IBW-Modell =&lt;br /&gt;
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		<author><name>oldwiki&gt;Glanz</name></author>
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