An G.A.W. Keats, John An G.A.W. Nymphe des Lächelns mit gesenkten Blicken, In welchen glanzverklärten Tagesstunden Sei deiner Lieblichkeit der Kranz gewunden: Wenn süße wirre Reden dich verstricken – Wenn du in himmelheiterem Verzücken Gedanken lebst – wenn du so ungebunden Hintanzest durch des Gartens Sonnenstunden Und hundert Blumen dir Willkommen nicken? Oder wenn du gebannt in süßem Lauschen Die Rosenlippen teilst? – Wie darf ich fragen! Ein Schönstes gegen Schönstes umzutauschen, War Torheit nur. Ich könnte dann auch sagen, Welche der Grazien in Apolls Geleit Die erste sei an holder Lieblichkeit. Keats, John: Gedichte. Übertragen von Gisela Etzel, Leipzig: Insel Verlag, [1910]. Keats, John 79- Leipzig TextGrid, www.editura.de; Digitale Bibliothek. Die historischen Texte und Übersetzungen bleiben unverändert in der Quellfassung. https://www.zeno.org/Literatur/M/Keats,%20John/Lyrik/Gedichte%20%28Auswahl%29/An%20G.A.W. https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/