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	<title>AFRI-COLA-SPOT - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-14T03:30:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in MOOCsWiki Staging</subtitle>
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		<id>https://staging.moocwiki.org/index.php?title=AFRI-COLA-SPOT&amp;diff=44328&amp;oldid=prev</id>
		<title>Glanz: aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt</title>
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		<updated>2026-08-13T21:09:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{T}}&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AFRI-COLA-SPOT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein etwa einminütiger Werbefilm aus der Bundesrepublik Deutschland von 1968. Regie führte der Werbefachmann, Fotograf und Künstler [[Charles Paul Wilp|Charles Wilp]]. Der Spot gilt als besonders markantes Beispiel dafür, wie [[Werbung]] in den späten 1960er-Jahren Bildwelten der [[Gegenkultur]], der [[Pop Art]], der [[Hippie-Bewegung]] und der sexuellen Liberalisierung aufgriff und für eine Marke nutzbar machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Klassen 9–13 eignet sich der Film besonders, weil er auf sehr engem Raum zentrale Fragen der [[Filmanalyse]], [[Werbepsychologie]], [[Mediengeschichte]] und [[Kulturgeschichte]] bündelt: Wie erzeugen Bilder Aufmerksamkeit? Was macht einen [[Werbeslogan]] einprägsam? Wann wird Provokation zum kalkulierten [[Tabubruch]]? Wie werden Körper, Religion und Rauschvorstellungen inszeniert? Und was geschieht, wenn eine kommerzielle Marke die Zeichen einer Jugend- und Protestkultur übernimmt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaue Dir den Spot zunächst ohne Vorwissen an. Notiere unmittelbar danach drei Beobachtungen zu Bild, Ton und Sprache. Trenne dabei möglichst streng zwischen dem, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;was Du tatsächlich wahrnimmst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, und dem, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;was Du daraus deutest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=xKksdjMXPKc   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Lernziele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Arbeit mit diesem aiMOOC kannst Du die Gestaltung des AFRI-COLA-SPOTS fachsprachlich beschreiben, seine psychedelische Ästhetik untersuchen, die Funktion seiner Werbesprache erklären und den Tabubruch historisch einordnen. Du kannst außerdem zwischen Beobachtung und Interpretation unterscheiden, die Darstellung der Models kritisch analysieren und erklären, wie die Kampagne Motive der späten 1960er-Jahre in kommerzielle Werbung überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Der Film im Überblick =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Filmsteckbrief ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Merkmal&lt;br /&gt;
! Information&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Titel&lt;br /&gt;
| AFRI-COLA-SPOT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regie&lt;br /&gt;
| [[Charles Paul Wilp|Charles Wilp]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jahr&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Produktionsland&lt;br /&gt;
| Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dauer&lt;br /&gt;
| etwa 1 Minute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Form&lt;br /&gt;
| Farbiger [[Werbefilm]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Auftraggeber&lt;br /&gt;
| Getränkehersteller Karl Flach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zentrale Analyseaspekte&lt;br /&gt;
| Werbeslogan, Tabubruch, Models, psychedelische Bildgestaltung, Rauschmetaphorik, kultureller Kontext der späten 1960er-Jahre&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spot zeigt junge Menschen hinter einer teilweise vereisten oder beschlagen wirkenden Glasscheibe. Körper, Gesichter, Kostüme und Flaschen werden nicht wie in einer nüchternen Produktdemonstration präsentiert, sondern in eine künstliche, entrückte und sinnlich aufgeladene Bildwelt versetzt. Dadurch entsteht weniger eine Erklärung des Getränks als vielmehr ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefühl von Rausch, Freiheit, Attraktivität und Grenzüberschreitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Afri-ColaBottle.jpg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wikimedia-Commons-Foto zeigt Afri-Cola-Flasche und Glas. Für die Filmanalyse ist der Vergleich hilfreich: Während eine sachliche Produktfotografie Form, Marke und Getränk deutlich zeigt, verwandelt der Werbespot das Produkt in ein Zeichen innerhalb einer stark emotionalisierten Bildwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Erstsichtung: Was ist wirklich zu sehen und zu hören? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer analytischen Sichtung solltest Du nicht sofort mit Begriffen wie „Hippie“, „Drogen“, „Sex“ oder „Skandal“ beginnen. Diese Wörter sind bereits Deutungen. Starte stattdessen mit überprüfbaren Beobachtungen: Wie nah ist die Kamera an den Gesichtern? Welche Flächen liegen zwischen Kamera und Models? Wie bewegen sich die Personen? Welche Kleidung oder Kostüme tragen sie? Wie erscheinen Farben, Licht und Kontraste? Wann ist das Produkt zu sehen? Welche Wörter werden eingeblendet oder gesprochen? Wie wirken Rhythmus und Klang?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in einem zweiten Schritt kannst Du fragen, welche kulturellen Bedeutungen dadurch entstehen. Genau diese Trennung zwischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Denotation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konnotation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine wichtige Grundlage der [[Semiotik]] und der Medienanalyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Charles Wilp und die Kampagnenidee =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Regie: Charles Wilp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Charles Paul Wilp|Charles Wilp]] arbeitete an der Grenze zwischen Werbung, Fotografie, Film, Design und Kunst. Seine Afri-Cola-Kampagne von 1968 machte nicht primär Angaben zu Geschmack, Zutaten oder Preis. Stattdessen baute sie eine auffällige Markenwelt auf, die aktuelle Zeichen der Popkultur aufgriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Kinemathek beschreibt die Kampagne als Verbindung von Pop Art, sexueller Befreiung und psychedelischen Fantasien. Damit wird deutlich, dass Wilps Gestaltung nicht nur „ungewöhnlich“ sein wollte. Sie reagierte auf eine Zeit, in der sich Jugendkultur, Medien, Mode, politische Proteste und Vorstellungen von Sexualität sichtbar veränderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Witten Charles Wilp Space.JPG|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Charles Wilp Space“ in Witten erinnert an den Künstler und Werbegestalter. Das Bild eignet sich als Ausgangspunkt für eine Recherche dazu, wie Werbekunst später musealisiert und kulturgeschichtlich bewertet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Werbung als Kunst oder Kunst als Werbung? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilps Arbeit eignet sich für eine Grundsatzfrage: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wann wird Werbung künstlerisch, und bleibt sie trotzdem Werbung?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der AFRI-COLA-SPOT verwendet Verfahren, die auch in experimentellem Film und zeitgenössischer Kunst vorkommen können: starke Stilisierung, ungewöhnliche Bildflächen, assoziative Montage, irritierende Körperinszenierungen und eine Sprache, die eher Klang und Rhythmus als Information erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem verfolgt der Film ein kommerzielles Ziel. Die ungewöhnliche Ästhetik soll Aufmerksamkeit auf eine Marke lenken. Gerade diese Spannung zwischen [[Kunst]] und [[Konsum]] macht den Spot analytisch interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vergleich kannst Du einen weiteren Werbefilm von Charles Wilp ansehen. Beobachte, welche Stilmittel wiederkehren und welche speziell für Afri-Cola eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=gpQiFCVmLOo   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Bildgestaltung und psychedelische Ästhetik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Die vereiste Glasscheibe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auffälligste visuelle Motiv ist die Fläche zwischen Kamera und Models. Das Glas ist nicht neutral durchsichtig, sondern beschlagen, vereist oder strukturiert. Dadurch werden Gesichter und Körper teilweise verdeckt, gebrochen oder weichgezeichnet. Die Scheibe funktioniert deshalb gleichzeitig als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trennung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reizfläche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schafft Distanz, obwohl die Kamera den Personen oft sehr nahe zu sein scheint. Das Publikum sieht viel, aber nie vollkommen klar. Diese optische Unsicherheit unterstützt den Eindruck einer veränderten Wahrnehmung. Zugleich entstehen Tropfen, Eisstrukturen, Reflexe und Verzerrungen, die das Bild selbst zum Gegenstand der Aufmerksamkeit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glasscheibe kann unterschiedlich gedeutet werden: als Schaufenster, als Grenze, als Filter, als Projektionsfläche oder als visuelles Zeichen eines „anderen“ Bewusstseinszustands. Keine dieser Deutungen ist automatisch richtig. Gute Filmanalyse begründet sie immer mit konkreten Bildmerkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Kamera, Nähe und Körper ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kamera ordnet die Models nicht wie Figuren einer klassischen Handlung an. Der Spot erzählt keine ausgearbeitete Geschichte mit Anfang, Konflikt und Lösung. Stattdessen reiht er intensive visuelle Eindrücke aneinander. Gesichter, Blicke, Münder, Flaschen, Kostüme und Bewegungen gewinnen dadurch Zeichencharakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperliche Nähe kann Intimität erzeugen. Gleichzeitig macht die Glasscheibe die Personen zu betrachteten Bildern. Für eine kritische Analyse ist deshalb die Frage nach dem [[Blickregime]] wichtig: Wer schaut? Wer wird angeschaut? Können die dargestellten Personen als handelnde Figuren erscheinen, oder dienen sie vor allem dazu, Aufmerksamkeit und Begehren auf die Marke zu übertragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Montage, Rhythmus und Ton ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung entsteht nicht nur durch einzelne Bilder, sondern durch deren Folge. Kurze Einstellungen, überraschende Wechsel und die Verbindung von Bild, Schrift, Stimme und Klang erzeugen einen Wahrnehmungsstrom. Die historische Forschung beschreibt den Ton des Spots als ungewöhnlich und rauschhaft beziehungsweise als Klangcollage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Montage arbeitet daher weniger logisch-erklärend als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;assoziativ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Ein Bild muss nicht das vorherige „erklären“. Entscheidend ist, welche Stimmungen und Verknüpfungen zwischen Jugendlichkeit, Erotik, Fremdheit, Mode, Religion, Rausch und Produkt entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Was bedeutet „psychedelisch“ in diesem Zusammenhang? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Psychedelische Kunst|Psychedelische Ästhetik]] bezeichnet hier nicht den Nachweis eines tatsächlichen Drogenkonsums. Gemeint ist eine Gestaltung, die mit optischer Irritation, intensiven Reizen, ungewöhnlichen Perspektiven, Verfremdung, assoziativer Montage und einer scheinbar entrückten Wahrnehmung arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spot inszeniert also eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauschvorstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Das Getränk wird nicht sachlich als Ursache eines realen Rauschs behauptet, sondern symbolisch mit Zuständen von Enthemmung, Intensität und Andersartigkeit verbunden. Für die Analyse ist diese Unterscheidung wichtig: Werbung erzeugt Bedeutungen häufig über Metaphern, nicht über überprüfbare Produktinformationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:The American psychedelic light and sound show sensation pop music projection - A20.00 June 28, July 3, Theater Stalden LCCN2016649855.jpg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Plakat von 1968 steht nicht in direktem Zusammenhang mit Afri-Cola. Es dient als Vergleichsmedium für die internationale psychedelische Bildkultur der Zeit. Untersuche Ähnlichkeiten und Unterschiede bei Typografie, Reizdichte, Komposition und dem Verhältnis von Information zu visueller Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Models, Rollenbilder und Inszenierung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Models sind nicht bloß neutrale Produktpräsentierende. Ihre Körper, Kleidung, Blicke und Bewegungen bilden einen wesentlichen Teil der Werbebotschaft. Die Deutsche Kinemathek nennt im Zusammenhang mit Wilps Kampagne unter anderem [[Donna Summer]], [[Amanda Lear]] und [[Marianne Faithfull]] als Künstlerinnen, die er vor die Kamera holte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Analyse eines konkreten Filmuploads gilt jedoch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfe immer zuerst, wen Du in genau dieser Schnittfassung tatsächlich erkennen kannst.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Kampagne, Fotoserie und einzelne Spotfassung sind nicht automatisch identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders auffällig ist die Inszenierung von Models in Nonnenkleidung. Dadurch treffen gegensätzliche kulturelle Codes aufeinander: religiöse Ordnung und erotische Inszenierung, Enthaltsamkeit und sinnliche Bewegung, Tradition und Popkultur. Die Spannung entsteht nicht aus einem einzelnen Gegenstand, sondern aus der überraschenden Kombination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darstellung eröffnet zugleich eine kritische Perspektive auf [[Gender]] und Werbung. Einerseits kann die Kampagne als Zeichen einer freizügigeren Popkultur erscheinen. Andererseits verwendet sie vor allem weibliche Körper als aufmerksamkeitsstarke Bildträger. Deshalb solltest Du nicht vorschnell „sexuelle Befreiung“ mit tatsächlicher Selbstbestimmung der dargestellten Personen gleichsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die internationale und vielfältig angelegte Besetzung lässt sich doppelt lesen. Sie kann Weltläufigkeit und Offenheit signalisieren; zugleich kann Werbung Unterschiede zwischen Menschen als attraktive Oberfläche für ein Markenversprechen benutzen. Eine gute Analyse hält solche Ambivalenzen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Werbeslogans und Nonsense-Sprüche =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Die Wortkette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bekannt wurde die Kampagne durch die Wortfolge &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Sexy-mini-super-flower-pop-op-cola – alles ist in Afri-Cola“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Überlieferte Fassungen können in der Reihenfolge einzelner Wörter variieren; entscheidend ist das Grundprinzip: Mehrere kurze, modisch klingende Signalwörter werden rhythmisch aneinandergereiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wörter funktionieren auf unterschiedlichen Ebenen. „Sexy“ aktiviert Erotik. „Mini“ kann an die Modekultur des [[Minirock|Minirocks]] erinnern. „Super“ steigert ohne genaue inhaltliche Bestimmung. „Flower“ ruft Assoziationen an [[Flower Power]] hervor. „Pop“ verweist auf Popkultur und kann an [[Pop Art]] erinnern. Die Folge erzeugt dadurch ein dichtes Netz von Zeitgeist-Signalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Warum Nonsense in der Werbung funktioniert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wortkette ist nicht in erster Linie ein logisch aufgebauter Satz. Gerade das ist ihre Stärke. Sie arbeitet mit Klang, Rhythmus, Wiederholung, englischsprachigen Modewörtern und semantischer Überladung. Der Slogan lässt sich merken, obwohl er kaum überprüfbare Informationen über das Getränk enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche [[Nonsens|Nonsense-Sprüche]] können in Werbung mehrere Funktionen erfüllen: Sie erzeugen Aufmerksamkeit, wirken modern oder frech, schaffen Wiedererkennung und bieten dem Publikum offene Assoziationsräume. Der Satzteil „alles ist in Afri-Cola“ steigert dieses Prinzip zu einem unmöglichen Totalversprechen. Natürlich ist nicht buchstäblich „alles“ im Getränk. Gemeint ist: Die Marke soll symbolisch für eine ganze Erlebniswelt stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Sprache als Montage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilps Werbesprache funktioniert ähnlich wie die Bildmontage. Einzelne Wörter werden nicht zu einer nüchternen Produktbeschreibung verbunden, sondern zu einer Folge von Reizen. So entsteht eine Art &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sprachliche Collage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Der Spot zeigt damit, dass Werbung nicht nur durch Behauptungen überzeugt. Sie kann auch über Sound, Rhythmus, kulturelle Codes und emotionale Wiedererkennbarkeit arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine hilfreiche Analysefrage lautet deshalb: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Bedeutung entsteht zwischen den Wörtern, obwohl die Wortfolge logisch kaum etwas erklärt?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Tabubruch und Provokation =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Nonnen, Erotik und Rauschmetaphorik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der stärkste Tabubruch liegt in der Verbindung von religiöser Bildsprache mit erotischer und rauschhafter Inszenierung. Nonnenkleidung ist traditionell mit religiöser Bindung, Disziplin und Enthaltsamkeit verbunden. Im Spot wird dieser Code mit lasziver Bewegung, sinnlicher Körperdarstellung und einer werblich erzeugten Vorstellung von Enthemmung kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die Gleichzeitigkeit widersprüchlicher Zeichen erzeugt Aufmerksamkeit. Der Tabubruch besteht also nicht einfach darin, „eine Nonne zu zeigen“, sondern darin, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kulturell weit auseinanderliegende Bedeutungsfelder absichtlich kollidieren zu lassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zeitgenössischer beziehungsweise medienhistorischer Darstellung löste diese Inszenierung Proteste aus, unter anderem aus dem Umfeld der katholischen Kirche. Für die Werbewirkung ist das entscheidend: Empörung kann eine Kampagne nicht nur gefährden, sondern zugleich ihre öffentliche Sichtbarkeit erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Skandal als Werbestrategie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Provokation kann Teil der [[Aufmerksamkeitsökonomie]] sein. Wenn Menschen über eine Werbung diskutieren, sie kritisieren oder weiterempfehlen, vergrößert sich ihre Reichweite. Beim AFRI-COLA-SPOT wird der mögliche Skandal daher nicht nur als Nebenwirkung, sondern als Bestandteil der Kommunikationsstrategie verständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu einer ethischen Frage: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Darf Werbung gesellschaftliche Tabus gezielt verletzen, nur um Aufmerksamkeit zu erzeugen?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Eine differenzierte Antwort muss mindestens drei Perspektiven berücksichtigen: die Freiheit künstlerischer und kommerzieller Kommunikation, den Schutz religiöser oder gesellschaftlicher Werte und die Absicht der Werbung, Aufmerksamkeit in wirtschaftlichen Nutzen zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Kultureller Hintergrund der späten 1960er-Jahre =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== 1968: Protest, Generationenkonflikt und Öffentlichkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spot entstand in einer Zeit intensiver gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. In Westdeutschland protestierten Studierende und Teile der außerparlamentarischen Opposition gegen autoritäre Strukturen, die Notstandsgesetze, den Vietnamkrieg und gesellschaftliche Kontinuitäten aus der Nachkriegszeit. Zugleich veränderten sich Mode, Musik, Sexualmoral, Medienkonsum und Vorstellungen von persönlicher Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der AFRI-COLA-SPOT ist kein politisches Manifest. Er übernimmt jedoch Formen und Zeichen einer Kultur, die stark von Aufbruch, Jugendlichkeit, Provokation und Regelbruch geprägt war. Genau darin liegt eine zentrale Spannung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gegenkulturelle Zeichen werden in eine kommerzielle Markenbotschaft übersetzt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:004 1968 05 11 Demonstrationen und Proteste.jpg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Foto zeigt eine Demonstration am 11. Mai 1968 in Bonn gegen die geplanten Notstandsgesetze. Es verdeutlicht, dass „1968“ nicht nur eine Mode- oder Musikbezeichnung ist, sondern auch für konkrete politische Konflikte und Protestbewegungen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Vorlauf der westdeutschen Studentenbewegung war der Tod von Benno Ohnesorg 1967. Das folgende ARTE-Video bietet historischen Kontext. Vergleiche anschließend die politische Bildwelt solcher Dokumente mit der kommerziellen Popästhetik des AFRI-COLA-SPOTS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=X6zvJcOyvp0   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Werbung im öffentlichen Raum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders aufschlussreiches historisches Bild stammt aus Kiel im Februar 1968. Es zeigt eine Demonstration gegen Fahrpreiserhöhungen und Polizeigewalt; zugleich ist Afri-Cola-Werbung im städtischen Verkehrsraum sichtbar. Das Bild verbindet damit politische Öffentlichkeit, Konsum, Verkehr und Werbung innerhalb desselben historischen Moments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Demonstration gegen Fahrpreiserhöhungen und Polizeigewalt (Kiel 21.741).jpg|500px|rahmenlos|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage Dich beim Betrachten: Wie verändert sich die Bedeutung einer Werbemarke, wenn sie mitten in einem gesellschaftlichen Konflikt erscheint? Ist Werbung nur Hintergrund, oder prägt sie ebenfalls die visuelle Kultur einer Zeit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Flower Power, Pop Art und Konsumkultur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hippie-Bewegung]] und [[Flower Power]] standen für Vorstellungen von Frieden, Selbstentfaltung, alternativen Lebensformen und Kritik an etablierten Normen. [[Pop Art]] wiederum arbeitete intensiv mit Bildern der Massenkultur, Konsumgütern, Stars, Verpackungen und Werbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der AFRI-COLA-SPOT liegt genau in diesem Spannungsfeld. Er übernimmt Zeichen des Aufbruchs, um ein Konsumprodukt begehrenswert zu machen. Damit stellt er eine Grundfrage moderner Kultur: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was passiert, wenn Rebellion selbst zum Stil und dieser Stil zur Ware wird?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage reicht weit über 1968 hinaus. Auch heutige Marken verwenden Bilder von Protest, Diversität, Nachhaltigkeit, Individualität oder Subkulturen. Der Spot bietet deshalb einen historischen Ausgangspunkt für die Analyse gegenwärtiger [[Influencer-Marketing|Influencer-Werbung]], Markenaktivismus und Lifestyle-Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Kritische Filmanalyse =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Beobachtung und Interpretation trennen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine überzeugende Analyse folgt mindestens drei Schritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beobachtung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Beschreibe präzise, was sichtbar und hörbar ist, ohne sofort Bedeutungen zu unterstellen.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Formanalyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Untersuche Kamera, Einstellungsgrößen, Licht, Farbe, Bewegung, Montage, Ton, Schrift und Verhältnis von Model zu Produkt.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Interpretation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Erkläre, welche Bedeutungen, Gefühle und kulturellen Codes durch diese Gestaltung entstehen und belege Deine Deutung mit Beobachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Satz „Das Bild zeigt eine Person hinter beschlagenem Glas“ ist eine Beobachtung. Der Satz „Das Glas erzeugt den Eindruck eines Rauschzustands“ ist eine Interpretation. Beide können sinnvoll sein, aber sie haben einen unterschiedlichen Erkenntnisstatus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Leitfragen für eine Szenenanalyse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Mise-en-scène]]: Wie sind Models, Kleidung, Flaschen, Glasflächen und Hintergrund angeordnet?&lt;br /&gt;
# [[Kamera]]: Welche Nähe oder Distanz entsteht durch Einstellungsgröße und Perspektive?&lt;br /&gt;
# [[Montage]]: Wie schnell wechseln die Bilder, und welche Assoziationen erzeugt ihre Reihenfolge?&lt;br /&gt;
# [[Ton]]: Wie unterstützen Stimme, Geräusche oder Musik den Eindruck von Rausch und Irritation?&lt;br /&gt;
# [[Werbesprache]]: Welche Wörter liefern Information, welche erzeugen vor allem Stimmung?&lt;br /&gt;
# [[Körperbild]]: Welche Körper werden wie gezeigt, und welche Rollen werden ihnen zugewiesen?&lt;br /&gt;
# [[Tabubruch]]: Welche kulturellen Codes geraten absichtlich in Konflikt?&lt;br /&gt;
# [[Zeitgeschichte]]: Welche Motive der späten 1960er-Jahre werden aufgegriffen?&lt;br /&gt;
# [[Werbewirkung]]: Wie wird Aufmerksamkeit erzeugt und auf die Marke übertragen?&lt;br /&gt;
# [[Ethik]]: Welche Formen der Provokation würdest Du heute ähnlich oder anders bewerten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Vom historischen Spot zur Gegenwartswerbung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der AFRI-COLA-SPOT ist besonders ergiebig, wenn Du ihn nicht als kurioses Relikt behandelst. Seine Grundmechanismen sind bis heute relevant: Marken verbinden Produkte mit Lebensgefühlen, nutzen kulturelle Codes, arbeiten mit kurzen einprägsamen Sprachformen, setzen attraktive Körper ein und kalkulieren manchmal sogar Widerspruch ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfer in die Gegenwart lautet deshalb: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche heutigen Kampagnen verkaufen nicht nur ein Produkt, sondern eine Identität, Haltung oder Erfahrung?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Je präziser Du diese Frage beantworten kannst, desto besser verstehst Du Werbung als kulturelles System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Interaktive Aufgaben =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Quiz: Teste Dein Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;In welchem Jahr entstand der AFRI-COLA-SPOT von Charles Wilp?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(1968)&lt;br /&gt;
(!1954)&lt;br /&gt;
(!1977)&lt;br /&gt;
(!1989)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wer führte beim AFRI-COLA-SPOT Regie?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Charles Wilp)&lt;br /&gt;
(!Rainer Werner Fassbinder)&lt;br /&gt;
(!Alexander Kluge)&lt;br /&gt;
(!Wim Wenders)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welches Bildelement prägt die Wahrnehmung der Models besonders stark?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Eine vereiste oder beschlagene Glasscheibe)&lt;br /&gt;
(!Eine realistische Bürokulisse)&lt;br /&gt;
(!Eine ununterbrochene Totale)&lt;br /&gt;
(!Eine gezeichnete Landkarte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Funktion hat die bekannte Wortkette des Spots vor allem?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Sie erzeugt Rhythmus, Wiedererkennung und Zeitgeist-Assoziationen)&lt;br /&gt;
(!Sie erklärt die chemische Zusammensetzung des Getränks)&lt;br /&gt;
(!Sie nennt den genauen Verkaufspreis)&lt;br /&gt;
(!Sie beschreibt einen Produktionsablauf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Worin liegt ein zentraler Tabubruch der Kampagne?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(In der Verbindung religiöser Nonnenikonografie mit erotischer Inszenierung)&lt;br /&gt;
(!In der Verwendung eines Firmenlogos)&lt;br /&gt;
(!In der Darstellung einer Getränkeflasche)&lt;br /&gt;
(!In der kurzen Filmdauer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was bedeutet psychedelische Ästhetik bei der Analyse des Spots am treffendsten?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Eine verfremdete und rauschhaft wirkende Gestaltung der Wahrnehmung)&lt;br /&gt;
(!Den Beweis für tatsächlichen Drogenkonsum am Set)&lt;br /&gt;
(!Eine ausschließlich naturgetreue Dokumentation)&lt;br /&gt;
(!Eine vollständige Abwesenheit von Schnitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warum kann man den Werbeslogan teilweise als Nonsense bezeichnen?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Weil Klang und Assoziationen wichtiger sind als eine logische Sachinformation)&lt;br /&gt;
(!Weil darin überhaupt keine verständlichen Wörter vorkommen)&lt;br /&gt;
(!Weil der Spot ohne Sprache auskommt)&lt;br /&gt;
(!Weil nur Fachbegriffe aus der Chemie verwendet werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Künstlerin wird im Zusammenhang mit Wilps Afri-Cola-Kampagne genannt?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Donna Summer)&lt;br /&gt;
(!Marlene Dietrich)&lt;br /&gt;
(!Hildegard Knef)&lt;br /&gt;
(!Nina Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Vorgehensweise ist für eine gute Filmanalyse besonders wichtig?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Beobachtung und Interpretation zunächst zu unterscheiden)&lt;br /&gt;
(!Nur die eigene spontane Meinung aufzuschreiben)&lt;br /&gt;
(!Den historischen Kontext vollständig zu ignorieren)&lt;br /&gt;
(!Ausschließlich den Produktnamen zu zählen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche kulturelle Strömung gehört zum wichtigen Hintergrund des Spots?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Flower Power und die Gegenkultur der späten 1960er-Jahre)&lt;br /&gt;
(!Biedermeier)&lt;br /&gt;
(!Neue Sachlichkeit der 1920er-Jahre)&lt;br /&gt;
(!Mittelalterliche Scholastik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Memory ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;memo-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Charles Wilp || Regie und Kampagnenkonzept&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Glasscheibe || Optische Verfremdung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flower Power || Gegenkultureller Zeitbezug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nonnentracht || Religiöser Bildcode&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nonsense-Slogan || Rhythmische Markenprägung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pop Art || Verbindung von Kunst und Massenkultur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rauschmetaphorik || Symbolische Enthemmung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Modelinszenierung || Körper als Werbeträger&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Drag and Drop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;lueckentext-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! Ordne die richtigen Begriffe zu.&lt;br /&gt;
! Thema&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vereiste Glasscheibe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Optische Brechung und Distanz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nonnentracht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Religiöser Code und Tabuspannung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nonsense-Wortkette&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Klang, Rhythmus und Erinnerung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laszive Bewegung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Erotisierung der Bildwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Psychedelische Montage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Rauschhafte und assoziative Wahrnehmung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flower-Power-Signale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Kultureller Bezug zur späten Hippiezeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Kreuzworträtsel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kreuzwort-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wilp || Wie lautet der Nachname des Regisseurs?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Slogan || Wie nennt man einen kurzen einprägsamen Werbespruch?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Glasscheibe || Welches transparente Material wird im Spot optisch verfremdet eingesetzt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nonnenkleid || Welches religiös codierte Kostüm trägt zum Tabubruch bei?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Psychedelik || Wie heißt die rauschhaft verfremdete Ästhetik?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werbung || Zu welcher Kommunikationsform gehört der Film?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== LearningApps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://learningapps.org/index.php?s=AFRI-COLA-SPOT &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Lückentext ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;quiz display=simple&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vervollständige den Text.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|type=&amp;quot;{}&amp;quot;}&lt;br /&gt;
Der AFRI-COLA-SPOT entstand im Jahr { 1968 }. Regie führte { Charles Wilp }. Ein prägendes Gestaltungsmittel ist die teilweise vereiste { Glasscheibe }. Die Bildwelt wird häufig als { psychedelisch } beschrieben. Die Models werden nicht nur als Produktpräsentierende, sondern als Träger kultureller { Codes } inszeniert. Die Nonnenkleidung verbindet religiöse Symbolik mit erotischer { Provokation }. Die bekannte Wortkette arbeitet stärker mit Rhythmus und Assoziation als mit sachlicher { Information }. Das Motiv „Flower“ verweist auf den kulturellen Hintergrund von { Flower Power }. Die rauschhafte Wirkung ist als werbliche { Metapher } zu untersuchen und nicht als Nachweis tatsächlichen Drogenkonsums. Eine sorgfältige Analyse trennt zunächst Beobachtung von { Interpretation }. Die Kampagne zeigt, wie Werbung Zeichen der Gegenkultur in eine kommerzielle { Markenwelt } überführen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/quiz&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Offene Aufgaben =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Leicht ===&lt;br /&gt;
# [[Standbildanalyse]]: Wähle ein Standbild aus dem Spot. Beschreibe nur, was Du siehst, und markiere anschließend farbig, welche Aussagen bereits Interpretation sind.&lt;br /&gt;
# [[Werbeslogan]]: Zerlege die Wortkette des Spots in einzelne Signalwörter und notiere zu jedem Wort mindestens zwei mögliche Assoziationen.&lt;br /&gt;
# [[Bild und Ton]]: Sieh den Spot einmal ohne Ton und einmal nur mit Ton. Vergleiche, wie sich Deine Wahrnehmung verändert.&lt;br /&gt;
# [[Zeitgeist-Collage]]: Erstelle eine analoge oder digitale Collage mit fünf historisch belegten Motiven der späten 1960er-Jahre und kennzeichne, welche davon im Spot direkt oder indirekt auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
# [[Filmanalyse]]: Erstelle ein Einstellungsprotokoll für mindestens 20 Sekunden des Spots und untersuche Bildausschnitt, Bewegung, Schnitt, Ton und Produktplatzierung.&lt;br /&gt;
# [[Tabubruch]]: Verfasse einen argumentierenden Text dazu, warum gerade die Verbindung von Nonnentracht und erotischer Inszenierung 1968 Aufmerksamkeit erzeugen konnte.&lt;br /&gt;
# [[Werbepsychologie]]: Entwickle ein Wirkungsmodell, das erklärt, wie Reiz, Irritation, Erinnerung und Markenname im Spot miteinander verbunden sind.&lt;br /&gt;
# [[Vergleichende Werbung]]: Vergleiche den AFRI-COLA-SPOT mit einer heutigen Getränkewerbung. Untersuche, welche Lifestyle-Codes damals und heute eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Schwer ===&lt;br /&gt;
# [[Semiotik]]: Analysiere drei zentrale Zeichen des Spots denotativ und konnotativ und erkläre, wie ihre Kombination eine Markenbedeutung erzeugt.&lt;br /&gt;
# [[Gender und Werbung]]: Untersuche die Modelinszenierung unter der Frage, ob sie eher Befreiung, Objektivierung oder eine widersprüchliche Mischung aus beidem darstellt. Begründe mit konkreten Bildern.&lt;br /&gt;
# [[Gegenkultur und Konsum]]: Entwickle eine These dazu, ob die Kampagne subkulturelle Zeichen vereinnahmt, popularisiert oder beides zugleich tut. Beziehe historische Vergleichsmaterialien ein.&lt;br /&gt;
# [[Eigenes Werbeexperiment]]: Produziere einen maximal 45-sekündigen Werbefilm, der ein heutiges kulturelles Codesystem bewusst nutzt. Ergänze eine schriftliche Reflexion darüber, welche Grenze zwischen kreativer Provokation und problematischem Tabubruch Du gezogen hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:Offene Aufgabe - MOOC erstellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Lernkontrolle =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Transferanalyse]]: Eine heutige Marke nutzt Protestschilder, queere Symbolik oder Klimaslogans in einer Kampagne. Erkläre mit Bezug auf den AFRI-COLA-SPOT, welche Chancen und Risiken die kommerzielle Aneignung gesellschaftlicher Zeichen besitzt.&lt;br /&gt;
# [[Wirkungshypothese]]: Formuliere eine begründete Hypothese dazu, wie der Spot auf ein konservatives Publikum von 1968 und auf eine heutige Schulklasse unterschiedlich wirken könnte.&lt;br /&gt;
# [[Form und Inhalt]]: Zeige an mindestens drei filmischen Mitteln, dass die psychedelische Wirkung nicht nur durch das Thema, sondern durch konkrete Gestaltung entsteht.&lt;br /&gt;
# [[Ethik der Provokation]]: Entwickle Kriterien, mit denen sich beurteilen lässt, wann Tabubruch in Werbung künstlerisch produktiv und wann er bloß verletzend oder manipulativ ist.&lt;br /&gt;
# [[Sprachanalyse]]: Erkläre, warum ein semantisch lockerer Nonsense-Slogan einprägsamer sein kann als eine sachlich präzise Produktbeschreibung. Übertrage das Prinzip auf ein selbst erfundenes Beispiel.&lt;br /&gt;
# [[Historische Einordnung]]: Begründe, warum der Spot zugleich als Dokument der Konsumgesellschaft und als Spiegel gegenkultureller Ästhetik gelesen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Lernnachweis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen überzeugenden Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du den Spot nicht nur wiedererkennst, sondern methodisch analysieren und historisch einordnen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Du beschreibst zentrale Bild- und Tonelemente präzise.&lt;br /&gt;
# Du unterscheidest Beobachtung, formale Analyse und Interpretation.&lt;br /&gt;
# Du erklärst die Funktion der vereisten Glasscheibe und weiterer Gestaltungsmittel.&lt;br /&gt;
# Du analysierst den Werbeslogan als rhythmische und assoziative Sprache.&lt;br /&gt;
# Du erläuterst den Tabubruch durch die Verbindung religiöser und erotischer Codes.&lt;br /&gt;
# Du reflektierst die Inszenierung der Models kritisch unter Gesichtspunkten von Blick, Gender und Werbewirkung.&lt;br /&gt;
# Du ordnest Flower Power, Pop Art, Studentenbewegung und kulturelle Liberalisierung als Hintergrund ein.&lt;br /&gt;
# Du kannst erklären, wie Gegenkultur in kommerzielle Markenkommunikation überführt wird.&lt;br /&gt;
# Du überträgst die Analyse auf eine aktuelle Werbung und begründest Gemeinsamkeiten und Unterschiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= OERs zum Thema =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wikipedia-Artikel zur Marke bietet einen Ausgangspunkt für die weitere Recherche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://de.m.wikipedia.org/wiki/Afri-Cola &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wikipedia-Artikel zu Charles Wilp ergänzt Informationen zum Regisseur und Werbegestalter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://de.m.wikipedia.org/wiki/Charles_Paul_Wilp &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als medienhistorische Vertiefung kann auch die Geschichte der Bundesrepublik im Haus der Geschichte betrachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=ahKYmfSzS2Q   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Verknüpfte Lernbereiche =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der AFRI-COLA-SPOT verbindet Filmbildung, Sprachreflexion, Kunstgeschichte, Werbung und Zeitgeschichte. Besonders wichtig sind die Wechselwirkungen zwischen ästhetischer Gestaltung, kulturellem Code und wirtschaftlichem Zweck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=center&lt;br /&gt;
{{:D-Tab}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[AFRI-COLA-SPOT]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# [[Werbefilm]]&lt;br /&gt;
# [[Filmanalyse]]&lt;br /&gt;
# [[Werbeslogan]]&lt;br /&gt;
# [[Werbepsychologie]]&lt;br /&gt;
# [[Charles Paul Wilp]]&lt;br /&gt;
# [[Pop Art]]&lt;br /&gt;
# [[Psychedelische Kunst]]&lt;br /&gt;
# [[Hippie-Bewegung]]&lt;br /&gt;
# [[Flower Power]]&lt;br /&gt;
# [[68er-Bewegung]]&lt;br /&gt;
# [[Gegenkultur]]&lt;br /&gt;
# [[Konsumgesellschaft]]&lt;br /&gt;
# [[Tabubruch]]&lt;br /&gt;
# [[Semiotik]]&lt;br /&gt;
# [[Mediengeschichte]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werbung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werbefilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmanalyse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:68er-Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pop Art]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klasse 9-10]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klasse 11-13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= aiMOOC-Projekte =&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AI_MOOC]] [[Kategorie:GPT aiMOOC]]&lt;br /&gt;
{{MT}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glanz</name></author>
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