Prometheus Bürger, Gottfried August Prometheus Prometheus hatte kaum herab in Erdennacht Den Quell des Lichts, der Wärm' und alles Lebens, Das Feuer, von Olymp gebracht; Sieh, da verbrannte sich – denn Warnen war vergebens – Manch dummes Jüngelchen die Faust aus Unbedacht. Mein Gott! Was für Geschrei erhuben Nicht da so manches dummen Buben Erzdummer Papa, Erzdumme Mama, Erzdumme Leibs- und Seelenamme! Welch Gänsegeschnatter die Klerisei, Welch Truthahnsgekoller die Polizei! – Ist's weise, dass man dich verdamme, Gebenedeite Gottesflamme, Allfreie Denk- und Druckerei? Bürgers Gedichte in zwei Teilen. Teil 1: Gedichte 1789. Herausgegeben von Ernst Cosentius, 2. Auflage, Berlin, Leipzig, Wien, Stuttgart: Bong, 1914. Bürger, Gottfried August 239- Stuttgart TextGrid, www.editura.de; Digitale Bibliothek. Die historischen Texte und Übersetzungen bleiben unverändert in der Quellfassung. https://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCrger,%20Gottfried%20August/Gedichte/Gedichte%20%28Ausgabe%201789%29/Drittes%20Buch.%20Vermischte%20Gedichte/Prometheus https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/