Gedichte in Deutsch Klasse 5-6


Gedichte in Deutsch Klasse 5-6
Einleitung
Gedichte begegnen Dir nicht nur im Deutschunterricht, sondern auch in Liedern, Rap-Texten, Sprüchen, Kinderreimen, Geburtstagskarten, Werbung und Social-Media-Posts. Ein Gedicht gehört zur Lyrik. Es arbeitet besonders stark mit Klang, Rhythmus, Reim, Bildsprache und Gefühlen. In Klasse 5-6 lernst Du, Gedichte genau zu lesen, ihre Form zu erkennen, ihre Sprache zu untersuchen, sie wirkungsvoll vorzutragen und eigene Gedichte zu schreiben.
Dieser aiMOOC hilft Dir dabei, Gedichte Schritt für Schritt zu verstehen. Du lernst wichtige Fachbegriffe wie Vers, Strophe, Reimschema, Metrum, lyrisches Ich, Metapher, Vergleich und Personifikation kennen. Außerdem übst Du, wie Du ein Gedicht beschreibst, deutest und kreativ weiterentwickelst.

Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du:
- Gedichte als besondere Form der Lyrik erkennen und von Erzähltexten unterscheiden.
- Verse, Strophen, Reime und einfache Reimschemata bestimmen.
- den Unterschied zwischen Autorin oder Autor und lyrischem Ich erklären.
- einfache sprachliche Bilder wie Vergleich, Metapher und Personifikation erkennen und ihre Wirkung beschreiben.
- ein Gedicht sinnvoll vortragen und dabei Betonung, Pause und Tempo nutzen.
- eigene kleine Gedichte planen, schreiben, überarbeiten und präsentieren.
Was ist ein Gedicht?
Ein Gedicht ist ein sprachlich besonders gestalteter Text. Es ist oft kürzer als eine Erzählung, aber nicht einfacher. In Gedichten wird Sprache verdichtet: Wenige Wörter können viele Gefühle, Bilder und Gedanken auslösen. Gedichte können erzählen, beschreiben, fragen, klagen, loben, träumen, erinnern oder protestieren.
Ein Gedicht erkennst Du häufig an seiner äußeren Form: Es besteht aus Versen, also einzelnen Gedichtzeilen. Mehrere Verse bilden eine Strophe. Zwischen Strophen steht meistens eine Leerzeile. Viele Gedichte haben Reime, aber nicht alle. Moderne Gedichte können auch ohne Reim und ohne regelmäßigen Rhythmus geschrieben sein.
Merke: Ein Gedicht ist nicht einfach ein Text mit kurzen Zeilen. Wichtig ist, dass Sprache bewusst gestaltet wird. Klang, Wiederholungen, Bilder, Pausen und Form tragen zur Bedeutung bei.
Gedicht, Lyrik und Poesie
Lyrik ist eine der großen literarischen Gattungen. Neben Lyrik gibt es Epik und Dramatik. Zur Epik gehören zum Beispiel Erzählungen, Romane und Märchen. Zur Dramatik gehören Theaterstücke. Lyrische Texte nennt man Gedichte.
Der Begriff Poesie wird oft ähnlich verwendet wie Lyrik. Manchmal meint Poesie allgemein eine besonders schöne, kunstvolle oder ausdrucksstarke Sprache. Auch in alltäglichen Situationen kann etwas poetisch wirken: ein Sonnenuntergang, ein besonderer Satz, ein Lied oder eine Erinnerung.

Die Bausteine eines Gedichts
Vers
Ein Vers ist eine Zeile in einem Gedicht. Wenn Du ein Gedicht laut liest, merkst Du oft, dass am Versende eine kleine Pause entsteht. Diese Pause kann die Wirkung verstärken. Ein einzelner Vers kann kurz oder lang sein. Manchmal besteht ein Vers nur aus einem Wort. Gerade dadurch kann dieses Wort besonders wichtig wirken.
Beispiel:
Regen trommelt leise auf das Dach.
Hier wirkt das Wort Regen stark, weil es allein steht.
Strophe
Eine Strophe ist ein Abschnitt eines Gedichts. Sie besteht aus mehreren Versen. Du kannst Dir eine Strophe wie einen Absatz in einem Gedicht vorstellen. Oft behandelt eine Strophe einen Gedanken, ein Bild oder einen Schritt in der Entwicklung des Gedichts.
Beispiel:
Der Regen malt die Fensterscheiben, die Straße glänzt im grauen Licht. Die Kinder schauen still nach draußen, doch lange traurig sind sie nicht.
Diese vier Verse bilden eine Strophe.
Reim
Ein Reim entsteht, wenn Wörter am Ende oder im Inneren von Versen ähnlich klingen. Besonders häufig ist der Endreim, bei dem die letzten Wörter zweier Verse ähnlich klingen. Beispiele sind Haus und Maus, Licht und Gesicht oder gehen und sehen.
Reime können ein Gedicht musikalisch machen. Sie helfen beim Vortragen, beim Erinnern und beim Erkennen der Form. Aber ein Gedicht ohne Reim kann trotzdem ein Gedicht sein.
Reimschema
Das Reimschema zeigt, welche Verse sich reimen. Man verwendet dafür Buchstaben. Der erste Reim bekommt den Buchstaben a, der nächste neue Reim den Buchstaben b, dann c und so weiter.
Beispiel für einen Paarreim:
Die Sonne lacht ins Zimmer rein, a ich möchte heute draußen sein. a Der Wind ruft laut: Komm mit hinaus! b Ich renne fröhlich aus dem Haus. b
Das Reimschema lautet: aabb.
Häufige Reimformen
- Paarreim: Zwei aufeinanderfolgende Verse reimen sich. Schema: aabb.
- Kreuzreim: Der erste und dritte Vers reimen sich, der zweite und vierte Vers reimen sich. Schema: abab.
- Umarmender Reim: Der erste und vierte Vers reimen sich, der zweite und dritte Vers reimen sich. Schema: abba.
- Haufenreim: Mehrere Verse hintereinander reimen sich gleich. Schema: aaaa.
- Freier Vers: Es gibt kein regelmäßiges Reimschema. Trotzdem kann das Gedicht durch Klang, Pausen und Bilder wirken.
Rhythmus und Metrum
Der Rhythmus beschreibt, wie ein Gedicht klingt, wenn man es liest oder spricht. Manche Verse wirken schnell, andere langsam. Manche klingen gleichmäßig wie Schritte, andere eher unruhig.
Das Metrum ist ein regelmäßiges Muster aus betonten und unbetonten Silben. In Klasse 5-6 musst Du meist noch keine schwierigen Metren sicher bestimmen, aber Du kannst den Rhythmus spüren. Lies einen Vers laut und klatsche mit. So erkennst Du, welche Silben stärker betont werden.
Beispiel:
Der Wind weht leis durch grüne Zweige.
Die betonten Silben wirken wie kleine Schläge im Vers.
Lyrisches Ich
Das lyrische Ich ist die Stimme, die in einem Gedicht spricht. Es ist nicht automatisch die Autorin oder der Autor. Wenn in einem Gedicht steht: Ich wandere allein durch die Nacht, bedeutet das nicht sicher, dass die Person, die das Gedicht geschrieben hat, wirklich allein durch die Nacht gewandert ist.
Merke: Das lyrische Ich ist eine Sprecherrolle im Gedicht. Es kann Gefühle, Gedanken und Beobachtungen ausdrücken.
Sprachliche Gestaltung
Bildsprache
Bildsprache bedeutet, dass Sprache Bilder im Kopf entstehen lässt. Gedichte nutzen Bildsprache besonders häufig. Dadurch können Gefühle und Situationen anschaulich werden.
Beispiel: Der Himmel trägt ein graues Kleid. Natürlich trägt der Himmel kein echtes Kleid. Das Bild zeigt: Der Himmel ist grau, vielleicht regnerisch oder traurig.
Vergleich
Ein Vergleich verbindet zwei Dinge mit Wörtern wie wie oder als. Vergleiche helfen Dir, etwas genauer vorzustellen.
Beispiel: Der Mond ist rund wie ein Ball. Hier wird der Mond mit einem Ball verglichen.
Metapher
Eine Metapher ist ein sprachliches Bild ohne Vergleichswort. Ein Ausdruck wird übertragen verwendet.
Beispiel: Ein Meer aus Blumen bedeckte die Wiese. Es gibt kein echtes Meer. Gemeint ist: Auf der Wiese wachsen sehr viele Blumen.
Personifikation
Bei einer Personifikation erhält etwas Nichtmenschliches menschliche Eigenschaften.
Beispiel: Der Wind flüstert durch die Gassen. Der Wind kann nicht wirklich flüstern wie ein Mensch. Das Bild macht den Klang des Windes lebendig.
Weitere sprachliche Mittel
- Alliteration: Mehrere Wörter beginnen mit demselben Laut, zum Beispiel Milch macht müde Mädchen munter.
- Lautmalerei: Wörter ahmen Geräusche nach, zum Beispiel plätschern, knistern oder summen.
- Wiederholung: Ein Wort oder Satzteil wird wiederholt, damit es besonders wichtig wirkt.
- Gegensatz: Gegensätzliche Begriffe werden gegenübergestellt, zum Beispiel hell und dunkel.
- Aufzählung: Mehrere Dinge werden nacheinander genannt, um Fülle, Tempo oder Ordnung zu erzeugen.
Gedichte verstehen: Schritt für Schritt
Erster Schritt: Mehrfach lesen
Lies ein Gedicht zuerst leise. Lies es danach laut. Beim lauten Lesen hörst Du Klang, Rhythmus und Reim besser. Markiere Wörter, die Dir auffallen. Achte auch auf die Überschrift. Der Titel gibt oft einen wichtigen Hinweis auf das Thema.
Zweiter Schritt: Inhalt klären
Frage Dich:
- Wer oder was kommt im Gedicht vor?
- Wo könnte die Situation stattfinden?
- Welche Stimmung entsteht?
- Was verändert sich von Strophe zu Strophe?
- Welche Wörter verstehst Du noch nicht?
Schreibe den Inhalt jeder Strophe in einem eigenen Satz auf. So erkennst Du die Entwicklung des Gedichts.
Dritter Schritt: Form untersuchen
Untersuche die äußere Form:
- Wie viele Strophen hat das Gedicht?
- Wie viele Verse hat jede Strophe?
- Gibt es Reime?
- Welches Reimschema kannst Du erkennen?
- Wirkt der Rhythmus ruhig, schnell, fröhlich, traurig oder unregelmäßig?
Vierter Schritt: Sprache untersuchen
Suche nach auffälligen Wörtern und sprachlichen Mitteln. Frage Dich:
- Gibt es Vergleiche?
- Gibt es Metaphern?
- Gibt es Personifikationen?
- Welche Wörter erzeugen eine bestimmte Stimmung?
- Welche Sinne werden angesprochen: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken oder Fühlen?
Fünfter Schritt: Wirkung beschreiben
Am Ende geht es nicht nur darum, etwas zu finden. Du sollst erklären, welche Wirkung es hat.
Beispiel: Die Wiederholung des Wortes „still“ macht die ruhige und etwas traurige Stimmung besonders deutlich.
Eine gute Deutung verbindet Inhalt, Form und Sprache.
{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=SGz71xaKpGA |500|center}}
Beispielgedicht zur Übung
Das folgende Gedicht wurde für diesen aiMOOC als Übungstext geschrieben.
Der Pausenhof im Regen
Der Regen klopft ans Schuldach sacht, der graue Himmel hält die Wacht. Im Pfützenspiegel tanzt ein Licht, ein Kind verliert sein Lachen nicht.
Die Jacken glänzen, nass und schwer, doch plötzlich ruft ein Freund: Komm her! Dann springt ein Schuh, das Wasser spritzt, und jeder Regentropfen blitzt.
Beispielanalyse
Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils vier Versen. Es hat überwiegend Paarreime: sacht reimt sich auf Wacht, Licht auf nicht, schwer auf her und spritzt auf blitzt. Das Reimschema lautet also aabb ccdd.
Inhaltlich geht es um einen regnerischen Pausenhof. Zuerst wirkt die Stimmung ruhig und grau. Dann verändert sie sich: Die Kinder spielen trotz Regen, und die Stimmung wird lebendig. Die Personifikation Der Regen klopft macht den Regen anschaulich. Die Wörter tanzt, springt, spritzt und blitzt erzeugen Bewegung. Das Gedicht zeigt: Auch ein grauer Regentag kann Freude bringen.
Gedichte vortragen
Ein Gedicht lebt beim Vortragen. Wenn Du ein Gedicht präsentierst, solltest Du nicht zu schnell lesen. Pausen sind wichtig, besonders am Ende eines Verses oder einer Strophe. Sprich deutlich, schaue ab und zu ins Publikum und betone wichtige Wörter.
Achte auf die Stimmung:
- Ein fröhliches Gedicht darf lebendig und hell klingen.
- Ein trauriges Gedicht braucht vielleicht ein langsameres Tempo.
- Ein spannendes Gedicht kann durch leise und laute Stellen wirken.
- Ein witziges Gedicht braucht gute Pausen, damit Pointen verstanden werden.
Eigene Gedichte schreiben
Du kannst Gedichte auf viele Arten schreiben. Wichtig ist, dass Du genau beobachtest und bewusst mit Sprache spielst.
Elfchen
Ein Elfchen ist ein kurzes Gedicht aus elf Wörtern in fünf Zeilen. Es eignet sich gut für Klasse 5-6.
Aufbau:
- Erste Zeile: ein Wort
- Zweite Zeile: zwei Wörter
- Dritte Zeile: drei Wörter
- Vierte Zeile: vier Wörter
- Fünfte Zeile: ein Schlusswort
Beispiel:
Regen leise Tropfen Fenster werden grau ich träume vom Sommer Pfützen
Akrostichon
Ein Akrostichon ist ein Gedicht, bei dem die Anfangsbuchstaben der Verse ein Wort ergeben.
Beispiel zum Wort WIND:
Wolken jagen über Dächer, Irgendwo klappert ein Tor, Nasse Blätter tanzen schneller, Draußen rauscht ein Herbstlied vor.
Haiku
Ein Haiku ist eine sehr kurze Gedichtform aus Japan. In vielen Unterrichtssituationen wird es mit drei Zeilen und dem Silbenmuster fünf - sieben - fünf geschrieben. Häufig geht es um Natur, Jahreszeiten oder einen besonderen Augenblick.
Beispiel:
Blätter fallen leis unter den müden Bäumen wartet schon der Frost
Häufige Fehler beim Umgang mit Gedichten
- Autor und lyrisches Ich werden verwechselt.
- Es wird nur gezählt, aber nicht erklärt, welche Wirkung die Form hat.
- Reime werden gefunden, aber das Reimschema wird nicht sauber mit Buchstaben markiert.
- Sprachliche Bilder werden nur genannt, aber nicht gedeutet.
- Der Vortrag ist zu schnell oder zu leise.
- Eigene Gedichte werden nicht überarbeitet, obwohl Gedichte besonders von genauer Wortwahl leben.
Merkkasten
Ein Gedicht untersuchst Du am besten mit diesen Fragen: Was passiert im Gedicht? Wie ist es aufgebaut? Welche Wörter fallen auf? Welche Bilder entstehen im Kopf? Welche Stimmung spürst Du? Wie hängen Inhalt, Form und Sprache zusammen?
{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=KbThxOVOGRc |500|center}}
{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=04qvuuwKmgU |500|center}}

Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist ein Vers in einem Gedicht? (Eine Gedichtzeile) (!Ein ganzer Roman) (!Ein Theaterstück) (!Eine Überschrift im Sachtext)
Was ist eine Strophe? (Ein Abschnitt aus mehreren Versen) (!Ein einzelner Buchstabe) (!Eine Liste von Figuren) (!Ein Satzzeichen am Versende)
Was beschreibt ein Reimschema? (Die Ordnung der Reime in einem Gedicht) (!Die Anzahl der Seiten in einem Buch) (!Die Reihenfolge der Autorenangaben) (!Die Größe der Schrift)
Welches Reimschema hat ein Paarreim? (aabb) (!abab) (!abba) (!abcd)
Was ist das lyrische Ich? (Die Sprecherstimme im Gedicht) (!Immer die Autorin oder der Autor) (!Die Person, die das Gedicht vorliest) (!Der Verlag des Gedichts)
Welche Formulierung ist eine Personifikation? (Der Wind flüstert) (!Der Wind ist kalt) (!Der Wind weht stark) (!Der Wind kommt von Westen)
Welche Formulierung ist ein Vergleich? (Die Wolke ist weiß wie Schnee) (!Die Wolke schläft) (!Die Wolke ist ein Segel) (!Die Wolke verdunkelt den Himmel)
Was bedeutet Metrum in einem Gedicht? (Ein regelmäßiges Muster betonter und unbetonter Silben) (!Die Farbe der Buchstaben) (!Die Länge des Buchdeckels) (!Die Anzahl der Bilder im Text)
Warum liest man ein Gedicht am besten auch laut? (Man hört Klang Rhythmus und Pausen besser) (!Man muss dann keine Wörter verstehen) (!Man erkennt dadurch automatisch den Autor) (!Man kann den Titel weglassen)
Was ist bei einer Gedichtdeutung besonders wichtig? (Inhalt Form Sprache und Wirkung miteinander verbinden) (!Nur die Verse zählen) (!Nur den Titel abschreiben) (!Nur sagen ob das Gedicht kurz ist)
Memory
| Vers | Gedichtzeile |
| Strophe | Gedichtabschnitt |
| Reim | ähnlicher Klang |
| Metrum | Versmaß |
| lyrisches Ich | Sprecherstimme |
| Metapher | übertragenes Bild |
| Personifikation | Vermenschlichung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Paarreim | Verse reimen sich paarweise |
| Kreuzreim | erster und dritter Vers reimen sich |
| Umarmender Reim | äußerer Reim umschließt inneren Reim |
| Freier Vers | kein festes Reimschema |
| Haufenreim | mehrere Verse reimen sich gleich |
Kreuzworträtsel
| Vers | Wie nennt man eine einzelne Gedichtzeile? |
| Strophe | Wie nennt man einen Gedichtabschnitt aus mehreren Zeilen? |
| Reim | Wie heißt der ähnliche Klang von Wörtern in Gedichten? |
| Metrum | Wie nennt man das regelmäßige Versmaß? |
| Jambus | Wie heißt ein Versfuß der oft mit unbetont betont beschrieben wird? |
| Ballade | Welche Gedichtform erzählt oft eine spannende Handlung? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Gedichtvortrag: Suche ein kurzes Gedicht aus einem Schulbuch oder einer freien Quelle aus. Übe den Vortrag mit deutlicher Stimme, Pausen und passender Betonung.
- Reimwörter: Sammle zu fünf Alltagswörtern jeweils mindestens drei Reimwörter. Schreibe daraus vier eigene Reimverse.
- Elfchen: Schreibe ein Elfchen zu einem Thema aus Deinem Alltag, zum Beispiel Schule, Freundschaft, Wetter, Sport oder Haustier.
- Gedichtbild: Zeichne ein Bild zu einer Strophe eines Gedichts. Erkläre in drei Sätzen, welche Wörter Dich zu Deinem Bild gebracht haben.
Standard
- Reimschema: Markiere in einem Gedicht die Reimwörter und bestimme das Reimschema mit Buchstaben.
- Sprachbilder: Finde in einem Gedicht mindestens drei auffällige sprachliche Bilder. Erkläre jeweils, welches Bild im Kopf entsteht.
- Stropheninhalt: Schreibe zu jeder Strophe eines Gedichts einen kurzen Inhaltsatz und formuliere danach eine Gesamtdeutung.
- Akrostichon: Schreibe ein Akrostichon zu Deinem Namen oder zu einem Jahreszeitenwort. Überarbeite es so, dass jede Zeile ein starkes Bild enthält.
Schwer
- Gedichtanalyse: Verfasse eine kurze Gedichtanalyse mit Einleitung, Inhaltsangabe, Formbeschreibung, Sprachuntersuchung und Deutung.
- Gedichtvergleich: Vergleiche zwei Gedichte zum gleichen Thema. Untersuche, wie Stimmung, Sprache und Form unterschiedlich wirken.
- Kreative Umgestaltung: Verwandle ein Gedicht in einen kurzen Prosatext oder eine Szene. Erkläre danach, was sich durch die neue Form verändert.
- Poetry-Projekt: Schreibe ein eigenes Gedicht, nimm Deinen Vortrag als Audio oder Video auf und reflektiere, wie Stimme, Tempo und Pausen die Wirkung verändern.

| <inputbox>
type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox> |

Lernkontrolle
- Gedichtdeutung: Erkläre an einem unbekannten Gedicht, wie Form und Inhalt zusammenwirken. Nutze mindestens zwei konkrete Textbelege.
- Reim und Wirkung: Vergleiche einen gereimten und einen ungereimten Text. Beschreibe, wie sich die Wirkung beim Lesen verändert.
- Lyrisches Ich: Begründe, warum man das lyrische Ich nicht automatisch mit der Autorin oder dem Autor gleichsetzen darf. Entwickle ein eigenes Beispiel.
- Sprachliche Mittel: Wähle drei sprachliche Mittel aus einem Gedicht und erkläre, wie sie Stimmung oder Aussage verstärken.
- Gedichtvortrag: Plane einen Vortrag zu einem Gedicht. Begründe, an welchen Stellen Du Pausen, Betonung oder Tempowechsel einsetzen würdest.
- Transferaufgabe: Schreibe ein eigenes Gedicht zu einem Bild oder Geräusch und erkläre anschließend, welche formalen und sprachlichen Entscheidungen Du getroffen hast.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zum Thema Gedichte solltest Du zeigen, dass Du Gedichte nicht nur wiedererkennst, sondern verstehst, untersuchst und gestalten kannst.
Wichtig sind:
- Fachbegriffe: Du verwendest Begriffe wie Vers, Strophe, Reim, Reimschema, Metrum, lyrisches Ich, Metapher und Personifikation korrekt.
- Textverständnis: Du kannst den Inhalt eines Gedichts strophenweise zusammenfassen.
- Formanalyse: Du erkennst Reimform, Strophenbau und auffällige rhythmische Merkmale.
- Sprachanalyse: Du findest sprachliche Bilder und erklärst ihre Wirkung.
- Deutung: Du verbindest Inhalt, Form und Sprache zu einer sinnvollen Aussage.
- Vortrag: Du trägst ein Gedicht deutlich, passend betont und verständlich vor.
- Kreativität: Du schreibst ein eigenes Gedicht und überarbeitest es bewusst.
- Reflexion: Du erklärst, warum Du bestimmte Wörter, Bilder, Reime oder Pausen gewählt hast.
OERs zum Thema
Links
aiMOOC-Projekte
Schulfach+


aiMOOCs



aiMOOC Projekte


THE MONKEY DANCE





{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}
|
{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}
| <inputbox>
type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox> |