Bannockburn Fontane, Theodor Bannockburn Robert Bruces Ansprache vor der Schlacht 24. Juni 1314 (Nach Robert Burns) Schotten, schwört und tretet her. Wallace führt euch nimmermehr, Aber ich zu Ruhm und Ehr', Oder auch zum Tode. Drüben Englands ganze Macht. Nutzt die Stunde. Noch vor Nacht Ist geschlagen unsre Schlacht. England, England, wahre dich. Ist ein Sklav' in unsren Reih'n? Drängten Feige sich hinein? Will wer Schelm und Schurke sein? Schurke, Schelm, steh' auf und flieh'. Wer für Schottlands Thron und Erben Mit dem Schwerte wagt zu werben, Frei will leben, frei will sterben, Tret' heran und steh' zu mir. Unsre Kinder aus den Ketten Brit'scher Tyrannei zu retten, Woll'n wir in den Tod uns betten – Unsre Söhne seien frei. Heut der Knechtschaft letzter Tag. Unserer schott'schen Schwerter Schlag Englands Heer vernichten mag. Lasst uns frei sein oder fall'n. Theodor Fontane: Sämtliche Werke. Herausgegeben von Edgar Groß, Kurt Schreinert, Rainer Bachmann, Charlotte Jolles, Jutta Neuendorff-Fürstenau, Bd. 1–25, Band 20, München: Nymphenburger Verlagshandlung, 1959–1975. Fontane, Theodor 119- München TextGrid, www.editura.de; Digitale Bibliothek. Die historischen Texte und Übersetzungen bleiben unverändert in der Quellfassung. https://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,%20Theodor/Gedichte/Gedichte%20%28Ausgabe%201898%29/Bilder%20und%20Balladen/2.%20Englisch-Schottisches/Bannockburn https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/